DE3016511C2 - Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentralgesteuerten Vermittlungsstellen und von diesen gesteuerten Untervermittlungsstellen - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentralgesteuerten Vermittlungsstellen und von diesen gesteuerten UntervermittlungsstellenInfo
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Description
3 4
zeichen dient der für die jeweilige Verbindungsherstel- nem Zentralsteuerwerk in Verbindung. Mit dem Arlung
belegte Verbindungskanal. Die Übertragung der beitsfeldsteuerwerk steht eine Koppelfeldeinstellein-Wahlkennzeichen
nimmt also nicht den den Verbin- richtung .KEüber eine Informationsleitung ke in Verbindungskanälen
gemeinsamen Steuersignalkanal in An- dung. Diese Zusammenhänge sowie die gesamte Arspruch.
Dadurch wird sowohl der Steuers-gnalkanal ent- 5 beitsweise einer zentralgesteuerten Fernsprechvermittlastet
als auch diejenigen ihm zugeordneten Einrichtun- lungsanlage sind in der bereits genannten Literatur ausgen,
die in der eingangs genannten Weise zur Umset- führlich beschrieben. Unter anderem ist hier auch angezung
von relativ energiereichen Signalen zwecks Über- geben, daß die Kpppelfeldeinstelleinrichtungen aus Sitragung
über den Steuersignalkanal in über diesen über- cherheitsgründen jeweils zweifach vorgesehen sind,
tragbare relativ energiearme Signale — und umgekehrt io Mit der Fernsprechvermittlungsanlage, zu der das
— dienen Dadurch, daß gemeinsame Wahlempfangs- Koppelfeld K gehört, ist eine Untervermittlungsstelle
einrichtungen sowohl für die an die zentralgesteuerte verbunden, zu der das Koppelfeld L gehört Die Verbin-Vermittlungsstelle
angeschlossenen Teilnehmerstellen dung zwischen der zentralgesteuerten Vermittlungsanals
auch für die an dse mit ihr verbundenen Konzentra- lage und der Untervermittlungsstelle ist mit Hilfe von
toren angeschlossenen Teilnehmerstellen bereitgestellt 15 zwei PCM-Leitungen gi und g2 realisiert Die PCM-sind,
kann die Gesamtzahl der erforderlichen Wahlemp- Technik ist durch die Nachrichtentechnische Zeitschrift
fangseinrichtungen herabgesetzt werden. 19b7 (Heft 11) Seiten 667 bis 682, ferner durch das Jahr-In
den Zeichnungen, Fig. 1 und Fig.2, sind Ausfüh- buch des Elektrischen Fernmeldewesens (1968) Seiten
rungsbeispiele der Erfindung nur in wesentlich zu ihrem 184 bis 242 sowie durch die Siemens-Zeitschrift 45
Verständnis beitragenden Bestandteilen dargestellt 20 (1971), Beiheft »Nachrichten-Übertragungstechnik«
Die Beschreibung erläutert zunächst das Ausfüh- Seiten 186 bis 194 bekannt
rungsbeispiel nach F i g. 1. In deren rechtem Teil ist das In F i g. 1 der Zeichnungen sind Multiplexer DIl und
Koppelfeld K mit Umkehrgruppierung einer zentralge- D12 sowie D1 und D 2 vorgesehen. In der dargestellten
steuerten Vermittlungsstelle angedeutet, wie sie in gro- Weise sind ihnen Codier- und Decodiereinrichtungen
ßer Ausführlichkeit im Jahrbuch des elektrischen Fern- 25 G 1 und GIl sowie G 2 und G12 zugeordnet
meldewesens, 22. Jahrgang (Verlag für Wissenschaft Jede der beiden PCM-Strecken möge jeweils 30 Ka-
und Leben, Georg Heidecker, Bad Windsheim 1970), nalpaare umfassen. Demgemäß weist jeder der darge-
ferner in der Zeitschrift »Fernmelde-Praxis« stellten Multiplexer 30 Vierdrahtanschlüsse auf. 29 Ka-
(Bd. 49/1972 bis Bd. 51/1974), in der Zeitschrift »Infor- nalpaare jeder der beiden PCM-Strecken dienen zur
mationen Fernsprech-Vermittlungstechnik« (1/2-70) 30 Herstellung von Verbindungen von und zu den Teilneh-
herausgegeben von der Siemens Aktiengesellschaft so- merstellen Γ3 bis Tn. Jeweils das 30. Kanalpaar jeder
wie in der beim gleichen Herausgeber erschienenen Be- der beiden PCM-Strecken dient zur Übertragung von
Schreibung »Elektronisches Wählsystem EWSl, Orts- Steuersignalen. Demgemäß sind 29 vierdrähtige An-
amtstechnik« erläutert ist Schlüsse eines jeden Multiplexers, ζ. B. D11, mit Verbin-
Mit den Eingängen des Koppelfeldes K sind über 35 dungssätzen, z.B. Vl bis Vz, beschaltet die ihrerseits
Teilnehmeranschlußschaltungen, z.B. TaH, Tastatur- mit Koppelfeldanschlüssen, z.B. des Koppelfeldes K,
wahl-Teilnehmerstationen ΠΙ, Π2 bis Tim verbun- einzeln verbunden sind. Entsprechendes gilt für die drei
den. An weitere Koppelfeldanschlüsse sind Wahlemp- anderen Multiplexer D11, Dl und D 2. Der dem jeweils
fangseinrichtungen Wi bis Wx angeschlossen. Diese 30. Kanalpaar entsprechende vierdrähtige Anschluß ei-
Wahlempfangseinrichtungen dienen zur Aufnahme von 40 nes jeden der Multiplexer ist mit einem Signalübertra-
tonfrequenten Tastaturwahlkennzeichen, die von den gungsgerät, z. B. Ui, verbunden. Die den beiden Multi-
Tastaturwahl-Teilnehmerstationen abgegeben werden plexern DIl und D12 zugeordneten Signalübertra-
können. Außerdem ist eine Leitungsübertragung Fan- gungsgeräte Ui und U2 stehen über Signalleitungen
gedeutet, die zum Anschluß einer Ortsverbindungslei- u 1 und u 2 mit dem Arbeitsfeldsteuerwerk ASTin Ver-
tung oder einer Fernverbindungsleitung geeignet ist. 45 bindung.
Darüber hinaus ist ein Internverbindungssatz A darge- Die den Multiplexern D1 und D 2 zugeordneten Sistellt,
der zur Verbindung zweier an das Koppelfeld K gnalübertragungsgeräte R1 und R 2 stehen über Siangeschlossener
Teilnehmerstellen dient. Die zuvor er- gnalübertragungsleitungen r 1 und r 2 mit den Verbinwähnten
verbindungsindividuellen Schalteirrichtungen dungssätzen Vl bis Yzund KIl bis Ylzsowiemitden
W1 bis Wx, F und A sind jeweils in einer größeren 50 Teilnehmeranschlußschaltungen Ta 1 bis Tan in der dar-Anzahl
vorgesehen, und zwar in dem Umfange, wie es gestellten Weise in Verbindung. Ein Teil der Teilnehden
Erfordernissen der anfallenden Verkehrsbelastung meranschlußschaltungen steht also mit dem Signalüberentspricht.
Verbindungsindividuelle Schalteinrichtun- tragungsgerät R 1 und ein anderer Teil der Teilnehmergen
und Teilnehmeranschlußschaltungen sind in der für anschlußschaltungen mit dem Signalübertragungsgerät
Koppelfelder mit Umkehrgruppierung bekannten Wei- 55 R 2 in Verbindung.
se gemischt an die Eingänge des Koppelfeldes ange- Die Signalübertragungsgeräte R 1 und R 2 stehen au-
schlossen. Wahlempfangseinrichtungen für Mehrfre- ßerdem über Signalübertragungsleitungen el und c2
quenz-Tastaturwahlkennzeichen sind an sich bekannt. mit einem Steuerumschalter C in Verbindung. Dieser
Hierzu sei auf die Zeitschrift »Informationen Fern- wiederum steht mit den Koppelfeldeinstelleinrichtun-
sprech-Vermittlungstechnik«, 5. Jahrgang (1969), Heft 4, 60 gen KE1 und KE2 in Verbindung.
Seiten 208 bis 212, sowie auf das hier angegebene Zur Steuerung der Untervermittlungsstelle dient das
Schrifttum verwiesen. nicht dargestellte Zentralsteuerwerk, an welches das
Die genannten verbindungsindividuellen Schaltein- Arbeitsfeldsteuerwerk AST angeschlossen ist. Zur
richtungen (W 1 bis Wx, Fund A/sowie die Teilnehmer- Übertragung der Steuersignale dienen die beiden 30.
anschlußschaltungen (z. B. Ta 11) stehen über eine ge- 65 Kanalpaare jeder der beiden genannten PCM-Leitun-
meinsame Informationsleitung ρ mit einem Arbeitsfeld- gen g 1 und g 2. Von den Teilnehmeranschlußschaltun-
steuerwerk ASTm Verbindung. Dieses wiederum steht gen Ta 1 bis Tan kann jede nur über das Steuersignal-
über ein zentrales Datenübertragungssystem P mit ei- Kanalpaar einer der genannten beiden PCM-Leitungen
gesteuert werden. Hinsichtlich der Steuerung der Teilnehmeranschlußschaltungen
sind diese auf die Steuersignalgeräte R1 und R 2 aufgeteilt, und war wie in F i g. 1
dargestellt
Die Verbindungssätze Yl bis Yz werden über das Steuersignal-Kanalpaar der PCM-Leitung g 1 gesteuert.
Die Verbindungssätze YW bis YXz werden über das Steuersignal-Kanalpaar der PCM-Leitung g2 gesteuert.
Die Koppelfeldeinstelleinrichtungen KEX und KE 2
arbeiten alternativ. In bekannter Weise sind zwei Koppelfeldeinstelleinrichtungen
aus Sicherheitsgründen vorgesehen. Eine der beiden führt laufend nacheinander die erforderlichen Einstellvorgänge im Koppelfeld
durch. Die andere der beiden Koppeifeideinsteiieinrichtungen
befindet sich solange im Ruhezustand. In gleichmäßigen Zeitabständen werden Arbeitszustand und Ruhezustand
hinsichtlich der Koppelfeldeinstelleinrichtungen getauscht Hierzu dienen angedeutete Anschaltekontakte
bei b X bis b 4. Jedes der beiden Signalübertragungsgeräte R 1 und R 2 kann mit Hilfe des Steuerumschalters
Cbeliebig mit jeder der beiden Koppelfeldeinstelleinrichtungen
KE i und KE 2 zusammenarbeiten.
Jede der Teilnehmeranschlußschaltungen Ta 1 bis Tan dient zur Erkennung des Anrufzustandes in der
betreffenden Teilnehmerstelle. Der Anrufzustand wird bekanntlich dadurch signalisiert, daß die betreffende
Teilnehmerleitungsschleife gleichstrommäßig geschlossen wird. Der Anrufzustand ist demnach ein relativ
energiereiches Schaltkennzeichen. Der Anrufzustand einer Teilnehmeranschlußschaltung wird über das betreffende
Steuersignalgerät, z. B. R 1, und den Steuersignalkanal der betreffenden PCM-Leitung, z. B. g X, sowie
über das betreffende Steuersignalgerät z.B. UX, in der zentralgesteuerten Vermittlungsstelle zum Arbeitsfeldsteuerwerk
ASTübertragen. Von der zentralgesteuerten Vermittlungsanlage wird über das entsprechende
Steuersignal-Kanalpaar eine Anzahl von Steuerbefehlen gegeben, durch die mit Hilfe einer der Koppelfeldeinstelleinrichtungen
eine Verbindung über das Koppelfeld L zu einem freien Verbindungssatz, z. B. Y2, hergestellt
wird. Außerdem wird eine Verbindung von dem entsprechenden Verbindungssatz V2 zu einer freien
Wahlempfangseinrichtung, z. B. Wl, hergestellt Nun ist
diejenige Teilnehmerstelle, von der der Anruf ausging, über ein freies Kanalpaar der PCM-Leitung g 1 mit einem
freien Wahlempfänger verbunden. Von diesem wird Wählton zu der anrufenden Teilnehmerstelle ausgesendet
Über diese werden sodann die Wahlkennzeichen in Form von tonfrequenten Tastaturwahlkennzei-Chcfi
ausgesendet Sie gelängen Zu der iTni ihr verbundenen
Wahlempfangseinrichtung. Die tonfrequenten Tastaturwahlkennzeichen werden über den belegten
PCM-Kanal in der für die PCM-Technik bekannten Weise übertragen.
Die PCM-Kanäle sind also belegbare Verbindungskanäle
zur Übertragung relativ energiearmer Signale. Energiearme Signale sind Hörtonsignale, Sprachfrequenzsignale
und die tonfrequenten Tastaturwahlkennzeichen. Energiereiche Schaltkennzeichen sind dagegen
alle Gleichstromkennzeichen, die von den Teilnehmerstellen Ti bis Tn abgegeben werden können. Hierunter
fällt der Schleifenschluß bei Abheben des Handapparates an einer Teilnehmerstelle, sowie der Erdtastendruck.
Die Teilnehmerstellen Π bis Tn empfangen auch relativ energiereiche Signale, wenn sie angerufen werden,
und zwar in Form von Rufwechselstromimpulsen.
Relativ energiereiche Signale, die zu und von den Teilnehmerstellen Tl bis Tn zu übertragen sind, werden zwecks Übertragung über den als Steuersignalkanal benutzten der Verbindungskanäle in relativ energiearme Signale umgesetzt, welche über die PCM-Kanäle übertragbar sind, und umgekehrt
Relativ energiereiche Signale, die zu und von den Teilnehmerstellen Tl bis Tn zu übertragen sind, werden zwecks Übertragung über den als Steuersignalkanal benutzten der Verbindungskanäle in relativ energiearme Signale umgesetzt, welche über die PCM-Kanäle übertragbar sind, und umgekehrt
Die in der Untervermittlungsstelle vorgesehenen Verbindungssätze YX bis Yzund YXX bis YXzsind den
Verbindungskanälen individuell zugeordnet. Sie dienen der Umsetzung der Signale. Relativ energiereiche Signale
führen sie dem jeweils zugeordneten Signalübertragungsgerät zu. Dies gilt für die Verbindungssätze Y1
bis Yz bzw. YIl bis YIzsowie für die Verbindungssätze
VX bis Vzbzw. VXX bis VXz.
Wie aus F i g. 1 der Zeichnungen und aus der bisherigen
Beschreibung bereits hervorgeht, dienen zum Empfang von als Tonfrequenzsignale in den zur Untervermittlungsstelle
gehörenden Teilnehmerstellen 7*1 bis Tn erzeugten Wahlkennzeichen Wahlkennzeichenempfänger
Wl bis Wx, die für die Teilnehmerstellen TX bis
Tn sowie Γ11 bis TXm gemeinsam vorgesehen sind.
Diese Wahlkennzeichenempfänger bilden also für die genannten Teilnehmerstellen ein gemeinsames Bündel.
Dies gilt auch und insbesondere unter der Voraussetzung, daß eine Mehrzahl von Untervermittlungsstellen
in der Weise mit der zentralgesteuerten Vermittlungsstelle verbunden sind, wie es in F i g. 1 für eine Untervermittlungsstelle
dargestellt ist. Dabei werden also die von einer der Teilnehmerstellen TX bis Tn abgegebenen
tonfrequenten Tastaturwahlkennzeichen statt über den jeweils als Steuersignalkanal verwendeten Verbindungskanal
über jeweils denjenigen Verbindungskanal übertragen, an den die betreffende Teilnehmerstelle zur
Herstellung einer Verbindung angeschaltet worden ist, und über den sie zur Wahlkennzeichenaufnahme mittels
des belegten Wahlkennzeichenempfängers mit diesem verbunden ist — Wenn in der bisherigen Beschreibung
verschiedentlich von Steuersignalkanälen und Verbindungskanälen die Rede ist so ist darunter jeweils ein
Kanalpaar einer der beiden PCM-Leitungen gX, bzw.
g2 zu verstehen. Gleiches gilt auch für die Patentansprüche.
Das in Fig.2 dargestellte Ausführungsbeispiel ist dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung
sehr ähnlich. Dies betrifft insbesondere den Aufbau und die Arbeitsweise der Untervermittlungsstelle
mit dem Koppelfeld L Die zentralgesteuerte Vermittlungsstelle
nach F i g. 2 besitzt ein PCM-Koppelfeld Kd. Demgemäß sind die PCM-Leitungen gX und g2
ohne Multiplexer an das Koppelfeld Kd angeschlossen.
Die Multiplexer D 21 und D 22 sind ihrerseits an das
Koppelfeld Kd angeschlossen. An Yierdfahianschiüsse
dieser Multiplexer sind Teilnehmerstellen, ζ. Β. Γ21,
über Teilnehmeranschlußschaltungen, z. B. Ta 21, Wahlempfangseinrichtungen
W2X bis W22, Verbindungsleitungsübertragungen,
z. B. F2, sowie Internverbindungssätze A 2 angeschlossen. Ferner ist an jeden der Multiplexer
D 21 und £>22 je ein Signalübertragungsgerät
i/21 bzw. i/22 angeschlossen. Diese Signalübertragungsgeräte
stehen mit einer Zentralsteuerung Z in Verbindung.
Auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 sind die Wahlempfangseinrichtungen W2\ bis W22 gemeinsam
für die Teilnehmerstellen 721 sowie TX bis Tn vorgesehen. Diese Wahlkennzeichenempfänger für tonfrequente
Tastaturwahlkennzeichen sind also ebenfalls für die Teilnehmerstellen einer beliebigen Anzahl von
Untervermittlungsstellen als ein gemeinsames Bündel erreichbar, und sind an die zentralgesteuerte Vermitt-
| 30 16 511 7 |
10 | (Xl |
| lungsstelle angeschlossen. Die Arbeitsweise der Schal tungsanordnung gemäß F i g. 2 entspricht — soweit dies für die erfindungsgemäßen Zusammenhänge von Be deutung ist — völlig der Arbeitsweise der Schaltungsan ordnung gemäß F i g. 1. 5 |
15 | |
| Hierzu 2 Blatt Zeichnungen | 20 | |
| 25 | ||
| 30 | ||
| 35 | ||
| 40 | ||
| ♦5 | ||
| SO | ||
| 55 | ||
| §0 | ||
| •5 | ||
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldevermitt- durch die DE-AS 15 12 071 bekannt Der Signalauslungsanlagen,
insbesondere Fernsprechvermitt- 5 tausch mit den an die Untervermittlungsstellen angelungsanlagen,
in denen an eine mit einer Zentral- schlossenen Teilnehmerstellen erfolgt in diesem Faiie
Steuerung arbeitende Vermittlungsstelle je mit einer über einen als Steuersignalkanal verwendeten Kanal eieigenen
gemeinsamen Steuereinrichtung ausgestat- ner Zeitmultiplexleitung. Dieser Steuersignalkanal dient
tets Konzentratoren jeweils über ein Bündel von für alle; angeschlossenen Teilnehmerstellen bei sämtlipro
Verbindung belegbaren Verbindungskanälen, io chen Verbindungsherstellungsvorgängen zur Übertravorzugsweise
PCM-Kanälen, und über einen ge- gung der dafür notwendigen Steuersignale. Hierzu zähmeinsamen,
vorzugsweise ebenfalls als PCM-Kanal len der Schleifenschluß über die Teilnehmerleitungsrealisierten
Steuerkanal angeschlossen sind, und in schleife bei Abheben des Handapparates an einer Teildenen
sowohl der Verbindungskanal als auch der nehmerstelle, die Wahlimpulsgabe und die Verbin-Steuerkanal
zur Übertragung relativ energiearmer 15 dungsauslösung, sowie die Aussendung von Rufwech-Signale
ausgelegt sind, und in denen die Verbin- selstrom bei Anruf einer der Teilnehmerstellen, ferner
dungskanäie einer Übertragung verbindungsindivi- der Schleifenschluß über die Teilnehmerleitungsschleife
dueller Signale dienen, während der Steuerkanal so- beim Melden eines angerufenen Teilnehmers. Ferner
wohl einem Datenaustausch zwischen der Zentral- werden über den Steuersignalkanal alle Steuersignale
steuerung einerseits und den Steuereinrichtungen 20 übertragen, die für die Verbindungsdurchschaltung über
andererseits als auch einer Signalisierung relativ in der Untervermittlungsstelle vorgesehenen Koppelenergiereicher verbindungsindividueller Signale schaltmittel erforderlich sind. Ist nun in einer Schaldient,
dadurch gekennzeichnet, daß für tungsanordnung der bekannten Art in einer Zeitmultidie
an zwei oder mehr Konzentratoren angeschlos- plexleitung ein Steuersignalkanal für eine Mehrzahl von
senen Teilnehmerstationen die Wahlkennzeichen- 25 belegbaren Verbindungskanälen vorgesehen, so ist
empfangsschalteinrichtungen gemeinsam in der durch die Übertragungskapazität des Steuersignalkanaübergeordneten
Vermittlungsstelle vorgesehen sind, les hinsichtlich der Anzahl von belegbaren Verbin-
und daß jede dieser Teilnehmerstationen über einen dungskanälen einer Zeitmultiplexleitung eine Grenze
Verbindungskanal direkt jeweils mit einer der ge- gesetzt.
meinsamen Wahlkennzeichenempfangsschaltein- 30 Für die Erfindung besteht die Aufgabe, in einer Schalrichtungen
verbindbar ist, und daß in an sich bekann- tungsanordnung der eingangs angegebenen Art den
ter Weise zur Wahlkennzeichengabe Tonfrequenzsi- Steuersignalkanal für eine möglichst große Anzahl von
gnale dienen, die als realtiv energiearme Signale belegbaren Verbindungskanälen verwendbar zu maüber
die Verbindungskanäle jeweils von einer Teil- chen. Es soll also die Voraussetzung dafür geschaffen
nehmerstation zu einer Wahlkennzeichenempfangs- 35 werden, daß einer möglichst großen Anzahl von belegeinrichtung
übertragbar sind. baren Verbindungskanälen ein ihnen gemeinsamer
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- Steuersignalkanal zugeordnet werden kann.
durch gekennzeichnet, daß die an die zentralgesteu- Für die Erfindung besteht noch die weitere Aufgabe,
erte Vermittlungsstelle angeschlossenen Wahlkenn- den für die Aufnahme von von Teilnehmerstellen abgef
Zeichenempfänger außer von den an die Konzentra- 40 gebenen Schaltkennzeichen erforderlichen schaltungs-
toren angeschlossenen Teilnehmerstellen auch von technischen Aufwand in einer Schaltungsanordnung der
den an die zentralgesteuerte Vermittlungsstelle di- eingangs genannten Art herabzusetzen. Diese Aufgabe
rekt angeschlossenen Teilnehmerstellen erreichbar ist in dem Zusammenhang zu sehen, daß — wie eingangs
sind. angegeben — sowohl an die zentralgesteuerte Vermitt-
45 lungsstelle als auch an die mit ihr verbundenen Konzentratoren Teilnehmerstellen angeschlossen sind. Noch
größere Bedeutung hat die zuletzt erwähnte Aufgabe unter der Voraussetzung, daß an eine zentralgesteuerte
Vermittlungsstelle eine noch größere Anzahl von Kon-50 zentratoren angeschlossen ist.
Die Erfindung löst die genannten Aufgaben dadurch.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für daß für die an zwei oder mehr Konzentratoren ange-Fernmeldevermittlungsanlagen,
insbesondere Fern- schlossenen Teilnehmerstationen die Wahlkennzeichensprechvermittlungsanlagen,
in denen an eine mit einer empfangsschalteinrichtungen gemeinsam in der überge-Zentralsteuerung
arbeitende Vermittlungsstelle je mit 55 ordneten Vermittlungsstelle vorgesehen sind, und daß
einer eigenen gemeinsamen Steuereinrichtung ausge- jede dieser Teilnehmerstationen über einen Verbinstattete
Konzentratoren jeweils über ein Bündel von dungskanal direkt jeweils mit einer der gemeinsamen
pro Verbindung belegbaren Verbindungskanälen, vor- Wahlkennzeichenempfangsschalteinrichtungen verzugsweise
PCM-Kanälen, und über einen gemeinsamen, bindbar ist, und daß in an sich bekannter Weise zur
vorzugsweise ebenfalls als PCM-Kanal realisierten 60 Wahlkennzeichengabe Tonfrequenzsignale dienen, die
Steuerkanal angeschlossen sind, und in denen sowohl als re 'ativ energiearme Signale über die Verbindungskader
Verbindungskanal als auch der Steuerkanal zur näle jeweils von einer Teilnehmerstation zu einer Wahl-Übertragung
relativ energiearmer Signale ausgelegt kennzeichenempfangseinrichtung übertragbar sind,
sind, und in denen die Verbindungskanäle einer Über- Erfindungsgemäß sind also die den Teilnehmerstellen
sind, und in denen die Verbindungskanäle einer Über- Erfindungsgemäß sind also die den Teilnehmerstellen
tragung verbindungsindividueller Signale dienen, wäh- 65 der Untervermittlungsstellen zugeordneten Wahlkennrend
der Steuerkanal sowohl einem Datenaustausch Zeichenempfänger gemeinsam diejenigen, die in der
zwischen der Zentralsteuerung einerseits und den übergeordneten zentralgesteuerten Vermittlungsstelle
Steuereinrichtungen andererseits als auch einer Signali- vorgesehen sind. Für die Übertragung dieser Wahlkenn-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803016511 DE3016511C2 (de) | 1980-04-29 | 1980-04-29 | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentralgesteuerten Vermittlungsstellen und von diesen gesteuerten Untervermittlungsstellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803016511 DE3016511C2 (de) | 1980-04-29 | 1980-04-29 | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentralgesteuerten Vermittlungsstellen und von diesen gesteuerten Untervermittlungsstellen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3016511A1 DE3016511A1 (de) | 1981-11-05 |
| DE3016511C2 true DE3016511C2 (de) | 1985-10-10 |
Family
ID=6101252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803016511 Expired DE3016511C2 (de) | 1980-04-29 | 1980-04-29 | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentralgesteuerten Vermittlungsstellen und von diesen gesteuerten Untervermittlungsstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3016511C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4754480A (en) | 1985-04-03 | 1988-06-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Circuit arrangement for telecommunication switching systems connected to line concentrator sub-exchanges by connecting channels |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL136061C (de) * | 1965-08-07 |
-
1980
- 1980-04-29 DE DE19803016511 patent/DE3016511C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3016511A1 (de) | 1981-11-05 |
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