DE3010884A1 - Lagereinrichtung - Google Patents
LagereinrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Lagereinrichtung für identifizierbare,
wahllos einzeln abrufbare Stückgüter, insbesondere Lagerbehälter,mit einem zumindest einen Förderer
umfassenden Lager, einer Eingabestation und einer Ausgabestation.
Lager der vorstehend bezeichneten Art sind in der Praxit;
in unterschiedlichen Bauweisen und mit unterschiedlichen Fördereinrichtungen bekannt/ wobei große Lagerkapazitäten regelmäßig auch mit sehr großen Raumanforderungen
einhergehen. Weiterhin sind Lagereinrichtungen großer Kapazität und.hoher Speicherdichte regelmäßig mit dem
Nachteil langer Zugriffszeiten behaftet.
Die Erfindung hat 'die Aufgabe, eine Lagereinrichtung, ζ.Ε
ein Zwischenlager für den industriellen Fertigungs-Ablauf zu schaffen, das eine hohe Kapazität und eine
hohe Speicherdichte mit einer relativ kurzen Zugriffszeit verbindet, und einfache überschaubare Ein- und
Ausgabevorgänge sowie insbesondere auch rechnergesteuerte Lagerabläufe erleichtert.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe von einer Lagereinrichtung der Eingangs bezeichneten Art ausgehend dadurch
gelöst, daß das Lager durch einen endlos umlaufenden Förderer gebildet wird, der in zumindest einer
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Ebene in parallel nebeneinanderliegenden Mäander-Schleifen geführt ist und eine Mehrzahl den nebeneinanderliegenden
Stirnbögen der Schleifen zugeordneter, mit der Ausgabestation verbundener Entnahmevorrichtungen aufweist.
Die Lagerfläche wird damit insgesamt durch einen endlos umlaufenden Förderer bestimmt, der in beliebiger herkömmlicher
Form ausgebildet sein kann, z.B. als Band-, Ke-tten- oder Rollenförderer, und der gewährleistet, daß
der gesamte Lagerinhalt rollierend umgesetzt wird. Diese Rollieren schafft in Verbindung mit der einbahnigen Ausbildung
des Förderers eine überaus einfache und gut überschaubare Eingabemöglichkeit, da eine einzige Eingabestelle
zum Förderer genügt, das gesamte Lager zu beschicken.
Wenngleich ein solcher in parallel nebeneinanderliegenden Mäander-Schleifen geführter Förderer weitgehend
"flächendeckend" geführt sein kann und nur geringe Platzverluste für die Einrichtung selbst bedingt, ist die sich
daraus ergebende hohe Speicherdichte auch bei großer Speicherkapazität hier nicht mit hohen Zugriffszeiten
verbunden. Zwar' läßt sich nicht jedes Stückgut zu jedem Augenblick greifen, da jeweils nur ein Speicherplatz jeder
Schleife - nämlich der an der Stirnseite der Schleife befindliche Speicherplatz - greifbar ist. Der Förderer
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bringt aber auch die übrigen Speicherplätze in begrenzter ihrer Aufeinanderfolge entsprechender Zeit an die Stirnseiten
der Schleifen, an denen sie zugänglich sind.
Vorzugsweise erhält jede Schleife eine stirnseitig angeordnete Entnahmevorrichtung, wenngleich selbstverständlic
bei geringeren Anforderungen an die Zugriffszeit auch eine Teilbeaufschlagung der Schleifen mit Entnahmevorrichtungen
ausreichend sein kann.
Die Lagereinrichtung ist grundsätzlich im einfachsten FaI
mit nur einer Ebene ausführbar, für hohe Speicherkapazitäten
wird nach Möglichkeit jedoch vorgesehen werden, daß der Förderer überaiehrere übereinanderliegende Ebenen
geführt ist. Dabei können die Mäanderschleifen in allen
Ebenen deckungsgleich übereinanderliegen und gleichsinnig durchlaufen werden, wodurch sich überaus einfache Stützkonstruktionen
und Antriebe ergeben, allerdings relativ lange Schrägverbindungen zwischen den Ebenen hinzunehmen sind. Es können aber auch die Ebenen jeweils wechselweise
gegensinnig durchlaufen werden, wobei sich überaus kurze Anschlüsse zwischen den Ebenen ergeben, da der
Förderer am Endrand einer jeweiligen Ebene den Anfang der nächsten Ebene einfach durch den übergang nach oben oder
unten findet.
Ein ganz besonderer Vorzug dos Systems liegt in der Möglichkeit,
den Zugriff über die Entnahmevorrichtunr'en zu
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— ο —
steuern und zu koordinieren. So erlaubt es die bei einem Endlos-Förderer sich zwangsläufig ergebende Reihenfolge,
die einzelnen Stückgüter nach ihrer Position zu identifizieren und bei Bedarf auszuwerfen. Bei gekennzeichneten
Stückgütern, etwa Lagerbehältern, läßt sich grundsätzlich mit einer einmaligen Erkennung und Abspeicherung der
PDS -ition auf dem Band jedes Stück einzeln entnehmen, sobald es die entsprechende Position einer Entnahmevorrichtung an einer Schleifen-Stirnseite erreicht hat. Beispiel! weise läßt sich über einen Prozessrechner eine Anfangsposition eines jeden Teils und zu gegebener Zeit auch die momentane Position, über die Laufzeit bzw. den Laufweg
gekoppelt, zu einer gezielten Entnahme verwerten.
die einzelnen Stückgüter nach ihrer Position zu identifizieren und bei Bedarf auszuwerfen. Bei gekennzeichneten
Stückgütern, etwa Lagerbehältern, läßt sich grundsätzlich mit einer einmaligen Erkennung und Abspeicherung der
PDS -ition auf dem Band jedes Stück einzeln entnehmen, sobald es die entsprechende Position einer Entnahmevorrichtung an einer Schleifen-Stirnseite erreicht hat. Beispiel! weise läßt sich über einen Prozessrechner eine Anfangsposition eines jeden Teils und zu gegebener Zeit auch die momentane Position, über die Laufzeit bzw. den Laufweg
gekoppelt, zu einer gezielten Entnahme verwerten.
Vorzugsweise erhält die Lagereinrichtung jedoch eine
Mehrzahl von jeweils den Entnahmevorrichtungen zugeordneten Lesern für Stückgut-Kodierungen, so daß ein bestimmte: Stückgut oder ein Stückgut bestimmter Art anhand der
Kodierung zur Ausgabe angefoidart werden kann und über
eine Entnahmevorrichtung ausgeworfen wird, sobald ein
solches Stückgut eine Entnahmevorrichtung erreicht.
Mehrzahl von jeweils den Entnahmevorrichtungen zugeordneten Lesern für Stückgut-Kodierungen, so daß ein bestimmte: Stückgut oder ein Stückgut bestimmter Art anhand der
Kodierung zur Ausgabe angefoidart werden kann und über
eine Entnahmevorrichtung ausgeworfen wird, sobald ein
solches Stückgut eine Entnahmevorrichtung erreicht.
Zur Speicherung einer Entnahme-Anforderung, zum Lesen
von Kodierungen/ zur Auswahl einer Entnahmevorrichtung
für den Fall, daß mehrere gleichartige Stückgüter in eine Entnahrueposition gelangen, und zur Steuerung zeit- oder
folgegerechter Ausgabeabläufe kann mit Vorteil ein Prozess
von Kodierungen/ zur Auswahl einer Entnahmevorrichtung
für den Fall, daß mehrere gleichartige Stückgüter in eine Entnahrueposition gelangen, und zur Steuerung zeit- oder
folgegerechter Ausgabeabläufe kann mit Vorteil ein Prozess
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rechner eingesetzt werden, der auch weitere KontrollunäSteuerfunktionen,
wie z.B. eine Eingabeüberwachung und eine laufende Erfassung des Lagerinhalts, wahrnehmen kann
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung
anhand einer Zeich-nung näher erläutert ist. In der Zeich nung zeigen in jeweils stark schematisierter Form:
Fig. 1 Draufsicht auf eine Lagereinrichtung Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 Ansicht in Richtung des Pfeils III in Fig. 1.
Die in der Zeichnung dargestellte Lagereinrichtung wird zum räumlich überwiegenden Teil von einem (nicht in seinen
konstruktiven Einzelheiten sondern lediglich von seinem wesentlichen Teil dargestellten) endlos umlaufenden
Förderer 1, bestimmt. Dieser Förderer kann in beliebiger bekannter Weise ausgebildet sein, etwa in Form eines
Band- oder Kettenförderers, einer Rollen- oder Röllchenbahn
usw. und muß auch nicht notwendig einheitlich ausgebildet sein, sondern kann abschnittsweise aus unterschiedlichen
Elementen, angetrieben oder nicht angetrieben, bestehen. Der Förderer 1 soll eine hohe Zahl von
Stückgütern, insbesondere von Verpackungselementen wie Kästen oder Behälter , mit hoher Speicherdichte aufnehmen
und in einem ständigen rollierenden Transport halten
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können. Hierzu ist der Förderer, wie aus Fig. 1 ersichtlich, in hin- und hergehenden Mäanderschleifen 2 geführt
wie sie etwa auch bei Heizdrähten oder Heizleitern angeordnet werden. Da der zur Verfügung stehende Raum weites
gehend durch zueinander parallele, auf minimale!Abstand
auslegbare Bahnabschnitte des Förderers eingenommen wird ergibt sich innerhalb der Ebene eine denkbar gute
Flächennutzung. Dieses Schleifenmuster ist auch ohne weiteres zu einem endlosen Linienzug mit einer außenseitigen
Rückführung zwischen der ersten und der letzten Schleife zu schließen. In dieser Weise könnte das aus
der Draufsicht gemäß Fig. 1 erkennbare Anordnungsmuster auch für ein in nur einer Ebene angeordnetes Lager verwendet
werden.
Vorzugsweise wird eine gute Raumnutzung und eine höhere Speicherdichte dadurch angestrebt, daß sich das Lager
über mehrere Ebenen 3 erstreckt, wobei der Förderer die Ebenen nacheinander durchläuft. Das Verbindungsschema
ist insbesondere aus Fig. 2 zu erkennen.
Die Ebenen 3 werden danach aufeinanderfolgend von dem Förderer von oben nach unten durchlaufen, wobei der am
Ende einer Ebene angekommene Förderer über Schrägabschnitte 4 zur nächst unteren Ebene übergeht. Diese
Schrägabschnitte 4 liegen deckungsgleich untereinander. Nach Durchlaufen der untersten. Ebene wird der Förderer
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zum Anfang der obersten Ebene zurückgeführt und zwar
über e'nen entsprechend steiler ansteigenden Schrägabschnitt
5. Damit ergibt sich ein überaus einfaches Fördererschema, da die parallelen Schleifen in den übereinanderliegenden
Ebenen deckungsgleich angeordnet sind und gleichsinnig durchlaufen werden. Ein solches Schema
erlaubt auch einfache, robuste, raumsparende und übersieht:!
icho Fördererkonstruktionen.
Gleichwohl ist die Lager-einrichtung gemäß der Erfindung
auf solche Förderer-Verläufe nicht festgelegt. Es versteht sind, daß dann, wenn man die Förderer-Schleifen in
den übereinanderliegenden Ebenen etwa in der in Fig. 1 gezeigten Art anordnet, aber von Ebene zu Ebene einen
gegensinnigen Durchlauf vorschreibt, eine überaus kurze Verbindung zwischen den Ebenen entsteht, da Ar fangs- und
Endbahn benachbarter Ebenen übereinanderliegen.
Es versteht sich weiter, daß dann, wenn etwa ein relativ,
steil ansteigender Förderer 5 vermieden werden soll, durchaus auch eine verschachtelte Folge der Ebenenvorgesehen werden kann, in der der Förderer zum Beispiel zunächst
jede zweite Ebene absteigend durchläuft und dann aufsteigend die dazwischenliegenden Ebenen erfaßt.
Das Grundkonzept des mit einem endlos umlaufenden Fördere
1 fortgesetzt umgewälzten Lagers schafft zunächst einmal
eine überaus einfache Eingabe. da e,s schon gonügt f ..irsj.en.dr.
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BAD ORIGINAL.
einen Punkt des Förderers 1 zu erreichen, um diesen vollständig zu beschicken. Es bedarf also nicht eines verzweigten
oder beweglichen Zubringersystems, um die einzelnen Lagerplätze zu erreichen, vielmehr werden die
Lagerplätze an der Eingabestation vorbeigeführt und sind damit erreichbar. Zur Vergrößerung der Eingabeleistung
können selbstverständlich mehrere Eingabestationen vorgesehen werden, die zweckmäßigeinen auf die Länge des Förderers
bezogenen großen Abstand voneinander haben, doch ist gerade die Möglichkeit, auch für einen relativ großen
Lagerdurchsatz mit einer einzigen Eingabestation auszukommen, von besonderem Interesse.
Im vorliegenden Fall umfaßt die mit einer Position 6 umrissene Eingabestation,deren Einzelheiten nicht näher
dargestellt sind, -ein Eingabeband 7 und einen Eingabeleser 8. Das Eingabeband 7 läuft in den Förderer 5 bei. 9
ein, welcher danach die erste Schleife der obersten Ebene zu einem ebenenweisen Durchlauf durch das Lager von oben
nach unter erreicht. Damit wird ein neu eingegebenes Stückgut zunächst in der Darstellung gemäß Fig. 2 sämtliche
Schleifen .der obersten Ebene von links nach rechts und danach in gleichem Sinne die darunter liegenden Ebenen
nacheinander durchlaufen. Diese ansch-auliche Reihenfolge ist allerdings keineswegs zwingend vorgegeben, denn
bei dem Endlos-Förderer ist eine Eingabe an jeder beliebigen zugänglichen Stolle möglich.
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Der Eingabeleser 8 kann irgendein Kontrollorgan mit verschiedenen Funktionen sein, im vorliegenden Fall soll es
ein Code-Leser sein, der Kodierungen, insbesondere Streifen-Kodierungen an Behältern liest, die Lesbarkeit der
Kodierungen prüft und die kodierte Eingabe einem (nicht dargestellten) Rechner zuführt. Ein unlesbar oder (aufgrund
üblicher Prüfziffern) erkennbar fehlerhaft kodiertes Stückgut kann gestopt oderausgeworfen werden. Andernfalls
läuft das Stückgut in den Förderer ein, wobei die Eingabe von dem Rechner zum lagärbestand (gegebenenfalls
mit Eingabeposition und Eingabezeit) gespeichert wird. Der Rechner kann dann eine laufende Überwachung des
Lagerbestands durchführen.
Während üblicherweise Lager mit hoher Kapazität und Speicherdichte mit relativ großen Zugriffszeiten behaftet
sind,ist die Zugriffszeit zum vorliegenden Lager
relativ kurz, d.h. maximal der Laufzeit des Förderers über eine Schleife (etwa gleich zwei Bahnen) und im Mitte
der Laufzeit des Förderers etwa über eine Bahn entsprechend. Es ist nämlich dafür gesorgt, daß der Förderer
am Ende jeder Schleife zugänglich ist und eine Entnahme von Lagergut dort erfolgen kann.
Hierzu ist jeder Schleife an deren Stirnbogen eine Entnahmevorrichtung
10 (lediglich in Fig. 1 symbolisch dargestellt) zugeordnet, die es ermöglicht, ein zur Ausgabe
vorgesehenes und mit dem Förderer vorbeiläufendes Stück-
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gut auszuschieben. Ein den übereinanderliegenden Schleifen
gemeinsam zugeordneter Vertikalförderer 11 kann das
ausgeworfene Gut aufnehmen und auf eines von zwei zur Wahl stehenden, in Querreichtung übereinanderverlaufenden
Förderbändern 12,13 absetzen.
Die konstruktive Auslegung der Stückgut-Ausgabe kann im Rahmen bekannter Fördertechniken vielfältige Abwandlungen
erfahren. So kann beispielsweise anstelle der den Einzelschleifen stationär zugeordneten Entnahmevorrichtungen
eine den übereinanderliegenden Schleifen gemeinsam zugeordnete und mit dem Vertikalförderer 11 verbundene Entnahmevorrichtung
vorgesehen sein. Es können die Entnahmevorrichtungen 10 auch zunächst auf Horizontal- oder
Schrägförderer wirken. Hier ergeben sich zahlreiche Abwandlungsmöglichkeiten. Wichtig ist, daß hier eine Vielzahl
gleichmäßig über den das Lager bildenden Förderer verteilter Entnahmestellen erhalten wird, die innerhalb
vorgebbarer zeitlicher Maximal- bzw. Mittelwerte jede einzelne Lagerposition und damit jedes einzelne Lagergut erfassen und zur Ausgabe bringen können.
Die Steuerung dor" Ausgabe für ein abgerufenes Stückgut
auf einen Aufrufbefahl hin kann beispielsweise durch ein-i
Rechner erfolgen, der die angegebenen Güter, ihre Reihenfolge und Positbn bezüglich des Bandes und die jeweilige
Stellung des Bandes berechnet, um die als nächste von dem
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Stückgut erreichtes Entnahmevorrichtung zeitgerecht auszulösen. Dieses alles hat jedoch den Nachteil gewisser Risi
ken und Bedingungen für ein zuverlässiges Funktionieren,
die insbesondere die eindeutige Lage der Stückgüter bezüglich des Förderers, den Synchronlauf des Förderers und die
Synchroni saum des Rechners mit dem Förderer betreffen.
Dementsprechend wird es hier vorgezogen, jeder Entnahmevorrichtung einen Ausgabeleser 14 zuzuordnen, der die
Kodierungen vorbeilaufender Stückgüter jeweils erfaßt. Diese Kodierungen werden an einen Rechner übermittelt,
der die Entnahmevorrichtungen steuert. Im einfachsten FaI wird der Rechner also die Kodierung eines abgerufenen
Stückguts speichern und dann, wenn einer der Leser die entsprechende Kodierung übermittelt, die dem Leser be™
naehbarte Entnahmevorrichtung auslösen.
Der Rechner kann darüberhinaus aber auch ein© zentrale Steuerfunktion in der Weise ausüben, daß er eine einzelne
Entnahmevorrichtung auswählt, wenn mehrere der zugehörigen Leser eine Kodierung der angeforderten Art melden.
Wenn also mehrere Stückgüter gleicher Art auf einen einzelnen Abruf entnahmebereit stehen, kann der Rechner
die Auswahl treffen.
Ferner ist ein solcher Rechner in der Lage, die Ausgabe
eines Stückguts folgegerecht zu steuern, wenn mehrere
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Stückgüter vom Förderer zur Ausgabe unterwegs sind. Ergänzend
sei bei einem Vertikalförderer 11 der dargestellten
Art mit nur einer einzigen Aufnahmemöglichkeit angenommen, daß zwischen diesem und dem Förderer bzw. der
Entnahmevorrichtung irgendeine Speichermöglichkeit und sei es auch nur in Form einer Zwischenablage vorgesehen
ist. Schwierigkeiten der gleichzeitigen Abnahme von Stückgütern aus unterschiedlichen Ebenen sind dann vermeidbar.
Der Vertikalförderer kann dann das abgerufene Stückgut auf einen der bei den übereinander verlaufenden Horizontalförderer
12 oder 13 absetzen. Welcher der Förderer, die auch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit laufen können,
zu welchem Zeitpunkt mit dem Stückgut beschickt wird, kanr dann vom Rechner festgelegt werden. Es geht dabei insbesondere
um das Problem unterschiedlicher Ausgabewege, die dazu führen können, daß ein später abgerufenes Stückgut
vor einem eher abgerufenen Stückgut auslangt, sei es weil es auf einer den Förderern nahen Ebene und/oder sei
es, daß asrelativ weit "stromab" auf den Förderer 12 oder
13 gelangt. Durch Auswahl der Aufgabe auf die beiden Horizontalförderer, gegebenenfalls auch durch Steuerung
der Förderergeschwindigko i L oder durch Sporren auf dem
Förderer können so Fehler in der Ausgabe-Reihenfolge ausgemerzt werden, insbesondere wird es durch zwei oder
mehrere Horizontalförderer ermöglicht, Überholvorgänge vorzusehen.
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Claims (14)
1. Lagereinrichtung für identifizierbare, wahllos einzeln
abrufbare Stückgüter, insbesondere Lagerbehälter, mit einem zumindest
einen Förderer umfassenden Lager, einer Eingabestation und einer Ausgabestation, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager
durch einen endlos umlaufenden Förderer (1) gebildet wird, der in zumindest einer Ebene (3) in parallel nebeneinanderliegenden
Mäander-Schleifen (2) göführt ist und eine Mehrzahl den nebeneinanderliegenden
Stirnbögen der Schleifen (2) zugeordneter, mit derAusgabestation (11,12,13) verbundener Entnahmevorrichtungen
(10) aufweist.
2. Lagereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (1) über mehrere übereinanderliegende Ebenen (3)
geführt ist.
3. Lagereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Förderer (1) in den übereinanderliegenden Ebenen (3) gleichsinnig und deckungsgleich geführt ist und daß die Ebenen
(3) über Schrägabschnitte (4,5) des Förderers auf der den Ent-
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nahmevorrichtungen (10) abgelegenen Seite miteinander verbunden sind.
4. Lagereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberste und unterste Ebene auf der den Entnahmevorrichtungen abgelegenen Seite über einen
Schrägabschnitt (5) des Förderers (1) verbunden sind, an den die Eingabestation (6) angeschlossen ist.
5. Lagereinrichtung nach Ansprch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Förderer (1) in benachbarten Ebenen gegensinnig geführt und jeweils an endseitigen Schleifen
über Schrägabschnitte von Ebene zu Ebene übergeht.
6. Lagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmevorrichungen
(10) an zumindest einen an diesen vorbeilaufenden Ausgabeförderer (12,13) angeschlossen sind.
7. Lagereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeinet, daß den Entnahmevorrichtungen (10) mehrere
Steuer- oder blockierbare Ausgabeförderer (12,13) zugeordnet
sind.
8. Lagereinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Elntnahme vor richtungen (10) und die
Ausgabeförderer (12,13) über Vertikalförderer (11) miteinander
verbunden sind.
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9. Lagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Entnahmevorrichtung
(10) ein Leser (14) für Stückgut-Kodierungen zugeordnet
ist.
10. Lagereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leser (14) und zugehörigen Entnahraevorrichlungen
(10) insgesamt übcreinen die Lesesignale aus wertenden und Steuerbefehle an die Entnahmevorrichtungen
ausgebenden Prozessrechner verbunden sind.
11. Lagereinrichtung nach Anspruch 10/ dadurch gekennzeichnet, daß der Prozessrechner ausgangsseitig mit den
Ausgabestationen zur Steuerung der Ausgabe verbunden ist.
12. Lagereinrichtung nach Anspruch 11 in Verbindung mit
Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozessrechner mit den Ausgabeförderern verbunden ist und Steuersignale
bzw. Blockiersignale an diese ausg-ibt.
13. Lagereinrichtung nach Anspruch 11 oder 12 in Verbindung
mit Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozessrechner mit den Vertikalförderern (11) verbunden
ist und Steuersignale an diese ausgibt.
14. Lagereinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozessrechner ein-
13QQ42/0Q55
gangsssextxg mit einem Eingabe-Leser (8) an der Eingabestation (6) verbunden ist.
130042/0055
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19803010884 DE3010884A1 (de) | 1980-03-21 | 1980-03-21 | Lagereinrichtung |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3010884A1 true DE3010884A1 (de) | 1981-10-15 |
Family
ID=6097895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803010884 Withdrawn DE3010884A1 (de) | 1980-03-21 | 1980-03-21 | Lagereinrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| US (1) | US4392767A (de) |
| JP (1) | JPS56145003A (de) |
| DE (1) | DE3010884A1 (de) |
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-
1981
- 1981-02-20 US US06/236,399 patent/US4392767A/en not_active Expired - Fee Related
- 1981-03-23 JP JP4054181A patent/JPS56145003A/ja active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0192617A3 (en) * | 1985-02-18 | 1986-11-20 | Sebastiano Bernacchioni | Continuous-cycle painting booth, inclusive of the drying step |
| WO2011141450A1 (de) * | 2010-05-11 | 2011-11-17 | Siemens Aktiengesellschaft | Stückgutbehandlungsanlage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS56145003A (en) | 1981-11-11 |
| US4392767A (en) | 1983-07-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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