DE3016066C2 - Gerät zum Abstützen eines über einem unebenen Meeresboden auch in großer Tiefe freihängenden Rohres - Google Patents
Gerät zum Abstützen eines über einem unebenen Meeresboden auch in großer Tiefe freihängenden RohresInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Abstützen eines über einem unebenen Meeresboden auch in großer jo
Tiefe freihängenden Rohres, wie es im Oberbegriff ces Anspruchs 1 beschrieben und beispielsweise in der
DE-OS 29 48 779 der Anmelderin vorgeschlagen wurde.
Dieses vorgeschlagene Gerät schließt ein Stützteil ein, welches aus einer Hülle aus hochfestem syntheti- S5
sehen Fasergewebe mit kissenartiger Ausbildung besteht, mit einer rechteckigen Basis und einem
Sattelförmigen Oberteil, die leer, d. h. in zusammengefaltetem Zustand unter das abzustützende Rohr mittels
eines Unterwasserfahrzeuges eingezogen wird, und schließt ferner ein eine wiedergewinnbare Handhabungseinheit,
die aus einem Gehäuse gebildet ist, welches durch ein Tragseil mit einem Versorgungsschiff
verbunden ist und einen mit flüssigem Beton gefüllten Behälter und Einrichtungen trägt, um den flüssigen
Beton unter Druck in das Stützteil einzuleiten, welches lösbar mit dem Behälter durch einen Verbindungsschlauch größtmöglicher Länge verbunden ist, um zu
ermöglichen, daß da das Stützteil durch das Unterwasserfahrzeug unter das abzustützende Rohr eingesetzt
werden kann.
Dieses vorgeschlagene Gerät hat eine erhebliche Begrenzung und Nachteile im Betrieb, die alle im
wesentlichen in der Tatsache begründet sind, daß das Stützteil durch Einziehen entlang dem Meeresgrund
unter Verwendung eines Unterwasserfahrzeuges unter das abzustützende Rohr eingesetzt wird. Da der
Meeresgrund niemals eben ist, kann nur ein kleines Stützteil ohne Gefahr der Beschädigung durch die
Rauheit des Meeresgrundes eingesetzt werden, und außerdem ist dies sehr schwierig, kostspielig und
zeitaufwendig, da der Einziehvorgang genaue Einstellung des Stützteils unter dem abzustützenden Rohr
erlaubt.
Die Unmöglichkeit einer genauen Einstellung zusammen
mit der Tatsache, daß das Stützteil nur über den Meeresboden eingezogen werden kann, bedeutet, daß
nicht mehr als ein Stützteil auf ein anderes aufgesetzt werden kann, was in der Praxis bei großen Höhenunterschieden
ausgeführt wurde, d. h., wenn das abzustützende Rohr in einer erheblichen Höhe über dem
Meeresgrund hängt oder wenn es ein Rohr mit großem Durchmesser ist und daher infolge seinen hohen
Gewichts eine große Stützfläche erfordert. Ferner ist die Anwendung des vorgeschlagenen Geräts auf den
Fall begrenzt, bei welchem das abzustützende Rohr über nur gering wellenförmigem Meeresgrund hängt
und daher der Abstand zwischen dem abzustützenden freihängenden Rohr und dem Meeresgrund gering ist
und vorausgesetzt, daß das Rohr keinen großen Durchmesser hat. Andererseits kann infolge unvermeidbarer
Unterwasserströmungen mit wechselnder Stärke das Stützteil des vorgeschlagenen Geräts sich zusammenfalten,
während es entlang dem Meeresgrund eingezogen wird und so das darauffolgende Einführen
von flüssigem Füllbeton behindern. Um diese Gefahr zu beseitigen, wegen der in Verbindung mit dem
vorgeschlagenen Gerät keine großen Stützteile verwendet werden können, muß dieser Einziehvorgang mit
extremer Sorgfalt ausgeführt werden, wodurch ein erheblicher Zeitaufwand bedingt ist. Endlich besteht ein
weiterer Nachteil des vorgeschlagenen Geräts in dem Fehlen einer entsprechenden Anordnung zum Erleichtern
des Ausströmens des flüssigen Betons aus seinem Behälter unr! in dem Umstand, daß das Innere des
Behälters zum Reinigen nach jeder Entleerungsoperat'on nur schwer zugängig ist, so daß es nicht möglich ist,
allen festen Restbeton völlig zu entfernen, der in dem Behälter verbleibt und zur Blockierung der Leitung
führen kann, welche den flüssigen Beton in das kissenartige Stützteil leitet, so daß eine Unterbrechung
der Strömung und damit eine Unterbrechung des gesamten Füllvorganges des Stützteiles unter dem
abzustützenden freihängenden Rohr bewirkt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zum Abstützen eines über einem unebenen Meeresgrund
auch in großen Tiefen freihängenden Rohres zu schaffen, das auch die Verwendung eines großen
Stützteils oder Kissens ermöglicht, das leicht und schnell mit sehr großer Genauigkeit unter das freihängende
Rohr eingesetzt und mit Beton gefüllt werden kann.
Gemäß der Erfindung soll das Abstützen also auch dann ohne Schwierigkeiten möglich sein, wenn das Rohr
in einem erheblichen Abstand vom Gerät liegt und unabhängig von der Ausbildung des Meeresbodens und
jeder Lage des Rohres im Verhältnis zum Gerät, ohne daß das Stützteil sich zusammenfaltet und dadurch sein
darauffolgendes Füllen mit flüssigem Beton behindert ist. Ferner soll durch die Erfindung ein wirkungsvolles
Reinigen des Inneren der Behälter für den flüssigen Beton ermöglicht werden, wobei diese durch eine
Anordnung zum Erleichtern des Ausströmens des flüssigen Betons eine große Speicherkapazität für
flüssigen Beton haben können, so daß sie das Füllen von großen Stützteilen zum Abstützen von Rohren mit
großem Durchmesser ermöglichen, auch wenn diese in einer erheblichen Höhe über dem Meeresboden hängen.
Diese Aufgabe der Erfindung wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß das Stützteil oder das Kissen nicht
mehr entlang dem Meeresboden durch ein Unterwasserfahrzeug eingezogen wird, sondern seine Lage unter
dem abzustützenden Rohr mittels eines vertikal schwenkbaren Einsetzarmes genau eingeführt wird, der
durch drei Träger oder Gitterelemente gebildet wird, welche eines am anderen mittels horizontaler Schwenkzapfen
aneinander angelenkt und in vertikalen Lagen
verschwenkbar sind, und welche durch wahlweises Verschwenken um die horizontalen Schwenkzapfen
ausgefahren werden können und bei welchem das äußerste oder dritte Element des Schwenkarmes das
Stützteil an seinem freien Ende lösbar aulnimmt, während das innerste oder erste Element des Schwenkarmes
mit seinem freien Ende mittels zweier horizontaler Schwenkzapfen, von denen einer ein Hohlzapfen ist,
um den Durchgang des flüssigen Betons zu ermöglichen, an zwei vertikalen Platten angelenkt ist, die starr mit
einem vertikalen Schwenkzapfen verbunden sind, der ebenfalls hohl ist, um den Durchgang des flüssigen
Betons zu ermöglichen, und der um 360° drehbar in einem vertikalen Rohrstück gelagert ist, welches am
Ende einer Bügelkonstruktion angeschweißt ist, die an der wiedergewinnbaren Handhabungseinheit befestigt
ist, welche die zylindrischen Behälter für flüssigen Beton trägt, und welche auf dem Meeresboden über mit
Kugeln verbundene I-üße aufsitzt, die die wiedergewinnbare
Handhabungseinheit an Neigungen des Meeresbodens anpassen, auf welchem es aufsitzen muß.
wobei der vertikal verschwenkbare Einstellarm mit einer Schwenkleitung in Torrn von drei aufeinanderfolgenden
verbundenen Rohren versehen ist, die der Lageveränderung der Arme, an welchen sie befestigt
sind, folgen, und welche es durch Verbinden des hohlen horizontalen Schwenkzapfens des ersten Elementes des
Armes mi; dem Stützteil ermöglicht, den flüssigen Beton in das Stützteil zu überführen oder zu leiten, wobei der
flüssige Beton durch flexible Leitungen aus den zylindrischen Behältern in den hohlen vertikalen
Drehzapfen des Armes geleitet wird, der durch eine Leitung mit dem hohlen horizontalen Schwenkzapfen
des ersten Elementes des Armes verbunden ist.
Auf diese Weise, da der vertikal verschwenkbare
Einstellarm, sowohl einen weiten Längenbereich als auch eine weite Einstellung in der Entfernung und der
Höhe, durch wahlweise Verschwenkung seiner Elemente um die horizontalen Schwenkzapfen ermöglicht und
zusätzlich um 360 um eine vertikale Achse drehbar ist. ist es nicht nur möglich, das Stützteil schnell, einfach und
genau unter dem abzustützenden Rohr einzusetzen und mit dem flüssigen Beton zu füllen, unabhängig vom
Abstand des Rohres vom Gerät und seiner Relativlage dazu und unabhängig von der Ausbildung des
Meeresbodens, sondern es ist auch möglich, mehr als einen Stützteil aufeinander zu stapeln und auf diese
Weise Rohre mit großem Durchmesser abzustützen, auch wenn diese in einer erheblichen Höhe über dem
Meeresboden frei hängen.
Zusätzlich ist das Stützteil oder Kissen, das durch eine
gebildet ist. mit einem rechteckigem Basisstück, das an seinen Kanten mit einem anderen, dem Oberteil
bildenden sattelförmigen Stück verbunden ist, und an einer Seite mit einem Schlauch versehen ist, der auf ein
Rückschlagventil und einem Verbinder aufgesteckt ist zum Verbinden mit einer Schnellkupplung zum Verbinden
und Lösen mittels eines vorspringenden Steuerhebels, mit bzw. von dem freien Ende der Schwenkleitung
zum Zuführen von flüssigen Beton, mittels einer schlauchförmigen Umfangsverstärkung verstärkt, die
die Gewebehülle umschließt und stützt, so daß es möglich ist, ein größeres Stützteil zu verwenden, ohne
jede Gefahr, daß ein hinderliches Einfalten erfolgt, und zusätzlich ist das Stützteil lösbar am freien Ende des
dritten Elementes des vertikal schwenkbaren Einstellarmes, durch Einsetzen einer Seite der schlauchförmigen
Umfangsverstärkung des Stützteiles in einen entsprechenden U-förmigen Stützrahmen mit C-förmigem
Querschnitt, der drehbar am freien Ende des dritten Elementes des verschwenkbaren Einstellarmes mittels
j eines starr damit verbundenen Zapfens abgestützt, der in eine Ausnehmung am freien Ende des dritten
Elementes des schwenkbaren Einstellarmes eingesetzt und durch einen hydropneumatischen Zylinder drehbar
ist, der orthogonal an der Außenseite des dritten κι Elementes des schwenkbaren Einstellarmes angebracht
und mit einem Auge an dem Zapfen verbunden ist. welches durch einen Schlitz im dritten Element des
schwenkbaren Einstellarmes ragt, wobei die rohrförmige Umfangsverstärkung auf dem Führungsrahmen
ι1) durch einen Haken gehalten wird, der am freien Ende
des dritten Elementes des schwenkbaren Einsielianiies
angelenkt und durch einen hydropneumatischen Zylinder betätigbar ist. Auf diese Weise kann nicht nur das
Stützteil leicht und schnell von dem Halter freigegeben werden, sondern es ist auch möglich, es so zu drehen,
daß es in Übereinstimmung mit jeder Neigung des Meeresbodens, auf welchem es aufliegen muß, schräg
gestellt werden kann.
Endlich sind die zylindrischen Behälter für flüssigen -'5 Beton, die auf der wiedergewinnbaren Handhabungseinheit abgestützt sind, an ihren gegen den vertikal
verschwenkbaren Einstellarm gerichteten Enden durch stumpfkegelförmige Verschlußkopfstücke abgeschlossen,
die mittels der flexiblen Leitungen mit dem hohlen vertikalen Drehzapfen des schwenkbaren Einstellarmes
verbunden und lösbar gegen die Stirnflächen der zylindrischen Behälter durch die Wirkung von Hydropneumatischen
gesteuerten Nocken angeklemmt sind, wobei die stumpfkegelförmigen Kopfstücke alle auf
einem einzigen Wagen montiert sind, der durch hydropneumatischen Antrieb auf zwei auf der wiedergewinnbaren
Handhabungseinheit liegenden Schienen verschiebbar ist. Auf diese Weise erleichtert die
Stumpfkegelform der Verschlußkopfstücke das Leiten des flüssigen Betons aus den zylindrischen Behältern in
die Rohre, wobei diese Maßnahme es gestattet, die Verschlußkopfstücke durch Betätigung des Schlittens
schnell abzuheben, und ein leichtes Öffnen der zylindrischen Behälter zum Reinigen und Entfernen von
Ablagerungen ermöglicht.
Im einzelnen schließt das Gerät zum Abstützen eines über einem unebenen Meeresboden auch in großen
Tiefen freihängenden Rohres ein Stützteil zum Einsetzen unter das freihängende Rohr ein, welches mit
flüssigem Beton gefüllt werden kann, wobei das Stützteil in Art eines Kissens aus einer Hülle aus hochfestem
synthetischen Fasergewebe gebildet ist, das einen rechteckigen Basisteil aufweist, der entlang seinen
Kanten mit einem anderen Teil in Form eines Sattels verbunden ist der als Oberteil dient und an einer Seite
mit einem Schlauch versehen ist der auf ein Rückschlagventil und ein Verbindungsstück zum Verbinden
mit einer Schnellkupplung zum Verbinden und Lösen mittels eines vorspringenden Hebels aufgesteckt
ist wobei die Kupplung an ihrem freien Ende mit einer Leitung zum Zuführen von flüssigem Beton versehen ist
der in zylindrischen Behältern enthalten ist die auf einer wiedergewinnbaren Handhabungseinheit abgestützt
sind die von einem Versorgungsschiff mittels eines Tragseiles auf dem Meeresboden aufgesetzt wird und
außerdem Mittel trägt zum Dnickeinspritzen von flüssigem Beton in das StützteiL wobei das Stützteil
durch eine schlauchartige Umfangsverstärkung ver-
stärkt ist, welche die Gewebehülle umschließt und lösbar an dem freien Ende des äußersten oder dritten
Elementes des vertikal schwenkbaren Einstellarmes abgestützt ist, der durch drei Träger- oder Gitlerelemente
gebildet ist, die eines mit dem anderen durch horizontale Drehzapfen verbunden sind und in vertikale
Stellungen verschwenkt weiden können, wobei das innerste oder erste Element an seinem freien Ende
mittels zweier horizontaler Drehzapfen, deren einer zum Durchgang des flüssigen Betons hohl ist, an zwei
vertikalen Platten angelenkt ist, die starr mit der Oberseite eines vertikalen Zapfens verbunden sind, der
für den Durchgang von flüssigem Zement hohl ist und zur Drehung des Schwenkarmes dient, und der um 360°
drehbar in einem vertikalen Rohrstück gelagert ist, weiches am Ende einer Bügelkonstruktion angeschweißt
ist, die an der wiedergewinnbaren Handhabungseinheit befestigt ist, welche auf dem Meeresboden
über Füße abgestützt ist, die an der Handhabungseinheit mittels einer Kugelverbindung angelenkt sind, wobei
der vertikal schwenkbare Einstellarm mit einer schwenkbaren Verbindung in Form von drei aufeinanderfolgenden
verbundenen Rohren versehen ist, die der Verformungsbewegung des Schwenkarmes folgen, an
welchem sie befestigt sind, und die den Schlauch des Stützteiles mit dem hohlen horizontalen Drehzapfen für
das erste Element des Schwenkarmes verbinden, wobei der hohle Zapfen durch eine Leitung mit dem oberen
Ende des hohlen vertikalen Drehzapfens für den Schwenkarm verbunden ist, der mit seinem unteren
Ende über eine flexible Leitung mit der gleichen Zahl von Verschlußkopfteilen, wie die Anzahl der zylindrischen
Behälter für flüssiges Beton, verbunden ist. die auf der wiedergewinnbaren Handhabungseinheit abgestützt
sind, wobei die Verschlußkopfstücke eine j5
stumpfkegelförmige Form aufweisen und dicht gegen die Stirnfläche der entsprechenden zylindrischen Behälter
mittels hydropneumatisch betätigter Nocken angeklemmt sind und alle Behälter auf einem einzigen
Wagen montiert sind, welcher durch hydropneumatisehe Betätigung auf zwei Schienen gleitet, die auf der
wiedergewinnbaren Handhabungseinheit liegen, und wobei auch Mittel vorgesehen sind, um das Stützteil am
freien Ende des dritten Elementes des vertikal verschwenkbaren Einstellarmes lösbar und drehbar
abzustützen und den hohlen vertikalen Schwenkzapfen des vertikal verschwenkbaren Einstellarmes in dem
vertikal Stützrohrstück zu drehen und die einzelnen Elemente des vertikal verschwenkbaren Finstellarmes
eines gegen das andere um ihre entsprechenden horizontalen Schwenkzapfen zu verschwenken.
bestehen die Mittel zum lösbaren und drehbaren Abstützen des Stützteiles am freien Ende des dritten
Elementes des vertikal schwenkbaren Einsetzarmes aus einem im wesentlichen U-förmigen Stützrahmen mit
C-förmigem Querschnitt in welchen eine Seite der schlauchartigen Umfangsverstärkung des Stützteiles
eingesetzt ist, welches darin durch einen Haken gehalten wird, der am freien Ende des dritten Elementes
des vertikal schwenkbaren Einsetzarmes angelenkt und durch einen an dem dritten Element liegenden
hydropneumatischen Zylinder gedreht wird, wobei der Stützrahmen an seiner Mittellinie mit einem Zapfen
versehen ist der drehbar in einer Ausnehmung am freien Ende des dritten Elementes des vertikal
schwenkbaren Einsetzarmes gelagert und durch einen orthogonal an der Außenseite des dritten Elementes
angelenkten und mit einem Auge an dem Zapfen verbundenen hydropneumatischen Zylinder drehbar ist,
wobei das Auge durch einen Schlitz in dem dritten Element vorspringt. Gemäß einem weiteren Merkmal
der Erfindung bestehen die Mittel zum Drehen des hohlen vertikalen Drehzapfens des vertikal verschwenkbaren
Einsteilarmes in dem vertikalen Stützrohrstück aus einem am Boden des hohlen vertikalen
Zapfens angebrachten Kettenrad, das mit einer Antriebskette zusammenwirkt, deren beide Enden an
den Kolben von zwei hydropneumatischen Zylindern befestigt sind, die an der wiedergewinnbaren Hanhabungseinheit
angebracht und synchron im gegenläufigen Sinne antreibbar sind. Auf diese Weise kann durch
synchrones Bewegen der beiden Zylinder in entgegengesetzten Richtungen die Kette sich in die eine oder die
andere Richtung bewegen und dies überträgt eine Drehbewegung auf das Kettenrad und entsprechend auf
den hohlen vertikalen Zapfen, der auf diese Weise um 360° um seine vertikale Achse drehen kann, zusammen
mit dem damit verbundenen vertikal verschwenkbaren Einsetzarm.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Mittel zum Drehen des dritten Elementes des
vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes gegen das zweite Element dieses Armes um seinen horizontalen
Schwenkzapfen, der ihn mit dem zweiten Element verbindet, aus einem hydropneumatischen Zylinder, der
entsprechend zwischen dem zweiten Element und einem C-förmigen Hebel angelenkt ist, dessen eines
Ende am zweiten Element angelenkt ist, während sein anderes Ende durch eine Verbindungsstange mit dem
dritten Element des vertikal schwenkbaren Einstellarmes verbunden ist. Auf diese Weise ist es möglich, eine
weite Drehung des dritten Elementes des das Stützteil tragenden vertikal schwenkbaren Einsetzarmes mittels
einer geringen Bewegung des Kolbens des hydropneumatischen Zylinders zu erreichen. Nach einem weiteren
Merkmal der Erfindung bestehen Mittel zum Drehen des zweiten Elementes des vertikal schwenkbaren
Einsetzarmes gegen das erste Element dieses Armes um seinen horizontalen Schwenkzapfen, welcher ihn mit
dem ersten Element verbindet, aus einem hydropneumatischen Zylinder, der entsprechend zwischen der
Mittellinie des ersten Elementes einem gemeinsamen Ende von zwei Stangen angelenkt ist, deren andere
Enden entsprechend mit dem ersten und dem zweiten Element des vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes
verbunden sind. Auf diese Weise wird die maximale Schwenkung des zweiten Elementes des vertikal
verschwenkbaren Einsetzarmes gegen das erste Element erreicht, wenn die beiden Stanger, miteinander
fluchten und ist dann gleich der Summe der Länge der Stangen, deren Länge immer erheblich größer als die
Hublänge des Kolbens des hydropneumatischen Zylinders, die für das Influchtbringen der Stangen erforderlich
ist Dieses System erlaubt eine weite Verschwenkung auch des zweiten Elementes mittels einer kurzen
Kolbenbewegung des hydropneumatischen Zylinders. Endlich bestehen gemäß einem weiteren Merkmal der
Erfindung die Mittel zum Verschwenken des ersten Elementes des vertikal verschwenkbaren Einstellarmes
um seine horizontalen Drehzapfen, die ihn mit den vertikalen Platten verbindet einfach aus einem hydropneumatischen
Zylinder, der entsprechend zwischen den vertikalen Platten und der Mittellinie des ersten
Elementes angelenkt ist
Die Erfindung betrifft also ein Gerät zum Abstützen
eines über unebenem Meeresboden auch in großen Tiefen freihängendem Rohres und besteht aus einem
Stützteil, welches mit flüssigem Beton gefüllt werden kann, nachdem es unter dem freihängenden Rohr
eingesetzt ist, und das aus einer kissenartig ausgebildeten Hülle aus einem hochfesten Gewebe aus synthetischen
Fasern besteht und mit einem rechtwinkligen Basisstück, das an seinen Kanten mit einem weiteren,
ein Oberteil bildenden sattelförmigen Stück verbunden und an einer Seite mit einem Schlauch versehen ist, der
mit einem Rückschlagventil und mit einem Verbinder zum Verbinden mit einer Schnellkupplung zum Verbinden
und Freigeben mittels eines vorspringenden Betätigungshebels zusammengesteckt ist, und das mit
einer schlauchartigen Umfangsverstärkung versteift,
losbar und drehbar am freien Ende eines vertikal schwenkbaren Einstellarmes liegt, der durch drei
Träger- oder Gitterelemente gebildet ist, welche mittels horizontaler Zapfen eines an dem anderen angelenkt
und gegeneinander um horizontale Achsen drehbar sind, wobei das andere freie Ende des vertikal
schwenkbaren Einstellarmes mittels zwei horizontaler Zapfen, von denen einer für den Durchgang des
flüssigen Betons hohl ausgebildet ist und um eine vertikale Achse an einen vertikalen Zapfen drehbar
angelenkt ist, der in einem vertikalen Rohrstück um 360° drehbar ist, das am Ende einer Bügelkonstruktion
angeschweißt ist, die auf einer wiedergewinnbaren Handhabungseinheit befestigt ist, welche von einem
Versorgungsschiff auf den Meeresgrund abgesenkt werden kann.
Der vertikal angelenkte Einstellarm ist auch mit einer verschwenkbaren Leitung versehen in Form von drei
aufeinanderfolgend verbundenen Rohren, welche der Formänderung des Schwenkarmes folgen, an welchem
sie befestigt sind, und welche den Schlauch des Stützteiles mit dem horizontalen hohlen Drehzapfen
verbinden, der über eine Leitung mit dem vertikalen hohlen Zapfen verbunden ist, der durch eine flexible
Leitung mit den Verschlußkopfstücken der zylindrischen Behälter für flüssigen Beton verbunden ist, die an
der wiedergewinnbaren Handhabungscinhcit liegen,
wobei die Verschlußkopfstücke stumpfkegelförmige Form haben und durch hydropneumatische gesteuerte
Nocken dicht gegen die Stirnseite der entsprechenden zylindrischen Behälter angeklemmt sind, die alle auf
einem einzigen Wagen liegen, der durch hydropneurnatischen Antrieb auf auf der wiedergewinnbaren
Handhabungseinheit angebrachten Schienen verschiebbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In den Zeichnunger zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Geräts,
F i g. 2 eine Ansicht des Geräts gemäß F i g. 1 von oben,
F i g. 3 eine Teilstirnansicht des Geräts gemäß F i g. 1, wobei das dritte Element des vertikal verschwenkbaren
Einsetzarmes entfernt, und das Stützteil in strichpunktierten Linien dargestellt ist, um die Bahn der aus drei
aufeinanderfolgenden Verbindungsrohren bestehenden verschwenkbaren Leitung zum Zuführen von flüssigem
Beton in das Stützteil deutlicher darzustellen,
Fig.4 im vergrößertem Maßstab einen Schnitt
entlang der Linie A-A in F i g. 1 und zeigt die Anlenkverbindung des ersten Elementes des vertikal
verschwenkbaren Einsetzarmes mit den vertikalen hohlen Drehzapfen dieses Armes,
Fig. 5 in vergrößertem Maßstab eine Teilschnittansicht
einer Einzelheit aus Richtung der Linie B-B in Fig. 1,
Fig. 6 eine Teilansicht von oben aus Richtung der Linie C-Cin F i g. 5 auf eine Einzelheit des Geräts und
Fig. 7 schematisch eine Seitenansicht, in welcher mittels strichpunktierter Linien die verschiedenen
Stellungen dargestellt sind, welche das in vollausgezogenen Linien dargestellte Gerät einnehmen kann, um
ίο ein Stützteil unter ein über dem Meeresboden
freihängendes und in unterschiedlichen Abständen vom Gerät liegendes Rohr einzusetzen.
In den Zeichnungen zeigt das Bezugszeichen 1 die im gesamten wiedergewinnbare Handhabungseinheit des
Geräts, welche von einem in den Zeichnungen nicht dargestellten Versorgungsschiff auf den Meeresboden 2
mittels eines Tragseiles 3 abgesenkt ist. Diese wiedergewinnbare Handhabungseinheit 1 ist im wesentlichen
durch einen T-förmigen Rahmen gebildet, der aus einem Frontträger 4 und einen Längsträger 5 gebildet
ist, welche auf dem Meeresboden 2 über drei Füße abgestützt sind, die am Rahmen über Kugelverbindungen
angelenkt sind, wodurch es möglich wird, daß der Rahmen selbst sich der Neigung des Meeresbodens, auf
welchem er abgesenkt ist, anpaßt, wobei die zwei Füße 6 an den Enden des Frontträgers 4 und der dritte Fuß 7 am
rückwärtigen Ende des Längsträgers 5 angelenkt sind. Ein Rahmen 8 ist an dem Längsträger 5 angeschweißt
und trägt an seiner Unterseite große zylindrische Behälter 9 für flüssigen Beton (wobei sechs Behälter in
den Zeichnungen dargestellt sind), deren jeder im Inneren in bekannter Weise mit einem in den
Zeichnungen nicht dargestellten Kolben versehen ist, der durch Druckwasser angetrieben ist, welches in die
•55 Rückseite des Behälters zum Austreiben des flüssigen
Betons unter Druck zugeführt wird. An der Oberseite des Rahmens 8 sind zwei dichte Zylinder 10 angebracht,
welche Pumpen für das die Kolben antreibende Wasser, Pumpen für das Betriebsöl für die verschiedenen
4C hydropneumatischen Zylinder des Geräts und die
Elektromotoren zum Antrieb der Pumpen enthalten, wobei die Ölpumpen mittels in den Zeichnungen nicht
dargestellter Verbindungen mit der hydropneumatischen Einheit 11 verbunden sind, die am unteren
rückwärtigen Ende des Rahmens 8 liegt, und oberhalb welcher zwei dichte Zylinder 12 angeordnet sind, die die
Batterieeinheit für die Versorgung der Elektromotoren enthalten. Die Oberseite des Rahmens 8 ist mit dem
Tragseil 3 über einen Kompensator zum Kompensieren
so von Schwingungen verbunden, die auf das Gerät
während seines Aufsitzens auf dem Meeresboden durch iinvorhersphhare .Srhwenkbewegungen des das Gerät
stützenden Versorgungsschiffes übertragen werden. Dieser Kompensator besteht im wesentlichen aus einem
Schäkel 13, an dessen Oberteil das Tragseil 3 befestigt ist und an dessen unteren Ende zwei weitere Seile 14
und 15 befestigt sind (in F i g. 1 ist nur eines von diesen sichtbar, das andere liegt genau in der gleichen Ebene
unterhalb des Seiles, wie aus F i g. 2 zu ersehen), wobei die Seile 14 und 15 durch einen entsprechenden
Führungsblock 16 geführt werden, der an einem am Rahmen 8 befestigten Stützbügel 17 befestigt ist und
über 90° um ein drehbar am Stützbügel 17 gelagertes
Rad 18 läuft, bevor es entsprechend bei 19 (F i g. 2) an
den Enden eines Bügels 20 angelenkt ist, der an seinem mittleren Teil an der Stange 21 des Kolbens eines
entsprechend voreingestellten horizontalen pneumatischen Zylinders 22 angelenkt ist, der an der Oberseite
ti
des Rahmens 8 angebracht ist. Auf diese Weise werden Schwingungen, die durch das Tragseil 3 auf die Seile 14
und 15 übertragen werden, durch die Kompensationswirkung des voreingestellten hydropneumatischen Zylinders
22 gedämpft.
Fig. 1—3 zeigen auch die Lage der Positions- und
Beleuchtungslampen 23, die an Bügeln 24 liegen, die von dem Rahmen 8 an dessen vier Ecken vorspringen, und
die beiden Sätze von Hebeln 25 und 26 zur Bedienung der elektrischen Antriebsmotore für die Wasser- und
Ölpumpen mittels Unterwassergreifern, wobei die Sätze von Hebeln völlig identisch miteinander sind und
entsprechend im Unterteil an beiden Seiten des Rahmens 8 angebracht sind, um einem Unterwassergerät
zu ermöglichen, die verschiedenen Elektromotoren von jeder Seite des Geräts leicht in Gang zu setzen.
Endlich ist an dem vorderen oberen Teil des Rahmens 8 eine Bügelkonstruktion 27 befestigt, mit deren freien
Ende ein vertikales Rohrstück 28 angeschweißt ist, in dem ein vertikaler hohler Zapfen 29 um 360° (siehe
insbesondere Fig.4) drehbar gelagert ist, um einen vertikal verschwenkbaren Einselzarm zu drehen, der im
ganzen mit 30 bezeichnet ist, und im wesentlichen aus drei Träger- oder Gitterelementen 31,32,33 besteht, die
aneinander durch entsprechende horizontale Zapfen 34 und 35 angelenkt sind und in vertikale Lagen
verschwenkbar sind, wobei das innerste oder erste Element 31 des Armes 30 an seinem freien Ende mittels
zwei horizontaler Schwenkzapfen 36 und 37 (siehe insbesondere Fig.4), wobei der Zapfen 37 hohl ist, an
zwei vertikalen Platten 38 angelenkt ist, die an der Oberseite des vertikalen hohlen Zapfens 29 angeschweißt
sind. Der hohle vertikale Zapfen 29 wird um 360° gedreht mittels eines Kettenrades 39, das an der
Unterseite des hohlen vertikalen Zapfens 29 befestigt ist und mit einer Antriebskette 40 zusammenwirkt, deren
beide Enden entsprechend an den Kolbenstangen 41 zweier hydropneumatischer Zylinder 42 befestigt sind.
die am Rahmen 8 liegen und in entgegengesetztem Sinne synchron angetrieben werden. Zusätzlich ist das
obere Ende der Bohrung 43 (Fig.4) des hohlen vertikalen Zapfens 29 durch eine Leitung 44 mittels
eines Verbinders 45 mit dem hohlen horizontalen Drehzapfen 37 verbunden und das untere Ende der
Bohrung 43 ist mittels eines weiteren Verbinders 46 (Fig. 1) und flexibler Leitungen 47 in der Anzahl der
zylindrischen Behälter 9 für flüssigen Beton (siehe Fig. 6) mit den Verschlußkopfstücken 48 der zylindrischen
Behälter 9 verbunden, die eine stumpfkegelförmige Form aufweisen, um eine verbesserte Leitung des
flüssigen Betons aus dem Behälter 9 in die entsprechenden flexiblen Leitungen 47 zu erreichen, und deren jedes
dicht gegen die Vorderseite der zylindrischen Behälter 9 mittels einer Verbinde- und Löse-Schnellverbindung
angeklemmt ist die durch zwei Nocken 49 (F i g. 1 zeigt nur eine Nocke des Systems, der andere liegt auf der
gegenüberliegenden Seite) gebildet wird, die gegenüberliegend an den entsprechenden zylindrischen
Behältern 9 angelenkt sind und durch einen in den Zeichnungen nicht dargestellten hydropneumatischen
Antrieb betätigt werden, und deren jede mit einem mit dem Verschlußkopfteil 48 starr verbundenen Hakenelement
50 zusammenwirkt Diese Verschlußkopfstücke 48 sind alle auf einem einzigen Wagen 51 montiert der
mittels eines in den Zeichnungen nicht dargestellten hydropneumatischen Antriebs auf seinen vier Rädern 52
entlang zwei Schienen 53 angetrieben werden kann, die in Längsrichtung der beiden Stirnseiten des Längsträgers
5 des die wiedergewinnbare Handhabungseinheit 1 bildenden Rahmens abgestützt sind, so daß die
Kopfteile leicht abgehoben werden können, um ein einfaches und sorgfältiges Reinigen und Entfernen von
Inkrustationen in den zylindrichen Behältern 9 zu ermöglichen.
Die drei Elemente 31, 32 und 33 des vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes 30 können eines gegen
das andere um die entsprechenden horizontalen
ίο Schwenkzapfen verschwenkt werden. Im einzelnen wird
das erste Element 31 des Armes 30 um seinen horizontalen Drehzapfen 36 und 37 durch einen
hydropneumatischen Zylinder 54 verschwenkt, welcher entsprechend zwischen den vertikalen Platten 38 und
einem Bügel 44 angelenkt ist, der an der Mittellinie des ersten Elementes 31 befestigt ist; das zweite Element 32
des Armes 30 wird um seinen horizontalen Drehzapfen
34 durch einen hydraulichen Zylinder 56 verschwenkt,
der entsprechend zwischen einem an der Mittellinie des ersten Elementes 31 des Armes 30 befestigten Bügel 57
und einem gemeinsamen Ende 58 von zwei Stangen 59 und 60 befestigt ist, deren andere Enden 61 bzw. 62
entsprechend an dem ersten Element 31 und dem zweiten Element 32 des vertikal verschwenkbaren
Einsetzarmes 30 angelenkt sind; das dritte Element 33 des Armes 30 wird um seinen horizontalen Drehzapfen
35 durch den hydropneumalischen Zylinder 63 verschwenkt,
der entsprechend (siehe insbesondere F i g. 5) zwischen einem an dem zweiten Element 32 des Armes
3» 30 befestigten Bügel 64 und einem C-förmigen Hebel 65
angelenkt ist. dessen anderes Ende mittels eines Zapfens 66 an dem zweiten Element 32 des Armes 30 angelenkt
ist. während sein anderes Ende durch den Zapfen 67 mit dem Ende einer Verhindungsstange 68 angelenkt ist,
deren anderes Ende mittels eines Zapfens 69 am dritten Element 33 angelenkt ist.
An seinem freien Ende trägt das dritte Element 33 des vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes 30 lösbar ein im
ganzen mit 70 bezeichneten Stützteil, welches unter das abzustützende freihängende Rohr eingesetzt und dann
mit flüssigem Beton gefüllt werden soll. Dieses Stutzteil 70 ist im wesentlichen aus einer kissenförmigen Hülle 71
aus einem hochfesten synthetischen Fasergewebe gebildet mit einem rechteckigen Basisteil, welches an
seinen Ketten mit einem anderen als Oberteil dienenden sattelförmigen Teil verbunden ist und durch eine
schlauchartige Umfangsversteifung 72 verstärkt ist. welche es umschließt und abstützt. Eine Seite der
schlauchartigen Umfangsversteifung 72 ist in einen im wesentlichen U-förmigen Stützrahmen 73 mit C-förmigem
Querschnitt eingesetzt (siehe insbesondere F i g. 5 und 6. wobei Fig. 6 nur etwa eine Hälfte des
Stützrahmens zeigt), der um seine Symmetrieachse am freien Ende des dritten Elementes 33 des vertikal
verschwenkbaren Einsetzarmes 30 mittels eines Drehzapfens 74 drehbar abgestützt ist der auf der Mittellinie
dieses Stützarmes 73 befestigt und in einem am freien Ende des dritten Elementes 33 angeschweißten
Hohlzylinder 75 eingesetzt ist und wird durch einen hydropneumatischen Zylinder 76 gedreht der orthogonal
an der Außenseite des dritten Elementes 33 zwischen einem starr mit dem dritten Element 33
verbundenen Bügel 77 und einem starr mit dem Drehzapfen 74 und durch einen Schlitz 79 im Zylinder 75
vorspringenden Auge 78 verbunden ist. Die schlauchartige Umfangsversteifung 72 und damit das gesamte
Stützteil 70 wird am Stützrahmen 73 durch einen Haken 80 gehalten, der bei 81 an einem Bügel 82 angelenkt ist
der mit dem freien Ende des Zylinders 75 verschweißt ist, und kann mittels eines hydropneumatischen
Zylinders 83 verschwenkt werden, der bei 84 am Haken SO und bei 85 an einem unit der Außenseite des Zylinders
75 verschweißten Bügel 86 angelenkt ist. Auf diese Weise kann das Stützteil 70 nicht nur schnell
freigegeben werden, sondern kann auch geneigt werden, um sich an jede Neigung des Meeresbodens
anzupassen, auf den es aufgelegt werden soll. Das Stützteil 70 ist ferner an einer Seite mit einem Schlauch ic
87 versehen, der auf ein Rückschlagventil 88 (siehe insbesondere F i g. 5) und einem Verbinder aufgesteckt
ist zum Verbinden mit einer Schnellkupplung 89 zum Verbinden und Lösen mittels eines vorspringenden
Betätigungshebels 90 mit dem freien Ende einer verschwenkbaren Leitung in Form von drei aufeinanderfolgenden
Verbindungsstücken, die im ganzen mit 91 bezeichnet ist und am vertikal verschwenkbaren
Einsetzarm 30 liegt und dessen Verstellung folgt. Genauer wird die verschwenkbare Leitung 91 durch ein
erstes Rohr 92 gebildet, welches am ersten Element 31 des schwenkbaren Armes 30 befestigt, aber von diesem
mittels einer Stange 93 (siehe insbesondere Fig. 3) in
Abstand liegt, und ist mit einem Ende mit dem horizontalen hohlen Drehzapfen 37 für das erste
Element 31 (siehe insbesondere Fig.4) und an seinem anderen Ende mittels eines Verbindungsstückes 94 mit
dem Ende eines zweiten Rohres 95 verbunden, welches fest an dem zweiten Element 32 des schwenkbaren
Armes 90 liegt, während das andere Ende des zweiten Rohres 95 mittels eines Verbindungsstückes 96 mit
einem Ende eines dritten flexiblen Rohres 97 verbunden ist, das mit seinem anderen freien Ende die Kupplung 89
für die Verbindung mit dem Schlauch 97 des Stützteils 70 trägt. Auf diese Weise kann der in den zylindrischen
Behältern 9 der wiedergewinnbaren Handhabungseinheit 1 enthaltene flüssige Beton in das Stützteil 70 durch
aufeinanderfolgendes Durchleiten durch die flexiblen Leitungen 47. den Hohlraum 43 des hohlen vertikalen
Zapfens 29. die Leitung 44 des horizontalen Hohlzapfens 37 und die Schwenkleitung 91 gefördert werden.
Das Betriebsverfahren des Geräts wird aus den folgenden Ausführungen deutlich.
Wenn die wiedergewinnbare Handhabungseinheit 1 komplett mit Stützteil 70 von dem Versorgungsschiff aul
dem Meeresboden 2 Tiitte's des Tragseiles 3 abgesenki
ist, wird veranlaßt, daß die Greifer des Unterwasserfahrzeugs die Hebel 25 oder 26 betätigen, welche die
Elektromotoren für die Ölpumpen in Betrieb setzen welche die hydropneumatischen Zylinder 42,54,56 bzw
63 betätigen, wodurch der schwenkbare Einsetzarm 3C verschwenkt wird und seine Elemente voneinandei
ausgespreizt werden, so daß sie die entsprechende Lage einnehmen, um den Stützteil 70 zu bewegen und genau
unter das abzustützende freihängende Rohr einzusetzen. (F i g. 7 zeigt schematisch vier mögliche Stellungen
welche der verschwenkbare Arm 30 in Abhängigkeil vom Abstand vom Gerät zum abzustützenden freihän
genden Rohr 98 und deren Relativlage zueinandei annehmen kann, wobei diese Stellungen mit der
gleichen Bezugszeichen, aber mit unterschiedlicher Indizes bezeichnet sind.) Darauf wird wieder durch
Verwendung von Unterwassergreifern der andere dei Hebel 25 bzw. 26 betätigt, um die Elektromotoren dei
Ölpumpen in Betrieb zu setzen für die hydropneumatisehen Zylinder 75, um das Stützteil 70 in Übereinstimmung
mit der Neigung des Meeresbodens, auf welchendas Teil aufgeset t werden soll, zu neigen, und dann die
weiteren Hebel 25 bzw. 26 betätigt, der die Elektromotoren für die Wasserpumpen in Gang setzt, um der
flüssigen Beton unter Druck in das Stützteil 70 zu leiten Wenn das Stützteil 70 mit flüssigem Beton gefüllt ist
wird es von dem freien Ende des schwenkbarer Einsetzarmes 30 dadurch freigegeben, daß mittels eines
Unterwassergreifers der Hebel 90 des Schlauches 87 des Stützteiles 70 und der weitere der Hebel 25 bzw. 26
betätigt wird, welcher die Elektromotoren der Ölpumpen in Gang setzt für die Steuerung des hydropneumatischen
Zylinders 83, um den Haken 80 zu drehen. Endlich wird nach Rückstellung des Schwenkarmes 30 in seine
ursprüngliche vertikale Schließstellung durch Betätigung des ersten Hebels 25 bzw. 26 mittels eines
Unterwassergreifers die wiedergewinnbare Handhabungseinheit auf das Versorgungsschiff mittels des
Tragseiles 3 zurückgeholt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Gerät zum Abstützen eines über einem unebenen Meeresgrund auch in großer Tiefe
freihängenden Rohres, bestehend aus einem Stützteil zum Einsetzen unter das freihängende Rohr,
wobei das Stützteil mit flüssigem Beton gefüllt werden kann und kissenartig durch eine Gewebehülle
aus hochfester Synthetikfaser ausgebildet ist, mit ι ο einem rechteckigen Basisteil, welches entlang seiner
Kanten mit einem anderen Teil in Form eines Sattels verbunden ist, das als Oberteil dient, und wobei das
Stützteil an einer Seite mit einem auf ein Rückschlagventil und einem Verbinder für die
Verbindung mit einer Schnellkupplung zum Verbinden und Lösen mittels eines vorspringenden
Betätigungshebels aufgesetzten Schlauch versehen ist und die Kupplung an ihrem freien Ende mit einer
Leitung zum Zuführen von flüssigem Beton verbunden ist, der in zylindrischen Behältern enthalten ist,
die auf einer wiedergewinnbaren Handhabungseinheit abgestützt sind, die auf dem Meeresboden durch
ein Versorgungsschiff mittels eines Tragseiles aufgesetzt wird und außerdem die Anordnung /um
Druckeinspritzen des flüssigen Betons in das Stützteil aufnimmt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützteil (70) durch eine schlauchförmige Umfangsversteifung (72) verstärkt ist, welche
die Gewebehülle umschließt und abstützt und lösbar auf dem freien Ende des äußersten (33) von drei
Elementen des vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes (30) abgestützt ist, der durch drei Träger- oder
Gitterelemente (31, 32, 33) gebildet wird, die eines mit dem anderen mittels horizontaler Schwenkzapfen
(34, 35) verbunden und vertikal in Lagen verschwenkbar sind, wobei das innerste oder erste
Element (31) an seinem freien Ende mittels zweier horizontaler Schwenkzapfen (36, 37), von denen
einer (37) zum Durchgang vGn flüssigem 3eton hohl ist, an zwei Platten (38) angelenkt ist, die mit der
Oberseite eines vertikalen Zapfens (29) starr verbunden sind, der zum Durchgang des flüssigen
Betons hohl ausgebildet ist und für die Drehung des Schwenkarmes (30) dient und um 360° drehbar in
einem vertikalen Rohrstück (28) gelagert ist, das an dem Ende einer Bügelkonstruktion (27) angeschweißt
ist, die an der wiedergewinnbaren Handhabungseinheit (1) befestigt ist, welche auf dem
Meeresboden über Füße (6, 7) aufsitzt, die an der Handhabungseinheit (1) über Kugelverbindungen
angelenkt sind, wobei der vertikal verschwenkbare Einsetzarm (30) mit einer verschwenkbaren Leitung
(91) in Form von drei aufeinanderfolgend verbundenen Rohren (92, 95, 97) versehen ist, welche der
Lageform des schwenkbaren Armes (30) folgen, an dem sie befestigt sind, und die den Schlauch (87) des
Stützteiles mit dem hohlen horizontalen Drehzapfen (37) des ersten Elementes (31) des schwenkbaren
Armes (30) verbinden, wobei der hohle Zapfen (37) über eine Leitung (44) mit dem oberen Ende des
hohlen vertikalen Drehzapfens (2!9) für den Schwenkarm (30) verbunden ist, dessen unteres Ende mittels
flexibler Leitungen (47) mit der gleichen Anzahl von Verschlußkopfstücken (48), wie die Anzahl der b5
zylindrischen Behälter (9) für den flüssigen Beton verbunden ist, die auf der wiedergewinnbaren
Handhabungseinheit (1) abgestützt sind, wobei die Verschlußkopfstücke (48) eine stumpfkegelförmige
Form haben und gegen die Stirnseiten der entsprechenden zylindrischen Behälter (9) mittels
hydropneumatisch gesteuerter Nocken (49) dicht anklemmbar sind, wobei alle Kopfstücke (48) auf
einem einzigen Wagen (51) montiert sind, der mitteis hydropneumatischer Betätigung auf zwei auf der
wiedergewinnbaren Handhabungseinheit (1) liegenden Schienen (53) verfahrbar ist, und wobei auch
Mittel (73, 80) vorgesehen sind zum lösbaren und drehbaren Abstützen des Stützteiles (70) am freien
Ende des dritten Elementes (33) des vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes (30) und Mittel (39,
40, 41, 42) zum Drehen des hohlen vertikalen Drehzapfens (29) für den vertikal verschwenkbaren
Einsetzarm (30) innerhalb des vertikalen Stützrohrteils (28) und Mittel (54, 56, 63), um die einzelnen
Elemente (31, 32, 33) des vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes (30) eines gegen das andere um die
entsprechenden horizontalen Schwenkzapfen (34, 35,36,37) zu verschwenken.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum lösbaren und drehbaren
Abstützen des Stützteiles (70) am freien Ende des dritten Elementes (33) des vertikal verschwenkbaren
Einsetzarmes (30) aus einem im wesentlichen U-förmigen Stützrahmen (73) mit C-Querschnitt
bestehen, in welchem eine Seite der schlauchartigen Umfangsverstärkung (72) des Stützteiles (70) eingesetzt
und mittels eines Hakens (80) gehalten wird, der am freien Ende des dritten Elementes (33) des
vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes (30) angelenkt und durch einen hydropneumatischen Zylinder
(83) drehbar ist, der an dem dritten Element (33) abgestützt ist. wobei der Stützrahmen (73) in seiner
Mittellinie mit einem Drehzapfen (74) versehen ist, der drehbar in einer Bohrung (75) am freien Ende
des dritten Elementes (33) des vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes (30) liegt und durch einen
hydropneumatischen Zylinders (76) drehbar ist, der orthogonal an der Außenseite des dritten Elementes
(33) angebracht und mit einem Auge an dem Drehzapfen (74) verbunden ist, das durch einen
Schlitz (79) in dem dritten Element (33) vorspringt.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Drehen des hohlen
vertikalen Drehzapfens (29) des vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes (30) in dem vertikalen
Stützrohrstück (28) aus einem Kettenrad (39) bestehen, das am unteren Ende des hohlen vertikalen
Zapfens (29) befestigt ist und mit einer Antriebskette (40) zusammenarbeitet, deren beide Enden an den
Kolben (41) von zwei hydropneumatischen Zylindern (42) befestigt sind, die an der wiedergewinnbaren
Handhabungseinheit (1) montiert und in entgegengesetztem Sinne synchron angetrieben
sind.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Drehen des ersten Elementes
(31) des vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes (30) um seine horizontalen Drehzapfen (36,37), durch die
es an den vertikalen Platten (38) angelenkt ist, ein hydropneumatischen Zylinder (54) sind, der entsprechend
zwischen den vertikalen Platten (38) und der Mittellinie des ersten Elementes (33) angelenkt ist.
5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Drehen des zweiten
Elementes (32) des vertikal verschwenkbaren
Einsetzannes (30) gegen das erste Element (31) des Armes um seinen horizontalen Schwenkzapfen (34),
der es mit dem ersten Element (31) verbindet, ein hydropneumatischer Zylinder (56) sind, der entsprechend
zwischen der Mittellinie des ersten Elementes (31) und dem gemeinsamen Ende von zwei Stangen
(59, 60) angelenkt ist, deren andere Enden (61, 62) entsprechend an dem ersten und dem zweiten
Element (31 bzw. 32) des vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes (30) angelenkt sind. ι ο
6. Gerat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Drehen des dritten
Elementes (33) des vertikal verschwenkbaren Einsetzannes (30) gegen das zweite Element (32)
dieses Armes (30) um seinen horizontalen Schwenkzapfen (35), der es am zweiten Element (32) anlenkt,
ein hydropneumatischer Zylinder (63) sind, der entsprechend zwischen dem zweiten Element (32)
und einem C-förmigen Hebel (65) angelenkt ist, dessen eines Ende am zweiten Element (32)
angelenkt ist, während sein anderes Ende über eine Verbindungsstange (68) mit dem dritten Element
(33) des vertikal verschwenkbaren Einsetzarmes (30) verbunden ist
25
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