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DE3014260A1 - Verfahren und vorrichtung zum feststellen der arbeitseffektivitaet einer druckpresse o.ae. maschine - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum feststellen der arbeitseffektivitaet einer druckpresse o.ae. maschine

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Publication number
DE3014260A1
DE3014260A1 DE19803014260 DE3014260A DE3014260A1 DE 3014260 A1 DE3014260 A1 DE 3014260A1 DE 19803014260 DE19803014260 DE 19803014260 DE 3014260 A DE3014260 A DE 3014260A DE 3014260 A1 DE3014260 A1 DE 3014260A1
Authority
DE
Germany
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recording
machine
recording medium
time
pen
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Granted
Application number
DE19803014260
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English (en)
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DE3014260C2 (de
Inventor
Tsunehiko Imamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dai Nippon Printing Co Ltd
Original Assignee
Dai Nippon Printing Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dai Nippon Printing Co Ltd filed Critical Dai Nippon Printing Co Ltd
Publication of DE3014260A1 publication Critical patent/DE3014260A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3014260C2 publication Critical patent/DE3014260C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/08Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
    • G07C3/12Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time in graphical form

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Firma DAI NIPPON INSATSU KABUSHIKI KAISHA, 12, Kaga-Cho 1-Chome, Ichigaya, Shinjuku-Ku, Tokyo-To, Japan
Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen der Arbeitseffektivität einer Druckpresse oder ähnlichen Maschine
Die Erfindung bezieht sich auf den weiten Bereich des Produktionswesens und der Arbeitsvorbereitung und schafft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Feststellen der Arbeitseffektivität einer Maschine oder eines Gerätes, mit dem Ziel, die Arbeitsproduktivität pro Zeiteinheit zu steigern.
Das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung ist insbesondere für Druckpressen bzw. Druckmaschinen entwickelt worden; selbstverständlich können sie aber auch nach entsprechender Anpassung für eine Vielzahl anderer Maschinen oder Geräte Anwendung finden, beispielsweise für Maschinen zum Herstellen elektronischer Leiterplatten, für Buchbindemaschinen und dergleichen. Zur Erleichterung des Verständnisses jedoch wird nachfolgend die Erfindung im Zusammenhang mit Druckpressen erläutert.
Jede Maschine besitzt Leerzeiten. Ein genaues Wissen über die Längen und die Gründe dieser Leerzeiten ist erforderlich, wenn die Produktivität der Maschine pro Zeiteinheit gesteigert werden soll. In der Druckindustrie ist es üblich, daß der die Druckmaschine Betreibende ein Tabellenblatt ausfüllen muß, nämlich die sogenannte Kalkulationskarte (in Figur 1 der Zeichnung dargestellt), und zwar mit Daten, die
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repräsentativ sind für das Arbeiten der Presse. Die während jeder vorgegebenen Zeitperiode sich ergebenden Daten werden zusammengefaßt und einer analytischen Betrachtung der Arbeit der Druckpresse zugrundegelegt.
Nachfolgend werden Beispiele von Daten angegeben, die der Drucker in die Kalkulationskarte eintragen muß.
1. Herstellungsumfang (Zahl der bedruckten Blätter oder Rollen).
2. Produktionszeit; das ist diejenige Zeit, während welcher die Druckpresse überwacht wird, ob sie nun tatsächlich in Betrieb ist oder nicht.
2.a Betriebszeit; das ist diejenige Zeit, während welcher die Presse
in Betrieb ist und einen normalen Druckvorgang durchführt. 2.b Leerzeit (verlorene Zeit).
2b1 Vorbereitungszeit
2b1a Umstellung der Druckplatten oder Druckzylinder. 2b1b andere Gründe.
2b2 ünterbrechungszeit
2b2a Wartung der Druckplatte oder des Druckzylinders. 2b2b Reparatur der Presse
2b2c andere Gründe.
Die "anderen Gründe" der "Vorbereitungszeit", also des einen Teils der Leerzeit, können verschiedene Vorbereitungsarbeiten umfassen, etwa das Wechseln der Dämpfungswalzen, der Farbwalzen, der Drucktücher, das Waschen der Drucktuchzylinder, der Farbrollen usw. Die "anderen Gründe"der "ünterbrechungszeit", also des anderen Teils der Leerzeit, können aus irgendwelchen plötzlichen Vorfällen bestehen, wie etwa daß der Druckpapierstapel zu Ende ist, daß keine Befehle
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oder kein anderes Material zum Bedrucken ankommen sowie auch erforderlich werdende Reinigungsarbeiten. Weiterhin kann der Grund der Wartung der Druckplatte bzw. des Druckzylinders, also ein Teil der Unterbrechungszeit, weiter unterteilt werden, und zwar in das Entfernen der Farbaufträger, der Reparatur von Schädenund dergleichen. Auch die anderen aufgeführten Gründe können in ähnlicher Weise in mehrere Untergründe aufgeteilt werden.
Es ist deshalb keine einfache Aufgabe für den Drucker, alle diese Daten festzustellen und in die Kalkulationskarte einzutragen (das Ausfüllen einer solchen Karte wird später anhand der Figur 1 noch näher erläutert). Es kann vorkommen, daß der Drucker einzelne Daten überhaupt nicht aufzeichnet, daß andere Daten ungenau aufgezeichnet werden usw., was es unmöglich macht, die Arbeitseffektivität der Presse exakt festzustellen. Bisher kam auf den Drucker noch eine weitere Arbeit zu, nämlich das Ausrechnen der Längen der obenauf gelisteten Unterteilungen der Produktionszeit während jeder vorgegebenen Zeitlänge und die Ergebnisse in die Kalkulationskarte einzutragen. Auch dies kann zu unerwünschten Ungenauigkeiten und Verfälschungen führen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, die Feststellung der Arbeitseffektivität einer Maschine oder eines Gerätes, deren Produktionszeit aus tatsächlichen Betriebszeiten und Leerzeiten besteht, deren letztere verschiedene Ursachen haben kann, so weit wie möglich zu automatisieren bzw. mechanisieren. Zur Lösung dieser Aufgabe werden nach dem Erfindungsverfahren während des Ablaufs der Produktionszeit Signale von der Maschine abgenommen, die den Betrieb und zumindest angenähert die LeerZeitgründe der Maschine repräsentieren. Signale werden nacheinander oder kontinuierlich auf einem geeigneten Auf-
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zeichnungsmedium so aufgezeichnet, daß eine leichte visuelle Identifizierung jedes Signals möglich ist.
Mit der Erfindung ist es möglich, die Betriebszeit, die Leerzeit und zumindest angenähert die Leerzeitursachen der Maschine durch Besichtigung der auf dem Aufzeichnungsmedium befindlichen Signale oder Markierungen festzustellen. Der Drucker kann dann beispielsweise die Kalkulationskarte auf der Grundlage der vorliegenden Aufzeichnungen ausfüllen. Die somit also lediglich auf die Kalkulationskarte übertragenen Daten sind wesentlich exakter als solche die sich aus eigenen Aufzeichnungen des Druckers ergeben.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung werden die auf das Aufzeichnungsmedium aufgezeichneten Daten oder die auf die Kalkulationskarte übertragenen Daten durch einen geeigneten Symbolleser in eine Maschinensprache kodiert. Die kodierten Daten werden dann in einem Rechner verarbeitet, derart, daß sich Informationen bezüglich der Längen der Betriebszexten und Leerzeiten ergeben, und zwar als numerische Werte. Frei von jedem Fehler können dann diese Informationen eine gute Grundlage für die Feststellung der Arbeitseffektivität darstellen.
Mit der Erfindung wird auch ein Aufzeichnungsgerät zur Durchführung des erwähnten Verfahrens geschaffen, d.h. ein Gerät zum Aufzeichnen der Signale, welche von der Maschine während der Produktionszeit abgegeben werden. Der Aufzeichner zeichnet die Signale in Form einer Reihe entsprechender Markierungen auf, die schnell und leicht interpretierbar sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Aufzeichners nach
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der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine typische Kalkulationskarte zum Eintragen von Daten, die als Grundlage für die Feststellung der Arbeitseffektivität einer Druckpresse dienen sollen, wobei die Kalkulationskarte an sich bekannt ist, jedoch auch in Verbindung mit dem Verfahren nach der Erfindung brauchbar ist,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufzeichnungsgerätes zum Aufzeichnen der von einer Druckpresse abgeleiteten elektrischen Steuersignale,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung einen vertikalen Teilschnitt durch das Aufzeichnungsgerät nach der Linie III - III von Figur 2,
Fig. 4 im vergrößerten Maßstab eine Vorderansicht des Aufzeichnungskopfes und der damit verbundenen Teile des Aufzeichners von Figur 2,
Fig. 5 einen Vertikalschnitt nach der Linie V-V von Figur 4,
Fig. 6 einen Aufzeichnungsstreifen, der in Verbindung mit dem Aufzeichnungsgerät nach Figur 2 verwendbar ist, wobei der Aufzeichnungsstreifen zusammen mit einem Beispiel der Aufzeichnungen bzw. Markierungen dargestellt ist, wie sie vom Aufzeichnungsgerät erzeugt werden,
Fig. 7 ein Blockdiagramm zur Erläuterung der Gewinnung der gewünschten Steuersignale aus der Druckpresse und der Steuerung des Betriebs des Aufzeichnungsgerätes,
Fig. 8A, Beispiele von Markierungen, welche durch den Aufzeichner
B, 8C
von Figur 2 in Abhängigkeit von den verschiedenen Steuersignalen der Druckpresse auf den Aufzeichnungsstreifen
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von Figur 6 aufgezeichnet worden sind,
Fig. 9 ein Blockdiagramm zur Erläuterung der Verarbeitung der Daten auf der Kalkulationskarte von Figur 1 und der Erzielung der gewünschten Informationen, und
Fig.10 ein Beispiel eines Kopierblattes, auf welches die vom Rechner nach Figur 5 abgegebenen Informationen aufgezeichnet sind.
Zunächst wird das Kalkulationsblatt 10 von Figur 1 beschrieben, um so im einzelnen zu erklären, wie dieses Blatt in üblicher Weise ausgefüllt wird. Das Blatt 10 weist eine Produktionszeit-Tabelle 12 auf, in welche die Einzelheiten des Druckvorgangs während jeder vorgegebenen Länge der Produktionszeit eingetragen werden, wie bereits vorab erwähnt worden ist. Die vorgegebene Produktionszeit kann beispielsweise 10 Stunden betragen, etwa beginnend um 8.00 Uhr morgens oder nachmittags, und enden um 8.00 Uhr nachmittags bzw. morgens.
Es sei angenommen, daß zwei Stunden Vorbereitungszeit für die Plattenumstellung benötigt wurden, bevor im Produktionsvorgang mit dem tatsächlichen Druckvorgang begonnen werden kann. Der für die Druckpresse verantwortliche Drucker zeichnet dann eine Linie 14 von "8"-"10" in die mit "Umstellung" bezeichnete Zeile ein. Beginnt der erste Lauf des Druckvorgangs um 10.00 Uhr und endet um 12.00 Uhr, dann zieht der Drucker eine Linie 16 von "10" nach "12" in der mit "Betrieb" bezeichneten Zeile. Ist dann eine weitere Vorbereitungszeit von 1.00 Uhr bis 1.20 Uhr nötig, und zwar aus einem anderen Grund als einer Plattenumstellung, dann zieht der Drucker eine Linie 18 in dem mit "Sonstiges" bezeichneten Teil der Zeile "Vorbereitung". Mit fortschreitendem Arbeitsvorgang zeichnet dann der Drucker weitere Linien 14, 16 und 18 in die jeweiligen Zeilen der Tabelle ein.
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Das Kalkulationsblatt 10 weist außerdem eine Reihe von Tabellenvordrucken 20 auf, mit Überschriften, wie etwa "Arbeitsbeschreibung", "Druckgröße", "Nummer der Druckwalzen", "Anzahl der bedruckten Blätter" und "Farbnummer". Der Drucker muß diese Tabellen während oder nach der Durchführung seiner eigentlichen Druckarbeit ausfüllen. Nach Beendigung der vorgegebenen Produktionszeit muß der Drucker die Gesamtlängen der Betriebszeit, der Umstellungszeit und anderer Vorbereitungszeiten aus den Linie 14, 16 und 18 errechnen, die er in die Produktionszeit-Tabelle eingetragen hat. Die Ergebnisse der Rechnung sind dann in die Tabelle 22 einzutragen. Der Drucker muß auch das Gesamtvolumen der Produktion während der vorgegebenen Produktionszeit in eine oder beide der Tabellen 24 eintragen. Diese übliche Praxis gibt zu Fehlern Anlaß. Die vorliegende Erfindung dagegen ermöglicht eine wesentlich exaktere Aufzeichnung der Arbeitsbedingungen einer Druckpresse oder dergleichen. Das Verfahren nach der Erfindung erfordert die Verwendung eines Aufzeichnungsgerätes geeigneten Aufbaus, etwa eines Aufzeichnungsgerätes, wie es in den Figuren 2-5 dargestellt ist. Zur Erleichterung des Verständnisses der Erfindung wird dabei zuerst der dargestellte Aufzeichner beschrieben, worauf dann das Erfindungsverfahren in Verbindung mit diesem Aufzeichner erläutert wird.
Gemäß Figur 2 weist der Aufzeichner 26 ein Gehäuse 28 auf. Ein Aufzeichnungskopf ist längs zweier Führungsschienen 32, von denen in Figur 2 eine dargestellt ist, hin- und herverschiebbar, wobei sich die Schienen 32 horizontal zwischen den gegenüberliegenden Wänden 34 des Gehäuses 28 erstrecken. Das Gehäuse weist einen einstückig damit verbundenen Tisch 36 auf, auf welchen das Aufzeichnungsmedium, etwa ein Papierstreifen 38 vorgegebener Länge, aufgelegt wird.
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Das Aufzeichnungsmedium kann aber auch ein einstückiger Teil des in Figur 1 dargestellten Kalkulationsblattes 10 sein, wie später noch im einzelnen erläutert werden wird.
Die Figuren 3, 4 und 5 zeigen den Antriebsmechanismus zum Hin- und Herbewegen des Aufzeichnungskopfes 30 längs der beiden Führungsschienen 32. Der Antriebsmechanismus weist einen in der Drehrichtung umkehrbaren Motorantrieb 40 (Figur 3) auf, der mit einem Antriebsrad 42 gekoppelt ist, das mit einem Getriebe 44 in Verbindung steht. Das angetriebene Getriebe 44 sitzt unter Zwischenschaltung einer Kupplung 46 auf einer aufrechtstehenden Drehwelle 48, die fest mit einem Antriebszahnrad 50 verbunden ist. An beiden Enden des Aufnahmekopfes 30· ist in noch zu beschreibender Weise eine Antriebskette 52 verankert, die sich um das Antriebszahnrad 50 und eine nicht bezeichnete Führungsrolle herum parallel zu den Führungsschienen 32 erstreckt.
Infolge der Drehrichtungsumkehr des Motorantriebs 40 bewegt sich der Aufnahmekopf 30 längs der Schienen 32 hin und her. Das Kettenzahnrad 50 überträgt dann ein zu großes Drehmoment, wenn der Aufnahmekopf 30 einen seiner beiden toten Punkte erreicht, wobei der Motor-
Es antrieb 40 sich kontinuierlich weiter dreht.'tritt aber dabei die Kupplung 46 in Funktion und unterbricht die Drehmomentübertragung vom Antriebsrad 44 auf die Welle 48.
Wie am besten aus den Figuren 4 und 5 zu ersehen, sitzt der Aufnahmekopf 30 auf einem kastenartigen Wagen 54 mit 3 Rädern bzw. Rollen 56, die !drehbar am Wagen gelagert sind. Das oberste der drei Räder 56 wälzt sich auf der oberen Führungsschiene 32 ab, während die beiden anderen Räder auf der unteren Führungsschiene 32 abrollen.
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Die entgegengesetzten Enden der Antriebskette 52 erstrecken sich in den Wagen 54 des Aufnahmekopfes hinein und sind über Zugfedern 58 mit einem geeigneten Wagenteil verbunden. Der Wagen 54 mit dem Kopf 30 rollt also bei Drehung des Motorantriebs 40 auf den Führungsschienen 32. Das hintere Bogenstück der Antriebskette 52, das sich an der Rückseite des Wagens 54 erstreckt, ist von einem Gehäuse 60 abgedeckt, das mittels Bolzen 62 am Tisch 36 befestigt ist.
Der Aufnahmekopf 30 besitzt einen Aufzeichnungs- Schreibstift 64, der starr auf einem schwenkbaren, L-förmigen Stiftträger 66 aus magnetisierbarem Material sitzt. Ferner ist ein Elektromagnet 68 vorgesehen, der den Schreibstift über den Stiftträger betätigt. Schließlich weist der Kopf 30 einen Schreibstift-Hebemechanismus 70 auf, zum manuellen Anheben des Schreibstifts weg vom Aufzeichnungsstreifen 38 oder vom Tisch 36. Als Aufzeichnungsstreifen 38 kann beim beschriebenen Ausführungsbeispiel ein üblicher Abreißzettel Verwendung finden. Steht der Schreibstift 64 in Berührung mit dem Abreißzettel 38, dann zeichnet er auf dem Zettel eine. Auf zeichnung auf, etwa diejenige von Figur 6, wobei der Stift über den Zettel bzw. das Blatt gleitet und dabei aufgrund der Wirkung des Elektromagneten 68 in Querrichtung oszilliert und zugleich infolge der Wirkung der Antriebskette 52 mit konstanter Geschwindigkeit sich in Längsrichtung weiterbewegt.
Der Wagen 66 ist schwenkbar an einem Schwenkbolzen 72 angelenkt, der sich von einem schwenkbaren Arm 74 aus nach unten erstreckt. Der Arm 74 ist bei 76 am Wagen 54 angelenkt und kann somit um eine Horizontalachse schwenken. Befindet sich der Arm 74 in der gezeichneten Normalstellung, dann schwingt der Schreibstift 64 am Träger 66 um die Ver-
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tikalachse des Schwenkbolzens 72. Eine Zug-Schraubenfeder 78 befindet sich zwischen dem Aufnahmekopf-Wagen 54 und dem Schreibstift-Träger 66 und belastet den Schreibstift 64 gegen den Aufnahmekopf-Wagen.
Gegenüber dem Schreibstift-Träger 66 ist der Elektromagnet 68 starr am Aufnahmekopf-Wagen 54 befestigt, und zwar über ein Joch 80. Nach Anregung des Elektromagneten 68 wird somit der Schreibstift-Träger 66 angezogen und schwenkt um den Schwenkbolzen 72 gegen die Kraft der Feder 78. Die Anregung und Stillsetzung des Elektromagneten 68 führt somit zu den erwähnten Hin- und Herbewegungen des Schreibstifts 64 in Querrichtung des Aufnahmestreifens 38, wobei der Schreibstift über den Aufnahmestreifen gleitet und dabei auf diesem Aufzeichnungen hinterläßt.
Der Schreibstift-Hebemechanismus 70; der nur am Anfang und am Ende jeder Aufzeichnungsperiode in Tätigkeit tritt, enthält eine Drehwelle 82, die sich horizontal vom Aufnahmekopf-Wagen 54 nach vorne erstreckt. Die Welle 82 geht in einen manuellen Anhebelenker 84 über. An der Welle 82 ist eine Noppenscheibe 86 starr angebracht^die in Gleitkontakt mit dem Schwenkarm 74 steht. Die Noppenscheibe 86 weist eine ringförmige Ausnehmung 88 mit Mittelpunkt in der Achse der Welle 82 auf. Ein Anschlagstift 90 am Aufnahmekopf-Wagen 54 gleitet in der Ausnehmung 88 und begrenzt den Drehwinkel der Noppenscheibe 86. Eine Auslegerfeder 92 am Wagen 54 belastet den Schwenkarm 74 nach unten. Bei 94 ist ein Sicherheitsanschlag dargestellt, der am Wagen 54 sitzt und die Abwärtsbewegung des Armes 74 begrenzt.
Figur 4 zeigt den manuellen Anhebehebel 84 in seiner normalen Horizontalstellung, wobei der Schreibstift 64 in Schreibkontakt mit dem auf
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dem Tisch 36 befindlichen Streifen 38 abgesenkt ist. Nach Schwenken des Hebels 84 gegen den Uhrzeigersinn in die in gestrichelten Linien in Figur 5 dargestellte Position hebt die Noppenscheibe 86 den Schwenkarm 74 gegen die Kraft der Feder 92 nach oben. Damit wird der Schreibstift 64 vom Streifen 38 bzw. Tisch 36 weg nach oben angehoben.
Selbstverständlich ist der mit 30 bezeichnete Aufnahmekopf lediglich eine von verschiedenen Möglichkeiten der Ausbildung des Kopfes für das Aufzeichnungsgerät 26. Beispielsweise kann auch der Aufnahmekopf eines Rasterpunktdruckers oder derjenige eines mit einer Feder arbeitenden Aufzeichnungsgerätes anstelle des gezeichneten Kopfes 30 Verwendung finden. Die Verwendung anderer Aufnahmeköpfe kann selbstverständlich es erforderlich machen, anstelle des Papierstreifens 38 ein Aufzeichnungsmaterial zu verwenden.
Gemäß Figur 2 weist der Aufzeichner 26 einen Netzschalter 96 und eine Pilotlampe 98 auf, wobei letztere nach Schließen des Schalters aufleuchtet. Am hinteren Ende des Tisches 36 befindet sich ein Anschlag 100 zur leichteren Positionierung des Kalkulationsblattes 10 auf dem Tisch. Eine Federklemme 102 ist an der einen Seite des Tisches 3 6 angebracht und dient dazu, das Blatt 10 festzuhalten, so daß es sich während des Aufzeichnungsvorganges nicht verschieben kann.
Nachfolgend soll nun das Verfahren nach der Erfindung erläutert werden. Wie bereits erwähnt, enthält die Produktionszeit einer Druckpresse zusätzlich zur eigentlichen Betriebszeit zwangsläufig auch Leerzeiten. Nicht nur die genauen Längen der Betriebszeit und der Leerzeit, sondern auch die Gründe für die Leerzeiten müssen festge-
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stellt und analysiert werden, wenn man die maximal mögliche Produktivität der Maschine erreichen will. Die Leerzeit einer Druckpresse ergibt sich aus verschiedenen bekannten Gründen, etwa einer Plattenumstellung, einer Plattenwartung, einer Maschinenreparatur und dergleichen. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß eine äußerst genaue Feststellung der angegebenen Leerzeit-Gründe und die Unterscheidung zwischen den vorerwähnten "Vorbereitungs- und Unterbrechungszeiten" dadurch möglich sind, daß von elektrischen Signalen Gebrauch gemacht wird, die vom Steuersystem der Maschine abgeleitet werden.
Das Steuersystem einer elektrisch gesteuerten Druckpresse weist üblicherweise folgende Teile auf:
1. Einen"Betriebsschalter"mit dem die Maschine für den Druckvorgang in Bewegung gesetzt werden kann, und zwar mit normaler Geschwindigkeit.
2. Einen "Langsamschalter", mit dem die Druckzylinder in eine kontinuierliche Umdrehung geringer Geschwindigkeit versetzt werden können.
3. Einen "Tippschalter", mit dem die Zylinder kurzzeitig in· eine Umdrehung geringer Geschwindigkeit versetzt werden können.
4. Einen "Stoppschalter" zum Anhalten der Maschine.
Der normale Druckbetrieb erfordert lediglich das Schließen des Betriebsschalters. Beim Plattenwechsel müssen dagegen sowohl der Langsamschalter als auch der Tippschalter betätigt werden, weil die Plattenzylinder sowohl kontinuierlich als auch intermittierend langsam zu drehen sind. Das Waschen des Drucktuchzylinders - einer der
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"sonstigen" Gründe für die "Vorbereitungszeit" - erfordert die Betätigung lediglich des Langsamschalters. Die Unterscheidung zwischen Betriebszeit und Leerzeit,sowie die Feststellung von zumindest den ungefähren Leerzeitgründen, können somit dadurch erreicht werden, daß man während der gesamten Produktionsperiode die bei Betätigung der verschiedenen Steuerschalter erzeugten Signale der Reihe nach aufzeigt.
Figur 7 zeigt beispielsweise die Nutzung der Steuersignale der Druckpresse für die Zwecke vorliegender Erfindung. Die vom Druckpressensteuersystem 104 abgegebenen Steuersignale werden einem Aufzeichnungs steuerkreis 106 zugeführt d, der elektrisch mit dem Elektromagneten 68 des Aufzeichnungskopfes 30 verbunden ist und diesen anregen kann. Es ist aber auch möglich, die Steuersignale von verschiedenen Kontakten 104A der Druckpresse selbst abzunehmen. Der Aufzeichnungssteuerkreis 106 regt den Elektromagneten 68 zu verschiedenen Zeitpunkten an, mit der Folge, daß vom Aufzeichnungssystem 64 die nacheinander ankommenden Steuersignale auf dem Aufzeichnungsstreifen 38 in Form entsprechender Markierungen aufgezeichnet werden. Diese Markierungen erlauben eine einfache visuelle Identifizierung der entsprechenden Steuersignale.
Die Figuren 8A, 8B und 8C stellen Beispiele solcher Markierungen dar. Die Markierung 108 der Figur 8A entspricht dem Steuersignal, das erzeugt wird, wenn der Betriebsschalter geschlossen wird. Die Marke 110 von Figur 8B entspricht dem Signal, das beim Schließen des Tippschaltes erzeugt wird. Die Marke 112 vom Figur 8C entspricht dem Signal, das beim Schließen des Langsamschalters erzeugt wird. Diese Markierungen 108, 110 und 112 müssen sich physikalisch voneinander unterscheiden, und zwar bezüglich Form, Dimension und Fläche und
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- 18 jedes soll leicht visuell identifizierbar sein.
Während des Verlaufs jeder Produktionsperiode nimmt somit der Aufzeichner 26 nacheinander die Steuersignale in Form entsprechender Markierungen 108, 110 und 112 auf, welche einen Druckbetrieb, einen Plattenwechsel, ein ;Zylinderwaschen und dergleichen repräsentieren. Die Aufzeichnungen für das Plattenwechseln, das Zylinderwaschen und andere LeerZeitgründe können gleich sein, abhängig von der Art und Weise der Ausführung jeder dieser Tätigkeiten. Die Aufzeichnung soll jedoch so erfolgen, daß die Bedienungsperson für die Druckpresse in der Lage ist, jede dieser Aufzeichnungen zu interpretieren.
Um zu verdeutlichen, in welcher Weise der Aufzeichner 26 die ankommenden Steuersignale in Markierungen umsetzt, sind die Markierungen auf dem Aufzeichnungsstreifen 38 von Figur 6 so aufgezeichnet worden, wie dies auch bei der manuellen Aufzeichnung durch den Drucker in der Zeittabelle 12 der Kalkulationskarte 10 von Figur 1 geschieht. Die Teile 14' der Markierung auf dem Streifen 38 enthalten Markierungen, welche sowohl die Steuersignale des Langsamschalters als auch die Steuersignale des Tippschalters darstellen. Die Markierungen 14' repräsentieren somit eine Vorbereitungszeit infolge eines Plattenwechsels . Die Bereiche 16' der Markierung enthalten Darstellungen der Steuersignale des Betriebsschalters und repräsentieren somit die tatsächliche Betriebszeit. Die Bereiche 18' der Markierung auf dem Streifen 38 enthalten Darstellungen der Steuersignale des Tippschalters. Somit repräsentieren die Markierungsteile 18' eine Vorbereitungszeit infolge des Waschens des Druckzylinders. Der Bereich 18'' der Streifenmarkierung enthält die Darstellung von Steuersignalen des Langsamschalters. Der Teil 18'' repräsentiert somit eine Vorbereitungszeit infolge des Waschens des Drucktuchzylinders. Der Teil
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der Streifenmarkxerung gibt an, daß die Maschine bei eingeschaltetem Stoppschalter nicht produziert.
Der Drucker entziffert die Markierung auf dem Streifen 38 wie erläutert und überträgt die Markierung auf die Zeittabelle 12 der Kalkulationskarte 10. Er muß außerdem, wie auch bisher üblich, die Tabellen mit den Überschriften "Arbeitsbeschreibung", "Druckgröße", "Anzahl der bedruckten Rollen" (im Fall einer Rollenzuführung), "Anzahl der bedruckten Blätter" (bei blattweiser Zuführung) und "Anzahl der Farben".
Das Aufzeichnungsmedium, auf dem die Druckpressen-Steuersignale durch den Aufzeichner 26 aufgezeichnet werden, kann ein selbständiger Gegenstand, wie etwa der Streifen 38, getrennt vom Kalkulationsblatt sein, oder ein einstückiger Teil des Blattes 10. Wird als Aufzeichnungsmedium der Streifen 38 verwendet, dann ist es lediglich erforderlich, diesen Streifen zur Markierung auf den Tisch 36 zu legen. Der mit Markierungen versehene Streifen 38 wird dann am Blatt 10 angeklebt oder auf andere Weise befestigt, und zwar in unmittelbarer Nähe der Zeittabelle 12, was die übertragung erleichtert.
Vorzugsweise werden jedoch die Steuersignale direkt auf der Kalkulationskarte 10 aufgezeichnet, und zwar in die über der Zeittabelle befindliche Tabelle 116. Der Tisch 36 des gezeichneten Aufzeichners 26 ist so ausgelegt, daß er die Karte 10 aufnehmen kann, wie dies durch die gestrichelten Linien in Figur 2 angedeutet ist. Das Kalkulationsblatt wird auf den Tisch 36 gelegt, wobei die Oberkante am Anschlag 100 anliegt. Die Klemme 102 dient zum Festhalten des Blattes in der gewünschten Position. Der Aufzeichnungskopf 30 läuft dann über
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die Tabelle 116 der Karte 10 und zeichnet dort in Abhängigkeit von den ankommenden Steuersignalen entsprechende Markierungen auf.
Es ist wünschenswert, wenn der Aufzeichner 26 auf der Tabelle 116 der Kalkulationskarte bzw. dem separatem Aufzeichnungsstreifen 38 lineare Aufzeichnungen der Steuersignale vornimmt. Eine lineare Aufzeichnung ist nämlich leicht auf die Zeittabelle 12 zu übertragen, die ebenfalls eine lineare Darstellung der Arbeit der Maschine enthält.
Das Verfahren nach der Erfindung kann auch den zusätzlichen Schritt einer Kodierung derjenigen Daten in eine Maschinensprache enthalten, die auf die Zeittabelle 12 übertragen worden sind und, wenn gewünscht, auch derjenigen Daten, die manuell in die Tabelle 20 eingesetzt worden sind. Damit wird ein geeignetes Lesegerät erforderlich, etwa ein solches auf der Grundlage einer optischen Symbolerkennung (OCR) oder einer optischen Symbolerkennung (OMR), wobei dann das Lesegerät den entsprechenden Bereich der Karte 10 abtastet. Wie später anhand der Figur 9 erläutert werden wird, werden die kodierten Daten so ausgewertet, daß man die gewünschten Informationen erhält.
Ein typisches Gerät zur Verarbeitung der auf der Karte 10 befindlichen Daten enthält einen OMR-Leseabschnitt 118, einen Steuerabschnitt 120, eine Anzeige 122 (beispielsweise eine Kathodenstrahlröhre), einen elektronischen Rechner 124, ein Speichermedium 126 und Kopierblatt 128, wobei die Verbindungen der Zeichnung entnehmbar sind. Der optische Symbolleser gibt die kodierten Daten in den Rechner 124. Der Rechner errechnet die Längen der Betriebszeit und der verschiedenen Leerzeiten und schreibt die Informationen auf das Kopierblatt 128. Es ist auch möglich, die Kalkulationskarte 10 selbst als Kopier-
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blatt 128 zu verwenden, wobei dann der Ausgang des Rechners in die Tabelle 22 eingeschrieben wird. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Rechnerausgang auf einem gesonderten Blatt aufzuzeichnen, wie dies in Figur 10 dargestellt ist. Das Blatt von Figur 10 dient zum Auflisten der, von nacheinander folgenden Zeitspannen der Produktionszeit gelieferten Informationen, so daß eine sogenannte Summentabelle entsteht.
Es ist auch möglich, die Aufzeichnungen oder Markierungen auf dem Streifen 38 oder auf dem Teil 26 der Kalkulationskarte direkt in einen Maschinencode umzusetzen, und zwar mit Hilfe eines geeigneten Symbol-Erkennungsgerätes. In diesem Fall schreibt dann der Rechner nur solche Informationen wie die Längen der Betriebszeiten und der Leerzeiten aus.
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Leerseite

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    Verfahren zum Feststellen der Arbeitseffektivität einer Maschine, deren Produktionszeit sowohl Betriebszeiten als auch Leerzeiten aufweist, wobei die Leerzeit auf einer Mehrzahl möglicher Ursachen beruht, dadurch gekennzeichnet, daß während des Ablaufs der Produktionszeit von der Maschine nacheinander Signale abgeleitet werden, die repräsentiv sind für den Betrieb und zumindest angenähert für die Leerzeitgründe der Maschine, und daß die Signale nacheinander in visuell unterschiedlicher Form und Dimension auf einem Aufzeichnungsmedium derart aufgezeichnet werden, daß eine visuelle Identifizierung jedes Signals möglich ist, so daß die Betriebszeit, die Leerzeit und zumindest angenähert die Leerzeitgründe der Maschine visuell aus der, auf das Aufzeichnungsmedium aufgebrachten Aufzeichnung erkennbar sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnung auf dem Aufzeichnungsmedium in eine Maschinensprache umgesetzt und die kodierte Aufzeichnung in einem Rechner zur Erzielung der gewünschten Informationen verarbeitet wird.
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    Bankhaus Merck, Finck & Co.. München
    (BLZ 7O03040O) Konto-Nr. 254 649
    Bankhaus H. Aufhäuser. München (BLZ 70030600) Konto-Nr 261300
    TELEGR/CABLE: PATENTSENIOR
    Postscheck: München
    (BLZ 700100 80) Konto-Nr. 20904-800
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnung auf dem Aufzeichnungsmedium in ein Tabellenblatt übertragen, die auf die Tabelle übertragene Aufzeichnung in eine Maschinensprache umgesetzt und schließlich die so kodierte übertragene Aufzeichnung zur Erzielung der gewünschten Informationen in einen Rechner eingegeben wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsmedium einen einstückigen Teil des Tabellenblatts darstellt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsmedium nach Vervollständigung der Aufzeichnung der Signale am Tabellenblatt befestigt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechner die gewünschten Informationen auf das Tabellenblatt gibt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechner die gewünschten Informationen zum Auflisten der Informationen nacheinanderfolgender Produktionszeitperioden auf eine Summentabelle gibt.
  8. 8. Verfahren zum Feststellen der Arbeitseffektivität einer elektrisch gesteuerten Druckpresse oder ähnlichen Maschine, deren Produktionszeit sowohl Betriebszeiten als auch Leerzeiten enthält, wobei die Leerzeit auf einer Mehrzahl von möglichen Gründen beruht, dadurch gekennzeichnet, daß während des Ablaufs der Produktionszeit
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    von der Maschine eine Folge elektrischer Steuersignale abgenommen wird, die den Betrieb der Maschine steuern, wobei die Steuersignale aus einem Betriebssignal zum Betreiben der Maschine mit normaler Geschwindigkeit, einem Langsamsignal für das kontinuierliche Betreiben der Maschine mit niedriger Geschwindigkeit und schließlich ein Tippsignal zum kurzzeitigen Betreiben der Maschine mit niedriger Geschwindigkeit aufweist, und daß die Steuersignalfolge kontinuierlich auf einem Aufzeichnungsmedium in Form entsprechender, visuell identifizierbarer Markierungen aufzeichnet, wobei die Betriebszeit, die Leerzeit und zumindest angenähert die Leerzeitgründe der Maschine durch visuelles Betrachten der Markierungen auf dem Aufzeichnungsmedium erkannt und festgestellt werden können.
  9. 9. Vorrichtung zum Aufzeichnen der Signale auf einem Aufzeichnungsmedium zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 - 8, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (28) mit einem Tisch (36) , auf dem das Aufzeichnungsmedium (38) liegt, einem auf dem Gehäuse (28) angebrachten Führungselement (32), einem längs des Führungselementes
    (32) bewegbaren Aufzeichnungskopf (30), der entsprechend den Signalen Markierungen auf dem auf dem Tisch liegenden Aufzeichnungsmedium aufzeichnet, und einem Antrieb (40, 48, 50, 52) zum Hin- und Herbewegen des Aufzeichnungskopfes (30) längs des Führungselementes (32).
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzeichnungskopf (30) auf einem längs des Führungselementes (32) bewegbaren Wagen (54) angeordnet ist und daß der Aufzeichnungskopf
    (30) einen Schreibstiftträger (66) aus magnetischem Material, der um eine vorgegebene Achse schwenkbar am Wagen (54) befestigt ist, einen Schreibstift (64), der am Schreibstifthalter befestigt ist und mit dem auf dem Tisch befindlichen Aufzeichnungsmedium (38) in
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    Schreibberührung bringbar ist, einem Belastungselement (78) zwischen dem Wagen und dem Schreibstiftträger, das den Schreibstiftträger in vorbestimmter Richtung um die vorgegebene Schwenkachse belastet, und einen Elektromagneten (68) aufweist, der gegenüber dem Schreibstiftträger am Wagen angebracht ist und den Schreibstiftträger gegen die Wirkung des Belastungselementes verschwingt.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch ein Hebeelement (70) zum Anheben des Schreibstifts (64) weg vom Tisch.
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