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DE301542C - - Google Patents

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Publication number
DE301542C
DE301542C DENDAT301542D DE301542DA DE301542C DE 301542 C DE301542 C DE 301542C DE NDAT301542 D DENDAT301542 D DE NDAT301542D DE 301542D A DE301542D A DE 301542DA DE 301542 C DE301542 C DE 301542C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flame
vessel
fuel
candle
wick
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT301542D
Other languages
English (en)
Publication of DE301542C publication Critical patent/DE301542C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0095Night lamps; Votive lamps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 301542 KLASSE 4». GRUPPE
. PHILIPP HOEVEL in TRIER.
Dosenlicht. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1917 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Kerzenlichte, welche in Gefäße eingesetzt oder eingegossen und darin abgebrannt werden.
Im allgemeinen sind zwei Gattungen bekannt, und zwar Dosenkerzen, bei welchen infolge Verwendung von Dochthaltern die Flamme • über dem Gefäß brennt, und Dosenkerzen ohne Dochthalter,. bei welchen die Flamme dem Docht folgend in das Gefäß hinein brennt.
ίο Bei der erstgenannten Art von Dosenlichten
bestehen Übelstände dadurch, daß diese Ker-. zen für kurze Brennzeiten unbrauchbar sind.
Zündet man derartige Kerzen an, so zehrt die auf dem Lampendeckel brennende Flamme in erster Linie von dem Brennstoff, der in dem Docht enthalten ist, bis weiterer Brennstoff in dem Gefäß geschmolzen ist und dem Docht zufließt. Wird eine solche Lampe kurze Zeit nach dem Anzünden wieder ausgelöscht, so wurde dem Docht der Brennstoff entzogen, ohne daß die Erwärmung des Brennstoffs in «■der Dose so weit fortgeschritten war, daß er flüssig wurde und dem Docht "zufließen . konnte. Die Folge hiervon ist, daß der Docht trocken, d. h. ohne Brennstoff ist. Zündet man die Lampe wieder an, so findet die Flamme in dem trockenen Docht keinen Brennstoff vor und erlischt. .
Ungünstig beeinflußt wird dieser Übelstand noch durch Kälte und Frost sowie bei teils leer gebrannten Dosen, bei denen der Brennstoff tief in der Dose und daher entfernt von der Flamme steht. In diesen Fällen erfordert die Erwärmung des Brennstoffs bis zum Flüssigwerden einen längeren Zeitraum, so daß erfahrungsgemäß vor einer Brenndauer von 25 Minuten das Licht nicht ausgelöscht werden darf, wenn es zu weiterem Gebrauch verwendbar bleiben soll.
Bei der zweiten Art von Dosenlichten brennt die Flamme dem Docht nach in das Gefäß hinein. Ist das Gefäß nun von einem undurchsichtigen Stoff hergestellt, so besteht der Übelstand, daß mit dem fortschreitenden Niederbrennen des Lichtes in das Gefäß hinein das Licht durch die Gefäßwandung abgeblendet wird und für die Beleuchtung verloren geht.
Glasgefäße, die zwar durchsichtig sind, haben den Nachteil, daß sie leicht zerbrechen und auch durch die Flammenhitze springen, so daß das Licht dadurch unbrauchbar wird. Auch ist das Licht, wenn es teils abgebrannt ist, nur schwer wieder anzuzünden, da der in dem Gefäß tief stehende Docht nicht gut zu erreichen ist.
Alle diese Übelstände sollen bei der vorliegenden Erfindung dadurch vollständig beseitigt , werden, daß die bei den Lichten zu verwendenden Gefäße beziehungsweise Umhüllungen aus zusammengesetzten Ringen . bestehen oder sich die Wandungen teleskopartig zusammenschieben lassen.
In der beiliegenden Zeichnung sind einige Arten dieser Gefäße in den Schnittansichten dargestellt.
Mit α sind die Bodenteile, mit b die Ringe der Gefäße, mit c die Schmelzscheiben, mit d die Streifen an den Schmelzscheiben bezeichnet.
In Fig. ι ist ein Gefäß dargestellt, bei welchem die Gefäßringe stufenartig ineinandergesetzt sind.
Fig. 2 zeigt ein Gefäß, bei welchem die-Ringe aufeinander stehen und durch Überkleben mit dünnem Papier o. dgl. aneinander verbunden sind.
Fig. 3 zeigt ein Gefäß, bei dem die Ringe sich teleskopartig ineinanderschieben lassen. Werden derartige Gefäße in Gebrauch genommen, so werden entsprechend dem Niederbrennen der Kerze die jeweilig oberen Ringe
ίο von dem Gefäß entfernt (Fig. ι und 2) oder die Ringe werden ineinandergeschoben (Fig. 3), so dtß die Flamme stets aus dem Gefäß hervorragt.
Durch den Wegfall eines Dochthalters sowie die Möglichkeit, die Höhe des Gefäßes nach Bedarf zu kürzen, wird der angestrebte Effekt der Erfindung erreicht, denn einerseits kann das Licht nach beliebig kurzem Gebrauch gelöscht und wieder angezündet werden, und anderseits wird die Flamme beim Niederbrennen nicht durch die Gefäßwand abgeblendet oder verdeckt.
Um zu verhindern, daß bei den Lichten von großem Durchmesser die Flamme in die Kerze hinein brennt und einen Wall von Brennstoff stehen läßt, wodurch die Flamme auch teils abgeblendet würde, so ist die Anwendung einer Schmelzscheibe c vorgesehen, welche auf die Kerze aufgelegt oder auch in die Kerze eingegossen werden kann. Diese ringförmige Scheibe ist aus wärmeleitendem Stoff hergestellt. Die Ringöffnung ist derart weit, daß die Flamme frei hindurch brennen kann, während Streifen d an der Ringscheibe in den Bereich der Flamme hineinragen.
Die Wirkungsweise der Schmelzscheibe ist folgende:
* Anfänglich liegt die Scheibe oben auf der Kerze oder ist oben in die Kerze eingegossen.
Zündet man die Kerze an, so werden die Streifen d von der Flamme erwärmt und übertragen die Wärme auf die übrigen Teile der Scheibe. Der Brennstoff der Kerze wird in seiner oberen Schicht bis zum Kerzenrande flüssig und überspült schließlich die Schmelzscheibe, welche durch ihr Eigengewicht in die flüssige Brennstoffmasse untertaucht. Die Verbindung zwischen den Streifen d und der Flamme ist alsdann unterbrochen, und hiermit hört die Wirkung der Schmelzscheibe auf. Ist nach entsprechender Zeit der obere flüssige Brennstoff aufgezehrt, so ragen die Streifen d wieder aus der Brennmasse hervor und gelangen abermals in den Bereich der Flammenhitze. Es tritt alsdann wieder die Erwärmung der Streifen d bzw. der Schmelzscheibe ein, so daß die obere Brennstoffschicht schmilzt. Die Bildung eines Walles ist somit ausgeschlossen. Der geschilderte Vorgang wiederholt sich vollständig selbsttätig, bis die ganze Kerze verbrannt ist. .
In der Fig. 4 ist eine Ansicht auf die Schmelzscheibe c dargestellt.
Bei dem teleskopartigen, ineinanderschiebbaren Gefäß (Fig. 3) kann die Schmelzscheibe mit dem oberen Gefäßringe verbunden werden und senkt sich mit diesem nach dem Gefäßboden hinab.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: ' .
1. Dosenlicht, dadurch gekennzeichnet, daß seine Wandung aus Ringen zusammengesetzt ist, welche entweder nach Bedarf abgenommen oder teleskopartig ineinandergeschoben werden können.
2. Dosenlicht nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schmelzscheibe mit innerer öffnung, durch welche die Flamme . unbeschränkt hindurch brennen kann, sowie durch Streifen (d) an der Scheibe, welche in den Bereich der Flamme hineinragen und die Flammenhitze nach dem Kerzenrande leiten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT301542D Active DE301542C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE301542C true DE301542C (de)

Family

ID=555410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT301542D Active DE301542C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE301542C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4755135A (en) * 1985-11-19 1988-07-05 Kwok Wai Shi Candle device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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