DE3014110C2 - - Google Patents
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten einer
Ventilatoreinheit, mit Luftdurchlaß, insbesondere für
eine Heizung und/oder eine Klimaanlage für die Fahrgastzelle
eines Kraftfahrzeugs, mit einem zylindrischen Halteteil,
das ein Motorgehäuse aufnimmt und trägt und das mit ge
eigneten Widerlagern zum Zusammenwirken mit einem inneren
Rand des Gehäuses ausgestaltet ist.
Aus der GB-PS 4 76 724 ist eine Einrichtung zum Heizen
und/oder Klimatisieren einer Fahrgastzelle eines Kraftfahr
zeugs bekannt, die ein Ventilatorgehäuse aufweist, in
dem ein Ventilator angeordnet ist, der Luft von außerhalb
des Gehäuses ansaugt und zum Inneren hinfördert. Das
Ventilatorgehäuse kann eine Heizungseinrichtung, wie einen
Wärmentauscher sowie Einrichtungen zum Verteilen der Luft
zu verschiedenen Ausgängen und darüber hinaus ggfls. Mittel
zum Mischen von kalter Luft zu verschiedenen Anteilen
aufweisen. Bei der bekannten Einrichtung ist der Ventilator
und sein elektrischer Antriebsmotor fest miteinander
verbunden; sie bilden eine Ventilatoreinheit, bei der
der Ventilator vor einer Lufteintrittsöffnung des Ventilator
gehäuses angeordnet ist. Das Einsetzen der Ventilatoreinheit
in eine vorhandene Klimaeinrichtung ist langwierig und
kompliziert. Ein Demontieren, beispielsweise wenn die
Heizungseinrichtung ausfällt, ist ebenfalls schwierig.
In beiden Fällen ist das Durchführen der genannten Tätigkeiten
mit Kosten verbunden.
Zum Demontiern sind Teile des Gehäuses zu entfernen,
um die Ventilatoreinheit einzusetzen oder Zugang zu ihr
zu haben. Bei diesem Demontieren kann die Einstellung
und Anordnung von Elementen der Einrichtung, wie Luftregel
klappen beeinträchtigt werden. Darüber hinaus bildet das
Gehäuse oft einen integrierten Bestandteil des Armaturen
bretts, was zumindestens eine teilweise Demontage desselben
erforderlich macht.
Darüber hinaus ist bis heute praktisch die Umwandlung einer
Heizungseinrichtung in eine Klimaanlage nicht realisierbar.
Um eine Heizungseinrichtung in eine Klimaanlage umzuwandeln,
muß man ein Kälteerzeugungsorgan einbauen, das oft als
Verdampfer bezeichnet wird, so daß die Einrichtungen eine
Verteilung und Regulierung von Wärme und Kälte erlauben.
Diese Umwandlung ist heutzutage nur möglich, wenn das
Gehäuse ausreichende Abmessungen aufweist, selbst wenn
das Fahrzeug ursprünglich nur mit einer einfachen Heizung
ausgerüstet ist.
In allen diesen Fällen erfordert die Umwandlung, selbst
wenn sie möglich ist, entweder eine von Anfang an teuere
Einrichtung oder sehr viel Arbeit, also hohen Kosten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten
Nachteile zu vermeiden und insbesondere eine Vorrichtung
zum Montieren der Ventilatoreinheit in ein Gehäuse einer
Heizung und/oder Klimaanlage für den Fahrgastraum eines
Kraftfahrzeugs zu schaffen, die eine leichte und damit
preiswerte Montage und insbesondere ein einfaches Aus
wechseln der Ventilatoreinheit ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Halteteil
Klemm- und Rasteinrichtungen aufweist, die aus Längsklinken
mit elastischer Anbringung gebildet sind, die sich beim
Einführen oder Eindrücken in das Halteteil der Einheit
von der Motorseite her zur Seite biegen und am Ende des
Einführens gegen das Motorgehäuse zum Anliegen komen,
daß die Klinken in Haken enden, die mit dem oberen Rand
des Motorgehäuses zusammenwirken, um dieses festzuhalten
und daß das Halteteil mit einem Ventilatorgehäuse über
eine achsparallele Luftströmung ermöglichende Streben
verbunden ist.
Im Normalfall, in dem das Gehäuses des Elektromotors Umfangs
vorsprünge aufweist, stellt zumindestens eine Ausnehmung
oder ein Einschnitt des Halteteils gleichzeitig die dreh
feste Anordnung des Gehäuses und der Ventilatoreinheit
sicher.
Erfindungsgemäß wird erreicht, daß die Einhak- oder Schnapp
mittel von außen betätigbar sind, indem sie zur Seite
geschoben werden können und derart ein Herausnehmen der
Einheit ermöglichen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Befe
stigungsmittel auf mindestens einem bewegbaren Organ ausgebildet,
das eine mit dem Bogen und dem Gehäuse gemeinsame Achse aufweist
und einen transversalen Schenkel besitzt, so daß eine Längsbelastung
auf den Schenkel mittels eines Stabs oder ähnlichem, der zwischen
zwei Flügeln des Ventilators eingeführt wird, ein Ausklinken gewähr
leistet und so ein sofortiges Auseinanderbauen der Ventilatoreinheit
in bezug auf das Gehäuse ermöglicht.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
die Vorrichtung aus zwei zusammenzufügenden Hälften gebildet ist, deren jede
einen Halbbogen aufweist und insbesondere, daß jede Hälfte einen
Halbring aufweist, und daß die beiden Halbringe nach dem Zusammen
setzen die Ummantelung des Luftzirkulierens begrenzen, in der also
die Luft durch den Ventilator der Einheit in Bewegung gesetzt wird.
Die Halbringe bilden einen Teil des Gehäuses und sind miteinander ver
bindbar durch Einklinken, wenn der eine Halbring dem anderen Halbring
genähert wird. Jeder Halbring und der entsprechende Halbbogen sind
bevorzugt aus Kunststoffmaterial durch Gießen hergestellt. Demgemäß
zeichnet sich eine bevorzugte Ausgestaltung dadurch aus, daß der Bo
gen aus Kunststoff besteht und die Elastizität der Klinken von der
Dünnheit ihrer Befestigung am Körper des Bogens herrührt.
Das Einklinken der beiden Halbringe, das durch ein Zusammenwirken
der Haken erreicht wird, die an der Form angebracht sind, die einen
der Halbringe bildet mit Zungen, die an der Form angebracht sind, die
den anderen der Halbringe bildet, wird vollendet durch das Einbauen
der Ventilatoreinheit im Bogen, der sich durch das Zusammenbauen
der Halbbögen ergibt, wobei die Ventiltoreinheit den einen Halbbogen
vom anderen zu trennen versucht.
In anderer Hinsicht erlaubt die Erfindung während des Verklemmens
oder Einhakens der Ventilatoreinheit im Aufnahmebogen Mittel vorzu
sehen, die die notwendige elektrische Verbindung zur Stromversorgung
des Motors verwirklichen. Diese Mittel sind gemäß einer bevorzugten
Ausgestaltung derart, daß vom Bogen elastische, leitende Klemmen
abstehen, die zum Aufnehmen der leitfähigen Zungen oder Lamellen
der Einheit dienen, um die Stromversorgung des Motors sicherzustellen.
Die Erfindung wird in
der nachfolgenden Beschreibung erläutert, in der Ausführungs
beispiele anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben sind, dabei zeigt
Fig. 1 eine Aufsicht des Lufteintritts eines Gehäuses für die
Installation einer Heizung und/oder Klimaanlage für
den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs, dessen Venti
latorantriebseinheit mittels einer erfindungsge
mäßen Vorrichtung befestigt ist;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 eine Unteransicht des Elektromotors der Ventilator
antriebseinheit;
Fig. 4 eine Seitenansicht;
Fig. 5 eine Aufsichtder Befestigungsvorrichtung;
Fig. 6 eine Sicht gemäß der Linie VI-VI;
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII der Fig. 5;
Fig. 8 eine vergrößerte Aufsicht auf ein Teil der Befestigungs
vorrichtung;
Fig. 9 eine Sicht des Inneren des Halbbogens als Teil der in
Fig. 8 dargestellten Hälfte;
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie X-X der Fig. 9;
Fig. 11 einen Schnitt entlang der Linie XI-XI der Fig. 9;
Fig. 12 einen Schnitt entlang der Linie XII-XII der Fig. 9;
Fig. 13 einen Schnitt entlang der Linie XIII-XIII der Fig. 9;
Fig. 14 einen Schnitt entlang der Linie XIV-XIV der Fig. 9;
Fig. 15 einen Schnitt entlang der Linie XV-XV der Fig. 9;
Fig. 16 einen Schnitt entlang der Linie XVI-XVI der Fig. 9;
Fig. 17 einen Schnitt entlang der Linie XVII-XVII der Fig. 9;
Fig. 18 eine Sicht analog der der Fig. 8, aber auf die andere
Hälfte der Vorrichtung;
Fig. 19 einen Aufriß des Inneren der genannten Hälfte;
Fig. 20 eine Sicht eines Halbbogens der erwähnten Hälfte;
Fig. 21 einen Schnitt entlang der Linie XXI-XXI der Fig. 19;
Fig. 22 einen Schnitt entlang der Linie XXII-XXII der Fig. 19;
Fig. 23 einen Schnitt entlang der Linie XXIII-XXIII der Fig. 20;
Fig. 24 einen Schnitt entlang der Linie XXIV-XXIV der Fig. 20;
Fig. 25 einen Schnitt entlang der Linie XXV-XXV der Fig. 20;
Fig. 26 einen Schnitt entlang der Linie XXVI-XXVI der Fig. 20;
Fig. 27 einen Schnitt entlang der Linie XXVII-XXVII der Fig. 20;
Fig. 28 eine entsprechende Draufsicht;
Fig. 29 eine Sicht analog der der Fig. 27, aber für einen anderen
Zustand;
Fig. 30 eine Draufsicht entsprechend der Fig. 29;
Fig. 31 eine Vorderansicht des Innenteils der Befestigungsvor
richtung;
Fig. 32 einen Schnitt entlang der Linie XXXII-XXXII der Fig. 31;
Fig. 33 eine vergrößerte Darstellung eines Abschnittes des Innen
teils der Befestigungsvorrichtung in der Nähe einer Befe
stigungsklammer, gemäß der Linie XXXIII-XXXIII der
Fig. 5;
Fig. 34 eine Draufsicht der Befestigungsklammer; und
Fig. 35 einen Schnitt entlang der Linie XXXV-XXXV der Fig. 34.
Die Ventilatorantriebseinrichtung, die an sich bekannt ist, weist eine dreh
bare Nabe oder Haube 21 auf - wie in den Fig. 1 bis 4 zu sehen ist -
die aus Kunststoffmaterial besteht. Von der Haube 21 erstrecken sich Flügel 22,
zwischen denen relativ enge Bereiche 23 freigelassen worden sind. Die
Drehung des Ventilators 24, der durch die Flügel 22 gebildet ist, in einer
zylindrischen Ummantelung 25, die Teil des Installationsgehäuses für die
Heizung und/oder die Klimaanlage ist und dessen Umfangsrand 26 den
Flügeln 22 nahe ist, bewirkt ein Ansaugen der die Ummantelung umgeben
den Luft und ein Stauen derselben zum Inneren der Ummantelung 25 hin.
Die Ventilatorantriebseinheit 20 weist weiterhin einen Elektromotor 28
auf, in desen Gehäuse 29 sich der Anker des Motors 28 befindet. Ein Bü
gel 31, der mit dem Gehäuse 29 fest verbunden ist, weist zwei Schen
kel 32 und 33 mit Rändern 34 auf, die in Verstärkungsflansche 35 enden.
Die Verstärkungsflansche 35, die sich diametral gegenüberliegen, sind
an der Seitenfläche 36 des Gehäuses 29 angesetzt. Zwei analoge Flan
sche 37, die die Flansche 35 überragen, sind am Rand des Gehäuses 28
gegenüber dem Rand 39 angesetzt, der den Bügel 31 trägt.
Weiche Leiterlamellen 41, 42, die von isolierenden Stützen 43, 44 in
Form eines Parallelepipeds getragen sind, sind elektrisch leitend mit den
Bürsten des Motors 28 verbunden.
Der obere Teil des Gehäuses 29 ist auf einem Teil seiner Höhe von einem
zylindrischen Mantel 45 umgeben, der Teil der Haube 21 ist, von der die
Flügel 22 abstehen.
Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung für eine solche Ventila
torantriebseinheit weist gemäß einer Ausführungsform (Fig. 2 und 5)
zwei Halbringe 51 und 52 allgemein halbkreisförmiger Gestalt auf, von denen
jeder zwei Teile einer halbzylindrischen Wand, die mit 51 a, 51 b und 52 a,
52 b bezeichnet sind, trägt. Die Teile 51 a, 51 b, 52 a, 52 b weisen jeweils
eine halbkreisförmige Umfangsrippe 53 bzw. 54 auf.
Die Gesamtheit 51, 52, 53, 54, die vorteilhafterweise aus Kunststoff
besteht und durch Spritzgießen hergestellt ist, bildet die Ummantelung 25,
durch welche der Ventilator 24 die zu heizende und/oder zu klimatisierende
Luft für die Heizung und/oder die Klimaanlage des Fahrgastraums eines
Kraftfahrzeugs treibt.
Jedem Halbkreis 51 und 52 ist ein Halbbogen 55 und 56 entsprechend zuge
ordnet, der im wesentlichen halbzylindrisch ist. Im beschriebenen Ausfüh
rungsbeispiel ist jeder Halbbogen 55 bzw. 56 mit den entsprechenden Halb
ringen 51 und 52 über eine durch senkrechte Schottwände 57, 58 und 59, 61
gebildete Abschottung verbunden. Die Schottwände bilden in ihrer Gesamt
heit eine Abschottung, die im folgenden als quadratisches Liniennetz be
zeichnet wird und dazu bestimmt ist, die durch den Ventilator 24 aufge
staute Luft parallel zur Achse 21 der Ummantelung 25 zu führen
(Fig. 5 und 6).
Die Innenfläche 63 des Halbbogens 55 (Fig. 5, 6 und 8) weist allge
mein eine halbzylindrische Konfiguration auf, zeigt aber zwei Längsrip
pen 64 und 64′, deren jede in ihrem transversalen Querschnitt im wesent
lichen rechteckig ist und die mit dem oberen Rand 55 über eine Schräg
fläche 66 verbunden sind (Fig. 14). Beiderseits einer Mittel
ebene 67 (Fig. 5), die zur Verbindungsmittelebene 68 zwischen
den zwei Hälften 51 und 52 senkrecht steht, ist die Innenfläche 69 des
Halbbogens 55 leicht zurückgezogen in bezug auf die Flächen 71 und 72,
die ebenfalls zylindrisch sind. Die Flächen 71 und 72 stoßen an verti
kale Ränder 75 und 76, die den Halbbogen (Fig. 10) begrenzen. Die bei
den Rippen 64, 64′ begrenzen so zwischeneinander ein Becken mit ab
gerundetem Boden 69, das dazu bestimmt ist, den Rand 34, 35 aufzu
nehmen und zu führen, der auf der Seitenfläche 36 des Motorgehäuses
angesetzt ist. Vorteilhafterweise haben sich die gegenüberstehenden
Flächen der beiden Rippen 64, 64′ auf der Höhe des oberen Randes 65
einen größeren Abstand als in ihrem mittleren Teil (Fig. 6 und 7).
Zwischen den beiden vertikalen Rändern 75 und 76 und den entsprechenden
tiefen Einschnitten 82 und 83 haben die Halbbögen 55 Laschen 77 und 78
(Fig. 6 und 7), deren obere Ränder, nämlich 79 bzw. 81, weiter an
gehoben sind, als der obere Rand 65 des Halbbogens.
Die Einschnitte 82 und 83 haben jeweils Böden 84 und 85, die relativ
wenig vom Innenrand 86 des Halbbogens entfernt sind. Dessen Teile
87 bzw. 88, die zwischen den Böden 84 und 85 und dem Rand 86 vorhan
den sind, bilden so elastisch deformierbare Befestigungen für die ent
sprechenden Laschen 77 und 78. Der obere Teil jeder Lasche, beispiels
weise der Lasche 77, hat auf seiner inneren Fläche (Fig. 17) vom obe
ren Rand ab eine Schrägfläche 89, die mit dem Rest der Fläche 91 über
eine Transversalebene verbunden ist, indem so ein Haken und ein An
satz 172 gebildet sind, gegen den der Rand des Gehäuses der Ventila
torantriebseinheit zum Anliegen kommt, wenn er eingesetzt ist.
Der Ansatz 172 erlaubt eine sichere Kontaktfläche für den Rand des Ge
häuses zu erhalten und so mögliche Deformationswirkungen der Lasche 77,
soweit es deren Fläche 91 betrifft, zu vermeiden. Die Schrägfläche 89
ist nich nur geneigt, damit sie sich der Achse 62 des Halbbogens vom
oberen Rand hin nähert, sondern vielmehr auch deswegen, damit sie
näher zur inneren Fläche 91 der Lasche 77 vom Rand her 96 liegt, der
den tiefen Einschnitt 82 begrenzt.
In der Fig. 13 sind für die andere Lasche 78 die gleichen Elemente, wie
für die Laschen 77 mit den gleichen, nur jeweils durch ein "′" bezeich
neten Teile vorhanden.
Die Laschen 77 und 78 haben auf ihrer äußeren Fläche durchbrochene trans
versale Arme 101 und 102 (Fig. 8). Jede Lasche und jeder Arm bilden
so einen starren Winkel 103 bzw. 104 (Fig. 6). Der Arm 101 ist durch
Vertikalwände 105, 106 und 107 (Fig. 8) begrenzt. Die letzte Vertikal
wand 107 bildet die Begrenzung des Halbbogens 55.
Der Arm 102, dessen Ausgestaltung identisch der des Arms 101 ist, ist
durch Vertikalwände 105′, 106′ und 107′ begrenzt (Fig. 8).
Die Wände 107 und 107′ haben rechteckige Öffnungen 108, 108′ (Fig. 6).
Der andere Halbring 52 hat eine praktisch gleiche Ausgestaltung wie die
des ersten.
Doch weist der Halbbogen 56 keine tiefen Einkerbungen auf und begrenzt
so nicht die Laschen (Fig. 20).
Er weist demgegenüber (Fig. 18 und 21) in seinem mittleren Teil ein
Becken 111 einer größeren Höhe auf, als der Rest des Halbbogens hat.
Das Becken 111 hat Ränder 112 und 113, wobei die Innenflächen 174 und
174′ des Beckens 111 derart leicht geneigt sind, daß sie der Ebene 67
bei ihrem unteren Abschnitt näher sind als bei ihrem oberen Abschnitt
(Fig. 21). Die Flächen 174 und 175 sind miteinander durch eine innere
zylindrische Wand 114 verbunden.
Die Innenfläche 115 des weiteren Teils des Halbbogens 55, 56 weist im
wesentlichen eine zylindrische Ausgestaltung auf, hat aber zwei Longi
tudinalrippen 116 und 117 mit einem im wesentlichen rechteckigen trans
versalen Querschnitt. Die Rippen 116, 117 entsprechen praktisch den
Rippen 64, 64′ des Halbbogens 55. Sie reichen bis zu einer ringförmigen
Anschlagfläche 119.
Die Rippen 64 und 64′ des Halbbogens 55 reichen ebenfalls bis zu einer
kreisförmigen Anschlagfläche 118 (Fig. 8 und 9), die im rechten
Winkel der Rippen 64 und 64′ runde Anschlagteile 121 und 122 bilden.
Zwei relativ dünne Wände 124 und 125 (Fig. 18) sind zwischen dem
quadratischen Liniennetz und dem Halbbogen 56 beidseitig desselben
angeordnet. Jede der Wände 124 und 125 hat eine vorteilhafterweise
gebogene Ausgestaltung mit einer zur Mittelebene 68 hin gerichteten
Konvexität.
Von den gebogenen Wänden 124 und 125 erstrecken sich Abschnitte 126,
126′ mit Haken 127 und 127′, die in einem Schnabel 128 bzw. 129 enden
(Fig. 27).
An ihren Innenseiten haben Wände 131 und 132 (Fig. 18 und 19), die
Teil des quadratischen Liniennetzes sind, kleine Anschlagblöcke 133
und 134 mit oberen Wirkflächen 135 und 136.
Vom Halbbogen 55 und mit diesem spritzgegossen (Fig. 6, 31 und 32)
erstreckt sich ein Schild 141, der nach unten gerichtet ist und eine Grund
platte 142 aufweist, von der aus sich kleine Säulen 143 und 144 erstrec
ken. Die Säulen haben allgemein eine prismatische Form, wobei die
oberen Teile entsprechend äußeren Schrägflächen 145 und 146 enden.
Auf der Grundplatte 142 und mit äußeren Flächen 147 und 148 der Säulen
143 und 144 verbunden sind leitende Klammern 149 und 151 aus flachem
elastischen Streifen, deren jede ein aufsteigendes Teil 152
(Fig. 33 bis 35) aufweist, daß mit der Fläche 147 der Säule 143 verbunden ist.
Weiterhin weist jede Klammer eine Basis 153 auf, die zur Befestigung
auf der Grundplatte 142 dient. Schließlich weist jede Klammer einen gebo
genen Schenkel 154 auf, dessen Ende 155 zusammen mit dem oberen Ende
des aufsteigenden Teils 152 den Eingang der Klammern bilden.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung reicht es, um das Gehäuse 25
der Ventilatorantriebseinrichtung 20 und insbesondere des Ventilators 24
zu bilden, die beiden Halbringe 51 und 52 einander zu nähern.
Am Ende des Näherns (Fig. 27 und 28) kommen die geneigten Flächen
163 der Schnäbel 128 und 129, die zu den Haken 127, 127′ des Halb
bogens 56 gehören, an den Rändern 164 der Öffnungen 108 und 108′ zum
Anliegen, die in den beiden Armen 101 und 102 angeordnet sind. Bei
der Fortsetzung der Näherungsbewegung der beiden Halbringe 51 und 52
biegen sich die Körper 126 und 126′ aufgrund ihrer Elastizität, was den
Haken 127 und 127′ erlaubt, vollständig in die Öffnung 108 einzutreten
und zueinander eine Stellung einzunehmen, bei der ihre Anschlagflä
chen 165 den Flächen 166 der Wände 107, 107′ der Arme 101 und 102
gegenüberliegen. Vorteilhafterweise ist ein gewisser Zwischenraum zwi
schen den Anschlagflächen 165 der Haken 127 und 127′ und den gegen
überliegenden Flächen 166 der Wände 107 und 107′ vorhanden.
Vorteilhafterweise kann dadurch erfindungsgemäß der Zusammenbau und
die Befestigung der Ventilatorantriebseinrichtung im derart gebildeten
Gehäuse extrem vereinfacht werden.
Weiterhin wird erfindungsgemäß derart eine elektrische Versorgung des
Motors der Einrichtung sichergestellt, ohne daß im Inneren des Gehäuses
ein Handgriff auszuführen ist.
Um dies zu erreichen, genügt es die Ventilatorantriebseinrichtung 20
zu nehmen und mit dem elektrischen Motor 28 gegenüber der Öffnung 171
anzuordnen, die die beiden Haltebögen 55 und 56 begrenzt. Die beiden
Leitklammern 149 und 151 sind durch die genannten Öffnungen hindurch
(Fig. 5) sichtbar. Die Anordnung ist derart, daß die Lamellen 41 und 42
des Elektromotors, die ebenfalls leitend sind, im wesentlichen gegenüber
den genannten Klammern stehen, ohne daß andererseits eine hohe Genau
igkeit in der jeweiligen Ausrichtung erforderlich ist. Man führt dann die
Ventilatorantriebseinrichtung in die Öffnung ein, die von den beiden Halb
bögen offengelassen wurde. Der erste Kontakt mit dem jeweiligen Bogen
entsteht durch Zusammenwirken der Flansche 34, 35 mit dem Becken 111
und mit dem durch die Rippen 64 und 64′ begrenzten Becken.
Diese bewirken also einen Zentriereffekt in winkelmäßiger Hinsicht durch
die geneigten Innenflächen 174 und 174′ und die geneigten Flächen der
Rippen 64 und 64′. Sie bewirken ebenfalls einen solchen Effekt in axialer
Hinsicht durch das Zusammenwirken der Rippen 117, 116 und 64, 64′
mit der zylindrischen Fläche 36 des Gehäuses 29.
Während des Einführens wirkt die Fläche 36 mit den Rippen 117, 116, 64
und 64′ zusammen. Die Endabmessungen sind einerseits durch die Innen
flächen der beiden Halbbögen 55 und 56 und die Rippen 117, 116, 64 und
64′, andererseits durch die zylindrischen Flächen 36 des Gehäuses 29 so
gewählt, daß das Einführen die beiden Halbbögen beim Auseinanderdrücken
so beansprucht, daß die Anschlagfläche 165 der Schnäbel 128, 129 der
Haken sich den gegenüberliegenden Flächen 166 der Wände 107, 107′ der
anderen Halbschale bis zu einer Berührung nähert und bis die dünnen ge
bogenen Wände 124 und 125 von denen die genannten Haken abstehen,
einer Spannung ausgesetzt sind. Man erhält derart ein Zusammenbau
ohne jedes Spiel (Fig. 29 und 30).
Am Ende des Einführens der Ventilatorantriebseinrichtung 21 liegen die
leitfähigen Lamellen 41 und 42 (Fig. 4), die tatsächlich die elektrischen
Versorgungsanschlüsse des Motors sind, gegenüber der Öffnung der Leit
klammern 149 und 151 (Fig. 33). Derart tritt, falls es notwendig ist,
eine leichte Korrektur der Ausrichtung durch das Zusammenwirken der
geneigten Flächen 145 und 146 der kleinen Säulen 143 und 144 mit den
prismatischen Blöcken 43 und 44 (Fig. 3 und 4) ein, auf denen die
Lamellen 41 und 42 befestigt snd. Beim Beginn des Einführens wird
der untere Rand 39 des Gehäuses 29 des Elektromotors 28 (Fig. 2)
mit den geneigten Flächen 89 und 89′ der Laschen 77 und 78
(Fig. 13 und 17) zusammen, die vom Halbbogen 55 (Fig. 8) ausgehen.
Unter dem durch die Gesamtheit der Ventilatorantriebseinrichtung aus
geübten Druck öffnen sich die Laschen 77 und 78 unter der Elastizität
ihrer Befestigung 87 und 88 (Fig. 9) am Körper des Halbbogens 55.
Am Ende der Bewegung kommt der untere Rand 39 des Gehäuses 36
(Fig. 2) zum Anliegen auf den oberen Flächen der transversalen Ring
flächen 118 und 119 (Fig. 14 und 19) der Halbgehäuse. Der obere
Rand 38 des Gehäuses 36 entgleitet so den Schnäbeln 93 und 93′, die
den oberen Teil der Laschen 77 und 78 bilden. Diese wiederum legen
sich unter einer Ausklinkwirkung gegen die Seitenflächen des Gehäuses 36,
wobei die Anschlagflächen 92, 92′ der Haken 93, 93′ die Gruppe im
Hinblick auf eine longitudinale Herausziehbewegung unbeweglich ma
chen, wobei sie den oberen Rand 38 des Gehäuses 36 zurückhalten.
Wenn aus irgendeinem Grunde es gewünscht ist, die Ventilatorantriebs
einrichtung herauszuziehen, reicht es, einen Druck nach unten auf die
Schenkel 101 und 102 der Winkelteile 103 und 104 auszuüben. Die
Haken 93 und 93′, die die Enden der Winkelteile 103 und 104 bilden,
werden so ausgehakt und die Ventilatorantriebseinrichtung dann durch
einfaches Ziehen nach oben herausgenommen werden.
Diese Druckwirkung ist in longitudinaler Richtung durch die oberen
Flächen 135 und 136 der Anschläge 133 und 134 begrenzt, die auf
den Wänden 131 und 132 des Halbringes 53 angeordnet sind, was jeg
liche Gefahr eines Zerstörens ausschaltet.
Es ist festzustellen, daß die Starrheit der Winkelteile 103 und 104
der Arme 101 und 102 wichtig und selbst unabdingbar ist, damit die
elastische Wirkung der Befestigung 87 und 88 richtig eintritt. Tatsäch
lich würde eine mangelnde Starrheit der genannten Arme einen elasti
schen Effekt an anderen Stellen im Arm bewirken, so daß sich die
Funktion des Ausklinkens der Haken 93 und 93′ nicht einstellen könnte
und das Herausnehmen der Ventilatorantriebseinheit nicht ausge
führt werden könnte.
Claims (18)
1. Vorrichtung zum Halten einer Ventilatorantriebseinheit,
mit Luftdurchlaß, insbesondere für eine Heizung und/oder
eine Klimaanlage für die Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs,
mit einem zylindrischen Halteteil, das ein Motorgehäuse
aufnimmt und trägt und das mit geeigneten Widerlagern
zum Zusammenwirken mit einem inneren Rand des Gehäuses
ausgestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil
(55, 56) Klemm- und Rasteinrichtungen aufweist, die aus
Längsklinken (77, 78) mit elastischer Anbringung gebildet
sind, die sich beim Einführen oder Eindrücken in das Halteteil
(55, 56) der Einheit (20) von der Motorseite her zur Seite
biegen und am Ende des Einführens gegen das Motorgehäuse
(29) zum Anliegen kommen, daß die Klinken (77, 78) in
Haken (93, 93′ ) enden, die mit dem oberen Rand (107, 107′)
des Motorgehäuses (29) zusammenwirken, um dieses festzuhalten
und daß das Halteteil (55, 56) mit einem Ventilatorgehäuse
(25) über eine achsparallele Luftströmung ermöglichende
Streben (57, 58, 59, 61) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Halteteil (55, 56) axiale Führungseinrichtungen (64,
64′; 111; 116, 117) und Führungseinrichtungen in winkel
mäßiger Hinsicht (174, 174′; 64, 64′) für das Motorgehäuse
(29) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteteil (55, 56) aus Kunststoff besteht und
die der Klinken (77, 78) übergeschwächte Bereiche (87,
88) am Halteteil (55, 56) ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
sich vom Halteteil (55, 56) äußere Vorsprünge (101, 102)
erstrecken, die mit den elastischen Klinken (77, 78)
zum Ausrichten derselben verbunden sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
ein äußerer Vorsprung (101, 102) und eine elastische Klinke
(77, 78) ein Winkelstück (103, 104) bilden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der senkrecht zur Klinke (77, 78) stehende Vorsprung (101,
102) des Winkelstücks (103, 104) trotz der in der Vorrichtung
angebrachten Ventilatorantriebseinheit (20) frei zugänglich
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
vordere Stirnseiten (79, 81) der Klinken (77, 78) einen
restlichen Stirnseitenbereich des Halteteils (55, 56)
überragen.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Halteteil durch zwei Halbbögen
(55, 56) gebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die elastische Klinken (77, 78) den einanderliegenden
Rändern (75, 76) der beiden Halbbögen (55, 56) benachbart
sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch zwei
Hälften, deren jede einen Halbbogen (55, 56) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Hälfte einen Halbring (51, 52) aufweist und daß die
beiden Halbringe (51, 52) nach dem Zusammensetzen das
den Strömungsbereich der geförderten Luft umgebendes
Ventilatorgehäuse (25) bilden.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Hälften zur Verbindung Schnapp- oder Rastein
richtungen (126, 126′; 127, 127′) aufweisen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Hälfte einen Verbindungshaken (127, 127′) zum
elastischen Verbinden und die andere Hälfte eine Öffnung (108, 108′)
zum Eingreifen des Hakens (127, 127′) beim Zusammenführen
aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Öffnung (108, 108′) an einem Teil (101, 102),
der ein Zurseiteschieben der Klinke (77, 78) bewirkt,
vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungseinrichtungen (126, 126′, 127,127′, 164-
166) zum Zusammensetzen der beiden Hälften derart sind, daß
sie nach dem Annähern ein beabsichtigtes Spiel aufweisen,
wobei das Spiel beim Einführen des Motorgehäuses (29) in
das Halteteil (55, 56) aufgehoben wird.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungseinrichtungen (126, 126′, 127, 127′,
164-166) der beiden zusammengesetzten Hälften beim
vollständigen Einführen des Motorgehäuses (29) unter elastische
Spannung gesetzt sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteteil (55, 56) mit Formausbildungen (34,
35) am Motorgehäuse (29) zusammenwirkende Einrichtungen
(64, 64′; 111) aufweist, um die winkelmäßige Ausrichtng
der Einheit (20) zu gewährleisten.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß vom Halteteil (55, 56) elastische, leitende Klemmen
(149, 151) abstehen, die zum Aufnehmen leitfähiger Anschluß
zungen oder Lamellen (41, 42) der Einheit (20) dienen,
um die Stromversorgung des Motors (28) sicherzustellen.
Applications Claiming Priority (1)
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| FR7910558A FR2454921A1 (fr) | 1979-04-25 | 1979-04-25 | Dispositif de montage d'un groupe moto-ventilateur dans une installation de chauffage et/ou de climatisation de l'habitacle d'un vehicule automobile |
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| DE3014110A1 DE3014110A1 (de) | 1980-11-06 |
| DE3014110C2 true DE3014110C2 (de) | 1988-05-26 |
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