DE301152C - - Google Patents
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- DE301152C DE301152C DENDAT301152D DE301152DA DE301152C DE 301152 C DE301152 C DE 301152C DE NDAT301152 D DENDAT301152 D DE NDAT301152D DE 301152D A DE301152D A DE 301152DA DE 301152 C DE301152 C DE 301152C
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- 241000209094 Oryza Species 0.000 description 3
- 235000007164 Oryza sativa Nutrition 0.000 description 3
- 235000009566 rice Nutrition 0.000 description 3
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G2/00—Vegetative propagation
- A01G2/30—Grafting
- A01G2/35—Cutting; Inserting
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Botany (AREA)
- Developmental Biology & Embryology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Confectionery (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 301152™
KLASSE 45/. GRUPPE 2,
OTTO KÜCHLER in BRAUNSCHWEIG.
Okulierwerkzeug. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1917 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Werkzeug zum Okulieren, d. h. zum Trennen
des Auges vom Edelreis und zum Übertragen dieses Auges auf einen Wildling.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einer als Beispiel dienenden Ausführungsform.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einer als Beispiel dienenden Ausführungsform.
Das als Handhabe des Werkzeuges dienende , Mittelstück b (Fig. i) besitzt eine in seiner
. Längsrichtung verlaufende Bohrung c, die so ίο nahe der Oberfläche liegt, daß sie eine schmale
offene Nut k bildet (Fig. 2). In dieser Bohrung
c wird ein an seinem oberen Ende mit einem Fingerringe d versehener, von Hand
oder durch eine Feder h in seiner Höchstlage gehaltener Stift e geführt.
Auf der Außenseite des Mittelstückes b ist ein biegsames Messer f angeordnet, dessen
Schneide zweckmäßigerweise, eine der Stammrundung entsprechende Form (Fig. 3) besitzt,
und das mit dem unteren Ende des Stiftes β durch eine in der Nut k gleitende Schraube 0
o. dgl. verbunden ist und durch den Steg i geführt wird.
An das untere Ende des Mittelstückes b schließt sich die das Okulieren ausführende
Schneidvorrichtung an. Diese besteht aus einem langgestreckten Körper α von sichelförmiger
Form, der zwecks guter Handhabung in dem gezeichneten Beispiel mit dem Mittelstück
einen stumpfen Winkel bildet. Der Körper α (Fig. 1) besitzt auf der Innenseite zwei
gegenüberliegende, zum Führen der Schneide des biegsamen Messers f bestimmte Nuten r
(Fig. 3) und einen federnden Haltestreifen g und ist an seinem Ende als T-förmiges Messer
i ausgebildet.
Der federnde Haltestreifen g ragt, wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, etwas in den von
dem Körper α gebildeten Hohlraum hinein.
Die Handhabung des Apparates geschieht auf folgende Weise.
Die Vorrichtung wird so an das Edelreis angesetzt, daß das zu übertragende Auge in
den halbkreisförmigen Raum des Körpers a und gegen das Ende des federnden Halte-Streifens
g gelangt. Durch Herabdrücken des Stiftes e bewegt sich das Messer f nach unten.
Hierdurch wird das Auge vom Reis abgetrennt und gelangt zwischen den Haltestreifen
g und das Messer f, wo es durch die Federwirkung des Streifens g festgeklemmt wird.
Man bringt nun das Werkzeug an den zu veredelnden Stamm, drückt das als Messer I ausgebildete
Ende des Körpers α gegen die Rinde und führt diesen durch den entstandenen
Schnitt unter diese. Nach Loslassen des Stiftes β wird er durch die Feder h in seine Höchstlage
zurückgedrängt und hebt das Messer f, wodurch das Auge freigegeben wird. Da der
Haltestreifen g etwas in den Körper α hineinragt, drückt er infolge seiner Federwirkung
das Auge fest an den Stamm. Das Werkzeug kann nun aus der Rinde entfernt werden.
Besitzt das Werkzeug die Feder h nicht, so muß das Heben des Stiftes e von Hand aus
erfolgen.
Um ein sicheres Halten des Werkzeuges zu ermöglichen, versieht man das Mitfelstück b
zweckmäßigerweise mit Halteringen q.
Um nicht für jede Stärke der zu veredelnden Wildlinge ein besonderes Werkzeug zu benötigen,
kann der Körper α auswechselbar sein.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ίο ι. Okulierwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Handhabe dienendes Mittelstück (δ) in seiner Verlängerung als Schneidevorrichtung (a) ausgebildet ist und in einer Nut (k) einen Stift (e) führt, an dem unten ein biegsames Messer (f) angebracht ist, gegen welches nach dem Schnitt ein federnder Haltestreifen (g) drückt.
- 2.· Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame Messer (f) in an der Innenseite der Schneidevorrichtung (a) vorgesehenen gegenüberliegenden Nuten geführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301152C true DE301152C (de) |
Family
ID=555071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301152D Active DE301152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301152C (de) |
-
0
- DE DENDAT301152D patent/DE301152C/de active Active
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