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DE3017101C2 - Dragierwand - Google Patents

Dragierwand

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Publication number
DE3017101C2
DE3017101C2 DE3017101A DE3017101A DE3017101C2 DE 3017101 C2 DE3017101 C2 DE 3017101C2 DE 3017101 A DE3017101 A DE 3017101A DE 3017101 A DE3017101 A DE 3017101A DE 3017101 C2 DE3017101 C2 DE 3017101C2
Authority
DE
Germany
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coating
opening
coating pan
collar
edge
Prior art date
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Expired
Application number
DE3017101A
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English (en)
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DE3017101A1 (de
Inventor
Günther Seifried
Kurt 6800 Mannheim Waldkirch
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Ps Pharma Maschinen und Geraete 6800 Mannheim De GmbH
Original Assignee
Ps Pharma Maschinen und Geraete 6800 Mannheim De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ps Pharma Maschinen und Geraete 6800 Mannheim De GmbH filed Critical Ps Pharma Maschinen und Geraete 6800 Mannheim De GmbH
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Priority to AT81101159T priority patent/ATE8737T1/de
Priority to DE8181101159T priority patent/DE3165152D1/de
Priority to EP81101159A priority patent/EP0039389B1/de
Publication of DE3017101A1 publication Critical patent/DE3017101A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3017101C2 publication Critical patent/DE3017101C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J3/00Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms
    • A61J3/005Coating of tablets or the like

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

a) rostfreies Eisen- oder Stahlblech (30),
b) Füllschaum (29),
c) verzinktes Blech (28),
d) Zellgummi mit geschlossener Oberfläche (34).
8. Dragierwand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen in Anspruch 7 folgende Stärken aufweisen:
a) I mm,
b) 68 mm,
c) 1 mm,
d) 10 mm.
Die Erfindung betrifft eine Dragierwand zur Trennung des schwarzen Technikbereiches vom grauen Produktionsbereich eines Dragierkessels, der auf einer aus der Waagrechten heraus geneigten Rotationsachse angeordnet ist, so daß die Dragierkesseiöffnung, die in der Ebene senkrecht zur Rotationsachse des Dragierkessels liegt, nicht mehr senkrecht zum Boden des Raumes, sondern schräg nach oben offen ist, wobei das Dragieröffnungsteil auf einem bis zum Boden fortgesetzten, senkrechten Mittelteil ebenfalls schräg zum Boden geneigt angeordnet ist und in die Dragierkesseiöffnung im Bereich des oberen Dragierkesselöffnungsrandes mindestens eine Sonde geführt ist.
Zweck einer solchen Dragierwand ist es, den Lärmpegel im Raum, insbesondere im Produktionsbereich, zu reduzieren, die Produkthygiene zu verbessern und Staub- und Sprühnebel im Raum, insbesondere im Produktionsbereich, zu verhindern. Der entstehende Lärm wird dabei nicht nur von dem Antriebsaggregat des Dragierkessels sondern auch von der Bewegung der Rohdragees im Dragierkessel und der dort stattfindenden Beaufschlagung mit Dragierstoffen und Belüftung über Sonden erzeugt. Die Beaufschlagung mit Dragierstoffen im Dragierkessel erzeugt des weiteren Staubund Sprühnebel, die die Neigung haben, aus der Dragierkesseiöffnung in den Raum auszutreten.
Zur Senkung des Lärmpegels wurde schon eine Außenbeschichtung des Dragierkessels mit lärmdämmendem Material vorgeschlagen. Schließlich sollte jeder Dragierkessel nach einer herkömmlichen Lösung in eine eigene Box mit Türen gestellt werden. Diese Lösung hat die Nachteile, daß im grauen Piroduktionsraum auch der eigentlich zum schwarzen Technikbereich gehörende Motor und das Getriebe des Dragierkessels sowie sämtliche Zuführschläuche für die Luft und die Sonden angebracht sind. Dadurch wird die Produkthygiene nachteilig beeinflußt. Des weiteren ist ein erheblicher Aufwand an Reinigungisarbeit zu erbringen, um einen stets sauberen Produktionsraum, insbesondere einen im inneren stets sauberen Dragierkessel zu erhalten. Es wurde auch uchon eine Dragierwand vorgeschlagen, die im Bereich der Dragierkesseiöffnung parallel zu dieser verläuft. (»Die pharmazeutische Industrie«, 42, 3, 297-305 (1980), Abbildung 2).
Dazu mußten aber dann die Sonden übnr die graue Zone durch die Dragierkesseiöffnung in den Dragierkessel geführt werden. Da die Sonden von den Rohdragees im Dragierkessel ständigen Ablenkungen und Vibrationen unterworfen werden, läßt sich eine einwandfreie Abdichtung der Sondendurchführung durch eine Abdeckplatte für die Dragierkesseiöffnung nicht erreichen. Auch behindern solchermaßen angeordnete Sonden Reinigungsarbeiten im Dragierkes-
sei. Daher wurde auch schon eine Dragierwand vorgeschlagen, deren Oberteil senkrecht bis in die Dragierkesselöffnung herabgezogen ist Hinter der Dragierwand sollten dann wie herkömmlicherweise die Sonden von oben in die Dragierkesselöffnung bsw. den Dragierkessel eingeführt werden. Der Nachteil einer solchen Lösung liegt jedoch darin, daß dadurch ein erheblicher Teil der Öragierkesselöffnung abgedeckt wird; dadurch wird die Reinigung des Dragierkessels behindert Schließlich sind wesentliche Teile der to Rückseite der bis in die Dragierkesselöffnung herabgezogenen Dragierwand und der dort verlaufenden Sondenteile für Reinigungsarbeiten nicht direkt zugänglich. Dies alles hat eine schlechte Trennung der schwarzen Zone von der grauen Zone, sowie eine eingeschränkte Produkthygiene zur Folge.
Zwar ist aus der FR-PS 21 37 170 ein Dragierkessel mit geneigt angeordneter Rotationsachse bekannt dessen öffnung durch eine bis zum Boden reichende Trennfläche abgedeckt ist
In der dortigen Ausführungsform ist jedoch kein Platz zwischen Dragierkessel und Trennfläche f.;schafien, so daß die Sonden wie in den üblichen Ausführungsformen über die graue Zone durch die Dragierkesselöffnung in den Dragierkessel geführt werden müssen, was die Nachteile einer nicht vorhandenen echten Trennung mit eingeschränkter Produkthygiene und unzureichender Lärmdämmung, Staub- und Sprühnebelunterdrückung zur Folge hat
Aus der DE-OS 20 37 233 ist ferner eine Trennung jo bekannt, die eine vollständige Abtrennung des Antriebsbereiches vom Dragierkesselbereich bewirkt Die Reinigung der dortigen Trommel wird jedoch nicht durch die Beschickungsöffnung vorgesehen, so daß ein anderer konstruktiver Aufbau möglich ist So ist dort ein Waschtrog vorgesehen, der beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich ist
Demgegenüber liegt vorliegender Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Dragierwand zu schaffen, die eine dichte Trennung des (schwarzen) Maschinenbereiches vom (grauen) Produktionsbereich beim Dragierkessel gewährleistet, und dabei die Beschickungssonde und die Dragieröffnungsteile arbeitsökonomisch und voll zugänglich anzuordnen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer -r, Dragienrand der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, daß die Neigung des Dragieröffnungsteiles steller ist, als diejenige der Dragierkesselöffnung, daß zwischen dem Dragieröffnungsteil und der Dragierkesselöffnung ein abdichtender Kragen vorgesehen ist, daß ίο die Sonde zwischen dem Dragieröffnungsteil und der Dragierkesselöffnung, den Kragen durchdringend, angeordnet ist, und daß das Dragieröffnungsteil über ein Oberteil bis zur Decke fortgesetzt ist.
Besondere Ausführungsformen der vorliegenden r> Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen keilzylindrisch ausgebildet ist und sich über den gesamten Umfang der Dragierkesselöffnung erstreckt, daß das Mittelteil über ein nach innen unter das Dragieröffnungsteil geneigtes Unterteil zum Boden bo fortgesetzt ist, daß der Pand des Kragens als die eine Hälfte einer Labyrinthdichtung ausgebildet ist zur Aufnahme des als andere Hälfte der Labyrinthdichtung ausgebildeten Dragierkesselöffnungsrandes, und daß der Dichtungsspalt der Labyrinthdichtung beim Kragen t5 von einer elastischen Leiste mindestens teilweise abgedeckt und mit Luf' beaufschlagt ist. Weitere besondere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, daß bei der erfjndungsgemäßen Dragierwsnd am unteren Kragenrand an einer Sammelleitung ein Sammelbehälter angeordnet ist, daß ihre Einzelelemente als Mehrschichtplatten ausgebildet sind, die aus folgenden Lagen bestehen:
a) rostfreies Eisen- und Stahlblech,
b) Füllschaum,
c) verzinktes Blech,
d) Zellgummi mit geschlossener Oberfläche,
und daß die Lagen folgende Stärken aufweisen:
a) I mm,
b) 68 mm,
c) 1 mm,
d) 10 mm.
Zur Erläuterung der erfindur'-sgemäßen Dragierwand sei ausgeführt, daß der Drag'ieykesse! stets geneigt angeordnet ist; d.h., daß die Rotationsachse des Dragierkessels aus der Waagrechten heraus geneigt ist so daß die Dragierkesselöffnung, die in der Ebene senkrecht zur Rotationsachse des Dragierkessels liegt nicht mehr senkrecht zum Boden des Raumes sondern schräg nach oben offen angeordnet ist Infolgedessen kann auch das Dragieröffnungsteil der erfindungsgemäßen Dragierwand nicht senkrecht zum Boden angeordnet sein, sondern muß ebenfalls schräg zum Boden geneigt angeordnet sein. Dabei ist jedoch die Neigung des erfindungsgemäßen Dragieröffnungsteiles steiler, als diejenige der Dragierkesselöffnung. Denn nur dadurch ist es möglich, daß im Bereich des oberen Dragierkesselöffnungsrandes Sonden senkrecht von oben in die Dragierkesselöffnung bzw. den Dragierkessel angeordnet ist Diese Sonde ist dann zwischen dem Dragieröffnungsteil und der Dragierkesselöffaung angeordnet. Dabei kann die Sonde am Oberteil der erfindungsgemäßen Dragierwand über einen Halter mit dieser einstückig verbunden sein.
Zur weiteren Erläuterung sei ausgeführt daß die öffnung in dem Dragieröffnungstei! der Dragierkesselöffnung entspricht. Somit kann gesagt werden, daß der Kragen über den gesamten Umfang der Öffnung in dem Dragieröffnungsteil erstreckt angeordnet ist. Der Kragen schirmt nur einen zylindrischen, keilförmigen Raumteil zwischen der Dragierkesselöffnung und dem Dragieröffnungsteil ab. Dabei ist die Sonde im Bereich des oberen Kragenrandes durch den Kragen hindurchgeführt. Die Sondendurchführung kann durchaus starr ausgebildet sein; dadurch wird der Sonde ein zusätzlicher Halt gegeben.
Insbesondere zur Reduktion des Lärmpegels sind die Einzelelemente der Dragierwand als Mchrschichtplatten ausgebildet.
Zur Erfüllung höchster Ansprüche an die Trennung des schwarzen Technikbereichs vom grauen Produktionsbereich ist cL-r Kragenrand als die eine Hälfte einer Labyrinthdichtung ausgebildet zur Aufnahme des als andere Hälfte der Labyrinthdichtung ausgebildeten Dragierkesselöffnungsrandes.
Dabei ist insbesondere der Dichtungsspalt dieser Labyrinthdichtung beim Kragen von einer elastischen Leiste mindestens teilweise abgedeckt und mit Luft beaufschlagt. Als elastische Leiste eignet sich insbesondere eine Leiste aus Gummi oder elastischem
Kunststoff. Dadurch, daß der nirhtiinimenalt mit luft
beaufschlagt ist, und beim Kragen von der elastischen Leiste mindestens teilweise abgedeckt ist, wird die Luft aus dem Dichtungsspalt der Labyrinthdichtung bevorzugterweise zum Ausgang der Labyrinthdichtung im schwarzen Technikbereich getrieben. Dadurch wird ein Übertritt von Staubteilchen oder Keimen aus dem schwarzen Technikbereich in den grauen Produktionsbereich verhindert.
Zur Aufnahme etwaiger Grobteilchen, wie etwa gebrochener Rohdragees, die zufällig in den Dichtungsspalt der Labyrinthdichtung gefallen sind, kann am unteren Kragenrand an einer Sammelleitung ein Sammelbehälter angeordnet sein. In diesen Sammelbehälter fallen somit die groben Teilchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in ihren besonderen Ausführungsformen ist in den Figuren dargestellt, die im folgenden näher beschrieben werden. Es zeist
F i g. I den Querschnitt einer erfindungsgemäßen Dragierwand, wie sie vor einem Dragierkessel zwischen der schwarzen Zone und der grauen Zone angeordnet ist:
Fig. 2 den Querschnitt eines Plattenelementes der erfindungsgemäßen Dragierwand:
Fig. 3 die Detailansicht einer Labyrinthdichtung zwischen dem Kragen der Dragierwand und dem Dragierkesselrand.
In F i g. 1 ist ein Querschnitt durch einen Dragierkessel und die erfindungsgemäße Dragierwand gezeigt. Der Querschnitt durchtritt die Rotationsachse des Dragierkessels und verläuft zwischen der Decke 3 und dem Boden 15 des Raumes senkrecht. Die schwarze Zone ist mit der in einem Kreis eingeschlossenen Bezugsziffer 1 gekennzeichnet: die graue Zone ist mit der in einem Kreis eingeschlossene Bezugsziffer 2 gekennzeichnet. In der schwarzen Zone I sind das Antriebsaggregat 14 mit dem Dragierkessel 10 an der Achse 11a sowie die Sonde 5 angeordnet. Die Sonde 5 ist an dem Oberteil 4 der Dragierwand mit einem Halter 6 einstückig verbunden angeordnet. Das Oberteil 4 der Dragierwand verläuft senkrecht zwischen der Decke 3 und dem Boden 15. ebenso die auf der Rückseite in der schwarzen Zone 1 liegende Sonde 5. Die Sonde 5 reicht durch die Dragierkesselöffnung 12 bis in den Dragierkessel 10 hinein. Das Dragieröffnungsteii 11 der Dragierwand ist vor der Dragierkesselöffnung 12 zu dieser entsprechend geneigt angeordnet. Die Neigung des Dragieröffnungsteiles 11 ist allerdings steiler, als diejenige der Dragierkesselöffnung 12, damit der Sonde 5 im Bereich des obere" Dragierkesselöffnungsrandes 9 genügend Raum bleibt. Mit der Sonde 5 kann das Innere des Dragierkessels 10 mit Dragierstoffen und Druckluft beaufschlagt werden. Im Bereich des unteren Dragierkesselöffnungsrandes 9' ist an dem Dragieröffnungsteii It das senkrechte Mittelteil 12a angeordnet. Daran anschließend ist nach unten das Unterteil 13 angeordnet, das nach innen unter das Dragieröffnungsteii ti geneigt ausgerichtet ist. Unter dem Unterteil 13 ist schließlich das Fußteil 16 angeordnet, das die Dragierwand zum Boden 15 abschließt. Eine Bedienungsperson kann somit mit ihren Füßen unter dem Unterteil 13 stehen, so daß die Knie der Bedienungsperson zum Mittelteil 12a benachbart angeordnet sein können. So kann die Bedienungsperson so nahe als nur möglich an dem Dragieröffnungsteii 11 stehen, wie dies zur Reinigung erforderlich ist. Da das Dragieröffnungsteii 11 entsprechend der Dragierkesselöffnung 12 geneigt ist. ist der Abstand zwischen der Dragierkesselöffnung 12 und dem Dragieröffnungsteii 11 so gering als nur möglich. Somit ist es der Bedienungsperson möglich, soweit in den Dragierkessel 10 vorzudringen, wie es die Reinigung erfordert. Die öffnung in dem Dragieröffnungsteii 11 kann dabei mindestens so groß sein, wie die Dragierkesselöffnung 12. Wie üblich ist während des Betriebs des Dragierkessels 11 die öffnung in dem Dragierkesselöffnungsteil 11 durch eine Verschlußplatte zur grauen Zone 2 hin abgedeckt. Eine solche
ίο Verschlußplatte besteht gewöhnlich aus hartelastischem, durchsichtigem Kunststoff. Der Raumbereich entsprechend dem Querschnitt der Dragierkesselöffnung 12 bzw. dem Dragieröffnungsteii 11 wird über den gesamten Umfang der Dragierkesselöffnung 12 von der
ti schwarzen Zone 1 durch einen Kragen 8 abgetrennt. Der Kragen 8 ist somit eine zylindrische Wandung, die in der Höhe keilförmig ausgebildet ist, und zwar liegt Has pnpprp Tril dps KpiIps im Rprpirh Hps nntprpn
Kragenrandes T bzw. des unteren Dragierkesselöffnungsrandes 9' der breitere bzw. höhere Bereich dieses keilförmigen Kragens 8 liegt dann im Bereich des oberen Kragenrandes 7 bzw. des oberen Dragierkesselöffnungsrandes 9. Die Sonde 5 ist zum oberen Kragenrand 7 benachbart durch den Kragen 8
?i hindurchgeführt. Die Durchführung kann starr ausgebildet sein, so daß der Sonde 5 im Kragen 8 kein Spiel gegeben ist. Der Kragen 8 ist mit der erfindungsgemäßen Dragierwand, insbesondere dem Dragieröffnungsteii 11. einstückig verbunden. Somit wird der vorbe-
i<i schriebene Raumbereich zwischen dem Dragieröffnungsteii 11 und der Dragierkesselöffnung 12 einwandfrei der grauen Zone 2 zugeordnet und von der schwarzen Zone 1 abgetrennt. Wie in der Figur gezeigt, kann die Dichtung zwischen dem Dragierkesselöff-
)5 nungsrand und dem Kragenrand als Labyrinthdichtung ausgebildet sein. Dies wird noch anhand von Fig. 3 näher beschrieben werden.
In Fig. 2 ist der Ausschnitt eines Plattenelementes der erfindungsgemäßen Dragierwand im Querschnitt
jfi dargestellt. Das Plattenelement ist als Mehrschichtplatte ausgebildet. Auf der Seite der grauen Zone 2 befindet sich das rostfreie Eisen- oder Stahlblech 30. Daran schließt sich zur schwarzen Zone 1 hin eine Schicht aus Füllschaum 29 an. Bei diesem Füllschaum handelt es sich
4-j um einen an sich bekannten schalldämmenden Schaumstoff. Daran schließt sich verzinktes Blech 28 an. Somit ist der Füllschaum 29 zwischen dem Stahlblech 30 und dem verzinkten Blech 28 eingeschlossen. Auf dem verzinkten Blech 28 ist schließlich noch zur schwarzen Zone 1 hin eine Schicht aus Zellgummi 34 angeordnet. Die Verbindung zweier Einzelelemente bzw. Plattenelemente der Dragierwand ist ebenfalls in F i g. 2 zu erkennen. Dazu wird das verzinkte Blech 28 von der schwarzen Zone 1 weg zur grauen Zone 2 hin abgebogen; zwei somit gebildete Ränder werden von einem Halteelement 31 auf der Seite des Füllschaumes 29 umfaßt. Das Zellgummi 34 wird zur Verhinderung von Schmutzbrücken von der schwarzen Zone 1 bis in die graue Zone 2 erstreckt. Entsprechend wird das Stahlblech 30 von der grauen Zone 2 in die schwarze Zone 1 abgebogen und über dem abgebogenen Rand des verzinkten Bleches 28 angeordnet. Die beiden Einzelelemente werden dabei von einem Gegenelement 33 beabstandet. Der Spalt zwischen den beiden Einzelelementen wird zur grauen Zone 2 hin von der Kappe 32 mit Zellgummi 34 abgedeckt.
In F i g. 3 ist eine Detailansicht der Labyrinthdichtung zwischen dem Kragen 8 und dem Dragierkesselöff-
nungsrand dargestellt. Dazu ist am Kragen 8 senkrecht nach außen von der Kragenöffnung weg zu dem Kragenmantel die Leitwand 20 abgeformt. An der Leitwand 20 ist über den Luftkanal 19 ein Gebläse 18 angeordnet. Das Gebläse 18 beaufschlagt den Dichtungsspalt 35 mit Luft. Wiederum senkrecht von der Leitwand 20 ist parallel zur Wandung des Kragens 8 die Pruilwand 21 abgeformt. Anschließend ist diese Prallwand 21 parallel zur Leitwand 20 nach innen zur öffnung des Kragens 8 als Gegenwand 24 abgeformt; dann wird die Gegenwand 24 nochmals parallel zur Prallwand 21 nach außen zur Öffnung des Kragens 8 in der Rückwand 27 abgeformt. Zum Kragen 8 hin ist der Dichtungsspalt 35 von einer elastischen Leiste 17 mindestens teilweise abgedeckt. Die Leiste 17 muß elastisch sein, da der Dragierkessel 10 stets infolge unterschiedlicher Belastungen aus seiner Ruhelage ausweicht und daher bisweilen erhebliches Spiel benötig:.. Die Leiste 17 behindert den Austritt der Luft aus dem Dichtungsspalt 35 zu der Dragierkesselöffnung hin bzw. in den Kragen 8 und somit in die graue Zone. Statt dessen muß die Luft zur schwarzen Zone 1 ausweichen. Zur Vervollständigung der Labyrinthdichtung ist dazu der Dragierkesselöffnungsrand, in der Abbildung der untere Dragierkesselöffnungsrand 9', vom Dragierkessel 10 nach außen zum Kragen 8 hin abgeformt. Senkrecht vom unteren Dragierkesselöff· nungsrand 9' bzw. dem Dragierkesselöffnungsrand ist dann die Außenwand 25 abgeformt, die in Ruhelage parallel zur Leitwand 20 am Kragen 8 ausgerichtet ist. Die Außenwand 25 ist dann vor der Prallwand 21 von dieser beabstandet und parallel zu dieser zu der Innenwand 26 abgeformt. Der Weg der aus dem
ίο Gebläse 18 austretenden Luft in dem [Dichtungsspalt 35 ist durch Pfeile angedeutet. Unten in der Knickung zwischen der Gegenwand 24 und der Prallwand 21 ist an der Sammelleitung 22 der Sammelbehälter 23 angeordnet. In diesen Sammelbehälter 23 können grobe, von der
π Luftströmung nicht in die schwarze Zone mitgerissene Teilchen fallen.
Die Leiste 17 schließt mit dem Dragierkesselrand bündig ab. Anstelle des einzelnen Luftkanals 19 kann eine Kingleitung tür die Luftbeaufschlagung über dem
_>o Umfang der Labyrinthdichtung angeordnet sein, aus der über viele einzelne über den gesamten Umfang verteilte Luftkanäle 19 die Luft in den Dichtungsspalt geblasen wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Dragierwand (4, 11, 12a, 13, 16) zur Trennung des schwarzen Technikbereiches (1) vom grauen Produktionsbereich (2) eines Dragierkessels (10), der auf einer aus der Waagrechten heraus geneigten Rotationsachse (Ha) angeordnet ist, so daß die Dragierkesselöffnung (12), die in der Ebene senkrecht zur Rotationsachse (Ha) des Dragierkessels
(10) liegt, nicht mehr senkrecht zum Boden (15) des Raumes, sondern schräg nach oben offen ist, wobei das Dragieröffnungsteil (11) auf einem bis zum Boden (15) fortgesetzten, senkrechten Mittelteil (12a,! ebenfalls schräg zum Boden (15) geneigt angeordnet ist und in die Dragierkesselöffnung (12) im Bereich des oberen Dragierkesselöffnungsrandes (9) mindestens eine Sonde (5) geführt ist, d a d u r c h gekennzeichnet,
daß die Neigorjg des Dragieröffnungsteiles (11) steiler ist als diejenige der Dragierkesseiöffnung (12), daß zwischen dem Dragieröffnungsteil (11) und der Dragierkesselöffnung (12) ein abdichtender Kragen (8) vorgesehen ist,
daß die Sonde (5) zwischen dem Dragieröffnungsteil
(11) und der Dragierkesseiöffnung (12), den Kragen (8) durchdringend, angeordnet ist, und
daß das Dragieröffnungsteil (11) über ein Oberteil (4) bis zur Decke (3) fortgesetzt ist
2. Dragierwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da3 der Kragen (8) keilzylindrisch ausgebildet ist und sich übsr den ."^samten Umfang der Dragierkesseiöffnung (17) erstreckt.
3. Dragierwand nach Anspruch 1 -}der 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil (12a,} über ein nach innen unter das Dragieröffnungsteil (11) geneigtes Unterteil (13) zum Boden (15) fortgesetzt ist
4. Dragierwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (7, 7') des Kragens (8) als die eine Hälfte einer Labyrinthdichtung ausgebildet ist zur Aufnahme des als andere Hälfte der Labyrinthdichtung ausgebildeten Dragierkesselöffnungsrandes (9,9').
5. Dragierwand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsspalt (35) der Labyrinthdichtung beim Kragen (8) von einer elastischen Leiste (17) mindestens teilweise abge-Geckt und mit Luft beaufschlagt ist.
6. Dragierwand nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Kragenrand (7') an einer Sammelleitung (22) ein Sammelbehälter (23) angeordnet ist
7. Dragierwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß ihre Einzelelemente als Mehrschichtplatten ausgebildet sind, die aus folgenden Lagen bestehen:
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