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DE3014266A1 - Scheibenwischanlage - Google Patents

Scheibenwischanlage

Info

Publication number
DE3014266A1
DE3014266A1 DE19803014266 DE3014266A DE3014266A1 DE 3014266 A1 DE3014266 A1 DE 3014266A1 DE 19803014266 DE19803014266 DE 19803014266 DE 3014266 A DE3014266 A DE 3014266A DE 3014266 A1 DE3014266 A1 DE 3014266A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wiper
window
lever
area
diagonally
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803014266
Other languages
English (en)
Inventor
Erich 8440 Straubing Sennebogen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803014266 priority Critical patent/DE3014266A1/de
Publication of DE3014266A1 publication Critical patent/DE3014266A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
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    • B60S1/06Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive
    • B60S1/08Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive electrically driven
    • B60S1/0814Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive electrically driven using several drive motors; motor synchronisation circuits
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/52Details of compartments for driving engines or motors or of operator's stands or cabins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/0452Position of the wipers relative to the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Scheibenwischanlage
  • Die Erfindung betrifft eine Scheibenwischanlage, insbesondere für Rechteckfenster von Bedienungskanzeln oder dgl., nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei bekannten Scheibenwischanlagen für Rechteckfenster von Bedienungskanzeln etwa von tränen oder Baggern ist beispielsweise ein Wischhebel vorgesehen, dessen Wischarm als Parallelogrammgestänge ausgebildet ist, wie dies bei Wischanlagen für die Windschutzscheibe von Lastkraftwägen oder dgl. an sich bekannt ist. Das Wischblatt wird hierdurch bei der Hin- und Herbewegung des Wischhebels in seiner Ausrichtung gleichgehalten und wandert so quer über die zu wischende Scheibe. Dabei kommen natürlich auch Mehrfachanordnungen der Wischhebel mit einem dazwischengeschalteten Wischergestänge in Frage, wie dies bei Kraftfahrzeugen üblich ist, wobei Überlappungsbereiche der Wischfelder der einzelnen Wischhebel auftreten können.
  • Hierdurch ergibt sich der Nachteil, daß das Sichtfeld im Bereich des Wischarmes und der Wischhebellagerung an ei- ner ungünstigen Stelle nachhaltig gestört ist; denn die Lagerung des Wischhebels erfolgt mittig an einer der Seiten des Fensters, in der Regel der unteren Schmalseite, also in einem für die ungehinderte Sicht wesentlichen Bereich, in dem die Sicht überdies auch dadurch behindert wird, daß zwangsläufig im Zuge der Schwenkbewegung des Wischhebels eine halbkreisförmige' nicht gewischte Fläche konzentrisch zum Wischhebellager verbleibt. Darüber hinaus stellt das aus mehreren Hebeln bestehende Parallelogrammgestänge eine vergleichsweise starke Sichtbehinderung dar. Im Falle mehrerer Wischhebel ist die Unterbringung des Wischgestänges konstruktiv schwierig zu lösen, da zur bestmöglichen Sichtausnutzung nur ein schmaler Rand am Umfang der Scheibe verbleibt, der zur Unterbringung des Gestänges genützt werden könnte, wenn dies nicht ebenfalls die Sicht behindern soll.
  • In jedem Falle beläßt der vom Wischblatt beschriebene Kreisbogen im Falle einer Scheibe mit geraden Rändern wie einer Rechteckscheibe ungewischte Scheibenflächen, die an für eine gute Sicht ungünstigen Stellen liegen.
  • Bei dem insoweit besonders wichtigen unteren Rand des Fensters, durch den Manipulationen in Bodenhöhe beobachtet werden müssen, bleibt bei Anordnung des Wischhebel lagers am unteren Rand die bereits erläuterte ungewischte Halbkreisfläche konzentrisch zum Wischhebellager, die umso größer ausfällt, je breiter das Wischfeld ist. Bei Anbringung des Wischhebels im Bereich eines der Seitenränder ergibt sich für den unteren Rand eine ungewischte Fläche dadurch, daß dieser zwangsläufig am unteren Endpunkt der Bewegung des Wischblattes liegt, so daß an der dem Wischhebellager gegenüberliegenden Seite eine keilförmige ungewischte Fläche verbleibt, die durch den bogenförmigen Rand des Wischfeldes begrenzt ist. An diesen Nachteilen ändern auch Mehrfachanordnungen von Wischhebeln, die aber wieder ein Wischergestänge erfordern, qualitativ nichts.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Scheibenwischanlage der im Oberbegriff des Anspruchs 1 bezeichneten Gattung zu schaffen, mit der auf möglichst einfache Weise eine bestmögliche Ausnutzung des Wischfeldes für eine ungehinderte Sicht insbesondere in den hierFür wichtigen oberen und unteren Randbereichen des Fensters gewährleistet ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
  • Dadurch, daß die Wischhebellager im Bereich einander gegenüberliegender Ecken des Scheibenrandes angeordnet sind, wird ohne Verwendung eines die Sicht behindernden Parallelogrammgestänges eine bestmögliche Sichtverhältnisse ergebende Anordnung der Wischfelder erzielt. Wenn die Wischblätter dabei gemäß Anspru#ch 2 in den beiden Endstellungen wenigstens annähernd parallel zu den benachbarten Scheibenrändern angeordnet sind, also über einen Winkel von 900 bewegt werden, deckt jedes der beispielsweise zwei Wischerfelder einen Quadranten ab, dessen Mittelpunkt in einer Ecke des Fensters liegt, so daß in jedem Falle ein Wischen bis zum oberen und unteren Rand des Fensters oder der Scheibe erfolgen kann und dort freie Sicht herrscht.
  • Lediglich in mittlerer Höhe des Fensters bleibt ein bei geeigneten Fensterabmessungen extrem kleiner ungewischter Bereich. Sind die beiden Wischhebellager übereinander an derselben Seite des Fensters angeordnet, so ergibt sich der ungewischte Bereich als ein kleiner Teil an der gegenüberliegenden Seite r; Fensters auf halber Höhe. Bei der gemäß Anspruch 3 zu bevorzugenden diagonal gegenüberliegenden Anordnung der Wischfelder wird diese ungewischte Fläche auf die linke und rechte Seite des Fensters aufgeteilt und ist so für eine Sichtbehinderung noch unwirksamer, so daß alle für die Sicht wesentlichen Bereiche des Fensters gewischt sind.
  • Ein gerade bei Rechteckfenstern von Bedienungskanzeln relativ aufwendiges Wischergestänge, welches insbesondere bei diagonaler Anordnung der Wischhebellagerungen entlang zweier Seiten des Fensters geführt werden müßte, kann dadurch vermieden werden, daß jedem Wischhebel eine eigene Antriebseinheit zugeordnet wird, die elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch die jeweils andere Antriebseinheit so ansteuert, daß keine Kollisionen der Wischblätter auftreten. Hierzu eignet sich insbesondere eine elektrische Steuereinreichtung, mit der auf einfache Weise beispielsweise sichergestellt werden kann, daß der eine Antriebsmotor bei Erreichen einer Endstellung des zugehörigen Wischhebels ausgeschaltet und dafür der andere eingeschaltet wird, so daß die Wischhebel im Gegentakt arbeiten. Selbstverständlich ist aber auch eine gleichzeitige Arbeit problemlos ansteuerbar, soweit die beiden Wischarme dabei gleichsinnig, jedoch zeitlich versetzt angetrieben werden.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Zeichnung.
  • Die einzige Figur der Zeichnung zeigt in der Draufsicht ein Rechteckfenster mit einer erfindungsgemäßen Scheibenwischanlage.
  • In der Zeichnung ist mit 1 ein Fenster mit einem Rahmen 2 und einer Scheibe 3 bezeichnet. Der Rahmen 2 des Fensters hat die Form eines Rechtecks und ist an seiner oberen Schmalseite mit einer bei 4 angedeuteten Schwenklagerung versehen, die ein Ausschwenken des unteren Randes des Fensters 1 gestattet.
  • Das Fenster 1 ist mit einer zwei Wischhebel 5 und 6 aufweisenden Scheibenwischanlage versehen. Das mit 7 bezeichnete Wischhebellager des Wischhebels 5 ist im Beispielsfalle in der linken oberen Ecke 9 des Fensters 1 angeordnet, während das Wischhebellager 8 des Wischhebels 6 in der rechten unteren Ecke 10 des Fensters 1 angeordnet ist. Jeder WisChhebel 5 und 6 besteht aus einem Wischarm 11 bzw. 12 und einem Wischblatt 13 bzw. 14, welche in der üblichen Weise mit einer nicht sichtlvaren Wi) hlipps versehen ist, die auf d<#r Außenfläche der Scheibe 3 auffliegt und bei deT Hin- und Herbewegung der Wischhebl ') und t ein zugehöriges Wischfeid 15 bzw. 16 erzeugt.
  • Die Wischhebel 5 und 6 besitzen keine Parallelführung durch ein Parallelogrammgestänge od. dgl., sondern sind als einfache Schwenkhebel ausgebildet, etwa so, wie dies bei Personenkraftwägen üblich ist. Dadurch fallen die Wischfelder 15 und 16 segmentförmig aus. Die Wischhebel lager 7 und 8 sind dabei so angeordnet bzw. bei Bedarf die Wischarme 11 und 12 so gebogen, daß jedes Wischfeld 15° und 16° über etwa 90° verläuft und das Wischblatt 13 bzw. 14 in den beiden anhand der seitlichen geradlinigen Enden der Wischfelder 15 und 16 ersichtlichen Endlagen parallel und in unmittelbarer Nachbarschaft zu je einer Schmalseite und der benachbarten Längsseite des rechteckförmigen Rahmens 2 angeordnet ist, Die Länge jedes Wischblattes 13 bzw. 14 ist dabei entsprechend der Länge der Schmalseite des Randes der Scheibe 3 so gewählt, daß dort gerade kein Anstoßen mehr erfolgt, so daß sich bei einem üblichen Verhältnis von Schmalseiten zu Längsseiten des Rechteckfensters 1, wie etwa in der Zeichnung dargestellt, ein vergleichsweise großer bberlappungsbereich 17 der beiden Wischfelder 15 und 16 in einem Mittelbereich zwischen den Endlagen der Wischblätter 13 und 14 ergibt. Durch diesen Überlappungsbereich sind ungewischte Flächen minimiert, wie sie außerhalb des Überlappungs bereichs 17 bei 18 und 19 angedeutet sind. Während bei einem quadratförmigen Fenster 1 keinerlei ungewischte Flächen 18 und 19 an den Außenrändern der Wischfelder 15 und 16 mehr auftreten, wird bei größerer Bemessung der Längsseiten der Überlappungsbereich 17 immer kleiner und werden dementsprechend die ungewischten Flächen 18 und 19 immer größer. Bei einem Verhältnis von Schmalseite zu Längsseite des Rechteckfensters 1 von etwa 1:1,7 tritt gerade gar kein Überlappungsbereich 17 mehr-auf, so daß die ungewischten Flächen 18 und 19 im Mittelteil des Fensters 1 miteinander Verbindung erhielten.
  • Selbst in einem solchen Falle aber ließe sich noch eine völlig lückenlose Überlappung der erzeugten Wischfelder erzielen, wenn in den weiteren Ecken 9' und 10' des Fensters 1 zusätzliche, nicht näher dargestellte Wischhebel bei 7 und 8' gelagert werden, deren strichpunktiert eingezeichnete Wischfelder 15' und 16' bezüglich der Längsmittelachse 20 der Scheibe 3 symmetrisch zu den Wischfeldern 15 und 16 liegen. Wie aber aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich ist, ist eine solche Anordnung weiterer Wischhebel bei üblichen Fensterabmessungen nicht erforderlich, da die ungewischten Bereiche 18 und 19 ohnehin so klein ausfallen, daß sie kaum noch stören und überdies in einem Abstand von dem bezüglich guter Sichtverhältnisse wichtigen oberen und unteren Rand der Scheibe 3 liegen.
  • Jedoch könnte, etwa aus konstruktiven Gründen im Einzelfall, eine Anordnung der Schwenklager 7 und 8 nicht diagonal zueinander, sondern auch übereinander, also zu beiden Seiten einer Längsseite des Rahmens 2 erwogen werden, so daß also etwa das Schwenklager 7 an die Stelle des Schwenklagers 7' treten würde und sich statt des Wischfeldes 15 das Wischfeld 15' ergäbe. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, werden hierdurch die ungewischten Flächenbereiche 18 und 19 insgesamt nicht allzuviel vergrößert, sondern fiele im Beispielfalle der in der Zeichnung rechte ungewischte Flächenbereich 18 weg und fiele statt dessen ein allerdings etwas größerer Flächenbereich 18 in der Nachbarschaft des Flächenbereiches 19 auf dessen Seite an, während im Bereich des rechten Randes des Fensters 1 keine ungewischten Bereiche mehr verblieben. Im Falle eines annähernd quadratischen Fensters, welches bei der veranschaulichten Diagonal anordnung der Wischhebellager 7 und 8 zumindest theoretisch vollständig gewischt würde, verbliebe auch dann nur ein sehr geringer keilPörmiger ungewischter Bereich im Bereich des im Beispielsfalle linken Randes des Fensters 1, der im Einzelfall unter Umständen nicht allzuviel stört, so daß etwa im Falle konstruktiver Schwierigkeiten mit einer Diagonalanordnung gegebenenfalls auch auf eine solche parallele Anordnung übereinanderliegender Lager 7' und 8 zurückgegriffen werden könnte.
  • Derartige konstruktive Schwierigkeiten können sich ergeben, wenn von einer gemeinsamen Antriebseinheit aus ein Antrieb der Wischhebellager 7 und 8 mittels eines Wischergestänges erfolgen soll, wie dies bei Kraftfahrzeugen an sich üblich ist. Da der Rahmen 2 des Fensters 1 in aller Regel sehr schmal gehalten wird, um eine maximale Größe der Scheibe 3 und damit des Sichtfeldes zu erhalten, steht nur geringer Bauraum für ein solches Wischergestänge zur Verfügung, so daß sein Einbau auch dann Schwierigkeiten bereitet, wenn mit entlang einer Längsseite liegenden S¢hwenklagern 7' und 8 gearbeitet werden soll. Die Schwierigkeiten vergrößern sich naturgemäß dann ganz erheblich, wenn die Wischhebellager 7 und 8 einander diagonal gegenüberliegen, da dann auch ein verbindendes mechanisches Wischergestänge abgewinkelt entlang zweier Seiten des rechteckförmigen Rahmens 2 geführt werden müßte.
  • Dieses Problem läßt sich dadurch lösen, daß jedem Wischhebellager 7 und 8 ein eigener, schematisch bei 21 und 22 veranschaulichter Wischermotor zugeordnet wird, beispielsweise in Form eines Elektromotores oder auch eines mit Druckluft arbeitenden oder hydraulischen Wischermotors. Infolge des tiberlappungsbereiches 17 im Mittelteil der Bewegungen der Wischblätter 13 und 14 zwischen ihren Endlagen muß jedoch richergestellt sein, daß die Wischblätter 13 und 14 im Uberlappungsbereich 17 einander nicht berühren. Dies läßt sich durch eine Steuereinrichtung 25 erreichen, beispielsweise eine elektrische Steuereinrichtung, wie sie an sich bekannt ist, und die darüber hinaus auch noch verschiedene Schaltmöglichkeiten etwa zur Berücksichtigung unterschiedlich starken Regenanfalis ermöglicht. So können hierzu beispielsweise Endschalter 23 und 24 für eine Endlage der Wischhebel 5 und 6 vorgesehen sein, wie dies in der Zeichnung nur sehr schematisch veranschaulicht, jedoch konstruktiv einfach durch Anordnung etwa imBereich der Wischermotore 21 und 22 zu bewerkstelligen ist. Die Steuerung kann dann so getroffen werden, daß etwa der Wischhebel 5 bei Erreichen seiner einen Endstellung den Etdschalter 23 betätigt, der über die Steuereinrichtung 25 den zugehörigen Wischermotor 21 stillsetzt und dafür den Wischermotor 22 in Betrieb setzt, so daß bei stillstehendem Wischhebel 5 nunmehr der Wischhebel 6 bis zur gegenüberliegenden Endlage und wieder zurücklauSt, worauf durch Betätigung des Endschalters 24 umgekehrt der Wischermotor 22 stillgesetzt und wieder der Wischermotor 21 in Betrieb gesetzt wird, der den Wischhebel 5 in seine gegenüberliegende Endlage und wieder zurück laufen läßt. Ebenso können natürlich auch in nicht näher veranschaulichter Weise vier Endschalter vorgesehen sein, so daß alternierend immer einer der Wischhebel 5 oder 6 von einer Endlage zur anderen läuft und dort stehenbleibt, bis der jeweils andere Wischhebel die entsprechende Bewegung ausgeführt hat und wieder in der gegenüberliegenden Endlage angelangt ist. Konstruktiver Zusatzaufwand ergibt sich hierbei kaum, da ja ohnehin in den Endlagen eine Umsteuerung der Antriebsrichtung der Wischhebel 5 und 6 erfolgen muß und die entsprechenden Steuersignale ohne weiteres als Endschaltersignale herangezogen werden können.
  • Zur Berücksichtigunq starken Regenfalles kann die Steuereinrichtung p5 konstruktiv problemlos aber auch so geschaltet werden, daß beide Wisschhebel 5 und 6 ständig laufen, dabei aber in ihrer Bewegungsphase so abgestaffelt sind, daß der eine Wischhebel bereits den Uberlappungsbereich verlassen hat, bevor der andere in der Gegenrichtung eintritt, während ein Durchlaufen des Uberlappungsbereiches 17 durch beide Wischerblätter 13 und 14 hintereinander im Gleichlauf natürlich unschädlich ist. Für eine solche Synchronisierung der phasenrichtigen Bewegung können ebenfalls die Umsteuersignale in den jeweiligen Endlagen der Wischarme 5 und 6 herangezogen werden, da feststeht, in welcher zeitlichen Folge die beiden Wischhebel 5 und 6 ihre jeweiligen Endlagen erreichen müssen, um einander im Überlappungsbereich 17 nicht im Gegenlauf zu treffen.
  • Daher würde es genügen, wenn die Steuereinrichtung 22 mittels geeigneter Zeitglieder im laufenden Betrieb nur eine Uberwachungsfunktion übernimmt, innerhalb der einer der Wischermotore 21 oder 22 einen kurzen Moment stillgesetzt wird, wenn er durch zu schnellen Lauf mit der Zeit in eine Phasenlage zum anderen Wischermotor oder Wischhebel gelangt, der eine Kollision befürchten läßt.
  • Bei der dargestellten Ausführungsforin könnten beide Wischhebel 5 und 6 sogar jeweils gleichzeitig ihre Endlagen erreichen, da diese unterschiedlichen Abstand vom Uberlappungsbereich 17 besitzen, so daß in der Abc w#rtsbewegung der Wischhebel 6 vorläufe und in der Aufwärtsbewegung, wie in der Zeichnung veranschaulicht, der Wischhebel 5 vorl#u£t.
  • L e e r s e i t e

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1. Scheibenwischanlage, insbesondere für Rechteckfenster von Bedienungskanzeln oder dgl., mit motorischem Antrieb und wenigstens zwei Wischhebeln, deren Lager im Randbereich der Scheibe angeordnet sind und deren Wischfelder einander überlappen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wischhebellager (7, 8; 7', 8') im Bereich einander gegenüberliegender Ecken (9, 10; 9', 10') des Scheibenrandes angeordnet sind.
  2. 2. Scheibenwischanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wischblätter (13, 14) in den beiden Endlagen wenigstens annähernd parallel zu den benachbarten Scheibenrändern angeordnet sind.
  3. 3. Scheibenwischanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wischhebellager (7, 8 bzw.
    7', 8') einander diagonal gegenüberliegen, derart, daß die Wischfelder (15, 16 bzw. 15', 16') einander im Mittelbereich (Uberlappungsbereich 17) der hin- und hergehenden Wischbewegung überlappen.
  4. 4. Scheibenwischanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wischerhebel (5, 6) eine eigene Antriebseinheit (Wischermotore 21, 22) aufweist, die in Abhängigkeit von der Stellung des jeweils anderen Wischerhebels (6, 5) ansteuerbar ist.
  5. 5. Scheibenwischanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrische Steuereinrichtung (25) zur Ansteuerung der Antriebseinheiten (Wischermbtore 21, 22) vorgesehen ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0110596A3 (en) * 1982-11-26 1986-06-18 General Motors Corporation Motor vehicle windshield wiper apparatus with storm pattern
DE3839382A1 (de) * 1988-11-22 1990-05-23 Bosch Gmbh Robert Wischvorrichtung fuer scheiben von kraftfahrzeugen
EP2289741A3 (de) * 2009-08-28 2014-01-22 Noell Mobile Systems GmbH Scheibenwischanlage für eine Fahrzeugkabine

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