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DE3012612A1 - Vorrichtung zum auswachsen durchlaessiger warenbahnen und verwendungen dieser vorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum auswachsen durchlaessiger warenbahnen und verwendungen dieser vorrichtung

Info

Publication number
DE3012612A1
DE3012612A1 DE19803012612 DE3012612A DE3012612A1 DE 3012612 A1 DE3012612 A1 DE 3012612A1 DE 19803012612 DE19803012612 DE 19803012612 DE 3012612 A DE3012612 A DE 3012612A DE 3012612 A1 DE3012612 A1 DE 3012612A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction
washing
liquid
sieve belt
collecting vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803012612
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Löhlein
Dieter Dipl.-Ing. 7110 Öhringen Vogel
Joachim 7119 Niedernhall Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HORNSCHUCH AG K
Konrad Hornschuch AG
Original Assignee
HORNSCHUCH AG K
Konrad Hornschuch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HORNSCHUCH AG K, Konrad Hornschuch AG filed Critical HORNSCHUCH AG K
Priority to DE19803012612 priority Critical patent/DE3012612A1/de
Publication of DE3012612A1 publication Critical patent/DE3012612A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/02Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through moving materials of indefinite length
    • D06B5/08Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through moving materials of indefinite length through fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auswaschen durchlässiger Warenbahnen und Ver-
  • wendunaen dieser Vorrichtung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswaschen durchlässiger Warenbahnen und Verwendungen dieser Vorrichtung.
  • Die Erfindung besteht zunächst in der Verwendung eines endlosen, angetriebenen, umlaufenden Siebbandes als Auflage für eine zusammenhängende, aber durchlässige Werkstoffbahn, aus welcher im Fertigprodukt unerwünschte Bestandteile mittels eines von der einen Seite her aufgebrachten und von der anderen Seite her abgesaugten Waschmediums entfernt werden.
  • Es war bekannt, umlaufende Siebbänder zur filternden Reinigung von Wasser und anderen Flüssigkeiten zu verwenden und sie dabei ggfs. mit einer filternden und wieder abzuhebenden Auflage zu versehen. Weiter war es bekannt, umlaufende Siebbänder in Trockenvorrichtungen für aufzulegende Materialien zu benutzen, insbesondere auch bei der Papierherstellung zum Austrocknen einer zunächst noch fließfähig auf das Band aufgebrachten Masse. Als Auflage für durchlässige Warenbahnen, aus denen im Fertigprodukt unerwünschte Bestandteile mittels eines von der einen Seite her aufgebrachten und von der anderen Seite her abgesaugten Waschmediums, z.B. Wasser, entfernt werden sollten, hat man aber bisher keine Siebbänder, sondern Loch- oder Siebtrommeln verwendet. Dabei wurde das Waschmedium durch die außen über den Trommelumfang laufende Warenbahn von außen nach innen hindurchgesaugt und aus dem Trommelhohlraum nach einer oder beiden Seiten hin abgeführt. Dabei war es in vielen Fällen nicht zu vermeiden, daß das in das Trommelinnere eintretende Gemisch aus Waschmedium und ausgewaschenen Stoffen stark schäumte, was zu Schwierigkeiten bei der Wiedergewinnung des Waschmediums und bei der Aufrechterhaltung eines Unterdruckes auf der Innenseite der Trommel führte. Durch die erfindungsgemäße Verwendung eines umlaufenden Siebbandes lassen sich diese Schwierigkeiten vermeiden.
  • Die Erfindung liegt weiter in der für die genannte Verwendung geeigneten Vorrichtung, nämlich in einer Vorrichtung mit einem angetriebenen, umlaufenden, auf seiner Unterseite unter Vakuum stehenden Siebband zum Auswaschen durchlässiger Warenbahnen mittels aufgebrauster Waschflüssigkeits-, vorzugsweise Wasserstrahlen, insbesondere zum Auswaschen von Lösungs-Mittelresten aus Polyurethan-Kunstlederbahnen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß unterhalb des Siebbandes quer zu dessen Laufrichtung Saugkästen, die im ganzen wannenförmig und im Querschnitt rinnenförmig ausgebildet sind, nebeneinander angeordnet sind, an deren Boden an entgegengesetzten Enden Stutzen für die getrennt abzuführende Waschflüssigkeit einerseits und für die Luftabsaugung andererseits vorgesehen sind, sowie dadurch, daß die oberhalb des Siebbandes angebrachten Spritzdüsen innerhalb eines Spritzgehäuses angeordnet sind, das oben durch einen Deckel abgedeckt ist, während an der Ein- und Austrittsstelle des Siebbandes höhenverstellbare Verschlußschieber angeordnet sind, mit denen sich ein das Durchführen einer auf dem Siebband aufliegenden Warenbahn ermöglichender Ein- und Austrittsspalt einstellen läßt.
  • Weiterbildungen dieser erfindungsgemäßen Vorrichtungen liegen darin, daß jedem der Saugkästen ein eigenes Sauggebläse, vorzugsweise mit vorgeschaltetem Flüssigkeitsabscheider und ein eigener, an seinen Waschflüss-igkeitsabl'aufstutzen ahgeschlossener Syphonverschluß eines Flüssigkeitssammelgefäßes zugeordnet sind, jeder Saugkasten also Teil eines selbständigen Saug- und Ableitsystems ist, ferner darin, daß die Ableitung vom Ablaufstutzen jedes Saugkastens zum Flüssigkeitssammelgefäß hin und eine Ableitung von dem jedem Saugkasten zugeordneten Abscheider vor dem Sauggebläse zu demselben Sammelgefäß hin mindestens in dem Bereich, in welchem der durch das Sauggebläse gehaltene Flüssigkeitsspiegel liegt, aus durchsichtigen Schfiäuchen bestehen, snhließlich darin, daß im oberen Teil der Saugkästen den Durchgangsweg des angesaugten Flüssigkeits-Luftgemisches verlängernde dachförmige Prall- und Leitbleche eingebaut sind.
  • Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt auch darin, daß für das Arbeiten mit von den Sauggebläsen erzeugten Saughöhen, welche die zur Verfügung stehenden Höhenabmeseungen der Ableitungen von den Ablaufstutzen her und der Ableitungen von den Abscheidern her nach dem Sammelgefäß hin übersteigen, Vorsorge für die Aufrechterhaltung eines Unterdrnckanteils auch in diesem Sammelgefäß getroffen ist, und zwar unter Anordnung von Rückschlagventilen an allen Anschlußstutzen des Sammelgefäßes.
  • Weiterbildungen.der erfinderischen Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegen darin, daß diese Vorrichtung als Waschabteil in einer Koagulations-Anlage verwendet ist und darin, daß sie als letzte Waschstufe in einer Anlage zum kontinuierlichen Auswaschen von Restlösungsmitteln aus poromeren Kunstlederbahnen in einer Reihe aufeinanderfolgender Stufen verwendet ist.
  • Sonstige Weiterbildungen und Einzelheiten der Vorrichtung und deren Vorteile sowie die Vorteile der Verwendungen dieser Vorrichtung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Vorrichtung und ihrer Verwendung in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
  • Fig. 1 zeigt einen schematisch gezeichneten Längsschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung, Fig. 2 einen zugehörigen Querschnitt und Fig. 3 einen schematisch gezeichneten Längsschnitt durch eine mehrstufige Waschanlage, in der die erfindungsgemäße Vorrichtung als letzte Waschstufe verwendet ist.
  • Bei dem gezeichneten Beispiel sind unter dem Siebband 1 quer zu dessen Laufrichtung mehrere Saugkästen 2, bei dem gezeichneten Beispiel fünf, nebeneinander angeordnet. Die Saugkästen sind im ganzen wannenförmig und im Querschnitt rinnenförmig ausgebildet. Im oberen Teil jedes Saugkastens 2 ist ein im Querschnitt dachförmiges Prall- und Leitblech 7 angeordnet, das an den Seitenwänden jedes Saugkastens 2 dicht anliegt und von der einen Stirnwand des-Saugkastens ausgehend in einem Abstand vom anderen Ende des Saugkastens endet, so daß an diesem anderen Ende des Saugkastens ein DurchgangiOwischen dem Ende des Leitbleches uns derSaugkaElt:IrriyafL ist.
  • Zwecks Stützung des Siebbandes 1 sind die Saugkästen 2 oben mit Lochplatten oder Rosten 6 abgedeckt, die zweckmäßig aus nichtrostendem Metall bestehen.
  • Oberhalb des Siebbandes 1 sind Spritzdüsen 3 für eine Waschflüssigkeit, z.B. Wasser, angebracht, und zwar innerhalb eines Spritzgehäuses 4, welches in Längsrichtung, nämlich in der Laufrichtung des Siebbandes, ebene Seitenwände 21 aufweist, während es an den Stirnenden durch höheneinstellbare Schieber 5 begrenzt ist.Mit Hilfe dieser Schieber läßt sich für eine auf das Siebband 1 aufgelegte Warenbahn 16 ein Eintrittspalt 17 und ein Austrittsspalt 18 einstellen.
  • In Fig. 1 ist die Höhenverstellbarkeit der Schieber 5 durch die Doppelpfeile 22 angedeutet. Oben ist das Spritzgehäuse durch einen Deckel 15 abgedeckt, der aus einem Stahlprofilrost mit auf diesen aufgelegten Deckblechen handlicher Größe gebildet ist.
  • An dem einen Ende jedes Saugkastens 2 befindet sich ein in Bodenhöhe angebrachter Flüssigkeitsablaufstutzen 13, am Ende entgegengesetzten ein etwas über dem Boden angeordneter Luftabsaugestutzen 14. Von dem F.lüssigkeitsablaufstutzen 13 führt eine Leitung 8 zu einem Flüssigkeitssammelgefäß 9, während an den Saugstutzen 14 eine Saugleitung 10 angeschlossen ist, die über einen Flüssigkeitsabscheider 11 zu einem Sauggebläse 12 führt. Die in 11 abgeschiedene Flüssigkeit gelangt über eine Leitung 19, die in die Leitung 8 mündet, ebenfalls in das Sammelgefäß 9. Jeder Saugkasten 2 ist also Teil eines selbständigen, ein eigenes Sauggebläse aufweisenden Saug- und Ableitungssystems. Sollte ein Sauggebläse ausfallen, wird somit die Waschwirkung nur im Bereich eines einzelnen Saugkastens beeinträchtigt, während sie in dem sich über alle anderen Saugkästen erstreckenden Siebbandbereich toll erhalten bleibt. Die Leitungen 8 und 19 sind mindestens in dem Bereich, in welchem die durch das Sauggebläse 12 gehaltene Flüssigkeitshöhe liegt, durchsichtige syphonartig Schläuche. Da die Leitung B/so tief in das Sainmelgefäß 9 hineinführt, daß sie gegenüber der Atmosphäre ständig vom vorhandenen Flüssigkeitsstand verschlossen ist, läßt sich durch die durchsichtigen Bereiche der Leitungen 8 und 19 hindurch ständig beobachten, ob das zugehörige Sauggebläse 12 die richtige Saughöhe liefert.
  • Mindestens eine der ebenen Seitenwände 21 des Spritzgehäuses 4 besteht aus durchsichtigem Material, vorzugsweise Glas, so daß durch diese Wand hindurch das Arbeiten der Vorrichtung beobachtet werden kann. Diesem Ziel dient es auch, wenn das Spritzgehäuse esne Innenbeleuchtung aufweist und wenn an durchsichtigen Wänden Scheibenwischer nach Art der bei Kraftfahrzeugen üblichen angebracht sind.
  • Auf die durch das Spritzgehäuse 4 mittels des Siebbandes 1 fortlaufend hindurchgeführte Warenbahn 16 wird die Waschflüssigkeit, z.B. Frischwasser, fein verteilt und gleichmäßig von den Düsen 3 her auf die Warenbahn aufgetragen.
  • Der von den Sauggebläsen 12 erzeugte Unterdruck saugt die Waschflüssigkeit durch die poröse Warenbahn 16, das Siebband 1 und die Lochplatten 6 hindurch in die Saugkästen 2.
  • Infolge der beschriebenen Anordnung der dachförmigen Prall-und Leitbleche 7 in den Saugkästen wird die in diese gelangende Waschflüssigkeit von der mitangesaugten Luft sofort weitgehend getrennt. Durch die dachförmigen Prall- und Leitbleche ist nämlich der Durchgangsweg stark verlängert. Auf diesem längeren Weg wirken sich die Unterschiede in den spezifischen Gewichten der Waschflüssigkeit einerseits und der mitangesaugten Luft andererseits so erheblich aus, daß der größte Teil der in den Saugkasten gelangten Waschflüssigkeit durch den Stutzen 13 abgeführt wird und nur wenig in den Saugstutzen 14 mitgerissen wird; dieser Rest wird dann in dem dem Sauggebläse 12 vorgeschalteten Abscheider 11 abgetrennt.
  • Der Flüssigkeitssammelbehälter 9 kann für alle Saugkästen 2 gemeinsam ausgeführt sein. In jedem Fall lat die Anordnung so getroffen, daß sich in dem Sammelbehälter 9 immer ein Flüssigkeitsstand befindet, der höher liegt, als die Mündung der Leitungen 8. Mit Hilfe einer Pumpe 23 wird die im laufenden Betrieb dem Sammelbehälter 9 zugeführte Flüssigkeit ab- oder weitergeleitet.
  • Das schnelle Trennen der in die Saugkästen gelangenden Waschflüssigkeit von der mitgesaugten Luft wird auch dadurch erheblich gefördert, daß die Prall- und Leitbleche 7 und die Böden der Saugkästen 2 mit Gefälle zum Flüssigkeitsauslaufstutzen 13 hin angeordnet sind.
  • Das Spritzgehäuse 4, die Saugkästen 2 und das Siebband 1 mit seinen Führungs- und Antriebselementen sind an einem gemeinsamen Maschinengestell fest angeordnet. Das Spritzgehäuse 4 ist gemeinsam mit den Saugkästen 2 gegen das Maschinengestell geschraubt und abgedichtet. Die Bereiche der einzelnen Saugkästen sind dabei gegenüber den Lochplatten 6 durch schmale, vorzugsweise aus Blech bestehende Trennwände 24 voneinander getrennt. Durch unterschiedliche Lochung über die einzelnen Flächenbereiche läßt sich erreichen, daß die Waschwirkung über die ganze Breite der Warenbahn gleichmäßig eintritt. Im allgemeinen wird es zweckmäßig sein, die Summe der Lochquerschnitte in Richtung auf die Längsränder der Warenbahn, also auf die Stirnwände der Saugkästen, größer zu halten als nach der Mitte der Warenbahn hin.
  • Zum Schutz vor Überflutungen sind die Saugsysteme zweckmäßig mit Sicherheitsventilen ausgerüstet, die den Unterdruck in den einzelnen Systemen auf einen einstellbaren Höchstwert begrenzen.
  • Die Verwendung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung als Waschabschnitt in einer Koagulations-Anlage, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist, stellt einen besonders vorteilhaften Anwendungsfall dar. Durch die Leitung 28 wird den Düsen 3 des Waschabschnittes Frischwasser zugeführt. Die im Sammelgefäß 9 angesammelte Waschflüssigkeit wird über die Pumpe 23 im Gegenstrom zur Laufrichtung der Warenbahn 16 den einzelnen Fällbecken 24 - 27 zugeleitet. Dabei wird es möglich, in einfacher Weise die zusätzliche Aufgabe zu lösen, möglichst nur diejenige Frischwassermenge zuzuführen, die notwendig ist, um in den Fällbecken die vorgeschriebene Lösungsmittel-Konzentration aufrechtzuerhalten. Wenn es sich um die Behandlung poröser Polyurethan-Kunstlederbahnen handelt, ist das Lösungsmittel (LM) z.B. Dimethylformamid (DMF), das in der Waschstufe auf einen sehr kleinen Rest von meistens unter 1 %, bezogen auf das Trockenqewicht der Ware, vermindert worden sein muß. . Weil im Waschabschnitt nur die zur Einstellung der Lösungsmittelkonzentration im ersten Fällbecken erforderliche Frischwassermenge eingespeist wird, genügt eine Durchflußmengenregelung und eine unmittelbare Konzentrationsmessung wird entbehrlich.
  • Mit der Warenbahn wird eine im kontinuierlichen Betrieb gleichbleibende Lösungsmittelmenge je Flächeneinheit der Warenbahn zugeführt. Die nach Durchgang durch den Waschabschnitt zum Schluß übrigbleibende Restfeuchtigkeit in der Warenbahn kann ebenfalls als konstant angesehen werden.
  • Die zugeführte Frischwassermenge hat, bis sie in den Sammelbehälter 9 gelangt, den nach Durchgang der Ware durch die Fällbecken noch verbliebenen LM-Gehalt bis auf einen kleinen Rest aufgenommen. Das in die Fällbecken weitergeleitete LM-Wassergemisch reichert sich beim Durchgang durch-jedes Fällbecken weiter mit LM an, bis es schließlich nach dem letzten Durchgang zur Rückgewinnung des LM abgeleitet wird. Die Menge des zugeführten Frischwassers wird von einem Regler 29 aus gesteuert, von dem aus im Bedarfsfall auch dem zur Rückgewinnung des LM abzuführenden Gemisches ein Frischwasseranteil beigefügt werden kann.
  • Bei dieser Anlage wird bei kleiner Länge des Waschabschnittes eine hohe Warenbahngeschwindigkeit erreicht. Durch das Aufbringen des Frischwassers unmittelbar auf die Warenbahn im Waschabschnitt innerhalb der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung wird der Stoffaustausch hier besonders gut.
  • Wegen des geschlossenen Spritzwassergehäuses ist Frischwasserverlust nicht zu befürchten; das ganze aufgesprühte Wasser wird für den Waschvorgang ausgenutzt. Die Vorteile des vom Saugtrommelbetrieb her bekannten Zwanwsdurchströmens der Warenbahn mit Waschflüssigkeit bleiben voll erhalten.
  • Die mitangesaugten Luftmengen bleiben klein, weil auf der Warenbahn ohne Schwierigkeit ein dünner Fiüssiqkeitsfilm zu halten ist. Es ist auch bohne weiteres möglich, jeden L;;iuykasten mit einer gewünschten, genau bcNmesticnen Teil wassermenge zu beaufschlagen. Dabei ermöglicht (s die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung auch, die von der Waschflüssigkeit getrennte Luft auf kurzem Wege und strömungsgünstig abzusaugen, so daß man mit Gebläsen kleiner Leistung auskommt. In den Saugkästen wird die Schaumbildung von Anfang an vermieden, so daß weder chemische noch mechanische Entschäumer erforderlich sind.
  • Weil nur mäßige Unterdrücke notwendig sind, kann im Bedarfsfall auch mit heißem Wasser gewaschen werden, wobei die Wärmeverluste klein bleiben, weil die Waschflüssigkeit auf kurzem, zwangsgeführtem Weq durch die Waschvorrichtung geleitet wird. Alle Vorgänge bleiben leicht kontrollierbar.
  • Das Spritzgehäuse bietet nicht nur einen wirkunqsvollen Schutz gegen Spritzer, sondern verhindert insbesondere bei Warmwasserbetrieb auch, daß sich Lösungsmittel enthaltende Dampfschwaden im Umfeld ausbreiten. Auch während des Betriebes können nach Aufklappen der oberen Deckbleche des Spritzgehäuses Düsen ausgewechselt und andere Wartungsarbeiten durchgeführt werden.

Claims (17)

  1. Patentansnrüche 1. Verwendung eines endlosen, angetriebenen, umlaufenden Siebbandes (1) als Auflage für eine zusammenhängende, aber durchlässige Werkstoffbahn (16), aus welcher im Fertigprodukt unerwünschte Bestandteile mittels eines von der einen Seite her aufgebrachten und von der anderen Seite her abgesaugten Waschmediums entfernt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Verwendung gemäß Anspruch 1 mit einem angetriebenen, umlaufenden, auf seiner Unterseite unter Vakuum stehenden Siebband, zum Auswaschen durchlässiger Warenbahnen mittels aufgebrauster Waschflüssigkeits-, vorzugsweise Wasserstrahlen, insbesondere zum Auswaschen von Lösungsmittelresten aus Polyurethan-Kunstlederbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Siebbandes (1) quer zu dessen Laufrichtung Saugkästen (2), die im ganzen wannenförmig und im Querschnitt rinnenförmig ausgebildet sind, nebeneinander angeordnet sind, an deren Boden an entgegengesetzten Enden Stutzen (13,14) für die getrennt abzuführende Waschflüssigkeit einerseits und für die Luftabsaugung andererseits vorgesehen sind, und daß die oberhalb des Siebbandes (1) angebrachten Spritzdüsen (3) innerhalb eines Spritzgehäuses (4) angeordnet sind, das oben durch einen Deckel (15) abgedeckt ist, während an der ntrittstelle des Siebbandes (1) in das Spritzgehäuse (4) und an seiner Austrittsstelle aus diesem höhenverstellbare Verschlußschieber (5) angeorndet sind, mit denen sich ein das Durchführen einer auf dem Siebband (1) aufliegenden Warenbahn (16) ermöglichender Eintrittspalt (17) und Austrittsspalt (18) einstellen läßt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Saugkästen (2) ein eigenes Sauggebläse (12), vorzugsweise mit vorgeschaltetem Flüssigkeitsabscheider (11) und ein eigener, an seinen Waschflüssiqkeitsablaufstutzen (13) angeschlossener Syphonverschluß eines Flüssigkeitssammelgefäßes (9) zugeordnet sind, jeder Saugkasten (2) also Teil eines selbständigen Saug- und Ableitsystems ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ableitung (8) vom Ablaufstutzen (13) jedes Saugkastens (2) zum Flüssigkeitssammelgefäß (9) hin und eine Ableitung (19) von dem jedem Saugkasten (2) zugeordneten Abscheider (11) vor dem Sauggebläse (12) zu demselben Sammelgefäß (9) hin mindestens in dem Bereich, in welchem der durch das Sauggebläse (12) gehaltene Flüssigkeitsspiegel liegt, aus durchsichtigen Schläuchen bestehen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß für das Arbeiten mit von den Sauggebläsen (12) erzeugten Saughöhen, welche die zur Verfügung stehenden Höhenabmessungen der Ableitungen (8) von den Ablaufstutzen (13) her und der Ableitungen (19) von den Abscheidern (11) her nach dem Sammelgefäß (9) hin übersteigen, Vorsorge für die Aufrechterhaltung eines Unterdruckanteils auch in diesem Sammelgefäß (9) getroffen ist, und zwar unter Anordnung von Rückschlagventilen an allen Anschlußstutzen des Sammelgefäßes (9).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil der Saugkästen (2) den Durchgangsweg des angesaugten Flüssigkeits-Luftgemisches verlängernde dachförmige Prall- und Leitbleche (7) eingebaut sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Prall- und Leitbleche (7) und die Böden der Saugkästen (2) mit Gefälle zum Flüssigkeitsablaufstutzen (13) hin angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände des Spritzgehäuses (4) ebene Platten sind, von denen mindestens eine aus durchsichtige Material, vorzugsweise Glas besteht.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Spritzgehäuse (4) mit einer Innenbeleuchtung ausgerüstet ist.
  10. 10.Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite durchsichtiger Wände des Spritzgehäuses (4) Scheibenwischer nach Art der bei Kraftfahrzeugen benutzten angebracht sind,
  11. 11.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Spritzgehäuse (4), die Saugkästen (2) und das Siebband (1) mit seinen Führungs- und Antriebselementen an einem gemeinsamen Maschinengestell fest angebracht sind.
  12. 12.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugkästen (2) oben zwecks Stützung des Siebbandes (1) mit Lochplatten (6) oder Rosten abgedeckt sind.
  13. 13.Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochplatten (6) in den Rändern der Warenbahn (16) entsprechenden Bereichen eine Lochung aufweizer, bei der die Summe der freien Lochquerschnitte je Flächeneinheit größer ist, als in den mittleren Bereichen der Warenbahn (16).
  14. 14.Vorrichtung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugsysteme mit Sicherheitsventilen ausgerüstet sind, die den Unterdruck auf einen einstellbaren Höchstwert begrenzen.
  15. 15.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (15) des Spritzgehäuses (4) durch einen Stahlprofilrost mit auf diesen aufgelegten Deckblechen handlicher Größe gebildet ist.
  16. 16.Verwendung der Vorrichtung nach Anspruchs oder einem oder mehreren der folgenden als Waschabteil in einer Koagulations-Anlage.
  17. 17.Verwendung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als letzte Waschstufe in einer Anlage zum kontinuierlichen Auswaschen von Restlösungsmitteln aus poromeren bahnförmigen Kunstledern in einer Reihe aufeinanderfolgender Waschstufen benutzt ist.
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Legal Events

Date Code Title Description
8180 Miscellaneous part 1

Free format text: DIE BEZEICHNUNG LAUTET RICHTIG: VORRICHTUNG ZUM AUSWASCHEN DURCHLAESSIGER WARENBAHNEN UND VERWENDUNGEN DIESER VORRICHTUNG

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8130 Withdrawal