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DE3014333A1 - Verfahren zum teilweisen vergiessen von bauelementen und mehrteiliges gehaeuse zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum teilweisen vergiessen von bauelementen und mehrteiliges gehaeuse zur durchfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE3014333A1
DE3014333A1 DE19803014333 DE3014333A DE3014333A1 DE 3014333 A1 DE3014333 A1 DE 3014333A1 DE 19803014333 DE19803014333 DE 19803014333 DE 3014333 A DE3014333 A DE 3014333A DE 3014333 A1 DE3014333 A1 DE 3014333A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
cover
potting compound
chamber
compound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803014333
Other languages
English (en)
Other versions
DE3014333C2 (de
Inventor
Helmut Wuerz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
R Stahl Schaltgeraete GmbH
Original Assignee
R Stahl Schaltgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by R Stahl Schaltgeraete GmbH filed Critical R Stahl Schaltgeraete GmbH
Priority to DE3014333A priority Critical patent/DE3014333C2/de
Publication of DE3014333A1 publication Critical patent/DE3014333A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3014333C2 publication Critical patent/DE3014333C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K5/00Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
    • H05K5/06Hermetically-sealed casings
    • H05K5/064Hermetically-sealed casings sealed by potting, e.g. waterproof resin poured in a rigid casing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren zum teilweisen Vergießen von Bauelementen
  • und mehrteiliges Gehäuse zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum teilweisen Vergießen von Bauelementen in einem Gehäuse mittels einer Vergußmasse.
  • Wenn in einem Gehäuse zusätzlich zu elektronischen Bauelementen auch elektromechanische Bauelemente enthalten sind, muß dafür Sorge getragen werden, daß die Vergußmasse, die dem Isolieren und Haltern der elektronischen Bauelemente dient, nicht auch in das elektromechanische Bauelement eindringt und dieses zerstört Bei explosionsgeschützten Betriebsmitteln, bei denen häufig elektromechanische und elektronische Bauelemente gemeinsam druckfest gekapselt sind, muß die Vergußmasse gleichzeitig einen druckfesten Verschluß des Gehäuses bilden, wobei auch die obengenannte Bedingung eingehalten werden muß.
  • Hierzu ist es bekannt, in dem Gehäuse zwischen den elektronischen und den elektromechanischen Bauelementen Abschottungen vorzusehen, die ein Durchfließen der Vergußmasse zu den elektromechanischen Bauelementen verhindern sollen , was jedoch die Montage- und Herstellungskosten erhöht und keineswegs immer zufriedenstellend arbeitet. Immer wieder durchlaufende Vergußmasse macht die elektromechanischen Bauelemente unbrauchbar und sorgt so für einen verhältnismäßig hohen Produktionsausschuß.
  • Es ist weiterhin bekannt, die zu vergießenden Gehäuse mit der Montageöffnung für die elektronischen Bauelemente nach unten auf eine Platte fest aufzudrücken und von oben her teilweise mit Vergußmasse zu füllen Das Verfahren hat aber den Nachteil, daß die Gehäuse bis zum Aushärten der Vergußmasse in der Gießeinrichtung verbleiben müssen, womit sich wiederum die Herstellungskosten erhöhen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Verfahren zum teilweisen Vergießen von Gehäusen zu schaffen, bei dem keine Abschottungen innerhalb des Gehäuses erforderlich sind und bei dem die zu vergießenden Gehäuse auch nicht zum Aushärten der Vergußmasse. in der Gießvorrichtung verbleiben müssen. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, ein für die Durchführung des Verfahrens geeignetes Gehäuse zu schaffen.
  • Das Verfahren zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des Hauptanspruches gekennzeichnet, während das zur Durchführung geeignete Gehäuse durch die Merkmale des Anspruches 6 gekennzechnet ist.
  • Das Verfahren weist den Vorteil auf, daß der Bereich, in den die Vergußmasse beim Einfüllen vordringt, genau vorherzusehen ist, ohne daß kostenintensive und unzuverlässige Dichtungen vorgesehen werden müssen. Außerdem kann das vergossene Gehäuse, auch wenn die Vergußmasse noch nicht ausgehärtet ist, bereits aus der Vergießeinrichtung entnommen werden.
  • Wenn. über die ,Außenabmessungen des fertigen vergossenen Gehäuses keine Angußöffnungen hervorstehen dürfen, bzw.
  • in dem Gehäuseinneren keine Angußöffnung vorgesehen werden kann, ist es zweckmäßig, den Deckel bereits vor dem Einsetzen des Gehäuses wenigstens teilweise mit Vergußmasse zu füllen.
  • Um zu verhindern, daß bei eventuell zu groß bemessener Menge der Vergußmasse der Füllstand in dem Gehäuse un-.
  • zulässig hoch wird, kann die Höhe des Deckelrandes derart gewählt werden, daß sie der Höhe des Füllstandes der Vergußmasse entspricht, so daß ein zuviel an Vergußmasse nach außen überlaufen kann.
  • Sehr einfache Konstruktionsverhältnisse für das Gehäuse ergeben sich, wenn die Gestalt des Deckelrandes derart gewählt wird, daß an wenigstens einer Stelle ein eine Angußöffnung bildender Spalt zwischen dem Deckelrand und dem Gehäuse entsteht, wobei zwischen dem Spalt und dem Inneren des Gehäuses eine strömungsmäßige Verbindung besteht. Hierdurch ist es möglich, den Deckel bereits auf das Gehäuse aufzusetzen und seitlich zwischen dem Gehäuse und dem Deckel die Vergußmasse einzufüllen.
  • Um die mechanische Verbindung zwischen der Vergußmasse und dem Gehäuse einerseits und der Vergußmasse und dem Deckel andererseits zu verbessern, können an dem Gehäuse und/oder dem Deckel Hinterschneidungen vorgesehen werden.
  • Damit beim Vergießen die Vergußmasse in die entsprechenden Bereiche innerhalb des Gehäuses läuft, weist da.s Gehäuse wenigstens eine innerhalb des Deckels befindliche öffnung auf, durch die hindurch die Vergußmasse eindringt, wobei der Deckel wannenartig ausgebildet ist und zusammen mit dem Gehäuse eine in sich abgeschlossene, vollständige Gießform bildet.
  • Je nach der Kontur des Hohlraumes in dem Gehäuse ist es unter UmstäNden günstig, in dem Gehäuse Entlüftungs örfnungen oder Steiger vorzusehen, damit die Vergußmasse alle vorgesehenen Hohlräume entsprechend ausfüllen kann.
  • Bei explosionsgeschützten Betriebsmitteln kann die Entlüftungsöffnung durch einen zünddurchschlagssicheren Spalt eines Betätigungselementes oder eine Prüföffnung gebildet sein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein gemäß der Erfindung zu vergießendes Gehäuse für elektronische Bauelemente, geschnitten entlang der Linie I-I nach Fig. 2 in einer Seitenansicht, Fig. 2 das Gehäuse nach Fig. 1 in einer Draufsicht, Fig. 3 einen Teil des Gehäuses nach Fig. 1, geschnitten entlang der Linie 111-111 nach Fig. 2 in einer Seitenansicht und Fig. 4 ein gemäß der Erfindung vergossenes Gehäuse mit einem explosionsgeschützten Schalter in einem Längsschnitt,ähnlich dem Schnitt nach Fig. 1 in einer Seitenansicht.
  • Das beispielsweise für den Einbau in Steuerkästen vorgesehene und in Fig. 1 veranschaulichte Gehäuse 1 weist einen oberen Anschlußraum 2 sowie eine durch eine Trennwand 3 abgeteilte darunterliegende Kammer 4 auf, die nach unten offen ist. In der Kammer 4 stecken auf einer gedruckten Schaltungsplatte 5 angeordnete elektronische Bauelemente, wie eine Sicherung 6, ein Widerstand 7 und ein Transformator 8, die insgesamt bis zum Erhärten - der einzufüllenden Vergußmasse durch die Leiterplatte 5 mechanisch zusammengehalten sind.
  • Die elektrische Verbindung zwischen der Leiterplatte 5 und in dem Anschlußraum 2 angeordneten Anschlußklemmen 9, 10, 11 und 12 erfolgt mittels Anschlußfahnen 13, die in entsprechenden Bohrungen 14d sitzen, die die Trennwand 3 zwischen dem Anschlußraum 2 und der Kammer 4 von oben nach unten durchsetzen.
  • Von unten her ist auf das Gehäuse 1 ein wannenartiger Deckel 15 aufgeschoben, der mit seinem Rand 16 das Gehäuse 1 bis zu einer vorbestimten Höhe vollständig umschließt und und auf diese Weise die Kammer 4 nach unten vollständig abschließt.
  • Der Deckelrand 16 steht, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, an zwei bezüglich dem Gehäuse 1 gegenüberliegenden Seiten flanschartig ab, so daß in diesen Bereichen- zwischen dem Gehäuse 1 und dem Deckelrand 16 nach oben offene öffnungen 17 und 18 entstehen, die strömungsmäßig mit der Kammer 4 im Inneren des Gehäuses 1 verbunden sind. In den flanschartigen Ausbuchtungen des Randes 16 können Befestigungs bohrungen 19 und 20 vorgesehen sein.
  • Die strömungsmäßige Verbindung zwischen den Angußöffnungen 17 und 18 und der Kammer 4 kann durch seitliche Ausnehmungen in dem Gehäuse 1 in dem Bereich des Deckelrandes zustandekommen oder dadurch erfolgen, daß zwischen dem Gehäuse 1 und dem Boden 21 des Deckels 15 ein Spalt freibleibt, beispielsweise im das Gehäuse 1 auf am Deckelrand 16 angeordneten Anschlägen aufsteht.
  • Zum Vergießen der Bauelemente 6, 7, 8 in dem Gehäuse 1 nach Fig. 1 wird zunächst die fertigbestückte Leiterplatte 5 in die Kammer 4 des Gehäuses 1 eingeführt und mit den in den Bohrungen 14a bis 14c steckenden Anschlußfahnen 13 elektrisch und mechanisch, beispielsweise durch Verlöten, verbunden. Danach wird das so vorbereitete Gehäuse 1 von oben in den wannenartigen Deckel 15 gesteckt, der nunmehr durch eine der Angußöffnungen 17 oder 18 mit Vergußmasse gefüllt wird, die entsprechend dem Prinzip der kommunizierenden Röhren im Inneren der Kammer 4 aufsteigt und bis zur Einfülihöhe alle Bauelemente umschließt.
  • Wenn die Kontaktfahnen 13 mit ausreichendem Spiel in den zugehörigen Bohrungen 14a bis 14c sitzen, wirken diese Bohrungen 1 4a bis 14c als Entlüftungso#ffnungen oder Steiger, so die eingefüllte und fldssige Vergußmasse ohne weiteres in den Bohrungen 14a bis 14c aufsteigen kann und auch die Kontaktfahnen 13 in dem Gehäuse 1 fixiert. Damit die Füllung der Kammer 4 durch die Vergußmasse nicht unter Umständen wegen komprimierter Luft behindert wird, kann es unter Umständen zweckmäßig sein, weitere Steiger anzubringen, die in entsprechend geeigneter Höhe innerhalb der Kammer 4 enden. Außerdem ist sichergestellt, daß bei explosionsgeschützten Betriebsmitteln die Kontaktfahnen 13 in ausreichender Länge von der Vergußmasse umhüllt und in dem Gehäuse fixiert sind.
  • Anstatt die Kammer 4 über die Angußöffnungen 17 und 18 mit der Vergußmasse zu füllen, ist es auch möglich, den wannenartigen Deckel 15 vor dem Einsetzen des vorbereiteten Gehäuses 1 teilweise mit Vergußmasse zu füllen, die dann beim Einsetzen des Gehäuses 1 entsprechend in der Kammer 4 nach oben steigt und die zu vergießenden Bauelemente umschließt. Wenn dieses Verfahren verwendet wird, ist es nicht notwendig, daß der Deckelrand 16 über die äußere Kontur des Gehäuses 1 hinaussteht, um eine nach oben offene Angußöffnung zu bilden.
  • Es ist ersichtlich, daß durch das Verfahren die Füllhöhe der Kammer 4 auch ohne die Verwendung von eventuellen Dichtungsmitteln zwangsläufig begrenzt ist und sichergestellt ist, daß die Vergußmasse nicht weiter als erwünscht in der Kammer 4 aufsteigt bzw. diese füllt. Beispielsweise kann die Vergußmasse nicht in den Anschlußraum eindringen, obwohl die Bohrungen 14a bis 14c eine flüssigkeitsdurchlässige Verbindung zwischen der Kammer 4 und dem Anschlußraum 2 besteht. Außerdem kann das mit dem Deckel 15 versehene und vergossene Gehäuse 1 sofort aus der Gießeinrichtung entnommen werden, noch ehe die Vergußmasse erstarrt ist.
  • Um die mechanische Festigkeit zwischen der Vergußmasse und dem Deckel 15 einerseits und der Vergußmasse und dem Gehäuse 1 andererseits zu erhöhen, können an dem Gehäuse 1 und dem Deckel 15 Hinterschneidungen 30 und 31 vorgesehen sein, wie sie in den Fig. 2 und 3 ersichtlich sind.
  • Zur Erhöhung der Festigkeit können bei Kammern mit großem Querschnitt vor dem Einsetzen des vorbereiteten Gehäuses 1 in den Deckel 15 Geflechte aus Metall oder organischen bzw. anderen anorganischen Materialien eingelegt werden, die dann ebenfalls.
  • von der Vergußmasse umschlossen und festgelegt werden.
  • Wenn das Gehäuse 1 zusammen mit den darin untergebrachten Einbauten ein explosionsgeschütztes Betriebsmittel in der Schutzart Druckfeste Kapselung darstellt, weist die Trennwand 3 eine Prüföffnung 32 auf, die beim Vergießen ebenfalls als Entlüftungsöffnung wirkt und bei dem Gießvei fahren frei von Vergußmasse bleibt. Nachdem die Vergußmasse ausgehärtet ist, kann über-die Prüföffnung 32 der in der Kammer 4 verbliebene Hohlraum auf Druckfestigkeit geprüft werden, woraufhin dann die Prüföffnung 32 mit einer entsprechenden eingeklebten Schraube bleibend verschlossen wird und das Gehäuse einen druckfesten gekapselten Raum enthält.
  • In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel veranschaulicht, bei dem ein Schalter 40, angeordnet in der Kammer 4 des Gehäuses 1, explosionsgeschützt in der Schutzart Druckfeste Kapselung ausgeführt ist.
  • Der Druckschalter 40 enthält in einem eigenen Schalter gehäuse 41 angeordnete, feststehende Kontakte 42, die über zugehörige Anschlußfahnen 43 mit Leiterbahnen der gedruckten Schaltungsplatte 5 elektrisch verbunden sind.
  • Innerhalb des Schaltergehäuses 41 befindet sich zwischen den feststehenden Kontakten eine durch eine Feder 44 in eine Endlage vorgespannte,bewegliche Kontaktbrücke 45, die je nach ihrer Lage unterschiedliche Kontakte 42 elektrisch miteinander verbindet. Zur Betätigung der Kontaktbrücke 45 sitzt in einer Öffnung des Schaltergehäuses 41 ein Schalterstößel 46, der seinerseits über einen in einer Bohrung 47 der Trennwand 3 sitzenden und axial verschieblichen Stößel 48 zu betätigen ist. Der Stößel 48 bildet zusammen mit der Bohrung 47 einen zünddurchschlagssicheren Spalt.
  • Im übrigen entspricht der Aufbau des Gehäuses 1 nach Fig. 4 dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2, weshalb hier gleiche Bezugszahlen entsprechende# Gegenstände kennzeichnen; eine Beschreibung ist insofern überflüssig.
  • Zum hermetischen Verschließen der Zugangsöffnung, über die der Schalter 40 von unten her in die Kammer 4 bei der Montage eingeführt wurde, wird der unter dem Schalter 40 befindliche Raum mit einer Vergußmasse gefüllt, so daß sich der Schalter 40 dann in einer druckfesten Kapsel befindet, die nurmehr über den zünddurchschlagssicheren Spalt zwischen dem Stößel 48 und der Bohrung 47 belüftet ist.
  • Zum Vergießen wird gemäß dem Verfahren das mit dem Schalter 40 versehene, fertig vorbereitete Gehäuse 1 von oben her in den wannenartigen Deckel 15 gesteckt, der nunmehr von oben her durch eine der Angußöffnungen 17 oder 18, wie sie aus Fig. 2 ersichtlich sind, mit Vergußmasse gefüllt wird. Die Vergußmasse steigt innerhalb des wannenartigen Deckels 15 auf, wobei die Einfüllhöhe durch den Rand 16 des annenartigen Deckels begrenzt ist, da dieser bei weiterem Einfüllen von Vergußmasse einfach überläuft. Die Oberfläche der eingefüllten Vergußmasse ist in Fig. 4 durch eine Linie 50 dargestellt.
  • Die Entlüftung der Kammer 4 beim Einfüllen der Vergußmasse erfolgt durch den zünddurchschlagssicheren Spalt, so daß zusätzliche Entlüftungsöffnungen in dem Gehäuse 1 nicht erforderlich sind.

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum teilweisen Vergießen von in einer Kammer eines Gehäuses angeordneten Bauelementen mittels einer Vergußmasse, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den zu vergießenden Bauelementen versehene, im Bereich der Vergußmasse wenigstens eine öffnung aufweisende Gehäuse in einen wannenartigen, einen umlaufenden Rand aufweisenden Deckel eingesetzt wird und daß der durch den Deckel begrenzte Bereich des Gehäuses durch die öffnung hindurch wenigstens teilweise mit Vergußmasse gefüllt ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel bereits vor dem Einsetzen des Gehäuses mit Vergußmasse gefüllt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Deckelrandes derart gewählt wird, daß sie der Höhe des Füllstandes der Vergußmasse entspricht.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestalt des Deckelrandes derart gewählt wird, daß an wenigstens einer Stelle ein eine Angußöffnung bildender Spalt zwischen dem Deckelrand und dem Gehäuse entsteht, wobei zwischen dem Spalt und der Kammer des Gehäuses eine strömungsmäßige Verbindung besteht.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bereich der Vergußmasse in dem Gehäuse und/oder -dem Deckel Hinterschneidungen vorgesehen werden.
  6. .6. Mehrteiliges Gehäuse zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Kammer, in der wenigstens ein zumindest teilweise mit einer Vergußmasse zu vergießendes Bauteil angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) im Bereich der Vergußmasse wenigstens eine Öffnung (4) aufweist und in einem wannenartigen einen umlaufenden Rand (16) aufweisenden Deckel (15) steckt, der zusammen mit dem Gehäuse (1) eine Gießform bildet.
  7. 7. Gehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (16) des Deckels (15) an wenigstens einer Stelle zusammen mit dem Gehäuse (1) eine Angußöffnung (t7, 18) bildet.
  8. 8. Gehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es selbst und/oder der Deckel (15) im Bereich der Vergußmasse Hinterschneidungen (30, 31) aufweist.
  9. 9. Gehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in ihm Entlüftungsöffnungen (14a bis 14c) ausgebildet sind.
DE3014333A 1980-04-15 1980-04-15 Verfahren zum teilweisen Vergießen einer Bauelemente enthaltenden Kammer eines Gehäuses und mehrteiliges Gehäuse zur Durchführung des Verfahrens Expired DE3014333C2 (de)

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DE3014333C2 DE3014333C2 (de) 1982-05-06

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DE3014333C2 (de) 1982-05-06

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