DE3013233A1 - Schalter, insbesondere fuer das bremslicht eines lkw - Google Patents
Schalter, insbesondere fuer das bremslicht eines lkwInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Schalter zur Steuerung der Speisung irgendeiner elektrischen Last von einer Gleichspannungsquelle aas und betrifft insbesondere die Steuerung von Fahrzeugbremslichtern,
insbesondere von schweren Fahrzeugen oder LKW.
Die Steuerung von Bremslichtern eines Fahrzeuges erfolgt üblicherweise mittels eines mechanischen Unterbrechers,
d. h. eines Unterbrechers, der ein mechanisch bewegliches Kontaktorgan hat und der in den Speisekreis eingeschaltet
ist, welcher die Bremslichter mit einer Gleichspannungsquelle, beispielsweise einer Batterie, verbindet.
Derartige Unterbrecher sind im allgemeinen schnellschaltende oder Kippelemente, und diese Unterbrecher sind ausreichend,
wenn die Gesamtleistungsaufnahme der zu steuernden Bremslichter relativ gering ist, was bei leichten Fahrzeugen der
Fall ist.
Wenn es sich jedoch um schwere Fahrzeuge handelt, so ist die Gesamtleistungsaufnahme der zu steuernden Bremslichter
sehr groß.
Die Leistungsaufnahme kann bis zu 300 Watt steigen.
Die Batterie von schweren Fahrzeugen geben üblicherweise eine Nominalspannung von 24 Volt ab. Bei Bremslichtern
beträgt der Strombedarf bei einer Einschaltung bei einer Gesamtleistung von etwa 300 Watt etwa 80 Ampere, wobei
der Nominalstrom dann auf 10 Ampere gehalten wird.
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Jeder mechanische Unterbrecher ist nicht in der Lage, lange Zeit derart hohe Einschaltströme aufzunehmen, selbst
wenn man mechanische Unterbrecher nach Art eines Kippschalters oder mit einer schnellen Schaltfrequenz verwendet.
Der bei der öffnung des Unterbrechers entstehende Funken- oder Lichtbogen führt sehr schnell zu einer Zerstörung
der Kontakte, so daß der Unterbrecher bald nicht mehr betriebsbereit ist.
Um diesen Nachteil auszuschalten, könnte man gemäß üblicher Praxis auf anderen Gebieten ein Leistungsrelais zwischen
dem mechanischen Unterbrecher und dem Bremslicht, welches gesteuert werden soll, einschalten.
Es handelt sich hierbei aber bezüglich der in Betracht stehenden Leistungen um eine kostspielige Lösung.
Man könnte auch einen gesteuerten statischen Unterbrecher, beispielsweise vom Typ eines Thyristors, einschalten, der
kein mechanisches Organ enthält und deshalb nicht Beschädigungen ausgesetzt ist.
Derartige gesteuerte statische Unterbrecher entwickeln im Betrieb jedoch sehr viel Wärme, die abgeführt werden muß.
Für eine in Betracht gezogene Leistung von 300 Watt kann die Temperatur eines derartigen gesteuerten statischen Unterbrechers
beispielsweise 500 C erreichen, wenn nicht für eine entsprechende Kühlung Sorge getragen wird.
Derartige Kühlungen, beispielsweise Radiatoren oder Gebläse, haben jedoch einen großen Raumbedarf, und es ist schwierig,
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diese in den relativ begrenzten Abmessungen, die in den Fahrzeugen zur Verfügung stehen, unterzubringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Schalter zu schaffen, durch den diese Schwierigkeiten ausgeschaltet
werden und der es ohne nennenswerte Erhitzung ermöglicht, relativ große Leistungen zu steuern.
Insbesondere soll durch die Erfindung ein Schalter zum Steuern der elektrischen Speisung irgendeiner Last geschaffen
werden, insbesondere zur Speisung von Fahrzeugbremslichtern, wobei der Schalter einen gesteuerten statischen
Unterbrecher aufweist, der beispielsweise ein Thyristor sein kann, und der in den Speisekreis eingeschaltet ist,
welcher die Last mit den Anschlüssen einer Gleichspannungsquelle verbindet. Dieser Schalter ist dadurch gekennzeichnet,
daß dem gesteuerten statischen Unterbrecher ein mechanischer Umschalter zugeordnet ist, dessen beweglicher Kontakt
zwischen einer ersten Stellung oder Ruhestellung, in der der gesteuerte statische Unterbrecher gesperrt ist,
und einer zweiten oder Arbeitsstellung beweglich ist, in der, nachdem der Unterbrecher gesperrt wurde und der Umkehrschalter
die Ruhestellung verlassen, der statische Unterbrecher wieder gesperrt wird und direkt ein Speisekreis für
die Last unter Umgehung des statischen Unterbrechers hergestellt wird.
Der gesteuerte statische Unterbrecher ist lediglich während der Zeit in Betrieb, in der der mechanische Umschalter von
seiner Ruhestellung in seine Arbeitsstellung umschaltet, und diese Zeit kann ausreichend klein gehalten werden, und
zwar in der Größenordnung von einer oder einigen Millisekunden, so daß eine Erwärmung nicht auftritt.
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Der mechanische Umschalter ist bezüglich der Stromspitzen beim Schließen und öffnen sparsam, und das
Schließen und öffnen erfolgt getrennt durch den gesteuerten
statischen Unterbrecher.
Außer der langen Betriebszeit, die mit dem erfindungsgemäßen
Schalter möglich ist, bringt dieser noch den Vorteil mit sich, daß er außerordentlich einfach ist,
einen geringen Platzbedarf hat und billig herzustellen ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen in der folgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 ein Schaltbild des erfindungsgemäßen Steuerschalters,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der wesentlichen Teile des mechanischen Umschalters der Steuerschaltung,
Fig. 3 eine Axialschnittansicht des Umschalters, genommen längs der Ebene III-III der Fig. 2,
Fig.4A und 4B schematisch den Übergang des mechanischen
Umschalters aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung,
Fig.5A und 5B den Fig. 4A und 4B entsprechende Darstellungen des Überganges des mechanischen Umschalters
aus der Arbeitsstellung in die Ruhestellung und
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Fig. 6 und 7 Schaltbilder anderer Ausführungsformen.
Der in Fig. 1 dargestellte Steuerschalter 10 dient zur Steuerung der elektrischen Speisung irgendeiner Last 11,
beispielsweise der Bremsleuchte eines Fahrzeuges, und zwar ausgehend von einer nicht dargestellten Gleichstromquelle,
beispielsweise einer Batterie, von der lediglich der positive Pol 12 dargestellt ist. Der negative Pol
dieser Quelle liegt an Masse, wobei die entsprechenden elektrischen Kreise über Masse geschlossen werden. Der
Steuerschalter 10 weist einen gesteuerten statischen Unterbrecher 13 auf, der vorzugsweise ein Thyristor ist, welcher
durch eine Steuerelektrode gesperrt und entsperrt werden kann. Dieser Unterbrecher ist über die Anode und die Kathode
mit dem Klemmen der Gleichstromquelle verbunden, wobei dieser Unterbrecher zwischen der positiven Klemme 12 der
Gleichstromquelle und der Masse liegt. Die Steuerelektrode 14 des Thyristors liegt unter Zwischenschaltung eines Begrenzungswiderstandes
15 am positiven Anschluß 12.
Gemäß der Erfindung ist einem derartigen gesteuerten statischen Unterbrecher 13 ein mechanischer Umschalter 16 zugeordnet,
dessen Kontakt 17 zwischen einer ersten Stellung oder einer Ruhelage, in der der gesteuerte statische Unterbrecher
gesperrt bleibt, und einer zweiten Stellung bewegbar ist, die die Arbeitsstellung bildet und in der durch Aufgabe
seiner Ruhestellung nach dem Entsperren des Unterbrechers 13 direkt ein Speisekreis für die Last 11 als Abzweigung
gegenüber dem gesteuerten statischen Unterbrecher 13 gebildet wird.
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In seiner Ruhestellung, die in Fig. 1 gezeigt ist, verbindet
der bewegliche Kontakt die beiden Ruhekontakte P1 und P„, die einerseits über eine Leitung 19 mit der
Steuerelektrode 14 verbunden sind, und andererseits mit dem negativen Anschluß der Stromquelle, wobei es sich
hier beim dargestellten Ausführungsbeispiel um die Masse handelt.
In der in Fig. 4B dargestellten Arbeitsstellung verbindet der bewegliche Kontakt die beiden Arbeitskontakte P., und
P., wobei über eine Abzweigungsleitung 20 der positive
Anschluß 12 der Gleichstromquelle mit der Last 11 unter
Umgehung des Unterbrechers 13 verbunden wird, wobei zwischen diesen Teilen dieser Unterbrecher 13 angeordnet ist.
Zur Steuerung steht der bewegliche Kontakt 17 des mechanischen Unterbrechers 16 beim dargestellten Ausführungsbeispiel unter der Einwirkung eines axial beweglich montierten
Stößels 22. Ein derartiger Stößel 22 ist schematisch in Fig. 1 gestrichelt dargestellt und weist bei der
Darstellung in den Fig. 2 und 3 die Form eines Stabes auf.
Dieser Stößel 22 wird selbst einerseits in einer ersten Richtung durch ein Steuerorgan verschoben, wobei es sich
beispielsweise um die bewegliche· Membran eines auf Druck ansprechenden Elementes handelt, welches in den Bremssteuerkreis
des Fahrzeugs eingeschaltet ist, und diese Membran ist schematisch bei 23 in den Fig. 2 und 3 dargestellt.
Andererseits wird dieser Stößel 22 in entgegengesetzter Richtung durch eine Rückstellfeder 24 beaufschlagt,
die sich gegen ein festes Element 25 abstützt.
M t*t A 4& m .A. .».—._« I *
Das Steuerorgan 23 und die Rückstellfeder 24 sind schematisch
in Fig. 1 in einem Block dargestellt.
Vorzugsweise unterliegt, wie dargestellt, der bewegliche Kontakt 17 des mechanischen Umschalters 16 ferner der
Einwirkung einer Differenziereinrichtung, die bewirkt,
daß zeitlich das Ablösen von Kontakten P1, P? oder P_,
P4, mit denen dieser bewegliche Kontakt zusammenarbeitet,
moduliert wird.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird der bewegliche Kontakt 17 durch ein einfaches Plättchen gebildet,
und die Differenziereinrichtung besteht einerseits aus dem Stößel 22, welcher dieses Plättchen durchsetzt, wobei
zu diesem Zweck in diesem Plättchen eine öffnung 26 vorgesehen ist, und andererseits aus zwei Schnellauslösefedern
27A und 27B. Diese Schnellauslösefedern 27A und 27B erstrecken sich zu beiden Seiten des Stößels 22 und
stützen sich an diesem Stößel an zwei Punkten ab, die in Achsrichtung des Stößels im Abstand voneinander angeordnet
sind.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Feder 27A zwischen einem Teil des Randes 28A der öffnung
26 des beweglichen Kontaktes 17 und stützt sich dort an einer vorspringenden Zunge 29A ab, und andererseits dem
Boden einer Aussparung 3OA, die im Stößel 22 ausgebildet ist. In ähnlicher Weise erstreckt sich die Feder 27B zwischen
dem Rand 28B der öffnung 26 des beweglichen Kontaktes
17 und wird dort durch eine vorspringende Zunge 29B gehalten und dem Boden einer Aussparung 3OB, die im Stößel
22 ausgebildet ist. Gemäß der Erfindung sind die Mittel-
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ebenen MA und MB der Böden der Aussparungen 3OA und 30B im Stößel 22, die praktisch die Abstützpunkte der
Federn 27A und 27B bilden, axial gegeneinander um eine
Strecke D versetzt, wie es durch unterbrochene Linien in der Fig. 3 veranschaulicht wurde.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ruhelage befindet sich der Stößel 22 unter der gemeinsamen Einwirkung des Steuerorgans
23 und der Rückstellfeder 24 in einer Gleichgewichtsstellung,
in der, wie dargestellt, die Kipp- oder Schnellauslösefeder 27A, 27B, die zwischen sich einen
Winkel bilden, das Plättchen, welches den beweglichen Kontakt 17 bildet, gegen die Ruhekontakte P.. und P_
halten, die zu diesem Zweck, wie auch die Arbeitskontakte P, und P., mit Kontaktansätzen ausgerüstet sind.
Wenn sich unter der Einwirkung des Steuerorgans 23 der Stößel 22 axial in Richtung des Pfeiles F bei der Darstellung
in Fig. 3 gegen die Einwirkung der Rückstellfeder 24 bewegt, ist die Kipp- oder Schnellauslösefeder
27B, die gegen die Seite des Ruhekontaktes P- einwirkt,
die erste, die eine neutrale Lage erreicht, in der die Mittelebene MB des Bodens der Aussparung 3OB des Stößels
22 in der Ebene des Plättchens liegt, welches den beweglichen Kontakt 17 bildet.
Bei weiterer axialer Verschiebung des Stößels 22 in Richtung des Pfeils F in Fig. 3 bewirkt deshalb die Kippoder
Schnellauslösefeder 27B ein Lösen des Plättchens, welches den beweglichen Kontakt 17 bildet, vom Ruhekontakt
P2, und dieses Kontaktorgan wird dann bis zum Kontakt mit
diesem in Richtung des Arbeitskontaktes P. bewegt, wie
es Fig. 4A zeigt.
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Auf diese Weise nimmt der bewegliche Kontakt 17momentan
eine Zwischenstellung an, in der dieser Kontakt vom -Ruhekontakt P2 gelöst ist, der mit der Masse verbunden
ist, wobei der bewegliche Kontakt 10 noch mit dem Ruhekontakt P1 verbunden bleibt, der mit der Steuerelektrode
14 verbunden ist.
Diese Zwischenstellung ist jedoch lediglich von kurzer Dauer.
Vorzugsweise ist aus noch zu erläuternden Gründen der Abstand D zwischen den Abstützpunkten der Kipp- oder
Schnellauslösefedern 27A, 27B am Stößel 22 ausreichend gering, beispielsweise in der Größenordnung von 0,2 bis
0,4 mm, damit das Überschreiten des neutralen Punktes durch die Kipp- oder Schnellauslösefeder 27B das Überschreiten
des neutralen Punktes durch die andere Kippfeder 27A nach sich zieht.
Der bewegliche Kontakt 17 erreicht praktisch den Arbeitskontakt P. nicht,ehe eine Lösung vom Ruhekontakt P1 erfolgte.
Obwohl sich der bewegliche Kontakt 17 vom Ruhekontakt P2
löst, ehe er sich vom Ruhekontakt P1 löst, nimmt dieser
praktisch gleichzeitig seine in Fig. 4B dargestellte Arbeitsstellung ein, in der dieser bewegliche Kontakt gegen
die beiden Arbeltskontakte P3 und P. anliegt. Die Bewegung
aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung erfordert praktisch eine sehr begrenzte Zeit in der Größenordnung
von einer oder mehreren Millisekunden beispielsweise.
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Mit anderen Worten bedeutet dieses, daß der bewegliche Kontakt 17 quasi gleichzeitig die Arbeitskontakte P3
und P. erreicht, wobei er jedoch zuerst Kontakt mit dem Arbeitskontakt P. macht, der seinerseits am positiven
Anschluß 12 liegt.
Wenn der Stößel 22 unter der Einwirkung der Rückstellfeder 24 eine entgegengesetzte Bewegung durchführt, so
überschreitet die Kipp- oder Schnellauslösefeder 27A als erste die neutrale Stellung derart, daß, wie in Fig. 5A
dargestellt, der bewegliche Kontakt 17 sich zuerst vom Arbeitskontakt P3 löst, bevor eine Lösung vom Arbeitskontakt P. erfolgt.
Wie jedoch bereits dargelegt, erreicht der bewegliche Kontakt 17 praktisch gleichzeitig die Ruhekontakte P1
und P2 , wie es Fig. 5 zeigt, wobei wiederum zuerst Kontakt
mit dem Ruhekontakt P1 gemacht wird.
Die Betriebsweise des erfindungsgemäßen Schalters ist
die folgende. In der Ruhestellung des mechanischen Umschalters 16, die in den Fig. 1 und 3 gezeigt ist, wird
der gesteuerte statische Unterbrecher 13 in der Sperrstellung gehalten. Die Steuerelektrode 14 liegt an Masse,
und jede unbeabsichtigte Zündung wird somit ausgeschaltet.
Wenn sich unter Einwirkung des Steuerorgans 23, 24 der bewegliche Kontakt 17 des mechanischen Umschalters 16
vom Ruhekontakt P2 löst, so wird die Verbindung der Steuerelektrode
14 mit der Masse unterbrochen.
Der gesteuerte statische Unterbrecher 14 wird dadurch unmittelbar
durch eine dauernde Verbindung seiner Steuerelektroden 14 mit dem positiven Anschluß 12 der Gleich-
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Stromquelle über den Widerstand 15 leitend, und die Last
11 wird unmittelbar über diesen Unterbrecher 13 gespeist.
Wenn der bewegliche Kontakt 17 des mechanischen Umschalters
16 seine Arbeitsstellung erreicht, so wird der gesteuerte
statische Unterbrecher 13 ausgeschaltet. Es wird die gleiche Spannung gleichzeitig an die Anode und an die
Kathode desselben angelegt. Ferner wird gleichzeitig direkt ein Speisekreis für die Last 11 geschlossen, der aus der
Leitung 20 besteht, an die die Arbeitskontakte P., und P.
in der Arbeitsstellung angeschlossen sind.
Die Einschaltung des gesteuerten statischen Unterbrechers 13 ist auf die Zeit begrenzt, in der sich der bewegliche
Kontakt 17 des mechanischen Umschalters 16 aus seiner
Ruhestellung in seine Arbeitsstellung bewegt, und wenn diese erreicht ist, tritt der mechanische Umschalter 16
anstelle des gesteuerten Unterbrechers bei der Speisung der Ladung 11, so daß der Speisestrom nicht mehr durch den
statischen Unterbrecher 13 strömt.
Bei der Rückkehr des beweglichen Kontaktes 17 wird, wenn
dieser sich vom Arbeitskontakt P. löst, die direkte Speisung der Last 11 unterbrochen, und gleichzeitig liegt die
Kathode des Unterbrechers nicht mehr am positiven Anschluß, und der gesteuerte statische Unterbrecher 13 wird wiederum
in Betrieb gesetzt.
Wenn jedoch der bewegliche Kontakt 17 wieder seine in Fig. 5B dargestellte Ruhelage erreicht, wird der gesteuerte statische
Unterbrecher 13 wieder derart polarisiert, daß er gesperrt wird.
Wie bereits vorher wird die leitende Öffnung des gesteuerten statischen Unterbrechers 13 auf diejenige Zeit begrenzt,
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in der sich der bewegliche Kontakt 17 des mechanischen Umschalters 16 aus seiner Arbeitsstellung in seine Ruhestellung
bewegt.
Durch die Differentialeinrichtung, die erfindungsgemäß
am beweglichen Kontakt vorgesehen ist, wird eine auch nur kurzzeitige unbeabsichtigte Verbindung des Ruhekontaktes
P- mit dem Arbeitskontakt P3 durch den beweglichen Kontakt
ausgeschaltet. Eine derartige Verbindung würde einen Kurzschluß des gesteuerten statischen Unterbrechers 13 bedeuten,
der zu einer Zerstörung desselben führen kann.
Beim Öffnen wird ein Kurzschluß der Gleichstromquelle
ebenfalls dadurch ausgeschaltet, daß sich der bewegliche Kontakt 17 zuerst vom Arbeitskontakt P3 löst, und dadurch
wird eine Verbindung dieses Arbeitskontaktes P3 mit dem
Ruhekontakt P3 durch den beweglichen Kontakt 17 ausgeschaltet.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ist eine
Diode 35 zwischen die Elektrode 14 und dem Ruhepol P1
eingeschaltet, um die Folgsi einer etwaigen Verbindung
des Ruhepols P1 mit dem Arbeitspol P4 auszuschalten, was
beispielsweise durch ein Aufprallen des beweglichen Kontaktes 17 auf diesen Kontakt erfolgen könnte.
Diese Diode 35 schaltet eine direkte Speisung der Steuerelektrode 14 über den positiven Anschluß 12 durch eine
derartige Verbindung aus.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform weist der mechanische Unterbrecher 16 einen an sich bekannten Aufbau
auf. Ein Ende des beweglichen Kontaktes 17 ist dauernd mit
einem mittleren Anschluß P1 verbunden, während das andere
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Ende dieses beweglichen Kontaktes 17 sich zwischen zwei
Kontakten P"1 und P"2 beweqen kann. Der Kontakt P1M bildet
den Ruhekontakt und der andere Kontakt P"2 bildet den Arbeitskontakt.
Der mittlere Anschluß P1 des mechanischen Umschalters 16
steht mit der Kathode des gesteuerten statischen Unterbrechers 13 in Verbindung. Der Ruhekontakt P"1 steht
mit der Steuerelektrode 14 des statischen Unterbrechers in Verbindung und der Arbeitskontakt P"2 steht mit dem
positiven Anschluß 12 in Verbindung.
Bei einem derartigen mechanischen Umschalter 16 ist ein
Kondensator 40 zwischen dem positiven Anschluß der Gleichspannungsquelle und der Steuerelektrode 14 des gesteuerten
statischen Unterbrechers 13 vorgesehen, und praktisch
liegt dieser Kondensator 40 zwischen dem positiven Anschluß 12 und dem Ruhekontakt P"1 des mechanischen Umschalters
und ist parallel zum Begrenzungswiderstand 15 geschaltet.
Andererseits ist dieser Kondensator mit dem Begrenzungswider stand gemäß der Frequenz des beweglichen Kontaktes
17 des mechanischen Umschalters 16 beim Schließen, wenn
dieser sich vom Ruhekontakt zum Arbeitskontakt bewegt, abgestimmt.
Eine derartige Frequenz kann bei der Größenordnung von 1000 Prallbewegungen pro Sekunde liegen, wobei dieser
Wert nur als Beispiel angegeben ist und nicht die vorliegende Erfindung begrenzen soll.
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Wenn beim Schließen des beweglichen Kontaktes 17 des
mechanischen Umschalters 16 dieser den Ruhekontakt P"1 verläßt, so wird der gesteuerte Unterbrecher 13
leitend. Das Potential der Steuerelektrode 14 steigt über das der Kathode an, und zwar durch die Verbindung,
die zwischen dieser Elektrode 14 und dem positiven Anschluß 12 der Gleichspannungsquelle über den Begrenzungswiderstand
15 erfolgt.
Wenn jedoch der bewegliche Kontakt 17 des mechanischen
Umschalters 16 seinen Arbeitskontakt P"2 berührt, wird das gleiche Potential der Anode und der Kathode des gesteuerten
statischen Unterbrechers 13 zugeführt, so daß dieser gesperrt wird, und die Speisung der Last 11 erfolgt
über den mechanischen Umschalter 1 6.
Bei einem Rückprall des beweglichen Kontaktes 17 des mechanischen Umschalters 16 von seinem Arbeitskontakt
P"2, der zu einer augenblicklichen Unterbrechung der Speisung der Ladung 11 führen könnte, hält der Kondensator
40 das Potential der Steuerelektrode 14 des statischen Unterbrechers 13 auf einem Wert, der höher ist als
der der Kathode, wodurch die Sperrung aufgehoben wird. Die Sperrung des Unterbrechers erfolgt erst wieder dann,
wenn diese Rückprallbewegung vollständig beendet ist.
Dies ist der Grund, warum der Kondensator 40 derart an den Grenzwiderstand 15 angepaßt werden soll, mit dem er
einen Schwingkreis bildet, und zwar als Funktion der Rückprallfrequenz des beweglichen Kontaktes 17.
Durch den Kondensator 40 wird eine sichere Betriebsweise erzielt.
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Beim öffnen des mechanische Umschalters 16, wenn der
bewegliche Kontakt 17 seinen Arbeitskontakt P" 2 verläßt, tritt der Kondensator 40 wieder in Tätigkeit. Ermöglicht
in einer ersten Stufe dieser Kondensator, der vorher über den Widerstand 15 entladen wurde, die augenblickliche
Anlegung einer Spannung an die Steuerelektrode 14 des Unterbrechers 13, die größer ist als die der Kathode, die
nun nicht mehr am positiven Anschluß 12 liegt, und dadurch wird dieser Unterbrecher 13 augenblicklich gesättigt.
Während der Bewegung des beweglichen Kontaktes 17 des mechanischen Umschalters 16 von seinem Arbeitskontakt
P"2 auf seinen Ruhekontakt P"1 kann sich der Kondensator
wieder über den Widerstand 15 aufladen, so daß, wenn der
bewegliche Kontakt 17 den Ruhekontakt P"1 erreicht, ein gleiches Potential der Anode und der Kathode des Unterbrechers
13 zugeführt werden kann, wodurch dieses augenblicklich gesperrt wird.
Die Last 11 wird dann über den Kondensator 40 gespeist.
Da dieser jedoch eine sehr geringe Kapazität hat, wird diese Speisung sehr schnell beendet.
Da zwischen der Anode und der Kathode des gesteuerten statischen Unterbrechers 13 mit dem erfindungsgemäß
vorgesehenen Kondensator 40 beim öffnen ein Kurzschluß hergestellt wird, ist in diesem Fall die Verwendung eines
gesteuerten statischen Unterbrechers mit Sperrung oder Löschung durch eine Steuerelektrode nicht unbedingt erforderlich.
Es genügt, daß der gesteuerte statische Unterbrecher eine ausreichend geringe Löschzeit oder Ausschaltzeit, beispielsweise
in der Größenordnung von 2 Mikrosekunden, hat,
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wie es beispielsweise bei sogenannten schnellen Thyristoren der Fall ist.
Es sei bemerkt, daß, wenn die Ruhestellung des beweglichen Kontaktes 17 auf dem Kontakt P"1 erreicht ist, zwischen
der Anode und der Kathode des Unterbrechers 13 eine Kurzschlußschaltung
der Steuerelektrode 14 derart erfolgt, daß alle Streuspannungen, die ein unbeabsichtigtes Zünden
des Unterbrechers hervorrufen könnten, ausgeschaltet v/erden, wobei bemerkt werden muß, daß dessen Sperrzustand
ein instabiler Zustand ist.
Der erfindungsgemäße Schalter ist außerordentlich zuverlässig.
Es sei ferner bemerkt, daß in der Arbeitsstellung des beweglichen Kontaktes 17 auf dem Arbeitskontakt P"2 eine
unbeabsichtigte Zündung des gesteuerten statischen Unterbrechers 13 praktisch keine nachteiligen Folgen hat.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung liegt keiner der
Anschlüsse des mechanischen Umkehrschalters direkt selbst an der Masse, und dies bildet einen Sicherheitsfaktor für
den zugeordneten gesteuerten statischen Unterbrecher.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, und es können Abänderungen vorgenommen
werden, die im Rahmen der Erfindung liegen.
Insbesondere muß der gesteuerte statische Unterbrecher nicht notwendigerweise ein Thyristor sein. Es kann auch
ein anderer äquivalenter Halbleiter verwendet werden.
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- 2t -
Wenn man einen Thyristor verwendet, so ist es selbst im Fall des in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispielen nicht unbedingt erforderlich, einen durch
eine Steuerelektrode sperrbaren und entsperrbaren Thyristor zu verwenden. Ein derartiger Thyristor wird jedoch bevorzugt
verwendet, da hierdurch eine große Einfachheit erreicht werden kann.
Der erfindungsgemäße Schalter weist einen Thyristor 13
auf, der in den Speisekreis und der Last 11 eingeschaltet
ist, und diesem Thyristor ist ein mechanischer Umschalter 16 zugeordnet, dessen beweglicher Kontakt 17 zwischen
einer Ruhestellung beweglich ist, in der der Thyristor 13 gesperrt wird, und einer Arbeitsstellung, wobei, nachdem
der Thyristor entsperrt wurde und der Schalter seine Ruhestellung verlassen hat, dieser Thyristor wieder gesperrt
wird und ein Speisekreis für die Last 11 unter Umgehung des Thyristors eingeschaltet wird.
030043/0807
Claims (8)
- MÜLLBR-BORiJ · DEWEt · SCH-5>t · Hi1KTSLP AT B N TA W AVl. L T E30Ί3233 -J. APR. 198UDR. WOLFGANG MÜLLER-BORE (PATENTANWAUTVON 1927-197S) DR. PAUL DEUFEL, DIPL.-CHEM. DR. ALFRED SCHÖN. D1PL.-CHEM. WERNER HERTEL, DIPL.-PHYS.ZUGELASSENE VERTRETER BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT REPRESENTATIVES BEFORE THE EUROPEAN PATENT OFFICEMANoATAiREs agrees pres l'office europeen des brevetsHl/Gei.-T 1463Etablissements TORRIX, 92300 Levallois Perret / FrankreichSchalter, insbesondere für das Bremslicht eines LKWPatentansprüche.",Schalter zur Steuerung einer elektrischen Last, insbeson- ^—'^ dere eines Fahrzeugbremslichtes mit einem gesteuerten statischen Unterbrecher, der beispielsweise ein Thyristor ist und in diesen Speisekreis eingeschaltet ist und die Last mit den Anschlüssen einer Gleichspannungsquelle verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß dem gesteuerten statischen Unterbrecher (13) ein mechanischer Umschalter (16) zugeordnet ist, dessen beweglicher Kontakt (17) zwischen einer ersten oder Ruhestellung, in der der Unterbrecher blockiert ist, und einer zweiten oder Arbeitsstellung beweglich ist, in der, nachdem der gesteuerte Unterbrecher entsperrt wurde und nachdem die Ruhestellung ver-030043/0807MÜNCHEN 86, SIEBERTSTR. 4 ■ POB 860720 · KABEL: MUEBOPAT · TEL. (089) 474005 TELECOPIER XEROX 400 · TELEX 5-2428Slassen wurde, der statische Unterbrecher wieder ausgeschaltet wird und direkt ein Speisekreis der Last unter Umgehung des statischen Unterbrechers hergestellt wird.
- 2. Schalter nach Anspruch 1, bei dem der gesteuerte statische Unterbrecher durch eine Steuerelektrode gesperrt und geöffnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode des gesteuerten statischen Unterbrechers an dem positiven Anschluß der Spannungsquelle vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines Begrenzungswiderstandes angeschlossen ist, daß die Ruhekontakte des mechanischen Unterbrechers in eine Leitung eingeschaltet sind, welche die Steuerelektrode und den negativen Anschluß der Spannungsquelle miteinander verbindet und daß die Arbeitskontakte des mechanischen Umschalters in eine Umgehungsleitung eingeschaltet sind, die den positiven Anschluß der Spannungsquelle mit der Last unter Umgehung des gesteuerten statischen Unterbrechers verbindet.
- 3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kontakt des mechanischen Umschalters unter der Einwirkung einer Differenziereinrichtung steht, die zeitlich das Lösen der Kontakte von denen, mit denen sie zusammenarbeitet, verändert oder moduliert.
- 4. Schalter nach Anspruch 2, bei welchem der bewegliche Kontakt des mechanischen Umschalters bei Einwirkung eines axial beweglichen Stößels ausgesetzt ist und wobei eine Schnelllösfeder zwischen diesem Stößel und dem beweglichen Kontakt angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenziereinrichtungen in der Weise gebildet sind, daß der Stößel eine in dem beweglichen Kontakt vorgesehene Öffnung030043/0807 _durchsetzt und daß zwei Kippfedern vorgesehen sind, die sich zu beiden Seiten des Stößels erstrecken und sich an diesem an zwei Stellen abstützen, die in Achsrichtung des Stößels im Abstand voneinander angeordnet sind.
- 5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der Äbstützstellen der Kippfedern am Stößel ausreichend gering ist, damit das Überschreiten eines neutralen Punktes einer der Federn unter der Einwirkung des Stößels das überschreiten eines neutralen Punktes für die andere Feder erfolgt, ehe die Bewegung des beweglichen Kontaktes beendet ist.
- 6. Schalter nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ruhekontakt, von dem sich der bewegliche Kontakt des mechanischen Umschalters zuerst löst, derjenige ist, der mit dem negativen Anschluß der Gleichspannungsquelle verbunden ist.
- 7. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensator zwischen dem positiven Anschluß der Spannungsquelle und der Steuerelektrode des gesteuerten statischen Unterbrechers eingeschaltet ist.
- 8. Schalter nach Anspruch 7, bei welchem die Steuerelektrode des gesteuerten statischen Unterbrechers einerseits über einen Begrenzungswiderstand mit dem positiven Anschluß der Spannungsquelle verbunden ist und andererseits mit einem der Ruhekontakte des mechanischen Umschalters, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator zwischen dem positiven Anschluß und dem Ruhekontakt parallel zum Widerstand geschaltet und mit diesem abgestimmt ist.030043/0807 _ 4 _Schalter nach einem der Ansprüche 7 oder 8, bei welchem der mechanische Umschalter einen an sich bekannten Aufbau aufweist, wobei ein Ende des beweglichen Kontaktes dauernd mit einem Anschlußpunkt verbunden ist, während das andere Ende des beweglichen Kontaktes zwischen zwei seitlichen Kontakten bewegbar ist, von denen einer ein Arbeitskontakt und der andere ein Ruhekontakt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Anschluß des mechanischen Umschalters mit der Kathode des gesteuerten statischen Unterbrechers verbunden ist, daß der Ruhekontakt mit der Steuerelektrode des Unterbrechers verbunden ist und daß der Arbeitskontakt mit dem positiven Anschluß der Spannungsquelle verbunden ist.0300A3/0807
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| FR7914537A FR2458881A2 (fr) | 1979-06-07 | 1979-06-07 | Commutateur, en particulier pour feux de stop de camion |
Publications (1)
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|---|---|
| DE3013233A1 true DE3013233A1 (de) | 1980-10-23 |
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Country Status (2)
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| DE (1) | DE3013233A1 (de) |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3134706A1 (de) * | 1981-09-02 | 1983-03-10 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schaltungsanordnung zur steuerung und/oder regelung der leistungsaufnahme eines elektrischen verbrauchers |
| EP0541888B1 (de) * | 1991-10-31 | 1997-09-10 | Kabushiki Kaisha Tokiwa Denki | Nicht-brennbares Papierblatt, nicht-brennbares laminiertes Papierblatt, nicht-brennbares Material mit Wabenstruktur, nicht-brennbarer Karton und nicht-brennbares geformtes Produkt und Verfahren zu deren Herstellung |
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| GB9714521D0 (en) * | 1997-07-11 | 1997-09-17 | Gorton & Associates Electronic | Circuit means for minimising ARC generation during switching operations |
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1980
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- 1980-04-03 GB GB8011372A patent/GB2047003A/en not_active Withdrawn
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