DE3016352C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur
Verringerung des Phasenrauschens beim Empfang von Datensignalen,
die eine Modulationskadenz von 1/Δ T verwenden, wobei empfangsseitig
ein Entscheidungsschaltkreis vorgesehen ist, der eine
Schätzung der ausgesandten Datensymbole ausgehend von den empfangenen
Symbolen liefert.
Ein derartiges Verfahren ist insbesondere anwendbar
auf die synchrone Datenübertragung über einen Übertragungskanal
mit beschränkter Bandbreite und hat die Beseitigung von Verzerrungen
zum Ziel, die zu Fehlern bei der Interpretation der
empfangenen Signale führen können und die binäre Übertragungskapazität
begrenzen.
H. Nyquist hat gezeigt, daß die Übertragungsgeschwindigkeit
über ein ideales Tiefpaßnetz nicht zwei Informationsimpulse
pro Hertz Bandbreite überschreiten kann und daß diese
theoretische Grenze näherungsweise durch einen Übertragungskanal
erreicht wird, der sich global für die Datenimpulse wie
ein Tiefpaßfilter mit progressiver Begrenzung und mit linearer
Phasencharakteristik verhält. Wenn man daher eine Datenübertragung
mit raschem Datenfluß erreichen will, dann muß man einerseits
die Übertragungsgeschwindigkeit verringern, indem man für
die binäre Datenübertragung vielwertige Symbole verwendet, und
andererseits die Kennwerte der Übertragungsstrecke an die eines
Tiefpaßfilters mit progressiver Begrenzung und mit linearer
Phasencharakteristik mit Hilfe eines Formgebungsfilters, einer
eventuellen Modulation und einer Korrektur der Verzerrungen
annähern, die im Nutzfrequenzband durch die Übertragungsstrecke
eingeführt worden sind. Die Möglichkeiten für die Korrektur von
Entzerrungen, die im Nutzfrequenzband von der Übertragungsstrecke
eingeführt worden sind, hängen davon ab, ob gegebenenfalls
eine Modulation verwendet wird und wie die binären Daten durch
mehrwertige Symbole ersetzt worden sind.
Liegt keine Modulation vor, dann werden die mehrwertigen
Symbole unmittelbar korrigiert. Im anderen Fall kann
man das Empfangssignal entweder vor oder nach der Demodulation
der mehrwertigen empfangenen Symbole korrigieren.
Der binäre übertragene Datenzug wird entweder durch
eine Folge von mehrwertigen reellen Symbolen geringerer Frequenz
ersetzt oder durch eine Folge von reellen mehrwertigen
Symbolpaaren geringerer Frequenz, die gleichzeitig auf zwei
unabhängigen Übertragungswegen in Quadratur übertragen werden.
Der erste Fall liegt insbesondere in Übertragungssystemen im
Basisband vor oder bei Einseitenband- oder Restseitenbandmodulation,
während der zweite Fall bei Datenübertragungen
auftritt, bei denen eine Amplitudenmodulation mit zwei Trägerfrequenzen
in Quadratur oder ähnliches verwendet wird, z. B.
eine Phasensprungmodulation mit vier oder acht Phasenzuständen
oder eine kombinierte Modulation mit Phasen- und Amplitudensprüngen.
Erfolgt die Korrektur an den empfangenen Symbolen,
dann wird sie je nach Fall auf einen oder zwei parallelen Übertragungswegen,
die in Quadratur liegen, durchgeführt. Verwendet
man zwei Übertragungswege in Quadratur, dann ist es möglich,
die Untersuchung des zweiten Falls auf den ersten zurückzuführen,
indem man ein Paar von reellen Symbolen als reelle
Teile und imaginäre Teile eines komplexen Symbols betrachtet
und indem man in den Rechnungen für den ersten Fall die reellen
Größen durch komplexe Größen ersetzt.
Die Verzerrungen im Nutzband bestehen einerseits aus
Amplituden- und Gruppenlaufzeitverzerrungen des Übertragungskanals,
dessen Kennwerte langsamen Veränderungen unterworfen
sind, und andererseits aus einem Phasenrauschen, dessen Kennwerte
eher schnellen Änderungen unterworfen sind.
Die Korrektur von Amplituden- und Gruppenlaufzeitverzerrungen
des Übertragungskanals erfolgt in einem Filter,
das im Übertragungsband Übertragungskennwerte besitzt, die zu
denen des Übertragungskanals invers sind, derart, daß in diesem
Band ein Gesamtverhalten entsteht, das eine ebene Amplitudencharakteristik
und eine lineare Phasencharakteristik aufweist.
In diesem Zusammenhang ist es bekannt, lineare autoadaptative
Entzerrer zu verwenden, deren Grundstruktur ein transversales
Filter vom Zeitdomänentyp nach K. E. Kalmann ist, mit geregelten
Koeffizienten, derart, daß der Fehler zwischen den empfangenen
Symbolen und ihrem exakten Wert oder ihrer Schätzung minimal
wird. Derartige Entzerrer passen sich selbsttätig an die Kennwerte
des Übertragungskanals während einer Lernperiode an,
während der die Daten durch eine auf der Empfangsseite bekannte
Prüfsequenz ersetzt werden. Daran anschließend passen sich die
Kennwerte während der weiteren Datenübertragung an die langsamen
Veränderungen der Kennwerte des Übertragungskanals an.
Ein derartiger linearer selbstanpassender Entzerrer,
der für die Behandlung eines einzigen Übertragungskanals, ggfs.
nach einer Demodulation, verwendet wird, besitzt ein Transversalfilter
vom Zeitdomänentyp, dessen Verzögerungsleitung Zwischenabgriffe
in Abständen aufweist, die der Verzögerung zwischen
zwei Symbolen auf der Sendeseite entsprechen, und dessen Koeffizienten
durch eine Regelschleife dauernd so nachgerichtet
werden, daß der quadratische mittlere Fehler durch einen Gradienten-
Algorithmus minimisiert wird, der durch eine lineare
Gleichung der Differenzen erster Ordnung zwischen reellen
Größen definiert ist.
Der genannte lineare selbstanpassende Entzerrer für
einen einzigen Übertragungsweg läßt sich zu einer komplexen
Version für zwei in Quadratur liegende Wege ausbauen, indem
die komplex-reelle Korrespondenz, die oben erwähnt war, ausgewertet
wird. Damit besitzt der Entzerrer vier transversale
Filter vom Zeitdomänentyp, die in Matrixform angeordnet sind
und je paarweise dieselben Koeffizienten besitzen. Die Ausgänge
der Filter sind paarweise in einem Fall an einen Subtraktionskreis
und im anderen Fall an einen Additionskreis geführt. Die
Regelschleifen zur Fehlerminimisierung verwenden einen Gradienten-
Algorithmus, der durch dieselbe lineare Gleichung der Differenz
erster Ordnung bestimmt wird, jedoch zwischen komplexen Größen.
Diese komplexe Version des Entzerrers wird auch für die Behandlung
eines einzigen Kanals anstelle der Grundform mit einem
Transversalfilter verwendet. Hierzu assoziiert man dem einen
Kanal einen weiteren Kanal in Quadratur, dem die Hilbert-Transformation
des Signals des einzigen Kanals zugeführt wird.
Das Phasenrauschen hat eine mit der Übertragungsgeschwindigkeit
zunehmende Bedeutung. Es tritt insbesondere
in Telefonnetzen auf, falls in diesen Netzen eine Datenübertragung
großer Geschwindigkeit erfolgt (9600 Bit/s). Dieses
Phasenrauschen kann verschiedene Komponenten aufweisen, nämlich
- - eine Frequenzabweichung, die beispielsweise aus einer Modulation und einer Demodulation stammt, deren Trägerfrequenzen nicht starr gekoppelt sind,
- - eine konstante Phasenverschiebung,
- - eine periodisch mit der Netzfrequenz oder einer ihrer Harmonischen variablen Phasenverschiebung, die insbesondere bei der Verwendung von Trägerfrequenzkabeln auftritt,
- - und eine zufällige Phasenverschiebung mit bezüglich der Kanal-Bandbreite niedriger Frequenz.
Das Phasenrauschen kann als von den Veränderungen
der Kennwerte des Übertragungskanals stammend betrachtet werden,
jedoch kann es mit Ausnahme der konstanten oder nur sehr langsam
sich ändernden Phasenverschiebung von einem linearen selbstanpassenden
Entzerrer nicht beseitigt werden, der zur Korrektur
von Amplituden- und Gruppenlaufzeitverzerrungen des Übertragungskanals
verwendet wird, da ein solcher Entzerrer eine zu
geringe Konvergenzgeschwindigkeit besitzt. Tatsächlich wäre
ein selbstanpassender Entzerrer nötig, der eine im Vergleich
zum Übertragungskanal lange Impulsantwort hat, so daß unter
Berücksichtigung der gegebenen Übertragungsgeschwindigkeit
zahlreiche Koeffizienten nötig wären. Die Konvergenzgeschwindigkeit
eines linearen selbstanpassenden Entzerrers ist aus
Stabilitätsgründen um so geringer, je größer die Anzahl der
Koeffizienten ist; in erster Näherung ist die Geschwindigkeit
umgekehrt proportional zur Anzahl der Koeffizienten. Daher
muß das Phasenrauschen oder allgemein eine Verzerrung, die
schnellen Änderungen unterworfen ist, mit Hilfe zusätzlicher
Korrekturschaltkreise beseitigt werden.
Beispielsweise kann man gemäß FR-PS 23 54 003 auf der Empfangsseite zwischen
einem selbstanpassenden linearen langen Entzerrer und einem
Entscheidungsschaltkreis, der einen Schätzwert der ausgesandten
Symbole liefert, einen selbstanpassenden linearen kurzen Entzerrer
mit einem einzigen Koeffizienten einfügen. Es ist auch
bekannt, siehe z. B. US-PS 39 71 996, auf der Empfangsseite einer Datenübertragungsstrecke
mit Amplitudenmodulation und zwei in Quadratur liegenden Trägerschwingungen
nach dem Demodulator einen selbstanpassenden linearen
langen Entzerrer gefolgt von einem selbstanpassenden komplexen
Phasenverschiebungsglied einzufügen, dessen Phasenwinkel so
festgelegt wird, daß der mittlere quadratische Fehler am Ausgang
minimisiert wird gemäß einem Algorithmus, der genauso
wie der des Entzerrers durch eine lineare Gleichung der Differenzen
erster Ordnung zwischen komplexen Größen gebildet wird.
Im Betrieb haben sich diese beiden Verfahren als
nicht zufriedenstellend erwiesen, da sich Frequenzabweichungen
ergeben, denen die zusätzlichen Korrekturschaltkreise nicht
folgen können. So wurde bereits vorgeschlagen, derartige Verfahren
zu ergänzen, indem Schaltkreise hinzugefügt werden, die
die Koeffizienten des selbstanpassenden linearen langen Entzerrers
mit dem Koeffizienten des selbstanpassenden linearen
kurzen Entzerrers multiplizieren, so daß die Amplitude der
von dem letzteren geforderten Korrekturen begrenzt wird, jedoch
bedingt dies eine große Anzahl von Rechnungen. Für das
zweitgenannte Verfahren wurde vorgeschlagen, vor dem komplexen
selbstanpassenden langen linearen Entzerrer ein zweites selbstanpassendes
komplexes Phasenglied einzufügen, das wie oben mit
einer Phasenregelschleife erster Ordnung versehen ist und dessen
Phasenwinkel so eingestellt wird, daß der mittlere quadratische
Fehler am Ausgang des Entzerrers minimisiert wird. Die hierdurch
erreichte Verbesserung bleibt jedoch unbefriedigend, insbesondere
bei Abweichungen höherer Frequenz.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Verringerung
des Phasenrauschens anzugeben, insbesondere aufgrund
von Frequenzabweichungen, derart, daß die Qualität oder der
Datendurchsatz einer verrauschten synchronen Datenübertragungsstrecke,
wie z. B. eines öffentlichen Telefonnetzes, verbessert
wird.
Dies wird erfindungsgemäß durch das eingangs genannte
Verfahren erreicht, in dem die empfangenen Symbole vor dem
Schätzvorgang in komplexer Form mit ihren in Phase und in Quadratur
liegenden Komponenten vorliegen und mit einem komplexen,
durch folgende Beziehung gegebenen Faktor multipliziert werden
m k +1 = [m k - λ (v k - â k ) y* k ] exp [- i F k (ε j )];
wobei
λ ein reeller Koeffizient,
y* k der konjugierte Wert des empfangenen Symbols zum Zeitpunkt k · Δ T + t o (t o ist ein beliebiger Zeitursprung) ist,
v k das zu diesem Zeitpunkt an den Entscheidungsschaltkreis angelegte Symbol,
â k der Schätzwert des empfangenen Symbols zu diesem Zeitpunkt,
ε j ein Fehlersignal, das aus der Phasendifferenz zwischen dem an den Entscheidungsschaltkreis angelegten Symbol und dem von diesem Schaltkreis erzeugten Schätzwert zum Zeitpunkt j · Δ T + t o gebildet wird, und
F k (ε j ) eine lineare Funktion zumindest der Fehlersignale ε j ist.
y* k der konjugierte Wert des empfangenen Symbols zum Zeitpunkt k · Δ T + t o (t o ist ein beliebiger Zeitursprung) ist,
v k das zu diesem Zeitpunkt an den Entscheidungsschaltkreis angelegte Symbol,
â k der Schätzwert des empfangenen Symbols zu diesem Zeitpunkt,
ε j ein Fehlersignal, das aus der Phasendifferenz zwischen dem an den Entscheidungsschaltkreis angelegten Symbol und dem von diesem Schaltkreis erzeugten Schätzwert zum Zeitpunkt j · Δ T + t o gebildet wird, und
F k (ε j ) eine lineare Funktion zumindest der Fehlersignale ε j ist.
Bezüglich von Merkmalen bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung wird auf die Unteransprüche verwiesen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt das allgemeine Schema eines synchronen
Datenübertragungssystems mit Amplitudenmodulation und zwei in
Quadratur liegenden Trägerschwingungen.
Fig. 2 zeigt einen elementaren linearen Entzerrer,
der im allgemeinen Schema gemäß Fig. 1 verwendbar ist.
Fig. 3 zeigt einen linearen komplexen Entzerrer, der
ebenfalls im allgemeinen Schema gemäß Fig. 1 verwendbar ist.
Fig. 4 zeigt den Schaltkreis zur Korrektur der Verzerrungen
aus Fig. 1.
Fig. 5 zeigt einen Schaltkreis zur Verringerung des
Phasenrauschens, wie er im Schaltkreis zur Korrektur der Verzerrungen
gemäß Fig. 4 verwendbar und zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens nutzbar ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nun anhand eines
synchronen Datenübertragungssystems erläutert, das eine Amplitudenmodulation
mit zwei in Quadratur liegenden Trägerschwingungen
benutzt (QAM).
In Fig. 1 ist ein derartiges System zu sehen. Es
besteht im allgemeinen aus einem Sendeteil 1, einem Empfangsteil
2 und einer diese verbindenden Übertragungsstrecke 3.
Der Sendeteil besitzt eine Binärdatenquelle 10, einen
Verschlüßler 11, einen Kodierer 12, ein Formgebungsfilter 13
und einen Modulator 14. Die Datenquelle 10 liefert die zu übertragenden
Binärdaten.
Der Verschlüßler 11 bildet die Summe Modulo 2 der
Binärdaten mit einer pseudozufälligen Binärfolge gleicher Geschwindigkeit.
Wie bekannt, lassen sich durch diese Umformung
die Amplituden der Spektrallinien vergleichmäßigen, wodurch
unter anderem das Wiederauffinden des Datentaktes auf der Empfangsseite
erleichtert wird.
Der Kodierer 12 wandelt die Binärdaten in komplexe
Symbole geringerer Symbolgeschwindigkeit um. Im Fall einer
Modulation QAM 16 kann ein komplexes Symbol vier Amplitudenpegel
und vier unterschiedliche Phasenniveaus annehmen und
entspricht somit einem Binärwort mit vier Bits, wodurch eine
um den Faktor 4 verringerte Übertragungsgeschwindigkeit der
Symbole oder Modulationsgeschwindigkeit im Vergleich zum Binärtakt
erreicht wird. Der Kodierer 12 besitzt zwei Ausgänge, an
denen parallel die Komponenten S i in Phase und S q in Quadratur
der Symbole vorliegen.
Das Formgebungsfilter 13 besteht tatsächlich aus
zwei parallelen Filtern, die die beiden Komponenten der Symbole
behandeln und ihr Frequenzspektrum entsprechend den Nyquist-
Kriterien begrenzen. Diese Filter besitzen beispielsweise eine
übersteigerte Cosinus-Charakteristik.
Der Modulator 14 besitzt zwei Trägerschwingungen in
Quadratur und erhält die beiden gefilterten Komponenten S′ i
und S′ q sowie zwei zueinander in Quadratur liegende Fassungen
der Sendeträgerschwingungen l c zugeführt. Er liefert am Ausgang
ein Signal e(t), das aus der Summe der Produkte der Symbolkomponenten
mit den beiden Fassungen der Trägerschwingung gebildet
wird.
Ein nicht dargestelltes Bandpaßfilter liegt meist
zwischen dem Modulator 14 und dem Übertragungskanal, um die
Bandbreite des zu übertragenden Signals an die des Übertragungskanals
3 anzupassen.
Der Empfangsteil 2 besitzt einen Demodulator 20, eine
Vorrichtung zur Korrektur der Verzerrungen 21, einen Dekodierer
22 und einen Entschlüßler 23. Außerdem besitzt der Empfangsteil
einen Schaltkreis 24 zur Taktwiedergewinnung, der eingangsseitig
an die Ausgänge des Demodulators 20 und ausgangsseitig
an die Vorrichtung 21 zur Korrektur der Verzerrungen, an den
Dekodierer 22 und an den Entschlüßler 23 angeschlossen ist.
Der Demodulator 20, der oft ein Filter zur Begrenzung
der Signalbandbreite vorgeschaltet ist, besitzt ebenfalls zwei
Trägerschwingungen in Quadratur. Diesem Modulator werden einerseits
das Signal r(t) vom Übertragungskanal und andererseits
zwei in Quadratur liegende Fassungen einer Empfangsträgerschwingung
gleicher Kreisfrequenz l c wie die Trägerschwingung auf
der Sendeseite zugeführt. Die Empfangsträgerschwingung ist mit
der sendeseitigen Trägerschwingung phasenmäßig nicht gekoppelt
und besitzt bezüglich dieser eine mit der Zeit veränderliche
Phasenverschiebung R D . Der Demodulator 20 liefert ausgangsseitig
zwei demodulierte Signale, von denen das eine, x′(t),
als in Phase und das andere, x′′(t), als in Quadratur liegend
bezeichnet wird.
Der Schaltkreis 24 zur Taktwiedergewinnung liefert
die Frequenz h₁(t), mit der die Symbole ausgesandt werden und
die als Taktsignal für die Vorrichtung 21 zur Korrektur der
Verzerrungen dient. Er liefert außerdem aufgrund einer Multiplikation
die Frequenz h₂(t) der Binärdaten. Im betrachteten
Beispiel, in dem das Formgebungsfilter 13 auf der Sendeseite
vom Typ des überhöhten Cosinus gewählt ist, arbeitet der Schaltkreis
zur Taktwiedergewinnung ausgehend von einer Spektrallinie mit
der halben Frequenz der Modulationsgeschwindigkeit, wobei diese
Linie im demodulierten Signal enthalten ist.
Die Vorrichtung 21 zur Korrektur der Verzerrungen
entfernt, wie weiter unten im einzelnen erläutert wird, aus
den demodulierten Signalen x′(t) und x′′(t) einerseits die
linearen Amplituden- und Gruppenlaufzeitverzerrungen, die vom
Übertragungskanal stammen, und andererseits das Phasenrauschen,
insbesondere die Frequenzabweichung und die Phasenabweichung
aufgrund der mangelnden Verkopplung der Trägerschwingungen auf
der Sende- und der Empfangsseite.
Der Dekodierer 22 übersetzt die Symbole wieder in
Binärsignale und wird hierzu mit zwei Taktsignalen versorgt,
von denen das eine die Frequenz der Symbolaussendung und das
andere die Frequenz der ausgesandten Binärdaten aufweist.
Der Entzerrer 23 erzeugt wieder die Binärdaten, die
im Prinzip den von der Datenquelle 10 gelieferten Daten entsprechen.
Abgesehen von der Vorrichtung zur Korrektur der Verzerrungen
bedürfen die verschiedenen aufgezählten Schaltkreise
keiner detaillierten Erläuterung, da sie einerseits nicht das
Wesen der Erfindung betreffen und andererseits allgemein bekannt
sind. Hierzu wird beispielsweise auf das Buch von R. W. Lucky,
J. Salz und E. J. Weldon, "Principles of Data Communication"
hingewiesen, das 1968 im Verlag McGraw Hill erschienen ist.
Ehe auf die Vorrichtung 21 (Fig. 1) zur Korrektur eingegangen
wird, sollen kurz die wichtigsten Eigenschaften
derartiger Entzerrer erläutert werden.
Der komplexe lineare Entzerrer ergibt sich aus einem
elementaren linearen Entzerrer für einen Kanal mit einem Transversalfilter
vom Zeitdomänentyp und mit geregelten Gewichtungskoeffizienten.
Ein derartiger elementarer Entzerrer ist beispielsweise
in der Zeitschrift "Bell System Technical Journal",
April 1965, Seiten 547-588 und Februar 1966, Seiten 255-286
beschrieben. Ein solcher Entzerrer liegt (siehe Fig. 2) zwischen
einem Tastschalter 45, der mit der Frequenz 1/Δ T das Signal
abtastet, und Tastproben x k-l liefert, sowie einem Entscheidungsschaltkreis
46, der eine Schwellendiskrimination anhand
von Probensignalen y k des entzerrten Signals durchführt und
eine Schätzung â k der entsprechenden Symbole liefert. Dieser
Entscheidungsschaltkreis weist eine Verzögerungsleitung 47
mit Zwischenabgriffen entsprechend den Einheitszeitabständen
Δ T, die die zu entzerrenden Tastproben x k-l zugeführt erhält,
Multiplikatoren 48, die Wichtungskoeffizienten h k l . . . h k o . . . h k n
auf die Tastproben x k-l . . . x k . . . x k+n anwenden, die am Eingang,
den Zwischenabgriffen und am Ausgang der Verzögerungsleitung 47
verfügbar sind, ein Summierglied 49, das die Summe der gewichteten
Tastproben bildet und die Signalproben y k des entzerrten
Signals liefert, und nicht dargestellte Regelschleifen auf,
die die Wichtungskoeffizienten bestimmen.
Die Proben y k des Ausgangssignals werden in Abhängigkeit
von den Proben x k-l . . . x k . . . x k+n des Eingangssignals
durch folgende Beziehungen definiert:
Diese Formel zeigt, daß die Folge der Koeffizienten
h k j die diskrete Impulsantwort des Entzerrers zum Zeitpunkt k · Δ T
definiert. Es ist üblich, diese Antwort in reduzierter Vektorform
anzugeben, indem die dem Vektor zugeordnete einspaltige
Matrix angibt, deren Komponenten die Proben des in
der Verzögerungsleitung 47 zum Zeitpunkt k · Δ T gespeicherten
Proben des Eingangssignals sind, und deren Transpositionsgröße
folgende Form besitzt:
Mit wird die dem Vektor zugeordnete einspaltige Matrix bezeichnet,
deren Komponenten die Wichtungskoeffizienten zum
selben Zeitpunkt sind und deren transponierte Größe folgende
Form hat:
Das Skalarprodukt y k ist:
Die Selbstanpassung besteht darin, daß im Laufe der
Zeit die Wichtungskoeffizienten verändert werden, d. h. die
Komponenten des Vektors derart, daß die Differenzen zwischen
dem entzerrten Signal y k und seinem Schätzwert â k verringert werden, der aus dem
Entscheidungsschaltkreis stammt, oder seinem exakten Wert a k ,
soweit er auf der Empfangsseite bekannt ist. Hierzu wird der
Vektor im Rhythmus 1/Δ T gemäß einem durch eine lineare
Gleichung der Differenzen ersten Ordnung bestimmten Algorithmus
nachgeführt. Einer der gebräuchlichsten Algorithmen, der Gradienten-
Algorithmus, ist durch folgende Vektorgleichung bestimmt:
Das Sternchen in dieser Formel gibt wie üblich an,
daß es sich um einen komplexen konjugierten Term handelt.
μ ist eine positive Konstante, die einen Inkrementationsschritt
darstellt, während y k - a k eine Fehlerfunktion
ist.
Genaueres über diese Algorithmen kann aus der Zeitschrift
"Annales de Tlcommunications", 30, No. 9-10, 1975,
Seiten 311 bis 330 entnommen werden.
Der lineare komplexe Entzerrer behandelt ein komplexes
Signal, d. h. zwei voneinander unabhängige reelle Signale, die
als reeller und imaginärer Teil eines komplexen Signals betrachtet
werden genauso, wie der bekannte lineare Entzerrer
ein reelles Signal behandelt. Er besitzt zwei Eingänge und
zwei parallele Ausgänge. Es ist in Fig. 3 hinter einem doppelten
Tastschaltkreis 50 und vor einem doppelten Entscheidungsschaltkreis
51 dargestellt.
Der doppelte Tastschaltkreis arbeitet mit der Frequenz
1/Δ T und liefert parallel Proben x′ k-l und x′′ k-l von
zwei unabhängigen Eingangssignalen.
Der Entscheidungsschaltkreis 51 liefert parallel
die Schätzwerte â′ k und â′′ k der Proben y′ k und y′′ k , die vom
komplexen linearen Entzerrer an zwei parallelen Ausgängen geliefert
werden.
Der komplexe lineare Entzerrer besteht aus vier
linearen Elementarentzerrern 52, 53, 54 und 55 und zwei Summiergliedern
56 und 57. Die elementaren Entzerrer 52, 53, 54 und 55
besitzen gleichartige Verzögerungsleitungen. Sie besitzen außerdem
paarweise 52, 55 bzw. 53, 54 den gleichen Koeffizientensatz
bzw. . Die Eingänge der elementaren Entzerrer 52 und 53
sind parallelgeschaltet und werden mit den Proben x′ k-l beaufschlagt.
In gleicher Weise sind die Eingänge der Elementarentzerrer
54 und 55 parallelgeschaltet und werden mit den Proben
x′′ k-l beaufschlagt. Die Ausgänge der Elementarentzerrer 53 und
55 sind über eins der Summierglieder 57 gekoppelt, das die
Signale addiert und am Ausgang Proben y′′ k liefert. Das Summierglied
56 verbindet über gegensinnige Eingänge die Ausgangssignale
der Entzerrer 52 und 54 und liefert ausgangsseitig
Proben y′ k .
Unter Benutzung obiger Definitionen für den elementaren
Entzerrer kann man die Proben y′ k und y′′ k durch folgende
Gleichungen ausdrücken:
Hierbei ist der Vektor, dessen Komponenten x′ k-l . . . x′ k . . .
x′ k+n sind, während der Vektor ist, dessen Komponenten
x′′ k-l . . . x′′ k . . . x′′ k+n sind.
Unter Benutzung der komplexen Bezeichnungen
erhält man
Diese Gleichung ist eine komplexe Version der
Gleichung (2). Die Analogie zwischen reell und komplex wird
wieder offenbar bei dem benutzten Algorithmus für die Selbstanpassung
der Koeffizienten. Der Gradientenalgorithmus ist
durch eine lineare Gleichung der Differenzen erster Ordnung
derselben Art wie die Gleichung (3) bestimmt, jedoch zwischen
komplexen Größen.
Hierbei ist â k ein komplexer Ausdruck, der sich folgendermaßen
beschreiben läßt:
â k = â′ k + iâ′′ k ;
Der komplexe Schätzwert kann wie im Fall eines linearen Elementarentzerrers
durch den genauen Wert a k ersetzt werden, falls dieser
auf der Empfangsseite bekannt ist. Das Sternchen gibt wieder an,
daß es sich um einen komplexen konjugierten Ausdruck handelt.
Genaueres über lineare selbstanpassende Entzerrer
komplexer Art, ihre Anpassungsalgorithmen und über den Sinn
ihrer Verwendung bei der Entzerrung zweier unabhängiger Kanäle
in Quadratur, die entweder durch Amplitudenmodulation mit zwei
Trägerschwingungen in Quadratur oder durch gleichzeitige Behandlung
des reellen Signals und seiner Hilbert-Transformation erhalten
werden, ist wieder aus der erwähnten Literaturstelle in
"Annales des Tlcommunications" 1975 zu entnehmen.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform der Vorrichtung 21
zur Korrektur der Verzerrungen zwischen einem doppelten Tastschaltkreis
30 und einem doppelten Entscheidungsschaltkreis 33
dargestellt. Die Vorrichtung erhält einen linearen komplexen
selbstanpassenden langen Entzerrer 31 sowie diesem nachgeordnet
einen Schaltkreis 32 zur Verringerung des Phasenrauschens.
Dem doppelten digitalen Tastschaltkreis 30 werden
auf zwei getrennten Wegen die demodulierten Signale x′(t) und
x′′(t) vom Synchrondemodulator 20 (Fig. 1) zugeführt, und er
liefert ausgangsseitig Probenpaare x′ k-l und x′′ k-l im Rhythmus
1/Δ T entsprechend der Geschwindigkeit der Modulationen h₁(t),
die vom Schaltkreis 24 (Fig. 1) zur Taktwiedergewinnung stammen.
Der lineare komplexe selbstanpassende lange Entzerrer
31 korrigiert die linearen Amplituden- und Gruppenlaufzeitverzerrungen,
die vom Übertragungskanal stammen, und liefert ausgangsseitig
Paare von entzerrten Signalproben y′ k und y′′ k , die
folgendermaßen beschrieben werden können:
Der Schaltkreis 32 zur Verringerung des Phasenrauschens
multipliziert das komplexe Signal y k , das ihm vom
linearen komplexen selbstanpassenden langen Entzerrer 31 zugeführt
wird, mit einem komplexen Koeffizienten m k , dessen
Modul sehr nahe beim Einheitswert liegt, so daß im Folgenden
1/m k mit m* k gleichgesetzt werden kann. Die Tastprobenpaare
v′ k und v′′ k , die dieser Schaltkreis liefert, haben folgende
Form:
Der Entscheidungsschaltkreis 33, bestehend aus den
beiden Schwellenkreisen 38 und 39, liefert die geschätzten
Komponenten â′ k und â′′ k des komplexen ausgesandten Symbols
ausgehend von den Komponenten v′ k und v′′ k des komplexen empfangenen
und vom Schaltkreis zur Korrektur der Verzerrungen
behandelten Symbols. Im Folgenden werden die geschätzten Komponenten
â′ k und â′′ k durch die Proben a′ k und a′′ k des ausgesandten
Symbols ersetzt werden, wenn sie auf der Empfangsseite
bekannt sind, was tatsächlich zutrifft während der Lernphase
vor der tatsächlichen Datenübertragung.
Der lineare komplexe selbstanpassende lange Entzerrer
31 ist in Fig. 4 in einen Block 34, der die vier elementaren
Entzerrer umschließt, und in einen Regelkreis 35 aufgeteilt,
der die Selbstanpassung der Koeffizienten der elementaren Entzerrer
bewirkt. Die Struktur und die Verbindungen des Regelkreises
35 werden üblicherweise ausgehend vom für die Selbstanpassung
der Koeffizienten verwendeten Algorithmus bestimmt.
Die Selbstanpassung der Koeffizienten erfolgt so, daß ein
Fehlersignal, das durch die Differenz zwischen den empfangenen
und an den Entscheidungsschaltkreis 33 angelegten Symbolen v k
und den geschätzten, von diesem Schaltkreis gelieferten Symbolen
â k definiert wird, einen kleinsten Wert annimmt. Dieser Algorithmus
kann ein Gradientenalgorithmus sein, der in folgender
Weise einer linearen Gleichung der Differenzen erster Ordnung
entspricht
oder vorzugsweise in der Form angegeben wird
In diesem letzteren Fall benötigt man für die Verwendung
des Algorithmus eine Verbindung zwischen dem Eingang
der Regelschleife 35 und dem Eingang und Ausgang des Entscheidungsschaltkreises
33 sowie zusätzlich eine Verbindung zwischen
dem Eingang der Regelschleife 35 und einem Schaltkreis 37, der
den komplexen Koeffizienten m k des Schaltkreises 32 zur Verringerung
des Phasenrauschens liefert. Hierdurch wird es andererseits
möglich, indem das Fehlersignal mit dem konjugierten
Wert des komplexen Koeffizienten m k multipliziert wird, für
die Regelung der Koeffizienten des linearen komplexen selbstanpassenden
langen Entzerrers 31 die durch den Schaltkreis 32
zur Verringerung des Phasenrauschens eingeführten Korrekturen
außer acht zu lassen und somit den linearen komplexen selbstanpassenden
langen Entzerrer 37 und den Schaltkreis 32 zur
Verringerung des Phasenrauschens funktionell voneinander zu
dekorrelieren.
Die letzte Gleichung kann auch in folgender Form
dargestellt werden:
woraus sich eine andere Ausführungsform der Regelschleife 35
und ein Ersatz des Eingangssignals v k durch das Signal y k ergibt.
Der Schaltkreis 32 zur Verringerung des Phasenrauschens
besteht aus einem komplexen Multiplizierer 36 und einem Regelschaltkreis
37, der den komplexen Koeffizienten m k durch Anwendung
des nachfolgend aufgeführten Algorithmus erzeugt:
m k +1 = [m k - λ (v k - â k ) y* k ] exp [- i F k (ε j )]; (4)
Hierbei ist ε j ein Fehlersignal, das von der Phasendifferenz
zwischen dem an den Entscheidungsschaltkreis angelegten Symbol
und dem Schätzwert gebildet wird, der vom Entscheidungsschaltkreis
zum Zeitpunkt j · Δ T + t o gebildet wird (t o ist ein beliebiger
im Empfangsteil angenommener Zeitursprung). F k (e j ) ist
eine lineare Funktion zumindest der Fehlersignale ε k und ε k -1.
Die Anwendung eines klassischen Gradientenalgorithmus
ergäbe einen Koeffizienten g k , der durch eine lineare Gleichung
der Differenz folgender Form gegeben wäre:
S k +1 = g k - λ (v k - â k ) y* k ;
Es ergibt sich jedoch, daß man mit einem derartigen
Algorithmus eine größere Frequenzabweichung, z. B. von 1/1000
der Frequenz 1/Δ T nicht auffangen kann. Daher ist es nötig,
eine zusätzliche Phasenkorrektur sicherzustellen und einen komplexen
Koeffizienten folgender Form zu verwenden:
Man kann die Berücksichtigung dieser Phasenkorrektur
bei der den Koeffizienten g k liefernden Regelung vermeiden,
indem der Fehler v k - â k mit dem entgegengesetzten Phasenwinkel
exp (- i multipliziert wird, so daß der Koeffizient g k ausgehend
von folgendem Algorithmus gebildet wird:
Der Phasenkorrekturwinkel wird von einer Regelung
geliefert, für die die Frequenzabweichung ein Geschwindigkeitsfehler
ist. Diese Regelung ist daher von der Ordnung zwei oder
höher. Sie wird durch eine lineare Gleichung der Differenzen
folgender Form definiert:
Hierbei ist F k (ε j ) eine lineare Funktion der Fehlersignale
ε j .
Daraus ergibt sich:
Setzt man
so ergibt sich die Gleichung (4).
Die Funktion F k (ε j ) besitzt vorzugsweise folgende
Form:
wobei q₁ und γ₂ positive Konstanten sind.
Das Fehlersignal ε j aufgrund der Phasendifferenz
zwischen den an den Entscheidungsschaltkreis 33 angelegten
Symbolen und den in diesem Schaltkreis erzeugten Schätzwerten
ist gleich
ε j = Im(v j a* j ) = v′′ j â′ j - v′ j â′′ j ; (6)
-
-
Wenn R j der Phasenfehler ist, der das vom linearen komplexen
langen Entzerrer 31 stammende Symbol y j multipliziert mit dem
komplexen Koeffizienten g j beaufschlagt, dann ergibt sich
unter Berücksichtigung der Definition von R j :
Berücksichtigt man, daß das Ausgangssignal v j des
Schaltkreises 32 zur Verringerung des Phasenrauschens folgende
Form hat:
so erhält man
so daß der Sinus des Phasenfehlers ε j eine Funktion der Größe
(6) ist.
Wenn die Phasenregelung richtig arbeitet, dann ist
der Restphasenfehler ε k gering und kann seinem Sinuswert
gleichgesetzt werden. Außerdem unterliegen die Ausdrücke 1/|â j |²
wesentlich schnelleren Änderungen als die Ausdrücke Im(v j â j ).
Aufgrund der Verschlüsselung auf der Sendeseite besitzen sie
über ein im Verhältnis zur Änderungsgeschwindigkeit der Terme
Im(v j â j ) kurze Zeitspanne einen konstanten Mittelwert, derart,
daß sie in der Gleichung (5) durch ihren mittleren Wert ersetzt
werden können. Dieser mittlere Wert wird dann bei den Koeffizienten
γ₁ und γ₂ berücksichtigt, die somit q′₁ und γ′₂
werden. Es ergibt sich also für die Funktion F k (ε j ) die
folgende Form:
Diese beiden Koeffizienten γ′₁ und γ′₂ werden in
üblicher Weise durch Studium der z-Transformation der linearen
Gleichung der Differenzen
bestimmt, so daß sich eine Phasenregelung ergibt, die tatsächlich
von zweiter Ordnung (Klasse 2) ist und die vorzugsweise
eine Bandbreite im offenen Regelkreis besitzt, die auf ungefähr
den dreifachen Wert der maximal zulässigen Abweichung begrenzt
ist.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel für den Schaltkreis
32 zur Verringerung des Phasenrauschens aus Fig. 4. Er
enthält einen komplexen Multiplizierer mit zwei komplexen Eingängen,
bestehend aus vier Elementarmultiplizierern 100, 101,
102, 103, und zwei Summiergliedern 104 und 105 mit zwei Eingängen,
von denen einer, 104, einen Subtraktionseingang besitzt. Dieser
komplexe Multiplizierer wird einerseits mit dem komplexen Signal
y′ k + i y′′ k vom linearen komplexen selbstanpassenden langen
Entzerrer 31 (Fig. 4) gespeist und andererseits mit dem komplexen
Koeffizienten m′ k + i m′′ k , und er liefert am Ausgang
das komplexe Signal
v′ k + i v′′ k = (y′ k + i y′′ k ) · (m′ k + i m′′ k ).
Der reelle Teil m′ k des Koeffizienten wird von einem
Regelkreis 40 geliefert, der eingangsseitig zwei Multiplizierer
106 und 107 besitzt, die an einen gemeinsamen Summierer 108
sowie an einen Inverter-Verstärker 109 führen. Letzterer multipliziert
das ihn durchlaufende Signal mit einem Wichtungskoeffizienten
- λ und führt zu einer digitalen Integrationsschleife,
die das Signal m′ k liefert.
Der Multiplizierer 106 hat zwei Eingänge, von denen
der eine an den Anschluß des Schaltkreises zur Verringerung
des Phasenrauschens, an dem das Signal y′′ k verfügbar ist, und
der andere an den Ausgang eines Summierers 110 angeschlossen
ist. Dieser Summierer hat zwei Eingänge, nämlich einen positiven,
der an den Eingang des Schwellwertschaltkreises 39 des
Entscheidungsschaltkreises angeschlossen ist und von dort das
Signal v′′ k zugeführt erhält, und einen negativen Eingang, der
an den Ausgang dieses Schwellwertschaltkreises 39 angeschlossen
ist und von dort mit der Komponente â′′ k des geschätzten Symbols
beaufschlagt wird. Er liefert ein Signal folgender Form:
(v′′ k - â′′ k ) y′′ k
Der Multiplizierer 107 hat ebenfalls zwei Eingänge,
von denen der eine an den Eingang des Schaltkreises zur Verringerung
des Phasenrauschens, wo das Signal y′ k verfügbar ist,
und der andere an den Ausgang eines Summierers 111 mit zwei
Eingängen angeschlossen ist, von denen einer ein positiver
Eingang ist und an den Eingang des Schwellenschaltkreises 38
des Entscheidungsschaltkreises angeschlossen ist und von dort
das Signal v′ k zugeführt erhält, während der andere Eingang
ein Subtraktionseingang ist und an den Ausgang desselben
Schwellenschaltkreises 38 angeschlossen ist, von dem er die
Komponente â′ k des geschätzten Symbols zugeführt erhält. Er
liefert ausgangsseitig ein Signal der folgenden Form:
(v′ k - â′ k ) y′ k
Der Inverterverstärker 109 liefert das Signal
- λ[(v′′ k - â′′ k ) y′′ k + (v′ k - â′ k ) y′ k ];
oder auch
- λ Re[(v k - a k ) y* k ];
Die digitale Integrationsschleife, die dem Inverter-
Verstärker 109 nachgeordnet ist, schließt sich über einen
Summierer 112. Sie besitzt in üblicher Weise einen Verzögerungsschaltkreis
113 mit einer Verzögerung Δ T und einen Multiplizierer
114 sowie einen Summierer 115, die hintereinander zwischen
den Ausgang des Summierers 112 und den Verzögerungskreis 113
eingefügt sind. Der Summierer 112 liefert ausgangsseitig das
Signal
m′ k - Re[(v k - â k ) y* k ];
Der Multiplizierer 114 erhält an einem Eingang dieses
Signal und am anderen Eingang das Signal
cos [F k (e j )];
das von einem trigonometrischen Funktionsgenerator 116 stammt.
Der Multiplizierer 114 liefert an den Summierer 115 ein Ausgangssignal
der folgenden Form:
(m′ k - λ Re[(v k - â k ) y* k ]) · cos [F k (ε j )];
Der Summierer 115 wird über seinen anderen Eingang
mit einem von einem Multiplizierer 117 kommenden Signal beaufschlagt,
das wie später noch erläutert wird, die folgende
Form hat:
(m′′ k - λ Im[(v k - â k ) · y* k ]) sin [F k (ε j )];
Er liefert ein Signal
m′ k +1 = Re[(m k - λ (v k - a k ) y* k ) · exp (- i F k (ε j ))]; (7)
Das Ausgangssignal des Summierers 112 wird außerdem
an einen Multiplizierer 118 angelegt, dessen anderer Eingang
mit dem Signal
sin [F k (ε j )]
vom trigonometrischen Funktionsgenerator 116 beaufschlagt wird.
Der Multiplizierer 118 liefert daher das Signal
(m′ k - λ Re[(v k - â k ) y* k ]) sin [F k (ε j )];
das benutzt wird, um den imaginären Teil des Koeffizienten m k
zu bilden.
Der imaginäre Teil m′′ k des komplexen Koeffizienten
des Schaltkreises zur Verringerung des Phasenrauschens wird
in einem Regelkreis 41 ähnlicher Struktur wie der Regelkreis
40 gebildet. Dieser Regelkreis 41 besitzt zwei Multiplizierer
126, 127, die ausgangsseitig über einen Summierer 128 an einen
Inverter-Verstärker 129 angeschlossen sind, der das ihn durchlaufende
Signal mit einem Wichtungskoeffizienten - λ beaufschlagt
und zu einer digitalen Integrationsschleife führt, die
das Signal m′′ k erzeugt.
Der Multiplizierer 126 besitzt zwei Eingänge, von
denen der eine an den Eingang des Schaltkreises zur Verringerung
des Phasenrauschens, an dem das Signal y′′ k verfügbar
ist, und der andere an den Ausgang des Summierers 111 angeschlossen
ist, wo das Signal v′ k - â′ k verfügbar ist. Er liefert ausgangsseitig
das Signal
(v′ k - â′ k ) y′′ k ;
Der Multiplizierer 127 hat ebenfalls zwei Eingänge,
von denen der eine an den Eingang des Schaltkreises zur Verringerung
des Phasenrauschens, an dem das Signal y′ k verfügbar ist,
angeschlossen ist, während der andere an den Ausgang des Summierers
110 führt, wo das Signal v′′ k - â′′ k verfügbar ist. Er liefert
ausgangsseitig das Signal
(v′′ k - â′′ k ) y′′ k ;
Der Summierer 128 besitzt einen positiven Eingang,
der an den Ausgang des Multiplizierers 127 angeschlossen ist,
und einen negativen Eingang, der an den Ausgang des Multiplizierers
126 derart angeschlossen ist, daß der Inverter-Verstärker
129 ein Signal folgender Form liefert:
- λ[(v′′ k - â′′ k ) y′ k - (v′ k - â′ k ) y′′ k ];
oder auch
- λ Im[(v k - â k ) y* k ];
Die digitale Integrationsschleife, die dem Inverter-
Verstärker 129 nachgeschaltet ist, schließt sich über einen
Summierer 132. Sie besitzt einen Verzögerungskreis 133 mit einer
Verzögerung von Δ T und außerdem einen Multiplizierer 134 und
einen Summierer 135, die zwischen den Ausgang des Summierers
122 und den Verzögerungsschaltkreis 133 eingefügt sind. Der
Summierer 132 liefert ausgangsseitig das Signal:
m′′ k - Im[(v k - â k ) y* k ];
Der Multiplzierer 134 empfängt dieses Signal an
einem Eingang und an einem anderen Eingang das Signal
cos [F k (ε j )];
das vom trigonometrischen Funktionsgenerator 116 stammt. Der
Multiplizierer 134 liefert das Signal
(m′′ k - λ Im[(v k - â k ) y* k ]) · cos [F k (ε j )];
an einen additiven Eingang des Summierers 135, dessen negativer
Eingang das Signal
(m′ k - g Re[(v k - â k ) y* k ]) · sin [F k (ε j )];
zugeführt erhält, das vom Multiplizierer 118 stammt. Der
Summierer 135 liefert ausgangsseitig ein Signal
m′′ k +1 = Im[(m k - λ (v k - â k ) y* k ) exp (- i F k (ε j ))]; (8)
Die Gleichungen 7 und 8 können in eine einzige
Gleichung zusammengefaßt werden, die den komplexen Koeffizienten
m k +1 definiert:
m k +1 = [(m k - λ (v k - â k ) y* k ) exp (- i F k (ε j ));
Diese Gleichung entspricht der obenerwähnten Gleichung (4).
Das Ausgangssignal des Summierers 132 wird außerdem
an den Multiplizierer 117 angelegt, der andererseits mit dem
Signal
sin [F k (ε j )]
vom trigonometrischen Funktionsgenerator 116 beaufschlagt wird.
Der Multiplizierer 117 liefert das Signal
(m′′ k - λ Im[(v k - â k ) y* k ]) sin [F k (ε j )];
das benutzt wird, um den reellen Teil des Koeffizienten m k zu
erzeugen.
Die Funktion F k (ε j ) wird dem trigonometrischen
Funktionsgenerator 116 über ein Digitalfilter 140 mit zwei
parallelen Zweigen zugeführt, die über einen Summierer 141
zusammengefaßt werden. Einer der Zweige besitzt einen Verstärker
142, der das ihn durchlaufende Signal mit einem Wichtungskoeffizienten
γ′₁ beaufschlagt, während im anderen Zweig
ein digitaler Integrator und ein Verstärker 143 angeordnet
sind, der das ihm angebotene Signal mit einem Koeffizienten
γ′₂ multipliziert. Das Digitalfilter 140 wird mit einer Eingangsgröße
ε k beaufschlagt und liefert ausgangsseitig ein
Signal F k (ε j ), das durch folgende Gleichung bestimmt wird:
Das Eingangssignal ε k des digitalen Filters 140
stammt von zwei Multiplizierern 136, 137, deren Ausgänge über
einen Summierer 138 mit komplementären Eingängen verbunden sind.
Der Multiplizierer 136 hat zwei Eingänge, von denen der eine
an den Ausgang des Schwellenschaltkreises 39 des Entscheidungsschaltkreises
angeschlossen ist, wo die Komponente â′′ k der geschätzten
Symbole verfügbar ist, und von denen der andere an
den Ausgang des Summierers 104 angeschlossen ist, an dem das
Signal v′ k verfügbar ist. Der Multiplizierer 137 hat zwei
Eingänge, von denen der eine an den Ausgang des Schwellenschaltkreises
38 des Entscheidungsschaltkreises angeschlossen ist,
wie die Komponenteâ′ k der geschätzten Symbole verfügbar ist,
und von denen der andere an den Ausgang des Summierers 105
angeschlossen ist, wo das Signal v′′ k verfügbar ist. Am Ausgang
des Summierers 138 steht somit ein Signal der folgenden Form
zur Verfügung:
ε k = v′′ k â′ k - v′ k â′′ k = Im (v k a k );
Das geschilderte Ausführungsbeispiel eines Schaltkreises
zur Verringerung des Phasenrauschens gehört in den
Bereich der Datenübertragung mit Amplitudenmodulation und zwei
in Quadratur liegenden Trägerschwingungen unter Benutzung zweier
unabhängiger, in Quadratur liegender Kanäle. Der Schaltkreis
kann aber auch in Verbindung mit einer Datenübertragung verwendet
werden, die nur einen Kanal benützt, wobei die Gleichungen für
den Betrieb gültig bleiben unter der Voraussetzung, daß die
Hilbert-Transformation des Signals des einzigen Kanals erzeugt
wird, daß diese Transformation als das Signal des Quadraturkanals
betrachtet wird und daß schließlich am Ende der Bearbeitung
erneut die Hilbert-Transformation des Signals des Quadraturkanals
verwendet wird und vom Signal des einzigen Kanals
abgezogen wird, sowie unter der Voraussetzung, daß in den verschiedenen
Gleichungen der imaginäre Teil â′′ k der geschätzten
Symbole zu Null wird.
Claims (4)
1. Verfahren zur Verringerung des Phasenrauschens beim
Empfang von Datensignalen, die eine Modulationskadenz von
1/Δ T verwenden, wobei empfangsseitig ein Entscheidungsschaltkreis
vorgesehen ist, der eine Schätzung der ausgesandten Datensymbole
ausgehend von den empfangenen Symbolen liefert,
dadurch gekennzeichnet, daß die empfangenen
Symbole vor dem Schätzvorgang in komplexer Form mit ihren in
Phase und in Quadratur liegenden Komponenten vorliegen und mit
einem komplexen, durch folgende Beziehung gegebenen Faktor
multipliziert werden:
m k +1 = [m k - λ (v k - â k ) y* k ] exp [- i F k (ε j )];wobeiλ ein reeller Koeffizient,
y* k der konjugierte Wert des empfangenen Symbols zum Zeitpunkt k · Δ T + t o (t o ist ein beliebiger Zeitursprung) ist,
v k das zu diesem Zeitpunkt an den Entscheidungsschaltkreis angelegte Symbol,
â k der Schätzwert des empfangenen Symbols zu diesem Zeitpunkt,
ε j ein Fehlersignal, das aus der Phasendifferenz zwischen dem an den Entscheidungsschaltkreis angelegten Symbol und dem von diesem Schaltkreis erzeugten Schätzwert zum Zeitpunkt j · Δ T + t o gebildet wird, und
F k (ε j ) eine lineare Funktion zumindest der Fehlersignale ε j ist.
y* k der konjugierte Wert des empfangenen Symbols zum Zeitpunkt k · Δ T + t o (t o ist ein beliebiger Zeitursprung) ist,
v k das zu diesem Zeitpunkt an den Entscheidungsschaltkreis angelegte Symbol,
â k der Schätzwert des empfangenen Symbols zu diesem Zeitpunkt,
ε j ein Fehlersignal, das aus der Phasendifferenz zwischen dem an den Entscheidungsschaltkreis angelegten Symbol und dem von diesem Schaltkreis erzeugten Schätzwert zum Zeitpunkt j · Δ T + t o gebildet wird, und
F k (ε j ) eine lineare Funktion zumindest der Fehlersignale ε j ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Funktion F k (ε j ) die
folgende Form besitzt
wobei γ′₁ und γ′₂ reelle Konstanten sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Fehlersignal gleich dem
imaginären Teil des komplexen Produktes des an den Eingang des
Entscheidungsschaltkreises angelegten Symbols mit dem konjugierten
Wert der Schätzung gewählt wird, die vom Entscheidungskreis
erarbeitet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 für die Datenübertragung
mit einem linear-komplexen und selbst-anpassenden langen Entzerrer
vor dem Entscheidungsschaltkreis zur Korrektur linearer
Verzerrungen der Amplitude und der Gruppenlaufzeit des Übertragungskanals,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Selbstanpassung der Entzerrerkoeffizienten aufgrund eines
Fehlersignals bewirkt wird, das aus den Differenzen zwischen
den an den Entscheidungsschaltkreis angelegten Symbolen und den
Schätzwerten gebildet werden, welche der Entscheidungsschaltkreis
erzeugt, wobei diese Differenzen mit dem konjugierten Wert des
komplexen Faktors multipliziert werden.
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