DE3015104C2 - Treibstangenantrieb in einem Treibstangenschloß - Google Patents
Treibstangenantrieb in einem TreibstangenschloßInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/04—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
- E05C9/041—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening with rack and pinion mechanism
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/04—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
- E05C9/047—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening comprising key-operated locks, e.g. a lock cylinder to drive auxiliary deadbolts or latch bolts
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- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
20
Die Erfindung betrifft einen Treibstangenantrieb in einem Treibstangenschloß gemäß Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Ein derartiges Treibstangenschloß ist aus der DE-OS 28 31 896 bekannt, wobei der Schließbart des Schließzylinders
Teil eines Ritzels ist Dieses überträgt über das Übersetzungsgetriebe seine Drehbewegung auf den mit
der Treibstange gekuppelten verzahnten Schieber. Um den Schließzylinder erleichtert einbauen zu können, ist
eine topfförmige Führungsbüchse vorgesehen. Bei der Montage ist daher darauf zu achten, daß der Schlitz des
Ritzels mit dem entsprechenden Öffnungsabschnitt der Einstecköffnung für den Schließzylinder fluchtet.
Ferner ist aus der AT-PS 41 331 ein Schloß bekannt, bei welchem der Schließbart in fensterförmige Öffnungen
eines vertikal verlagerbaren Riegel-Schiebers eintaucht Jenseits der fensterförmigen Öffnungen bildet
der Riegel-Schieber eine Zahnleiste aus, die über ein Zahnrad mit der Zahnleiste eines weiteren Riegel- ^o
Schiebers zusammenwirkt.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem gattungsgemäßen Treibstangenschloß
unter Erzielung einer verkleinerten Raumform einen erleichterten Einbau zu schaffen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch das Kennzeichen des Patentanspruchs.
Zufolge derartiger Ausgestaltung braucht das Schließglied des Schließzylinders nicht mit einem
besonderen Ritzel bestückt zu werden, welches irgendwie im Schloßkasten gehalten werden muß. Nach
dem Einbau des Schließzylinders kann der Schließbart aus seiner mit der Einstecköffnung fluchtenden Lage in
die bestimmungsgerechte Position weitergedreht werden, in welcher der Schlüssel aus dem Schließzylinder 5^
abziehbar ist. Dabei tritt der Schließbart noch nicht in die Fenster des Schiebers ein, so daß dieser seine
vorschriftsmäßige Lage beibehält. Bei einer Scbließbetätigung taucht der Schließbart je nach Anzahl der
Schließdrehungen in die Fenster ein und verlagert den mit der Zahnleiste ausgestatteten Schieber. Es ist
möglich, diesen Schieber im rückwärtigen Bereich des Schloßkastens unterzubringen, so daß er in gewisser
Hinsicht eine Doppelfunktion erfüllt, indem er noch eine Schloßkastenrückwand darstellt. Da sich der Zahnleistenbereich
und Fensterbereich des Schiebers überlappen, erhält man auch eine wesentlich gedrängtere
Bauform, ohne die Funktionsweise des Treibstangen-
60
65 Schlosses nachteilig zu beeinflussen. Die Zahnräder des
Obersetzungsgetriebes können daher nahe am Schließzylinder angeordnet sein.
In der Zeichnung ist ein Ausföhrungsbeispiel dargestellt
Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht des Treibstangenschlosses,
F i g. 2 das Treibstangenschloß bei teilweise weggebrochener Schloßdecke bei zurückgeschlossenem Riegel,
F i g. 3 einen Vertikalschnitt durch das Treibstangenschloß im Bereich des die Zahnleiste aufweisenden
Schiebers und
Fig.4 eine der Fig.2 entsprechende Darstellung,
jedoch bei in die Verschlußstellung verlagerter Treibstange.
Das Treibstangenschloß besitzt die Stulpplatte 1 mit daran befestigtem Schloßboden 2. Parallel zum Schloßboden
2 erstreckt sich die Schloßdecke 3. Schloßboden 2 und Schloßdecke 3 lagern zwischen sich die Schloßnuß
4, mittels welcher die die Stulpplatte 1 durchsetzende Falle S zurückgezogen werden kann.
Unterhalb der Falle 5 ist der nur teilweise dargestellte Riegel 6 geführt Seine Verlagerung erfolgt durch einen
Schließzylinder 7, der unterhalb der Schloßnuß 4 in eine Schließzylinder-Einstecköffnung 8 von Schloßboden 2
und Schloßdecke 3 eingesetzt ist Der Schließzylinder 7 enthält in bekannter Weise einen Schließbart 9, der in
nicht dargestellte Eingriffsöffnungen des Riegels 6 bei seiner Schließdrehung eintaucht.
Schloßkasteninnenseitig ist nahe der Stulpplatte ein Treibstangen-Anschlußstück 10 geführt. An abgewinkelten
Laschen 11 greifen die Treibstangen 112 und 13 an. Dieselben sind mit nicht dargestellten Schließgliedern
bestückt die ihrerseits mit türrahmenseitigen Schließblechen zusammenwirken.
Das Treibstangen-Anschlußstück ist auf einer schloßinnenseitig liegenden Teillänge als Zahnstange ausgebildet.
Die Verzahnung trägt die Bezugsziffer 14. In letztere greift das um den schloßgehäusefesten Bolzen
15 drehbare verzahnte Abtriebsrad 16 ein. Dieses kämmt seinerseits mit dem Ritzel 17, welches mit dem
verzahnten Zwischenrad 18 drehfest verbunden ist und auf der gehäuseortsfesten Achse 19 sitzt. In kämmendem
Eingriff steht das Zwischenrad 18 mit einem verzahnten Antriebsrad 20. Dessen Lagerzapfen 21
erstreckt sich zwischen Schließzylinder 7 und Zwischenrad 18 im rückwärtigen Bereich des Schloßkastens.
In Drehbewegung versetzt wird das Antriebsrad 20 von einer Zahnleiste 22, die einstückig mit einem an der
Schloßkastenrückseite vertikal geführten Schieber 23 ausgebildet ist. Zur Führung des Schiebers 23 dienen
Vorsprünge 24 und 25, die in Längsschlitze 26 bzw. 27 des Schloßbodens 2 eingreifen. In dem Schieber 23 sind
einzelne mit Abstand zueinander angeordnete Fenster 28, 29 und 30 vorgesehen. Dieselben sind so groß
bemessen, daß der Schließbart 9 bei Schlüsselbetätigung in die Fenster eintauchen kann. Es ist eine solche
Placierung der Fenster vorgesehen, daß die oberen beiden Fenster 28,29 noch im Bereich der Zahnleiste 22
liegen.
Soll eine Verlagerung der Treibstangen 12, 13 erfolgen, so ist mittels eines in den Schließzylinder
eingeführten Schlüssels der Schließbart in Pfeilrichtung *zu drehen. Dabei taucht er in das obere Fenster 28 ein
und bewegt damit den Schieber 23 in Aufwärtsrichtung. Die Zahnleiste 22 und das Untersetzungsgetriebe
bewirken eine Verlagerung des Treibstangen-Anschlußstückes 10 in Abwärtsrichtung. Nach drei Schließdre-
hungen ist der Schieber 23 in die Stellung gemäß F i g. 4
gelangt Dann nehmen die Treibstangen ihre Verschlußlage ein. Gleiches gilt für den in Fig.4 nicht
dargestellten Riegel. Es lassen sich auf diese Weise größere Kräfte auf die Treibstange übertragen, ohne
daß dieses zu einer Bruchgefährdung am Schlüssel führt Beim Einbau des Schließzylindei s ist nur darauf zu
achten, daß der Schließbart 9 mit dem radial vorstehenden Flansch T des Schließzylinders fluchtet,
damit er beim Einstecken in die Schüeßzylinder-Einstecköffnung
8 keinen störenden Oberstand bildet
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Treibstangenantrieb in einem Treibstangenschloß mit durch Betätigung eines Schließzylinders verlagerbarer Treibstange, einem schloßinnenseitig liegenden Zahnrad-Obersetzungsgetriebe und einem mit einem Antriebsrad gekuppelten Schieber, welcher eine Zahnleiste zum Eingriff der Zähne des Antriebsrades aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Antriebsrad (20) gekuppelte Schieber (23) im Bereich seiner mit dem Antriebsrad (20) kämmenden Zahnleiste (22) einzelne, im Abstand zueinander angeordnete Fenster (28, is 29, 30) zum verschiebenden Eingriff durch den Schließbart (9) des Schließzylinders (7) aufweist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803015104 DE3015104C2 (de) | 1980-04-19 | 1980-04-19 | Treibstangenantrieb in einem Treibstangenschloß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803015104 DE3015104C2 (de) | 1980-04-19 | 1980-04-19 | Treibstangenantrieb in einem Treibstangenschloß |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3015104A1 DE3015104A1 (de) | 1981-10-29 |
| DE3015104C2 true DE3015104C2 (de) | 1983-04-28 |
Family
ID=6100452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803015104 Expired DE3015104C2 (de) | 1980-04-19 | 1980-04-19 | Treibstangenantrieb in einem Treibstangenschloß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| US4962653A (en) * | 1989-01-17 | 1990-10-16 | Aug. Winkhaus Gmbh & Co. Kg | Drive rod lock |
| FR2706517B1 (fr) * | 1993-06-16 | 1999-02-19 | Remy Fraigneau | Dispositif de serrure pour les châssis ouvrants de fenêtre ou de baie de type à translation. |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE2831896C2 (de) * | 1978-07-20 | 1985-02-14 | Gretsch-Unitas Gmbh Baubeschlagfabrik, 7257 Ditzingen | Zahnradantrieb in einem schließzylinderbetätigbaren Treibstangenschloß |
-
1980
- 1980-04-19 DE DE19803015104 patent/DE3015104C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3015104A1 (de) | 1981-10-29 |
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