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Beschreibung:
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Die Erfindung bezieht sich auf einen~Netztransformator, insbesondere
Klingeltransformator mit einem eine Einheit aus mindestens einem Spulenkörper mit
Primärspule, Sekundärspule und Kernblechpaket aufnehmenden etwa wannen-oder topfförmigen
Gehäuse aus Isolierstoff und mit jeweils mit einem Befestigungsabschnitt am Spulenkörper
festgelegten Anschlußfahnen, an denen die Enden der aus den Spulen austretenden
Drähte befestigt sind, wobei die Anschlußfahnen außerdem jeweils einen durch Gehäuseöffnungen
von außen her zugänglichen Anschlußabschnitt für Anschlußdrähte aufweisen, der im
Bereich einer gegenüber dem-Hauptteil des Gehäuses vorspringenden Absatzstufe angeordnet
ist.
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Ein Netztransformator, insbesondere Klingeltransformator dieser Art
ist beispielsweise aus dem DE-GM 78 10 658 bekannt. Die Anschlußfahnen sind dort
etwa in der Ebene des außenliegenden Flansches des Spulenkörpers für die Primärspule
angeordnet. Sämtliche Anschlußfahnen befinden sich an diesem Flansch. Damit liegen
die zum äußeren Drahtanschluß vorgesehenen Anschlußabschnitte der Anschlußfahüen
gleichfalls auch in der gemeinsamen Ebene von zwei Absatzstufen, die an zwei gegenüberliegenden
Seiten des Gehäuses nach außen wegstrebend angeordnet sind. Zur Erhöhung der elektrischen
Sicherheit, namentlich der Durchscilagfestigkeit, wird die aus den Spulen, dem Spulenkörper
urid dem Kernblechpaket bestehende Einheit nach Einsetzen in rlas- Gehäuse mit diesem
vergosseil.Dabei wird bezüglich Fig. 2 des DE-GM 78 10 658
das Gehäuse
mit der in die zunächst offene Bodenseite des Gehäuses eingesteckten Einheit auf
den Kopf gestellt und die Zwischenräume zwischen der Einheit und der sie umgebenden
Wandung des Hauptteils des Gehäuses mit einer Vergußmasse, namentlich Gießharz,
ausgegossen. Unter "Hauptteil des Gehäuses" soll hier der nicht erweiterte, die
Primärspule und die Sekundärspule und annähernd den gesamten -Spulenkörper umschließende,
beim Befüllen mit Vergußmasse unten liegende Abschnitt des Gehäuses verstanden werden.
Ein ordnungsgemäßes Vergießen setzt voraus, daß das gesamte Hauptteil des Gehäuses
mit Vergußmasse aufzufüllen ist, damit die Vergußmasse nach Möglichkeit auch die
letzte Windung der Primärspule noch erreicht. Selbst bei einem in der Praxis nicht
stets gewährleistetensehr sorgfältigen Vergußvorgang iflßt es sich dabei nicht ausschließen,
daß der Füllstand der Vcrgußmasse das Niveau des während des Vergießens oberen Flansches
des Spulenkörpers erreicht, wodurch dann aber die Anschlußabschnitte der Anschlußfahnen
ebenfalls vom Vergußmittel benetzt werden, was sehr abträgliche Folgen hat, weil
die Anschlußklemmen damit isoliert sind und erst durch umständliches Schaben und
Reinigung zum Anschluß der Außendrähte wieder hergerichtet werden müssen. Abgesehen
davon, daß sich bei der heutigen, auf Schnelligkeit ausgerichteten Produktion ein
sehr vorsichtiges Vergießen kaum erreichen läßt, würde auch dieses nicht in jedem
Falle zu einwandfreien Ergebnissen führen, weil es nämlich eine Frage der Zufallswahrscheinlichkeit
ist, daß die Vergußmasse sämtliche Windungen auch der zuoberst liegenden Primärspule
erreicht, aber praktisch nicht einen Millimeter höher steigt. Einige Teile der Einheit
besitzen nämlich zur Innenwand des Hauptteils des Gehäuses einen sehr engen Abstand,
so daß Kapillarräume
gebildet werden, die ein selbsttätiges Hochziehen
der Vergußmasse bewirken.
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Ausgehend von einem Netztransformator, insbesondere Klingeltransformator
der im Oberbegriff des Anspruchs 1-vorausgesetzten Art liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, durch geshickte Ausbildung von Teilen des Transformators zu erreichen,
daß die ohne besondere Sorgfaltsmaßnahmen eingegebene Vergußmasse auch die beim
der Befüllung zuoberst liegende- Spule vollstindig umspült, ohne daß jedoch die
Anschlußabschnitte der Anschlußfahnen in Mitleidenschaft gezogen werten können.
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Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß der Innenraum des Hauptteils
des Gehäuses durch wenigstens eine entgegen der Einsteckrichtung der Einheit über
die Absatzstufe hinausragende, einstückig und stoffschlüssig am Gehäuse angeformte
Wand verlängert ist und daß jede Anschlußfahne zwischen ihrem Befestigungsabschnitt
und ihrem Anschlußabschnitt einen verlängerten Drahtbefestigungsabschnitt aufweist,-der
mittels einer Umbiegung am die freie Endstirnkante der Wand in den Bereich der von
außen zugänglichen Gehäuseöffnung geführt ist. Nach der Erfindung ist damit am Gehäuse
wenigstens eine Wand stoffschlüssig angeformt, die den dem Anschlußabschnitt der
Anschlußfahne zugeordneten Raum gegen den Innenraum des Hauptteils des Gehäuses
dicht abschottet. Da diese Wand zugleich die nutzbare Innenhöhe des Gehäuses vergrößert,
erlaubt diese erfindungsgemäße Auslegung, die Befüllung mit Vergußmasse bis zu einem
höheren Füllstandsniveau vorzunehmen.
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Damit ist es möglich, um ein geringesyaber die Füll-Sollhöhe hinaus
zu werfüllen, ohne die Anschlußabschnitte der Anschlußfahnen
mit
Vergußmasse zu benetzen, weil diese durch den verlängerten und über die freie Endstirnkante
der wenigstens einen Wand mittels einer Umbiegung geführt sind.
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Diese Umbiegung kann unter einem Winkel von etwa 900 erfolgen, was
sich bei einer Bauweise empfiehlt, bei der die Befestigungsabschnitte - abweichend
von der Ausführung nach dem DE-GM 78 10 658 - entgegen der Einsteckrichtung der
Einheit von dieser ab stehen.
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Eine Umbiegung unter einem Winkel von etwa 1800 um die freie Endstirnkante
der wenigstens einen Wand herum kann sowohl dann vorgenommen werden, wenn die Befestigungsabschnitte
entgegen der Einsteckrichtung der Einheit oder senkrecht dazu angeordnet sind, wobei
im zuletzt genannten Anordnungsfall die Verformung der Anschlußfahne insgesamt durch
eine 4 -förmige Verformung gekennzeichnet ist. In beiden Fällen kann erreicht werden,
daß der Anschlußabschnitt der Anschlußfahne auf etwa demselben Höhenniveau angeordnet
ist wie der Befestigungsabschnitt. Namentlich bei derl-förmigen Ausbildung der Anschlußfahne,
wobei die Schenkel des von dem Befestigungsabschnitt einerseits und dem Anschlußabschnitt
andererseits gebildet sind, können diese Abschnitte sogar in etwa der gleichen Ebene
liegen. Daß dies überhaupt möglich ist, konnte aufgrund des vorausgesetzten Standes
nicht erwartet werden. Der besondere Vorteil einer Anordnung auf gleicher Ebene
besteht im wesentlichen darin, daß das Gehäuse trotz der an ihm ergriffenen Maßnahme
zur Lösung der Aufgabe nicht gegenüber einem herkömmlichen Gehäuse verlängert und
damit vergrößert werden muß. In an sich bekannter Weise kann sowohl der Befestigungsabschnitt
als auch der
Anschlußabachnitt jede-r Anschlußfahne in der Ebene
eines einzigen Sltirnflansches des Spulenkörpers angeordnet sein, womit sich auch
beim Erfindungsgegenstand die der Erfindung nach dem GM 78 10 658 erzielten Vorteile
in vollem Umfange realisieren. lassen, die namentlich darin bestehen, für einen
Standard-Klingeltransformator bei insgesamt sehr einfachem Aufbau die Anzahl der
funktionsnotwendigen Lötstellen zu vermindernund die Handhabung bei der Verbindung
der Einheit mit dem Gehause wesentlich zu erleichtern. Dies wird durch die einseitige
Anordnung sämtlicher Anschlußfahnen an nur einem Spulenkörperflansch erzielt.
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Namentlich bei einer derartigen Anordnung ist ein wenn teres Merkmal
der Erfindung von besonders vorteilhafter Bedeutung, welches darin besteht, daß
etwa im Scheitelbereich der Umbiegüng des Drahtbefestigungsabschnitts eine drahtfesselnde
Ausklinkung angebracht ist. Dank dieser zumindest in der Nähe des Scheitelbereichs
der Umbiegung gelegenen Ausklinkung läßt sich jeder an den Befestigungsabschnitt
anzulegende Spulendraht so anordnen, daß sämtliche hier vorgenommenen Utwicklungen
in einer einzigen Ebene liegen. Der gravierend hieraus resultierende Vorteil ist
der, daß schwer lösbarer tßpferlack-Draht (CuL-Draht) durch bloßes Anhalten an ein
Schtni-rgelband auf einfachste Weise von seiner Lackschicht befreit und damit zur
Verlötung vorbereitet werden kann.
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Eine zweckmäßige und vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht
vor, daß jeder Anschlußabschnitt einer jeden Anschlußfahne in einer eigenen, lediglich
in Einsteckrichtung der Einheit offenen sowie die von außen zugängliche Gehäuseöffnung
aufweisenden Kammer eingebettet ist, wobei die
Wände jeder Kammer
die Seitenkanten der Ans6tlußabschnitte in dichter Zuordnung stützend flankieren
können. Hierdurch wird jede- Anschlußfahne im Bereich des Anschlußabschnittes gesondert
stabilisiert gegen Verdrehen, Verkippen oder Verkanten lagegesichert gehalten. Die
als Schottwand dienende Wand der Kammer verhindert im übrigen, daß bei unsachgemäßer
Behandlung der Anschlußklemme diese in den GBhäuseinnenraum gedrückt werden könnte.
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Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal besteht darin, daß die entgegen
der Einsteckrichtung der Einheit weisende Fläche der Absatzstufe geringfügig. unterhalb
des erforderlichen Füllstandniveaus für Vergußmasse liegt. Das hat den Vorteil,
daß das Ende des Vergußvorgangs einfach und deutlich zu beobachten ist, weil dieser
dann stattfindet, wenn die. entgegen der Einsteckrichtung der Einheit weisende Fläche
der Absatzstufe gerade benetzt ist, was jedoch erstmals aufgrund der verblüffend
einfachen aber hochwirksamen erfindungsgemäßen Auslegung des Transformators möglich
geworden ist.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 einen vollständigen Transformator
im Längsschnitt, wobei die Stellung der Vergußstellung entspricht, Fig. 2eine Aufsicht
in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1, jedoch mit entferntem Bodendeckel, Fig. 3
einen Teilschnitt entsprechend Schnittlinie III-III lediglich durch das Gehäuse,
Fig.
4 eine vereinfachte schaubildliche Darstellung einer Einzelheit bei Aufsicht in
Richtung der PEeile IV in Fig. 1 und in Fig. 2 und Fig. 5 eine stark vergrößerte
Schrägansicht einer Anschlußfahne.
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Der vorzugsweise als Klingeltransformator Verwendete Netztransformator
10. besteht im wesentlichen aus einer mit 11 bezeichneten Transformator-Einheit
und dem. Gehäuse 12 aus Isolierstoff. Mit 13 ist ene Bodenabschlußplatte bezeichnet,
bei dem Teil. 14 handelt es sich um eine durch Feder 15 belastete Verschlußklinke,-
die einen entfernbaren Einbau des Transformators an einer Halteleiste ermöglicht.
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Mit 16 sind zwei spiegelbildlich gestaltete, ansonsten aber gleiche
Abdeckkappen bezeichnet, die. den äußeren Zugriff zu clen Klemmschrauben 17 zur
Anschlußdrahtbefestigung nach deren Vollzug verhindern sollen.
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Die Transformator-Einheit 11 umfaßt wenigstens einen aus Isolierstoff
bestehenden Spulenkörper 18, auf dem sich eine Primärspule 59 und eine Sekundärspule
20 befinden.
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Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Spulenkörper 18 einstückig
und besitzt drei Flansche 21, 22 und 23, wobei zwischen dem Flansch 21 und dem Flansch
22 die Sekundärspule 20 und zwischen dem etwa mittigen Flansch 22 und dem beztiglich
der Darstellung nach der Fig. 1 obersten endseitigen Flansch 23 die Primärspule
19 gewickelt ist. Vervollständigt wird die Transformatoreinheit durch ein übliches
Kernblechpaket 24 sowie durch gleichgestaltete Anschlußfahnen
25
zur elektrischen Verbindung einerseits des Lichtnetzes mit dem Spulendraht der Primärspule
und andererseits zur Verbindung des Schwachstromnetzes mit der Sekundärspule.
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Eine Bcsonderheit des dargestellten AusführungsbeispieLs besteht
darin, daß sämtliche Anschlußfahnen 25 an einem einzigen, hier den obersten, Spulenkörperflansch
23 angeordnet sind.
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Jede Anschlußfahne 25 besitzt, wozu auf Fig. 5 verwiesen wird, einen
in einer Tasche 45 des Flansches 23 des Spulenkörpers 18 steckverbundenen Befestigungsabschnitt
26 und am anderen freien Ende einen Anschlußabschnitt 27 mit einer Durchgangsbohrung
28 für den Schaft 29 der Schraube 17, mit welcher eine Mutter 30 gegen den Anschlußabschnitt
27 geschraubt werden kann, um zwischen dem Schraubenkopf und dem Abschnitt 27 ein
Anschlußdrahtende einzuklemmen. Der Befestigungsabschnitt 26 ist mit dem Anschlußabschnitt
27 über einen Drahtbefestigungsabschnitt 31 einstückig verbunden. Dieser Abschnitt
31 ist beim Ausführungsbeispiel im wesentlichen kreisbogenförmig gewölbt, so daß
die gesamte Feder eineJL-Form besitzt.
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Das Gehäuse 12 ist etwa wannen- oder becherförmig ausgebildet und
besitzt einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden, relativ hohen ifauptteil 32
sowie an zwei zueinander parallelen Seiten je eine Absatzstufe 33. Die lichte Innenhöhe
H des Hauptteils 32 des Gehäuses 12 zwischen seinem Boden 34 und der Ebene 35, in
der de Stufenabsatz 33 liegt, cntspricht etwa der Einbauhöhe der Transformator-Einheit
11.
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich, befindet sich der Flansch 23,
bis
zu dem der Innenråum 36 des Gehäuses 12 vergossen werden soll, etwa auf dem gleichen
Niveau 35, auf dem auch die Anschlußab-schnitte 27 der Anschlußfahnen 25 ruhen,
die zusammen mit der Transformator-Einheit 11 von der offenen Seite 46 des Gehäuses
her in dieses (in Richtung des Pfeiles II) eingeschoben-werden können. Dann sind
bei noch entfernten Abdeckkappen 16 durch Gehäuseöffnungen 37 die Anschluß-Klemmschrauben
7 von außen her zugänglich.
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Um nun zu verhindern, daß bei einem Vergießen des zwei schen der
Innenwand des Hauptteils 32 des Gehäuses 12 und der Einheit 11 gebildeten Hohlraunsdie
Vergußmasse die Anschlußabschnitte 27 der Anschlußfahnen 25 in unzulässiger Weise
benetzt, ist der jeweilige Drahtbefestigungsabschnitt 31 jeder Anschlußfahne 25
durch eine Umbiegung 38 gekennzeichnet, die beim Ausführungsbeispiel etwa 1800 beträgt.
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Diese Umbiegung 38 dient dazu, jeweils eine Wand 39 zu überwinden,
die an dem gehäuseinnenseitigen Ende jeder Absatzstufe 33 angebracht ist und den
außerhalb von ihr gelegenen Einiagerungsraum für den Anschlußabschnitt 27 der Anschlußfahne
25 gegenüber dem Innenraum des Hauptteils 32 des Gehäuses 12 abschottet. Im übrigen
ist bei der Anschlußfahne 25 die Anordnung so getroffen, daß der Befestigungsabschnitt
26 und der Anschlußabschnitt 27 etwa in derselben Ebene liegen. Die Umbiegung 38
führt demnach die Anschlußfahne über die freie Stirnseite der Wand 39 hinweg und
anschließend auf das ursprüngliche Niveau zurück.
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Da die Wand 39 gegenüber der entgegen Einsteckrichtung (Pfeil II)
weisenden Fläche 40 der Ab-satzstufe 33 hinweggeführt ist t und bezüglich der Lage
nach Fig. 1 über den
oberen Spulenkörper-Flansch 23 hinausragt,
kann auch bei nicht besonders vorsichtig- durchgeführtem Ve-rgußvorgang gewährleistet
werden, daß das Füilniveati der Vergußmasse den obersten Spulenkörper-Flansch 23
erreicht, aber nicht zu den Anschlußabschnitten 27 der einzelnen Anschlußfahnen
25 gelangen kann.
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Ein Blick auf die Fig. 4 zeigt, daß man eine durchgehende Wand 39
anordnen könnte, die zwischen den Seitenwänden 12a und 12b des Gehäuses 12, an diese
stoffschlüssig angebunden, verlaufen könnte. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel
würden dann zwei mit Abstand voneinander- angeordnete Anschlußfahnen 25 mit ihren
Drahtbefestigungsabschnitten 31 dieselbe Wand 33 überkragen. Beim in den Zeichnungen
wiedergegebenen Ausführungsbeispiel ist die Anordnung aber so getroffen, daß für
jeden Anschtußabschnitt 27 einerAnschlußfahne -25 -ein eigener Aufnahmeraum 41 ausgebildet
ist. Dieser wird gegen den Innenraum 36 des Gehäuses 12 durch kurze Wände 39 abgeschottet,
die. jeweils zwischen zwei senkrecht dazu und parallel zueinander verlaufenden Seitenwänden
42 und 43, an diese stoffschlüssig angebunden, angeordnet sind. Ihrerseits wiederum
sind diese Wände 42 und 43 an-e-iner- Seitenwand 12c des Gehäuses 12 oberhalb der
Absatzstufe 33 angeformt-. Die entstandenen Aufnahmeräume 41 sind al-so'gegen die'
Einsteckrichtung (Pfeil II in Fig. 1) der Einheit 11 offen und besitzen gegenüberlieg-end
dieser oeffnung jeweils eine Gehäuseöffnung 37 zum Anschluß der äußeren Anschlußdrä-hte
und für die Betätigung der Klemmschraube 17.
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Die entgegen der Einsteckrichtung (Pfeil II in Fig. 1) weisende,
zwischen den einzelnen Kammern 41 angeordneten
Plächenabschnitte
40 der Absatzstufe 33 liegen etwa in der Ebene des Flansches. 23 oder vorzugsweise
geringfügig darunter mit der vorteilhaften Folge, daß der Endzustand der gewünschten
Verfüllung mit Vergußmasse durch Benetzung dieser Flächenabschnitte 40 angezeigt
wird.
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Wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist, besitzen die Drahtbefestigungsabschnitte
31 je-der Anschlußfahne 25 in der Nähe~des Scheitelbereichs der Umbiegung 38 Ausklinkungen
44, in deren Bereich die jeweiligen Spulendrahtabschnitte ein- oder mehrfach herumgewickelt
.werden. Damit besitzen die Ausklinkungen drahtfesselnde Funktion. In Folge ihrer
Anordnung im oder- in der Nähe des Scheitelbereichs der Umbiegung 38 ragende umgewickeltenDrahtabschnitte,
am weitesten hervor und sind somit einer Schleifbehandlung zugängig, mit der bei
gelackten Kupferdrähten die Lackschicht zum Zwecke eines Lötmittelauftrags entfernt
werden kann.
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Die Verwirklichung der Erfindung ist nicht an das dargestellte und
anhand der Zeichnungen beschriebene Ausführungsbeispiel gebunden. Insbesondere vorstellbar
ist noch eine Anordnung, bei der die Einheit 11 nicht, wie hier, lotrecht in einem
Gehäuse angeordnet ist, sondern auch zum Beispiel senkrecht dazu angeordnet werden
könnte. In einem solchen Fall könnten die Anschlußfahnen 25 auf die beiden äußeren
Flansche 21 und 23 des Spulenkörpers 18 verteilt sein. Wenn diese dann einseitig
hervorragen, könnte eine sehr ähnliche Anordnung durch die gleichen Maßnahmen und
mit den gleichen Vorzügen bewirkt werden.
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Die am besten aus Fig. 4 ersichtlichen zueinander parallelen Seitenwände
42, 43 können vorteilhaft in dichter
Zuordnung die Seitenkantender
Anschlußabschnitte 27 stützend flankieren, so daß diese gegen Verbiegung und, durch
dichte Zuordnung zur Wand 39, auch gegen Verschiebung gesichert sind. Gleichzeitig
dienen die eng auf den Umriß der Anschluß abschnitte abgestimmten Wände 39, 42 und
43 der Kammern 41 einer verdrehgesicherten Halterung der Mutter 30. Sofern diese
eine Schlüsselweite aufweisen sollte, die größer ist als die Breite eines Anschlußabschnittes
27 der Anschlußfahne 25, so würden insbesondere die Wände 42 und 43 statt des Anschlußabschnittes
diese Mutter mit der gleichen Wirkung in dichter Zuordnung stützend flankieren.