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DE3014913A1 - Schubgelenkzug - Google Patents

Schubgelenkzug

Info

Publication number
DE3014913A1
DE3014913A1 DE19803014913 DE3014913A DE3014913A1 DE 3014913 A1 DE3014913 A1 DE 3014913A1 DE 19803014913 DE19803014913 DE 19803014913 DE 3014913 A DE3014913 A DE 3014913A DE 3014913 A1 DE3014913 A1 DE 3014913A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trailer
articulated
axis
axle
links
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803014913
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 7000 Stuttgart Vetter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vetter Walter & Co GmbH
Original Assignee
Vetter Walter & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vetter Walter & Co GmbH filed Critical Vetter Walter & Co GmbH
Priority to DE19803014913 priority Critical patent/DE3014913A1/de
Publication of DE3014913A1 publication Critical patent/DE3014913A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D47/00Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers
    • B62D47/02Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers for large numbers of passengers, e.g. omnibus
    • B62D47/025Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers for large numbers of passengers, e.g. omnibus articulated buses with interconnecting passageway, e.g. bellows
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D5/00Gangways for coupled vehicles, e.g. of concertina type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/04Steering specially adapted for trailers for individually-pivoted wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Schubge lenkzug
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schubgelenkzug, der aus einem mit nur einer lenkbaren Vorderachse ausgestatteten Vorderwagen, einem an diesem angelenkten und sowohl eine hintere starre Antriebsachse als auch eine vordere lenkbare Mittelachse aufweisenden Nachläufer sowie einem zwischen dem Vorderwagen und dem Nachläufer befindlichen, um eine vertikale Achse schwenkbaren Drehteil besteht, dessen Portal träger sich in der Anlenkachse allseitig drehbar auf dem freien Ende entweder des Vorderwagens oder des Nachläufers abstützt, wobei das Lenkgestänge der Räder der Mittelachse über eine Lenkstange od. dgl. mit dem freien Ende des Vorderwagens verbunden ist.
  • Durch die deutsche Patentschrift 600 957 ist bereits ein Schubgelenkzug der oben erwähnten Art bekannt, bei dem der Vorderwagen über eine Lenkstange mit dem LenlSgestänge der Räder der Mittelachse verbunden und der auf dem Vorderwagen aufsitzende Motor über eine Gelenkwelle auf die Räder der angetriebenen Hinterachse des Nachläufers einwirkt. Diese Art der direkten Verbindung des Lenkgestänges der Vorderachse des Nachläufers mit dem Vorderwagen ist jedoch insofern immer noch sehr grob und unkorrekt, als bei einer solchen direkten Anlenkung die Anlenkachse zwischen dem Vorderwagen und dem Nachläufer völlig außer Acht gelassen wird und es somit insbesondere bei einem eine sehr große Länge aufweisenden Nachläufer vorkommen kann, daß der Nachläufer in der Kurvenfahrt ausschwenkt, was gerade beim Stadtverkehr und engen Straßenverhältnissen unbedingt vermieden werden muß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es somit, bei der Gestaltung eines solchen Schubgelenkzuges der oben angegebenen Art zu erreichen, daß die Ausschwenkbewegung des Vorderwagens exakt auf den Nachläufer übertragen wird, ohne daß der Nachläufer hierbei etwa nach außen ausschwenkt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich im Bereich der Anlenkachse von Vorderwagen und Nachläufer ein um diese Achse schwenkbares Zwischenglied befindet, daß der Schwenkbewegung des Vorderwagens exakt folgt und an dem die auf das Lenksystem der Räder der Mittelachse einwirkende Lenkstange angelenkt ist, die die Schwenkbewegung des Zwischengliedes wieder exakt auf das Lenksystem dieser Räder überträgt.
  • Bei dieser erfindungsgemäßen Gestaltung ist vorteilhaft als Zwischenglied ein an dem vorderen Ende des Nachlhufers angeordneter, zur Anlenkachse konzentrischer Drehkranz vorgesehen, dessen Oberteil dann über mindestens einen Lenker mit dem Vorderwagen verbunden ist.
  • Hierbei hat es sich als zweckmäßig erwiesen, daß die Lenkstange die Längsachse des Nachläufers kreuzt und an der dem zum Lenksystem gehörigen Achsschenkel abgekehrten Setzte des Drehkranzoberteiles angelenkt ist.
  • Desgleichen kann dieser Drehkranzoberteil auch über zwei Lenker mit dem Vorderwagen verbunden sein, wobei dann die beiden Lenker mit ihren beiderseitigen Enden einerseits an dem Vorderwagen und andererseits-an dem Drehkranzoberteil angelenkt und schwenkbar sind um jeweils eine gemeinsame, horizontal und quer zur Fahrtrichtung des Vorderwagens stehende Achse. Hierbei können diese beiden an dem Vorderwagen angelenkten Lenker gegen den Drehkranzoberteil hin auch gabelartig divergieren. Um auch die bei dem Durchfahren einer Mulde oder aber bei dem Passieren einer Ruppe zwischen dem Vorderwagen und dem Nachläufer auftretenden Kippbewegungen auszugleichen, ist es ferner von Vorteil, wenn das ober die dem Vorderwagen zugekehrten Enden des oder der Lenker dann längsverschiebbar an dem Vorderwagen angelenkt sind, was beispielsweise dadurch zu verwirklichen ist, daß die Lenkerenden an dem hinteren Ende einer am Ende des Vorderwagens angeordneten, begrenzt längsverschiebbaren Teleskopstange angelenkt sind.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es noch, bei der Kurvenfahrt dem Portaiträger und damit auch dem von diesem getragenen Faltenbalg sowie der Drehscheibe eine Schwenkbewegung zu erteilen, die nur halb so groß ist wie der Einschlagwinkel, um den der Vorläufer bei der Kurvenfahrt ausschwenkt. Eine solche Zwangssteuerung der Drehscheibe läßt sich erfindungsgemäß dadurch erreichen, daß der die Drehscheibe sowie den Faltenbalg tragende Portal träger über ein Steuergetriebe mit dem Vorderwagen und dem Nachläufer verbunden ist. Dieses Steuergetriebe kann dabei beispielsweise aus einem um eine vertikale Achse schwenkbar an dem Portal träger angelenkten Steuerdreieck oder auch einer Steuerscheibe sowie zwei in einem Abstand von dieser vertikalen Schwenkachse an dem Steuerdreieck oder der Steuerscheibe angelenkten Lenkern bestehen, deren freie Enden einerseits an dem Vorderwagen und andererseits an dem Nachläuf er angreifen.
  • Die Anlenkachsen der Lenker sowie die Abstände dieser Achsen voneinander sind dabei zweckdienlich so gewählt, daß bei einen Ausschwenken des Vorderwagens um einen WinkelOb dem Portalträger und mit diesem auch der Drehscheibe dann eine Schwenkbewegung um den halben WinkelJll; erteilt wird.
  • Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer auf der Zeichnung dargestellten beispielsweisen Ausffihrungsfors sowie den sich hieran anschließenden Ansprüchen.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Draufsicht des Schubgelenkzuges, Fig. 2 einen Ausschnitt aus der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab und Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie 3-3.
  • Die Fig. 1 zeigt im Grundriß einen mit 1 bezeichneten Schubgelenkzug, der aus einem Vorderwagen 2, einem in der Achse 3 an dem Vorderwagen 2 angelenkten Nachläufer 4 besteht, wobei sich zwischen dem Vorderwagen 2 und dem Nachläufer 4 ein mit 5 bezeichneter Drehteil befindet, auf den nachstehend noch näher eingegangen wird.
  • Während der Vorderteil 6 des Vorderwagens 2 eine mit den beiden lenkbaren Rädern 7 bestückte Vorderachse 8 aufweist.
  • ist der Nachläufer 4 zweiachsig ausgebildet, wobei die im hinteren Teil 9 des Nachläufers 4 angeordnete starre Antriebsachse mit 10 und die im vorderen Teil 11 des Nachläufers 4 befindliche Mittelachse mit 12 bezeichnet sind. Bei dieser Gestaltung sind die Räder 13 der starren Antriebsachse 10 von einem hinter dieser Antriebsachse 10 liegenden, nicht besonders dargestellten Antriebsaggregat angetrieben. Die zur Mittelachse 12 gehörigen Räder 14 dagegen sind lenkbar, wobei die Lenkung dieser Räder 14 in der nachstehend näher erläuterten Weise in Abhängigkeit von dem Ausschwenken des Vorderwagens 2 gegenüber dem Nachläufer 4 erfolgt.
  • Die Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, wobei der Rahmen des Vorderwagens 2 mit 15 und der Rahmen des Nachläufers 4 mit 16 bezeichnet sind. Wie insbesondere aus der Fig. 3 ersichtlich ist, so stützt sich der an dem Rahmen 15 des Vorderwagens 2 angeordnete Anlenkarm 17 über ein Kugelgelenk 18 allseitig schwenkbar auf dem an dem Rahmen 16 des Nachläufers 4 angeordneten Anlenkarm 19 ab. Oberhalb des Kugelgelenkes 18 ist am freien Ende 20 des Anlenkarmes 17 ein weiteres Kugelgelenk 21 angeordnet, auf dem sich ebenfalls allseitig schwenkbar ein in den Fig. 2 und 3 nur gestrichelt dargestellter Portalträger 22 abstützt. Dieser Portalträger 22 dient dabei sowohl der Halterung eines nicht besonders dargestellten Faltenbalges als auch der Unterstützung einer nur schematisch dargestellten Drehscheibe 23, deren beiden Teilscheiben 24 mittels eines durchgehenden, quer zur Längsrichtung des Schubgelenkzuges 1 gerichteten Scharnieres 25 aneinander angelenkt und somit in Richtung der beiden Pfeile 26 schwenkbar sind.
  • Wie sich insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ergibt, so ist im Bereich der Anlenkachse 3 an dem Anlenkarm 19 des Nachläufers 4 ein als Zwischenglied dienender, zur Anlenkachse 3 konzentrischer Drehkranz 27 angeordnet, wobei der Drehkranzunterteil 28 fest mit dem Anlenkarm 19 und der auf dem Drehkranzunterteil 28 aufsitzende Drehkranzoberteil 29 über zwei Lenker 30 mit dem gegen den Nachläufer 4 gerichteten Anlenkarm 17 des Vorderwagens 2 verbunden is . Hierbei bilden die beiden Lenker 30 eine sich nach hinten spreizende Gabel, deren dem Vorderwagen 2 zugekehrte Enden 31 an dem freien Ende 32 einer Teleskopstange 33 angelenkt sind, die selbst wieder begrenzt verschiebbar in einer an dem Rahmen 15 des Vorderwagens 2 befestigten Hülse 34 gelagert ist. Diese längsverschiebbare Lagerung der Teleskopstange 33 in der Hülse 34 ermöglicht es, daß beim Durchfahren von Senken oder aber auch beim Überfahren von Kuppen hierbei zwischen dem Vorderwagen 2 und der Anlenkachse 3 auftretende Längenänderungen leicht ausgeglichen werden können.
  • Die beiden anderen, der Anlenkachse 3 zugekehrten Enden 35 dieser beiden Lenker 30 dagegen sind an dem zuvor erwähnten Drehkranzoberteil 29 angelenkt und um eine Achse 36 schwenkbar, die zur Längsachse des Vorderwagens 2 quergerichtet ist. Weiter ist an diesem DrehkranzoberteLl 29 schwenkbar um eine vertikale Achse 37 das Ende 38 einer mit 39 bezeichneten Lenkstange angelenkt, deren dem Drehkranz 27 abgekehrtes Ende 40 wieder an dem Achsschenkel 41 des zu der Mittelachse 12 gehörigen Lenkgestänges 42 angelenkt ist.
  • Führt bei dieser erfindungsgemäßen Lenkung der Vorderwagen 2 eine Schwenkbewegung in Richtung des Pfeiles 43 um den Winkelcu aus, so wird hierbei über die beiden Lenker 30 der Drehkranzoberteil 29 mitgenommen, was zur Folge hat, daß die Lenkstange 39 in Richtung des Pfeiles 44 verschoben wird. Diese Verschiebung der Lenkstange 39 wiederum hat eine Schwenkbewegung des Achsschenkels 41 und damit auch eine Schwenkbewegung der zur Mittelachse 12 gehörigen Räder 14 in Richtung der Pfeile 45 zur Folge. Dieser Vorteil dieser Lenkgestaltung ist dabei der, daß der als Zwischenglied dienende Drehkranz 27 exakt in der Anlenkachse 3 liegt und somit eine exakte Übertragung des Ausschwenkens des Vorderwagens 2 auf das Lenkgestänge 42 der Mittelachse 12 übertragen wird.
  • Wie sich weiter aus der Fig. 2 ergibt, so ist zwischen dem Vorderwagen 2 und dem Nachläufer 4 noch ein mit 46 bezeichnetes Lenkgestänge angeordnet. Dieses Lenkgestänge 46 weist ein Steuerdreieck 47 auf, das mit seiner Ecke 48 an der Unterseite des Portalträgers 22 angelenkt ist.
  • An den beiden anderen Ecken 49 und 50 des Steuerdreieckes 47 ist jeweils ein Lenker 51 bzw. 52 angelenkt.
  • Während der Lenker 51 mit seinem freien Ende 53 an dem Rahmen 15 des Vorderwagens 2 angelenkt ist, ist das Ende 54 des anderen Lenkers 52 an dem Rahmen 16 des Nachläufers 4 angelenkt.
  • Führt der Vorderwagen 2 nun in der zuvor schon erwähnten Weise eine Schwenkbewegung um den Winkel d/ aus, so hat dieses einen auf den Lenker 51 wirkenden Druck in Richtung des Pfeiles 55 und damit ein Verschwenken des Lenkers 52 und des diesem benachbarten, die Hypothenuse des Steuerdreieckes 47 bildenden Schenkels 56 gegeneinander in Richtung der beiden Pfeile 57 und 58 zur Folge. Dieses Verschwenken des Lenkers 52 sowie des Schenkels 56 führt dazu, daß die Ecke 48 des Steuerdreieckes 47 um die Anlenkachse 3 geschwenkt wird. Diese Schwenkbewegung wird dabei auf den Portalträger 22 und damit auch auf die Drehscheibe 23 übertragen. Da bei dem Ausschwenken des Vorderwagens 2 um den Winkel cit der Lenker 52 und der Schenkel 56 des Steuerdreieckes 47 jeweils gleiche Wege zurücklegen, werden der Portalträger 22 und die Drehscheibe 23 auch nur um den Teilweg des Schenkels 56 in Richtung des Pfeiles 59 verschwenkt, was gerade dem halben Ausschwenkwinkel ;/t entspricht.
  • Bezugszeichenliste: 1 Schubgelenkzug 2 Vorderwagen 3 Anlenkachse 4 Nachläufer 5 Drehteil 6 Vorderteil von 2 7 Räder von 8 8 Vorderachse 9 hinterer Teil von 4 10 Antriebsachse 11 vorderer Teil von 4 12 Mittelachse 13 Räder von 10 14 Räder von 12 15 Rahmen von 2 16 Rahmen von 4 17 Anlenkarm von 2 18 Kugelige: nk v. 17 19 Anlenkarm von 4 20 Ende von 17 21 Kugelgelenk 22 Portal träger 23 Drehscheibe 24 Teilscheiben von 23 25 Scharnier von 24 26 Pfeile 27 Drehkranz 28 Drehkranzunterteil - - Ausschwenkwinkel von 2 29 Drehkranzoberteil 30 Lenker 31 Enden von 30 32 Ende von 33 33 Teleskopstange 34 Hülse zu 33 35 Enden von 30 36 Schwenkachse von 30 37 Anlenkachse zu 38 38 Ende von 39 39 Lenkstange 40 Ende von 39 41 Achsschenkel 42 Lenkgestänge 43 Pfeil 44 Pfeil 45 Pfeil 46 Lenkgestänge 47 Steuerdreieck 48 Ecke von 42 49 Ecke von 47 50 Ecke von 47 51 Lenker 52 Lenker 53 Ende von 51 54 Ende von 52 55 Pfeil 56 Schenkel von 47 57, 58, 59 Pfeil Leerseite

Claims (10)

  1. S c h u bre 1 e n k zu g A n s p r ü c h e: 1 ) chubgelenkzug bestehend aus einem mit nur einer lenkbaren Vorderachse ausgestatteten Vorderwagen, einem an diesem angelenkten und sowohl eine hintere starre Antriebsachse als auch eine vordere lenkbare Mittelachse aufweisenden Nachläuf er sowie einem zwischen dem Vorderwagen und dem Nachläufer befindlichen, um eine vertikale Achse schwenkbaren Drehteil, dessen Portalträger sich in der Anlenkachse allseitig drehbar auf dem freien Ende entweder des Vorderwagens oder des Nachläufers abstützt, wobei das Lenkgestänge der Räder der Mittelachse über eine Lenkstange od. dgl. mit dem freien Ende des Vorderwagens verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Bereich der Anlenkachse (3) von Vorderwagen (2) und Nachläufer (4) ein um diese Achse (3o schwenkbares Zwischenglied (27) befindet, das der Schwenkbewegung des Vorderwagens (2) folgt und an dem die auf das Lenksystem (41,42) der Räder (14) der Mittelachse (12) einwirkende Lenkstange (39) angelenkt ist.
  2. 2. Schubgelenkzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenglied ein an dem vorderen Ende (19) des Nachläufers (41) angeordneter, zur Anlenkachse (3) konzentrischer Drehkranz (27) vorgesehen ist, dessen Oberteil (29) über mindestenS einen Lenker (30) mit dem Vorderwagen (2) verbunden ist.
  3. 3. Schubgelenkzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstange (39) die Längsachse des Nachläufers (4) kreuzt und an der dem zum Lenksystem gehörigen Achsschenkel (41) abgekehrten Seite des Drehkranzoberteiles (29) angelenkt ist.
  4. 4. Schubgelenkzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkranzoberteil (29) über zwei Lenker (30) mit dem Vorderwagen (2) verbunden ist, wobei die beiden Lenker (30) mit ihren beiderseitigen Enden (31,35) einerseits an dem Vorderwagen (2) und andererseits an dem Drehkranzoberteil (29) angelenkt und schwenkbar sind um jeweils eine gemeinsame, horizontal und quer zur Fahrtrichtung des Vorderwagens (2) stehende Achse (36).
  5. 5. Schubgelenkzug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an dem Vorderwagen (2) angelenkten Lenker (30) gegen den Drehkranzoberteil (29) hin gabelartig divergieren.
  6. 6. Schubgelenkzug nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die dem Vorderwagen (2) zugekehrten Enden (31) des oder der Lenker (30) längsverschiebbar an dem Vorderwagen (2) angelenkt sind.
  7. 7. Schubgelenkzug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkerenden (31) an dem hinteren Ende (32) einer am Ende des Vorderwagens (2) angeordneten, begrenzt längsverschiebbaren Teleskopstange (33) angelenkt sind.
  8. 8. Schubgelenkzug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Drehscheibe (23) sowie den Faltenbalg tragende Portalträger (22) über ein Steuergetriebe (47,51,52) mit dem Vorderwagen (2) und dem Nachläuf er (4) verbunden ist.
  9. 9. Schubgelenkzug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergetriebe aus einem um eine vertikale Achse (48) schwenkbaren, an dem Portalträger (22) angelenkten Steuerdreieck (47) oder einer Steuerscheibe sowie zwei in einem Abstand von dieser vertikalen Achse (48) an dem Steuerdreieck (47) oder der Steuerscheibe angelenkten Lenkern (51,52) besteht, deren freie Enden einerseits an dem Vorderwagen (2) und andererseits an dem Nachläufer (4) angreifen.
  10. 10. Schubgelenkzug nach Anspruch 8 und/oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkachsen (53,54) der Lenker (51,52) sowie die Abstände dieser Achsen (53,54) voneinander so gewählt sind, daß bei einem Ausschwenken des Vorderwagens (2) um einen Winkel α dem Portalträger (22) eine Schwenkbewegung (59) um den halben Winkel (α/2) erteilt wird.
DE19803014913 1980-04-18 1980-04-18 Schubgelenkzug Ceased DE3014913A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3124869A1 (de) * 1980-06-30 1982-02-25 Autóipari Kutató Intézet, Budapest Zweigliedriges gelenkiges fahrzeug
EP0045889A3 (en) * 1980-08-08 1983-11-09 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nurnberg Aktiengesellschaft Articulated verhicle, especially an omnibus
DE4127750C1 (en) * 1991-08-22 1992-09-03 Mercedes-Benz Aktiengesellschaft, 7000 Stuttgart, De Automotive equipment improving stability of car and trailer linkage - uses sensors or measurement value pick=ups to register undesired swing of trailer and automatic auxiliary linkage to counteract it

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