DE3016408A1 - Heizkreisverteiler - Google Patents
HeizkreisverteilerInfo
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Description
3Q16408
80 322 Pü/u
Gerhard Rosenberg, _ Am _R_i_t_t_e r l_öji _1_, 59 52 Attendorn-Cnnest
Heizkreisvertei1er
Die Erfindung betrifft Heizkreisvertei1 er, insbesondere
für Fußbodenheizungen, mit einem an den Vorlauf einer Wärme energiequelle
angeschlossenen Verteilerrohr und einem mit dem
Rücklauf der Energiequelle verbundenen Samme1 rohr,we 1 ehe mit Eii
richtungen zur Regelung der Durchflußmenge des Heizmediums ausgerüstet
sind.
Durch den laufend steigenden Energiebedarf und die Verknappung
und die hierdurch bedingte Verteuerung von Rohöl gewinnen
Heizungen mit einem gegenüber den konventionellen Radiatorenheizungen
geringeren Energiebedarf immer größere Bedeutung. Die Fußbodenheizung kommt der Forderung nach einem
sparsamen Energieverbrauch in hohem Maße entgegen. Durch die
wesentlich niedrigere Vor!auftemperatur verbraucht eine Fußbodenheizung
bei einer optimalen Regelung der Vorlauftemperatur
in Abhängigkeit sowohl von der Außentemperatur als auch
der Raumtemperatur wesentlich weniger Heizenergie als eine übliche Radiatorenheizung. Eine weitere Wärmeenergieeinsparung
gegenüber der Radiatorenheizung wird bei der Fußbodenheizung
durch eine nahezu gleichmäßige Aufheizung des Raumes zwischen
Fußboden und Decke erzielt, welche für einen Temperaturverlauf
über die Raumhöhe sorgt, welcher nahezu mit dem idealen Temperaturverlauf übereinstimmt und ein Optimum für das körperliche
Wohlbefinden vermittelt.
Bei den auf dem Markt befindlichen Fußbodenheizungen sind
das Vorlauf-Verteilerrohr und das Rücklauf-Sammelrohr der
Heizkreisvertei 1 er für die einzelnen Heizkreise der verschiedene)
Raumheizungen und die in de"n-'!Hei zkrei s vertei 1 er eingebauten
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T3 CTCTA. 5/0,1 β 5
Regelventile aus unterschiedlichen Materialien hergestellt,
überwiegend bestehen die angebotenen Heizkreisverteiler aus
Stahlrohr und die eingebauten Regelventile aus Messing. Die Verwendung unterschiedlicher Materialien für die einzelnen
Bauteile der Heizkreisverteiler hat zur Folge, daß sich im
Betrieb die einzelnen Bauteile durch die unterschiedlichen
Wärmeausdehnungskoeffizienten der verwendeten Materialien unterschiedlich ausdehnen, so daß am Heizkreisverteiler undichte
Stellen auftreten, durch welche Luft in die gesamte Heizungsanlage eintreten kann. Das Eindringen von Luft in
die Heizung führt zu Korrosionserscheinungen, die eine Zerstörung des Heizkessels zur Folge haben können, sowie zu unangenehmen
Geräuschentwicklungen durch Luftschläge. Bei großen Fußbodenheizungsanlägen mit einer entsprechend großen Anzahl
von Heizkreisen werden Heizkreisverteiler mit entsprechend
vielen Anschlüssen für die einzelnen Heizkreise am Vorlauf- und Rücklaufverteilerrohr benötigt. Bisher ist es üblich,
die Verteiler für derartige Heizungsanlagen aus mehreren Einzelverteilern zusammenzubauen, wobei die einzelnen Verteilerrohre
zusammengeschraubt und an den Schraubstellen mit Hanf oder
ähnlichen Dichtungsmaterialien eingedichtet werden müssen.
Diese Verschraubungen bergen wiederum die Gefahr des Auftretens von Undichtigkeiten in sich. Durch die Verwendung vieler Einzelteile
sind die Herstellung und die Montage der bekannten Heizkreisverteiler
verhältnismäßig teuer. Ferner ist mit den als Vorlaufventi 1e vor dem Heizkreisverteiler eingebauten Muffenschifjbern
oder ähnlichen Absperreinrichtungen mit manueller
Einstellung sowie.den in die bekannten Heizkreisverteiler eingebauten
Hei zkörperventi 1 en zur Regelung der Vorl aufteniperatur
der einzelnen Heizkreise nur eine sehr unbefriedigende Regelung der Raumtemperatur in Anpassung an die Außentemperatur möglich,
so daß mit den bisherigen Fußbodenheizungen nicht die angestrebte Energieeinsparung gegenüber den Radiatorenheizungen erzielt wird.
Bei einer Umrüstung der bekannten Verteiler von einer Handregelung auf eine automatische Regelung mittels thermostatgesteuerter
Magnetventile ist ein großer Montageaufwand erforderlich,
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der zu erheblichen Umbau kos ten führt. Außerdem treten an den Magnetventilen beim Schalten Schlaggeräusche auf, die zu einer
unangenehmen Geräuschbei ästigung führen, und die Verschraubungen
der in die Verteiler eingeschraubten Magnetventile können im
Laufe der Zeit undicht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Heizkreisverteiler,
insbesondere für Fußbodenheizungen, zu entwickeln,
der sich durch eine vollkommene Dichtheit auszeichnet und der eine optimale Regelung der Vorlauftemperatur der einzelnen
Heizkreise für verschiedene Raumheizungen in Abhängigkeit von
der Außentemperatur und der Raumtemperatur ermöglicht.
Ausgehend von einem Heizkreisvertei 1 er der eingangs beschriebenen
Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Verteilerrohr für den Vorlauf und das Sammelrohr für den Rücklauf
des Heizkreisvertei1ers mindestens zwei Ausgänge bzw. Eingänge
für die Heizkreise der verschiedenen Raumheizungen aufweisen, in
welchen ein Ventilsitz für ein Regelventil angeordnet ist, und daß Vor 1 auf-Vertei1 er rohr und Rück!auf-Sammelrohr einteilig aus
dem gleichen Werkstoff wie die verwendeten Regelventile gefertigt sind. Verteilerrohre, Sammelrohre und Regelventile
sind vorzugsweise aus Messing hergestellt.
Einem weiteren Merkmal der Erfindung zufolge sind die Enden des Verteilerrohres und des Sammelrohres mit Anschlüssen einer
Roh ran sch 1ußverschraubung für ein weiteres Verteiler- bzw. Sammelrohr,
ein Regelventil, eine Entlüftungseinrichtung oder eine
Füll- und/oder Entleerungsarmatur versehen. Das eine Ende des
Vertei1 errohres und des Sammelrohres weist eine Muffe mit einem
Innenkonus und einem Außengewinde und das andere Ende einen in den Innenkonus eines anderen Verteiler- bzw. Sammelrohres passenden
Außenkonus mit einer Dichtung sowie einer auf dem Rohrumfang durch ein Befestigungselement unverlierbar gehaltenen überwurfmutter
zum Aufschrauben auf die Anschlußmuffe des anzuschließenden
Rohres auf.
Der Heizkreisverteiler ist ferner mit Rohrverschraubungen zum
Anschluß der einzelnen Heizrohre an die Ausgänge bzw.Eingänge des
Verteiler- bzw. Sammelrohres mit einem'än diesen angeordneten,
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abgesetzten Anschlußstutzen ausgestattet, auf welchem ein
Ende des Heizrohres durch einen Klemmring gehalten ist, sowie einem Aufschraubende für eine überwurfmutter mit einer Klemmschulter,
durch welche der Klemmring.für das Heizrohr zusammengedrückt
wird.
Zweckmäßig sind die Anschlußstutzen des Verteilerrohres
und des Sammelrohres mit Quetschnuten versehen.
Eine wesentliche Verbesserung erfährt der erfindungsgemäße
Heizkreisverteiler dadurch, daß Übergangsstücke zum Einbau von
Heizrohren unterschiedlicher Größe mittels der Rohrverschraubungen
für die Heizrohre der Standardausführung an das Verteilerrohr und das Sammelrohr anschließbar sind, wobei die
Übergangsstücke eine Zusatzverschraubung zum Anschluß der Heizrohre mit unterschiedlichen Abmessungen aufweisen.
Zu einer wesentlichen Vereinfachung des erfindungsgemäßen
Heizkreisverteilers tragen die in die Ausgänge und Eingänge
des Verteilerrohres und des Sammelrohres eingebauten Regelventile
bei,, die alle den gleichen Grundaufbau besitzen. Die Regelventile weisen ein in den Anguß der Ausgänge bzw. Eingänge
mit einer Dichtung eingeschraubtes Ventilgehäuse auf mit einem
verschiebbaren Stößel für einen Ventilkegel zum öffnen und Schließen des in dem Ausgang bzw. Eingang des Verteilerrohres
und des Sammelrohres angeordneten Ventilsitzes, und der Ventilstößel
ist in Öffnungsrichtung des Ventils durch eine Ventilfeder beaufschlagt.
Der erfindungsgemäße Heizkreisverteiler zeichnet sich
ferner dadurch aus, daß er ohne große Umrüstarbeiten in kürzester Zeit und unter vertretbarem Kostenaufwand mit einer vollautomatischen,
halbautomatischen oder manuellen Regelung für
die Vorlauftemperatur des Heizmediums in den einzelnen Heizkreisen
für verschiedene Raumheizungen ausgestattet werden kann.
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3016403
Die vollautomatische Regelung der Vorlauftempera tür für
den erfindungsgemäßen Heizkreisverteiler ist gekennzeichnet
durch ein in den Eingang des Vorlauf-Verteilerrohres eingebautes
Regelventil, das in Abhängigkeit von der Außentemperatur
durch einen Temperaturfühler gesteuert wird, sowie in die einze'
nen Ausgänge des Verteilerrohres eingesetzte Regelventile für
die Heizkreise der verschiedenen Raumheizungen, die in Abhängigkeit
von der Raumtemperatur über einen Thermostat gesteuert werden, wobei alle Regelventile mit einem elektrischen Stellmotor
ausgerüstet sind.
Die halbautomatische Regelung des Heizkreisvertei1ers für
die Vorlauftemperatur des Heizmediums weist ein in den Eingang
des Vorlauf-Verteilerrohres eingebautes, mit einem elektrischen
Stellmotor ausgerüstetes Regelventil auf, das in Abhängigkeit
von der Außentemperatur durch einen Temperaturfühler gesteuert wird, sowie in die einzelnen Ausgänge des Verteilerrohres eingebaute
Regelventile mit einer Handeinstellung für die Heizkreise
der verschiedenen Raumheizungen.
Schließlich sind bei dem erfindungsgemäßen Hei ζkreisverteiler
mit einer manuellen Regelung der Vorlauftemperatur des
Heizmediums in den Eingang sowie die einzelnen Ausgänge des Vorlauf-Verteilerrohres für die Heizkreise der verschiedenen
Raumheizungen Regelventile mit einer Handeinstellung eingebaut.
Die handbetätigten Regelventile können mit einer einfachen
AUF-, ZU-Einstel1ung oder einer Feineinstellung ausgestattet
sein.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist schließlich
noch darin zu sehen, daß in den Ausgang und/oder die einzelnen Eingänge für die Heizkreise der verschiedenen Rautnhe i zungen
am Rück1 auf- Vertei1errohr ein Regelventil bzw. mehrere Regelventile
mit Handbetätigung oder ggf. mit einem elektrischen Stellmotor eingebaut sind.
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Der erfindungsgemäße Heizkreisverteiler zeichnet sich
durch seine vollkommene Dichtheit sowie eine optimale Regelung
der Vorlauftemperatur des Heizmediums in den Heizkreisen der
verschiedenen Raumheizungen in Abhängigkeit von der Außentempera·
tür und der Raumtemperatur aus. Der Heizkreisverteiler kann
ohne große Umbauarbeiten in kürzester Zeit und unter vertretbarem
Kostenaufwand mit einer vollautomatischen, halbautomatischen
oder manuellen Regelung für die Vorlauftemperatur des Heizmediums in den einzelnen Heizkreisen für verschiedene Raumheizungen
ausgerüstet werden. Schließlich besteht die Möglichkeit, den Heizkreisverteiler mittels Anschlußstücken, die eine
Zusatzrohrverschraubung aufweisen,auf einfache Weise zum Einbau
in Fußbodenheizungen umzurüsten, bei welchen Heizrohre mit von dem Standardheizrohr abweichenden Abmessungen verwendet werden.
Die Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungen im einzelnen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 die Vorderansicht des erfindungsgemäßen Heizkreisvertei1ers,
Fig. 2 die Vorderansicht des teilweise im Längsschnitt dargestellten
Vorlaufverteilers des erfindungsgemäßen
Heizkreisverteilers mit' einer vollautomatischen
Regelung der Vorlauftemperatur,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie IH-III der Fig. 2,
Fig. 4 die Vorderansicht des Rücklaufverteilers des
Heizkreisverteilers mit einer teilweisen Längsschnittdarstellung,
Fig. 5 die Vorderansicht des V.orl aufvertei 1 ers des neuen
Heizkreisverteilers mit einer halbautomatischen
Regelung der Vorlauftemperatur
V ' ;■ und
Fig. 6 die Vorderansicht des Vorlaufverteilers des erfindungsgemäßen
Heizkreisvertei1ers mit einer
manuellen Regelung der Vorlauftemperatur.
Ύ3 o (yflfcy ο 1 β 5
Bei den einzelnen Ausführungsbeispielen sind gleiche
oder ähnliche Bauteile durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet.
Der Heizkreisvertei1 er 1 nach Fig. 1 für eine Fußbodenheizung
weist als Hauptbauelemente ein Vorlauf-Verteilerrohr 2
und ein Rücklauf-Sammel rohr 3 auf.
Der Vorlauf-Verteiler 2 nach den Fign. 2 und 3 mit einer
vollautomatischen Regelung der Vor!auftemperatur des Heizmediums
ist mit einem Eingang 4 zum Anschluß an die Vorlaufleitung
eines Heizkessels mittels eines Zwischenstückes 5
sowie drei Ausgängen 6, 7, 8 für die Heizkreise der verschiedenen Fußboden-Raumheizungen ausgestattet. In den drei Ausgänger
6, 7, 8 des Vorlauf- Vertei1errohres 2 ist jeweils ein Ventilsitz
9 für ein Regelventil 10, 11, 12 angeordnet. Das Gehäuse 13 der einzelnen Regelventile 10, 11, 12 ist jeweils in den
Anguß 14 der Ausgänge 6, 7, 8 eingeschraubt und durch einen O-Ring 15 abgedichtet. In dem Ventilgehäuse 13 der Regelventile
10, 11, 12 ist ein Ventilstößel 16 für einen Ventilkegel 17 zum öffnen und Schließen des Ventilsitzes 9 in den Ausgängen
6, 7, 8 des Vorlauf-Verteilerrohres 2 verschiebbar angeordnet.
Der Ventilstößel 16 der Regelventile 10, 11, 12 ist in Öffnungsrichtung a der Ventile durch eine Ventilfeder 18 beaufschlagt.
Die Regelventile 16, 17, 18 weisen die- gleichen Abmessungen auf.
Das Vorlauf-Vertei1errohr 2 mit den Ventilsitzen 9 in den
Ausgängen 6, 7, 8 ist einteilig aus Messing gegossen. Das Ventilgehäuse 13 und der Stößel 16 mit dem Ventilkegel 17 der Regelventile
10, 11, 12 sind aus Messing gepreßt. Durch die Verwendung des gleichen Werkstoffes für das Verteilerrohr 2 und
die Regelventile 10, 11, 12 werden aufgrund des gleichen Wärme ausdehnungkoeffizienten
des Werkstoffes ungleichmäßige Wärmedehnungen
und Schrumpfungen des Verteilerrohres und der Ventile
vermieden und damit Undichtigkeiten an den Schraubstellen
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BAD ÖR101NAL
BAD ÖR101NAL
zwischen Ventilgehäuse und Vertei1errohranguß ausgeschlossen.
Die Enden des Vorlauf-Verteilerrohres 2 sind mit Anschlüssen
einer Rohranschlußverschraubung 19, 2 0 für ein
Zwischenstück 5 mit einem Vor!auf-Regelventi1 21 gleicher
Ausführung wie die Regel ven.ti Ie 10, 11, 12 für die Heizkreise
der verschiedenen Raumheizungen, das jedoch einen etwas größeren Ventilquerschnitt wie die Regelventile 10, 11,
12 besitzt, sowie für eine Verschlußkappe 22 mit einem Lufttopf
23, der mit einem Entlüftungsventil 24 ausgestattet ist, versehen.
Das eine Ende des Verteilerrohres 2 weist einen Außenkonus
25 mit einer in eine Umfangsnut 26 eingelegten O-Ring-Dichtung
27 sowie einer auf dem Rohrumfang durch einen Haltering 28 unverlierbar gehaltenen überwurfmutter 29 auf, welche
auf eine entsprechende Anschlußmuffe 30 mit einem Außengewinde
31 des Zwischenstückes 5 für das Vor!auf-Regelventi1 21 derart
aufgeschraubt ist, daß der Außenkonus 25 des Verteilerrohres
2 abgedichtet in dem Innenkonus 32 der Anschlußmuffe 30 des
Zwischenstückes 5 sitzt.
Das andere Ende des Verteilerrohres 2 ist wie das Zwischenstück
5 mit einer Muffe 30 mit einem Außengewinde 31 und einem Innenkonus 32 versehen. Eine auf der Verschlußkappe 22 gehaltene
Oberwurfmutter 29 ist derart auf die Anschlußmuffe 30 des Verteilerrohres
2 aufgeschraubt, daß die Verschlußkappe 22 mit dem Außenkonus 25 an ihrem offenen Ende abgedichtet in dem
Innenkonus 32 der Anschlußmuffe 30 des Verteilerrohres 2 sitzt.
Mit Hilfe der Anschlußrohrverschraubungen 19, 20 können
ohne großen Aufwand mehrere Vorlaufverteiler 2 mit drei Ausgängen
zu einem Verteiler mit der erforderlichen Anzahl von
Anschlüssen für die Heizkreise einer Fußbodenheizung zusammengeschraubt
werden, wobei eine besondere Eindichtung der Rohrverschraubungen 19, 20 nicht erforderlich ist.
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Zum Anschluß der einzelnen Kunststoff-Heizrohre 33 an die
Ausgänge 6, 7, 8 des Vorlauf-Verteilerrohres 2 dient eine
Rohrverschraubung 34 mit einem an den Ausgängen angeordneten abgesetzten Anschlußstutzen 35 mit Quetschnuten 36, auf welchem
ein Ende des Heizrohres 33 durch einen Klemmring 37 gehalten ist, sowie einem Aufschraubende 38 für eine überwurfmutter
39 mit einer Klemmschulter 40, durch welche der Klemmring
37 für das Heizrohr 33 zusammengedrückt wird.
Zur Umrüstung des Heizkreisverteilers 1 auf ein Heizrohr
41 mit von dem Standardrohr 33 abweichenden Abmessungen sind Obergangsstücke 42 vorgesehen, welche mittels der Rohrverschraubung
34 für das Standardrohr 33 beispielsweise mit
einem Außendurchmesser von 16 mm und einer Wandstürke von 2 mm
an die Ausgänge 6, 7, 8 des Vorlauf-Verteilerrohres 2 angeschlossen
werden und die eine Zusatzverschraubung 43 zum Anschluß der Heizrohre 41 beispielsweise mit einem Außendurchmesser
von 18 mm und einer Wandstärke von 2mm aufweisen (Fig. 2)
Das Rücklauf-Sammelrohr 3 nach Fig. 4 ist in gleicher
Weise wie das Vorlauf-Verteilerrohr 2 ausgebildet und ebenfalls
aus Messing gegossen. Im Unterschied zum Vorlauf-Verteilerrohr 2 bilden die Abzweiganschlüsse 44, 45, 46 des
Sammelrohres 3 Eingänge für die Rücklaufrohre 33 der einzelnen
Heizkreise, und der Hauptanschluß 47 ist als Ausgang über
ein Zwischenstück 5, in das ein Rücklauf-Absperrventil 48
mit Handeinstellung eingesetzt ist, an den Rücklauf eines
Heizkessels angeschlossen. Nach Bedarf können in die einzelnen
Eingänge 44, 45, 46 des Sammelrohres 3 zusätzliche Absperrventile 49, 50, 51 mit Handbetätigung eingebaut werden.
Die Absperrventile 48, 49, 50, 51 sind als Messingventile
gleicher Konstruktion wie die Regelventile 10, 11, 12, 21 des Vorlauf-Verteilers 2 ausgebildet, wobei das Rücklauf-Hauptabsperrventil
48 wiederum einen größeren Ventilquerschnitt als die Absperrventile 49, 50, 51 für die einzelnen
Heizkreise besitzt. Das Rücklauf-Sammelrohr 3 ist durch eine
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COP* i
COP* i
Kappe 22 geschlossen, in die eine Füll- und Entleerarmatur
eingesetzt ist.
Der Heizkreisverteiler 1 nach Fig. 1 mit einer vollautomatischen Regelung der Vor!auftemperatur des Heizmediums weist
ein in den Eingang 4 des Vorlauf-Verteilerrohres 2 nach den
Fign. 2 und 3 eingebautes Regelventil 21 auf, das in Abhängigkeit von der Außentemperatur durch einen Temperaturfühler gesteuert
wird, sowie in die Ausgänge 6, 7, 8 des Verteilerrohres
2 eingesetzte Regelventile 10, 11, 12 für die Heizkreise der verschiedenen Raumheizungen, die in Abhängigkeit von der Raumtemperatur
über einen Thermostat gesteuert werden, wobei alle Regelventile 10, 11, 12, 21 mit einem elektrischen Stellmotor
53 ausgerüstet sind.
Der vollautomatisch geregelte Heizkreisverteiler 1 nach
Fig. 1 ist ferner mit dem vorbeschriebenen Rücklauf-Sammelrohr
3 nach Fig. 4 ausgerüstet.
Der Vorlaufverteiler 54 nach Fig. 5 ist für einen Heizkreisvertei
ler mit einer halbautomatischen Regelung der Vorlauftemperatur
des Heizmediums bestimmt und weist ein in den Eingang 4 eingebautes, mit einem elektrischen Stellmotor 53
ausgerüstetes Regelventil 21 auf, das in Abhängigkeit von der Außentemperatur durch einen Temperaturfühler gesteuert wird,
sowie in die einzelnen Ausgänge 6, 7, 8 eingebaute Regelventile 10, 11, 12 mit einer Handbetätigung durch ein Handrad
55 für die Heizkreise der verschiedenen Raumheizungen.
Der Vorlauf-Verteiler 56 nach Fig. 6, der für einen Heizkreisverteiler
mit einer manuellen Regelung der Vorlauftemperatur
des Heizmediums vorgesehen ist, ist mit in den Eingang sowie die einzelnen Ausgänge 6, 7, 8 für die Heizkreise der
verschiedenen Raumheizungen eingebauten Regel venti len 10, 11, 12,
21 mit Handbetätigung ausgerüstet.
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Die handbetätigten Regelventile 10, 11, 12, 21 sind entweder
als einfache AUF-, ZU-Ventile ausgebildet oder mit einer Feineinstellung ausgestattet.
In die Heizkreisverteiler mit einer vollautomatischen,
halbautomatischen oder manuellen Regelung der Vorlauftemperatur
des Heizmediums wird das Rücklauf-Sammelrohr 3 nach Fig. 4
eingebaut.
Die Vor!auf-Vertei1er 54, 56 nach den Fign. 5 und 6 mit
einer halbautomatischen oder einer manuellen Regelung der Vorlauf
temperatur des Heizmediums können ohne großen Aufwand auf eine vollautomatische Regelung der Vorlauftemperatur durch
einen Austausch des Handrades 55 der einzelnen handbetätigten
Regelventile gegen einen elektrischen Stellmotor 53 umgestellt werden.
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130045/0165
Leerseite
Claims (1)
1.30.045/0 16S
•ORIGINAL INSPECTED
•ORIGINAL INSPECTED
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