DE301431C - - Google Patents
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- DE301431C DE301431C DENDAT301431D DE301431DA DE301431C DE 301431 C DE301431 C DE 301431C DE NDAT301431 D DENDAT301431 D DE NDAT301431D DE 301431D A DE301431D A DE 301431DA DE 301431 C DE301431 C DE 301431C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H63/00—Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
- F16H63/40—Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism comprising signals other than signals for actuating the final output mechanisms
- F16H63/46—Signals to a clutch outside the gearbox
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60W—CONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
- B60W10/00—Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
- B60W10/02—Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of driveline clutches
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60W—CONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
- B60W10/00—Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
- B60W10/10—Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of change-speed gearings
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K2702/00—Control devices wherein the control is combined with or essentially influenced by the engine or coupling, e.g. in an internal combustion engine, the control device is coupled with a carburettor control device or influenced by carburettor depression
- B60K2702/08—Semi-automatic or non-automatic transmission with toothed gearing
- B60K2702/18—Semi-automatic or non-automatic transmission with toothed gearing with a preselection system, e.g. semi-automatic
- B60K2702/20—Semi-automatic or non-automatic transmission with toothed gearing with a preselection system, e.g. semi-automatic using different control members for preselection and actuating, e.g. shift actuation is initiated by clutch pedal with elastic connection for energy accumulation
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Zahnräderwechselgetriebe, bei denen. zum Ein- und Ausrücken
der Wechselräder Schaltstangen Verwendung finden, und betrifft insbesondere eine
Getriebeschaltvorrichtung der durch das Patent 296241 geschützten Bauart.
Bei diesen Getrieben erfolgt die Entriegelung der jeweilig einzurückenden Schaltstange
und die Verriegelung der jeweilig nicht eirizurückenden Schaltstangen durch eine willkürliche
Betätigung von Organen, die unabhängig von ■ dem die Schaltstangenbewegung
regelnden Kupplungshebel zu bedienen sind. Für jede Schaltstange ist ein besonderes Riegelorgan
vorgesehen, und es führen so viele voneinander unabhängige Leitungen zur gemeinschaftlichen,
an einem geeigneten Orte untergebrachten Bedienungsstelle, wie Schaltstangen vorhanden sind.
Mit einer derartigen Anordnung sind noch verschiedene Nachteile verknüpft. Die mit
der Zahl der Schaltstangen steigende Zahl der Leitungen wirkt unübersichtlich, und einfache
Gestängeübertragungen sind wegen Platzmangel überhaupt nicht gut verwendbar. Außerdem
kann jede Leitung sowie jedes der voneinander unabhängigen Riegelorgane Anlaß zu
einer Störung geben, ohne daß Ort und Ursache immer rasch auffindbar sind. Die Erfindung
bezweckt, diese Mängel zu beheben und die dem Patent 296241 entsprechenden
Getriebe so zu vervollkommnen, daß sie größte Einfachheit mit völliger Betriebssicherheit vereinen.
Den Erfindungsgegenstand bildet demgemäß ein für Kraftfahrzeuge bestimmtes Zahnräderwechselgetriebe mit Schaltstangen
nach Patent 296241, bei dem die Entsicherung und Sicherung der jeweilig ein- oder
auszurückenden Schaltstange durch die Bewegung eines sämtlichen Schaltstangen gemeinschaftlichen
Organes erfolgt, das unabhängig von dem die Bewegung der Schaltstangen regelnden Kupplungshebel durch eine besondere
Steuerung zu bedienen ist.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι bis 3 einen senkrechten Längsschnitt, eine teilweise im Schnitt gehaltene Draufsicht
und den oberen Teil eines senkrechten Quer-Schnittes eines 4-stufigen Kraftwagenwechselgetriebes
mit gemeinschaftlicher verschiebbarer Steuerungsschiene und Drahtzugsteuerung,
Fig. 4 in größerem Maßstabe einen Querschnitt durch die Steuerung,
Fig. 5 eineiv der Fig. 1 entsprechenden Teil schnitt
nach 5-5 der Fig. 2,
Fig. 6 einen der Fig. 1 entsprechenden Teilschnitt mit geänderter Einzelheit,
Fig. 7 einen dem unteren Teil der Fig. 3 entsprechenden Schnitt mit geänderter Einzelheit,
Fig. 8 bis 10 den Fig. 1 bis 3 entsprechende
Darstellungen eines 4-stufigen Kraftwagenwechselgetriebes mit gemeinschaftlicher verdrehbarer
Steuerungswelle und Gestängesteuerung,
Fig. 11 in größerem Maßstabe eine Einzelheit,
und
Fig. 12 einen der Fig. 8 entsprechenden Teilschnitt mit geänderter Einzelheit.
Die Fig. 1 und 2 sowie 8 und 9 entsprechen im allgemeinen den Fig. 1 und 2 der Patentschrift
296241. Doch sind zur Erzielung größerer Deutlichkeit gewisse Einzelheiten in Wegfall
gekommen und dafür die der Erfindung entsprechenden Neuerungen aufgenommen. Für die nicht geänderten Einzelteile sind die ursprünglichen
Bezugszeichen beibehalten.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis 3 und 8 bis 10 sind -im Getriebekasten A
eine Hauptwelle B, eine Vorgelegewelle C und eine Zwischenwelle D gelagert. Das vordere
Ende der Hauptwelle B kann mittels eines auf ihr verschiebbaren Reibkegels E mit einem
auf der Motorwelle sitzenden Schwungrade G gekuppelt werden. Der Reibkegel steht unter
der Wirkung einer Druckfeder F und wird durch einen Fußhebel / bedient. Das hintere
Wellenende kann sich im allgemeinen frei in dem ihm zugekehrten Ende einer zur Hinterachse
führenden Übertragungswelle K drehen. Die Wellen B, C und D sind genutet und tragen
die mittels Muffen verschiebbaren Radsätze zum Einschalten von 4 Vorwärtsgeschwindigkeiten
und einer Rückwärtsgeschwindigkeit.
Zum Verschieben der Radsätze dienen fünf im oberen Teile des Getriebekastens A gelagerte
Schaltstangen Or, O1, O2, O3, 0\ die
mit je einem schleifringartig ausgebildeten Arme die Muffe" des zugeordneten Radsatzes
umfassen. Jede Schaltstange sucht sich unter dem Einfluß einer auf sie einwirkenden Druckfeder
P'\ P1, P2, P3, Pi aus ihrer vorderen
Ruhestellung nach hinten in die Arbeitsstellung zu verschieben, in der das zugehörige
Wechselräderpaar eingerückt ist. Andererseits kann man mit einer am Fußhebel / befestigten
Querschiene is die nahe ihrem vorderen Ende nasenartig verstärkten Schaltstangen
nach vorn ziehen, wenn man den Fußhebel entgegen der Wirkung der Kupplungsfeder F
beim Entkuppeln nach vorn drückt.
Um die bisher beschriebene, dem Hauptpatent völlig entsprechende Anordnung gemäß
der Erfindung auszugestalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 5 trägt jede Schaltstange etwa in der Mitte
einen Keil o'r ,o'1, o'2, o's, o'4. Quer zu den
Schaltstangen und unmittelbar über ihnen ist im Deckel des Getriebekastens A eine unter
der Wirkung einer Druckfeder 1 stehende Riegeischiene Q' verschiebbar angeordnet, die
fünf zum Durchlassen der Keile dienende Quernuten q'1 besitzt. Die Quernuten sind
gegenüber den Keilen so versetzt, daß jeweilig immer nur ein Keil freien Durchgang durch
die Riegelschiene erhalten kann. Gegen deren freies Ende vermag sich das freie Ende des
Druckdrahtes U eines Bowdenzuges U' zu stützen, der zu einem an einem Steuerrade 2
vorgesehenen Schaltkasten V führt. Der Draht U ist an einem Hohlkolben ux befestigt,
den eine Druckfeder Y nach unten zu drücken sucht. Die Kraft der Feder Y ist größer als
die der Feder 1. Der Kolben u1 kann entgegen
der Wirkung der Feder Y durch einen mit einem Bund x' versehenen Steuerknopf X
nach oben gezogen werden. Der Steuerknopf X besitzt sechs Einrillungen x'\ x°, x1
x2, x3, x11. Von diesen kann jeweilig eine zum
Eingriff mit einem am Steuerrade 2 befestigten Anschlagbolzen 2' gebracht werden.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise sei von der aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlichen Anordnung
ausgegangen, in der sich die einzelnen Teile befinden, wenn alle Übersetzungen ausgeschaltet
sind, der völlig nach vorn gedrückte Fußhebel die fünf Schaltstangen in
der vordersten Lage hält und der Steuerknopf X mittels seiner zweituntersten, dem
Leerlauf entsprechenden Einrillung x° in Eingriff mit dem Anschlagbolzen 2' steht. Die
Riegelschiene Q' sperrt dann sämtliche Schaltstangen. Diese können sich daher beim Loslassen
des Fußhebels / nur um die kleine Sicherheitsstrecke zurückbewegen, die dem Abstände
der Keile von der Riegelschiene entspricht. Letztere könnte sich bei stärkeren Erschütterungen verschieben und einer der
Schubstangen den Weg zum Einrücken eines Räderpaares freigeben. Um das zu verhindem,
besitzt sie eine aus Fig. 2 und 5 ersichtliche kurze Aussparung q'2, in die der Keil o'2
der Schaltstange O2 beim Loslassen des Fußhebels / eintritt und eine Sperrung der Riegelschiene
bewirkt, während das Getriebe leer läuft.
Will man demnächst mit der niedrigsten Geschwindigkeit fahren, so drückt man den
Steuerknopf X um eine Stufe tiefer, so daß die Einrillung X1 mit dem Anschlagbolzen 2'
in Eingriff kommt. Schiebt man den Fußhebel / nach vorn, so wird die bis dahin
durch den Keil o'2 an einer Bewegung verhinderte Riegelschiene Q' entsperrt. Unter
der Wirkung der Feder Y verschiebt sie sich so weit in den Getriebekasten A1 bis der Hohlkolben
ul wieder am Bunde x1 anliegt und
gleichzeitig dem Keile o'1 die zugehörige Quernut
q'1 gegenübersteht. Beim Freigeben des Fußhebels gleitet dann die Schaltstange O1
unter der Wirkung der Feder P1 nach hinten und rückt den ersten Geschwindigkeitsgang ein.
Gleichzeitig sichert der zum Teil noch in der Quernut befindliche Keil ο'1 die Riegelschiene Q'
gegen jede Verschiebung. Soll nun z. B. der Rückwärtsgang eingeschaltet werden, so zieht
ίο man den Steuerknopf X so weit als möglich
nach oben, so daß die Einrillung xr mit dem Anschlagbolzen in Eingriff kommt. Dadurch
wird entgegen der Wirkung der Feder Y auch der Hohlkolben u1 und der Draht U entsprechend
hoch gezogen, so daß sich das freie Ende des Drahtes U von der Riegelschiene Q'
löst. Letztere ist vorläufig aber noch durch den Keil ο'1 gesperrt. Erst beim Vorschieben
des Fußhebels / wird mit dem Vorwärtsziehen der Schaltstange O1 die Sperrung aufgehoben.
Die Riegelschiene Q' tritt dann unter der Wirkung der Druckfeder 1 so weit aus dem Gehäusekasten
A heraus, bis sie wieder zum Anschlag mit dem Ende des Druckdrahtes U
gelangt. In dieser Stellung steht dem Keile o'r
der Schaltstange Or eine Quernut q'1 gegenüber.
Beim Freigeben des Fußhebels gleitet daher die Schaltstange O1' unter der Wirkung
der Feder P'' nach hinten und rückt den Rückwärtsgang ein. Die Riegelschiene Q' aber
wird durch den noch zum Teil in ihr befindlichen Keil 0"' gegen eine Verschiebung gesichert,
In dieser Weise läßt sich jeder der fünf Gänge sowie der Freilauf nach Belieben einschalten
und die Schaltung zu einer beliebigen Zeit vorbereiten. Doch kann selbstverständlich
auch die Wahl der neuen Geschwindigkeit gleichzeitig mit dem Vorwärtsbewegen des Fußhebels oder erst unmittelbar vor dessen
Loslassen erfolgen. Der Vorteil der den Erfindungsgegenstand bildenden Einrichtung gegenüber
der nach dem Hauptpatent besteht in der großen Einfachheit und" der dadurch bedingten Betriebssicherheit. Während bei
dem ursprünglichen Getriebe fünf Leitungen und ebensoviele voneinander unabhängige
Sicherungsvorrichtungen erforderlich waren, erreicht man beim Gegenstande vorliegender Erfindung
den erstrebten Zweck mit nur einer Leitung und nur einem Sicherungsorgan.
An Stelle der Sicherung durch Keile und eine genutete Riegelstange sowie anstatt des
Drahtzuges lassen sich auch andere geeignete Sicherungsvorrichtungen und Fernübertragun-■
gen für das Sicherungsorgan verwenden. · So kann man z. B. eine Riegelschiene mit Löchern
q'3 und Schaltstangen mit eingesetzten fingerartigen Sicherungsstiften o1 benutzen,
wie aus Fig. 6 zu ersehen ist. Auch kann zum Verschieben der Riegelschiene eine elektrische
Fernsteuerung ähnlich der nach Fig. 7 zur Anwendung kommen. Bei diesem Ausführungsbeispiel
besteht nur das äußerste Ende q'1 der übrigens nicht unter der Einwirkung
einer Feder befindlichen Riegelschiene Q' aus magnetischem Stoffe. Es wird
umschlossen von einer sechsteiligen Drahtspule V" und verschiebt sich jeweilig nach
dem Spulenabschnitt, der entsprechend der Einstellung am Schaltkasten von Strom durchflossen
wird. Um elektrischen Strom zu sparen, kann in die gemeinschaftliche Rückleitung
ein Stromunterbrecher eingeschaltet sein, der nur geschlossen ist, wenn sich der
Fußhebel in der vorderen Stellung befindet. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8
bis 11 besitzt jede Schaltstange Or bis O4 eine
kreisbogenartige Aussparung 0", in die je eine auf einer Riegelwelle Q" befestigte Scheibe q"
mit etwas Spiel einzugreifen vermag, wenn sich die zugehörige Schaltstange in der vordersten
Stellung befindet.
Von jeder der fünf Scheiben q" ist ein einem Zentriwinkel von 60° zugehöriger Kreisabschnitt
abgetrennt. Die Scheiben zeigen eine solche gegenseitige Versetzung, daß die fünf
Schnittflächen den Seiten eines regelmäßigen sechsseitigen Prismas angehören. Im übrigen
sind die Verhältnisse so- gewählt, daß bei jeder der fünf Scheiben die Schnittfläche, wenn sie
völlig nach oben gekehrt ist, eben unterhalb der Unterkante der zugeordneten Schaltstange
verläuft. Letztere kann dann einerseits ungehindert aus der vorderen Ruhestellung in
die hintere Arbeitsstellung gleiten. Andererseits hindert sie, so lange sie nicht durch den
Fußhebel / wieder in die vordere Ruhestellung gezogen ist, jede Drehbewegung der Riegelwelle
Q". Die Riegelwelle steht an dem einen Ende durch ein Zahnrad q"2 mit einem
am Gehäusekasten A gelagerten Zahnbogenhebel U" iri Eingriff. Der Zahnbogenhebel U"
erhält seinen Antrieb durch eine Übertragungsstange V", die in ihrem mittleren Teil als
Gleitrahmen für einen mit dem Steuerhebel X" zwangläufig verbundenen Stein x" ausgebildet
ist. Zwei beiderseits des Steines x" im Gleitrahmen angeordnete, zweckmäßig gleichstarke
Federn Y" suchen den Rahmen in seiner Mittellage gegenüber dem Stein zu erhalten.
Der Steuerhebel X" kann gegenüber einer Führung 2" auf die der jeweilig gewünschten
Geschwindigkeit entsprechende Lage eingestellt werden. ,
Die Wirkungsweise entspricht völlig der nach dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel mit dem einzigen Unterschiede, daß
das gemeinschaftliche Verriegelungsorgan Q" in die verschiedenen Stellungen nicht verschoben,
sondern verdreht wird.
Im Leerlauf befinden sich alle Schaltstangen
in ihrer gesperrten vorderen Lage (vgl. Fig. 9), in der sie mit ihren Aussparungen die nicht
abgeschnittenen Teile der Scheiben q" umschließen. Damit keine willkürliche Drehung
der Riegelwelle Q" erfolgen kann, die etwa einer der Schaltstangen den Weg zum Einrücken
eines Räderpaares freigeben würde, ist eine in Fig. 11 näher dargestellte Vorkehrung
getroffen: Eine der Schaltstangen, z. B. O4,
trägt kurz vor ihrer Aussparung 0" eine seitliche Platte o"1 mit einem' nach rückwärts
gerichteten Schlitze o"2. Die zugeordnete Scheibe q" besitzt einen Bolzen q"1, der in
der Bahn des Schlitzes o"2 Hegt, wenn die
Schaltwelle Q" auf Leerlauf eingestellt ist. In der vorderen Stellung des Fußhebels / und
damit der Schaltstange O4 befindet sich die Platte o"1 außer dem Bereich des Bolzens q"1,
wie der strichpunktierte Linienzug erkennen läßt. Beim Loslassen des Fußhebels geht die
Schaltstange O4 um eine Sicherheitsstrecke in ihre Ruhestellung zurück, in der sie sich mit
dem vorderen Teile ihrer Aussparung 0" gegen die Scheibe q" stützt. Wie Fig. 11 erkennen
läßt, befindet sich dann der Bolzen q"1 in dem Schlitze o"2, so daß jede Drehung der
Welle Q" ausgeschlossen ist.
Die gegenseitige Sicherung der Schaltstangen und der Riegelwelle kann im übrigen auch
erfolgen, ohne daß man die Schaltstangen durch Einarbeiten von Aussparungen schwächen
muß. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 z. B. besitzt jede Schaltstange O einen
nach unten gerichteten Ansatz mit einem seitliehen Gleitstück 0. In denselben Ebenen wie
die Gleitstücke befindet sich je eine auf der Riegelwelle Q" befestigte Scheibe q"% mit
einem der Schaltstangenverschiebung angepaßten Schlitze q"3.- Es kann daher bei entsprechender
Einstellung der Riegelwelle nach dem Loslassen des Fußhebels jeweilig eine Schaltstange ungehindert zurückgehen und den
gewünschten Gang einschalten. Der Vorteil dieser Anordnung gegenüber der nach Fig. 8
bis 11 besteht darin, daß der Verdrehungswinkel der Riegelwelle beim Übergang von
einer Geschwindigkeit zur nächsten verhältnismäßig gering ist, denn die Verdrehung am
Scheibenumfang muß nur der Schlitzbreite angepaßt sein. Die Riegelwelle kann im übrigen
ebenso leicht durch eine Drahtzug- oder elektrische Fernsteuerung bedient werden, wie umgekehrt
eine Riegelschiene durch eine Fernsteuerung mittels Gestänge verschoben werden kann. m
Claims (6)
1. Für Kraftfahrzeuge bestimmtes Zahnräderwechselgetriebe
mit . .Schaltstangen nach Patent 296241, dadurch gekennzeichnet,
daß die Entsicherung und Sicherung der jeweilig ein- oder auszurückenden Schaltstange durch die Bewegung eines
sämtlichen Schaltstangen gemeinschaftlichen Organes erfolgt, das unabhängig
von dem die Bewegung der Schaltstangen regelnden Kupplungshebel durch eine besondere
Steuerung zu bedienen ist.
2. Zahnräderwechselgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
Riegelorgan für die Schaltstangen durch eine elektrische, zweckmäßig zu beliebiger Zeit
vorzubereitende Fernbetätigung in die jeweilig gewünschte Stellung übergeführt wird.
3. Zahnräderwechselgetriebe mit einem drehbaren oder verschiebbaren gemeinschaftlichen
Riegelorgan für die Schaltstangen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Riegelorgan federbelastet ist und daß seine Überführung in die verschiedenen zur Freigabe der jeweilig
einzurückenden Schaltstange nötigen Stellungen vermittels eines Drahtzuges erfolgt.
4. Zahnräderwechselgetriebe nach Anspruch ι oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß mittels einer an sich bekannten kraftschlüssigen Übertragung das Überführen des Riegelorgans in die zur Entsicherung
einer beliebigen Schaltstange nötige Stellung schon zu einer Zeit vorbereitet werden
kann, da das Riegelorgan noch durch die jeweilig eingerückte Schaltstange verriegelt
ist.
5. Zahnräderwechselgetriebe mit einem verschiebbaren Riegelorgan nach Anspruch.
i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelorgan mehrere der Zahl der
Schaltstangen oder Schaltstangengruppen entsprechende, gegenüber den einzelnen Schaltstangen verschieden versetzte Quernuten
besitzt.
6. Zahnräderwechselgetriebe nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Riegelorgan in der dem Freilauf entsprechenden Stellung durch eine der Schaltstangen verriegelt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301431C true DE301431C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=555307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301431D Expired DE301431C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301431C (de) |
-
0
- DE DENDAT301431D patent/DE301431C/de not_active Expired
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