DE3013792A1 - Sicherheitsabdeckung fuer kardanwellen - Google Patents
Sicherheitsabdeckung fuer kardanwellenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Glawe, Delfs, Moll & Partner - p9594/80 - Seite 1 ^
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsabdeckung für Kardanwellen mit einer teleskopischen röhrenförmigen
Umhüllung, die auf der Welle befestigt ist, und mit einer Abdeckung in Form einer Haube, das heißt einer
trichterförmigen oder ähnlich geformten Haube an wenigstens einem Ende der Umhüllung.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Sicherheitsabdeckung, die zufälligen radialen
Belastungen in den Endabschnitten widerstehen kann und gleichzeitig notwendige Deformierungen ermöglicht,
wenn die Welle verhältnismäßig große Winkel bildet.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Sicherheitsabdeckung, die einfach an
die Erfordernisse besonderer Anwendungen angepaßt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe und anderer Aufgaben ist die trichterförmig oder ähnlich ausgebildete Abdeckhaube
aus einem starreren, stärkeren Grundteil, der auf der Welle befestigt ist und teilweise die am Ende angeordnete
Gelenkverbindung der Welle bedeckt, und aus einem flexibleren auswechselbaren Endteil zusammengesetzt,
durch den die Abdeckung der Gelenkverbindung vervollständigt wird.
In der Paxis kann der flexible auswechselbare Endteil mit einer Schnappverbindung oder Einrastverbindung auf
dem Grundteil befestigt sein. Darüberhinaus ist es vor-
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teilhaft, daß der auswechselbare Endteil sich um den Grundteil und auf demselben drehen kann. In diesem Fall
kann jeder der beiden Teile der trichterförmigen Abdeckhaube ein Loch in dem Gebiet aufweisen, in dem diese
Teile überlappen, wobei die Lochanordnung so ausgebildet ist, daß die beiden Löcher zur Überlappung gebracht
werden können, damit so ein Zugang zu den inneren Elementen und eine Schmierung derselben möglich
ist, während die Löcher auch in eine Stellung bewegt werden können, in der sie gegeneinander verschoben sind,
so daß auf diese Weise die inneren Elemente geschützt werden. In dem überlappenden Bereich, in dem eine winkelförmige
Gleitbewegung stattfinden kann, können Vorsprünge und Ausnehmungen vorgesehen sein, um bestimmte
relative WinkelStellungen zwischen den beiden Teilen
der trichterförmigen Abdeckhaube einzustellen.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand von vorteilhaften
Ausführungsformen beschrieben. Es zeigen:
Fig.1 in einer Gesamteinsicht im teilweisen Längsschnitt
eine Kardanwelle mit einer Umhüllung der Erfindung;
Fig.2 eine vergrößerte Einzelheit von Fig.2;
Fig.3 eine Ansicht des Äußeren der Welle mit einem Teil
der Endabdeckhaube;
Fig.4 einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV von Fig.3;
Fig.5 ein Enddetail der röhrenförmigen Umhüllung;
Fig.6 und 7 eine Befestigungsmanschette und ihre Stellung
bei der Verbindung;
Fig.8 und 9 ein Ende einer Abdeckhaube mit einem anderen
auswechselbaren Teil zusammen mit einer getrennten Ansicht eines weiteren auswechselbaren Teiles; und
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Fig.10 und 11 getrennte lokale Querschnitte durch die
überlappenden Gebiete der beiden Teile der trichterförmigen
Endabdeckhaube.
In den beigefügten Zeichnungen bezeichnen die Bezugsziffern 1 und 3 zwei röhrenförmige Abschnitte nichtkreisförmigen
Querschnittes, die ineinander gleiten können, um die teleskopische Welle eines Kardanantriebes zu bilden,
von dem zwei Gelenkverbindungen für die Kraftübertragung mit 5 und 7 bezeichnet sind. Antriebswellen dieses
Typs sind für viele Zwecke bekannt, insbesondere jedoch nicht ausschließlich für landwirtschaftliche Zwecke.
Diese Wellen müssen durch eine Sicherheitsabdeckung geschützt werden, um zu verhindern, daß die Welle Kleidungsstücke
oder ähnliches ergreifen kann und auf diese Weise Bedienungspersonen mitreißen und verletzen kann. Für
diesen Zweck ist eine teleskopische röhrenförmige Umhüllung mit zwei Abschnitten 9 und 10 vorgesehen, die mit
zwei trichterförmigen Endabdeckhauben versehen sind, die insgesamt mit 12 und 14 bezeichnet werden.
Insbesondere ist die trichterförmige Abdeckhaube, wie z.B. die Abdeckhaube 14, über das Ende der Umhüllung 10 mit
Hilfe einer flachen Ringmanschette 16 befestigt, die einen
Teil der trichterförmigen Endabdeckhaube bildet, wobei daran ein Ring 18 angreift, der in einer Nut 20 vorgesehen
ist, die in der Welle im Verbindungsbereich zwischen dem röhrenförmigen Teil 1 und der Gabel 7A der Gelenkverbindung
7 angeordnet ist. Der Ring 18 weist eine Kante zum Eingriff in die Nut 20 auf und wird außen in
einem Sitz in der Endabdeckhaube 14 gehalten. Der Ring 18 ist mit Schrauben 22 an der trichterförmigen Abdeckhaube
14 befestigt und weist zwei Vorsprünge 24 und 26 auf, die von außerhalb der trichterförmigen Abdeckhaube
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14 zugänglich sind. Am ersten Vorsprung 24 kann eine Kette oder ein anderes flexibles Element angehakt werden, wodurch
verhindert wird, daß die Abdeckung plötzlich durch die sich drehende Welle, auf der sie befestigt ist, mitgerissen
wird. Der andere Vorsprung 26 wird dazu benutzt, die Nut 20, in die der Ring 18 eingreift, von außen her zu schmieren.
Die Manschette 16 ist an der röhrenförmigen Umhüllung 10
befestigt (und das entsprechende Element in der gegenüber stehenden Abdeckhaube 14 ist an der röhrenförmigen Umhüllung
9 befestigt), indem Zungen 30 gebildet sind, die sich insbesondere in Tangentialrichtung erstrecken, wie
dies in den Figuren 4 und 5 gezeigt ist. Nachdem die Manschette auf die Umhüllung 10 aufgebracht ist, werden Materialgebiete
der Umhüllung 10 gestanzt und dauernd so deformiert, daß die Zungen gebildet werden, wie dies in
Fig.4 gezeigt ist, wodurch das Material der Manschette 16 deformiert wird. Das Material der Manschette 16 kann
dabei möglicherweise so sehr ausgedehnt werden, daß es selbst aufgrund der Deformation durch die Zungen 30 durchgestanzt
wird. Als Ergebnis hiervon führt die einfache Bildung und nach außen gerichtete Deformierung der Zungen
30 zu einer Verbindeung zwischen den Teilen 10 und 14 und zwischen den Teilen 9 und 12.
Die Zungen 30 können doppelt und einander gegenüberstehend vorgesehen sein. Sie können einen Abstand voneinander aufweisen,
so daß eine Materialbrücke 3OA zwischen ihnen bestehen bleibt, wobei dann eine entsprechende Materialbrücke
in der Manschette 16 ebenfalls vorhanden sein wird.
Wie insbesondere aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, wird die trichterförmige Abdeckhaube oder das ähnliche EIe-
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OU I Ο / ο
ment, das allgemein mit 14 bezeichnet ist, durch zwei Teile gebildet, insbesondere einen starreren Grundteil
141 und einen flexibleren auswechselbaren Teil 143. Der Grundteil 141 weist eine Manschette 16 an einem Ende und
einen Vorsprung 145 am anderen Ende neben einem im wesentlichen
zylindrischen Bereich 146 auf, der zwischen dem ringförmigen Vorsprung 145 und einem ringförmigen
Vorsprung 147 angeordnet ist. Ein Loch 149 ist in diesem zylindrischen Bereich vorgesehen. Der flexible auswechselbare
Teil 143 kann mit Kraft in eine Einschnappverbindung
gebracht werden, indem sein Abschnitt 151 über den zylindrischen Abschnitt 146 zwischen den Vorsprüngen
145 und 147 gebracht wird, so daß er gegen den
ringförmigen Vorsprung 147 anliegt und gegen den ringförmigen Vorsprung 145 mit seiner Schulter 153 ruht. Der
Teil 143 weist in dem Bereich'151 ein Loch 155 auf.
Bei dem starren Grundteil 141 besteht Sicherheit gegen
Deformation sogar bei einer verhältnismäßig großen zufälligen axialen Belastung. Aufgrund des flexiblen Teiles
143 kann die trichterförmige Endabdeckhaube jedoch deformiert werden, was notwendig ist, um Winkelbewegungen
der durch die fragliche Umhüllung geschützten Kardanantriebswelle zu ermöglichen, wenn vorbestimmte Neigungen
der Gelenkverbindung wie z.B. der Gelenkverbindung 7 überschritten werden.
Der flexible Teil 143 ist auswechselbar. Die" Abdeckhaube
für eine Kardanwelle kann daher in jedem Falle durch den am besten geeigneten Teil 143 für den besonderen Anwendungsfall
der Welle vervollständigt werden, und zwar in Übereinstimmung mit den Konstruktionsteilen, die in der
Nähe der Kardanantriebswelle vorgesehen sind. Dies ermöglicht eine Vereinfachung bei der Lagerung und eine
Kostenreduzierung, indem Abdeckhauben geschaffen werden,
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die für jeden praktisch auftretenden Anwendungsfall geeignet
sind.
Das Gebiet 151 des flexiblen auswechselbaren Teiles 143 kann in Winkelrichtung eine Gleitbewegung relativ zum
Bereich 146 des Grundteiles 141 ausführen. Hierdurch
werden die beiden Löcher 149 im Grundteil 141 und 155
im flexiblen auswechselbaren Teil 143 in überlappende
Stellung gebracht, so daß für Schmierungszwecke Zugang zum Inneren der Abdeckhaube gewonnen wird. Werden
anschließend die beiden Löcher gegeneinander verschoben, so wird der Zugang zu den inneren Teilen versperrt,
was den Schutz der inneren Elemente gegen das Eindringen von Fremdkörpern, Staub und ähnlichem verbessert.
Indem die trichterförmigen Endabdeckhauben aus zwei Teilen wie den Teilen 141 und 143 hergestellt werden, ist
es möglich, einen Widerstand gegen radiale Belastugen zu erhalten, der besonders vorteilhaft aus Sicherheitsgründen
ist. Gleichzeitig kann jedoch die notwendige Flexibilität erreicht werden, so daß eine Anpassung an
die Neigung der Welle und als Ergebnis hiervon der Umhüllung, die dieselbe schützt, möglich ist. Dies wird gleichzeitig mit dem Vorteil erreicht, daß die Basisschutzabdeckung,
die durch die Umhüllungen 9 und 10 und die Grundteile
der Endabdeckungshauben gebildet wird, mit der einen oder der anderen einer Vielzahl flexibler Teile 143, die mit
dem Grundteil 141 zusammen passen, kombiniert werden kann, so daß eine Anpassung an die unterschiedlichsten Anwendungsfälle
möglich ist, die in der Praxix auftreten können.
Die Figuren 10 und 11 zeigen Vorsprünge 158 im Bereich
146 des Teiles 141 und eine innere Ausnehmung 161 auf der
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gegenüberliegenden Seite des Loches 155 in dem Bereich 151. Die Vorsprünge 158 zusammen mit dem Loch 155 und
dem Hohlraum 161 definieren eine versetzte Stellung der Löcher 155 und 149.
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Claims (4)
- Patentansprüche(i ._/ Sicherheitsabdeckung für Kardanwellen mit einer teleskopischen röhrenförmigen Umhüllung, die auf der Welle befestigt ist, und mit einer trichterförmigen oder ähnlich geformten Abdeckhaube an wenigstens einem Ende der Umhüllung, dadurch gekennzeichnet, daß die trichterförmige oder ähnlich geformte Abdeckhaube (14) aus einem starreren, stärkeren Grundteil (141), der auf der Welle (1) befestigt ist und teilweise die am Ende angeordnete Gelenkverbindung (7) der Welle (1) bedeckt, und einem flexibleren, auswechselbaren Endteil (143) besteht, durch den die Abdeckung der Gelenkverbindung (7) vervollständigt wird.
- 2. Sicherheitsabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der flexible, austauschbare Endteil (143) mit einer Schnapp- oder Einrastverbindung auf dem Grundteil (141) befestigt ist.030044/0703ORIGINAL INSPECTEDGlawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9594/30 - Seite ·5*3013732
- 3. Sicherheitsabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der auswechselbare Endteil (143) auf dem Grundteil (141) und um denselben herum drehbar ist und daß die beiden Teile (141, 143) der trichterförmigen Abdeckhaube (14) je ein Loch (149, 155) im überlappenden Bereich aufweisen, wobei die Lochanordnung so gestaltet ist, daß die beiden Löcher (149, 155) in eine überlappende Stellung bringbar sind, um so Zugang zu den inneren Elementen und Schmierung derselben zu ermöglichen, und daß die beiden Löcher gegeneinander verschoben werden können, so daß die inneren Elemente bedeckt sind.
- 4. Sicherheitsabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Vorsprünge (158) und Ausnehmungen (161) im überlappenden Bereich, in dem eine winkelförmige Gleitbewegung möglich ist, so vorgesehen sind, daß bestimmte Winkelbeziehungen zwischen den beiden Teilen (141, 143) der trichterförmigen Abdeckhaube (14) hergestellt sind.Ü 3 0 0 U h I G . C 3
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