DE3011622A1 - Scheiben-druckfilter - Google Patents
Scheiben-druckfilterInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
- B01D35/16—Cleaning-out devices, e.g. for removing the cake from the filter casing or for evacuating the last remnants of liquid
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Description
Die Erfindung betrifft ein Scheiben-Druckfilter mit Zentrifugal-Kuchenaustragseinrichtung
und Austragsöffnung im Gehäuseboden. In Scheiben-Druckfiltern der genannten Art sind eine Vielzahl von
Filterscheiben auf einer Hohlwelle angeordnet. Die Filterscheiben werden im Laufe der Zeit mit dem in der Flüssigkeit suspendierten
Material belegt und müssen von Zeit zu Zeit abgeschleudert werden. Die Rückstände auf den Filterscheiben fallen in der Regel
als breiige bis feste Masse an.
Bei Scheiben-Druckfiltern nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
ist es erforderlich, die Rückstände kurzfristig aus dem Gehäuse des Scheiben-Druckfilters zu entfernen, um die Stillstandszeit
zu verkürzen. Bei einer länger währenden Reinigungsperiode
müßte für eine kontinuierliche Filtration ein weiteres Filter als Betriebsfilter eingeplant sein.
Es ist bekannt, daß man im Bodenraum von Scheibendruckfiltern, die auch unter Zentrifugalreinigungsfilter bekannt sind,
rotierende Austragsschaufeln anordnen kann, siehe DE-GBM 6 809 712, die im Gegensatz zur Filterwelle wesentlich langsamer
umlaufen. Mit Hilfe eines zusätzlichen Getriebes, in der Regel ein Planetengetriebe, wird eine solche Drehzahl gewählt, die den
Rückständen nur eine solche Zentrifugalkraft erteilt, daß sie noch leicht nach unten fallen und somit in den Austragsstutzen
des Filtergefäßes gelangen. Das Vorhandensein von Vorrichtungsteilen
mit verschiedenen Drehzahlen im Filtergehäuse führt zu Relativbewegungen, d.h. zusätzliche Dichtungen im Filtergehäuse
werden unbedingt erforderlich.
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6B2BS23
Nach DE-GBM 6 ist ein Scheiben-Druckfilter bekannt, das fest an der Filterwelle angeordnete Austragsschieber aufweist.
Dabei handelt es sich um mindestens je einen außen und innen angebrachten Schieber. Diese Austragseinrichtung ist in einfacher
Weise mit der Filterhohlwelle antriebsverbunden und rotiert während der Abschleuderphase mit der hohen Drehzahl der Filterplatten. Der außen angebrachte Schieber, der die Austragsöffnung
überstreicht, ist in Drehrichtung nach vorne geneigt, um die Rückstände in die Austrittsöffnung zu pressen beim Überlaufen
derselben. Um bei sehr hohem Rückstandsanfall innerhalb einer relativ kurzen Zeit keine zu hohen Kräfte auf die Austragsschieber
wirken zu lassen, sind in den Austragsschiebern kreisrunde Durchbrüche vorgesehen, d.h. ein Teil der Rückstände tritt
durch diese Durchbrüche in den Raum hinter die Austragsschieber und wird nicht in Richtung Austragsöffnung bewegt. Diese Art der
Anordnung der Austragsschieber bewirkt ein fortwährendes nach Innen- und Auswärtsschleudern der Rückstände, die nur teilweise
beim Überstreichen des äußeren Schiebers über die Austragsöffnung aus dem Filtergehäuse befördert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Scheiben-Druckfilter
so auszubilden, daß ein fortwährendes gleichmäßiges Austragen der abgeschleuderten Rückstände gewährt wird, ohne daß ein
Teil der Rückstände mehrmals auf dem Filtergehäuseboden und um die Filterdrehachse rotiert.
Dies wird bei einem Scheiben-Druckfilter der eingangs beschriebenen
Art gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Kuchen-Austragseinrichtung aus einem Ausräumerstern mit einer Vielzahl von
Radialarmen besteht, an denen mindestens je ein Ausräumerschieber befestigt ist, wobei die äußeren Ausräumerschieber mit der Außen-
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kante voreilen und die inneren Ausräumerschieber mit der Innenkante
voreilen.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind auf je
einem Arm des Ausräumersterns mindestens ein äußerer und ein
innerer Ausräumerschieber angeordnet.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, daß die Ausräumerschieber mindestens eingängig und spiralförmig versetzt von außen nach innen an den Armen angeordnet
sind.
Um für die verschiedensten Rückstände eine optimale Austragszeit zu erreichen, sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
die Ausräumerschieber einstellbar an den Armen angeordnet, wobei das Maß der voreilenden Kanten gleich oder unterschiedlich
ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß im Bodenteil des Filtergehäuses eine Rückstandströmung
erzielt wird, die ihre maximale Materialhöhe auf dem Radius der Austragsöffnung hat. Der Rückstand wird nicht wie bei bisher
bekannten Ausführungen wechselweise von außen nach innen und umgekehrt
geworfen, um beim zufälligen Überqueren der Austragsöffnung in diese zu fallen bzw. gedrückt zu werden, sondern er
wird stetig in die Kreisringfläche über der Austragsöffnung geführt. Es fällt dann selbsttätig in die Austragsöffnung.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 Scheiben-Druckfilter im Schnitt Fig. 2 Horizontalschnitt oberhalb des Ausräumers
Fig. 3 Variante des Ausräumers in der Draufsicht
Das zylindrische Filtergehäuse 1 in Fig. 1 ist ein Druckbehälter, der senkrecht steht. Das Filterpaket besteht aus einer Zentralwelle
2, die im Deckel und im Boden des Gehäuses gelagert ist und auf der die Filterscheiben 3 mit Zwischendichtungen aufgereiht
sind.
Nach Beendigung der Filtration sind die Filterscheiben mit Filterrückständen, dem Kuchen belegt. Der Kuchen kann jetzt nachbehandelt
und dann ausgetragen werden. Zum Kuchenaustrag wird das Filterpaket durch einen externen Antrieb in Rotation versetzt, so
daß der auf den Filterscheiben 3 befindliche Kuchen infolge der Fliehkraft nach außen gegen die Wand des Gehäuses 1 geschleudert
wird. Von hier fällt der Kuchen nach unten und sammelt sich auf dem Boden 4.
Unter dem Filterpaket befindet sich der Ausräumerstern 5, der verdrehsicher mit der Zentralwelle 2 verbunden ist. Die an dem
Ausräumerstern befestigten Ausräumerschieber 6, 7, 8 sind an ihrer unteren Kante mit minimaler Toleranz der Form des Gehäusebodens
4 angepaßt.
Die Ausräumerschieber transportieren den sich auf dem unteren Boden sammelnden Kuchen in der beschriebenen Weise zur Kuchenaustragsöffnung
9. Durch diese Öffnung fällt der Kuchen aus dem Gehäuse.
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Nach Fig. 2 wird der Filterkuchen durch die äußeren Ausräumerschieber
6 in Drehrichtung zum Austragskreis und durch die inneren Schieber 7 in Drehrichtung ebenfalls zum Austragskreis
gefördert, so daß auf dem Radius der Austragsöffnung eine
Feststoffströmung mit maximaler Materialhöhe erreicht wird.
Nach Fig. 3 wird z.B. durch die zusätzlichen Ausräumerschieber der Transport des Kuchens auf dem Austragskreis unterstützt.
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Claims (1)
- eigenes Zeichen: 10073PatentansprücheScheiben-Druckfilter mit Zentrifugal-Kuchenaustragseinrichtung und Austragsöffnung im Gehäuseboden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuchenaustragseinrichtung aus einem Ausräumerstern (5) mit einer Vielzahl von Radialarmen besteht, an denen mindestens je ein Ausraumerschieber (6, 7, 8) befestigt ist, wobei die äußeren Ausraumerschieber (6) mit der Außenkante voreilen und die inneren Ausraumerschieber (7) mit der Innenkante voreilen.Scheiben-Druckfilter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß auf je einem Arm des Ausräumersterns mindestens ein äußerer (6) und ein innerer Ausraumerschieber (7) angeordnet sind.Scheiben-Druckfilter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Ausräumerschieber mindestens eingängig spiralförmig versetzt von außen nach innen auf den Armen angeordnet sind.Scheiben-Druckfilter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Ausräumerschieber (6, 7, 8) einstellbar an den Armen angeordnet sind, wobei das Maß der voreilenden Kanten gleich oder unterschiedlich ist.LPXP01001230380130040/0648
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE19803011622 DE3011622C2 (de) | 1980-03-26 | 1980-03-26 | Scheiben-Druckfilter |
| NL8100831A NL8100831A (nl) | 1980-03-26 | 1981-02-19 | Schijven-drukfilter. |
| GB8106603A GB2076682B (en) | 1980-03-26 | 1981-03-03 | Centrifugal filters |
| FR8105966A FR2479012A1 (fr) | 1980-03-26 | 1981-03-25 | Filtre a plateaux sous pression |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803011622 DE3011622C2 (de) | 1980-03-26 | 1980-03-26 | Scheiben-Druckfilter |
Publications (2)
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|---|---|
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| DE3011622C2 DE3011622C2 (de) | 1985-03-28 |
Family
ID=6098352
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803011622 Expired DE3011622C2 (de) | 1980-03-26 | 1980-03-26 | Scheiben-Druckfilter |
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| FR (1) | FR2479012A1 (de) |
| GB (1) | GB2076682B (de) |
| NL (1) | NL8100831A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3339177A1 (de) * | 1982-11-25 | 1984-07-05 | Passavant-Werke AG & Co KG, 6209 Aarbergen | Verfahren und einrichtung zum reinigen von abwasser oder aufbereiten von brauchwasser |
Families Citing this family (1)
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| IT1304403B1 (it) * | 1998-10-16 | 2001-03-19 | Filtra Di Pruni S & C S N C | Dispositivo di filtratura di sostanze liquide. |
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| CH395027A (de) * | 1962-07-09 | 1965-07-15 | Mueller Hans | Austragevorrichtung für rotierende Scheibenfilter |
| DE6809712U (de) * | 1968-12-03 | 1969-04-10 | Schenk Filterbau Gmbh | Zentrifugalreinigungsfilter |
| DE6929523U (de) * | 1969-07-24 | 1969-11-13 | Schenk Filterbau G M B H Fa | Zentrifugalreinigungsfilter |
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- 1980-03-26 DE DE19803011622 patent/DE3011622C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3011622C2 (de) | 1985-03-28 |
| FR2479012A1 (fr) | 1981-10-02 |
| NL8100831A (nl) | 1981-10-16 |
| GB2076682A (en) | 1981-12-09 |
| FR2479012B3 (de) | 1982-12-03 |
| GB2076682B (en) | 1984-08-15 |
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