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DE3010805C2 - Maschine zum Nachbearbeiten feingeläppter Werkstücke - Google Patents

Maschine zum Nachbearbeiten feingeläppter Werkstücke

Info

Publication number
DE3010805C2
DE3010805C2 DE3010805A DE3010805A DE3010805C2 DE 3010805 C2 DE3010805 C2 DE 3010805C2 DE 3010805 A DE3010805 A DE 3010805A DE 3010805 A DE3010805 A DE 3010805A DE 3010805 C2 DE3010805 C2 DE 3010805C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lapping plate
lapping
machine
working surface
reworking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3010805A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3010805A1 (de
Inventor
Shigeru Hirakata Osaka Kondo
Taketoshi Ibaraki Osaka Yonezawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Publication of DE3010805A1 publication Critical patent/DE3010805A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3010805C2 publication Critical patent/DE3010805C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B37/00Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/04Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces
    • B24B37/07Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool
    • B24B37/10Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool for single side lapping
    • B24B37/102Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool for single side lapping the workpieces or work carriers being able to rotate freely due to a frictional contact with the lapping tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zum Feinläppen genügt bereits ein einziges, im Läppmittel enthaltenes übergroßes Schleifmittelkorn, um, wenn es zwischen die zu bearbeitende Werkstückoberfläche und die Läpp-Platte gerät, die Werkstückoberfläche zu beschädigen, da dieses Korn zwischen den genannten, einander gegenüberliegenden Oberflächen zerrieben wird und dabei das Werkstück verkratzt.
Es ist daher vorgeschlagen worden (japanische Abstracts Nr. 52-1 20 494 und 53-49 396), einerseits die maximale Größe der verwendeten Schleifmittelkörner zu begrenzen und andererseits zwischen den beiden, genannten Oberflächen einen hydrodynamischen Druck im Läppmittel herzustellen, welcher selbsttätig die beiden genannten Oberflächen auf Distanz hält, wobei diese Distanz größer ist als die Korngröße des größten, zulässigen Schleifmittelkornes. Eine Beschädigung der Werkstückoberfläche durch ein an dieser zerriebenes Schleifmittelkorn ist somit ausgeschlossen.
Die Durchführung dieses Verfahrens mittels einer bekannten, eingangs genannten Maschine (US-PS 29 83 086) ist jedoch nicht ohne weiteres möglich. Zwar sind bei dieser Maschine die Werkstückhalter als ein >n jeweils nach oben offener Hohlzylinder ausgebildet, in dessen Innerem Gewichte zum Einstellen der erforderlichen Belastung untergebracht werden können, so daß eine Verschmutzung des Schleifmittels beim Einsetzen und Entnehmen der Gewichte ausgeschlossen ist, doch es hat sich gezeigt, daß die bekannte Maschine einerseits nicht zur Verwendung der zum Aufbau eines hydrodynamischen Drucks erforderlichen, dünnflüssigen Schleifmittel eingerichtet ist, und andererseits nach Vornahme entsprechender Änderungen noch immer mi Kratzer in den Werkstückoberflächen festgestellt werden konnten.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die genannte Maschine dahingehend weiterzubilden, daß das Auftreten von Kratzern beim Fciniäppcn jener >m Werkstückoberflächen unter Nutzung des eingangs genannten Verfahrens noch weiter verringert wird.
Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des neuen Anspruchs 1 gelöst
Hierbei ist zunächst die Läpp-Platte von einer an ihrem Außenumfang abgediente! angebrachten und insoweit ah sich bereits aus dem J P-Abstract 53-49 396 bekannten Wand umgeben, um die Verwendung eines dünnflüssigen Mittels zu gestatten, welches ohne diese Wand von der Läpp-Platte abfließen würde.
Ferner.findet die Abstützung der hohlzylindrischen Werkstückhalter nicht an deren Außenumfang, sondern an deren Innenumfang statt, so daß Abrieb, der sich durch die Abstützung der Werkzeughalter ergeben kann, nicht mehr ins Läppmittel fällt, sondern im Inneren der unten geschlossenen Hohlzylinder bleibt.
Besonders wesentlich ist aber das Einstellen einer genau definierten Oberflächenrauhigkeit an der Arbeitsoberfläche der Läppscheibe, denn in der An- und Auslaufphase, in welcher die Relativbewegung zwischen Werkstückoberfläche und Läpp-Platte noch gering ist, liegen die genannten Flächen entweder noch auf oder haben sich noch nicht um einen Abstand voneinander entfernt, der der größten zulässigen Korngröße der Schleifmittelkörner entspricht In diesem Stadium können besonders leicht Kratzer auftreten.
Deshalb wird erfindungsgemäß eine Oberflächenrauhigkeit in der Läpp-Platte gefordert, die größer ist als die größte zulässige Schleifmittel-Korngröße. Ein Schleifmittelkorn, das vor Herstellen des vollen hydrodynamischen Drucks zwischen die genannten Flächen gelangt, kann somit leicht in eine Vertiefung der Läpp-Platte abgedrängt werden. Gleichzeitig hat aber die Oberflächenrauhigkeit die Wirkung, den Aufbau des hydrodynamischen Drucks entscheidend zu steigern, so daß bereits bei geringer Relativgeschwindigkeit zwischen den genannten Oberflächen der volle hydrodynamische Druck und somit auch der volle Arbeitsabstand hergestellt sind.
Die Herstellung des hydrodynamischen Drucks einerseits und die Abführung von Schleifabfall andererseits wird noch dadurch gefördert, daß gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung Nuten in der Läpp-Platte angeordnet sind.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ausschnittweise die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Läppmaschine und
F i g. 2 einen Vertikalschnitt durch die Maschine nach Fig. 1.
Die Läppmaschine gemäß F i g. 1 und 2 hat eine ebene Läpp-Platte 19, der eine Werkstückhalteplatte 5 zugeordnet ist, wie sie auch beim Vorläppen angewendet wird, um gleichdicke Werkstücke zu erhalten.
Im Maschinengestell 15 ist die mit Nuten 20 versehene Läpp-Platte 19 gelagert. Die Läpp-Platte 19 ist mit vertikalen, über ihre Arbeitsfläche hinausragenden Seitenwänden 16 und 17 versehen, wobei zwischen den Wänden 16,17 und der Platte 19 ein Dichtmaterial 18 vorgesehen ist, um ein Weglaufen der Läppflüssigkeit zu verhindern. Die Läpp-Platte 19 ist aus einem Material hergestellt, welches korrosionsunempfindlich und dicht ist, wie beispielsweise Zinn oder nichtrostender Stahl. Die Läpp-Platte 19 wird durch einen im Maschinengestell 15 untergebrachten Motor gedreht. Die in der Oberfläche der Läpp-Platte 19 vorhandenen Nuten 20 sind mit einem konstanten Abstand bzw. einer konstanten Steigung ausgebildet. Obwohl die in F i g. 2 dargestellten Nuten 20 koaxiale kreisförmige Rillen sind (mit einem Rillenabstand von 2 mm, einer Tiefe von
1 mm und einer Oberflächenrauhigkeit an den vorstehenden Teilen der Rillen von 5 bis 20 μπι), können sie auch spiralförmig ausgebildet sein.
Die Oberflächenrauhigkeit der Läpp-Platte 20 beträgt zweckmäßigerweise 5 bis 20 μητ.
Auf dem Maschinenbett 15 ist eine Säule 21 angeordnet, an welcher ein Schlittenteil 22 geführt ist Das Schlittenteil 22 ist auf der Säule 21 drehbar und vertikal verschiebbar. Die Bewegung des Schlittenteils 22 wird mittels einer in das Teil 22 geschraubten Klemmschraube 23 und mittels Führungsnuien 24 bis 26 eingestellt und reguliert, die in der Säule 21 ausgebildet sind. Ein Halter 28 ist über einen Kragarm 27 an dem Schlittenteil 22 angebracht Ein Paar frei drehbar gelagerter Rollen 29 ist an dem Halter 28 angebracht Die Werkstücke 4 werden an der Unterseite der Werkstückhalteplatte 5 angebracht, nachdem sie vorher mit Diamant-Läppkörnern (3 μιη) grob- und feingeläppt worden sind. Ein zylindrischer Hohlkörper 30 und die Wericstückhaheplatte 5 sind mittels einer Schraube miteinander verbunden. Der Hohlkörper 30 und die Werkstückhalteplatte 5 können jedoch auch aus einem Teil hergestellt sein. Dabei sind der Außenumfang des Hohlkörpers 30 und der Werkstückhalteplatte 5 vorzugsweise gleich groß. Die an dem Halter 28 angebrachten Roüen liegen an der Innenfläche des Hohlkörpers 30 an.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Nachbearbeiten der Oberfläche feingeläppter, ebener Werkstücke durch deren Bewegung relativ zur Arbeitsoberfläche einer Läpp-Platte, mit einer drehangetriebenen Läpp-Platte und einem zylindrischen und drehbaren Werkstückhalter, der sich gegen am Maschinengestell ortsfest gelagerte Rollen abstützt und als ein nach oben offener, zylindrischer Hohlkörper ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Läpp-Platte (19) von einer an ihrem Außenumfang abgedichtet angebrachten Wand (16) umgeben ist, die sich nach oben über die Arbeitsoberfläche der Läpp-Platte (19) hinauserstreckt, daß der Werk-Stückhalter (5, 30) an den Rollen (29) mit seiner Innenurr.iangsfläche anliegt und daß die Rauhigkeit eier Arbeitsoberfläche der Läppscheibe 5 bis 20 μπι beträgt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Arbeitsoberfläche der Läpp-Platte (19) Nuten (20) ausgebildet sind.
DE3010805A 1979-03-20 1980-03-20 Maschine zum Nachbearbeiten feingeläppter Werkstücke Expired DE3010805C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1979036640U JPS632291Y2 (de) 1979-03-20 1979-03-20

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3010805A1 DE3010805A1 (de) 1980-09-25
DE3010805C2 true DE3010805C2 (de) 1984-04-05

Family

ID=12475433

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3010805A Expired DE3010805C2 (de) 1979-03-20 1980-03-20 Maschine zum Nachbearbeiten feingeläppter Werkstücke

Country Status (3)

Country Link
JP (1) JPS632291Y2 (de)
AT (1) AT368925B (de)
DE (1) DE3010805C2 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
ATA148880A (de) 1982-04-15
JPS55138057U (de) 1980-10-01
JPS632291Y2 (de) 1988-01-20
AT368925B (de) 1982-11-25
DE3010805A1 (de) 1980-09-25

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