DE3012292C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schlauchkupplung für einen
hydraulischen Druckschlauch zur Verwendung bei elektro
hydraulischen Ausbausteuerungen entsprechend der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei hydraulischen und elektrohydraulischen Ausbausteuerun
gen werden zur hydraulischen Versorgung oder zur hydrauli
schen Ansteuerung der verschiedenen Arbeitszylinder hydrau
lische Druckschläuche verwendet, die auf hohe hydraulische
Arbeits- oder Steuerdrücke in der Größenordnung von etwa
200-500 bar ausgelegt sind und die mittels geeigneter
Kupplungen, z. B. Steckkupplungen, dichtend und zugfest
angeschlossen werden. Die Druckschläuche werden als Einzel
schläuche verwendet oder zu einem Schlauchbündel in einem
bewährten Mantelschlauch zusammengefaßt. Im letztgenannten
Fall erfolgt die Kupplung der mehradrigen Schlauchleitung
mittels Mehrfach-Steckkupplungen (DE-AS 20 59 576).
Bei elektrohydraulischen Ausbausteuerungen müssen zusätz
lich zu den hydraulischen Hochdruckleitungen elektrische
Schwachstromkabel im Streb verlegt werden, um die Elektro
magnetventile der baueigenen Steuergeräte zu speisen und
um bei Verwendung einer baueigenen Steuerelektronik eine
elektrische Ansteuerung von einer zentralen Strebwarte
oder im Wege der sogenannten Nachbarsteuerung zu ermög
lichen. Es versteht sich, daß bei den rauhen Betriebs
bedingungen, wie sie unter Tage anzutreffen sind, nur bewehrte
Kabel verwendet werden können. Bekannt sind für diese Zwecke
z. B. stahlumflochtene Schlauchkabel.
Die Vielzahl der bei elektrohydraulischen Ausbausteuerungen
benötigten hydraulischen Druckschläuche und elektrischen Kabel
nebst ihren Kupplungen und elektrischen Verbindungen erfordert
einen beträchtlichen Aufwand.
Es ist z. B. bei hydraulischen oder pneumatischen Drucküber
tragungssystemen bekannt, elektrische Leitungen, die aus
blanken Leitungsdrähten oder isolierten elektrischen Kabeln
bzw. Leitungsadern bestehen, im Inneren von Rohren oder
Schläuchen aus Kunststoff oder Gummi zu verlegen, wobei
auch eine Gruppe von Rohren zu einem Rohrbündel zusammen
gefaßt sein kann (DE-GM 70 34 009). Dabei werden die elektri
schen Leitungen endseitig aus den Rohren oder Schläuchen bzw.
deren Kupplungsteilen zu den elektrischen Geräten heraus
geführt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine für elektrohydraulische
Ausbausteuerungen bestimmte Schlauchkupplung von einfacher,
bergbaugerechter Ausgestaltung zu schaffen, mit der sich in
einfacher Weise die hydraulischen Druckschläuche mechanisch
und gleichzeitig die elektrischen Schwachstromleitungen
elektrisch kuppeln lassen.
Diese Aufgabe wird bei der Schlauchkupplung der gattungs
gemäßen Art erfindungsgemäß mit den im Kennzeichen des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Nach der Erfindung werden als Schutzmantel für die Aufnahme
der elektrischen Leitungsadern bzw. der elektrischen Kabel
hydraulische Druckschläuche verwendet. Dabei kann auf die
bei den hydraulischen und elektrohydraulischen Ausbausteue
rungen gebräuchlichen hydraulischen Hochdruckschläuche zurück
gegriffen werden, die für hydraulische Arbeitsdrücke von
200-500 bar ausgelegt sind. Damit ist eine den Leitungs-
und Verkabelungsaufwand mindernde Vereinheitlichung möglich.
Für die mechanisch-zugfeste Verbindung der das elektrische
Kabel aufnehmenden flexiblen Druckschläuche können dabei die
im Bergbaueinsatz bewährten, als Steckkupplungen ausgebilde
ten Schlauchkupplungen verwendet werden, die mit Hilfe ein
facher U-förmiger Steckgabeln gesichert werden. Die mechani
sche Schlauchkupplung ist zugleich als elektrische Steck
verbindung ausgebildet. Zu diesem Zweck ist in die Innen
bohrung des Steckerteils (Schlauchnippels) ein mit elektri
schen Kontaktstiften und/oder Kontaktöffnungen versehenes
elektrisches Anschlußelement lösbar und frei-drehbar ein
gesetzt, an welches die elektrischen Leitungsadern des im
Druckschlauch befindlichen Kabels elektrisch angeschlossen
werden. Die Anordnung ist so getroffen, daß beim Schließen
der mechanischen Schlauchkupplung die elektrische Steckver
bindung selbsttätig geschlossen wird. Die elektrische Steck
verbindung wird durch die sie aufnehmende mechanische Schlauch
kupplung gegen äußere Einwirkungen geschützt. Kabelbrüche wer
den zuverlässig vermieden. Das elektrische Kabel hat im Druck
schlauch so viel Bewegungsfreiheit, daß es auch bei engen
Biegungen und sonstigen stärkeren Verformungen des Druck
schlauchs nicht verletzt wird. Da das elektrische Anschluß
element lösbar in die Innenbohrung des Steckerteils der
Schlauchkupplung eingesetzt wird, ist ein einfacher Zusam
menbau möglich und auch das Herstellen der elektrischen
Anschlüsse erleichtert. Die freie Drehbarkeit des elektri
schen Anschlußelementes in der Innenbohrung des Steckerteils
verhindert unerwünschte Verdrillungen des elektrischen Kabels
bzw. seiner Leitungsadern im Druckschlauch. Es versteht sich,
daß das mit dem Steckerteil der Schlauchkupplung zusammen
wirkende Gegenkupplungsstück in seiner Steckeröffnung ein
elektrisches Anschlußteil besitzt, das komplementär zu dem
elektrischen Anschlußelement im Steckerteil ausgeführt ist,
so daß beim Schließen der Schlauchkupplung das elektrische
Anschlußelement und das komplementäre elektrische Anschluß
teil unter Herstellen der elektrischen Verbindungen zusammen
gesteckt werden.
Das elektrische Anschlußelement in der Innenbohrung des
Steckerteils der Schlauchkupplung weist zweckmäßig in kon
zentrischer Anordnung zueinander zwei durch eine Isolierung
gegeneinander isolierte elektrische Kontaktelemente auf, von
denen das Äußere aus einer Metallhülse und das Innere aus
einem Metallstift oder ebenfalls aus einer Metallhülse be
steht. Das elektrische Anschlußteil im Gegenkupplungsstück
der Schlauchkupplung wird entsprechend komplementär ausge
führt.
Die elektrischen Leitungsadern des Kabels lassen sich ohne
weiteres in den Druckschlauch einziehen und haben innerhalb
des Druckschlauchs ausreichende Bewegungsfreiheit, so daß
sie auch bei engeren Schlauchbiegungen nicht reißen können.
Vorzugsweise ist der Nenndurchmesser des Druckschlauchs um
mindestens 1-2 mm größer als der Kabeldurchmesser.
Der das elektrische Kabel aufnehmende Druckschlauch kann, falls
erwünscht, auch unter dem Innendruck eines pneumatischen oder
hydraulischen Druckmediums stehen. Das Druckmedium kann ein
Schutzgas oder das zu Steuerungszwecken oder zur Versorgung
der hydraulischen Verbraucher der elektrohydraulischen Ausbau
steuerung dienende hydraulische Hochdruckmedium sein. Im letzt
genannten Fall dient der Druckschlauch also nicht nur als
Schutzschlauch für das elektrische Kabel, sondern zugleich
auch als Leitungsschlauch für das Druckmedium.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung bildet
der Druckschlauch mit dem darin befindlichen elektrischen
Kabel die Leitungsader eines in einem flexiblen Mantelschlauch
angeordneten Schlauchbündels, wobei die Leitungsadern des
Schlauchbündels mit den an ihren Enden angeordneten Stecker
teilen in einem gemeinsamen Kupplungsteil der als Mehrfach-
Steckkupplung ausgebildeten Kupplungsarmatur angeschlossen
sind. Dabei kann die Anordnung mit Vorteil so getroffen wer
den, daß mindestens eine Leitungsader des Schlauchbündels zur
Fortleitung eines Druckmediums dient, während mindestens eine
weitere Leitungsader des Schlauchbündels ein elektrisches
Kabel aufnimmt, also den Schutzschlauch für das elektrische
Kabel bildet.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit den in der
Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In
der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schlauchkupplung
teilweise im Schnitt im entkuppelten
Zustand;
Fig. 2 und 3 in der Schnittdarstellung der Fig. 1
geänderte Ausführungsbeispiele der
Erfindung;
Fig. 4 im Schnitt ein Schlauchbündel mit
einer Mehrfach-Steckkupplung, wobei
mindestens eine Schlauchader des
Schlauchbündels als Schutzschlauch
für ein elektrisches Kabel dient;
Fig. 5 im Schnitt das Gegenkupplungsstück
zu der Mehrfach-Steckkupplung der
Fig. 4.
In der Zeichnung ist mit 10 ein mit einer Isolierung versehe
nes elektrisches Kabel herkömmlicher Art bezeichnet, wie es
als Schwachstromkabel bei elektrohydraulischen Ausbausteue
rungen Verwendung findet. Die beiden Leitungsadern des
flexiblen Kabels 10 sind mit 11 und 12 bezeichnet. Das Kabel
hat z. B. einen Durchmesser von 8-10 mm.
Als Schutzmantel für das Kabel 10 dient ein Druckschlauch 13
der bei hydraulischen Ausbausystemen üblichen Art. Solche
hydraulischen Druckschläuche, wie sie bei elektrohydrauli
schen Ausbausteuerungen Verwendung finden, sind im allgemei
nen für Drücke von 200-500 bar ausgelegt. Sie weisen übli
cherweise eine in dem Gummi oder gummiartigen Schlauchmaterial
eingebettete Stahlgewebeeinlage od. dgl. auf. Der Nenndurch
messer des Druckschlauches 13 ist zumindest um 1-2 mm größer
als die Stärke des elektrischen Kabels 10. Letzteres läßt sich
daher vom Schlauchende her frei in den Druckschlauch 13 ein
führen und durch den Schlauch hindurchziehen.
Wie Fig. 1 zeigt, ist am Ende des Druckschlauches 13 ein Kupp
lungsteil 14 einer an sich bekannten hydraulischen Schlauch
kupplung befestigt. Das Kupplungsteil 14 ist z. B. mittels
einer Klemmhülse 15 zugfest am Druckschlauch 13 angeschlos
sen. Es weist ein zapfenförmiges Steckerteil 16 auf, welches
in einer Ringnut 17 einen O-Ring 18 trägt. Im Abstand hinter
dem O-Ring 18 ist eine halbkreisförmige Nut 19 angeordnet.
Das aus einem Mutterteil bzw. aus einer Muffe od. dgl. be
stehende Gegenkupplungsstück 20 der als Steckkupplung aus
geführten Schlauchkupplung ist z. B. an einem Gehäuse 21
mittels einer Schraubverbindung 22 befestigt. Es weist eine
mehrfach gestufte Innenbohrung 23 mit einer halbkreisförmi
gen Nut 24 auf. Um den als Schutzschlauch für das Kabel 10
dienenden Druckschlauch 13 mechanisch-zugfest am Gehäuse 21
anzuschließen, wird das Steckerteil 16 des Kupplungsteils
14 in die Innenbohrung 23 des Gegenkupplungsstücks 20 ein
geführt. Anschließend wird in bekannter Weise eine U-förmige
Steckgabel in die sich deckenden Nuten 19, 24 von außen ein
geführt, wodurch die Schlauchkupplung geschlossen, d. h. das
Kupplungsteil 14 zugfest am Gegenkupplungsstück 20 festgelegt
wird. Der O-Ring 18 bildet dabei die Innendichtung der Steck
kupplung.
Die im Aufbau bekannte Schlauchkupplung 14, 20 dient zugleich
als elektrische Kupplung, über welche die Leitungsadern 11 und
12 bzw. 11′ und 12′ zweier Kabelabschnitte 10 und 10′ elektrisch
verbunden werden. Das Kupplungsteil 14 bzw. sein Steckerteil 16
ist zu diesem Zweck mit einem elektrischen Anschlußelement 26
versehen, welches als Zusatzstück in die axiale Innenbohrung
27 des Steckerteils 16 lösbar und frei-drehbar eingesteckt ist.
Das Anschlußelement 26 ist durch Abstützung z. B. an der Stirn
fläche 28 des Steckerteils 16 axial unverschieblich gehalten.
Es besteht aus einer Metallhülse 29 und einem in dieser an
geordneten Metallstift 30, wobei zwischen diesen Teilen eine
Isolierung 31 angeordnet ist. Die Leitungsadern 11 und 12 des
in dem Druckschlauch 13 befindlichen Kabels 10 sind, wie bei
32 und 33 angedeutet, mit den elektrischen Steckerteilen 29,
30 des Anschlußelementes 26 elektrisch verbunden. Das Anschluß
element 26 ist seinerseits als Steckteil in der Innenbohrung
27 gehalten. Zur Isolierung des Anschlußteils 31 gegenüber
dem Steckerteil 16 ist eine Isolierhülse 34 in die Innen
bohrung 27 eingesteckt. Die Isolierhülse 34 kann aber auch
mit dem elektrischen Anschlußelement 26 bzw. seiner Metall
hülse 29 fest verbunden sein.
Das muffenartige Gegenkupplungsstück 20 weist ein ebenfalls
als Steckerteil ausgebildetes elektrisches Anschlußteil 35
auf, welches aus einer metallenen Außenhülse 36 und einer
koaxial in dieser angeordneten metallenen Innenhülse 37 so
wie einer zwischen diesen beiden Hülsen angeordneten Isolie
rung 38 besteht. An den Steckerhülsen 36, 37 sind die Lei
tungsadern 11′, 12′ des Kabelabschnittes 10′ elektrisch an
geschlossen, wie bei 32′ bzw. 33′ dargestellt ist.
Beim Schließen der Schlauchkupplung, d. h. beim Einführen ihres
Steckerteils 16 in die Innenbohrung 23 des Gegenkupplungsstücks
20, schiebt sich der elektrische Steckerzapfen bzw. Metallstift
30 in die Stecker- bzw. Innenhülse 37 und zugleich die Metall
hülse 29 in die Stecker- bzw. Außenhülse 36, wodurch der elek
trische Anschluß der Kabelabschnitte 10, 10′ selbsttätig her
gestellt wird. Wie oben erwähnt, wird die geschlossene Schlauch
kupplung 14, 20 mit Hilfe einer für diese Zwecke bekannten
Steckgabel gesichert, die von außen in die sich deckenden
Nuten 19, 24 eingeführt wird.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von
demjenigen nach Fig. 1 im wesentlichen dadurch, daß hier an
stelle des in Fig. 1 gezeigten elektrischen Anschlußelements
26 ein ebenfalls als Steckerteil ausgebildetes Anschlußele
ment 40 vorgesehen ist, welches mit einem (nicht erkennbaren)
axialen Zapfen in die Innenbohrung 27 des Steckerteils 16 der
Kupplungsarmatur 14 eingesteckt ist und sich gegen die Stirn
fläche 28 des Steckerteils 16 rückseitig abstützt. An dem
Anschlußelement 40 sind die beiden Leitungsadern 11, 12 des
Kabels 10 elektrisch angeschlossen. Beim Schließen der
Schlauchkupplung 14, 20 schieben sich die beiden Pole 41, 42
des elektrischen Anschlußelementes 40 in entsprechende
Steckeröffnungen 43, 44 eines komplementären Steckerteils 45,
welches an dem Gegenkupplungsstück 20 z. B. durch Verschrauben
befestigt ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der
jenigen nach Fig. 1 lediglich dadurch, daß das elektrische
Anschlußelement 26 und das komplementäre elektrische An
schlußteil 35 der elektrischen Steckerkupplung in ihrer
Anordnung an den Kupplungsarmaturen 14, 20 der Schlauch
kupplung vertauscht sind. Während bei Fig. 1 das als Vater
teil ausgebildete Anschlußelement 26 am Steckerteil 16 der
Kupplungsarmatur 14 und das als Mutterteil ausgebildete An
schlußteil 35 am Gegenkupplungsstück 20 der Schlauchkupplung
angeordnet ist, befindet sich bei der Ausführungsform nach
Fig. 3 das Anschlußelement 26 am Gegenkupplungsstück 20 und
entsprechend das Anschlußteil 35 in der Innenbohrung 27 des
Steckerteils 16. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die
Teile 26 und 35 der elektrischen Steckerkupplung beide voll
ständig im Inneren der Kupplungsteile 16, 20 der Schlauch
kupplung liegen, d. h. der Metallstift 30 befindet sich ge
schützt im Inneren des Gegenkupplungsstücks 20.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen nach den
Fig. 1 bis 3 bilden die elektrischen Anschlußelemente bzw.
Anschlußteile 26, 35 bzw. 40, 43 lose Bauteile, die bei Ver
wendung der hydraulischen Druckschläuche 13 als Kabel-
Schutzschlauch in die sonst unveränderten Teile 14, 20 der
Schlauchkupplung lösbar eingesteckt werden.
In Fig. 4 ist ein mehradriges Kabel dargestellt, welches in
einem flexiblen Mantelschlauch 50 ein z. B. aus vier Leitungs
adern 51 bestehendes Schlauchbündel enthält. Die Leitungs
adern 51 bestehen jeweils aus einem hydraulischen Druckschlauch
herkömmlicher Art. Mindestens einer dieser Druckschläuche bil
det einen Schutzschlauch für ein elektrisches Kabel, welches
die beiden Leitungsadern 11 und 12 aufweist. Die anderen
Druckschläuche 51 dienen zur Fortleitung eines hydraulischen
oder pneumatischen Druckmediums. Sämtliche Druckschläuche 51
liegen geschützt im Inneren des flexiblen Mantelschlauchs 50,
der endseitig über eine Muffe 52 mit einem Kupplungsteil 53
einer Mehrfach-Steckkupplung verbunden ist. Die Muffe 52 ist
endseitig mit dem Mantelschlauch 50 durch Preßsitz od. dgl.
verbunden, wobei der Mantelschlauch 50 innenseitig durch eine
Stützhülse 54 abgestützt ist, wie dies bekannt ist. Sämtliche
Leitungsadern bzw. Druckschläuche 51 weisen an ihrem Ende ein
zapfenförmiges Steckerteil 55 auf, mit dem sie in der Auf
nahmebohrung einer Halteplatte 56, zugfest jedoch drehbar
gehalten sind, die im Inneren des gehäuseartigen Kupplungs
teils 53 angeordnet und hier durch einen Sprengring 57 ge
sichert ist. Solche Mehrfach-Steckkupplungen sind bekannt.
Wesentlich ist, daß das zapfenförmige Steckerteil 55 des
jenigen Druckschlauchs 51, welcher das elektrische Kabel
aufnimmt, mit einem elektrischen Anschlußelement 26 versehen
ist, welches dem Anschlußelement 26 nach Fig. 1 entsprechen
kann.
Das z. B. an einem Gehäuse 21 befestigte Gegenkupplungsstück 58
der Mehrfach-Steckkupplung weist gemäß Fig. 5 für jedes Stecker
teil 55 eine axiale Aufnahmebohrung 59 auf. Innerhalb derjeni
gen Aufnahmebohrung 59, welche das mit dem elektrischen An
schlußelement 26 versehene Steckerteil 55 aufnimmt, ist ein
korrespondierendes elektrisches Anschlußteil 35 entsprechend
Fig. 1 angeordnet, so daß beim Schließen der Mehrfach-
Steckkupplung 53, 58 zugleich mit der Herstellung der hydrau
lischen oder pneumatischen Verbindung auch die elektrische
Verbindung an dem das elektrische Kabel mit den Leitungsadern
11, 12 aufnehmenden Druckschlauch 51 hergestellt wird. Die
Teile 53, 58 der Mehrfach-Steckkupplung werden auch hier mit
Hilfe einer U-förmigen Steckgabel gesichert, welche mit ihren
Gabelschenkeln in die in Deckung befindlichen Nuten 60, 61
der Kupplungsteile 53, 58 eingeführt wird.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen braucht
das Gegenkupplungsstück 20 bzw. 58 nicht unbedingt an einem
Gehäuse 21 angeordnet zu sein. Es kann an jedem anderen Bau
teil, z. B. auch an dem Ende eines weiteren Schlauchabschnit
tes, befestigt sein. Bei der Mehrfach-Steckkupplung nach den
Fig. 4 und 5 kann anstelle der in Fig. 1 gezeigten elektri
schen Steckkupplung mit den Teilen 26, 35 auch eine elektri
sche Steckerkupplung verwendet werden, wie sie z. B. in Fig. 2
oder 3 dargestellt ist. Um Verwindungen des im Druckschlauch
angeordneten Kabels 10 zu vermeiden, sind die elektrischen
Anschlußelemente 26, 35, 40 in der Innenbohrung 27 des be
treffenden Kupplungsteils frei drehbar angeordnet.
Claims (6)
1. Schlauchkupplung für einen hydraulischen Druckschlauch
zur Verwendung bei elektrohydraulischen Ausbausteuerun
gen, wobei im Inneren des vom Druckschlauch gebildeten
Schutzmantels ein elektrisches Kabel angeordnet ist und
die endseitig mit dem Druckschlauch verbundene Kupplungs
armatur der als Steckkupplung ausgebildeten Schlauch
kupplung aus einem Steckerteil besteht, das in eine
Steckeröffnung eines Gegenkupplungsstücks einführbar
und mittels einer Steckgabel od. dgl. im Eingriff gehal
ten ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlauchkupplung (14, 20; 53, 58) zugleich als
elektrische Steckverbindung ausgebildet ist, wobei in
der Innenbohrung (27) des Steckerteils (14) der Schlauch
kupplung ein mit elektrischen Kontaktstiften und/oder
Kontaktöffnungen versehenes elektrisches Anschlußelement
(26, 35, 40) lösbar und frei drehbar eingesetzt ist, an
welches die elektrischen Leitungsadern (11, 12) des
Kabels elektrisch angeschlossen sind.
2. Schlauchkupplung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das elektrische Anschluß
element (26, 35, 40) in konzentrischer Anordnung zuein
ander zwei durch eine Isolierung (38) gegeneinander iso
lierte Kontaktelemente aufweist, von denen das äußere
aus einer Metallhülse (29, 36) und das innere aus einem
Metallstift (30) oder ebenfalls aus einer Metallhülse
(37) besteht.
3. Schlauchkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Nenndurchmesser
des Druckschlauches (13, 51) um mindestens 1-2 mm
größer ist als der Kabeldurchmesser.
4. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
das elektrische Kabel aufnehmende Druckschlauch (13, 51)
unter dem Innendruck eines pneumatischen oder hydrauli
schen Druckmediums steht.
5. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Druckschlauch mit dem darin befindlichen elektrischen
Kabel (10) die Leitungsader (51) eines in einem flexiblen
Mantelschlauch (15) angeordneten Schlauchbündels bildet,
wobei die Leitungsadern (51) des Schlauchbündels mit den
an ihren Enden angeordneten Steckerteilen (55) an einem
gemeinsamen Kupplungsteil (53) der als Mehrfach-Steckkupplung
ausgebildeten Kupplungsarmatur angeschlossen sind.
6. Schlauchkupplung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß mindestens eine Leitungs
ader (51) des Schlauchbündels zur Fortleitung eines
Druckmediums dient, während mindestens eine weitere
Leitungsader (51) des Schlauchbündels ein elektrisches
Kabel (10) aufnimmt.
Priority Applications (6)
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Applications Claiming Priority (1)
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