DE3012530A1 - Entwicklermaterial und entwicklungsverfahren unter verwendung des entwicklermaterials - Google Patents
Entwicklermaterial und entwicklungsverfahren unter verwendung des entwicklermaterialsInfo
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Description
GLAWE, DELFS, MOLL & PARTNER
PATENTANWÄLTE
Minolta Camera
Kabushiki Kaiaha
c/o Osaka Kokusai Building,
3O1 Azuchi-machi 2-chome, Higashi-ku, Osaka 541, JAPAN
Entwicklermaterial und Entwicklungsverfahren unter Verwendung
des Entwicklermaterials
ZUGcLASScNK VEMTREiER BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT
KLAUS DELFS
DIPL-ING
ULRICH MENGDEHL
DlPL-CHEM DR. RER. NAT.
HEINRICH NIEBUHR DIPL-PHYS DR. PHIL HABIL.
RICHARD GLAWE
DR-ING
DR-ING
WALTER MOLL
DIPL-PHYS DR RER. NAT.
OFF BEST DOLMETSCHER
DIPL-PHYS DR RER. NAT.
OFF BEST DOLMETSCHER
8000 MÜNCHEN 26
POSTFACH 162
LIEBHERRSTR 20
TEL (089) 226548
TELEX S 22 505 SPEZ
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MÜNCHEN
A 07
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2000 HAMBURG 13 POSTFACH 25 70 ROTHENBAUM-CHAUSSEE 58
TEL (040) 4102008 TELEX 212 921 SPEZ
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Entwicklermaterial zur Verwendung in der Elektrophotographie und ein Entwicklungsverfahren
unter Verwendung des Entwicklermaterials und insbesondere ein Entwicklermaterial in Pulverform mit elektrisch iso-5
lierenden Tonerteilchen und Trägerteilchen zur Entwicklung elektrostatischer latenter Abbilder und ein Entwicklungsverfahren
zur Entwicklung der elektrostatischen latenten Abbilder unter Verwendung des Entwicklermaterials.
Elektrophotographische Kopieranlagen werden bereits in 10 großer Zahl verwendet, wobei Zweifach- oder Doppel-Komponenten-Entwicklermaterialien
verwendet werden, wie etwas das Entwickler«
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BANK DRESDNER BANK, HAMBURG,4030448,lgLi2_pO80000) POSTSCHECK: HAMBURG 147607-200 (BLZ 20010020) · TELEGRAMM: SPECHTZIES
INSPECTED
3D12530
material für die Kaskadenentwicklung, das Trägerteilchen, ;
beispieleweise aus Glaskttgelchen u.dgl., und elektrisch iso- ι
lierende Tonerteilchen aufweist, oder das Entwicklermaterial '·
i für die Magnetbürstenentwicklung, das sich aus Trägerteilchen :
aus Eisen u.dgl. und elektrisch isolierenden Tonerteilchen :
ι zusammensetzt, usw.. Bei den oben beschriebenen Kopieranlagen
wird die Entwicklung entweder durch Kaskadierung über dem elek- j
trostatischen latenten Abbild, wobei die Trägerteilchen und
Tonerteilchen elektrostatisch voneinander angezogen werden, \
und zwar durch reibungselektrisches Aufladen beim Miechen und ;
elektrostatische latente Abbild bewirkt, wobei die Trägerteilchen und Tonerteilchen durch Magnetkraft in Form einer Magnet-
bürste angeordnet sind. Obwohl im obigen Falle die Tonerteil- j
chen im Entwicklermaterial durch die elektrostatische Kraft i
des latentes Abbildes auf den Bereichen mit der Abbildung haf- :
I ten, so daß sie dadurch verbraucht werden, werden die Träger- ΐ
teilchen wiederholt benutzt, da sie nicht verbraucht werden.
Wenn damit das Entwicklermaterial über eine lange Zeit hinweg
verwendet wird, neigt der Teil des Toners, der zur Entwicklung ! nichts direkt beiträgt, oder der sogenannte MÜberschuß"-Toner I
dazu, in unerwünschter Weise auf der Oberfläche des Trägerteil- [
chen geschmolzen oder festgeschmolzen zu werden, wodurch die
werden ■
reibungselektrische Aufladen der Tonerteilchen, was zu nach- j teiligen Auswirkungen auf die Bildqualität führt, wie etwa eine [
- 2 - j
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Verminderung in der Dichte der entwickelten Bilder, die Erzeugung von Sohleiereffekten usw..
Bei den herkömmlichen Entwicklermaterialien ist es daher erforderlich, das verwendete Entwicklermaterial durch ein neues
zu ersetzen, "bevor die oben genannten nachteiligen Wirkungen
auftreten. Dies ist bei einem elektrophotographischen Kopiergerät, das ale Tischgerät verwendet wird, nach der Entwicklung von
etwa 15OO DINA4 Kopien von elektrostatischen latenten Abbildungen
der Fall.
Um die oben beschriebenen Nachteile zu vermeiden, wurde beispielsweise in der DE-OS 28 47 7^8 ein Zweifach-Komponenten-Entwicklermaterial beschrieben, bei dem Trägerteilchen mit kleinem
Durchmesser verwendet werden, die durch Verkleben von magnetisierbaren feinen Teilchen mit Harz vorbereitet werden, und zwar an-
stelle der Eisenträgerteilchen. Das vorgeschlagene Entwicklerma
terial ist dahingehend vorteilhaft, daß aufgrund des kleinen Durchmessers (normalerweise 5 bis 30 ^un) der Trägerteilchen das Verschmelzen des "Überechuß"-Toners auf der Oberfläche der Trägerteilchen kaum stattfindet, was eine beträchtliche Verlängerung der
Lebensdauer,d.h. der Dauer, nachdem das verwendete Entwicklermaterial ersetzt werden muß, des Entwicklermaterials führt. Es kann
jedoch noch nicht das unerwünschte Phänomen des Verschmolzene des Überschuß-Toners auf der Oberfläche der Trägerteilohen vermieden
werden, so daß dieses Entwicklermaterial die gleichen Nachteile
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-->...;.■,:'.,....„. ORDINAL INSPECTED
wie die herkömmlichen Zweifach-Komponenten-Entwicklermaterialien insofern aufweist, als nach Beginn des Verschmelzens des
Überschuß-Toners das Entwicklermaterial in unerwünschter Weise ersetzt werden muß.
unternommen, wie das Verschmelzen des Überschuß-Toners auf der Oberfläche der Ladungsträger verhindert werden kann. Dabei
wurde herausgefunden, daß die Zugabe von elektrisch isolierenden feinen Teilchen oder Pulver, beispielsweise Metalloxiden,
wie etwa Kieselerde, Aluminium u.dgl., zum Entwicklermaterial als dritte Komponente zu diesem Zweck wirkungsvoll ist. Die
Zugabe der elektrisch isolierenden feinen Teilchen hat wohl zur Folge, daß das Verschmelzen der Überschuß-Toners wirksam verhindert werden kann und damit eine lange Lebensdauer des Ent-
auf, das dem Verschmelzen des Überechuß-Toners auf der Oberfläche der Trägerteilchen ähnlich ist, nämlich das Anhaften der
elektrisch isolierenden feinen Teilchen auf die Oberfläche der Ladungsträger durch das reibungaelektrische Aufladen, vas su
einer Herabsetzung der Lebensdauer des Entvicklermaterials durch
die Verschlechterung der Eigenschaften der Trägerteilchen führt, also zu einem gegenteiligen Effekt.
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""-'"■'"' '**" ORIGINAL
darin, ein verbessertes Entwicklermaterial dee Breifach-Komponententype zur Vervendung bei der Elektrophotographie zu schaffen, das eine lange Lebensdauer, ein stabiles Betriebsverhalten
und eine hohe Zuverlässigkeit durch Verwendung von elektrisch isolierenden feinen Teilchen besitzt. Biese Aufgabe wird dadurch
gelöst, daß die elektrisch isolierenden feinen Teilchen durch
Reibungskontakt mit den elektrisch isolierenden Tonerteilchen reibungselektrisch auf eine Polarität aufgeladen werden, die der
Ladungspolarität der elektrisch isolierenden Tonerteilchen entgegengesetzt ist, und daß die elektrisch isolierenden feinen Teil
chen auch bei einem Reibungskontakt mit den Trägerteilchen davon nicht reibungselektrisch aufgeladen werden, wodurch die Nachteile
der herkömmlichen Entvickleraaterialien im wesentlichen eliminiert werden.
Außerdem soll da« erfindungsgemäBe Entwicklermaterial ein
stabiles Betriebsverhalten und eine einfache Struktur aufweisen, sowie in großem Maßstab billig herstellbar sein.
Bas erfindungsgemäße Entwicklermaterial soll auch ein Entwicklungsverfahren ermöglichen, bei dem eine wirkungsvolle Entwicklung mit hoher Qualität unter Verwendung des erfindungsgemäßen
Entwicklermaterials durchgeführt wird.
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3Ü12530
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung .
weist daß Entvicklermaterial zur Verwendung bei der Elektrophotographie elektrisch isolierende Tonerteilchen, die im wesentlichen aus Farbstoff, Farbe und thermoplastischem Harz be- :
stehen, Trägerteilchen, die im wesentlichen aus magnetisierbarer! !
Teilohen und Bindmaterial bestehen und durch den Reibungskontakt
mit den elektrisch isolierenden !Tonerteilchen reibungselektrisch
auf eine Polarität aufgeladen werden, die der der elektrisch iso- :
lierenden Tonerteilchen entgegengesetzt ist, und elektrisch isolierende feine Teilchen auf, die aus Metalloxid bestehen. Die !
elektrisch isolierenden feinen Teilchen werden durch Reibungskontakt mit den elektrisch isolierenden Tonerteilchen reibungs- !
elektrisch auf eine Polarität aufgeladen, die der Polarität ,
der elektrisch isolierenden Tonerteilchen entgegengesetzt ist, r
und sie werden nicht durch die Trägerteilchen reibungselektrisch
aufgeladen, und zwar selbst dann nicht, wenn sie mit diesen in i
Reibungskontakt treten.
Erfindungsgemäß wird ein verbessertes Entwicklermaterial
vom Breikomponententyp geschaffen,bei dem die unerwünschte Adhäsion der elektrisch isolierenden feinen Teilchen auf der Ober
fläche der Trägerteilchen vermieden wird, was zu einer langen : Lebensdauer und einem hohen Betriebsverhalten bzv. guten Eigen- ;
schäften des Entwicklermaterials führt. ,
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Damit sieht die Erfindung ein Entvioklermaterial zur
Verwendung in der Elektrophotographie vor, das aufweist : Elektrisch isolierende Tonerteilchen, die im wesentlichen
aus Farbstoffen, Farbe und thermoplastischem Harz bestehen, Trägerteilchen, die durch Reibungskontakt mit den elektrisch
isolierenden Tonerteilchen reibjongselektrisch auf eine Polarität aufgeladen werden, die der der elektrisch isolierenden
Tonerteilchen entgegengesetzt ist, sowei elektrisch isolierende feine Teilchen, die aus Metalloxid bestehen. Die elektrisch
isolierenden feinen Teilchen werden dabei durch Reibungskontakt mit den elektrisch isolierenden Tonerteilchen reibungselektrisch auf eine Polarität aufgeladen, die der der elektrisch
isolierenden Tonerteilchen entgegengesetzt ist. Sie werden jedoch nicht durch die Trägerteilchen reibungselektrisch aufge-
laden, auch wenn aie mit diesen in Reibungskontakt treten.
Ausführungabeiepiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen t
des Verhaltene der elektrisch isolierenden feinen Teilchen, wie sie im erfindungsgemäßen Entwicklerma
terial verwendet werdenι
Fig. 2 eine schematische Seitenschnittaneicht eines Entwicklungsgeräte, bei de· das erfindungsgemäße Entwickler-
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material Anwendung findet;
Fig. 3 ein Kurvenschaubild, das die Beziehung zwischen der
Ladungsmenge und der Aufrührzeit dee erfindungsgemäßen Entwicklermaterials zeigtj '
Ladungsmenge des erfindungagemäßen Entwicklermaterials
und der Zahl der Kopien zeigt, und
(Kieselerde-)Gehalt der elektrisch isolierenden Teil- '
chen im erfindungegeaäßen Entwicklermaterial und der
Vorweg wird angemerkt, daS das erfindungsgemäße Entwickler- '
material besteht aus elektrisch isolierenden Tonerteilchen, die im wesentlichen aus Farbgebungs- oder Färbematerial, Farbe und
thermoplastischem Harz bestehen, Trägerteilchen, die im wesentlichen aus magnetisierbaren Teilchen und Bindematerial bestehen
und durch Reibungskontakt mit den elektrisch isolierenden Tonerteilchen reibungselektrisch auf eine Polarität aufgeladen werden,
die der der elektrisch isolierenden Tonerteilchen entgegengesetzt
ist, sowie elektrisch isolierende feine Teilchen, die aus Metalloxid bestehen und durch Reibungskontakt mit den elektrisch isolie-
I renden Tonerteilchen reibungselektrisch auf eine Polarität aufge-
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laden werden, die der der elektrisch isolierenden Tonerteilchen entgegengesetzt ist und die duroh die Trägerteilchen
nicht reibungselektriech aufgeladen werden, und zwar selbst
dann nicht, wenn sie mit dieeen in Reibungekontakt treten.
Bei der oben beschriebenen Struktur des erfindungsgemäßen Entwioklermaterials ist insbesondere darauf hinzuweisen, daß
die elektrisch isolierenden feinen Teilchen selbst bei einem Reibungskontakt mit den Trägerteilchen reibungselektrisch nicht
aufgeladen werden, sondern daß sie durch den Reibungskontakt
mit den elektrisch isolierenden Tonerteilchen reibungselektriech auf eine Polarität aufgeladen werden, die der der Ladung der
elektrisch isolierenden Tonerteilchen entgegengesetzt ist.
Als elektrisch isolierende Tonerteilchen, wie sie oben erwähnt wurden, sind insbesondere solche geeignet, die einen spezifischen
Widerstand von mehr als 10 -Λ-cm und einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 2 bis JO jum, vorzugsweise 5 bis
25 /un aufweisen. Als Farbgebungsmaterial, Farbe und thermoplastischer
Harz, die die Hauptbestandteile der elektrisch isolierenden Tonerteilchen bilden, können die im Handel verfügbaren Stoffe verwendet
werden. Beispielsweise kann als thermoplastisches Harz eines genommen werden, das als Bindemittel der Trägerteilchen verwendet
wird, wie es im Detail später beschrieben wird. Zur Bildung der elektrisch isolierenden Tonerteilchen werden das Farbgebungs-
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material und die Farbe normalerweise jeweils im Verhältnis von 2 bis 20 Gewichtsteilen zu 100 Gewichtsteilen des thermoplastischem Harzes hinzugegeben. Ale Farbgebungsmaterial können normalerweise Druckerschwärze» wie etwa Ofenschwärze,
Azetylenschwärze uew. verwendet werden. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß dann, wenn das Farbgebungsmaterial in einer
Menge von weniger als 2 Gewiohtsteilen hinzugefügt wird, die beabsichtigten Ergebnisse nicht erreicht werden. Venn die Menge 20 Gewichtsteile überschreitet, so wird der spezifische
Widerstand herabgesetzt, was zu einer Verminderung der Ladungsmenge durch den Reibungskontakt zwischen den Tonerteilchen und
den Trägerteilchen führt, wodurch die Bildqualität und dergleichen verschlechtert wird. Die Farbe, die außer zur Farbgebung
noch zu Zwecken der Aufladungskontrolle hinzugegeben wird, kann
in geeigneter Weise danach ausgewählt werden, ob eine positive oder negative Ladung den Tonerteilchen aufgeprägt werden soll.
Farben zum Aufprägen von positiven Ladungen sind etwa öllösliche
Farben, wie etwa Ölschwärze aus der NigroBin-Gruppe, Kristallviolets usw.. Farben zur Aufprägung von negativen Ladunp-en sind
etwa Metallkomplexfarben, wie etwa Polatin-Farben, Orazol-Farben
usw.. Die hinzuzugebende Farbe kann den erwarteten Effekt nicht
voll zeigen, wenn die hinzugegebene Menge geringer als 2 Gewichtsteile ist. Wenn die hinzugegebene Menge 20 Gewichtsteile überschreitet, wird die Bildqualität verschlechtert, was auf eine
übermäßige Verminderung der Ladungsmenge der Tonerteilchen und
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Trägerteilchen zurückzuführen ist. Der durchschnittliche Teilchendurchmeseer der elektrisch isolierenden Tonerteilchen beträgt 2 bis 30 ^im und vorzugsweise 5 bis 25 »m. Wenn
der Durchmesser kleiner als 2 jxa ist, bo wird das Fließvermögen beträchtlich vermindert und in großer Menge Staub er
zeugt, was für die tatsächliche Anwendung ungeeignet ist. Andererseits wird bei einem Durchmesser von mehr als 30 pm
die Bildqualität aufgrund des rauhen Grunds der Abbilder vermindert. Der spezifische Widerstand wird auf mehr als 10 JLcm
eingestellt, um eine günstige Bildübertragung zu ermöglichen, insbesondere im Einblick auf den geringen Widerstand des Übertragungspapiers und TTmweltbedingungen mit hoher Feuchtigkeit.
12
derstand von mehr als 10 -Λ-cm und einem durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 5 bis 40 und insbesondere von 15 bis
25 Jim geeignet. Die Trägerteilchen bestehen im wesentlichen
aus magnetisierbarem Pulver und Bindematerial, wobei Kohle hinzugefügt wird, je nachdem ob ein Steuerungsmittel für die elektrische Ladung oder den elektrischen Widerstand erforderlich ist.
Als magnetisierbarer Pulver und Bindematerial, die die Hauptbestandteile der Trägerteilchen bilden, können die handelsüblichen
Werkstoffe verwendet werden. Beispielsweise können feine Teilchen aus Magnetit, Ferrit, Reinsteisen usw. mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von weniger als 3 Atm und vor-
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INSPECTED
zugsweise weniger als 1,5 JUm als magnetisierbarer Pulver verwendet werden. Als Bindematerial können Wärmehärtungsharze,
wie etwa modifiziertes Akrylharz, Phenolharz, Melaminharz, Harnstoffharz usw. verwendet werden, ebenso wie thermoplasti- '
sehe Harze, wie etwa Polystyren, Polyäthylen, Polypropylen,
Harze der Vinylgruppe, Polyakrylat, Polymethakrylat, Polyvinylidenchlorid, Polyakrylonitrid, Polyäther,Polycarbonat, thermoplastisches Polyester, Harze der Zellulosegruppe und monomere und kopolymere Harze davon. Bas Mischungsverhältnis des Bindematerials
zum magnetisierbaren Pulver, das einen großen Einfluß auf die
Größe der Magnetisierung der Trägerteilchen hat, bedarf einer ; besonderen Aufmerksamkeit und sollte normalerweise bei 67 bis
300 Gewichtsteilen und vorzugsweise bei 150 bis 300 Gewichtsteilen des magnetisierbaren Pulvers zu 100 Gewiohtstellen des Binde-
materials liegen. Dieses Verhältnis wird dadurch bestimmt, daß bei weniger als 67 Gewichtsteilen magnetisierbarer Pulver eine
ausreichende Magnetisierung nicht erhalten werden kann, was zu einer Verschlechterung bei der Transporteigenschaft führt. Wenn
der Anteil des magnetisierbaren Pulvers bei mehr als 300 Gewichts
teilen liegt, so kann die gesamte Bindefähigkeit nicht erreicht
werden, aufgrund der überschüssigen kleinen Menge von Bindematerial, wodurch die Teilchen in unerwünschter Weise brüchig werden. !
Die Menge des erforderlichenfalls hinzuzufügenden Kohlenstoffs sollte vorzugsweise weniger als 15 Gewichtsteile bezüglich 100
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12 Widerstand der Trägerteilehen größer als 10 .J"Lcm "bleibt.
Der durchschnittliche Teilchendurchmeseer der Trägerteilchen
beeinflußt die Bildqualität, die Ladungsmenge und die Transporteigenschaften der Trägerteilchen derart, daß bei einem
durchschnittlichen Teilchendurchmeeser von weniger als 5 *™
die Transportfähigkeit beeinträchtigt wird. Andererseits erhalten die Kopien bei einem Teflohendurchmesser von mehr
als 40 um. eine rauhe Körnung, vas zu einer Verschlechterung
der Bildqualität führt.
Die Tonerteilchen und Trägerteilchen können in jedem beliebigen Gewichtsverhältnis im Bereich von 2 (Tonerteilchen) :
98 (Trägerteilchen) bie zu 50:50 und insbesondere von 6:94 ois
55*65 gemischt werden, wobei die Gesamtmenge mit 100 angenommen
wird. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, daß bei einer Tonerteilchenmenge von weniger als 1 Gew.-% die Bilddichte unzureichend
ist, während bei mehr ale 50 Gew.-5& eine große Menge
dee Staube der Tonerteilchen erzeugt wird.
Bie dem erfindungsgemäßen Entvicklennaterial als dritte
Komponente hinzuzufügenden elektrisch isolierenden feinen Teilchen
sind aus metallischen Oxiden, wie etwa Kieselerde, Aluminium usw. und es sind insbesondere Teilchen mit einem durchschnittlichen
Durchmesser von weniger als 0,1/an geeignet. Die elektrisoh
isolierenden feinen Teilchen werden so gewählt, daß sie beim Inkontaktbringtn
mit den elektrisch isolierenden Tonerteilchen
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auf eine Polarität aufgeladen werden, die entgegengesetzt
zu der Polarität ist, auf die die Tonerteilchen bei ihrem Reibungskontakt mit den Trägerteilchen reibungselektrisch
aufgeladen werden. Die elektrisch isolierenden feinen Teilchen werden jedoch nicht reibungselektrisch aufgeladen, wenn
sie mit den Trägerteilchen in Kontakt gebracht werden. Die elektrisch isolierenden feinen Teilchen werden im Verhältnis
▼on 0,05 bis 1,0 Gewichteteile bezüglich der 100 Gewichtsteile
der Tonerteilchen diesen zum Mischen hinzugegeben. Das Miechungs
verhältnis basiert darauf, daß bei einer Menge der elektrisch
isolierenden feinen Teilchen von weniger als 0,05 Gewichteteile eine Verlängerung der Lebensdauer des Entwicklermaterials
nicht erreicht werden kann. Übersteigt dagegen die Menge der elektrisch isolierenden feinen Teilchen 1,0 Gewichtsteile, so
wird die Ladungsmenge des Entwicklermaterials so klein, daß sie für Entwicklungezwecke aufgrund der Erzeugung von Staub
usw. nicht geeignet iet. Da die Tonerteilchen beim normalen Entwicklungevorgang auf «ine Polarität entgegengesetzt zu der
des elektrostatischen latenten Abbilds aufgeladen werden, wer
den die elektrisch isolierenden feinen Teilchen auf die gleiche
Polarität wie die des elektrostatischen latenten Abbilds aufgeladen. Beim umgekehrten Entwicklungsvorgang werden jedoch die
Tonerteilchen auf die gleiche Polarität wie die des elektrostatischen latenten Abbilds aufgeladen. In diesem Fall werden
die elektrisch isolierenden feinen Teilchen auf eine Polarität
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entgegengesetzt der des latenten Abbilde aufgeladen. Als elektrisch isolierende feine Teilchen können im Handel
verfügbare verwendet werden, beispielsweise feine Teilchen aus Kieselerde, wie etwa hydrophiles Aerosil No. 200,
No. 300 und hydrophobes Aerosil R-972 (Handelsname und hergestellt
von Nippon Aerosil Co., Ltd., Japan), Carplex FPS-3 und FPS-4 (Handelsname und hergestellt von Shionogi & Co.,
Ltd., Japan), Finesil T-32B (Handelsname und hergestellt
von Tokuyama Soda Co., Ltd., Japan), Syloid (Handelsname und hergestellt von Fuji-Davision Chemical Ltd., Japan), und D-17
(Handelsname und hergestellt von Degussa, Japan) usw. oder feine Teilchen aus Aluminium, wie etwa Al2O5-C (Handelsname
und hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd., Japan).
Obwohl die elektrisch isolierenden feinen Teilchen reibungselektrisch
nicht bezüglich der Trägerteilchen aufgeladen werden, haben sie die Eigenschaft, an elektrisch geladenen
Teilen anzuhaften, unabhängig von -ihrer Ladungspolarität, und zwar aufgrund ihrer feinen Struktur in Form von extrem feinen
Teilchen, und sie haften normalerweise auf der Oberfläche der Trägerteilchen im Entwicklermaterial. Dieses Anhaften ist jedoch
sehr schwach im Vergleich zur elektrostatischen Anziehung. Darüber hinaus wird ein Teil der Oberfläche der Trägerteilchen,
an der die elektrisch isolierenden feinen Teilchen haften, nicht dem Reibungskontakt bezüglich der Tonerteilchen ausgesetzt, weil
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sie nicht durch den Reibungskontakt bezüglich der anhaftenden elektrisch isolierenden Teilchen aufgeladen werden. Damit verlieren sie allmählich ihre Ladimg, so daß die elektrisch isolierenden feinen Teilchen danach den Teil der Oberfläche der
Trägerteilchen verlassen. Danach wird die Oberfläche der Trägerteilchen, von der sich die elektrisch isolierenden feinen
Teilchen abgelöst haben, wieder durch den Reibungskontakt bezüglich der Tonerteilchen aufgeladen, so daß frische elektrisch
isolierende feine Teilchen daran anhaften. Da diese Erscheinungen
wiederholt werden, wird das Verschmelzen des Überschuß-Toners
auf der Oberfläche der Trägerteilchen durch die elektrisch isolierenden feinen Teilchen verhindert, während gleichzeitig ein
Fixieren der elektrisch isolierenden feinen Teilchen auf den Trägerteilchen in vorteilhafter Weise verhindert wird, wodurch
die Lebensdauer des Entwicklermaterials verlängert wird. Da die elektrisch isolierenden feinen Teilchen eich so verhalten, daß
sie auf der Oberfläche der Trägerteilchen anhaften oder die Oberfläche verlassen, um auf den Tonerteilchen anzuhaften, dienen die elektrisch isolierenden Teilchen auch als Stabilisierungs-
mittel zum Konstanthalten der Ladung der Trägerteilchen während der gesamten Betriebszeit. Andererseits werden die Ladungsmengen
sowohl der Tonerteilchen als auch der Trägerteilchen vermindert und werden in dem Falle klein, wenn die elektrisch isolierenden
feinen Teilchen den Tonerteilchen und Trägerteilchen zum Mischen
und Aufrühren hinzugefügt werden, und zwar im Vergleich zu dem
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Fall, wo lediglich die Tonerteilchen und Trägerteilchen
miteinander gemischt und aufgerührt werden. Die Ladungsmengen der Tonerteilchen und Trägerteilchen werden noch
kleiner, wenn die Menge der Zugabe der elektrisch isolierenden feinen Teilchen erhöht wird. Es kann damit durch Einstellen
der Menge der Zugabe der elektrisch isolierenden feinen Teilchen die Ladungsmenge der Tonerteilchen und
Trägerteilchen auf gewünschte Werte eingestellt werden.
Um andererseits eine vorteilhafte Entwicklung beim Entwicklungsverfahren mit elektrostatischer latenter Abbildung
zu erreichen, ist es erforderlich, daß jeder der Komponenten im Entwicklermaterial (d.h. das neu in das Gerät
zum Entwickeln der elektrostatischen latenten Abbilder einzugebende Entwicklermaterial) gleichmäßig verteilt ist,
während in dem Falle, in dem die Lebensdauer des Entwicklermaterials extrem verlängert ist, wie etwa beim erfindungagemäßen
Entwicklermaterial, wenn beispielsweise die Entwicklung von mehr als 100.000 DIKA4 Blättern möglich ist, wie es in
den später beschriebenen Beispielen dargestellt wird, es notwendig iet, die durch die Entwicklung verbrauchten Tonerteilchen
und die an den Tonerteilchen und damit gleichzeitig verbrauchten elektrisch isolierenden feinen Teilchen nachzufüllen,
um eine Verminderung der Bilddichte zu verhindern, die sich bei einer Änderung des MischungsVerhältnisses der Tonerteilchen
zu den Trägerteilchen ergibt, d.h. bei einer Ver-
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minderung der Tonerteilchen. Bei dem oben erwähnten Nachfüllen der Komponenten ist es erforderlich, die entsprechenden Komponenten im Entwicklermaterial, einschließlich der
so nachgefüllten Komponenten, sofort gleichmäßig zu verteilen.
Da beim erfindungsgemäßen Entwicklermaterial die
elektrisch isolierenden feinen Teilchen so beschaffen sind, daß sie, obwohl sie bezüglich der Tonerteilchen reibungselektrisch aufgeladen werden, nicht bezüglich der Träger-
teilchen reibungselektrisch aufgeladen werden, ist eine
extrem lange Zeitdauer (normalerweise etwa 40 Stunden) zum
Mischen und Aufrühren erforderlich, wenn die drei Komponenten, d.h. die elektrisch isolierenden Tonerteilchen, die
Trägerteilchen und die elektrisch Isolierenden feinen Teil
chen gleichzeitig gemischt und aufgerührt werden sollen.
Darüber hinaus ist eine gleichmäßige Verteilung insbesondere der elektrisch isolierenden feinen Teilchen nur schwer zu
erreichen, wenn die Tonerteilchen und die elektrisch isolierenden feinen Teilchen für die bereits im Entwicklennaterial be-
findlichen Nachfüllkomponenten oder Nachfüllentwicklermittel nachgefüllt werden. Als Ergebnis einer Reihe von Versuchen,
die von den Erfindern zur Lösung der oben genannten Probleme durchgeführt wurden, kann festgehalten werden,daß, obwohl
die elektrisch isolierenden feinen Teilchen, beispielsweise
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anhaften, sie doch sehr leicht verteilter sind, wenn sie mit Tonerteilchen und dergleichen durch Mischen reibungselektrisch
aufgeladen werden, so daß sie an den Tonerteilchen selbst bei einem leichten Aufrühren für die Dispersion anhaften, wobei
ihre Kohäsion verlorengeht. Wenn andererseits die Tonerteilchen und elektrisch isolierenden feinen Teilchen einzeln in die Trägerteilchen
eingemiacht werden, da das Entwicklermaterial grundsätzlich aus Tonerteilchen und Trägerteilchen besteht, und die
Trägerteilchen mengenmäßig mehr sind, so haben die elektrisch isolierenden feinen Teilchen nur einige Partner für ihre reibungselektrische
Aufladung, mit nachfolgenden Schwierigkeiten bei der Dispersion und ihrer Adhäsion an den Tonerteilchen.
Wenn jedoch die Tonerteilchen und die elektrisch isolierenden feinen Teilchen, die beide durch Mischen und Aufrühren reibungselektrisch
aufgeladen wurden, mit den Trägerteilchen vermischt und aufgerührt werden, so werden die drei Komponenten leicht
und gleichmäßig verteilt.
Aufgrund der obigen Ergebnisse haben die Erfinder ein Verfahren zur Herstellung des Entwicklermaterials wie folgt durchgeführt.
So kann insbesondere gesagt werden, daß die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Dreifach-Komponenten-Entwicklermaterials
vorsieht, das dadurch gekennzeichnet ist, daß zur Herstellung des Dreifach-Komponenten-Entwicklermaterials,
das aus elektrisch isolierenden Tonerteilchen, Trägerteilchen und elektrisch isolierenden feinen Teilchen besteht, die elektrisch
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isolierenden feinen Teilchen durch Mischen und Aufrühren der elektrisch isolierenden Tonerteilchen und der elektrisch isolierenden feinen Teilchen einem reibungselektrischen Aufladen unterzogen werden und daß danach die
Trägerteilchen hineingemischt und aufgerührt werden. Nach diesem Verfahren kann das Nachfüll-Entvicklermaterial, das
aus den Tonerteilchen mit den auf ihrer Oberfläche elektrostatisch anhaftenden elektrisch isolierenden feinen Teilchen besteht, sehr schnell durch reibungselektrisches Auf-
laden der elektrisch isolierenden feinen Teilchen in Folge eines ausreichenden Hischens und Aufrührens der Tonerteilchen und der elektrisch isolierenden feinen Teilchen während
des Vorbereitungsvorgangs des Entwicklermaterials erhalten werden. Venn beispielsweise die Tonerteilchen und die elek
trisch isolierenden feinen Teilchen für eine gleichmäßige
Dispersion im Gewichteverhältnis von 99t7sO,3 gemischt und
aufgerührt werden sollen, so ist zu diesem Zwecke ein Mischen und Aufrühren während einer Zeitdauer von einer Stunde auereichend. Wenn das Entwieklermaterial durch Hinzufügen der
Trägerteilchen zu dem sich ergebenden gemischten und dispergierten Material gebildet wird, wie es oben beschrieben wurde, so wird eine gleichmäßige Verteilung der entsprechenden
Komponenten in einer Zeitdauer erreicht, die etwa I/4 der
Zeitdauer ist, die für die Bildung des Entwicklermaterials
bei gleichzeitigem Mischen der drei Komponenten erforderlich ist, d.h. in etwa 10 Stunden. Darüber hinaus kann eine gleich-
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ORIGINAL INSPECTED
mäßige Verteilung der entsprechenden Komponenten in kurzer Zeitdauer erreicht werden, nachdem das Nachfüllentwicklermaterial
dem Entwicklermaterial zugefügt wurde, in dem die Tonerteilchen und die elektrisch isolierenden feinen Teilchen
abgenommen haben. Damit können bei dem oben beschriebenen Verfahren die nachteilhaften Wirkungen, wie etwa die Ausbildung
von Schleiereffekten in den entwickelten Bildern, die von einer ungleichmäSigen Verteilung der entsprechenden Komponenten
im Entwickleraaterial herrühren, in vorteilhafter Weise verhindert werden.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird das Verhalten der elektrisch isolierenden feinen Teilchen, d.h. der feinen
Teilchen aus Kieselerde, die im erfindungsgemäßen Entwicklermaterial
verwendet werden, anhand der Fig. 1(A) bis 1 (H) beschrieben.
Zuerst werden durch Mischen und Aufrühren der elektrisch isolierenden Tonerteilchen NZ und der feinen Kieselerdeteilchen S
die auf eine negative Polarität aufgeladenen feinen Kieselerdeteilchen S elektrostatisch auf die Oberfläche der Tonerteilchen
NT angezogen, die auf eine positive Polarität aufgeladen sind, wie es in Pig. 1(Α) dargestellt ist.
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130027/0797
Nach Mischen und Aufrühren der Tonerteilchen NT und der Trägerteilchen MC zur Slidung des Entwicklennateriala
werden die Tonerteilchen NT auf eine positive Polarität aufgeladen, während die Trägerteilchen MC durch den Reibungskontakt
auf negative Polarität aufgeladen (Fig. 1(B)). Nach dem Aufladen der Trägerteilchen MC haften die feinen
Kieselerdeteilchen S, die auf eine negative Polarität aufgeladen sind und an der Oberfläche der Tonerteilchen NT anhaften,
an der Oberfläche der auf eine negative Polarität aufgeladenen Trägerteilchen MC, und zwar aufgrund der großen
Ladungsmenge der Trägerteilchen MC, obwohl die Adhäsion nicht sehr stark ist, da es sich nicht um eine reibungselektrische
Aufladung handelt (Fig. 1(C)). Aufgrund der oben beschriebenen Adhäsion der feinen Kieeelerdeteilchen S auf der Oberfläche
der Trägerteilchen MC nimmt die Ladungsmenge der Trägerteilchen MC ab und die feinen Kieselerdeteilchen S werden wieder
zu den elektrisch isolierenden Tonerteilchen NT (Fig. 1(D)) angezogen. Ba die feinen Kieselerdeteilchen S und die Trägerteilchen
MC keiner reibungaelektriachen Aufladung unterzogen werden, hängt die Menge der an den Trägerteilchen MC anhaftenden
feinen Kieeelerdeteilchen S lediglich von der Ladungsmenge der Trägerteilchen MC ab. Im Gleichgewichtszustand hängt die
Ladungsmenge des Entwicklermaterials von der Menge der feinen Kieselerdeteilchen S auf den Trägerteilchen MC ab und je mehr
feine Kieselerdeteilchen auf den Trägerteilchen anhaften, um so geringer ist die Ladungsmenge der Trägerteilchen (Fig. 1(E)).
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130027/0797
Ea ist hier anzumerken, daß diese Erscheinungen auf Ergebniesen beruhen, die bei Beobachtungen des Zustande
dee Entwicklennaterials für elektrostatische latente Abbilder
unter Verwendung eines Elektronenmikroskops erhalten wurden. Obwohl immer noch einige Frage offen bleiben, inwiefern
diese Erscheinungen tatsächlich korrekt sind, wird durch die Ergebnisse der Beobachtung bestätigt, daß die Erscheinungen
im großen und ganzen korrekt sind. Darüber hinaus können die Wirkungen der Erfindung durch die so weit beschriebenen
Erscheinungen klar erläutert werden.
Insbesondere werden die oben erwähnten Erscheinungen, bei denen die feinen Kieselerdeteilchen S, die einmal auf der Oberfläche
der Trägerteilchen MC angehaftet haben, wie es bezüglich Fig. 1 (C) beschrieben wurde, diese Oberfläche der Trägerteilohen
MC wieder verlassen, in nachfolgenden im Detail analysiert.
Ee wird auf Fig. 1(F) bezug genommen. Da ein Teil der
fläche eines jeden Trägerteilchens MC, an dem die feinen Kieselerdeteilchen S angehaftet haben, keinem Reibungskontakt bezüglich
der elektrisch isolierenden Tonerteilchen NT ausgesetzt wird und auch durch seinen Reibungskontakt mit den feinen Kieselerdeteilchen
S nicht aufgeladen wird, verliert dieser Teil der Oberfläche allmählich seine Ladung und die feinen Kie3elerdeteilchen
S verlassen schließlich diesen Teil der Oberfläche. Danach wird dieser Teil der Oberfläche des Trägerteilchens MC, den die
• -VJ 30027/0797..
INSPECTED
feinen Kieselerdeteilchen S verlassen haben und der seine
Ladung verloren hat, durch seinen Reibungskontakt mit den
Tonerteilchen NT erneut aufgeladen.
Die oben beschriebenen Erscheinungen können wie folgt zusammengefaßt werden.
a) Sie Menge der feinen Kieeelerdeteilchen S, die an der
Oberfläche des Trägerteilchens MC anhaften können, ist proportional zur Größe der Oberfläche des Trägerteilchens MC, an der
die feinen Kieselerdeteilchen S nooh nicht angehaftet haben (d.h. der aufgeladenen Oberfläche des Trägerteilchens MC).
b) Die Menge der feinen Kieselerdeteilchen S, die zu einem Verlassen der Oberfläche des Trägerteilchens MC neigen, ist
proportional zur Menge der feinen Kieselerdeteilchen S, die bereite an dem Trägerteilchen MC angehaftet haben.
Venn insbesondere die Menge der bereits an den Trägerteilchen
MC anhaftenden feinen Kieselerdeteilchen S groß ist, so nimmt die Menge der zu einem Anhaften an die Trägerteilchen MC
neigenden feinen Kieselerdeteilchen S ab, während die Menge der zu einem Verlassen der Trägerteilchen MC neigenden feinen Kieselerdeteilchen
S zunimmt, so daß die Menge der an den Trägerteilchen anhaftenden feinen Kieselerdeteilchen S abnimmt. Wenn im
Gegensatz dazu die Menge der bereits an den Trägerteilchen MC
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■·'■ - 1.30 0 27/07 9 7
ORlOtNAL INSPECTED
anhaftenden feinen Kieselerdeteilchen S gering ist, so nimmt die Menge der zu einem Anhaften an den Trägerteilchen
MC neigenden feinen Kieselerdeteilchen S zu, während die Menge der zu einem Verlassen der Trägerteilchen MC
neigenden feinen Kieselerdeteilchen S abnimmt, so daß die Menge der an den Trägerteilchen MC anhaftenden feinen Kieeelerdeteilchen
S zunimmt. Mit anderen Worten, der Gleichgewichtszustand wird damit hergestellt, daß die an den
Trägerteilchen MC anhaftenden feinen Kieselerdeteilchen S zu allen Zeiten die Plätze miteinander tauschen.
Bevor mit der Beschreibung der erfindungsgemäßen Beispiele
fortgefahren wird, wird im nachfolgenden anhand von Fig. 2 ein Trockenentwicklungsgerät beschrieben,bei dem das
erfindungsgemäße Entwicklermaterial verwendet werden kann.
Das in Fig. 2 dargestellte Trockenentwicklungsgerät G, bei dem das erfindungegemäße Entwicklermaterial verwendet
wird, weist allgemein ein Gehäuse H, das sich in der Breite eines bekannten Bildträgers D in der Form einer Trommel erstreckt
und diese im wesentlichen einschließt, mit Ausnahme einer Öffnung 0 in der Nähe der lichtempfindlichen oder Bildträgerfläche
Da des Bildträgers D, wo die Entwicklung der auf der Bildträgeroberfläohe Da ausgebildeten elektrostatischen
latenten Abbilder durchgeführt wird, einen AuBenzylInder oder
eine Entwicklungsmanschette SD, die im Gehäuse Ξ in der Nähe
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13002 7/0797
der Bildträgeroberfläche Da drehbar angeordnet ist, einen Drehmagnet oder Mehrpolmagnet M, der in der Entwicklermanschette
SD drehbar eingeschlossen ist, sowie eine Transportvorrichtung R für das Entwicklermaterial auf, die im Gehäuse H
unterhalb der Entwicklermanschette SD vorgesehen ist, und eine Drehwelle Re, die eich axial im Entwicklergerätegehäuse H erstreckt,
auf der Welle Rs befestigte Drehscheibe Rd1 und Rd2, eine Mehrzahl von trogartigen Teilen TJ, die jeweils einen
U-förmigen Querschnitt besitzen und axial in gleichen Abständen
um die Umfangskanten der Drehscheiben Rd1 und Rd2 in Form eines
Schaufelrads angeordnet sind, eine Vielzahl von plattenähnlichen Teilen Rp, die an der Innenseite der entsprechenden trogartigen
Teile ü befestigt sind, wobei ein Zylinderteil Rc die Drehwelle Rs
teilweise umgibt, sowie eine Spiralfeder Rw auf, die spiralförmig
UB die Drehwelle Re innerhalb des Zylinderteils Rc gewunden
ist, so daß sie als Transportvorrichtung für das Entwicklennaterial
dient. Eine Entwicklermaterialzuführungsvorrichtung (nicht dargestellt) ist oberhalb des Zylinderteils Rc der Entwicklermaterialtransportvorrichtung
R zum Nachfüllen des Toners in das Entwicklergerät G angeordnet.
Die zylinderförmige und aus nicht magnetisierbarem elektrisch
leitenden Material, wie etwa Aluminium, bestehende Entwicklungsmanschette SD dreht sich im Gegenuhrzeigersinne, beispielsweise
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130027/0797
mit 30,2 U/min., an einer Stelle in der Nähe der Oberfläche Da des Bildträgers D, der wiederum sich im Uhrzeigersinne
dreht. Der Mehrpolmagnet M in Form einer Walze weist Magnetpole N und S auf, die abwechselnd nacheinander am Außenumfang
angeordnet sind, und dreht sich mit einer Geschwindigkeit von 1300 U/min, in der gleichen Richtung wie die Entwicklungsmanschette
SD. Insbesondere wird das Entwicklermaterial W einer Bewegungskraft durch die Drehung der Entwicklung
manschette SD in Gegenuhrzeigerrichtung und durch den Magnet M in tJhrzeigerrichtung unterzogen und danach über die Entwicklunga
manschette SD in Uhrzeigerrichtung bewegt, und zwar aufgrund der unterschiedlichen Umdrehungsgeschwindigkeiten zwischen der
Entwicklungsmansehette SD und dem Magnetteil M. Das Gehäuse H weist weiterhin Seitenwände Hb und eine obere Wand Ha über und
in der Nähe der Entwicklungsmansehette SD sowie ein Gehäuseteil Hm auf, das einen Teil des oberen Gehäuses Ha bildet und
durch Zapfen Hp und das vordere Ende dee oberen Gehäuses Ha in Stellung gehalten wird, während die innere Umfangsfläche Em1
des Gehäuseteils Hm eine bogenförmigen Querschnitt aufweist, um mit der auf der Entwicklungsmanschette SD auszubildenden
Magnetbürste in Kontakt zu kommen. Am vorderen Ende des Gehäuses Hm und an einer Verlängerung des Bogens der inneren Dmfangsfläche
Hm1 ist ein elastisches isolierendes Dichtungsteil F angeordnet, das die Oberfläche Da der Bildträgertrominel D berührt.
Andererseits sind unterhalb der Entwicklungsmanschette SD
- 27 -
eine Platte K1, die an einem Rand des Gehäuses H befestigt
ist und ein Austreten "bzw. Vergeuden des Entwicklermaterials
verhindert, eine Platte K2, die ein Verstreuen des Entwicklermaterials
verhindert, eine Hilfs-Reinigungsklinge b1 und
eine Entwicklermaterial-Abstreifrakel b2, die nacheinander
die Entwicklungemanschette SD in und entgegen der Umdrehungsrichtung der Entwicklungsmanschette SD berühren, sowie eine
weitere Reinigungeklinge b3» die die Entwicklungsmanschette entgegen der Umdrehungsrichtung "berührt, sowie ein Entwicklermaterial-Zuführungeflügel
Y vorgesehen, der sich im Uhrzeigersinne dreht.
Das Entwicklermaterial V, das sukzessive und kontinuierlich durch die trogartigen Teile U der Entwicklermaterialstransportvorrichtung
R bis zu einer Stelle A gebracht wird, wo es der Bewegungskraft aufgrund der Drehung des Magneten M
ausgesetzt wird, wird von der Stelle A über die Entwicklungsmanschette
SD in Form einer Magnetbürste im Uhrzeigersinne bewegt, so daß es gegen die auf der Oberfläche Da der Bildträgertrommel
D ausgebildete elektrostatische latente Abbild\mg
in bekannter Weise reibt, um die latente Abbildung zu entwickeln. Nach der Entwicklung wird das Entwicklermaterial W von der Entwicklungsmanschette
SD durch die Rakel b2 abgestreift und weiter in die trogartigen Teile U der Entwicklermaterialtransportvorrichtung
zugeführt, und zwar durch die Drehung des Zuführungsflügels
V.
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Sas oben beschriebene Entwicklungsgerät G ist bereits
in der deutschen Patentanmeldung P 29 37 481 beschrieben, so daß hierauf bezug genommen werden kann.
Zur Erläuterung der Erfindung werden im nachfolgenden
Beispiele gegeben, die jedoch den Schutzumfang der Erfindung nicht begrenzen sollen.
100 Gewichteteile aus Styrol-Akryl-Copolymerharz PLIOLITE ACL
(Handelsname und hergestellt von Good Year Chemical Co., TJSA), 100 Gewichtsteile von Tri-Eisen-Tetroxid MAPICO BLACK BL-500
(Handelsname und hergestellt von Chitan Koygo Co., Ltd., Japan)
und 5 Gewichtsteile Druckerschwärze MA No. 100 (Handelsname und hergestellt von Mitsubishikasei Co. Ltd., Japan) werden von
einer bekannten Mühle mit drei Walzen ausreichend geknetet und nach dem Zerkleinern nach einem herkömmlichen Verfahren so klassifiziert,
daß Trägerteilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesaer
von 16 um und einem spezifischen Widerstand von 10 Ac
erhalten werden. Unabhängig von dem obigen werden 100 Gewichtsteile Styrol-Akryl-Copolymerharz PICCOLASTIC D-125 (Handelsname und
hergestellt von Eseo Standard Co., USA), 8 Gewichtsteile Druckerschwärze
MA 100 (bereite oben erwähnt) und 2 Gewichtsteile 01-
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130027/0797
GO
schwärze BS (Handelsname und hergestellt von Orient Chemical Co., Ltd., Japan) mit der bekannten Mühle mit drei
Walzen ausreichend geknetet und danach zerkleinert und klassifiziert, so daß sich elektrisch isolierende Tonerteilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 14 pm und einem spezifischen Widerstand von 10 Sl cm
ergeben.
0,25 Gewichteteile von elektrisch isolierenden feinen Teilchen Silika R-972 (Handelsname und hergestellt von Nippon
Aerosil Co., Ltd., Japan) mit einem Teilchendurchmesser von weniger als 1 pn werden zu 99»75 Gewichtsteilen der in der
oben beschriebenen Weise vorbereiteten elektrisch isolierenden Tonerteilchen hinzugegeben und die sioh ergebende Mischung
wurde weiter gemischt und während einer Stunde mit einer be
kannten Kugelmühle (ohne Kugel) aufgerührt, um eine ausreichen
de Verteilung zu erhalten und das Nachfüll-Entvicklermaterial
vorzubereiten. 900 Gewichtsteil· der in der oben beschriebenen
Weise vorbereiteten Trägerteilchen werden 100 Gewichtsteilen
des so vorbereiteten Nachfüllentwicklermaterials hinzugegeben
die
und/sich ergebende Mischung wurde weiterhin während einer Zeitdauer von 15 Stunden durch einen V-Miecher gemischt und aufgerührt, um das Entwicklermaterial zu bilden.
- 30 -
130027/079 7,.
- -^iVV ***** '■ '■
( ORIGINAL INSPECTED
Unter Verwendung dee oben beschriebenen Entwicklematerials
und intermittierendem Zuführen des oben beschriebenen Naehfttll-Entwickleroaterials wurden unter Verwendung eines
im Handel verfügbaren elektrophotographischen Kopiergerätes mit Pulverbildübertragung, das das Entwicklungsgerät G mit
der Aufrühranordnung nach Fig. 2 aufweist, ergaben sich Kopien mit guter Qualität auch noch nach einer Entwicklung von 100.000
DINA4 Blättern, wobei di· Entwicklungsbedingungen wie folgt waren.
Systemgeechwindigkeit (Bewegungsgeschwindigkeit
dee Bildträgers)
10 Entwicklungs-Vorspannung
Abstand zwischen Bildträger D und EntwicklungsmanBchette
SB
Magnetkraft der Magnetwalze M
Oberflächenpotential des Bildträgers D Abschnitt mit Abbildung
Abschnitt ohne Abbildung
Bei der Darstellung des oben beschriebenen Entwicklermaterials wurde die Beziehung zwischen der Mischzeit und der Ladungsmenge
des Entwieklermaterials untersucht und die Ergegnisse in Fig.1 3 dargestellt. Daraus ist zu ersehen, daß eine gleichmäßige
Verteilung einer jeden Komponente nach etwa 12 Stunden abgeschlossen ist, wenn die Ladungsmenge des Entwieklermaterials einen konstanten
Wert erreicht. Andererseits kann aus Fig. 4, daß die Beziehung zwischen der Zahl der Kopien und der Ladungsmenge des
| 110 | mm/sec. | V bis - 250 V |
| - 300 | V | |
| 0,7 | min | |
| 1000 G | ||
| - 550 - 200 |
130 027/0797
Entwicklermaterials zeigt, entnommen werden, daß das erfindungsgemäße Entwicklermaterial eine annähernd konstante Ladungsmenge von der anfänglichen Entwicklung bis zur Entwicklung nach 100.000 Kopien zeigt. Es ist hier anzumerken, daß
die oben genannte Ladungsmenge gemessen wurde unter annäherndem Konstanthalten des Mischungsverhältnisses (Gewichtsverhältnis 1:9) der Tonerteilchen und der Trägerteilchen im Entwicklermaterial während des Kopierens von 100.000 Kopien, und
zwar durch periodisches oder intermittierendes Nachfüllen des
Nachfüllentwicklermaterials, das durch Mischen und Aufrühren
der Tonerteilchen und elektrisch isolierenden feinen Teilchen gebildet wurde. So wurde beispielsweise die Nachfüllmenge des
Nachfüllentwicklermateriale bei jedem Entwickeln des elektrostatischen latenten Abbilds, gleich bedeutend mit 3 BINA 4
Kopien, auf 105 ng eingestellt. Aus den obigen Ergebnissen
ist auch ersichtlich, daß das erfindungsgemäße Entwicklermaterial frei von dem unerwünschten Verschmelzen des Überschuß-Toners auf der Oberfläche der Trägerteilchen und auch frei von
der Adhäsion der elektrisch isolierenden feinen Teilchen auf
der Oberfläche der Trägerteilchen ist, und zwar selbst während
einer langen Verwendungsdauer, wodurch die Lebensdauer des erfindungsgemäßen Entwicklermaterials beträchtlich verlängert wird.
Aus der in Fig. 5 dargestellten Kurve, die den Zustand der Änderung der Ladungsmenge bei Änderung des Kieselerdegehalts in
Entwicklermaterial darstellt, wobei jede Ladungsmenge durch den
Vert nach einem Aufrühren während einer Zeitdauer von 10 Stun-' den dargestellt wird, ist zu entnehmen, daß die Ladungsmenge
mit zunehmenden Kieselerdegehalt abnimmt und damit die Ladungsmenge des Entwicklermaterials auf den gewünschten Wert eingestellt
werden kann durch die Einstellung der hinzuzugebenden Menge an Zieselerde im Bereich von OtO5 his 1,0 Gewichtsteilen
zu 100 Gewichteteilen der Tonerteilchen.
100 Gewichteteile aus Styrol-Akryl-Kopolymerharz HYMER-SBM
73 (Handelsname und hergestellt von Sanyo Chemical Industries Ltd., Japan), 200 Gewichtsteile aus Tri-Eisen-Tetroxid
RB-BL (Handelsname und hergestellt von Chitan Kogyo Co., Ltd., Japan), 4 Gewichtsteile Druckerschwärze MA No. 100 (bereits
oben erwähnt) wurden in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 behandelt,
um Trägerteilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 21 pm und einem spezifischen Widerstand von 10 SL cm zu erhalten.
Unter Verwendung der so dargestellten Trägerteilchen und der Tonerteilchen und der Kieselerde nach Beispiel 1 wurde das
Drei-Komponenten-Entwicklermaterial mit dem gleichen Mischungsverhältnis wie das Entwicklermaterial nach Beispiel 1 nach dem
selben Verfahren und unter den selben Bedingungen wie in Beispiel 1 für eine ähnlichen Kopierversuch vorbereitet und die
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1 3 0 0-27/p7 9 7
sich einstellenden Ergebnisse waren ia wesentlichen gleich wie im Beispiel 1.
100 Gewichtsteile aus Styrol-Akryl-Kopolymerharz FLIOLITEl
ACL (bereits oben erwähnt) und 200 Gewichtsteile aus Tri-Eisen-Tetroxid MAPICO BLACK BL-500 (bereite oben erwähnt) wurden in
ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 behandelt, um Trägerteilchen mit einem durchschnittlichen Teilohendurehmesser von 16 yum und
einem spezifischen Widerstand von 1 ζ 10 Λ cm zu erhalten.
FICCOLASTIC E-125 (Handelsname und hergestellt von Esao Standard Co., USA), 8 Gewichtsteile Druckerschwärze KETCHEN BLACK
(Eandelsname und hergestellt von Lion Yuehi Co., Ltd., Japan) und zwei Gewichtsteile Ölschwärze auf Nigrosinbasis EX (Handels
name und hergestellt von Orient Chemical Co., Ltd., Japan) in
ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 behandelt, um elektrisch isolierende Tonerteilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 14 Aus und einem spezifischen Widerstand von
10 vft. cm zu erhalten.
Unter Verwendung der so dargestellten Trägerteilchen und Tonerteilchen sowie den feinen Kieselerdeteilchen nach Bei-
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13 0.927/07 97
ORiQiKAL INSPECTED
spiel 1 wurde ein Drei-Komponenten-Entwicklermaterial mit dem gleichen Mischungsverhältnis wie in Beispiel 1 erhalten.
Bei einem Kopierversuch unter Verwendung des so dargestellten Entwicklermaterials mit dem gleichen Kopiergerät wie in Beispiel
1 wurden im wesentlichen gleiche Ergebnisse erzielt wie mit dem Entwicklermaterial nach Beispiel 1.
Vergleichsversuch 1
Eisenteilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 80 jxa wurden als Trägerteilchen verwendet und ein
Drei-Komponenten-Entwicklermaterial wurde zum Vergleich durch Mischen und Aufrühren mit einem V-Miecher während einer Zeitdauer
von 5 Stunden dargestellt, und zwar durch 4 Gewichtsteile einer durch Mischen und Aufrühren erhaltenen Mischung
aus Tonerteilchen und feinen Kieselerdeteilchen nach Beispiel 1
mit einem Gewichtsverhältnis von 99,5*0,5 und 100 Gewichtsteilen Eisenteilchen. Unter Verwendung dieses Entwicklermaterials
wurden mit dem gleichen Kopiergerät wie in Beispiel 1 Kopierversuche durchgeführt. Obwohl die Kopien am Anfang noch eine
gute Bildqualität aufwiesen, nahm die Bilddichte nach etwa 100.000 Kopien etwas ab und bei 20.000 Kopien wurden Schleiereffekte
deutlich, bei merklicher Verminderung der Bilddichte, so daS lediglich Kopien geliefert wurden, die für den tatsächlichen
Gebrauch ungeeignet sind. Nach Mischen und Aufrühren
- 35 130027/0797
:rtzr%
von 0,5 Gewichtsteilen Kieselerde, die den Trägerteilchen
hinzugefügt wurden, wurde beobachtet, daß die Kieselerdeteilchen in einer Stunde vollständig verteilt waren, während
die Kieselerdeteilchen und die Eisenteilchen einer reibungselektrischen Aufladung unterzogen wurden.
Unter Verwendung von 100 Gewichteteilen Styrol-Akryl-Kopolymerharz PLIOLITE ACL (bereits oben erwähnt), 100 Gewichteteilen Tri-Eisen Tetroxid MAPICO BLACK BL-100 (Handelsname und hergestellt von Chitan Kogyo Co., Ltd., Japan) und
5 Gewichteteilen Druckerschwärze MA No. 100 (bereits oben
erwähnt) sowie 5 Gewichteteilen Ölschwärze Oil Black BS (bereits oben erwähnt) als Rohstoffe wurden Trägerteilchen mit
einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 23 Mm und
einem spezifischen Widerstand von 2 χ 10 _A-cm in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 1 dargestellt.
Unabhängig davon wurden unter Verwendung von 100 Gewichtsteilen Styrolharz PICCOLASTIC E-124 (Handelsname und hergestellt von Esso Standard Co., USA), 8 Gewichtsteile Druckerschwärze, KETCHEN BLACK EC (bereits oben erwähnt) und 2 Gewichtsteile metallischer Farbe CR-20 (Handelsname und herge
stellt von Orient Chemical Co., Ltd., Japan), elektrisch iso-
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ORiQiNAL
ORiQiNAL
Ή)
lierende Tonerteilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmeseer
von 11 tun in ähnlicher Veise wie in Beispiel 1 dargestellt.
Danach wurde das Drei-Komponenten-Entwicklermaterial in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 unter Verwendung von 10 Gewichtsteilen
einer Mischung dargestellt, die durch einstündiges Mischen und Aufrühren der so erhaltenen Tonerteilchen und feiner
Kieselerdeteilchen R 972 (bereits oben erwähnt) im Gewichtsverhältnis
von 99»5 : 0,5 und 90 Gewichtsteilen Trägerteilchen
erhalten.
Unter Verwendung dieses Entwicklermaterials wurden bei dem gleichen Kopiergerät wie in Beispiel 1, mit der Ausnahme, daß
die Polarität der Entwicklungsvorspannung und die des Oberflächenpotentials
des Bildträgere umgekehrt waren, am Anfang gute Kopien erhalten. Nach etwa 20.000 Kopien wurde jedoch ein merklicher
Schleiereffekt und eine Verminderung der Bilddichte festgestellt, so daß die Kopien für den tatsächlichen Gebrauch ungeeignet varen.
In diesem Fall wurde festgestellt, daß die Tonerteilchen negativ und die Trägerteilchen positiv aufgeladen wurden und daß die
feinen Kieselerdeteilchen, obwohl sie nicht bezüglich der Tonerteilchen
reibungselektrisch aufgeladen wurden, bezüglich der Trägerteilchen einer reibungselektrischen Aufladung unterzogen wurden,
so daß aie leicht in den Trägerteilchen verteilt wurden.
- 37 1 30027/0797
Bezüglich der im Vergleichsversuch 2 dargestellten
Trägerteilchen und Tonerteilchen wurden feine Aluminiumteilchen Al2Oi-C (hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.,
Japan) mit einem Teilchendurchmesser von weniger als 1 ym.
als elektrisch isolierende feine Teilchen hinzugefügt. Es
wurde festgestellt, daß in diesem Fall die feinen Aluminiumteilchen, obwohl sie bezüglich der Tonerteilchen reibungselektrisch aufgeladen wurden (die Tonerteilchen sind negativ
geladen, während die feinen Aluminiumteilchen positiv geladen sind), so daß sie leicht verteilt wurden, keiner reibungselektrisohen Aufladung bezüglich der Trägerteilchen unterzogen werden.
Unter Vervendung der oben beschriebenen Trägerteilchen,
Tonerteilchen und feinen Aluminiumteilchen wurde in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 ein Drei-Komponenten-Entwicklermaterial
dargestellt und zur Entwicklung positiver elektrostatischer latenter Abbilder durch da· im Vergleichsversuch verwendete
Kopiergerät verwendet, wobei sich Kopien mit guter Bildqualitäb
auch nach einer großen Anzahl von Kopien ergaben.
Änderungen und Ausgestaltungen der beschriebenen Ausführungsbeispiele sind für den Fachmann ohne weiteres möglich
und fallen in den Bahnen der Erfindung.
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Leerseite
Claims (7)
1. Entwicklermaterial zur Verwendung bei der Elektrophotographie,
daa aufweist : Hauptsächlich aus Farbgebungsmaterial, Farbe und thermoplatisehem Harz bestehende elektrisch isolierende
Tonerteilchen, Trägerteilchen, die durch Reibungskontakt mit 5 den elektrisch isolierenden Tonerteilchen reibungselektrisch auf
eine zur Polarität der elektrisch isolierenden Tonerteilchen entgegengesetzte Polarität aufgeladen werden, sowie aus Metalloxid
bestehende elektrisch isolierende feine Teilchen, dadurch gekennzeichnet , daß die elektrisch isolierenden feinen
10 Teilchen durch Reibungekontakt mit den elektrisch isolierenden Tonerteilchen reibungselektriech auf eine Polarität aufgeladen
werden, die der Polarität der elektrisch isolierenden Tonerteilchen entgegengesetzt ist, und daß sie nicht durch die Trägerteilchen
reibungselektrisch aufgeladen werden, und zwar auch nicht
_ 1 _ ORIGINAL INSPECTED 130027/0797 -
bei einem Reibungskontakt damit.
2. Entwicklermaterial nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daß die elektrisch isolierenden
feinen Teilchen einen Teilchendurchmesser von weniger als 0,1 pm aufweisen.
3. Entwicklermaterial nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daB die elektrisch isolierenden
feinen Teilchen feine Kieselerdeteilchen sind.
4. Entwicklermaterial nach Anspruch 1 , dadurch g e kennzeichnet, daß die elektrisch isolierenden
feinen Teilohen feine Aluminiumteilchen sind.
5. Entwicklermaterial nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daß das Mischungsverhältnis der
elektrisch isolierenden feinen Teilchen zu den elektrisch isolierenden
Tonerteilchen im Bereich von 0,05 "bis 1,0 Gewichtsteilen elektrisch isolierende feine Teilchen zu 100 Gewichtsteilen elektrisch isolierende Tonerteilchen liegt.
6. Entwicklermaterial nach Anspruch 5 » dadurch g ekennzeichnet,
daß das Mischungsverhältnis der elektrisch isolierenden Tonerteilchen im Bereich von 2 bis
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Gew.-# bezüglich der Gesamtmenge des Entwicklermaterials
liegt.
7. Entwicklermaterial nach Anspruch 5 » dadurch gekennzeichnet , daß das Mischungsverhältnis der
elektrisch isolierenden Tonerteilchen im Bereich von 6 bis 35 Gew.-1Ja bezüglich der Gesamtmenge des Entwicklermaterials
liegt.
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ID=15916651
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