DE3013247A1 - Horizontalabtastgeschwindigkeitskorrekturvorrichtung - Google Patents
HorizontalabtastgeschwindigkeitskorrekturvorrichtungInfo
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Description
. 3·
Die Erfindung bezieht sich auf eine Horizontalabtastgeschwindigkeits-Korrekturvorrichtung
für einen Fernsehempfänaer, insbesondere für einen Strahlumschalt-Farbfernsehempfanger.
Bei einem Strahlumschalt-Farbfernsehempfänger wird eine Kathodenstrahlröhre bzw. Bildröhre verwendet, die einen
Bildschirm hat, auf dem rote, grüne und blaue Farbleuchtstoffstreifen
horizontal angeordnet sind. Auf der Innenseite des Bildschirms sind Umschaltleuchtstoffstreifen
horizontal angeordnet. Durch Abtastung der UmschaItleuchtstoff
streifen durch einen einzigen Elektronenstrahl wird ein Umschaltsignal erzeugt. Dieses Umschaltsignal wird
z.B. einem Phasenregelkreis zugeführt, und die Farbumschaltung wird entsprechend dem Ausgangssignal des Phasenregelkreises
durchgeführt. Der Elektronenstrahl wird durch ein rotes Primärfarbsignal in der Dichte moduliert, wenn
die roten Farbleuchtstoffstreifen abgetastet werden, durch
ein grünes Primärfarbsignal, wenn die grünen Farbleuchtstoff streifen abgetastet werden, und durch ein blaues
Primärfarbsignal, wenn die blauen Farbleuchtstoffstreifen
abgetastet werden.
Die Frequenz der Umschaltsignale ist dem Abstand der Umschaltleuchtstoff
streifen umgekehrt proportional und der Elektronenstrahlabtastgeschwindigkeit proportional. Wenn
daher die Horizontalabtastgeschwindigkeit geändert wird, wird die Frequenz der Umschaltsignale geändert.
Ein Zeitverlust tritt während der Zeitperiode zwischen der Erfassung des Umschaltsignals und der Farbumschaltung
auf. Wenn daher die Horizontalabtastgeschwindigkeit geändert wird, und sich die Frequenz des Umschaltsignals
wie zuvor ändert, tritt eine Zeitabweichung bei der
Farbumschaltung und eine Farbfehldeckung auf. Der Phasenregelkreis rastet daher häufig nicht auf das Eingangsumschaltsignal
an, so daß eine Farbwiedergabe nicht durchgeführt werden kann.
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Der Strahlumschaltfarbfernsehempfänger erfordert daher eine Korrektur der Horizontalabtastgeschwindigkeit zur
Verbesserung der Horizontalablenkverzerrung.
Zur Verbesserung der Horizontalabtastverzerrung bzw. der Korrektur der Horizontalabtastgeschwindigkeit wurde bereits
vorgeschlagen, eine Information über die Horizontalabtastgeschwindigkeit zuvor in einen Speicher einzuschreiben/
und während der Ablenkung wird das Ausgangssignal des Speichers verwendet, um eine Horizontalablenkkorrektureinrichtung
wie eine Horizontalablenkkorrekturspule anzusteuern, um den Elektronenstrahl abzulenken und dadurch
die Horizontalabtastgeschwindigkeit zu korrigieren.
Selbst bei dieser Methode wird jedoch die Hochspannung, die der Bildröhre zugeführt wird, durch eine Änderung des
Kathodenstroms geändert, so daß sich die Rastergröße des Bildschirms und die Elektronenstrahlablenkgeschwindigkeit
ändert, wodurch die Horizontalablenklinearität verschlechtert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Horizontalabtastgeschwindigkeits-Korrekturvorrichtung
zu schaffen, bei der ein Speicherausgangssignal zur Korrektur der Horizontalablenkverzerrung verwendet wird, während die
Horizontalablenkabtastgeschwindigkeit entsprechend der Hochspannungsänderung moduliert wird, um die Horizontalablenkverzerrung
zu verbessern.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die
im Anspruch 1 angegebenen Merkmale. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis beispielsweise erläutert. Es zeigt:
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Figur 1 ein Blockschaltbild der Vorrichtung,
Figur 2 eine Horizontalablenkkorrektureinrichtung in
Fig. 1,
Figur 3 eine an der Kathodenstrahlröhre gebildete Kapazität,
Eigur 4A und 4B Diagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise
der Vorrichtung in Fig. 1, und
Figur 5 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Korrekturvorrichtung.
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In Fig. 1 ist eine Strahlumschalt-Kathodenstrahlröhre bzw.
-Bildröhre 10 mit einem Fotodetektor 21 um ihren Trichter versehen. Das Ausgangssignal des Fotodetektors 21 wird
einem Bandpaßfilter 22 zugeführt, um ein Umschaltsignal zu erzeugen, dessen Frequenz durch den Abstand der Umschaltphosphorstreifen
und die Elektronenstrahlabtastgeschwindigkeit bestimmt wird. Das Umschaltsignal wird einem
Phasenregelkreis 30 zugeführt, der aus einem Phasenkomparator 31, einem spannungsgesteuerten Oszillator 32, einem
Frequenzteiler 33 und einem Tiefpaßfilter 34 besteht.
Im Phasenregelkreis 30 wird das Umschaltsignal des Bandpaßfilters
22 dem einen Eingang des Phasenkomparator 31 zugeführt. Der Ausgangsimpuls des Oszillators 32 wird
einem Frequenzteiler 33 zugeführt, der ein 1/7-Teiler
ist; der in der Frequenz geteilte Impuls wird dem anderen Eingang des Phasenkomparators 31 zugeführt. Die Ausgangsspannung
des Phasenkomparators 31 wird über ein Tiefpaßfilter 34 dem Oszillator 32 zugeführt, um einen Impuls
zu erzeugen, dessen Frequenz das N-fache der Frequenz des Umschaltsignals bzw. das Dreifache der sog. Triplet-Frequenz
ist und durch den Abstand einer Dreiergruppe der Färbleuchtstoffstreifen und die Elektronenstrahlabtastgeschwindigkeit
bestimmt wird.
Für die Bildröhre 10 ist eine Horizontalablenkkorrekturvorrichtung
10 zusätzlich zu der Haupthorizontalablenkvorrichtung 40 vorgesehen. Z.B. während einer bestimmten
Zeitperiode, ausgehend vom Einschalten des Netzschalters,
wird ein Steuersignal von einem Speichersteuerkreis 80 einem Schalter 70 zugeführt, um seinen Eingang auf einen
Kontakt W zu schalten. Es wird dann eine Gleichspannung konstanten Pegels von einer Spannungsquelle 90 über den
Kontakt W des Schalters 70 und einen Treiberkreis 26 der Bildröhre 10 z.B. an ihrem ersten Gitter 11 zugeführt, so
daß ein konstanter Strahlstrcm während der Periode in die Bildröhre 10 fließt, in der die Gleichspannung der Spannungsquelle
90 zugeführt wird.
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Das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 34, das dem Oszillator
32 als Steuerspannung zugeführt werden soll, hat einen Pegel proportional der Frequenz des Umschaltsignals, und damit
enthält das Steuersignal eine Information über die Horizonta!abtastgeschwindigkeit.
Die Ausgangsspannung des Tiefpaßfilters 34 des Phasenregelkreises 30 wird, wenn
ein konstanter Strahlstrom in die Bildröhre 10 fließt,
auch einem Tiefpaßfilter 61 zugeführt, das wiederum ein Signal niedriger Frequenzkomponente erzeugt, die die
Frequenzänderung des Umschaltsignals bzw. ein Informationssignal der Horizontalabtastgeschwindigkeit darstellt. Dieses
Informationssignal wird einem Analog/Digital-Wandler
62 zugeführt, wo es in ein Digitalsignal zur Eingabe in einen Speicher 63 umgewandelt wird. Als Speicher 63 wird
bei diesem Beispiel ein Speicher mit direktem Zugriff (RAM) verwendet.
Im obigen Falle werden ein Vertikalsynchronsignal PV und ein Horizontalsynchronsignal PH dem Speichersteuerkreis
zugeführt, der wiederum einen Taktimpuls dem A/D-Wandler 62 und ein Adressensignal dem Speicher 63 zuführt.
Wenn eine normale Wiedergabe durchgeführt wi'rd, nachdem
eine bestimmte Zeitdauer vom Einschalten des Netzschalters verstrichen ist, führt der Steuerkreis 80 dem Schalter
ein Steuersignal zu, um seinen Eingang auf den Kontakt R zu schalten. Gleichzeitig wird der zuvor erwähnte Ausgangsimpuls
des Oszillators 32 vom Phasenregelkreis 30 einem Torimpulsgenerator 23 zugeführt, der aus einem Ringzähler
besteht. Das Umschaltsignal des Bandpaßfilters 32 wird auch einem Betriebsarteinstellimpulsgenerator 24
zugeführt, dessen Betriebsarteinstellimpuls dem Torimpulsgenerator 23 zugeführt wird. Wenn somit die Anfangsphasen
durch den Betriebsarteinstellimpuls der Reihe nach festgelegt werden, erzeugt der Impulsgenerator 23 Dreiphasentor
impulse, um die roten, grünen und blauen Primärfarb-
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signale der Reihe nach torzusteuern.
Die Torimpulse des Generators 23 werden einem Tor 25 zugeführt, um die roten, grünen und blauen Primärfarbsignale
ER, EG und EB der Reihe nach torzusteuern, und die so
durchgelassenen Primärfarbsignale werden über den Kontakt R des Schalters 70 und den Treiberkreis 26 dem ersten
Gitter 11 der Bildröhre 10 zugeführt. Der Speicher 63 hat inzwischen das Informationssignal der Horizontalabtastgeschwindigkeit
ausgegeben, das einem Digital/ Analog-Wandler 64 zur Umwandlung in ein Analogsignal zugeführt
wird. Das Analogsignal wird über einen Treiberkreis 66 einer Horizontalablenkkorrekturvorrichtung 50 zugeführt.
Das Vertikalsynchronsignal PV und das Horizontalsynchronsignal PH werden dem Steuerkreis 60 zugeführt, der wiederum
ein Adressensignal dem Speicher 63 und einen Taktimpuls dem D/A-Wandler 64 zuführt.
Die Horizontalablenkkorrekturvorrichtung 50 besteht, wie Fig. 2 zeigt, aus zwei halbkreisförmigen Ferritkernen 51
und 52, die horizontal gegenüberliegend um'iden Hals der Bildröhre 10 nahe deren viertem Gitter angeordnet sind.
Eine Spule 53 ist um die Kerne 51 und 52 gewickelt, und das Signal des Treiberkreises 66 wird den beiden Enden
54-und 55 der Spule 53 zugeführt. Somit wird ein Magnetfeld zur Korrektur in vertikaler Richtung induziert, wie
die Pfeile in Fig. 2 angeben, um den Elektronenstrahl horizontal abzulenken«
Die Frequenz des Umschaltsignals ist der Elektronenstrahlabtastgeschwindigkeit
proportional, d.h., einer Strecke, die der Elektronenstrahl auf dem Bildschirm pro Zeiteinheit
zurücklegt. Diese Strecke ist auch einem Elektronenstrahlabtastwinkel
pro Zeiteinheit proportional, der dem differenzierten Wert des Horizontalablenkstroms proportional
ist. Wenn daher die Ausgangsspannung des Tiefpaßfilters
34, die einen Pegel proportional der Geschwindigkeit des
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Umschaltsignals hat, integriert wird, ist der sich ergebende
Wert dem Pegel des Horizontalablenkstroms proportional.
Bei dieser Ausführungsform wird die Ausgangsspannung des Tiefpaßfilters 34 zu der Zeit, wenn ein konstanter Strahlstrom
in der Bildröhre 10 fließt, zuvor im Speicher 63 gespeichert, und ein vom Speicher 63 ausgegebenes Signal
wird der Horizontalablenkkorrekturvorrichtung 50 zugeführt, wo es durch die Selbstinduktivität der Korrekturspule 53
integriert wird, und ein Strom integrierter Größe fließt durch die Spule 53. Der Korrekturstrom fließt in einer
solchen Richtung, daß die Abweichung der Ausgangsspannung
des Tiefpaßfilters 34 verringert wird. Solche eine negative Rückkopplungssteuerung bewirkt somit eine Korrektur der
Horizontalabtastgeschwindigkeit, um die Frequenz des Umschaltsignals im wesentlichen konstant zu machen.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 ist es durch Umschalten
des Schalters 70 auf den Kontakt W möglich, daß das Informationssignal der Horizontalabtastgeschwindigkeit zu
jeder Zeit wieder eingeschrieben werden kann bzw. wird zuvor bei der Herstellung in einem Festspeicher (ROM) gespeichert
.
Vor der Erläuterung der Korrektur der Horizontalabtastqeschwindigkeitsabweichung
aufgrund einer Änderung der Hochspannung wird zunächst anhand der Fig. 4A und 4B die Beziehung
zwischen der Änderung der Hochspannung und dem Ablenkgeschwindigkeitsfehler
beschrieben.
Wenn der Horizontalablenkstrom Id ist, die Ablenkgrößenbzw. Strahllagenabweichung des Elektronenstrahl y und die
Hochspannung VH ist, kann die folgende Beziehung aufgestellt werden:
y = S-Id-(VH) 2 ... (1)
in der S die Abweichungsempfindlichkeit des Ablenkjochs ist.
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Nimmt man an, daß die Ablenkgeschwindigkeit einen konstanten Wert vo hat, wenn VH = VHO, dann ist die Elektronenstrahlabweichung
yo(t) nach Ablauf der Zeit t durch die folgende Gleichung (2) gegeben:
yo(t) = yo + vot = s.id.(vH0) 2 ... (2)
in der yo die Anfangslage des Elektronenstrahls ist.
S und Id werden nun in den Gleichungen (1) und (2) entfernt, so daß man die folgende Gleichung (3) erhält:
1 / V„(t) \~1
y(t) = (yo + vot) - [^-j
··· (3)
in der VH(t) die Hochspannung zur Zeit t angibt.
Die Gleichung (3) stellt die Lage eines Strahlflecks zur Zeit t (Fig. 4A) dar. Es ist ersichtlich, daß die Änderung
der Hochspannung von VHO nach VH(t) eine Abweichung der
Lage des Elektronenstrahls von der Stelle bewirkt, an der die Hochspannung nicht geändert wird.
Die Strahlabweichung "3 y(t), der Fehler der Strahllage y
aufgrund einer Änderung der Hochspannung VH, wird durch partielle Ableitung von y(t) der Gleichung (3) nach VH(t)
wie folgt erhalten:
3y(t)
5^
<yo + ν ο^· ν
030(K3/08fi
030(K3/08fi
Aus Gleichung (4) ist ersichtlich, daß die Abweichung der Strahllage infolge einer Hochspannungsänderung das (- 1/2)-fache
des Verhältnisses der Hochspannungsänderung (Fig. 4B)
ist.
Die Abweichungsgeschwindigkeit v(t) bei der Hochspannung
VH(t) erhält man durch Differentiation von y(t) der Gleichung
(3) wie folgt:
v(t) = -iLy (t)
Da y(t) der Gleichung (3) die beiden Variablen t und VH enthält, wird der obige Vorgang wie folgt durchgeführt:
ay Ct) - ^*dt + _b
«Tv it) 3 "-— dVe(t)
Führt man hierbei die Erweiterung:
_1_
V (t) 2 . V (t)
V (t) 2 . V (t)
—ä =1-1 —a—
ä =11 —a—
V 2 V
HO A VHO
durch, erhält man die folgende Gleichung:
(yo + vot) · V^ · & V«
Ü 4 VHO ... (5)
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Damit kann der Abweichungsgeschwindigkeitsfehler Zlv(t)
wie folgt ausgedrückt werden:
Äv(t) = v(t) - vo
. J_ · (VH(t) - VH0)-1 (yo+vot) -JL · £ vH(t)
V H0
Z . J_ H H0oo
2 VH0 H0 ... (6)
Wenn daher die Ablenkungsgeschwindigkeitsfehlerinformation
der Horizontalablenkkorrekturvorrichtung 50 zur Beseitigung des Ablenkgeschwindigkeitsfehlers v(t) zugeführt wird,
kann die Horizontalablenkverzerrung infolge der Änderung der Hochspannung HV verbessert werden.
Es wird nun eine Schaltungsanordnung zur Verwirklichung der Gleichung (6) beschrieben. Die Gleichung (6) kann wie
folgt neu geschrieben werden:
v(t) = a(VH(t) - VH0) - b-xH- -jjL vH(t) ... (7)
-v
in der a = = konstant
vH0
vH0
b = -Sr?— = konstant
zv
zv
XH = ^o + Vot
Es ist somit möglich, eine das Korrektursignal erzeugende
Schaltung auf der Grundlage der obigen Gleichung (7) aufzubauen.
In Fig. 1 bezeichnet 100 die Korrektursignalerzeugungsschaltung.
Die Hochspannung VH(t), die von einem Hochspannungsgenerator 91 erzeugt wird und sich entsprechend dem
Strahlstrom ändert, wird der Anode der Bildröhre 10 und auch einem ersten Einstellwiderstand 92 zur Erzeugung einer
Spannung aVH(t) zugeführt. Eine konstante Spannung -aVHO wird von einem zweiten Einstellwiderstand 93 abgeleitet,
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der zwischen eine negative Bezugsspannung B- und Masse geschaltet ist. Die Spannungen -aVHO und aVH(t) werden einem
Mischer 94 zugeführt, um die Spannung a(VH(t) - VHO) des ersten Glieds der Gleichung (7) zu bilden.
Als nächstes wird die Hochspannung VH(t) durch einen Differenzierkreis
95 differenziert, um ein differenziertes Ausgangssignal -rr- V„(t) zu bilden. Der Kondensator C
im Differenzierkreis 95 ist, wie Fig.3 zeigt, zwischen einem abgetrennten Teil einer Kohlenstoffschicht 96a an
der Außenseite des Trichters der Bildröhre 10 und einer inneren Kohlenstoffschicht 96b gebildet.
Bezugnehmend auf Fig. 1 erhält die Horizontalablenkspule der Horizontalablenkvorrichtung 40 ein Horizontalablenksignal
von einem Ablenkreis 41, so daß ein Horizontalablenlcstrom
durch die Horizontalablenkspule fließt. Da der Horizontalablenkstrom die Elektronenstrahlablenkgröße y
bestimmt, wenn ein Widerstand 96 in Reihe zur Horizontalablenkspule geschaltet ist, wie gezeigt ist, erhält man
ein Ausgangssignal xH entsprechend der Elektronenstrahlablenkgröße y am Widerstand 96.
Das zuvor genannte differenzierte Aus gangs signal "TT"^
und das Ausgangssignal xH werden einem Vervielfacher 97 zugeführt, in dem sie miteinander multipliziert werden,
und das multiplizierte Ausgangssignal wird dann einem dritten Einsteilwiderstand 98 zugeführt, um das Ausgangssignal
t»·^*"^"^^) des zweiten Glieds der Gleichung (7)
zu bilden. Dieses Ausgangssignal wird einem Mischer 94 zur Erzeugung eines KorrektursignaIs -SC zugeführt, das
_Av(t) der Gleichung (7) proportional ist.
Das Korrektursignal -SC wird von einem Inverter 99 phaseninvertiert
und das phaseninvertierte Signal SC wird einem Mischer 110 zugeführt, in dem es mit dem Speicherausgangssignal
des D/A-Wandlers 64 gemischt wird. Das gemischte Ausgangssignal wird über den Treiberkreis 66 der Hori-
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zontalablenkkorrekturvorrichtung 50 zugeführt.
Wie zuvor beschrieben, wird ein die Horizontalabtastgeschwindigkeit
darstellendes Signal, das vom Tiefpaßfilter 3 4 des Phasenregelkreises 30 erhalten wird, wenn ein bestimmter
Strahlstrom in der Bildröhre 10 fließt, zuvor im Speicher 63 als Korrektursignal eingeschrieben, und
das vom Speicher 63 ausgelesene Korrektursignal wird auf die Horizontalablenkkorrekturvorrichtung 50 gegeben,
um die Horizontalablenklinearität bzw. die Horizontalabtastgeschwindigkeit zu korrigieren, während das Ablenkgeschwindigkeitsfehlersignal
den Ablenkgeschwindigkeitsfehler beseitigt, der durch eine Hochspannungsänderung
hervorgerufen wird, um die Horizontalabtastgeschwindigkeit zu korrigieren. Die Abtastgeschwindigkeitskorrektur
kann somit mit hoher Genauigkeit erreicht werden.
Die Frequenz des ümschaltsignals wird somit nahezu konstant,
und es wird verhindert, wie zuvor erwähnt wurde, daß eine Farbfehlüberdeckung hervorgerufen wird bzw. der
Phasenregelkreis nicht auf das Eingangsumschaltsignal einrastet, so daß eine Farbwiedergabe unmöglich wird.
Die Gleichung (7) kann wie folgt geschrieben werden:
% κ K ..... (8)
Av(t) - a(VH(t) - VH0) - b-X·—gr-
JL (t)
in der IK(t) der Kathodenstrom und C die Kapazität zwischen
der Bildröhre 10 und Masse ist.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des Korrektursignaler
Zeugungskreises 100. Bei diesem abgewandelten
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Kreis wird der Kathodenstrom IK an der Kathode der Bildröhre 10 erfaßt und durch einen Einstellwiderstand 120
zur übertragung zu dem Vervielfacher 97 eingestellt. Diese Konstruktion erfordert nicht den Kondensator C im Differenzierkreis
95 in Fig. 1. Mit 130 ist in dieser Schaltung ein Gleichrichter bezeichnet.
In Gleichung (7) kann die folgende Beziehung angenommen
- V ) » b«x ·—ν «tl ---
(9)
Die Gleichung (7) kann daher wie folgt geändert werden:
v(t) i a(VH(t) - VK0) (10)
Der Kreis zur Erzeugung des Ausgangssignals des z.weiten
Glieds der Gleichung(7) kann somit im Korrektursignalerzeugungskreis
100 weggelassen werden.
Als Horizontalablenkkorrekturvorrichtung 50 kann eine statische Ablenkvorrichtung verwendet werden. Anstelle
der Erzeugung einer Horizontalablenkkorrekturvorrichtung ist es auch möglichr daß z.B. eine sättigbare Reaktanz
vorgesehen wird, deren Sekundärseite zur Horizontalablenkspule in Reihe geschaltet ist, während ihre Primärseite
das vom Speicher ausgegebene Korrektursignal erhält,
so daß die Amplitude des Horizontalablenkstroms in Abhängigkeit vom Korrektursignal steuerbar ist.
Bei der beschriebenen Korrekturvorrichtung wird somit die erfaßte Änderung der Hochspannung zur Modulation
der Horizontalabtastgeschwindigkeit verarbeitet. Zusätzlich zu der genannten Abtastgeschwindigkeitsmodulation
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kann, wenn das Signal SC auf den Ausgang des Tiefpaßfilters
34 des Phasenregelkreises 30 über eine in Fig. 1 gestrichelte Leitung 140 gegeben wird, die Phase des Ausgangssignals
des Regelkreises 30 bei hoher Ansprechgeschwindigkeit vorgerückt werden, und außerdem kann das
Umschaltsignal sicher verarbeitet werden.
030043/08Π
P.
Leerseite
Claims (5)
- 30 13 Diving. Dr. jur. VOLKxMAR TBTZNERRECHTSANWALT und PATENTAHWxVLrRechtsanwalt π. Patentanwalt Dr. Dr. Tet:ner, S München 71. Van-Gagh-Str. 3 3ΰ00 M Ü N C II H N 71, den"" Van-Gogli-Straße JTtIt lon: (OiU) 7) 83 03Telegramme: „Tet/nerpatent Münihen"Ihr Zeichen:Mein Zi-ühen: It 4725Hörizontalabtastgeschwindigkeits-KorrekturvorrichtungAnsprücheHörizontalabtastgeschwindigkeits-Korrekturvorrichtung für einen Fernsehempfänger mit einer Kathodenstrahlröhre, deren Anode von einer Hochspannungsquelle eine Hochspannung zugeführt wird, und mit einem Strahlablenkkreis, dem ein Horizontalstrahlablenksignal zugeführt wird, gekennzeichnet durch einen Speicher zur Speicherung der Korrekturwerte, die die Abweichungen der Horizontalabtastgeschwindigkeit des Elektronenstrahls von einer Sollabtastgeschwindigkeit darstellen, einen Lesekreis, der die gespeicherten Korrekturwerte aus dem Speicher ausliest, eine Detektoreinrichtung zur Erfassung des Änderungswertes der Hochspannung der Hochspannungsquelle und zur Erzeugung eines Korrektursignals, und eine Abtastgeschwindigkeitsmodulationseinrichtung, der das Signal des Lesekreises und das Korrektursignal der Detektoreinrichtung zugeführt wird, um die Abtastgeschwindigkeit auf einen konstanten Wert zu korrigieren.030043/0811
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathodenstrahlröhre eine StrahlumschaItröhre ist, und daß das im Speicher gespeicherte Signal ein Signal ist, das durch Verarbeitung des Umschaltsignals der Röhre erhalten wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastgeschwindigkeitsmodulationseinrichtung ein Korrekturablenkjoch und einen Treiberkreis aufweist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Detektoreinrichtung einen Spannungsvervielfacher und einen Spannungsmischer aufweist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Korrektursignal einem Umschaltsignalverarbeitungskreis zugeführt wird.030043/0811
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| DE3013247A1 true DE3013247A1 (de) | 1980-10-23 |
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Family Applications (1)
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| DE19803013247 Withdrawn DE3013247A1 (de) | 1979-04-03 | 1980-04-03 | Horizontalabtastgeschwindigkeitskorrekturvorrichtung |
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