DE3017152A1 - Mittel fuer die herstellung einer blut-vergleichsueberwachung, verfahren zu ihrer herstellung und verduennung hierfuer - Google Patents
Mittel fuer die herstellung einer blut-vergleichsueberwachung, verfahren zu ihrer herstellung und verduennung hierfuerInfo
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Description
Patentanwalt
Dipl.-ing. E. Eder
COULTER ELECTRONICS, INC. Hialeah, Florida, IT.S.A,
Mittel für die Herstellung einer Blut-Vergleichsüberwachung,
Verfahren zu ihrer Herstellung und Verdünnung hierfür
- .2 030048/0643
Dlpl.-Ing. K. Schiesohke
München 40, EllsabethetraBe 34
COULTER ELECTRONICS, INC. 3017152
Hialeah, Florida, USA
Mittel für die Herstellung einer Blut-Vergleichsüberwachung. Verfahren zu ihrer
Herstellung und Verdünnung hierfür
Die Wichtigkeit von Qualitats-Kontrollsystemen in klinischen
hämatologischen Laboratorien wird weitgehend anerkannt. Besonders wichtig ist der Einschluß von vergleichenden
Überwachungen von Blutzellen, welche die Genauigkeit
und Präzision von elektronischen Blutkörperchen-Zähleinrichtungen
auf die Probe stellt. In der Vergangenheit wurden Standard-Suspensionen verwendet, die aus künstlichen
Latexpartikeln und Erythrozyten bestanden, und welche in Fixativen, wie z.B. Glutaraldehyd und Formalin
aufbereitet waren. Diese Präparate haben jedoch eine Anzahl von Nachteilen,und zwar: 1)stören sie die Form und
das Volumen der roten Blutkörperchen, 2)wird die Viskosität der Suspensionsmittel erhöht, 3) kommt es zu einer
Agglutination der fixierten Erythrozyten und 4) ist es
nicht möglich, gleichzeitig eine Erythrozytenzählung und eine Hämoglobinbestimmung durchzuführen. Eine Reihe von
kommerziellen Gesellschaften hat modifizierte, das vollständige Blut umfassende Vergleichsmittel herausgebracht,
welche für die überwachung von elektronischen Zählern geeignet sind, aber es ist nach wie vor ein Bedarf nach einer
verbesserten Stabilität des Vergleichs- und überwachungs-
um
materials festzustellenT/die Genauigkeit der Zählwerte der roten Blutkörperchen und anderer Parameter einhalten zu können, wenn mittels elektronischer Zählmethoden gearbeitet wird.
materials festzustellenT/die Genauigkeit der Zählwerte der roten Blutkörperchen und anderer Parameter einhalten zu können, wenn mittels elektronischer Zählmethoden gearbeitet wird.
Elektronische Zähler nach, diesem Prinzip wurden zuerst
in dem US-Patent 2 656 508 von Wallace H. Coulter angegeben, wobei eine genaue Wiedergabe der Teilchenzählung
möglich ist. Uberwachungs- und Vergleichsmittel für voll-
030048/0643 R
ständiges Blut sollten die Eigenschaften von frischem menschlichen
Blut so genau wie möglich wiedergeben. Es wurden Versuche gemacht, um Partikel passender Größe in stabilen
Suspensionen zu erhalten, und zwar beispielsweise durch den Gebrauch von Unkrautpollen, Polystyrol, Latex, verschiedener
organischer Materialien und gebeizter roter Blutkörperchen. Keine dieser Suspensionen hat sich jedoch als Standard für
die Zählung roter Blutkörperchen geeignet erwiesen.
Das der Coulter Electronics, Inc. von Hialeah, Florida erteilte US-Patent 3 5/f9 9$if beschreibt einen Coulter-Zähler
des Modells S, welcher ein halbautomatisch arbeitendes analytisches Gerät darstellt, das die Bestimmung von sieben
Blutparametem gleichzeitig gestattet,und zwar die Zahl der
weißen Blutkörperchen (WBC), die Zahl der roten Blutkörperchen (RBC), das Hämoglobin (Hb), das Hämatokrit (HCT),
das mittlere Zellvolumen (MCV), das mittlere Zellhämoglobin (MCH) und die mittlere Zell-Hämoglobin-Konzentration (MCHC).
Die Werte für .das (WBC), (RBC), (Hb) und (MCV) werden durch
direkte Ablesung erhalten, während die Größen (HCT), (MCH) und(MCHC) elektronisch berechnet werden. Die Messung dieser
sieben Parameter kann entweder mit vollständigem Blut oder mit kapillarem Blut durchgeführt werden. Etwa ein Milliliter (ml) von vollständigem Blut wird für eine Makromessung
benötigt, während kk>7 Mikroliter von Kapillarblut für eine
Mikromessung erforderlich sind, wobei das Blut in 10 ml einer ausgewogenen isotonischen Salzlösung oder anderen
passenden Verdünnungen enthalten sind.
Die Qualitätskontrolle des Coulter-Zählers Modell S wird erreicht mit der Coulter-Zähler-Zellkontrolleinrichtung 4C,
welche eine modifizierte Vergleichsüberwachung für vollständiges Blut darstellt und auf der Basis von frischem
menschlichem Blut arbeitet. Es ist stabil für etwa 30 Tage bei 20C bis 80C, und es ist stabil für 3 Stunden bei Raumtemperatur,
und zwar bevor das mittlere Zellvolumen (MCV)
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beeinträchtigt wird. Die Zell-Uberwachungseinrichtung l±C
wird nicht als ein Kalibrierungsstandard benutzt. Viele Bedienungspersonen haben frisches Blut von normalen Personen
benutzt, um den Coulter-Zähler Modell S zu kalibrieren. Andere geeignete Bezugs- und Vergleichsmittel dürften ebenfalls
benutzt worden sein.
Eine Vielzahl von Standard-Suspensionen wurden ebenfalls benutzt, um die Zeil-Zählungen zu überwachen. Ein wesentlicher
Nachteil dieser Suspensionen besteht darin, daß sie jeweils nicht eine vollständige menschliche Blutprobe
simulieren. Beispielsweise liefert keine die notwendigen Komponenten für die gleichzeitige Messung der sieben Blutparamet.er,
welche vorstehend erwähnt v/orden sind.
Die spezifischen Parameter der roten Blutkörperchen, welche man unbedingt messen sollte, bestimmen die notwendigen Charakteristiken
eines passenden Rediums für eine Überwachung und für einen Vergleich mit vollständigem menschlichen Blut.
Es ist erwünscht, das Volumen der roten Blutkörperchen zu kennen. Wenn diese Messung einmal durchgeführt ist und die
roten Zellen gezählt worden sind, dann kann das gepackte (verdichtete) Zellvolumen oder Hämatokrit (HCT) berechnet
werden. Das Vergleichs- und Uberwachungsmedium sollte auch
in der Lage sein, das Volumen der roten Blutkörperchen in der Probe im Gleichgewicht zu halten und zu stabilisieren,
so daß das kubische Volumen (MCV) gemessen werden kann.
Das Medium muß in der Lage sein die chemische und physikalische Unversehrtheit der roten Blutkörperchen vor und
während des Meßverfahrens zu gewährleisten. Es wird verlangt,
daß die Blutkörperchen die gleichen physikalischen Eigenschaften im Medium beibehalten wie sie sie vorh.er
hatten. Ein weiterer Parameter, nämlich die Verteilungs—
breite der roten Blutkörperchen (RDW) verlangt auch die Stabilität der Verteillang der roten Blutkörperchen. Für
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diesen Zweck muß das Medium im Bezug auf die Lösungen in den Blutzellen isotonisch sein.
Der Coulter-Zähler Modell S Plus, welcher in der Lage ist,
Größe und Zahl von Plättchen aus vollem menschlichen Blut festzustellen, deren Durchmesser nur 1/2 bis 1/3 der Erythrozyten
betragen, erfordert eine Überwachung in der Art der Zell-Überwachungseinrichtung ^C und macht es zusätzlich
notwendig, eine Überprüfung auf Plättchen oder Materialien durchzufürhen, welche die menschlichen Plättchen in Größe
und Verteilung simulieren. Dies ergibt eine Schwierigkeit dahingehend, daß jegliche in dem Volumenbereich und Verteilungsbereich
von menschlichen Plättchen liegende Partikel eine Verfälschung des Resultats ergeben, weil das Vorhandensein
fremder Partikel ihre Zählung als Blutzellen zur Folge
hat. Umfangreiche Hintergrundzählungen auf Grund von irgendwelchen zertrümmerten Teilchen können nicht zugelassen werden
Deshalb ist es erforderlich, daß das Bezugs- und Vergleichsmittel für das volle menschliche Blut freigehalten? von irgendwelchen
Teilchen, welche möglicherweise Störungen oder Fehler im niedrigen Größenbereich ergeben wurden, deren
Schwellen nach Größe Und Verteilungen denen menschlicher Plättchen entsprechen. Zugleich muß das Medium bakteriostatische
Eigenschaften aufweisen, um dadurch das Wachsen von Mikroorganismen nach der Zusammenfügung des Mediums zu
vermeiden.
Elektronische Zähleinrichtungen, welche sich auf neue diagnostische
Parameter beziehen, haben es notwendig gemacht, stabiliere Bezugs- und Vergleichsmedien zu schaffen.'Ein
solcher Parameter 'ist die Messung der Breite der Verteilung der roten Blutkörperchen. Normalerweise, d. h. unter bestimmten
definierten Bedingungen, beispielsweise bei der Verwendung von Fixativen (Glutaraldhyd-Formaldehyd^Suspensionen)werden
zwar stabile Verteilungen von roten Blutkörperchen erhalten. Jedoch haben diese Präparate eine Anzahl von Nach-
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teilen.
Die Erfindung betrifft ein Mittel für die Bereitung von vollständigen Blut-Vergleichs-Uberwachungen mit Langzeitstabilität
für Geräte, die mit elektronischen Mitteln vollständige Blutbestimmungen durchführen.
Das Mittel ist dadurch gekennzeichnet, daß eine wässerige Lösung vorgesehen ist, die folgende Komponenten enthält:
a) Laktose
b) mindestens ein Fungizid
c) mindestens ein Antibiotikum
d) mindestens eine chemische Substanz, welche die roten
Blutkörperchen-Membranen ändert und welche aus den folgenden Gruppen ausgewählt ist:
1) Gallensalze und Cholsäurederivate
2) Phenothiazin-Verbindungen mit antihistaminen Eigenschaften
und
3) 4-Aminobenzoesäureesterderivate und die Salze hiervon,
welche lokale anästhetische Eigenschaften aufweisen
e) Rinder-Albumin.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren für die Herstellung einer vollständigen Blut-Vergleichs-Überwachung
mit Langzeitstabilität für Geräte, die mit elektronischen Mitteln vollständige Blutbestimmungen durchführen, und zwar
insbesondere für die Bestimmung von Parametern, welche die Zählung von Plättchen, das mittlere Zellvolumen und die
Verteilungsbreite der roten Blutkörperchen einschließen.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a) Entfernung des Plasmas aus dem vollständigen Blut, um gepackte rote Blutkörperchen zu erhalten;
b) Verdünnen der gepackten roten Blutkörperchen in einer vorbehandelnden Verdünnung;
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c) Stehenlassen der Verdünnung nach Schritt b) für eine vorbereitende Zeit und Temperatur, welches eine Vorbehandlung
der roten Blutkörperchen äquivalent der
Korabination von etwa zwei Tagen bei 220C bis 27°C ergibt,
um die gewünschte Volumen- und Größenverteilungsbreite zu erhalten;
d) Trennung der vorbehandelten roten Blutkörperchen von der Verdünnung nach Schritt c) und
e) Hinzufügen einer genügenden Menge der vorbehandelten roten Blutkörperchen nach Schritt d) zu dem vorgenannten
Mittel, um den gewünschten Zählwert für die vollständige Blut-Vergleichs-Überwachung zu erhalten.
Die Erfindung betrifft auch eine vorbehandelnde Verdünnung
für die Steigerung der Trennung roter Blutkörperchen von anderen Komponenten des vollständigen Blutes zur Anwendung
bei der Herstellung von vollständigen Blut-Vergleichsüberwachungen,
welche dadurch gekennzeichnet ist, daß die
Verdünnung Laktose und einen nicht-ionischen Schaumerzeuger
enthält.
Der erfindungsgemäße Prozeß schließt die genannte vorbehandelnde
Verdünnung ein, die relativ schnell das Volumen der roten Blutkörperchen reduziert, außerdem die Weite
ihrer Größenverteilung stabilisiert und noch andere vorteilhafte Eigenschaften aufweist. Das Medium für den Vergleich
und die überwachung von vollständigem Blut ist im wesentlichen frei von Teilchen in der unteren Größenverteilung,
welche denen menschlicher Plättchen größenmäßig entsprechen. Das Medium hat auch eine Langzeitstabilität
für einen Gebrauch bis zu 6 Monaten und enthält Laktose, eine oder mehrere Fungizide und Antibiotika,und außerdem
vorzugsweise Mittel, welche Purin- Nukleotide oder Nukleoside,
wie ζ,B. 5'-AMP,Adenine und Inösine;T"A"uch können
zweckmäßig Ingredenzien hinzugefügt werden, welche die Membran der roten Blutkörperchen ändern. Diese schließen
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ein Galle-Derivate, wie z.B. Cholsäure, Desoxycholsäure
und dgl. Phenothiazin-Verbindungen und die Salze hiervon,
welche antihistamine Eigenschaften haben, wie etwa Phenergan, 4-Aminibenzoesäureester-Derivate und ihre Salze, welche lokale
Anä£thetika darstellen, wie etwa Procain.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird vollständiges menschliches oder tierisches Blut zuerst zentrifugiert, um
dicht gepackte rote Blutkörperchen zu erhalten. Dann werden die gepackten roten Blutkörperchen wieder in einer vorbereitenden
Verdünnung suspendiert, welche deren Volumen reduziert und die Zellen-Größen-Verteilungsbreite stabilisiert
in der Aufbereitung infolge der Behandlung durch das Medium. Ein bevorzugter Ansatz für die vorbereitende Verdünnung
ist folgendermaßen gewählt:
Ein Liter: ungefährer Wert: Laktose (Lactose)
Natriumazid (Sodium azide)
Natriumazid (Sodium azide)
Trinatriumzitratdihydrat (Trisodium citrate dihydrate)
Zxtronensäuremonohydrat (Citric acid monohydrate)
Nicht-ionischer Schaumerzeuger
(non-ionic surfactant-Pluronic F68) 1,0 g 0,25-1,5 gms/L
Wasser ' QS bis 350 mOs/kg
pH 6,8-7,0 zugelassener pH-Bereich 6,5-7,5
Osm=35O-36O m0sm/kg
Die Vorbehandlung der Suspension von roten Blutkörpercnen in der Verdünnung wird vozugsweise bei 220C bis 27°C für eine
Zeit von 48 Stunden erreicht. Dieser kurze Zeitraum von
zwei Tagen der Vorbehandlung ist ein bemerkenswerter Fortschritt gegenüber dem Stand der Technik, welcher es erforderlich
machte, in vitro rote Blutkörperchen 15 bis 21
Tage zu behandeln, um eine Größen- und Verteilungsbreite-Stabilisierung zu erhalten. Wenn die Vorbehandlungs-Verdünnung
bei einer geringeren als der Umgebungstemperatur
* gms/L = Gramm pro Liter
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| 90,0 | g | 25-1 | 00 | gms/L |
| 1,5 | g | 0,5-4 | ,0 | gms/L |
| 5,0 | g | 2,5-5 | ,0 | gms/L· |
| 0,1 | g | 0,05-0 | ,2 | gms/L |
einwirkt, dann sind mehr als zwei Tage notwendig,- wobei Zeit und Temperatur im umgekehrten Verhältnis zueinander
stehen. Nach dieser Vorbehandlung kann die Suspension bei Ii- C bis 6 C aufbewahrt werden,bis sie zum Mischen mit dem
Medium nach dieser Erfindung fertig ist. Zu dieser Zeit · werden die vorbehandelten roten Blutkörperchen aus der
Verdünnung herausgepreßt, beispielsweise durch Zentrifugieren, und mit dem Medium gemischt. Die Menge der roten Blutkörperchen,
welche dem Medium hinzugefügt werden, hängt ab von den gewünschten Zählparametern der Zellen, welche für
die jeweiligen Überwachungsvorgänge benötigt werden.
Die Vorbehandlungs-Verdünnung hat zwei zusätzliche Eigenschaften:
sie erhöht die Geschwindigkeit der Sedimentation der roten Blutkörperchen während des freien Standes und
während der Zentrifugierung und es entwickelt an der Übergangsstelle zwischen der (schwimmenden) Verdünnung und den
gepackten roten Blutkörperchen eine deckenartige Gruppierung der weißen Blutkörperchen und Plättchen des vollständigen
Blutes. Auf diese Weise erhöhen diese Eigenschaften die Trennbarkeit der roten Blutkörperchen von den Rückständen
Blut
der beim vollständigen/vorhandenen Bestandteile:, und vermeiden
ein wiederholtes "Auswaschen" der roten Blutkörperchen, um sie abzutrennen. Trennverfahren und Verdünnungen
nach dem bekannten Stand der Technik machen wiederholte Waschungen nötig, welche die roten Blutkörperchen schädigen
und eine höchst unerwünschte Hämolyse zur Folge haben. Auch treten erhebliche Verluste von roten Blutkörperchen während
der Entfernung der unerwünschten Komponenten aus dem vollständigen Blut auf. Dies hat zur Folge, daß bei den Trenn- ■
verfahren nach dem bekannten Stand der Technik ein Kompromiß geschlossen werden muß zwischen der Vollständigkeit auf
der einen Seite und der Schädigung auf der anderen Seite.
Die Komponenten der Vorbehandlungs-Verdünnung, welche in erster Linie verantwortlich sind für die Erreichung der
gerade beschriebenen Vorteile, sind die Laktose und doer
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nicht-ionische Schaumerzeuger, wobei vorzugsweise Pluronic F68, welches von der Wyandotte Chemicals Corporation,
Wyandotte, Michigan hergestellt wird» Laktose, ein polyhydrisches
Karbohydrat scheint eine gewisse Polarisation der weißen Blutkörperchen und der Komponenten der Zellwände
der Plättchen zu bewirken in polare und nicht-polare Bereiche« Pluronic F68 ist eine Polyoxypropylen-Kette
(hydrophob) mit Polyoxyäthylen (hydrophilen) Gruppen an den Enden,, Als solches hat es sowohl hydrophobe(nicht-polare),
als auch hydrophile (polare) Eigenschaften«, Offensichtlich
ermöglicht diese Eigenschaften daß das Pluronic F68 an entsprechende
Bereiche der durch die Laktose modifizierten Zellwände angezogen wird9 wodurch eine gewisse Adhäsion entsteht»
Dieser Vorgang erzeugt die Charakteristik der Bildung von "Matten" von den weißen Blutkörperchen und .
Plättchen und ergibt auch eine günstigere Sedimentation der roten Blutkörperchen„
Das neue verbesserte Medium nach dieser Erfindung enthält Laktose, eine oder mehrere Fungizide und Antibiotika oder
Mischungen hiervon und auch ergänzende Mittel, welche Purin9
Nukleotid oder Nukleosid einschließen,wie beispielsweise
5'-AMP, Adenin und Inosin» Es enthält auch zusätzliche Komponenten,
welche vorher nicht bei der Überwachung von vollständigem Blut angewandt worden sind, und welche die Membranen
der roten Blutkörperchen ändern» Diese neuen Ingredenzien
sind 1)'Gallensalze und Cholsäurederivate ,
2) Phenothiazin-Verbindungen und die Salze davon, welche antihistamine Eigenschaften haben und 3) if-Aminobenzoesäureesterderivate
und die Salze davon} welche lokale anästhetische Eigenschaften haben» Diese Komponenten tragen nicht
nur zu der Langzeitstabilität des Mediums bei, sondern machen sie auch im wesentlichen frei von besonderen Stoffen,
vor allem im Bereich von kleineren Teilchengrößen.
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Obwohl natürliche Galle eine Anzahl von Substanzen enthält, sind die für diese Erfindung interessanten Ver-<
bindungen die Gallensalze, welche Amide der Cholsäure sind,
in der Glyzin oder Taurin mit der Steroidsäure durch eine
Peptid-Bindung verbunden ist, was eine Ausbeute von jeweils
Glykocholsäure und Taurocholsäure. Cholsäure und Dehydrocholsäure,
welche von der Cholsäure durch Oxidation erhalten v/ird, sind ebenfalls nützlich.
Phenothiazin-Verbindungen, welche antihistamine Eigenschaften haben, schließen die folgenden Verbindungen und die
pharmazeutisch aktiven Salze hiervon ein, und zwar einschließlich der Hydrochloride, der Tartrate und dgl. Beispiele
derartiger Verbindungen schließen Phenothiazine ein, welche auch unter den Bezeichnungen Methdilazin HCI,
Trimeprazintartrat, Promethazin HCI (Phenergan) und Pyrathiazin HCI bekannt sind. Diese Verbindungen werden
unter vielen Handelsnamen verkauft. Die Grundstruktur dieser Phenothiazin-Verbindungen ist:
wobei der Substituent R eine substituierte Aminoalkyl- oder
Pyrrolidinylalkyl-Gruppe ist.
Lokale anästhetische Verbindungen, die für diese Erfindung nützlich sind, enthalten gewisse 4-Aminobenzoesäureester und
Derivate hiervon mit den Strukturen RHN-CgH,-COOR'oder
RHN-CgH.-COOCH2CH2R',wobei R Wasserstoff und einen niedrigen
Alkyl darstellt und R1 einen niedrigen Alkyl. . Dialkylaminoalkyl
und Dialkylamino bedeutet. Beispiele solcher Verbindungen schließen ein Benzokain, Prokain, Butakain,
Tetrakain und Monokain. Eine besonders bevorzugte Verbindung ist Prokain. Die Verbindungen sind als Basen oder als Salze
zu gebrauchen, beispielsweise als Hydrochlorid, Butyrat, Kitrat oder Borat.
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Die Auswahl des im einzelnen hinzugefügten Agens oder der
Mischung von Agenaien und die Konzentration wird insbesondere im Hinblick auf die Lösbarkeit in dem Medium ausgewählt,
f
Ohne daß irgendeine Beschränkung auf eine bestimmte Theorie einer Wirkungsweise erfolgen soll, gibt die nachfolgende
Beschreibung der Charakteristiken von roten Blutkörperchen und die Wirkungsweise der oben beschriebenen Substanzen
auf die Membranen von roten Blutkörperchen einige Sinweise auf die Natur der verbesserten Resultate, welche durch
ihre Anwesenheit hervorgerufen werden.
Ein Vorteil der Benutzung roter Blutkörperchen anstelle von künstlichen Surrogaten für die Überwachung besteht
darin, daß sie sofort in einem physiologisch reproduzierbaren Zustand zu erhalten sind, daß sie sich leicht durch
Zentrifugieren abtrennen lassen und daß sie einfach in verschiedenen Test-Lösungen resuspendieren lassen. Wasser
dringt sehr schnell in die Zellen ein und geht ebenso schnell aus den Zellen heraus, und zwar mehr als hundertmal so
schnell wie irgendetwas Gelöstes, so daß das osmotische Gleichgewicht zu allen Zeiten erhalten wird. Dies veranlaßt
die Erythrozyten als Osmometer sich zu verhalten, und zwar die Größe proportional dem Eindringen des Gelösten zu
erhöhen und zu schrumpfen, wenn das Gelöste wieder austritt, so daß eine Messung der Größe der Zelle dazu benutzt werden
kann, um ihren Anteil von einem gegebenen gelösten Stoff zu bestimmen. Weil sie von bikonkaver, scheibenförmiger Form
sind, sind geringere Änderungen in Volumen jedoch nicht begleitet von Änderungen im Oberflächenbereich der Membrane.
Andererseits haben Änderungen in Volumen jenseits eines gewissen Punktes eine Hämolyse zur Folge, d. h. einen Prozeß,
in dem die Membrane porös wird und es dem Zeil inhalt erlaubt, in das umgebende Medium zu diffundieren.
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Ein anderer Vorteil der Erythrozyten ist ihre relative Einfachheit. Sie enthalten keinen Kern, keine Vakuole,
keine Mitochrondria, keine Bläschen, keine Körnchen usw., welche normalerweise in anderen Zellen gefunden werden.
Dies ist vorteilhaft, weil die Zelle ein Zwei-Abteilungs-System
bildet, in dem die Membran allein (ohne Zellwandung) das interne und das äußere Medium trennt.
Erythrozyten bilden die größeren Zellen im Blut. Jedoch sind die Erythrozyten selbst eine extrem heterogene Gruppe
von Zellen. Während ihrer Lebenszeit (120 Tage beim Menschen) unterliegen sie Änderungen in der Struktur und der
Dimension, die zugeordnet werden können einem Verlust an Lipoid, wobei sie zusätzlich ihre biosynthetischen Fähigkeiten
verlieren. Junge Zellen enthalten bemerkenswert mehr Lipoid als ältere Zellen, welche Cholesterin verloren
zu haben scheinen und, vorherrschend, Phospholipoid während des Alterungsprozesses.
Normale Erythrozyten entwickeln Membranen, welche resistent sind gegenüber einer osmotischen Lysis, wenn sie in ein
Serum inkubiert werden, welches von Patienten stammt, die eine zerstörende Gelbsucht haben. Verbunden mit diesem
Wechsel in vitro in dem Bereich der Oberflächenmembranen ist eine proportionale Erhöhung in dem Membraninhalt an
Cholesterin, aber nicht an Phospholipoid. Zwei Faktoren sind hierfür möglicherweise verantwortlich, wobei beide auf
das Serum der Gallensäuren zurückgehen. Es ist besonders wichtig, daß Gallensäuren eine Verschiebung des freien
Cholesterins von dem Lipoproteid-Serum zu den Zellmembranen verursachen. Gallensäuren verhindern auch die Lecithin:
Cholesterin-Acyl transferase. (LCAT) und ändern die Verteilung
des freien Cholesterins innerhalb des Vorrats an roten
Blutkörperchen, wobei rote Blutkörperchen veranlaßt werden, Cholesterin zu gewinnen und die Oberflächenbereiche
der Membran und den Widerstand gegenüber osmotischer
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Lysis zu vergrößern.
Der Cholesteringehalt der roten Zellmembran ist nicht im
Betrag fixiert, sondern kann innerhalb weiter Grenzen proportional den Änderungen in der Membranoberfläche variieren.
Rote Blutkörperchen, die nicht-osmotisch fragil geworden sind, haben Oberflächenbereich verloren. Die rasche Umkehrung
dieses Prozesses verhindert die Zerstörung von roten Blutkörperchen, deren Cholesterin in vitro erschöpft worden
ist. Die Erhöhung des Cholesteringehalts und eine kleine Erhöhung des Phospholipoidgehalts veranlaßt die roten Blutkörperchen
Cholesterin zu gewinnen. Dies führt zu einer reversiblen Ausdehnung der Zelloberflächenbereiche, was aber
die Lebensfähigkeit der Zellen nicht beeinträchtigt.
Purin Nukleoside oder Nukleotide wie z.B. Adenosin, Inosin
und 5'-AMP sind wichtig für die Funktion der roten Blutkörperchen.
Aminosäure-Transport erfordert Natrium-Transport und die notwendige Komponente für den Natrium-Transport
ist 5"-AMP, welches die Durchlässigkeit für Natrium bei den
roten Blutkörperchen-Membranen erhöht. Adenosintriphosphat ist notwendig für die Wiederherstellüag'.'der Verformbarkeit
der Membran bei nahezu normalen Werten. Die V/iederher st ellung von ATP durch Inkubation mit Adenosin, Inosin und
5'-AMP bei Raumtemperatur (220C bis 270C) bezieht sich auf
die Erhaltung der Verformbarkeit der Membran.
Gekennzeichnete ATP-Ausbeutung von gespeicherten roten
Blutkörperchen oder Zellen,welche in vitro inkubiert sind, wird begleitet von einem übergang von einer Scheibe zu einer
Kugel, einem bemerkenswerten Verlust an Verformbarkeit der Membran, einem Verlust an Filterbarkeit der Zellen, einer
Erhöhung der Viskosität der Suspension der gepackten Zellen und einer Zuordnung von Hämoglobin und nicht-hämoglobinem
Protein zu der Membran. Eine Regeneration von ATP durch Inkubation mit Adenosin liefert eine signifikante Umkehrung
all dieser Veränderungen.
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Der reversible Verlust von Verformbarkeit der roten Blutkörperchen
korreliert mit der nach einer Transfusion vorhandenen Uberlebensfähigkeit in vitro von gespeichertem
Blut. Änderungen in der Verformbarkeit vor einer Änderung der Gestalt und die Beobachtung, daß Geister von roten Blutkörperchen
in einem Medium die Deformierbarkeits-Eigenschaften der intakten Zellen wiedergeben, aus denen sie bereitet
worden sind, weisen darauf hin, daß die eigentlichen Änderungen in der Membran kritischere Determinanten der Verformbarkeit
als der Form allein sind. Die Stabilität der roten Blutkörperchen wird weiterhin erreicht durch gewisse 4-Ami'nobenzoesäureester-Derivate,
welche lokale anästhetische Vorgänge bewirken, wie beispielsweise Procainhydrochlorid und
einige Phenothiazin-Verbindüngen, welche antihistamine Eigenschaften
haben, wie beispielsweise Phenerganhydrochlorid.
Die Gefahr des Wachsens von Mikroorganismen ist eine schwerwiegende
Belastung bei der Herstellung eines stabilen Vergleichs- und Überwachungsmediums für vollständiges Blut.
Deshalb ist es notwendig, bestimmte spezifische Antibiotika zu beschreiben, um eine Verunreinigung zu vermeiden. Antibiotika
mit niedriger Lösbarkeit verursachen eine Ausscheidung von kleinen Teilchen und ergeben einen geringen Wert
an Aktivität gegen spezifische Mikroorganismen, wie z.B. Hefe oder Pilze.
Der Coulter-Zähler Modell S Plus, welcher Plättchen zählt, und ebenso andere elektronische Zähleinrichtungen können
die hohen Hintergrund-Zahlwerte nicht zulassen, welche durch
irgendwelche zu großen Überbleibsel irgendwelcher Art verursacht werden. Die verbesserte Lösbarkeit der Antibiotika und
Fungizide in der bevorzugten Ausfuhrungsform liefert ein
stabilisierendes Medium, welches frei ist von irgendwelchen Stoffen, die fehlerhafte Zählwerte zur Folge haben würden.
Derartige fehlerhafte Resultate wurden die klinische diagnostische
Interpretation möglicherweise gefährden. Das Stabi-
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lisierungsmedium liefert auch ein gleichmäßigeres Vergleichsund Uberwachungsmittel, welches in sehr enger Weise frisches
menschliches Blut simuliert und deshalb Resultate liefert, welche Messungen guter Qualität für alle elektronischen
Einrichtungen gestattet.
Das Medium nach der Erfindung kann eingesetzt werden bei frischen aus vollständigem Blut stammenden roten Blutkörperchen
(d.h. zwei Tage), gealterten roten Blutkörperchen und/oder toten roten Blutkörperchen, welche mit der vorstehend
beschriebenen Vorbehandlungs-Verdünnung behandelt wurden und so vorbereitet sind für den Gebrauch als Vergleich
und überwachung für vollständiges Blut.
Bevorzugte Zusammensetzung eines Stabilisierungs-Mediums für die Erzielung von Langzeitstabilität bei roten Blutkörperchen (ungefähre Werte - Liter-Formulierung):
| 1 | destilliertes Wasser | 500 | ml | g |
| 2 | Propyl-Paraben | 0,3-1,0 | g | . g |
| 3 | Methyl-Paraben | 0,5-1,0 | g | g |
| 4 | Procain-Hydrochlorid | o,i-o,5 | g | g |
| VJl | Deoxycholsäure | 0,1-0,9 | g | g |
| 6 | Laktose | 10,0-50,0 | g | g |
| 7 | Actidione | 0,1-0,6 | g | |
| 8 | Trinatriumzitratdihydrat | 3,0-8,0 | g | |
| 9 | Zitronensäuremonohydrat | 0,3-0,9 | g | |
| 10 | Natriumdihydrogen Phosphatmonohydrat | 0,8-2,5 | g | |
| 11 | Phenerganhydrochlorid | 0,1-1,0 | g | |
| 12 | Colistimethate, Natrium | 0,2-0,9 | g | |
| 13 | Penicillin G, Natrium | 0,5x1O6 | - 3x10 | |
| Einheiten | ||||
| 14 | K an am yz in sul fat | 0,2-0,8 | ||
| 15 | Neomyzinsulfat | 0,2-1,0 | ||
| 16 | 5'-AMP | 0,4-1,0 | ||
| 17 | Adenin | 0,2-0,8 | ||
| 18 | Inosin | 0,4-1,0 | ||
| 19 | Dihydrostreptomyzinsulfat | 0,2-1,0 |
Q30048/0643 - 22 -
20 Te tracyclinhydro chlorid 0,2-1,0 g_.
21 35 % Rinder-Albumin 100-350 ml 22. q.s. auf 1 Liter mit destilliertem V/asser *
Weil viele der vorstehend aufgelisteten Chemikalien kommerziell unter verschiedenen Namen bekannt sind,
ist die verwendete Bezeichnung aus dem Merck Index, neunte Ausgabe (1976) entnommen, der von Merck and Co.,
Inc., Rahway, New Jersey herausgegeben ist.
Um die besten Resultate zu erzielen,werden die vorstehend
unter 1 bis 20 genannten Ingredenzien in der aufgeführten Reihenfolge zu destilliertem Wasser hinzugefügt, wobei jedes
Ingrediens vollständig aufgelöst sein soll, bevor das nächste Ingrediens hinzugefügt wird. Das Produkt wird dann
umgerührt bei etwa 800 bis 1200 Umdrehungen pro Minute 12 bis 18 Stunden lang bei 20° bis 30° C. Dann v/erden die
Komponenten 21 und 22 hinzugefügt. Das endgültige Produkt sollte einen pH-Wert im Bereich von 6,0 bis 7}0 und eine
angepaßte Osmolalität von 3^0 + 5 m0sm/kg haben. Jedoch
könnte die Osmolalität auch im Bereich von 280 bis 380 m0sm/kg liegen. Das Produkt wird, soweit nötig, gefiltert
und bei 4 bis 6° C aufbewahrt. Die Haltbarkeit liegt bei etwa sechs Monaten.
* q.s. = quantity sufficient (benötigte Menge destillierten
Wassers zur Erzeugung von 1 Liter)
Patentanwälte DIpl.-lng/E. Eder
Dipl.-Ing. ^fe
8 HDnchen 40,"β§ίίίΠϊβ«Τ3«9ββ
030048/0643
Claims (1)
1„^Mittel für die Bereitung von vollständigen Blut-Ver-
gleichs-Uberwachungen mit Langzeitstabilität für Geräte,
die mit elektronischen Mitteln vollständige Blutbestimmungen durchführen, dadurch gekennzeichnet, daß eine
wässerige Lösung vorgesehen ist, die folgende Komponenten enthält:
a) Laktose
b) mindestens ein Fungizid
c) mindestens ein Antibiotikum
d) mindestens eine chemische Substanz, welche die roten
Blutzellen-Membranen ändert und welche aus den folgenden Gruppen ausgewählt ist:
1 ) Gallensalze und Cholsäurederivate
2) Phenothiazin-Verbindungen mit antihistaminen Eigenschaften
und
3) 4-Aminobenzoesäureesterderivate und die Salze hiervon, welche lokale anästhetische Eigenschaften aufweisen
e) Rinder-Albumin ο
2. Mittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens
ein Purin3 Nukleotid oder Nukleosid,
3. Mittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens ein Purin, Nukleotid oder Kukleosid, welches ausgewählt
ist aus der Gruppe, welche enthält 5'-AMP
Adenin und
Inosin,
Adenin und
Inosin,
Zf. Mittel nach Anspruch 2 oder 3s dadurch gekennzeichnet,
daß die Purine, Nukleotide oder Kukleoside 5'-AMP9 Adenin
und Inosin sind.
5« Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis i+9 dadurch gekennzeichnet,
daß das Fungizid gewählt ist von der Gruppe, welche besteht aus
)63 - 3
ORSGiMAL INSPECTED
Methylparaben,
Äthylparaben,
Propylparaben und
Actidion.
Äthylparaben,
Propylparaben und
Actidion.
6. Mittel nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß
das Fungizid eine Mischung aus Methylparaben, Propylparaben und Actidion ist.
7. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet
durch das antibiotische Kanamycinsulfat.
8. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet,
daß das Cholsäurederivat Deeoxycholsäure ist.
9. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Phenothiazinsalz, welches antihistamine
Eigenschaften hat, Phenerganhydrochlorid ist.
10. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 95 dadurch gekennzeichnet,
daß das ^--Aminobenzoesäureesterderivat,
welches lokale anästhetische Eigenschaften aufweist, Procainhydrochlorid ist.
11. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Puffer vorhanden sind, durch welche
ein pH-Wert im Bereich zwischen 6,0 bis 750 erreicht
wird.
12. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet
durch eine Anpassung an eine Osmolalität im Bereich von 330 bis 350 Milliosmolen.
■- 4 -
030048/0643
13„ Verfahren für die Herstellung einer vollständigen Blut-Vergleichs-Uberwachung
mit Langzeitstabilität für Geräte, die mit elektronischen Mitteln vollständige Blutbestimmungen
durchführen, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a) Entfernung des Plasmas aus dem vollständigen Blut,
um gepackte rote Blutkörperchen zu erhalten;
um gepackte rote Blutkörperchen zu erhalten;
b) Verdünnen der gepackten roten Blutkörperchen in einer vorbehandelnden Verdünnung;
c) Stehenlassen der Verdünnung nach Schritt b) für eine vorbereitende Zeit und Temperatur, welches eine Vorbehandlung
der roten Blutkörperchen äquivalent der
Kombination von etwa zwei Tagen bei 22° C bis 27° C
ergibt, um die gewünschte Volumen-und Größenverteilungsbreite zu erhalten;
Kombination von etwa zwei Tagen bei 22° C bis 27° C
ergibt, um die gewünschte Volumen-und Größenverteilungsbreite zu erhalten;
d) Trennung der vorbehandelten roten Blutkörperchen von der Verdünnung nach Schritt c) und
e) Hinzufügen einer genügenden Menge der vorbehandelten
roten Blutkörperchen nach Schritt d) zu dem Mittel
nach Anspruch 1, um den gewünschten Zählwert für die vollständige Blut-Vergleichsüberwachung zu erhalten.
nach Anspruch 1, um den gewünschten Zählwert für die vollständige Blut-Vergleichsüberwachung zu erhalten.
14o Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die vorbehandelnde Verdünnung im wesentlichenaus einer
wässerigen Lösung von Laktose, Natriumazid und einem
nicht-ionischen Schaumerzeugerbesteht.
wässerigen Lösung von Laktose, Natriumazid und einem
nicht-ionischen Schaumerzeugerbesteht.
15o Verfahren nach Anspruch 13* dadurch gekennzeichnet, daß
die genannte vorbehandelnde Verdünnung Laktose und einen nicht-ionischen Schaumerzeuger enthält, um die Trennung
nach Schritt d) zu steigern.
16o Verfahren nach Anspruch Ή oder 15, dadurch gekennzeichnet;,
daß der nicht-ionische Schaumerzeuger Pluronic F68 enthält»
- 5 -030048/0643
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbehandelnde Verdünnung zur
Erreichung eines pH-Wertes innerhalb des Bereiches von 6,5 bis 7»5 gepuffert wird und an eine Osmolalität innerhalb
des Bereiches von 350-360 mOsm/kg angepaßt wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17» dadurch
gekennzeichnet, daß die roten Blutkörperchen von mindestens einer der folgenden Komponenten erhalten werden:
frisches vollständiges Blut, erloschenes vollständiges Blut, menschliche rote Blutkörperchen und/oder tierische
rote Blutkörperchen.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die vollständige Blut-Vergleichs-Uberwachung
menschliche oder Surrogat-Blutplättchen enthält.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 19» dadurch
gekennzeichnet, daß die vollständige Blutbestimmung die Messung der Parameter der Weite der Verteilung der
roten Blutkörperchen einschließt.
21. Eine vorbehandelnde Verdünnung für die Steigerung der
Trennung roter Blutkörperchen von anderen Komponenten des vollständigen Blutes zur Anwendung bei der Herstellung
von vollständigen Blut-Vergleichsüberwachungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdünnung Laktose und
einen nicht-ionischen Schaumerzeuger enthält.
22. Verdünnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laktose in ausreichender Menge vorhanden ist, um die Wandungen der weißen Blutkörperchen und. der
Plättchen-Zellkomponenten zu modifizieren, und dadurch
den nicht-ionischen Schaumerzeuger in die Lage zu versetzen, dorthin gezogen zu werden und so eine Mattenbildung
dieser Zellen zu verursachen.
030048/0643 - 6 -
23. Verdünnung nach Anspruch 21 oder 2Z1 dadurch gekennzeichnet,
daß der nicht-ionische Schaumerzeuger PIuronic F68 enthält.
2.k. Verdünnung nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß sie zusätzlich Natriumazid enthält und gepuffert ist, um einen pH-Wert innerhalb
des Bereichs von 6,5 bis 7>5 zu erhalten,und daß
dadurch eine gewünschte Größe und Verteilungsbreite der roten Blutkörperchen erzielt wird.
Patentanwälte
Dipl.-lng/p. Eder
Dipl.-Ing. KJSchiesohke
8 Mönchen 40, fffe&Ahetraee
— 7 — 030048/0643
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US4299726A (en) | 1981-11-10 |
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| DE3017152C2 (de) | 1990-02-15 |
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| FR2456325B1 (de) | 1985-05-10 |
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