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DE3013685C2 - Abgasrückführungs-Steuereinrichtung für eine Brennkraftmaschine - Google Patents

Abgasrückführungs-Steuereinrichtung für eine Brennkraftmaschine

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DE3013685C2
DE3013685C2 DE3013685A DE3013685A DE3013685C2 DE 3013685 C2 DE3013685 C2 DE 3013685C2 DE 3013685 A DE3013685 A DE 3013685A DE 3013685 A DE3013685 A DE 3013685A DE 3013685 C2 DE3013685 C2 DE 3013685C2
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exhaust gas
pressure
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combustion engine
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Hiroshi Yokohama Yamaguchi
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Nissan Motor Co Ltd
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Nissan Motor Co Ltd
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Publication date
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/0025Controlling engines characterised by use of non-liquid fuels, pluralities of fuels, or non-fuel substances added to the combustible mixtures
    • F02D41/0047Controlling exhaust gas recirculation [EGR]
    • F02D41/0065Specific aspects of external EGR control
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M26/00Engine-pertinent apparatus for adding exhaust gases to combustion-air, main fuel or fuel-air mixture, e.g. by exhaust gas recirculation [EGR] systems
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    • F02M26/57Systems for actuating EGR valves using vacuum actuators having pressure modulation valves using electronic means, e.g. electromagnetic valves
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Abgasrückführungs-Steuereinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer solchen, aus der DE-OS 27 52 877 bekannten Abgasrückführungs-Steuereinrichtung wird das Steuerventil von einem Membranantrieb betätigt, der über ein Elektromagnet-Ventil mit dem Ansaugrohr stromab der Drosselklappe verbunden ist. Das Elektromagnet-Ventil wird von der Steuerschaltung nach Maßgabe der Betriebszustände der Brennkraftmaschine gesteuert, wobei diese Steuerschnltung von den Ausgangssignalen eines Kohlendioxyd-Fühlers in dem Ansaugrohr und eines weiteren Kohlenstoffdioxyd-Fühlers in dem Abgaskanal angesteuert wird. Mit dem Elektromagnet-Ventil wird der im Ansaugrohr abgezweigte Ansaugunterdruck durch Entlüften zur Umgebung hin gesteuert und dann als Unterdruck zur Betätigung des Steuerventils durch den Membranantrieb benutzt. Mit dieser Steuereinrichtung kann die Abgasrückführung mit hoher Genauigkeit gesteuert werden, so daß sowohl das Betriebsverhalten der Brennkraftmaschine als auch die angestrebte Verminderung von Stickoxyden in den Abgasen zufriedenstellend sind. Diese Steuereinrichtung arbeitet mit dieser hohen Genauigkeit jedoch nur solange, wie ihre Bauteile noch neu sind. Aufgrund von Alterungserscheinungen der Bauteile ist ein zufriedenstellendes Betriebsverhalten der Brennkraftmaschine und eine ausreichende Verminderung von Stickoxyden in den Abgasen auf Dauer daher nicht sicherzustellen.
Aus der DE-OS 27 51 051 ist eine Abgasrückführungs-Steuereinrichtung bekannt, bei der der Betriebszustandsdetektor einen Meßfühler für die angesaugte Lufonenge, einen Meßfühler für den Ansaugunterdruck stromab des Drosselventils und einen Meßfühler für die Drehzahl der Brennkraftmaschine aufweist Die Ausgangssignale dieser Meßfühler werden an die Steuerschaltung gegeben. Die Steuerschaltung erhält außer-
to dem das Ausgangssignal eines weiteren Meßfühlers, der den Luftdruck der Umgebungsluft mißt Die Steuerschaltung arbeitet außerdem mit einem Speicher zusammen, in dem Sollwerte für den Ansaugunterdruck gespeichert werden, die nach ihrem Auslesen in
is Abhängigkeit vom erfaßten Luftdruck der Umgebung geändert und dann mit dem jeweils erreichten Istwert verglichen werden. Aufgrund des Vergleichsergebnisses wird das Steuerventil, für die Abgasrückführung so gesteuert daß der in der Ansaugleitung der Brennkraftmaschine herrschende Ansaugunterdruck mit dem geänderten Sollwert übereinstimmt. Auch bei dieser bekannten Steuereinrichtung wird das Steuerventil innerhalb der Abgasrückführungssleitung von einem Unterdruck betätigt, der aus einem Teil des Ansaugunterdruckes der Brennkraftmaschine dadurch gebildet wird, daß mit Hilfe eines von der Steuerschaltung gesteuerten Elektromagnet-Ventils der Ansaugunterdruck zur Umgebung hin entlüftet wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steuereinrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art so weiterzubilden, daß insbesondere durch Alterungserscheinungen bedingte Abweichungen der tatsächlichen Abgasrückführungsgröße von der jeweils gewünschten Abgasrückführungsgröße mit Hilfe einer Rückkopplungsregelung vermieden werden.
Bei einer Steuereinrichtung der genannten Art wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die erlindungsgemäße Steuereinrichtung stellt durch die in der Abgasrückführungsleitung vorgesehene Drosseleinrichtung und die mit dsr Steuerschaltung verbundene Druckerfassungseinrichtung, die den stromabwärts der Drosseleinrichtung innerhalb der Abgasrückführungsleitung herrschenden Druck erfaßt, sicher, daß die Steuerschaltung das Steuerventil in der Abgasrückführungsleitung tatsächlich imm?r so steuert, daß die jeweils gewünschte Abgasrückführungsgröße auch zuverlässig eingehalten wird. Durch das Erfassen des Drucks stromabwärts von der Drosseleinrichtung ist sichergestellt, daß dieser Druck der im Augenblick mit Hilfe des Steuerventils eingestellten Abgasrückführungsgröße genau entspricht, so daß ein Ausgangssignal der Druckerfassungseinrichtung die Steuerschaltung gegebenenfalls so ansteuern kann, daß die Abgasrück· führungsgröße durch eine andere Einstellung des Steuerventils so lange geändert wird, bis der von der Druckerfassungseinrichtung erfaßte Druck genau dem jeweils gewünschten Sollwert entspricht, der zuvor mit Hilfe der Steuerschaltung aufgrund der erfaßten Betriebszustände der Brennkraftmaschine bestimmt wurde. Auf diese Weise findet also eine Rückkopplungsregelung der Abgasrückführungsgröße statt.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele einer Abgasrückführungs-Steuereinrichtung werden anhand der Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. ί eine schematische Darstellung einer bisheri-
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genAbgasrückführungs-Steuereinrichtung,
Fig.2 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Steuereinrichtung,
F i g. 3a und 3b Flußdiagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise der bei der Erfindung verwendeten Steuerschaltungen und
Fig.4 ein Zeitdiagramm, das die Beziehungen zwischen dem Drucksignal V^ dem SoU-Drucksigiial V\ und dem Korrekturanteil D2 verdeutlicht
Eine in Fig. 1 gezeigte Brennkraftmaschine 1 weist eine Ansaugleitung 2 und eine Abgasleitung 3 auf. Die Leitungen sind durch eine Abgasrückführungsleitung 5 verbunden, um einen Teil der Abgase an eine stromabwärts einer Drosselklappe 4 gelegene Stelle zurückzuführen.
Um die Abgasrückführungsgröße in Abhängigkeit vom Betriebszustand der Brennkraftmaschine zu steuern, ist die Abgasrückführungsleitung 5 mit einem Steuerventil 6 versehen, das von einem Unterdruck steuerbar ist, der mittels eines Elektromagnet-Ventils 8 einstellbar ist Das Elektromagnet-Ventil 8 spricht auf von einer einen Mikrocomputer aufweisenden Steuerschaltung 7 kommende Signale an.
Ein Teil des Unterdrucks stromabwärts der Drosselklappe 4 wird in ein Konstantdruckventil 10 eingeführt, um dort immer einen konstanten Unterdruck zu erzeugen.
Der konstant herrschende Unterdruck wird mit Umgebungsluft gemischt, die durch das Elektromagnet-Ventil 8 zugeführt wird. Das Elektromagnet-Vi. ntil 8 erhält die Umgebungsluft in Abhängigkeit seiner Öffnungsstellung, um sodann einen Unterdruck zu erzeugen, der einem Membranantrieb 9 für das Steuerventil 6 zugeführt wird. Wächst der Unterdruck an, so öffnet sich das Steuerventil 6 ein entsprechendes Stück, wodurch ebenfalls die Strömungsgeschwindigkeit des rückgefühnen Abgases steigt.
Die Steuerschaltung 7 enthält eine Schnittstelle, einen Mikroprozessor, einen Festspeicher (ROM) und einen Schreib/Lese-Speicher (RAM). Für die Betriebszustände der Brennkraftmaschine repräsentive Signale, die beispielsweise von einem Drehzahlmesser 11, einem Ansaugluftsensor 12 oder einem Drosselklappen-Öffnungsschalter 13 kommen, gelangen zu der Steuerschaltung 7, welche eine zuvor entsprechend dem Betriebszustand eingestellte Abgasrückführungsgröße aufgrund der erhaltenen Signale auswählt, um ein Inipulssignal zu erzeugen, das an das Elektromagnet-Ventil 8 gegeben wird, damit die jeweils gewünschte Abgasrückführungsgröße eingestellt wird.
Die Arbeitsgenauigkeit des Elektromagnet-Ventils 8 und des Konstantdruckventils 10 nimmt im Laufe der Zeit ab, wodurch Fehler bei der Steuerung der Abgasrückführung hervorgerufen werden, welche das Aufrechterhalten eines stabilen Regelverhaltens schwierig machen.
Bei dem in Fig.2 dargestellten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel sind gleiche Teile wie in F i g. 1 mit gleichen Bezugszeichen versehen. Diese Teile werden daher nicht noch einmal erläutert.
Bei dieser Steuereinrichtung ist eine Druckerfassungseinrichtung 15 vorgesehen, deren Ausgangssignal an die Steuerschaltung 7 geführt wird, um jegliche Abweichung von den gewünschten Steuerwerten zu vermeiden.
Ein Druck Pr in einer Leitung zwischen dem Steuerventil 6 und einer Drosseleinrichtung 16, die zur Einstellung der Strömungsgeschwindigkeit des in der
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65 Abgasrückführungsleitung 5 strömenden Abgases dient, steht in engem Verhältnis zu der Abgasrückführungsgeschwindigkeit
Anders ausgedrückt: Der stromaufwärts der Drosseleinrichtung 16 herrschende Druck ist im wesentlichen gleich dem Abgasdruck der Brennkraftmaschine, so daß die Strömungsgeschwindigkeit des durch die Drosseleinrichtung 16 strömenden Abgases durch Erfassen des stromabwärts herrschenden Druckes Pr gemessen werden kann, wobei die bekannte Querschnittsfläche der Drosseleinrichtung berücksichtigt wird.
Zu diesem Zweck weist die Druckerfassungseinrichtung 15 eine Membran 17 auf, durch die eine Druckkammer 18 und eine mit der Umgebungsluft in Verbindung stehende Kammer 19 voneinander getrennt werden. An der Membran 17 ist eine elektrisch leitende Schaltplatte 20 befestigt, die von in die Kammer 19 hineinragenden Anschlußklemmen 1\A und 215 beabstandet und mit diesen in Kontakt bringbar :st
Wird die Membran 17 gegen die Kraft einer Feder 22 angehoben, bis die Schaltplatte 20 mit den Klemmen 21/4 und 21B in Kontakt kommt so werden die Anschlußklemmen kurzgeschlossen, so daß ein elektrischer Strom von einer Stromquelle 23 zu einer Glättungsschaltung 24 fließt
Der Druck Pr, der in die Druckkammer 18 übertragen wird, pulsiert synchron mit den Umdrehungen der Brennkraftmaschine, so daß die Membran 17 ebenfalls in Abhängigkeit von den Schwankungen des Drucks Pr schwingt Je höher der Druck Pr ist, desto höher liegt der Bezugspegel der Schwingung, und daher steigt die Kurzschlußfrequenz der Klemmen 21A und 21B an.
Die Glättungsschaltung 24 dient zum Korrigieren dieser in Form von EIN-AUS-Signalen vorliegenden Ausgangssignale, so daß ein Ausgangssignal erhalten wird. Wenn somit der Druck Pr ansteigt, wird auch das Ausgangssignal der Glättungsschaltung 24 größer.
In der Steuerschaltung 7 wird aufgrund der Ausgangsgrößen des Drehzahlmessers 11, des Ansaugluftsensors 12 oder des Drosselklappen-Öffnungsschalters 13 die gewünschte Abgasrückführungsgröße bestimmt, wie es bei der Steuereinrichtung der F i g. 1 der Fall ist. Von der Steuerschaltung 7 werden an das Elektromagnet-Ventil 8 Impulssignale gegeben, deren Tastverhältnis den bestimmten oder ausgewählten Werten entsprechen.
Der von dem Konstantdruckventil 10 abgenommene Unterdruck wird zu der durch das Elektromagnet-Ventil 8 strömenden Umgebungsluft hin entlüftet, wobei die durch das Elektromagnet-Ventil 8 strömende Umgebungsluft im wesentlichen dessen Öffnungsgrad entspricht. Hierdurch wird ein gesteuerter Unterdruck erhalten. Wenn der gesteuerte Unterdruck dem Steuerventil 9 zugeführt wird, so öffnet oder schließt sich dieses in Abhängigkeit von dem gesteuerten Unterdruck mehr oder weniger, wodurch wiederum der stromabwärts der Drosseleinrichtung IG herrschende Druck und infolgedessen schließlich die Abgasrückführungsgröße gesteuert werden.
Der Druck Pr wird an die Steuerschaltung 7 über die Druckerfassungseinrichtung 15 und die Glättungsschalt'ing 24 zurückgeführt, so daß eine Änderung des Drucks Pr unmittelbar erfaßt werden kann, wenn eine Ist-Strömungsgeschwindigkeit des zurückgeführten Abgases von der Soll-Strömungsgeschwindigkeit abweicht, obgleich ein Steuersignal zum Erhalten des Sollwertes an das Elektromagnet-Ventil 8 gegeben wurde. Die Steuerschaltung 7 führt eine arithmetische Operation
aus, um einen Korrekturwert für die Erfassung der Abweichung zwischen Ist- und Sollwert zu erhalten, so daß ein korrigierter Wert an das Elektromagnet-Ventil 8 gegeben wird, der sich aus dem Sollwert plus dem Korrekturwert zusammensetzt. Dann wird die aus dem korrigierten Wert resultierende Abgasrückführungsgeschwindigkeit erfaßt, um wiederholt eine Abweichung, soweit vorhanden, zu korrigieren. Auf diese Weise nähert sich die Abgasrückführungsgeschwindigkeit mit hoher Genauigkeit dem gewünschten Sollwert.
Nun soll anhand der in Fig.3a und 3b gezeigten Flußdiagramme, die unter Zuhilfenahme eines Rechners durchgeführte Steuerung beschrieben werden.
Vorab wurden Versuche durchgeführt, um Tastverhältnisse oder Werte D1 von Steuersignalen für das Elektromagnet-Ventil 8 zu bestimmen, damit optimale Abgasrückführungsgeschwindigkeitsmuster entsprechend den Betriebsbedingungen einer Brennkraftmaschine erhalten werden. Ferner werden Ausgangsspannungen Vt der Druckerfassungseinrichtung 15 entsprechend dem unter den genannten Betriebsbedingungen herrschenden Druck Pr bestimmt. Die Betriebsbedingungen hängen von den Umdrehungen N und der Ansaugluftmenge TP pro Umdrehung der Brennkraftmaschine ab. Die Tastverhältnisse D\ der Signale und die Ausgangsspannungen werden in zwei zweidimensionalen Tabellen, die die Parameter von N und TP enthalten, gespeichert.
Wenn beim Anlassen der Brennkraftmaschine die Kühlmitteltemperatur unter einem Vorgabewert liegt, oder unter Berücksichtigung von Ausgangssignalen des Anlassers und Signalen von dem Drosselklappenöffnungsschalter entschieden wird, daß keine Abgasrückführung stattfinden soll, so wird dem Elektromagnet-Ventil 8 ein Steuersignal zugeführt, das das Steuerventil 6 vollständig schließt Wenn die Kühlmitteltemperatur über dem Vorgabewert liegt, sollte dennoch keine Abgasrückführung stattfinden, falls der Anlasser betätigt wird oder die Drosselklappe geschlossen ist, solange der Anlasser betätigt wird.
Dann werden die tatsächliche Umdrehungszahl Λ/und die Ansaugluftmenge erfaßt, um mittels einer arithmetischen Operation die Ansaugluftmenge TP pro Umdrehung zu erhalten, und durch Auslesen der Tabelle werden ein Tastverhältnis Di des Steuersignals für das Elektromagnet-Ventil 8 und eine Ausgangsspannung Vi der Druckerfassungseinrichtung 15 ermittelt
Dann wird das Ausgangssignal Vt mit dem Ist-Ausgangssignal der Druckerfassungseinrichtung 15 verglichen, genauer gesagt mit dem Ausgangssignal der Glättungsschaitung 24, und das Ergebnis dieses Vergleichs wird in einem Flag angezeigt
Das Flag ist für stark schwankende Korrektur-Tastverhältnisse D2 des Steuersignals für das Elektromagnet-Ventil 8 mit einem Wert P vorgesehen, und zwar nur dann, wenn die Größen von V und Vi umgekehrt sind, damit das Ansprechen des Elektromagnet-Ventils 8 verbessert wird, Die beiden jeweils unten in F i g. 3a und oben in F i g. 3b dargestellten Dreiecke dienen lediglich zur Verbindung der beiden Figuren.
Ist die Spannung '/größer oder gleich Vi, so zeigt das Flag eine »0« an. Ist V kleiner als Vi, so zeigt das Flag
eine »1« an. Ändert sich beispielsweise die Beziehung zwischen V und Vi von V ^ Vj auf V < Vi (entsprechend den Punkten A und Cin F i g. 4), so zeigt das Flag eine »0« an, selbst wenn die Beziehung V< Vi vorliegt, so daß eine Information darüber verfügbar ist, daß die
!5 Werte V und Vj entweder gewechselt haben oder unmittelbar vor dem entscheidenden Zeitpunkt den gleichen Wert bekommen haben.
Zeigt das Flag, wenn V δ Vi ist den Wert »1« an, so bedeutet dies, daß sich die Werte von Vund Vi entweder gekreuzt haben oder unmittelbar vor dem entscheidenden Zeitpunkt gleich geworden sind (entsprechend den Punkten B und D in F i g. 4). Um den Wert Vkleiner zu machen, so daß er dicht bei Vi liegt d. h„ um die Abgas-Rezirkulationsgeschwindigkeit zum Vermindern des Drucks Pr anzuheben, wird das Korrektur-Tastverhältnis D2 des Steuersignals für das Ventil 8 stark vermindert auf D2 P und dann auf den gelesenen Wert von Di addiert Die Summe wird ausgegeben, und das Flag zeigt den Wert »0« an.
Zeigt das Flag den Wert »0« an, falls V> Vi
(zwischen den Punkten B und C), so wird das
Tastverhältnis D2 in konstanten Zeiträumen P um I erhöht (siehe F i g. 4) und ausgegeben.
Wenn das Flag »0« anzeigt, falls V < Vi (Punkte A und Cin F i g. 4), so wird das Tastverhältnis D2 um Pauf
D2 + P erhöht. Das erhöhte Tastverhältnis wird auf Di addiert und die Summe wird ausgegeben, um die Anzeige des Flags auf »1« zu ändern.
Zeigt das Flag »1« an, falls V< Vi (zwischen den
Punkten A und ßund zwischen den Punkten C und D), so wird das Tastverhältnis D2 während jeder Periode T um/erhöht, und der Wert A + D2 wird ausgegeben.
Anders ausgedrückt: Mit Hilfe der Rückführregelung wird der Korrekturwert D2 stark geändert um die Übergangsansprechempfindlichkeit der Steuereinrichtung zu verbessern, wenn sich die Werte von Vund Vi gekreuzt haben (der Wert von V— Vi hat sich von plus auf minus geändert oder umgekehrt), oder aber der Korrekturwert D2 wird — unter den genannten anderen Bedingungen — schrittweise bei jeweils einer konstanten Zeitperiode geändert um ein stabiles Arbeiten zu erreichen und Schwingungen beim Betrieb zu unterdrücken.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Abgasrückführungs-Steuereinrichtung zum Zurückführen eines Teils der Abgase in die Ansaugluft einer Brennkraftmaschine über eine Abgasrückführungsleitung, einem in dieser angeordneten Steuerventil zum Steuern der Abgasrückführungsgröße, einem Betriebszustandsdetektor zum Erfassen der Betriebszustände der Brennkraftmaschine und einer Steuerschaltung zum Steuern des Steuerventils in Abhängigkeit der erfaßten Betriebszustilnde, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drosseleinrichtung (16) in der Abgasrückführungsleitung (5) angeordnet ist und daß eine Druckerfassungseinrichtung (15) zum Erfassen des stromabwärts der Drosseleinrichtung (16) herrschenden Drucks mit der Steuerschaltung (7) verbunden ist, wodurch das Steuerventil (9) derart steuerbar ist, daß die stromabwärts der Drosseleinrichtung (16) erfaßten Drücke gleich angestrebten Werten werden, die in Abhängigkeit von den Betriebszuständen der Brennkraftmaschine bestimmt wurden.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (9) ein auf Unterdruck ansprechendes Ventil ist und daß ein Elektromagnet-Ventil (8) vorgesehen ist, um einen Teil des Ansaugunterdruckes der Brennkraftmaschine durch Entlüften zur Umgebung zu steuern, wodurch ein Unterdruck für das Steuerventil (9) zur Verfügung gestellt wird.
3. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckerfassungseinrichtung (15) zum Feststellen des stromabwärts der Drosseleinrichtung (16) herrschenden Druckes auf pulsierende Druckschwankungen anspricht.
DE3013685A 1979-04-10 1980-04-09 Abgasrückführungs-Steuereinrichtung für eine Brennkraftmaschine Expired DE3013685C2 (de)

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