DE3013942C2 - Vorrichtung zur automatischen Steuerung des Zündzeitpunktes bei einer Brennkraftmaschine mit Turbolader - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen Steuerung des Zündzeitpunktes bei einer Brennkraftmaschine mit TurboladerInfo
- Publication number
- DE3013942C2 DE3013942C2 DE3013942A DE3013942A DE3013942C2 DE 3013942 C2 DE3013942 C2 DE 3013942C2 DE 3013942 A DE3013942 A DE 3013942A DE 3013942 A DE3013942 A DE 3013942A DE 3013942 C2 DE3013942 C2 DE 3013942C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- internal combustion
- combustion engine
- spring
- control
- ignition
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title claims description 27
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 5
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 2
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P5/00—Advancing or retarding ignition; Control therefor
- F02P5/04—Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
- F02P5/05—Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means
- F02P5/10—Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means dependent on fluid pressure in engine, e.g. combustion-air pressure
- F02P5/103—Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means dependent on fluid pressure in engine, e.g. combustion-air pressure dependent on the combustion-air pressure in engine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Electrical Control Of Ignition Timing (AREA)
- Supercharger (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen Steuerung des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, die Vorverlegung des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine durch eine erste Steuereinrichtung,
die mit Zentrifugalwirkung arbeitet und den Zündzeitpunkt in Abhängigkeit von der Drehzahl der
Brennkraftmaschine verändert, und durch eine zweite Steuereinrichtung zu steuern, die auf den Unterdruck
anspricht, der in der Ansaugleitung der Brennkraftmaschine an einer Stelle herrscht, die bei geschlossener
Drosselklappe bzw. im Leerlauf der Brennkraftmaschine stromauf der Drosselklappe und bei einsetzender
Belastung und öffnung der Drosselklappe stromab der Drosselklappe liegt. Der auf diese Weise abgenommene
Unterdruck wird an ein pneumatisches Stellglied gegeben, das die Vorverlegung des Zündzeitpunkts bewirkt.
Bei Brennkraftmaschinen ohne Turbolader erhält man auf diese Weise eine Steuerung der Zündzeitpunkt-Vorverlegung,
die den verschiedenen Betriebsbedingungen gut angepaßt ist.
Dagegen ergeben sich mit dieser bekannten Vorrichtung Schwierigkeiten bei einer Brennkraftmaschine mit
Turbolader. Im Leerlauf und bei geringer Belastung der Brennkraftmaschine kommt der Turbolader nicht zur
Wirkung, so daß die Brennkraftmaschine nut üblicher Ansaugung arbeitet Von Teillast ausgehend, wird durch
den Turbolader ein ansteigender Ladedruck geliefert, wobei wegen der Aufladung die Vorverlegung des
Zündzeitpunktes bei Vollast kleiner sein soll als bei einer Brennkraftmaschine ohne Aufladung.
Um diesen Bedingungen bei einer Brennkraftmaschine mit Turbolader gerecht zu werden, hat man die Steuerkurve der Vorverlegung des Zündzeitpunktes insgesamt in Richtung einer Verminderung der Vorverlegung verschoben. Dies hat aber den Nachteil, daß inan bei Teillast eine zu geringe Frühzündung hat.
Um diesen Bedingungen bei einer Brennkraftmaschine mit Turbolader gerecht zu werden, hat man die Steuerkurve der Vorverlegung des Zündzeitpunktes insgesamt in Richtung einer Verminderung der Vorverlegung verschoben. Dies hat aber den Nachteil, daß inan bei Teillast eine zu geringe Frühzündung hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs angegebenen Art so auszubilden, daß die Vorverlegung des Zündzeitpunktes besser an
die Erfordernisse einer Brennkraftmaschine mit Turbolader angepaßt wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst. Durch diese Ausgestaltung
erhält man, ausgehend vom Leerlauf, zunächst eine zunehmende Vorverlegung des Zündzeitpunktes bis zum
Einsetzen des Turboladers, worauf bei steigender Drehzahl und stärkerer Wirkung des Turboladers der Zündzeitpunkt
automatisch wieder zurückverlegt wird. Hierdurch wird diese Steuerung dem Erfordernis gerecht,
daß die Vorverlegung des Zündzeitpunktes bei Vollast unter Aufladung kleiner sein soll als bei einer Brennkraftmaschine
ohne Turbolader.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird beispielsweise anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 schematisch typische Kurven der Vorverlegung des Zündzeitpunktes in Abhängigkeit von der
Drehzahl und bei konstanter Belastung,
F i g. 2 ein Schema der Zone, die der Aufladung einer Brennkraftmaschine entspricht, wobei die Motorleistung
gegen die Drehzahl aufgetragen ist,
Fig.3 eine schematische Schnittansicht der zweiten
Steuereinrichtung in einer Stellung bei geringer Last,
Fig.4 entsprechend Fig.3 eine Stellung, die einer
Verminderung der Vorverlegung des Zündzeitpunktes bei hoher Last entspricht, und
Fig.5 ein Blockschema einer elektronischen Steuerung.
In F i g. 1 zeigt die mit ausgezogenen Linien dargestellte Kurve 30 das allgemeine Verhalten einer Änderung
des Frühzündungswinkels cc als Funktion der Drehzahl v. Ausgegangen wird dabei von der Leerlaufdrehzahl
V0. Sobald der Motor durch Öffnung der vom
Fahrer zu betätigenden Drosselklappe belastet wird, ändert sich der Winkel der Frühzündung vom Ausgangswert
ao auf einen Wert au Wenn dann die Drehzahl bei
konstanter Belastung zunimmt, vergrößert sich der Winkel bis auf einen Wert Λ2, der erreicht ist, sobald die
Drehzahl etwa die Hälfte der Maximaldrehzahl beträgt. Der Winkel der Frühzündung bleibt dann etwa konstant
bis zur Maximaldrehzahl
Wenn die Brennkraftmaschine mit einem Turbolader versehen ist, dann bewirkt der Turbolader eine Druck-
erhöhung nur in einem Gebiet, das der schraffierten Fläche in F i g. 2 entspricht Die Vorverlegung des Zündzeitpunktes
um den Winkel acy, die erforderlich ist, damit
die Brennkraftmaschine bei Vollast zufriedenstellend arbeitet, ist kleiner als die für «2- Die üblicherweise vorgeschlagene
Lösung für dieses Problem bestand darin, daß man die gesamte Kurve so verschoben hat, daß sie
der in F i g. 1 mit strichpunktierten Linien wiedergegebenen Kurve entspricht.
Diese Lösung ties Problems bringt jedoch den Nachteil
mit sich, daß sich eine zu geringe Vorverlegung im Teillastgebiet ergibt. Gemäß der Erfindung erhält man
eine Kurve 32, die einer Vorverlegung des Zündzeitpunktes entspricht, die mit zunehmender Drehzahl allmählich
abnimmt, ausgehend von dem Augenblick, in dem die Aufladung wirksam wird.
Bei der Ausführungsform, die schematisch in den F i g. 3 und 4 dargestellt ist, erreicht man dieses Resultat
auf mechanische Weise. Diese Figuren zeigen eine Ansaugleitung 1 für eine nicht dargestellte Brennkraftmaschine,
durch die das Gemisch aus Kraftstoff und Luft von einem nicht dargesteiiten Turbolader gelieren wird.
Die Ansaugleitung 1 ist mit einer Drosselklappe 2 ausgestattet, die sich um eine Achse 3 dreht, die vom Fahrer
über ein nicht dargestelltes Gestänge betätigt wird. Bis zu einer vorbestimmten Leistung (Fig.2) arbeitet die
Brennkraftmaschine so, wie sie mit natürlicher Ansaugung arbeiten würde. Oberhalb dieser Leistungsschwelle
wird die Aufladung wirksam. Um die Auswirkungen zu begrenzen, wird ein Ventil in die Auspuffleitung der
Brennkraftmaschine eingesetzt. Dieses Ventil begrenzt den Druck und die Abgabe der Abgase, die die Turbine
des Turboladers durchströmen.
Die Brennkraftmaschine ist mit einer Vorrichtung ausgestattet, durch die der Zündzeitpunkt vorverlegt
wird, und es sind hintereinander angeordnet eine erste Steuereinrichtung, durch die die Vorverlegung als direkte
Funktion der Drehzahl bewirkt wird, im allgemeinen eine Zentrifugaleinrichtung, die an sich bekannt ist und
hier nicht näher beschrieben wird, und eine zweite Steuereinrichtung b zur pneumatischen Beeinflussung oder
Zündzeitpunktänderung. Diese enthält ein Gehäuse, das aus mehreren Teilen zusammengesetzt und in dem verschiebbar
eine Einrichtung untergebracht ist, an der ein Stab 5 befestigt ist, der die Vorverlegung des Zündzeitpunktes
bewirkt. Das Gehäuse ist so angebracht, daß bei einer Verschiebung des Stabes 5 nach links der
Zündzeitpunkt vorverlegt wird.
Eine Membrane 9 ist an ihrem Umfang am Gehäuse befestigt und trennt eine Steuerdruckkammer 7, die mit
der Ansaugleitung 1 verbunJen ist, von einer Kammer 8, in der Atmosphärendruck herrscht. Der Mittelteil der
Membrane 9 ist zwischen Schalen 10 und 11 eingefaßt, die fest mit dem Stab 5 verbunden sind. Eine Feder 12 ist
in der Kammer 7 untergebracht und versucht, die bewegliche Einrichtung der Steuereinrichtung 6 in der
Darstellung der F i g. 4 nach rechts zu verschieben. Die Wirkung der Feder ist der Kraft entgegengesetzt, die
auf die Membrane 9 ausgeübt wird, wenn in der Steuerdruckkammer
7 ein Unterdruck herrscht. so
Die Vorrichtung ist, soweit sie bis jetzt beschrieben wurde, bekannt. Die Steuerdruckkammer 7 ist aber mit
der Ansaugleitung 1 nicht nur über eine Leitung 13 verbunden, die mit einer kalibrierten öffnung an der Stelle
14 versehen ist, die bei geschlossener Drosselklappe 2 b5
stromauf und nach kurzer Öffnurigsbewegung stromab der Drosselklappe 2 liegt, wie in F i g. 3 dargestellt, sondern
auch mit einem Kanai 15. der mit einer kalibrierten öffnung 16 versehen ist und der in die Ansaugleitung 1
an der Stelle 17 mündet, die ständig stromauf der Drosselklappe 2 liegt
Darüberhinaus ist der Anschlag, gegen den die Feder 12 die bewegliche Einrichtung zu verschieben sucht,
nicht fest Er besteht aus einer Abstützung 20, auf die eine Feder 22 eine Kraft ausübt, die stärker ist als die
der Feder 12, und die Feder 22 versucht diesen Anschlag in Richtung auf einen gehäusefesten Anschlag 21 zu
verschieben, der in dem Gehäuse der Steuereinrichtung 6 vorgesehen ist Die Abstützung 20 hat eine Mittelöffnung,
durch die der Stab 5 tritt.
Die Vorrichtung arbeitet wie folg'. Wenn die Brennkraftmaschine im Leerlauf betrieben wird, dann nimmt
die Drosselklappe 2 die Stellung ein, die in F i g. 3 mit strichpunktierten Linien eingezeichnet ist. Die Steuerdruckkammer
7 steht praktisch unter Atmosphärendruck. Die Feder 12 hält denn die bewegliche Einrichtung
an der Abstützung 20, und diese liegt wiederum infolge der Wirkung der Feder 22 am festen Anschlag 21
an.
Wenn man die Brennkraftmaschine !eicht belastet, indem
man die Drosselklappe 2 in die Stellung bringt, die in F i g. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, dann
lieg·- die Stelle 14 der Leitung 13 stromab der Drosselklappe 2. F.in erheblicher Unterdruck wird auf die Steuerdruckkammer
7 übertragen und bewirkt eine Verschiebung der beweglichen Einrichtung nach links, entgegen
der Wirkung der Feder 12. Diese Verschiebung endet, wenn die Schale 10 am Gehäuse anliegt, was der
größten Vorverlegung des Zündzeitpunktes entspricht, die durch die Steuereinrichtung 6 bewirkt wird.
Wenn man die Brennkraftmaschine noch weiter belastet, dann kommt man in ein Gebiet, in dem der Turbolader
einen Ladedruck liefert. Die Öffnung 17 ist dann einem Druck ausgesetzt, der mit der abgegebenen Leistung
zunimmt. In einem vorbestimmten Augenblick liegt der Druck in der Steuerdruckkammer 7 zwischen
dem, der an den kalibrierten Öffnungen Ϊ4 und 16 herrscht, und er reicht aus, daß sich die bewegliche Einrichtung
neuerdings in der Figur nach rechts bewegt. Die bewegliche Einrichtung stützt sich dann an der Abstützung
20 ab, drückt diese Abstützung entgegen der Wirkung der Feder 22 zurück und vermindert zunehmend
die Frühzündung, bis der Winkel der Frühzündung wegen der Druckverhältnisse einen Wert einnimmt,
der der Vollast entspricht und der dadurch bestimmt ist, daß die Abstützung 20 am Gehäuse anliegt,
wie dies in F i g. 4 gezeigt ist.
Anstelle einer rein mechanischen Einrichtung kann die Steuereinrichtung, wie in F i g. 5 dargestellt, auch mit
einer elektronischen Anordnung arbeiten.
Das in F i g. 5 schematisch dargestellte Schaltsystem umfaßt ^inen Schaltkreis, der mit einem mit einem Verteiler
41 über einen am Zündkreis liegenden Verstärker 40 verbunden ist, wie dies bei elektronischen Zündaniagen
bekannt ist. Die Steuerung hat einen von der Drehzahl und einen vom Druck gesteuerten Kanal, die im
folgenden beschrieben werden, und die die Zeitverzögerung zwischen dem -.on einem Drehzahlfühler 42 abgegebenen
Zeitbezugsimpulses und der tatsächlichen Erzeugung des Funkens an der Zündkerze steuern.
Der Drehzahlfühler 42, der durch einen von der Brennkraftmaschine angetriebenen Magneten steuerbar
ist, gibt Impulse über einen nicht dargestellten Impulsformer an einen Syr.chronisationskreis 44. Der Synchronisationskreis
44 gibt Impulse an einen veränderbaren Zeitverzögerungsgenerator 46, der eine variable
Zeitverzögerung bringt.
Der drehzahlabhängige Kanal schließt den Zeitverzögerungsgenerator
46 und einen programmierbaren Drehzahlgenerator 43 mit zwei Ausgängen 48 und 52
ein. Der Generator 43 erhält den Signalimpuls mit variabier Frequenz vom Fühler 42 und liefert ein Signal an
die Ausgänge 48 bzw. 52, dessen Wert eine ansteigende Funktion der Geschwindigkeit ist, wobei die Ausgänge
48 und 52 mit einem Steuereingang eines veränderbaren Zeitverzögerungsgenerators 49 bzw. mit dem Eingang
eines Verstärkers 51 verbunden sind.
Der druckgesteuerte Kanal schließt einen Druckfühler 50 ein, der mit einem pneumatischen Stellglied, z. B.
der Steuereinrichtung 6 gemäß F i g. 3 und 4 verbunden ist, und der ein elektrisches Gleichstromsignal dem Verstärker
51 liefert, dessen Verstärkung durch den Ausgang 52 gesteuert wird. Der Ausgang des Verstärkers 51
zusammen mit dem Ausgang 48 bestimmt die Zeitverzögerung, die durch den Generator 49 auf die impulse aus
dem Synchroiiisaiioiiskreis44 übertragen wird. Ά)
Die im Zeitverzögerungsgenerator 49 verzögerten (mpulse werden auf einen Hauptsteuerkreis 47 aufgegeben,
der den Verstärker 40 triggert.
Außerdem enthält das System noch einen Leerlauffühler 53, der üblicherweise aus einem Grenzwertdetektor
besteht, dessen Eingang mit dem mit dem Impulsformer verbundenen Drehzahlfühler 42 in Verbindung
steht. Der Fühler 53 gibt ein Signal ab, wenn die Brennkraftmaschine im Leerlauf arbeitet. Dieses Signal verhindert
die Eingänge zum Kreis 47 vom Generator 49 und bewirkt eine feststehende Zündverzögerung.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Während des Leerlaufs bei einer Geschwindigkeit v»
(F i g. I) stellt der Fühler 53 einen vorbestimmten Zündwinkel λο ein.
Sobald die Maschine unter Teillast läuft, bestimmt der Synchronisationskreis 44, der Verstärker 51 und der
Zeitverzö^erungsgcncrütor 49 den Gr-üd der Frühzündung.
Anfänglich herrscht am Druckfühler ein Druck nahe dem atmosphärischen Druck, und die Geschwindigkeit
liegt dicht bei vo. Die Frühzündung entspricht
dem Winkel &\ in F i g. 1. Wenn die Drehzahl sich erhöht, bewirkt das Signal vom Drehzahlgenerator 43 zum
Zeitverzögerungsgenerator 49 eine Vorverlegung des Zündzeitpunktes. Im ersten Lastbereich vermindert sich .»5
der Druck am Fühler 50 und das vom Verstärker 51 abgegebene Signal arbeitet mit dem Drehzahlsignal im
Sinne einer Vorverlegung des Zündzeitpunktes. Über einer vorbestimmten Drehzahl jedoch (die von der von
der Maschine abgegebenen Last, und damit vom Öffnungsgrad der Drosselklappe abhängt) erhöht sich der
Druck am Fühler Z9 über den atmosphärischen Druck.
Das Signal vom Verstärker 51 (dessen Ausgang durch den Generator 43 beeinflußt wird) ändert sich jedoch
stärker als die Änderung am Ausgang 48, und der Zünd-Zeitpunkt wird zurückverlegt, wenn die Drehzahl größer
als ein Maximalwert wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
60
Claims (4)
1. Vorrichtung zur automatischen Steuerung des Zündzeitpunktes der Zündkerzen einer Brennkraftmaschine,
mit einem in die Ansaugleitung mündenden Turbolader, mit einer ersten Steuereinrichtung
zur Veränderung des Zündzeitpunktes in Abhängigkeit von der Drehzahl und einer zweiten Steuereinrichtung
zur pneumatischen Beeinflussung der Zündzeitpunktänderung in Abhängigkeit vom Druck in der Ansaugleitung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerkammer der zweiten Steuereinrichtung (6) sowohl mit einer Stelle (14) der
Ansaugleitung (1) in Verbindung steht, die bei geschlossener Drosselklappe (2) stromauf und nach
kurzer Öffnungsbewegung stromab der Drosselklappe (2) liegt, als auch mit einer Stelle (17) der
Ansaugleitung (1) verbunden ist, die bei jeder Stellung der Drosselklappe (2) zwischen diesem und dem
stromauf de* Drosselklappe (2) angeordneten Turbolader iiegL
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Steuereinrichtung (6) ein
Gehäuse aufweist, in dem eine bewegliche Wand (9) vorgesehen ist, die eine Steuerdruckkammer (7) begrenzt,
wobei dann, wenn Unterdruck in dieser Steuerdruckkammer auftritt, die bewegliche Wand in einer
Richtung verschoben wird, die einer Erhöhung der Vorverlegung des Zündzeitpunktes entspricht,
wobei diese Bewegung gegen die Wirkung einer ersten Feder (1-"ϊ) erfolgt, während dann, wenn Druck
in der Steuerdruckkammer auftritt, die Wand in einer Richtung verschoben wird, die einer Verminderung
der Vorverlegung des Zündzeitpunktes entspricht, und diese Bewegung gegen die Wirkung einer
zweiten Feder (22) erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Feder (22) zwischen dem Gehäuse der Steuereinrichtung (6) und einem Stützteil
(20) zusammengedrückt wird, das sich an einem festen Anschlag (21) abstützen kann, wobei dieses
Stützteil einen beweglichen Anschlag für diese Wand bildet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Feder (22) eine Kraft
ausübt,die größer ist als die der ersten Feder(12).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7909528A FR2453986A1 (fr) | 1979-04-13 | 1979-04-13 | Perfectionnements aux procedes et dispositifs de reglage automatique de l'avance a l'allumage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3013942A1 DE3013942A1 (de) | 1980-10-16 |
| DE3013942C2 true DE3013942C2 (de) | 1984-06-07 |
Family
ID=9224345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3013942A Expired DE3013942C2 (de) | 1979-04-13 | 1980-04-11 | Vorrichtung zur automatischen Steuerung des Zündzeitpunktes bei einer Brennkraftmaschine mit Turbolader |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4351280A (de) |
| DE (1) | DE3013942C2 (de) |
| FR (1) | FR2453986A1 (de) |
| GB (1) | GB2047340B (de) |
| IT (1) | IT1127447B (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE458290B (sv) * | 1981-02-19 | 1989-03-13 | Volvo Ab | Anordning foer styrning av laddtrycket i en turboladdad foerbraenningsmotor |
| JPS59162367A (ja) * | 1983-03-07 | 1984-09-13 | Fuji Heavy Ind Ltd | 過給機付機関の点火時期制御装置 |
| JPS59165867A (ja) * | 1983-03-10 | 1984-09-19 | Fuji Heavy Ind Ltd | 過給機付機関の点火時期制御装置 |
| GB2223536A (en) * | 1988-10-06 | 1990-04-11 | Huan Chin Don | An electronically controlled ignition system |
| US20040168245A1 (en) * | 2002-10-18 | 2004-09-02 | Goodwin Edward L. | Washable, protective hip pad construction |
Family Cites Families (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2538377A (en) * | 1945-10-09 | 1951-01-16 | California Machinery And Suppl | Automatic spark control in supercharged spark ignition engines |
| US2659353A (en) * | 1951-07-16 | 1953-11-17 | Mallory Marion | Ignition timing control means for internal-combustion engines |
| US2825320A (en) * | 1956-03-15 | 1958-03-04 | Citroen Sa Andre | Spark-ignition engines |
| US3062929A (en) * | 1959-08-31 | 1962-11-06 | Holley Carburetor Co | Ignition distributor advance mechanism |
| DE1216614B (de) * | 1962-03-09 | 1966-05-12 | Ford Werke Ag | Zuendzeitpunktverstelleinrichtung |
| US3202146A (en) * | 1962-04-11 | 1965-08-24 | Gen Motors Corp | Static transistorized ignition system |
| DE1216020B (de) * | 1963-04-09 | 1966-05-05 | Bosch Gmbh Robert | Zuendverteiler fuer Brennkraftmaschinen |
| GB1262463A (en) * | 1968-08-12 | 1972-02-02 | Lucas Industries Ltd | Vacuum operable ignition timing units and systems |
| JPS529731A (en) * | 1975-07-11 | 1977-01-25 | Toyota Motor Corp | Ignition advance angle control device for gasoline engine |
| US4142489A (en) * | 1975-10-09 | 1979-03-06 | Thomson-Csf | Electronic arrangement for controlling the ignition of an internal combustion engine |
| US4140092A (en) * | 1976-04-16 | 1979-02-20 | Air Quality Products, Inc. | Control system for internal combustion engine |
| DE2714374A1 (de) * | 1976-05-26 | 1977-12-08 | Nippon Denso Co | Verstellvorrichtung fuer zuendverteiler |
| JPS5338763Y2 (de) * | 1976-07-21 | 1978-09-20 | ||
| DE2723046A1 (de) * | 1977-05-21 | 1978-11-30 | Bosch Gmbh Robert | Zuendeinrichtung mit druckversteller fuer brennkraftmaschinen |
| US4142494A (en) * | 1977-10-03 | 1979-03-06 | General Motors Corporation | Turbocharged engine with vacuum bleed valve |
| DE2816404A1 (de) * | 1978-04-15 | 1979-10-25 | Volkswagenwerk Ag | Mit einem turbolader ausgeruestete fremdgezuendete brennkraftmaschine |
-
1979
- 1979-04-13 FR FR7909528A patent/FR2453986A1/fr active Granted
-
1980
- 1980-04-08 US US06/138,432 patent/US4351280A/en not_active Expired - Lifetime
- 1980-04-10 GB GB8011934A patent/GB2047340B/en not_active Expired
- 1980-04-11 IT IT48395/80A patent/IT1127447B/it active
- 1980-04-11 DE DE3013942A patent/DE3013942C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1127447B (it) | 1986-05-21 |
| US4351280A (en) | 1982-09-28 |
| GB2047340A (en) | 1980-11-26 |
| FR2453986A1 (fr) | 1980-11-07 |
| GB2047340B (en) | 1983-08-03 |
| DE3013942A1 (de) | 1980-10-16 |
| FR2453986B1 (de) | 1984-02-24 |
| IT8048395A0 (it) | 1980-04-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102016011069B4 (de) | Verfahren zum Betreiben einer Antriebseinrichtung sowie entsprechende Antriebseinrichtung | |
| DE2458459C3 (de) | Kolben-Brennkraftmaschine mit einer Haupt- und einer Vorverbrennungskammer | |
| DE2951321A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum betrieb einer fremdgezuendeten gemischverdichtenden brennkraftmaschine | |
| DE2912355C2 (de) | Gemischbildungseinrichtung für Brennkraftmaschinen mit Vergaser | |
| DE2824472C3 (de) | Verfahren und Anordnung zum Betrieb einer Brennkraftmaschine mit Fremdzündung | |
| DE3142729A1 (de) | Vorrichtung zur regelung einer brennkraftmaschine in abhaengigkeit des auftretens von klopfvorgaengen | |
| DE3400313C2 (de) | Vorrichtung zur Rezirkulationsregelung der Auspuffgase eines Dieselmotors | |
| DE2855781C2 (de) | Brennkraftmaschine mit verbesserter Zündzeitpunktverstellung | |
| DE2207594B2 (de) | ||
| DE2549438A1 (de) | Unterdruck-zuendzeitpunktverstellung | |
| DE1476320B1 (de) | Einrichtung zur Verbesserung der Verbrennung im Leerlaufbetrieb einer Brennkraftmaschine | |
| DE3013942C2 (de) | Vorrichtung zur automatischen Steuerung des Zündzeitpunktes bei einer Brennkraftmaschine mit Turbolader | |
| DE2736317C2 (de) | Kraftstoffsystem für Motoren mit Verdichtungszündung | |
| DE2124792C3 (de) | Brennstoffeinspritzanlage einer Brennkraftmaschine | |
| DE2458458A1 (de) | Zuendzeitpunktsteuerung fuer eine brennkraftmaschine | |
| DE2165432C3 (de) | Zündeinrichtung für eine Kreiskolben-Brennkraftmaschine | |
| DE2342455C3 (de) | Schaltungsanordnung zur elektronischen Drehzahl-Messung bei Brennkraftmaschinen | |
| DE2622872C3 (de) | Wassereinspeisevorrichtung für eine Brennkraftmaschine | |
| DE2613861A1 (de) | Rotationskolbenmotor mit abgasaufladung | |
| DE2854184C2 (de) | Zündzeitpunktverstelleinrichtung für eine Brennkraftmaschine | |
| DE2657989C3 (de) | Vergaser fur Brennkraftmaschinen | |
| DE2404989A1 (de) | Vorrichtung zur steuerung des unterdruckverstellers fuer einen zuendverteiler in einer brennkraftmaschine | |
| DE2719476A1 (de) | Kraftstoffverzoegerungssteuerung in einer kraftstoff-einspritzanlage | |
| DE2125658C3 (de) | Einrichtung zum Zuführen von Zusatzluft in eine gemischverdichtende Brennkraftmaschine | |
| DE2849213C2 (de) | Steuervorrichtung für eine Brennkraftmaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |