DE3016071A1 - Rundfunkempfaenger mit automatischer abstimmschaltung - Google Patents
Rundfunkempfaenger mit automatischer abstimmschaltungInfo
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Description
NISSAN WG9J48/347(3)/SH
TRR MEER · MÜLLER ■ STEINMEISTER
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft einen Rundfunkempfänger nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und bezieht sich insbesondere auf eine Einrichtung zur automatischen
Stationssuche bei Rundfunkempfängern für Fahrzeuge.
Auto-Radios sind häufig mit einem einfachen Umschaltkreis im Antennenteil versehen, mit dem sich die Empfangsempfindlichkeit verändern, z.B. verringern läßt, um
Störungen durch Nachbarkanäle zu verringern.
Bei Rundfunkempfängern dieser Art , die mit einer
Einrichtung zur automatischen Stationsfindung ausgerüstet sind, wird die ermittelte Stations- oder Empfangsfrequenz bei Empfang eines Rundfunksignals ausreichender
Feldstärke verriegelt, ist die Empfangsempfindlichkeit
zur Verriegelung der Stationsfrequenz bei relativ hoher Signalfeldstärke konstant, so lassen sich auch
schwache Rundfunksignale beim Sendersuchlauf einstellen.
Häufig ist 2s jedoch erwünscht, nur relativ starke Rundfunksender zu empfangen, um einen ausreichend guten
Empfang zu haben. Die Fig. 1 der beigefügten Zeichnungen zeigt den typischen Aufbau eines Auto-Rundfunkempfängers,
bei dem zur Verminderung der Empfindlichkeit für die Stationsverriegelung ein Umschalter SW zwischen einer
Antenne 1 und dem Abstimmteil 2 (Tuner) vorgesehen ist. Wird eine Abstimmung nur auf starke Sender gewünscht,
so wird der Schalter SW umgelegt, so daß das Antennenempfangssignal
über einen Dämpfungswiderstand Rz auf den Tuner 2 gelangt, so daß die Empfangsempfindlichkeit
geringer ist.
Das Rundfunkempfangssignal wird in üblicher Weise durch
einen Tuner 2, einen Mischer 3, einen ZF-Verstärker 4,
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Tf:R MEfIR
STtriNMElSTETR
einen Amplitudenbegrenzer 5, einen Demodulator oder
Detektor 6 und einen Tonverstärker 7 verarbeitet und über einen Lautsprecher 8 abgestrahlt, wobei die
Empfangserapfindlichkeit geringer ist soweit der Dämpfungswiderstand
Rz wirksam geschaltet ist. Ist der Empfänger mit einer automatischen Stationssucheinrichtung ausgestattet,
so wird ein .sogenanntes "Stationsverriegelungssignal"
aiu Eingang des ZF-Verstärkers 4 abgezweigt, um
den v/eiteren Suchlauf einer automatischen Abstimmschaltung 10 in der automatischen Stationssucheinrichtung
9 zu unterbrechen, was jedoch - soweit der Widerstand Rz
eingeschaltet ist - ebenfalls bei verminderter Empfindlichkeit geschieht. Wird nun der automatische Suchlauf
bei einer relativ starken Feldstärke durch Drücken einer automatischen Abstimmtaste 11 und dadurch Auslösen der
Frequenzdurchlaufsteuerung eines phasenstarren Oszillators
12 bewirkt, so wird der Empfänger nicht auf Stationsfrequenzen verriegelt, die eine ungenügende Wiedergabequalität
ergeben würden, sondern ausschließlich auf Empfangssignale, die ausreichend stark sind, um eine
gute Tonwiedergabe zu gewährleisten. Ein Speicher 13 in der automatischen Stationssucheinrichtung 9 speichert
die Frequenzinformation von Rundfunksignalen und gestattet
im Auslesebetrieb die direkte Einstellung der Frequenz für den phasenstarren Oszillator 12.
Wird nun während der Fahrt des Fahrzeugs ein Rundfunksender über die automatische Abstimmschaltung gewählt und
ist dabei die Empfängerempfindlichkeit durch Betätigung
des Schalters SW vermindert, so daß auch die Empfindlichkeit für die Verriegelung der Stationsfrequenz
niedriger liegt, so ist ein guter Empfang möglich, solange die Empfangsfeldstärke nicht schwankt. Wird das
Signal jedoch gedämpft, beispielsweise durch störende 5 Hindernisse wie große Gebäude bei Stadtfahrten, so
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sinkt die Abgabestürke des Empfangssignals unter Umständen
erheblich ab. Diese Dämpfung in Kombination mit der eingestellten erniedrigten Empfangsempfindlichkeit
kann das .Signal/Rausch-Verhältnis des Empfängers beträchtlich beeinflussen.
Her Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, einen Rundfunkempfänger insbesondere für Fahrzeuge zu schiffen,
bei dem das einer automatischen Stationssucheinrichtung zur Abstimmung des Tuners zuzuführende Empfangssignal abgegriffen
werden kann, ohne jenen Empfangssignalteil zu beeinflussen, der schließlich in ein Tonsignal umgesetzt
wird. Es soll also eine Verschlechterung des Signal/Rausch-Verhältnisses
bei abfallender Stärke des über die Antenne einfallenden Signals vermieden werden, so daß auch bei
schwankender Empfangsfeldstärke ein befriedigender Empfang
einer eingestellten Rundfunkstation möglich ist.
Die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe ist
in kurzer Zusammenfassung im Patentanspruch 1 angegeben.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind
in Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein erfindungsgemäßer Rundfunkempfänger mit einer automatisch
arbeitenden Abstimmschaltung enthält in einer Einheit zur Einstellung der Abstimmempfindlichkeit eine
Extraktionsschaltung,durch die ein Abstimmsignal aus der Empfangsschaltung abzweigbar ist, ohne daß ein Einfluß
auf das Ton- oder Audio-Ausgangssignal entsteht. Ein von diesem abgezweigten Abstimmsignal gespeister Umschaltkreis
gestattet die wahlweise einstellbare Dämpfung des Abstimmsignals, das dann zur Verriegelung des Tuners auf
eine bestimmte Empfangsfrequenz auf die automatische
5 Abstimmschaltung gelangt.
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Dia Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten werden nachfolgend unter bezug auf die Zeichnung in beispielswcisor
Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 das Blockschaltbild des bereits erläuterten
Rundfunkempfängers bekannter Bauart; Fig. 2 das Blockschaltbild einer bevorzugten Aus-
führungsform eines Rundfunkempfängers mit erfindungsgemäßen
Merkmalen; Fig. 3 in graphischer Prinzipdarstellung den Verlauf der Empfangsfeldstärke von Rundfunkempfängern
in Relation zu bestimmten Schwellenpegeln der Empfindlichkeit zur Verriegelung auf eine bestimmte
Station;
T5 Fig. 4 einen Teil der Schaltung nach Fig. 2 zur Abzweigung
eines Signals für die Verriegelung auf eine Empfangsstation in weiteren Einzelheiten
und
Fig. 5 eine Abwandlung für die Schaltung nach Fig. 4.
Fig. 5 eine Abwandlung für die Schaltung nach Fig. 4.
Die Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 2 zeigt bei
einem Vergleich mit Fig. 1 eine Schaltungsgruppe 14 zwischen dem Mischer 3 und dem ZF-Verstärker 4. Diese
Schaltungsgruppe 14 umfaßt einen Pufferverstärker 15
zur Abzweigung eines Teils des Emfpangssignals und einen Umschaltkreis 16, über den das abgezweigte Empfangssignal entweder direkt oder gedämpft auf die automatische
Abstimmschaltung 10 der automatischen Stationssucheinrichtung
9 als Stop-Signal gelangt, um einen weiteren Suchlauf des Tuners 2 über das vorgegebene Frequenzspektrum
zu unterbrechen. Dieses Signal wird nachfolgend als "Stationsverriegelungssignal" bezeichnet. Der Aufbau
der Schaltung nach Fig. 2 ist,abgesehen von der Schaltungsgruppe 14ransonsten der gleiche wie bei Fig. 1r
5 was sich auch aus der Verwendung der gleichen Bezugs-
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hinweise ergibt. Der Pufferverstärker 15 kann in bekannter
Weise eine transistorisierte Baugruppe sein, die selbstverständlich hinsichtlich ihrer Ausgangs- und
Eingangsimpedanz an den Mischer 3 bzw. den ZF-Verstärker
', 4 und den Umschaltkreis 16 angepaßt sein muß, weil das
vom Mischer 3 gelieferte Signal im wesentlichen ohne Dämpfung an die beiden anderen mit dem Pufferverstärker
14 verbundenen Kreise abgegeben werden soll. Der Umschaltkreis
16 enthält einen Umschalter SWn mit beispielsweise zwei Schaltpositionen. Steht der Schalter SW„
in der eingezeichneten Position für geringe Empfindlichkeit, die in Fig. 2 mit "LOKAL" bezeichnet ist, so wird
das abgetrennte Empfangssignal gedämpft. Unabhängig von
der Stellung des Umschalters SWn wird das Empfangssignal
ungedämpft an den ZF-Kreis 4 weitergegeben, das heißt der Umschalter SW beeinflußt die Empfangsempfindlichkeit
des eigentlichen Empfängerteils nicht.
Fig. 3 verdeutlicht die praktischen Verhältnisse des Verlaufs der Signalempfangsfeldstärke bei einem Rundfunkempfänger
aufgetragen über der Durchstimmfrequenz und läßt ein?n hohen und einen niedrigen Empfindlichkeits-Schwellenpegel
erkennen, die mit "DX" bzw. "LOKAL" bezeichnet sind. Beim dargestellten Beispiel lassen sich
mit hoher Empfindlichkeit des Empfängers (Schwellenpegel DX) sieben Stationen empfangen, während bei eingestellter
niedriger Empfindlichkeit (LOKAL) eine Verriegelung der automatischen Abstimmschaltung nur für die
drei stärksten Stationen erfolgt. 30
Die Fig. 4 zeigt die Schaltungsgruppe 14 aus Fig. 2 in
mehr Einzelheiten. Das über den Pufferverstärker 15 abgegriffene
Empfangssignal gelangt auf einen verstärkungssteuerbaren
Verstärker 17 als Signal zur Stationsver- -·' riegelung. Der Verstärker 17 weist eine negative Rück-
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kopplungsschleife mit einem Widerstand R1 auf, der mit
einem Kondensator C. in Reihe liegt. Der Grad der negativen Rückkopplung läßt sich durch einen Transistorschalter
18 steuern, so daß der Verstärkungsgrad für das der automatischen Abstimmschaltung 10 zuzuführende Empfangssignal
geändert werden kann. Der Transistorschalter 18 wird vom Umschalter SW„ aus gesteuert und läßt sich
also AUS-und EIN-schalten. Wird ein bewegliches Teil 19
zu einer Klemme 20a für geringere Empfindlichkeit verschoben (vgl. Fig. 4), so wird der Transistorschalter 18
gesperrt, also AUS-geschaltet. Wird das bewegliche Teil
dagegen zur Klemme 20c für hohe Empfindlichkeit hin verschoben, so gelangt die Versorgungsspannung +V über die
gemeinsame Schalterklemme 20b zum Vorspannkreis des Transistors T , der aus einem integrierten Widerstand R~
und einem Kondensator C_ besteht, so daß der Transistorschalter 18 erst mit einer gewissen Zeitverzögerung umgeschaltet
wird.
Wird der Umschalter SW_ zur Seite geringer Empfindlichkeit,
also in die Stellung LOKAL gebracht, so wird der Transistor 18 gesperrt und das Empfangssignal wird am Verstärker
17 als Stationsverriegelungssignal abgegriffen, wobei der Verstärkungsgrad G1 durch den Grad der negativen Rückkopplung
bestimmt ist, die ihrerseits wieder abhängt vom gewählten Wert des Widerstands R.. bzw. des Kondensators C1
In diesem Fall wird die Abstimmung nur auf solche Rundfunkempfangsfrequenzen verriegelt, deren Feldstärke den
LOKAL-Pegel in Fig. 3 überschreiten. Wird der Umschalter SW_ dagegen auf die Seite hoher Empfindlichkeit verschoben,
das heißt in die Position DX gebracht, so wird der Transistorschalter 18 EIN-geschaltet und der Verbindungspunkt
zwischen dem Widerstand R1 und dem Kondensator
C1 wird auf Masse gelegt. Dadurch steigt der
Verstärkungsgrad des steuerbaren Verstärkers 18 von G1
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auf G an, so daß der Pegel der herausgegriffenen
Empfangssignale größer ist verglichen mit dem Fall, daß
der Umschalter SWn auf der Seite geringer Empfindlichkeit
steht. Die Abstimmung wird damit auf Rundfunkempfangsfrequenzen
verriegelt, deren Signalfeldstärke den Pegel DX in Fig. 3 überschreitet.
Wie sich aus Fig. 4 ersehen läßt, wird der Verstärkungsgrad der über den Pufferverstärker 15 herausgegriffenen
Empfangssignale, das heißt die Empfindlichkeit der Abstimmung über den Umschalter SW„ gesteuert. Da das auf
den steuerbaren Verstärker 17 gelangende Signal nach
der Abtrennung über den Pufferverstärker 15 getrennt
verarbeitet wird, ist eine Beeinflussung des auf den 5 ZF-Verstärker 4 gelangenden Signals durch Umschaltung
des Ausgangspegels jenes Signals nicht gegeben, das zur Stationsverriegelung dient; das heißt in anderen
Worten, die Empfangsempfindlichkeit selbst wird in keiner
Weise umgeschaltet oder verändert. Die Kombination des Verstärkers 17 mit einer negativen Rückkopplungsschleife
ist nur als ein Ausführungsbeispiel zu betrachten. Die einschlägige Technik kennt hier auch noch andere
Möglichkeiten.
2^ Die Fig. 5 zeigt eine Abwandlung der Schaltungsgruppe
aus den Fig. 2 und 4. Die zwischen dem Mischer 3 und dem ZF-Verstärker 4 angeordnete Schaltungsgruppe 14 greift
die vom Mischer 3 gelieferten Signale an einem Verbindungspunkt 21 ab, die dann auf den Umschalter SW» gelangen.
0 Der Schalter weist zwei Schaltpositionen, LOKAL und DX
auf. Das Empfangssignal gelangt über einen Dämpfungswiderstand
Rz auf die LOKAL-Klemme oder gelangt andererseits unmittelbar auf die DX-Klemme. Die Abführung
des Signals zur Verriegelung der Stationsfrequenz erfolgt von einer gemeinsamen Klemme zur automatischen Abstimmschaltung 10.
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Wird der Umschalter SWn zur automatischen Suche einer
Stationsfrequenz bei hoher Empfangsfeldstärke in die LOKAL-Position gebracht, etwa bei guten Empfangsverhältnissen
bei Nacht, so wird das Empfangssignal durch den Widerstand R gedämpft und dementsprechend ist auch
der Signalpegel niedriger mit der Folge, daß die automatische Abstimmung nur auf Rundfunkempfangsfrequenzen
erfolgt, deren Empfangsfeldstärke den LOKAL-Pegel in
Fig. 3 überschreitet. Obgleich der Umschalter SW_ in der LOKAL-Position steht, wird das auf den ZF-Verstärker 4
gelangende Empfangssignal· nicht gedämpft und das über den Lautsprecher abgestrahite Tonsignal wird durch die
Schaltungsgruppe 14, welche das Signal zur Verriegelung der Stationsfrequenz abzweigt,nicht beeinflußt.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung
(mit einer Abwandlung) liegt die SchaItungsgruppe 14
zwischen dem Mischer und dem Z-F-Verstärker 4. Die Erfindung
ist jedoch nicht, auf diese spezielle Anordnung beschränkt. Die Schaltungsgruppe 14 kann auch nach dem
Tuner angeordnet werden, so daß eine Umschaltung der Empfangsfeldstärke für das Empfangssignal unmittelbar erfolgt.
Die Erfindung läßt sich auch auf Rundfunkempfänger mit elektromechanischer Abstimmung des Tuners oder dergleichen
anwenden und ist nicht auf die oben beschriebene elektronische Abstimmeinrichtung beschränkt.
Wie oben erläutert, wird als wesentliches Element der Erfindung die Umschaltung des der automatischen Stationssucheinrichtung
zuzuführenden Pegels des Empfangssignals angesehen, ohne die den Verstärkerstufen zuzuführenden
Empfangssignalpegel· zu beeinfiussen. Durchfährt das Fahrzeug jetzt ein Gebiet,bei dem die Feidstärke der
Rundfunkwe^en stark schwankt, so wird eine Verschlechterung des Signai/Rausch-VerhiuLtnisses aufgrund einer
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Verminderung des Widergabeausgangssignals vermieden.
Die Empfangsverhältnisse bei Einstellung auf ein gewünschtes
Rundfunksignal sind also wesentlich verbessert,
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- 12 -
ZUSAMMENFASSUNG
In einem Rundfunkempfänger mit automatischer Abstimmschaltung
umfaßt eine Schaltungsgruppe (14) zur Einstellung der Abstimmempfindlichkeit einen Pufferverstärker
(i 5;, welcher aus den empfangenen Rundfunksignalen ein Abstimmsignal abzweigt, ohne das Ton- oder Wiedergabesignal
nennenswert zu beeinflussen, sowie einen Umschaltkreis (16), der das abgezweigte Abstimmsignals
selektiv dämpft und ein Abstimmsignal an eine automatische Abstimmschaltung (10) als Verrxegelungssignal
zur Verriegelung der Abstimmschaltung auf eine bestimmte Empfangsfrequenz abgibt.
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Claims (5)
1. I Rundfunkempfänger mit einer automatisch arbeitenden Ab-Stimmschaltung,
gekennzeichnet durch eine Schaltungsgruppe (14) zur Einstellung der Abstimmempfindlichkeit mit
- einem Schaltungsteil (15), der ein Abstimmsignal aus
dem Empfangssignal abzweigt, ohne das akustische NF-Ausgangssignal
merklich zu beeinflussen und mit
- einem mit dem abgezweigten Abstimmsignal gespeisten Umschaltkreis (16) zur wahlweisen Dämpfung des Abstimmsignals,
das als Sperrsignal auf die
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automatische Abstimmschaltung (10) gelangt und diese auf eine bestimmte Abstimmfrequenz verriegelt.
2. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1r dadurch
gekennzeichnet , daß der Schaltungsteil (15) zur Abzweigung eines Abstimmsignals einen
zwischen einem Mischer (3) und einem ZF-Verstärker (4) der Rundfunkampfängerschaltung angeordneten Pufferverstärker
(14) aufweist.
3. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet , daß der Umschaltkreis
(16) einen Operationsverstärker (17) enthält, dessen Verstärkungsgrad selektiv einstellbar ist.
4. Rundfunkempfänger nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet , daß der Umschaltkreis (16) einem Umschalter (SWn) und einen zwischen dem
Umschalter und dem Operationsverstärker angeordneten Zeitverzögerungskreis (C„, R9) aufweist, der eine Zeitverzögerung
zwischen der Betätigung des Umschalters und einer Änderung des Verstärkungsgrads des Operationsverstärkers
sicherstellt.
5. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Umschaltkreis (16) einen Umschalter (SWn) und einen
wahlweise über den Umschalter mit dem Schaltungsteil (15)
zum Abzweigen des Abstimmsignals verbindbaren Dämpfungswiderstand (Rz) aufweist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8131 | Rejection |