DE3013666C2 - HF-Leistungsabschlußwiderstand - Google Patents
HF-LeistungsabschlußwiderstandInfo
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Description
10
erfüllt ist, wobei
Wellenwiderstand der Leitung
Realteil des Wellenwiderstandes der Widerstandsschicht an der Stelle (x)
Rr(x): Ohmscher Widerstand zwischen der Zuleitung und der Stelle (x) ist, wobei
die Widerstandsschicht zwischen zwei den dielektrischen Träger bildenden Keramikplatten angeordnet
ist und Metallbeläge jeweils auf jene Großflächen der Keramikplatten aufgebracht sind, die den an die
Widerstandsschicht angrenzenden Großflächen gegenüberliegen, und wobei die Metallbeläge elektrisch mit dem Ende der Widerstandsschicht in
Kontaktverbindung stehen, nach Patent Nr.2634812, dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallbeläge von metallischen Spannplatten (9; 12, 13) gebildet sind und daß zwischen den
metallischen Spannplatten (9; 12, 13) und den Keramikplatten (2, 3) eine Weichmetallfolie (6)
eingelegt ist
2. HF-Leisiungsabschlußwiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekepnzeich/· n, daß zwischen den
metallischen Spannplatten (9; 12,13) und den mit der Weichmetallfolie (6) bedeckten Keramikplatten (2,
3) ein thermisch leitendes Fett angeordnet ist.
3. HF-Leistungsabschlußwiderstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Weichmetallfolie (6) von einem metallischen Gitter (16) durchsetzt ist, das ein seitliches Kaltfließen des
Weichmetalls verhindert
4. HF-Leistungsabschlußwiderstand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Gitter (16) in die Weichmetallfolie (6)
eingewalzt ist
5. HF-Leistungsabschlußwiderstand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichmetallfolie (6) eine Bleifolie ist und das metallische
Gitter (16) aus Kupfer oder Kupferberyllium besteht
6. HF-Leistungsabschlußwiderstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die streifenförmige Anschlußleitung
der Widerstandsschicht (1) über eine Stirnseite der Keramikplatten (2,3 bzw. 2', 3') abgewinkelt ist und
dort mittels eines federnden Stirnkontaktes (8) mit dem HF-Leitungsanschluß verbunden ist.
7. HF-Leistungsabschlußwiderstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit keilförmigen
Keramikplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die eine metallische Spannplatte (13) als ebene Platte
und die andere Spannplatte (12) als keilförmiges Paßstück ausgebildet ist und daß die beiden
keilförmigen Keramikplatten (2', 3') mit der dazwischen befindlichen Widerstandsschicht (1)
bezüglich der Leiterachse des Koaxialleiters schräggestellt sind (F ig. 1).
Gegenstand des Hauptpatents ist ein HF-Leistungsabschlußwiderstand der im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Gattung- Ein solcher Leistungsabschlußwiderstand ermöglicht eine optimale Anpassung und ist
dennoch fertigungstechnisch leicht zu beherrschen. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
unter Anwendung des im Hauptpatent angegebenen Prinzips die Erfindung derart weiterzugestalten, daß
eine gleichmäßige und optimale Wärmeabfuhr gewährleistet ist
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale. Hierdurch wird ein Abschlußwiderstand geschaffen, der bei niedriger Reflexion in einem sehr
breiten Frequenzbereich hoch belastbar ist und einen geringen Raumbedarf erfordert Dadurch, daß äußere
metallische Spannplatten benutzt werden, kann die Widerstandsschicht eng mit den dielektrischen Deckplatten in Verbindung gebracht werden und durch die
Weichmetallfolie auf der Außenseite der Keramikplatten wird bei günstiger Anpassung an vorhandene
Toleranzen eine gleichmäBige und sichere Aniage der leitenden Schicht auf der Außenseite des Dielektrikums
gewährleistet
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 7.
Nachstehend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der
Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Abschlußwiderstandes mit Koaxializitungsanschluß und keilförmigen
Keramikplatten,
F i g. 2 eine Schnittansicht einer zweiten Ausführung eines Abschlußwiderstandes mit Koaxiaüeitungsanschluß und planparallelen Keramikplatten,
Fig.3 eine teilweise aufgebrochene Ansicht der zwischen Keramikplatten und Metallplatten angeordneten, mit Gitter verhärteten Folie,
Fig.4 einen Schnitt nach der Linie IX-IX gemäß
Fig. 4.
Da ein Großteil der gesamten Leistung bei solchen Widerständen bereits nahe an der Obergangsstelle von
der Zuleitung auf die Widerstandsschicht in Wärme umgesetzt wird, wird die Form der Widerstandsschicht
so gewählt, daß sie einen wärmetechnisch günstigeren Breitenverlauf hat Dies ist durch geeignete Wahl des
Dickenverlaufs des Dielektrikums möglich. Aus rein fertigungstechnischen Gründen ist es aber wünschenswert, daß D(,j eine liccare Abhängigkeit von χ besitzt
Einen Querschnitt durch einen solchen wärmetechnisch günstigen Abschlußwiderstand für Dauerleistungen bis etwa 250 Watt zeigt F i g. 2, während für größere
Dauerleistungen von ca. 600 Watt das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 besonders günstig geeignet ist
F i g. 1 zeigt eine konstruktive Ausführung des Abschlußwiderstandes mit keilförmigen Keramikplatten.
Ein im Längsschnitt rechtwinkliger Keramikkeil 2' ist auf der größeren Kathetenfläche mit der Widerstandsschicht 1 belegt.
Um die in der Widerstandsschieht 1 entstehende
Wärmeenergie möglichst gut ableiten zu können, liegt ein weiterer, im Längsschnitt rechtwinkliger Keramikkeil 3' mit seiner größeren Kathetenfläche auf der
Widerstandsschicht 1 auf. Dadurch entsteht eine symmetrische Aufteilung des von der Widerstandsschieht 1 ausgehenden Wärmestroms.
Kühlkörper 11 mit Kühlrippen 15 zusammengepreßt Dabei sind Spanplatten 12 und 13 vorgesehen, die mit
den Kühlkörpern 11 verspannt sind und die Funktion von Paßstücken haben. Um die Keramikkeile so weit
wie möglich frei von mechanischen Spannungen zu halten, sind zwischen die Paßstücke 12 und 13 und die
Keramikkeile Bleifolien 6 eingelegt Zur besseren Wärmeübertragung werden sämtliche Flächen mit
Wärmeleitfett bestrichen.
Die unsymmetrische Form des Einsatzes ergibt sich aus herstellungstechnischen Gründen, damit eines der
Paßstücke 13 als planparallele Platte ausgebildet sein kann und nur das andere Paßstück 12 als Prisma
ausgeführt zu werden braucht
Der Innenleiter verläuft nach der kleineren Kathetenfläche
fort, so daß dort mit Hilfe eines axial federnden Stirnkontaktes 8 einer Koaxialanschlußleitung 14 die
HF-Energie auf die Widerstandsschicht übertragen werden kann.
Der in F i g. 1 gezeigte HF-Abschlußwiderstand, der
die Gesamtabmessungen 256 mm χ 256 rnm χ 119 mm
hat, kann mit einer Dauerleistung von 600 W belastet
werden, wobei im Frequenzbereich von 0... 2 üHz die
Reflexion unter 5% Hegt
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 besitzt planparallele
Keramikplatten und ist für etwas geringere Leistungen ausgelegt
Die Keramikplatte 2 trägt die Widerstandsschicht 1 aus CrNi.
Um die in der Widerstandsschicht entstehende Wärmeenergie möglichst gut ableiten zu können,
befindet sich auf der Schichtseite eine zweite Keramikplatte 3. Dadurch entsteht eine symmetrische Aufteilung
des von der Widerstandsschicht ausgehenden Wärmestroms, d. h, die Belastbarkeit einer solchen Anordnung
ist etwa doppelt so hoch wie bei einer Ausführung, bei der die Widerstandsschicht auf einer Seite freiliegt.
Die beiden Platten 2 und 3 werden mit Hilfe von zwei
Metallplatten 9, die als Kühlflächen wirken, zusammengepreßt um möglichst große Wärmeübergangszahlen
zwischen den verschiedenen Schichten zu erreichen. Um die Keramikplatten so weit als möglich frei von
mechanischen Spannungen zu halten und trotzdem einen optimalen Wärmeübergang zu gewährleisten,
wird zwischen die Kühlflächen und die Keramikplatten 2, 3 als Abschirmung eine Bleifolie 6 eingelegt Zur
besseren Wärmeübertragung werden sämtliche Flächen mit Wärmeleitfett bestrichen.
Eine Kontaktstelle an der Stirnseite der Keramikplatte
2 ist mit der Zuleitung 5 verbunden, so daß die Zuführung der HF-Energie über den dargestellten
federnden Stirnkontakt 8 des Innenleiters einer Koaxialleitung erfolgen kann, von der ein Anschlußstekker
10 in F i g. 2 dargestellt ist
Der in F i g. 2 gezeigte Abschlußwiderstand, der die
Gesamtabmessungen 93 mm χ 36 mm χ 42 mm hat kann mit einer Dauerleistung von 25 W belastet werden,
wobei im Frequenzbereich 0 ... 3 GHz die Reflexion unter 6% liegt Bringt man auf die Kühlflächen
zusätzliche Kühlfahnen auf, kann die Dauerbelastbarkeit bis 250W gesteigert werden. Der dargestellte
Abschlußwiderstand unterscheidet sich von bisherigen Konstruktionen durch die Form der Widerstandsschicht
sowie die symmetrische Anordnung des Dielektrikums. Letzteres ermöglicht eine besonder.* yute Abführung
der Wärmeenergie von innen nach außen.
In F i g. 3 und 4 sind als Leiterbelag der Keramikplatten Weichmetallfolien 6 beispielsweise aus Blei angeordnet
die auch bei nicht exakter Planlage der angrenzenden Flächen eine übermäßige Beanspruchung
des Keramikmaterials vermeiden und unter Druckausgleich eine im wesentlichen konstante Flächenpressung
gewährleisten. Derartige Weichmetalle haben die Neigung zu einem Kaltfluß, wenn sie dauernd einer
hohen Druckkraft ausgesetzt sind. Dieser Kaltfluß der Weichmetallfolien 6 muß verhindert werden, damit der
eingestellte und gewünschte Anpreßdruck aufrechterhalten bleibt Dies geschieht dadurch, daß gemäß F i g. 3
und 4 die Metallfolie 6 durch ein Gitter 16 aus einem metallischen elektrischen Leiter, insbesondere aus
Kupfer oder aus Bronze verstärkt wird. Wie aus F i g. 4 ersichtlich, ist das als Netzwerk ausgebildete Gitter 16
mit seinen einander kreuzenden Schuß- und Kettfaden in die Metallfolie 6 eingebettet, was zweckmäßigerweise
dadurch geschieht daß ein vorgefertigtes Gitter auf die Metallfolie 6 aufgelegt und in diese beim Durchlauf
zwischen zwei Quetschwalzen eingewalzt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. HF-Leistungsabschlußwiderstand, bestehend aus einer auf einem dielektrischen Träger angeordneten Widerstandsschicht konstanter Dicke, deren
seitliche Randlinien derart verlaufen, daß die Bedingung
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/040,479 US4267531A (en) | 1976-08-03 | 1979-05-18 | High-frequency terminating impedance |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3013666A1 DE3013666A1 (de) | 1980-11-27 |
| DE3013666C2 true DE3013666C2 (de) | 1983-07-07 |
Family
ID=21911188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803013666 Expired DE3013666C2 (de) | 1979-05-18 | 1980-04-09 | HF-Leistungsabschlußwiderstand |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3013666C2 (de) |
| FR (1) | FR2456999A2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19852042C2 (de) * | 1997-11-11 | 2001-05-31 | Nec Corp | Hochleistungs-Ersatzlastvorrichtung für Mikrowellentests |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4238136C1 (de) * | 1992-11-12 | 1994-02-17 | Ant Nachrichtentech | Hohlleiterabsorber |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2634812C2 (de) * | 1976-08-03 | 1983-05-05 | Spinner-GmbH Elektrotechnische Fabrik, 8000 München | HF-Leistungsabschlußwiderstand |
-
1980
- 1980-04-09 DE DE19803013666 patent/DE3013666C2/de not_active Expired
- 1980-05-14 FR FR8010799A patent/FR2456999A2/fr active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19852042C2 (de) * | 1997-11-11 | 2001-05-31 | Nec Corp | Hochleistungs-Ersatzlastvorrichtung für Mikrowellentests |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2456999B2 (de) | 1983-11-18 |
| FR2456999A2 (fr) | 1980-12-12 |
| DE3013666A1 (de) | 1980-11-27 |
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