DE3015838A1 - Teilbelagscheibenbremse - Google Patents
TeilbelagscheibenbremseInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Teilbelagscheibenbremse mit
- wenigstens einem in einem Bremssattel axial verschiebbar angebrachten, mit einer Bremskraft beaufschlagbaren Bremsbackenbeaufschlagungsglied, insbesondere einem Bremskolben, wobei wenigstens die vom Bremsbackenbeaufschlagungsglied unmittelbar betätigte Bremsbacke an einer Stützanordnung derart abgestützt ist, daß beim Anlegen der Bremsbacke an die Bremsscheibe durch die von der Bremsscheibe ausgeübte Mitnahmekraft eine Zuspannbewegung entsteht.
- Es ist bereits bekannt (DE-AS 1 251 102), eine gelenkige Verbindung zwischen dem Bremskolben und dem Bremsbelag einer druckmittelbetätigten Teilbelagscheibenbremse zu schaffen, um Verformungen der Bremselemente aufzufangen und derart auszugleichen, daß sowohl eine einwandfreie Führung von Bremskolben und Bremsbelag als auch die volle Auflage des Bremsbelages auf die Bremsscheibe in allen Bremssituationen gewährleistet sind. Hierzu ist bei der bekannten Teilbelagscheibenbremse vorgesehen, daß das den Bremskolben und die Bremsbelagträgerplatte verbindende Kugelgelenk aus einem Topf gebildet ist, dessen kugelkalottenförmiger Boden durch einen mit dem Rolben verschraubten Stift und eine tellerförmige Scheibe unter Zwischenschaltung eines Ringes aus elastischem Werkstoff in Anlage an der entsprechenden kugelkalottenförmigen Stirnfläche des Kolbens gehalten ist. Die bekannte Teilbelagscheibenbremse ermöglicht jedoch keine verringerte Volumenaufnahme beim Bremsen und hat auch keinen erhöhten hydraulischen Wirkungsgrad.
- Bei einer anderen bekannten Teilbelagscheibenbremse (US-PS 3 186 518) erstreckt sich von einem Gelenkpunkt am Schwimmsattel her ein Schräglenker im wesentlichen von der Scheibenauslaufseite her zur Bremsbacke und stützt diese schräg ab.
- Auf diese Weise entsteht beim Anlegen der Bremsbacke an die Bremsscheibe ein Zuspannmoment an dem vom Schräglenker beaufschlagten Bremsbelag, welches sich über den Schwimmsattel auch auf die entgegengesetzte Bremsbacke überträgt. Hier wird zusätzlich zu der Zuspannkraft der hydraulischen Kolben-7ylinderanordnung nach Art einer Keilwirkung eine zusätzliche Bremskraft erzeugt. Es handelt sich hier um eine durch die Mitnahmekraft der Bremsscheibe bewirkte Bremskraftverstärkung.
- Die vorliegende Erfindung hat sich demgegenüber die Aufgabe gestellt, nicht die von dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied erzeugte Bremskraft zu verstärken, sondern lediglich die Volumenaufnahme des Bremsbackenbeaufschlagungsgliedes beim Bremsvorgang herabzusetzen und so den Bremswirkungsgrad zu verbessern. Insbesondere soll die Erfindung zur hydraulischen Wirkungsgradverbesserung bei hydraulischen Schwimmsattel-bzw. -rahmenbremsen angewendet werden. Weiter will die Erfindung auf einfache Weise die Wiederherstellung des Lüftspiels zwischen Bremsscheibe und Bremsbacken nach einer Bremsung ermöglichen.
- Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Stützanordnung zwischen dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied und der Bremsbacke angeordnet ist und wenigstens eine Schrägrampe aufweist, welche die geringfügige Mitnahmebewegung der Bremsbacke in Umfangsrichtung während einer Bremsung in eine axiale Zuspannbewegung umsetzt.
- Aufgrund dieser Ausbildung kann auf. baulich wenig aufwendige Weise nach dem Anlegen der Bremsbacke an die Bremsscheibe eine gewisse Spreizung zwischen der Bremsbacke und dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied erzielt werden, was einen geringeren Vorschub des Bremsbackenbeaufschlagungsgliedes zur Erzielung der gleichen Bremswirkung bedeutet. Bei hydraulischen Bremsen, bei denen die Erfindung bevorzugt angewandt wird, wird somit im Falle einer Bremsung ein geringerer Volumenverlust herbeigeführt.
- Sofern die Schrägrampe und das mit ihr zusammenarbeitende, vorzugsweise ebenfalls als Schrägrampe ausgebildete Gegenstück federnd aufeinanderzu vorgespannt sind, wird nach einer Bremsung automatisch auch wieder ein Lüftspiel hergestellt, weil dann die Stützanordnung aus der während des Bremsens eingenommenen Spreizlage in ihre Ausgangsposition zurückkehrt.
- Bevorzugte Winkelbereiche für die Schrägrampen sind im Patentanspruch 2 definiert Durch die Wahl dieses Winkels gemäß Anspruch 3 kann auch der Reibungskoeffizient der Bremsbeläge in optimaler Weise berücksichtigt werden.
- Die Ausführungsformen nach den Ansprüchen 4, 5 ermöglichen eine relativ große Länge der Schrägrampen in radialer Richtung und damit eine Verteilung der beim Bremsen auftretenden Kräfte in der Stützanordnung auf eine möglichst große Fläche, so daß die Flächenpressungen entsprechend herabgesetzt werden.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Stützanordnung zwei in Umfangsrichtung versetzte Schrägrampen aufweist, zwischen denen ein Rollkörper angeordnet ist. Auf diese Weise findet an den Schrägrampen lediglich eine rollende Reibung statt, so daß Reibungseinflüsse und der damit verbundene Verschleiß vermieden werden. Insbesondere die Rückstellung der Stützanordnung in ihre Ausgangsposition durch Federkraft nach einer Bremsung wird durch diese Ausbildung erleichtert.
- Der Rollkörper ist zweckmäßigerweise eine im wesentlichen radial gerichtete Zyinderrolle.
- Um den erfindunCsSemäßen Spreizeffekt bei Bremsungen aus beiden Drehrichtungen heraus zu erhalten, ist für jede der beiden Umfangsrichtungen wenigstens eine Schrägrampe vorgesehen.
- Weiter sollen in Umfangsrichtung gesehen zu beiden Seiten der Mittelachse und vorzugsweise symmetrisch zu ihr jeweils wenigstens eine Schrägrampe vorgesehen sein. Hierdurch wird nicht nur eine weitere Herabsetzung der Flächenpressung erzielt, sondern auch eine symmetrische Abstützung der Bremsbacke zu beiden Seiten der radialen Mittelebene, so daß Kippungen der Bremsbacken auf einfache Weise vermieden werden.
- In Radialrichtung gesehen sollen sich die Schrägrampen um gleiche Längen zu beiden Seiten der durch die Mittelachse gehenden Umfangsebene erstrecken. Auf diese Weise werden auch in Radialrichtung die Bremskräfte vom Bremabackenbeaufschlagungsglied gleichmäßig auf die Bremsbacken übertragen.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Schrägrampen an wenigstens einer Platte ausgebildet sind, welche mit dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied unter der Trägerplatte der Bremsbacke verbunden ist. Die erfindungsgemäße Stützanordnung kann so separat hergestellt und dann mit dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied bzw. der Bremsbacke verbunden werden.
- Vorzugsweise sind zwei axial gegenüberliegende Platten vorgesehen, zwischen denen die Schrägrampen angeordnet sind und von denen eine mit dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied, die andere mit der Trägerplatte der Bremsbacke verbunden ist.
- In diesem Fall brauchen weder an der Trägerplatte noch am Bremsbackenbeaufschlagungsglied besondere Maßnahmen zur Ausbildung der Schrägrampen getroffen zu werden. Es genügt, wenn Vorsorge für die in Umfangsrichtung formschi\\si'o Anbringl1ng der Platten getroffen ist.
- Die Platten sind vorzugsweise in eine passende Ausnehmung des Bremsbackenbeaufschlagungrsg]iedes eingesetzt, und zwar derart, daß sowohl die in Umfangerichtung als auch in axial richtung wirkenden Kräfte während der Bremsung optimal übertragen werden.
- Auf der Seite der Bremsbacke erfolgt die Anbringung der dortigen Platte zweckmäßigerweise dadurch, daß an der anderen Platte zentral ein beidseitig vorstehender Zapfen angeordnet ist, dessen eines Ende in eine Bohrung in der Trägerplatte der Bremsbacke formschlüssig eingreift und dessen anderes Ende mit der zugeordneten Platte in axial kraftschlüssigem Eingriff steht, jedoch in Umfangsrichtung ein Spiel zu der zugeordneten Platte aufweist. Dabei durchgreiftder Zapfen zweckmäßigerweise ein Loch in der mit dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied verbundenen Platte mit Spiel. An dem das Loch durchgreifenden Teil des Zapfens ist vorzugsweise eine Federscheibe oder dergl. angeordnet, welche die beiden einander zugeordneten Platten aufeinanderzu vorspannt.
- Die Halterung der Bremsbacken an der erfindungsgemäßen Stützanordnung aus zwei Platten kann nach einer praktischen Ausführungsform dadurch verwirklicht werden, daß die der Trägerplatte der Bremsbacke zugeordnete Platte auf der der Trägerplatte zugewandten ebenen Fläche eine Ausnehmung aufweist, in die eine Federspange eingesetzt ist, die die axiale Verbindung zwischen der Bremsbacke und der Platte herstellt.
- Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt: Figur 1 eine teilweise geschnittene schematische Draufsicht einer erfindungsgemäßen Teilbelag-Schwimmsattel scheibenbremse, Figur 2 einen Teilschnitt nach Linie II-II in Fig. 1, Figur 3 eine schematische Draufsicht der am Bremsbackenbeaufschlagungsglied angeordneten Schrägrampenplatte von der Scheibenseite her, und Figur 4 eine schematische perspektivische Ansicht des Faustsattels der erfindungsgemäßen Bremse.
- Nach Fig. 1 ist in einem nur schematisch angedeuteten Bremsträger 14 ein Faustsattel 25 axial verschiebbar geführt. Die Führungen des Faustsattels 25 am Bremsträger 14 sind so angeordnet, daß der Bremsträger 14 die beim Umlaufen der Scheibe 16 in Richtung des Pfeiles F im Falle einer Bremsung auf den Faustsattel 25 übertragenen Mitnahmekräfte aufnehmen kann.
- In Fig 4 ist der Faustsattel 25 isoliert dargestellt.
- Zu beiden Seiten der Bremsscheibe 16 sind Bremsbacken 13,13' angeordnet, die jeweils aus dem Bremsbelag 15,15' und der diese tragenden Trägerplatten 37,37' bestehen.
- In der Rückseite der Trägerplatten 37,37' ist jeweils in der Mitte eine Ausnehmung 32,32' in Form einer Sackbohrung vorgesehen, in welche der erweiterte Kopf 31a,31a' eines Axialzapfens 31,31' formschlüssig eingepaßt ist. Die Ausnehmung 32,32' ist zylindrisch, damit in Umfangsrichtung auf die Bremsbacken 13,13' wirkende Kräfte durch Formschluß auf den Zapfen 31,31' übertragen werden.
- Der Zapfen 31,31' durchgreift im Preßsitz eine Bohrung 46,46' in einer Platte 29, 29', welche mit einer ebenen Fläche 17,17' an der Rückseite der Trägerplatte 37, 37' satt anliegt. Im Bereich um den Zapfen 31, 31' herum weist die Platte 29, 291 auf der der Bremsbacke 13, 13' zugewandten Seite eine Ausnehmung 35, 35' auf, welche sich im wesentlichen radial erstreckt und einen Unterbringungsraum für eine Federspange 36, 36' schafft.
- Die Federspange 36, 36' hat die sich aus den Fig. 1 und 2 ergebende flache längliche Form. Sie erstreckt sich in radialer Richtung bis zum unteren bzw. oberen Rand der Trägerplatte 379 370. In der Mitte weist die Federspange 36, 36t eine Bohrung 18, 182 auf welche von dem Zapfen 31, 31' durchgriffen wird. Der Kopf 31a,31a' des Zapfens 31, 31i klemmt die Federspange 36, 36' gegen den Boden der Ausnehmung 35, 35ovo Die Federspange 36, 36' stellt somit einen festen Bestandteil der inneren Platten 29, 29' dar.
- An ihren radial inneren und äußeren Enden ist die Federspange 36, 36 mit nach innen weisenden Abbiegungen versehen, von denen in Fig. 2 lediglich die beiden Abbiegungen 39', 40' der in Fig. 1 linken Federspange 36' dargestellt sind. In der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise sind die Abbiegungen 39', 40' etwas nach innen zur Achse 27 hin gebogen, so daß sie die scheibenseitige Kante der Trägerplatte 37' hintergreifen und somit die Bremsbacke 13 axial mit der scheibenseitigen Platte 29' zusammenspannt. Durch Herausziehen der Bremsbacke 13' nach innen ist die federnde Schnappverbindung jedoch lösbar, was zum Auswechseln der Bremsbacken wichtig ist. Ausbildung und Anordnung der Federspange 36 auf der gegenüberliegenden Seite der Bremsscheibe 16 ist analog der Anordnung der Spange 36'.
- In der von der Scheibe 16 abgewandten Fläche der Platten 29, 29i sowie in der axial gegenüberliegenden Fläche weiterer senkrecht zur Mittelachse 27 verlaufender Platten 11, 11' sind nach den Fig. 1 und 3 radial verlaufende, in sich ebene Schrägrampen 20, 21, 22, 23 bzw. 20', 21', 22', 25' vorgesehen. Zwischen den Schrägrampen sind sich im wesentlichen in radialer Richtung erstreckende zylindrische Rollkörper 26, 26' eingespannt.
- Die jeweils axial einander gegenüberliegenden Schrägrampen 21, 22 bzw. 21', 22' bzw. 20, 23 bzw. 20', 23' laufen in Umfangsrichtung vom zylindrischen Rollkörper 26, 26' weg aufeinander zu, so daß sich an die zylindrischen Rollkörper 26, 26' in jeder Umfangsrichtung ein sich verjüngender Spalt anschließt.
- Nach Fig. 3 liegen die Schrägrampen 20 bis 23 und die Rollkörper 26 im wesentlichen radial und im gleichen Abstand von der Mittelachse 27 der Anordnung. Bezüglich der durch die Mittelachse 27 verlaufenden Umfangsebene 28 erstrecken sich die Rampen und die Rollkörper 26 um gleiche Längen nach beiden Seiten.
- Die den inneren Platten 29, 29' unter Zwischenschaltung der zylindrischen Rollkörper 26, 26' axial gegenüberliegenden Platten 11, 11' weisen in der Mitte ein sich in Umfangsrichtung erstreckendes Langloch 33, 33' auf, durch das der Zapfen 31, 31' mit einem Spiel s, s' in beiden Umfangsrichtungen hindurchragt. An seinem äußeren Ende weist der Zapfen 31, 31' Ringnuten 41, 41' auf, in die eine Federspange oder Federscheibe 34, 34' eingreift, die federnd an der von der Scheibe 16 abgewandten Fläche der Platte 11, 11' federnd anliegt und so die beiden Platten 11, 29-bzw. 111, 29' federnd gegeneinanderdrückt.
- Die Platte 11 ist in einer stufenartigen Ringausnehmung 30 eines hydraulischen Bremskolbens 12 derart untergebracht, daß sie sowohl die axialen Bremskräfte als auch die in Umfangsrichtung wirkenden Nitnahmekräfte zwischen sich selbst und dem Bremskolben 12 übertragen kann. Der Bremskolben 12 ist in üblicher Weise axial gleItend in einem im Faustsattel 25 untergebrachten Zylinder angeordnet.
- Ein Druckmittelanschluß 43 dient zum Zuführen des hydrsaulischen Bremsfluids.
- In analoger Weise ist die auf der entgegengesetzten Seite der Scheibe 16 befindliche äußere Platte 11' in eine stufenartige Ringausnehmung 50' in dem die Bremsbacke 13' beaufschlagenden Teil 12' des Faustsattels 25 untergebracht.
- Die beiden Platten 11, 11' bzw. 29, 29' sowie die Ausnehmungen 30, 30' sind in axialer Draufsicht vorzugsweise kreisförmig ausgebildet, wie das aus Fig. 3 hervorgeht.
- Nach Fig. 1 sind die beiden innerhalb der Radschüssel liegenden äußeren Platten 11', 29' entlang ihres Umfangs durch eine elastische Schutzmembran 42' miteinander verbunden, welche inderförmigen Rollkörper die den/zylinderförmigen Rollkörper 26' aufnehmenden Innenraum gegen Verschmutzung von außen schützen. Eine entsprechende ringförmige elastische Membran 42 erstreckt sich nach Fig. 1 auch zwischen dem Zylinder des Bremskolbens 12 und der der Scheibe 16 zugewandten Platte 29, um auch auf der Kolbenseite der Faustsattelbremse einen entsprechenden Schutz für die Rampen und die zylindrischen Rollkörper 26 zu schaffen.
- Die Montage der erfindungsgemäßen Bremse geht einfach so vor sich, daß die vormontierte Stützanordnung aus den Platten 11, 29 bzw. 11', 29', den dazwischen angeordneten zylindrischen Rollkörpern 26, 261 den Zapfen 31, 31' und den Federn 34, 34' bzw. 36, 36' in die Ausnehmungen 30 bzw. 30' eingesetzt werden, worauf die ringförmigen Schutzmembranen 42, 42' befestigt werden. Anschließend werden einfach von innen her die Bremsbacken 13, 13' zwischen die Abbiegungen 39, 40 bzw. 39', 40' der Federspange 36, 36' eingeschnappt.
- Die Bremse ist nunmehr betriebsbereit.
- Beim Bremsen legen sich zunächst die Bremsbeläge 15, 15' an die Bremsscheibe 16 an. Hierauf erfolgt im Bereich der elastischen Verformung der Anordnung eine gewisse Mitnahme der Bremsbacken 13, 13' in Scheibenlaufrichtung F bzw. in entgeyengesetzter Richtung. Hierbei verschieben sich die Platten 11, 29 bzw. 11' bzw. 29' relativ zueinander etwas in Umfangsrichtung, was aufgrund der beschriebenen Neigung der Schrägrampen 20 bis 23 bzw. 20' bis 23' zu einer Spreizung der Platten 11, 29 bzw. 11', 29' voneinanderweg führt. Hierdurch muß der Bremskolben 12 zur Erzielung der gleichen Bremswirkung weniger weit vorgeschoben werden, als ohne die erfindungsgemäße spreizende Stützanordnung. Entsprechend wird bei jeder Bremsung weniger Volumen verbraucht. Der Bremswirkungsgrad ist höher.
- Die erfindungsgemäße Spreizung innerhalb des Kraftweges von dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied 12, 12' zur Bremsbacke 13, 13' erfolgt also bei Bremsungen aus bei den Fahrtrichtungen heraus.
Claims (18)
- Teilbelagscheibenbremse Patent ansprüche U Teilbelagscheibenbremse mit wenigstens einem in einem Bremssattel axial verschiebbar angebrachten, mit einer Bremskraft beaufschlagbaren Bremsbackenbeaufschlagungsglied, insbesondere einem Bremskolben, wobei wenigstens die vom Bremsbackenbeaufschlagungsglied unmittelbar betätigte Bremsbacke an einer Stützanordnung derart abgestützt ist, daß beim Anlegen der Bremsbacke an die Bremsscheibe durch die von der Bremsscheibe ausgeübte Mitnahmekraft eine Zuspannbewegung entsteht, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Stützanordnung (11, 11') zwischen dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied (12, 12') und der Bremsbacke (13, 13') angeordnet ist und wenigstens eine Schrägrampe (20, 21, 22, 23; 20',21',22', 23e) aufweist, welche die geringfügige Mitnahmebewegung der Bremsbacke in Umfangs richtung während einer Bremsung in eine axiale Zuspannbewegung umsetzt.
- 2. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Winkel (um), unter dem die Schrägrampen (20 bis 23; 20' bis 23') sich zur Umfangsrichtung erstreckt, zwischen 20 und 300liegt und vorzugsweiseetwa 25° beträgt,
- 3. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Tangens des Winkels (5C), unter dem die Schrägrampen (20 bis 23; 20' bis 23')-sich zur Umfangsrichtung erstrecken, kleiner als der oder vorzugsweise etwa gleich dem Reibungskoeffizienten (U) des Bremsbelages (15, 15') ist
- 4. Teilbelagscheibenbremse nach einem der vorhergehenden An-Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Erzeugenden der Schrägrampen (20 bis 23; 2t' bis 23') im wesentlichen in Radialrichtung verlaufen.
- 5. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 4, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Schrägrampen (20 bis 23; 20' bis 23') schräg verlaufende Ebenen sind.
- 6. Teilbelagscheibenbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Stützanordnung zwei in Umrangsrichtung versetzte Schrägrampen (20, 21; 20', 21'; 22, 23; 22', 23') aufweist, zwischen denen jeweils ein Rollkörper (26, 26') angeordnet ist.
- / Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 4 und 6, dadurch g e k e n n z e i c-h n e t, daß der Rollkörper eine im wesentlichen radial gerichtete Zylinderrolle (26, 26') ist.
- 8. Teilbelagscheibenbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß für jede der beiden Umfangsrichtungen wenigstens eine Schrägrampe (20 bis 23; 20' bis 23') vorgesehen ist.
- 9. Teilbelagscheibenbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß in Umfangsrichtung gesehen zu beiden Seiten der Mittelachse (27) und vorzugsweise symmetrisch zu ihr jeweils wenigstens eine Schrägrampe (20 bis 23; 20' bis 23') vorgesehen ist.
- 10. Teilbelagscheibenbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schrägrampen (20 bis 23; 2a bis 23') in Radialrichtung gesehen sich um gleiche Längen zu beiden Seiten der durch die Mittelachse (27) gehenden Umfangsebene erstrecken.
- 11. Teilbelagscheibenbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schrägrampen (20 bis 23; 20' bis 23') an wenigstens einer Platte (11, 11g; 29, 29') ausgebildet sind, welche mit dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied (12, 12') oder der Trägerplatte (379 37') der Bremsbacke (13, 13') verbunden ist
- 12. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 11, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß zwei axial gegenüberliegende Platten (11, 11'; 29, 29') vorgesehen sind, zwischen denen die Schrägrampen (20 bis 23; 20' bis 23') angeordnet sind und von denen eine mit dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied (12, 12'), die andere mit der Trägerplatte (37, 37') der Bremsbacke (13, 13s) verbunden ist.
- 13. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 12, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Platten (11) zumindest in Umfangsrichtung formschlüssig an dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied (12, 12') bzw. der Trägerplatte (37, 37') angeordnet sind.
- 14. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 13 mit einem Schwimmsattel, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die eine Platte (11, 11') in eine Ausnehmung (30, 30') des Bremsbackenbeaufschlagungsgliedes (12, 12') eingesetzt ist.
- 15. Teilbelagscheibenbremse nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß an der anderen Platte (29, 29') zentral ein beidseitig vorstehender Zapfen (31, 31') angeordnet ist, dessen eines Ende (31a, 31a') in eine Bohrung (32, 32') in der Trägerplatte (37, 37') der Bremsbacke (13, 13') formschlüssig eingreift und dessen anderes Ende mit der zugeordneten Platte (11, 11') in axial kraftschlüssigem Eingriff steht, jedoch in Umfangsrichtung ein Spiel (s,s') zu der zugeordneten Platte (11, 11') aufweist.
- 16. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 14, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Zapfen (31, 31') ein Loch (33, 33') in der mit dem Bremsbackenbeaufschlagungsglied (12, 12') verbundenen Platte (11, 11') mit Spiel (s, s') durchgreift.
- 17. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 16, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß an dem das Loch (33, 33') durchgreifenden Teil des Zapfens (31, 31') eine Federscheibe (34, 34') angeordnet ist, welche die beiden einander zugeordneten Platten (11,29; 11', 29') aufeinander zu vorspannt.
- 18. Teilbelagscheibenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gek e n n z e i c h ne t, daß die der Trägerplatte (37, 37') der Bremsbacke (13, 13') zugeordnete Platte (29, 29') auf der der Trägerplatte (37, 37') zugewandten ebenen Fläche eine Ausnehmung (35, 35') aufweist, in die eine Federspange (36, 36') eingesetzt ist, die die axiale Verbindung zwischen der Bremsbacke (13, 13') und der Platte (29, 29') herstellt.
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| DE19803015838 DE3015838A1 (de) | 1980-04-24 | 1980-04-24 | Teilbelagscheibenbremse |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803015838 DE3015838A1 (de) | 1980-04-24 | 1980-04-24 | Teilbelagscheibenbremse |
Publications (1)
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| DE3015838A1 true DE3015838A1 (de) | 1981-10-29 |
Family
ID=6100865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803015838 Ceased DE3015838A1 (de) | 1980-04-24 | 1980-04-24 | Teilbelagscheibenbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3015838A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1980
- 1980-04-24 DE DE19803015838 patent/DE3015838A1/de not_active Ceased
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