DE3015347A1 - Verfahren und anlage zur beheizung eines gebaeudes - Google Patents
Verfahren und anlage zur beheizung eines gebaeudesInfo
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Description
16.4.1980 Akte 516
Verfahren und Anlage zur Beheizung eines Gebäudes
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beheizung eines Gebäudes mittels nur zeitweise verfügbarer Umgebungswärme
und mittels eines Energiespeichermediums, das in Verbindung mit Wasser exotherm bzw. endotherm reagiert, wobei
das Speichermedium in einem Ladezyklus durch Wasserentzug geladen und in einem Entladezyklus unter Wasserzufuhr
auf einen Wärmetauscher entladen wird und zum Wassertransport ein Trägermedium eingesetzt ist. Weiterhin betrifft
die Erfindung eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens,
In der US-PS 3 973 552 ist ein derartiges Verfahren
beschrieben. Das Speichermedium besteht aus einem Hydroxid des Magnesium, Kalzium oder Barium. Dieses wird von
der Umgebungswärme auf Temperaturen zwischen 3000C und 900°C erhitzt, wobei das betreffende Oxid und Wasserdampf
entsteht. Der Wasserdampf wird durch ein Trägergas abgeführt und kondensiert in einem Behälter. Zur Ent-
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ladung des Speichers wird von dem Trägergas ein Wassernebel aus dem Behälter dem Speichermedium zugeführt.
Die dabei entstehende Wärme wird über den Wärmetauscher genutzt. Die von dem Trägergas zu durchdringende Höhe
des Speichermediums soll kO cm nicht übersteigen. Um aus
Sonnenenergie stammende Umgebungswärme nutzen zu können,
muß das Speichermedium eines parajbolförmigen Reflektors
angeordnet sein. An eine Langzeitspeicherung ist hier nicht gedacht. Die Anlage ist so ausgelegt, daß bei Tag
Wärme gespeichert wird, die dann nachts abgegeben werden kann.
In der DE-OS 28 53 2^7 sind Speicherverfahren erwähnt,
bei denen im Sommer Sonnenenergie zur Wärmeversorgung im Winter gespeichert werden soll. Es ist hierfür ein
besonderer Speicheraufbau beschrieben. Dieser soll eine den Ablauf der Wärmeübertragung verhindernde Sinterung
des Speichermediums vermeiden und eine hinreichende Wärmeübertragungsgeschwindigkeit gewährleisten. Als
Trägermedium für das Wasser bzw. den Wasserdampf eines Salzhydrats wird ein Gas, wie beispielsweise Luft, verwendet,
die die Oberflächen des in Formkörpern angeordneten Speichermediums bestreicht.
In der FR-PS 1 015 933 ist als Speichermedium Natriumhydrogenphosphat,
Na„ HPOr, erwähnt. Als Trägermedium für den Wassertransport ist Luft vorgesehen.
Es sind auch andere Wärmespeicherverfahren bekannt, bei denen nicht mit einer exothermen bzw. endothermen
+ im Brennpunkt - 3 -
1 30044/0129
-i-
Reaktion gearbeitet wird. So ist beispielsweise in der DE-OS 28 54 880 ein Verfahren beschrieben, bei dem die
Schmelzwärme eines Mediums zur Speicherung eingesetzt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art vorzuschlagen, bei dem der Ablauf der
Wärmeübertragung verbessert ist.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einem Verfahren der
eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß im Ladezyklus eine hydrophile Trägerflüssigkeit, deren Verdampfungstemperatur
über oder unter der von Wasser liegt, durch das Speichermedium, dem sie Wasser entzieht, und über einen
Austreiber geführt wird, in dem unter dem Einfluß der Umgebungswärme Wasser und Trägerflüssigkeit voneinander getrennt
werden. Im Ladezyklus, in dem das Wasser des das Speichermedium bildenden Hydrats entzogen werden soll, lagert
die hydrophile Trägerflüssigkeit Wasser an. Es ist damit nicht notwendig, das Speichermedium auf eine Temperatur
zu bringen, bei der das Wasser des Hydrats verdampft. Darüber hinaus vermischt sich die hydrophile Trägerflüssigkeit
mit dem Hydrat in allen Zonen wesentlich besser als ein gasförmiges Trägermedium.
Als hydrophile Trägerflüssigkeit kann beispielsweise 1,4-Dioxan
eingesetzt werden, dessen Siedepunkt oberhalb desjenigen von Wasser liegt. Es können jedoch auch andere Trägerflüssigkeiten
eingesetzt werden, die aufgrund ihrer hydrophilen Eigenschaft dem Hydrat Wasser entziehen und deren
Verdampfungstemperatur von der des Wassers verschieden ist.
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-, 301534?
Die hydrophile Trägerflüssigkeit transportiert Wasser
des Hydrats in den Austreiber. Diesem wird beispielsweise über einen Sonnenkollektor erwärmte Luft mit einer Temperatur,
die unterhalb der Verdampfungstemperatur der Trägerflüssigkeit liegt, zugeführt. Es wird dabei Wasser
ausgetrieben. Die vom Wasser befreite Trägerflüssigkeit wird anschließend dem Speichermedium zugeführt.Liegt die
Verdampfungstemperatur der Trägerflüssigkeit unter der des
Wassers, so wird die Trägerflüssigkeit im Austreiber verdampft
und an anderer Stelle kondensiert, während das im Austreiber zurückbleibende Wasser anderweitig abgeführt
werden muß.
Da die zum Speichermedium zurückfließende Trägerflüssigkeit
zwangsläufig durch die Umgebungswärme mehr oder weniger erwärmt ist, wird vorzugsweise diese Wärme auf die zum
Austreiber strömende, wasserenthaltende Trägerflüssigkeit übertragen. Es ist damit die wasserenthaltende Trägerflüssigkeit
vor dem Eintritt in den Austreiber vorgewärmt.
Bei einer Anlage zur Durchführung des Verfahrens führt vorzugsweise
ein erster Kreislauf über den Wärmetauscher und ein zweiter Kreislauf über den Austreiber.
Weitere Vorteile bestehen darin, daß die hydrophile Trägerflüssigkeit
gegenüber einem gasförmigen Trägermedium größere Wassermengen zu binden vermag und Luft gegenüber
bessere Wärmeübertragungseigenschaften aufweist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
Die Zeichnung zeigt eine Anlage schematisch, anhand der der Verfahrensablauf beschrieben wird.
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30tS347
Es ist ein Speicherbehälter 1 für das Speichermedium
vorgesehen. Dem Speicherbehälter 1 ist einerseits ein Entladekreislauf 2 und andererseits ein Ladekreislauf
parallelgeschaltet. Beide Kreisläufe 2 und 3 sind für
den Flüssigkeitstransport ausgelegt. Dem Speicherbehälter 1 ist eine Umwälzpumpe 4 und im Rücklaufpunkt
der beiden Kreisläufe 2 und 3 ein umschaltbares Dreiwegeventil
5 vorgeschaltet.
Im Entladekreislauf 2 liegt ein Wärmetauscher 6 primärseitig, an dessen Sekundärseite 7 Wärmeverbraucher eines
Gebäudes, wie beispielsweise Raumheizkörper, angeschlossen sind. Außerdem ist im Entladekreislauf 2 ein Beimisch—
ventil 8 angeordnet, durch das dem Entladekreislauf 2 Wasser aus dem Leitungsnetz zuführbar ist.
Im Ladekreislauf 3 ist ein Austreiber 9 angeordnet. Dieser weist einen Raum 10 auf, in den über Düsen 11
eine Vorlaufleitung 12 des Ladekreislaufes 3 mündet.
Der Raum 10 ist mit einem Lufteinlaß 13 und einem Luftabzug 14 versehen. Unten im Austreiber 9 ist ein Sammelbecken
15 vorgesehen, das über eine Rücklaufleitung 16 des Ladekreislaufes 3 mit dem Dreiwegeventil 5 verbunden
ist. Zwischen der Vorlaufleitung 12 und der Rücklaufleitung
16 ist ein Wärmewechsler 17 angeordnet,
In dem Speicherbehälter 1 ist ein Speichermedium 18 untergebracht, das mit Wasser ein Hydrat bildet. Als
Speichermedium ist vorzugsweise Na HPO, vorgesehen. Es
kann auch Na OH oder KOH verwendet werden. Als Träger-
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flüssigkeit zum Wassertransport, insbesondere im Ladekreislauf 3» ist beispielsweise 1,^-Dioxan verwendet.
Es handelt sich dabei um ein Lösungsmittel mit hydrophilen Eigenschaften,dessen Verdampfungstemperatur über
der von Wasser liegt.
An den Lufteinlaßstutzen 13 ist eine Wärmequelle angeschlossen,
die aus der Umgebung, beispielsweise von einem Sonnenkollektor, warme, trockene Luft liefert. Die Luft
soll dabei so trocken und warm sein, daß das mit der Trägerflüssigkeit durch die Düsen 11 in den Raum 10 eingestäubte
Wasser durch den Luftabzug 1^ abgeführt wird, so daß diesen feuchte Luft verläßt. Die Temperatur
der Luft soll nicht so hoch sein, daß die Trägerflüssigkeit
verdampft.
Geht man davon aus, daß im Speicher das Hydrat vorliegt, dieser also entladen ist und geladen werden soll, dann
wird die Umwälzpumpe k eingeschaltet und das Dreiwegeventil
5 so geschaltet, daß der Ladekreislauf 3 in Betrieb ist. Es wird dabei durch die Lösung im Speicherbehälter
1 Trägerflüssigkeit gefördert. Diese entzieht der Lösung aufgrund ihrer hydrophilen Eigenschaften
Wasser. Trägerflüssigkeit mit angelagertem Wasser wird in den Raum 10 eingestäubt. Dort wird das Wasser von der
zugeführten Warmluft aufgenommen und durch den Luftabzug 1^ abgeführt. Die Trägerflüssigkeit gelangt in das
Sammelbecken 15. Die von der Trägerflüssigkeit aufgenommene Wärme der Warmluft wird an die Vorlaufleitung
abgegeben, was die Wasseraustreibung begünstigt. Die Trägerflüssigkeit gelangt dann wieder in das Speicher-
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- sr -
medium 18, wo sie sich erneut mit diesem vermischt und
Wasser aufnimmt. Die Trägerflüssigkeit zirkuliert so im Ladekreislauf 3 bis die Warmluftzufuhr endet oder dem
Hydrat das Wasser entzogen ist, wobei dann das Speichermedium wasserfrei, bzw. wenigstens weitgehend wasserfrei,
d.h. geladen ist.
Um die dem Speichermedium entziehbare Wärme zur Gebäudeheizung
zu nutzen, wird das Dreiwegeventil 5 umgeschaltet,
und über das Beimischventil 8 Wasser zugeführt. Das Wasser
gelangt unter Hydratbildung in das Speichermedium 18 und
reagiert mit diesem. Dabei erwärmt sich der Inhalt des Speicherbehälters 1. Die entstehende — warme - Lösung
wird dem Wärmetauscher 6 zugeführt und von dort an die Verbrauchsstellen geführt. Dieser Kreislauf kann sich
fortsetzen bis der Speicher 1 entladen ist.
Auch bei der Entladung des Speichermediums bindet die Trägerflüssigkeit, soweit sie sich im Speicherbehälter
befindet, Wasser. Dies ist jedoch unschädlich, da ohne weiteres Wasser in einer Menge zugeführt werden kann, die
zur vollständigen Hydratbildung führt.
Durch das beschriebene Verfahren und die beschriebene Anlage sind wesentliche Forderungen, die an Langzeitspeicher
für die Gebäudebeheizung gestellt werden, erfüllt. So liegt die Umkehrtemperatür der chemischen Reaktion im
ο ο
Bereich zwischen 30 C und 100 C. Die Energiedichte des Speichers, die räumliche Dichte des Speichermaterials und das Speichervermögen für Wasser ist groß. Bei dem
Bereich zwischen 30 C und 100 C. Die Energiedichte des Speichers, die räumliche Dichte des Speichermaterials und das Speichervermögen für Wasser ist groß. Bei dem
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Ladevorgang kann das Speichermedium nicht verbacken. Es
wird auch nicht von der Trägerflüssigkeit mit genommen..
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist hoch. Es ist eine hohe Wärmeleitfähigkeit gegeben.
Im Rahmen der Erfindung liegen zahlreiche weitere Ausführungsbeispiele.
So kann beispielsweise das bei der Entladung des Speichers zuzuführende Wasser auch direkt
in den Speicherbehälter 1 eingesprüht werden.
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Leefee
Claims (11)
1.) Verfahren zur Beheizung eines Gebäudes mittels nur
zeitweise verfügbarer Umgebungswärme und mittels eines Energiespeichermediums, das in Verbindung mit Wasser
exotherm bzw. endotherm reagiert, wobei das Speichermedium in einem Ladezyklus durch Wasserentzug geladen
und in einem Entladezyklus unter Wasserzufuhr auf einen Wärmetauscher entladen wird und zum Wassertransport ein
Trägermedium eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Ladezyklus eine hydrophile Trägerflüssigkeit, deren
Verdampfungstemperatur über oder unter der von Wasser
liegt, durch das Speichermedium, dem sie Wasser entzieht, und über einen Austreiber geführt wird, in dem unter dem
Einfluß der Umgebungswärme Wasser und Trägerflüssigkeit voneinander getrennt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Austreiber von Umgebungswärme erwärmte Luft zugeführt
wird, deren Temperatur unter oder über der Verdampfungstemperatur der Trägerflüssigkeit liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Ladezyklus dem dem Austreiber zugeführten
Medium Wärme aus der zum Speichermedium geführten Trägerflüssigkeit zugeführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Entladezyklus dem Speichermedium
Frischwasser beigemischt wird.
- 10 -
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5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Trägerflüssigkeit 1,4-Dioxan
eingesetzt ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
als Speichermedium Natriumhydrogenphosphat eingesetzt ist.
7. Heizungsanlage zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß von dem Speicher (i) ein erster Kreislauf (2) über den Wärmetauscher (6) und ein zweiter Kreislauf (3)
über den Austreiber (9) geführt ist.
8. Heizungsanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im ersten Kreislauf (2) dem Wärmetauscher (6)
ein Beimischventil (8) zur Zuführung von Wasser nachgeschaltet ist.
9. Heizungsanlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß im zweiten Kreislauf (3) zwischen
einer Vorlaufleitung (12) und einer Rücklaufleitung (16)
ein Wärmewechsler (17) vorgesehen ist.
10. Heizungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlauf
leitung (12) des zweiten Kreislaufes (3) über Düsen (ii) in einen Raum (1O) mündet, welcher im Gegenstrom von
von der Umgebungswärme erwärmter Luft durchströmt ist.
- 11 -
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11. Heizungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Sammelbecken (15) für die rücklaufende Trägerflüssigkeit
vorgesehen ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803015347 DE3015347A1 (de) | 1980-04-22 | 1980-04-22 | Verfahren und anlage zur beheizung eines gebaeudes |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE3015347A1 true DE3015347A1 (de) | 1981-10-29 |
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ID=6100595
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| DE19803015347 Withdrawn DE3015347A1 (de) | 1980-04-22 | 1980-04-22 | Verfahren und anlage zur beheizung eines gebaeudes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3015347A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202013004654U1 (de) * | 2013-05-17 | 2014-08-18 | Thomas Lauinger | Wärmespeichersystem |
-
1980
- 1980-04-22 DE DE19803015347 patent/DE3015347A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE202013004654U1 (de) * | 2013-05-17 | 2014-08-18 | Thomas Lauinger | Wärmespeichersystem |
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|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |