DE3010386A1 - Gruenes glasfilter zur kontrastverstaerkung fuer kathodenstrahlenbildschirme - Google Patents
Gruenes glasfilter zur kontrastverstaerkung fuer kathodenstrahlenbildschirmeInfo
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Description
HOFFMANN · EfTLJK & PARTNER
PAT E N TAN WALTE 3 0 1 0 3 O
DIPL.-ING. K. FOCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSE 4 (STERN HAUS) . D-8000 MD NCH EN 81 ■ TELEFON (089) 911087 . TELEX 05-29419 (PATHE)
33 186 o/wa - 3 -
HOYA CORPORATION, TOKYO / JAPAN
Grünes Glasfilter zur Kontrastverstärkung für Kathodenstrahlenbildschirme
Die Erfindung betrifft ein grünes Kontrastverstärkungsfilter für Kathodenstrahlenbildschirme, bei denen geringe
Menge an Elementen vorhanden sind zum Färben und zur Kontrolle der Durchlässigkeit eines Nd2O3-haltigen Silikatglases.
Die Erfindung betrifft insbesondere ein Grünglasfilter mit einem scharfen Durchlässigkeitspcak im
Wellenlängenbereich von 540 bis 550 mu mit einer Peakdurchlässigkeit
(Scheiteldurchlässigkeit) von etwa 10 bis 16 %, durch welches Licht einer Wellenlänge ausserhalb
des Durchlässxgkeitsschextels nicht oder im wesentlichen
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nicht hindurchgeht und betrifft ein grünes Filterglas, durch welches Licht mit einer Wellenlänge von 610 bis
m u mit einer Durchlässigkeit von etwa 2 bis 4 % zusammen mit dem Licht des erwähnten Durchlässigkeitsscheitels
hindurchgeht.
In Braun'sehen Röhren für Bildschirme und dergleichen
wird Phosphor P-43 häufig als Fluoreszenzfilm an der inneren Oberfläche des Schirms verwendet. Dieser Phosphor
hat Leuchtpeaks nahe 430 mη (blau), 545 m ii (grün)
und 615 mu (rot) und diese drei Farblumineszenzen vereinen sich unter Bildung von weissem Licht, so dass das Bild
in schwarz-weiss erscheint. Das Schwarz-Weiss-Bild hat jedoch den Fehler, dass die Bilder häufig flattern oder
unscharf werden. Um diesen Nachteil zu beheben, hat man sich bereits bemüht Kathodenstrahlenröhren (CRT) zu verbessern
oder eine graue Platte an der Frontseite des Bildschirms anzubringen. Diese Versuche sind jedoch noch
nicht voll entwickelt worden.
Es wurde nun festgestellt, dass es äusserst vorteilhaft ist, ein Grünglasfilter mit einem scharfen Transmissionspeak
auf die Frontseite eines Bildschirms aufzubringen, um die vorerwähnten Nachteile zu beseitigen.
Für eine Erleichterung des Ablesens wird es besonders bevorzugt, mit rotem Licht von etwa 615 mu zu
arbeiten und eine Glasplatte, die Licht bei 600 mu oder weniger absorbiert, über den Schirm zu legen, wenn die
Ablesung in der Dunkelheit erfolgt. Es wurde auch festgestellt, dass bei CRT-Bildschirmen mit einer Standardleuchtdichte
die besten Kontraste und die klarsten Bilder ohne Flattern erzielt werden, wenn die Peakdurchlässigkeit
des Filters etwa 10 bis 16 % für grünes Licht
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und 2 bis 4 % für rotes Licht beträgt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Grünfilter mit einem scharfen Durchlässigkeitspeak nur im Wellenbereich von
540 bis 550 mn zu zeigen, bei dem die Peakdurchlässigkeit 10 bis 16 % beträgt, und ein Grünfilterglas zu zeigen,
durch V7elches 2 bis 4 % des Lichtes mit einer Wellenlänge von 610 bis 620 mu zusammen mit dem Licht in dem
540 bis 550 mu Durchlässigkeitspeak hindurchgehen.
Diese Aufgabe der Erfindung wurde dadurch gelöst, dass man verhältnismässig grosse Mengen an Nd3O3 und Cr3O3
zu der Filterglaszusammensetzung gibt. Erfindungsgemäss werden etwa 0,1 bis 1,5 Gew.-Teile Cr3O3, etwa 0 bis 0,5
Gew.-Teile CuO und etwa 0 bis 0,2 Gew.-Teile NiO zu Gew.-Teilen eines Grundglases gegeben, dass sich aus
etwa 4 bis 70 Gew.% SiO2, etwa 15 bis 30 Gew.% Nd3O3,
etwa 0 bis 25 Gew.% eines oder mehrerer Alkalioxide (R3O), wie K3O, Na3O und Li3O, und etwa 0 bis 46 Gew.%
eines oder mehrerer zweiwertiger Metalloxide (RO), wie MgO, CaO, SrO, BaO, ZnO und PbO, wobei die Summe R9O plus
RO etwa 10 bis 50 Gew.% beträgt, etwa 0 bis 25 Gew.% B3O3, etwa 0 bis 10 Gew.% Al3O3 und etwa bis zu 10 Gew.%
von jeweils TiO3, ZrO3, La3O3, Nb3O5 und Ta3O5 (wobei
die Gesamtmenge an TiO3 und den weiteren Oxiden dieser Gruppe nicht mehr als etwa 20 Gew.% beträgt) zusammensetzt.
Fig. 1 zeigt die Durchlässigkeitskurve für Gläser gemäss den Beispielen 1 bis 4.
Fig. 2 vergleicht die Spektraldurchlässigkeitskurve des Glases von Beispiel 14 gemäss der Erfindung
mit einem bekannten Glas.
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Bei optischen Gläsern ist es bekannt, dass man Grüngläser durch Zugabe von Cr3O3 oder Cr3O3 und CuO erhält und
dass man Gläser mit einem Durchlässigkeitspeak von 540 bis 550 mil erhält, indem man die Menge dieser Komponenten
kontrolliert. Solche Gläser sind zwar im Handel, jedoch sind deren Durchlässigkeitspeaks sehr breit. Fig. 2
zeigt deutlich diesen Punkt, an welchem die durchgezogene Linie die Durchlässigkeitskurve in Prozent eines
im Handel erhältlichen Glases (G-545 der Hoya Corporation) mit einer Dicke von 2,5 mm ist, und die gestrichelte
Linie ein Produkt gemäss Beispiel 14 (Dicke 5,0 mm) der Erfindung ist. Das Durchlässigkeitspeak beim Produkt gemäss
der Erfindung ist scharf, während die Halbbreite des Durchlässigkeitspeaks bei dem bekannten Glas etwa
mn beträgt und die Ausläufer 500 bis 600 mil erreichen.
Das erfindungsgemässe Glasfilter erhält das charakteristische scharfe Durchlässigkeitspeak durch die Einführung
einer verhältnismässig grossen Menge an Nd3O3. Cr3O3
ist stabil in dem Glas gelöst, obwohl das Glas grosse Mengen an Nb3O3 enthält. Die Färbung durch die Cr-Ionen
kann so eingestellt werden, dass man eine geeignete Zusammensetzung und geeignete Durchlässigkeitseigenschaften
erzielt.
Die Bedeutung des Nd3O3-Gehaltes in dem Glas wird nachfolgend
erläutert.
Nd3O3-haltige Silikatgläser werden in der Praxis für
Brillengläser, Wellenlängenkorrekturfilter für Spektrofotometer,
für Laserglas und dergleichen verwendet. Der Nd3O3-GeIIaIt beträgt dabei im äussersten Fall 7 bis 8 %
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und Cr ist nicht vorhanden. Ausserdem ist die Auflösung
von Cr und der scharfe Durchlässigkeitspeak gemäss der vorliegenden Erfindung bisher nicht bekannt gewesen.
Weyl beschreibt Nd2O3~haltige Gläser in "Coloured Glasses",
Society of Glass Technology, Dawsons of Pall Mall, London,
1959, Seiten 78, 79, 222 bis 229, jedoch beträgt der Nd2O3-Gehalt im äussersten Fall 13,6 Gew.% und die
Möglichkeit von Mengen oberhalb 13,6 % wird nicht gezeigt. Ausserdem zeigt Weyl auch nicht, dass Nd2O-. und
Cr2O-J zusammen vorliegen können oder dass sich Cr3O3 auflöst
und es wird dort auch nicht das scharfe Durchlässigkeitspeak bei einem Glas gemäss der vorliegenden Erfindung
offenbart.
Erfindungsgemäss kann man ein Filter einer Zusammensetzung
mit spezifischen spektralen Durchlässigkeitseigenschaften in einem spezifischen Wellenlängenbereich
erhalten, indem man verhältnismässig grosse Mengen an Nd3O3
und Cr2O3 inkorporiert.
Misst man die Veränderung des Durchlässxgkeitspeaks bei einem Glas einer Zusammensetzung, bei der Nd2O3 nicht
zugegeben wurde (Nr. 1) oder bei dem Nd2O3 in einer Menge
von 10, 20 oder 30 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile des Grundglases, zugegeben wurde (Nr. 2 bis 4), so erhält
man die Spektraldurchlässigkeitskurven gemäss Fig. Die Mengen an SiO2, Al2O3, Na3O, K3O, MgO, CaO und As2O3
sind in Gew-% ausgedrückt und die Mengen an Cr-O-. CuO
und Nd2O3 in Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile des Grundglases.
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| Zusammensetzung Nr. | 1 | 2 | 3 | 4 |
| SiO2 | 71,0 | 71,0 | 71 ,0 | 71,0 |
| Al2O3 | 2,0 | 2,0 | 2,0 | 2,0 |
| Na2O | 14,5 | 14,5 | 14,5 | 14,5 |
| κ2ο | 1/7 | 1/7 | 1/7 | 1/7 |
| MgO | 2,5 | 2,5 | 2,5 | 2,5 |
| CaO | 7,3 | 7,3 | 7,3 | 7,3 |
| As2O3 | 1/0 | 1/0 | 1,0 | 1/0 |
| Cr2°3 | 0,83 | 0,83 | 0,83 | 0,83 |
| CuO | 0,43 | 0,43 | 0,43 | 0,43 |
| Nd2O3 | 0 | 10 | 20 | 30 |
Man nimmt an, dass in Fig. 1 die breiteren Durchlässigkeiten an beiden Seiten der Peakwellenlangen in dem breiten
Durchlässigkeitspeak, die durch das Cr-Ion und Cu-Ion gebildet werden von dem Nd-Ion mit steigendem
Anteil an Nd3O3 absorbiert werden und dass das Durchlässigkeitspeak
scharf wird und die Durchlässigkeit von Licht mit einer Wellenlänge, die von der Peakwellenlänge
unterschiedlich ist, abnimmt.
Nd3O3 lässt sich bei den Silikat-, Borat- und Phosphatgläsern in grössten Mengen in die Borate einführen und
man erhält eine stabile Mischung. Dies geht aus der Tatsache hervor, dass ΒοΟ,-Gläser mit einem Gehalt von
30 Gew.% Nd3O3 als Filtergläser auf dem Markt sind. Gibt
man jedoch Nd3O3 zu einem Boratglas mit hohem B3O3-GeIIaIt,
so ist die Durchlässigkeit gegenüber Wellenlängen von
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kleiner als 500 mu gross, weil die Absorption dxirch
Cr-Ionen in dem kurzen sichtbaren Wellenbereich schwach ist. Obwohl in einem Phosphatglas die Löslichkeit von
Cr am grössten ist, geht doch Licht mit einer Wellenlänge von etwa 400 bis 420 mu durch das Glas und das
Glas wird instabil, wenn man Nd3O3 einführt und infolgedessen
kann man keine grossen Mengen an Nd3O3 zugeben.
Das grüne Filterglas gemäss der Erfindung wird hergestellt,
indem man sehr geringe Mengen an Cr0O-, CuO und
NiO zu 100 Gew.-Teilen des vorerwähnten Silikatglases, enthaltend eine hohe Menge an Nd3O3, zugibt. Der Grund
für die Beschränkung der Mengen der jeweiligen Komponenten wird nachfolgend angegeben. Wenn Si0„ in dem Grundglas
mehr als 70 % ausmacht, so wird die Glasbildung erschwert wegen der zu hohen Viskosität des Glases. Beträgt
die Menge an SiO2 weniger als 4 %, so findet eine Glasbildung nur statt, wenn eine verhältnismässig grosse
Menge an B3O3 vorhanden ist, und in diesem Falle erzielt
man keine für die Praxis ausreichende chemische Beständigkeit und die Lichtdurchlässigkeit in dem Wellenlängenbereich
unterhalb des Durchlässigkeitspeaks wird gross.
Je grosser die Anzahl an R3O und RO ist, umso leichter
wird Cr3O3 und Nd3O3 gelöst. Diese Komponenten verbessern
die Schmelzeigenschaften und die mechanischen Eigenschaften des Glases. Liegt die Menge an R3O oberhalb 25 %,
so nimmt die chemische Beständigkeit des Glases ab und bei R0-Mengen von mehr als 46 % nimmt nicht nur die
chemische Beständigkeit des Glases ab, sondern es findet auch leicht eine Entglasung statt. Betragen die Gesamtmengen
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an R2O und RO weniger als 10 %, so lösen sich Cr3O3 und
Nd-O3 nur schwierig in dem Glas und die Viskosität des
Glases wird zu hoch. Vorzugsweise liegt die Gesamtmenge von R2O und RO bei etwa 15 bis 40 Gew.%. Beträgt
sie mehr als 50 %, so nimmt die chemische Beständigkeit des Glases ab und das Glas wird leicht entglast. Als
R20-0xide werden Na2O und K3O bevorzugt. RO-Oxide und
insbesondere RO-Oxide mit einem grossen Ionenradius, wie PbO und BaO, werden in den Glaszusammensetzungen hinsichtlich
der Erhöhung der Löslichkeit von Cr9O^ und
der Verbesserung der chemischen Beständigkeit und der mechanischen Eigenschaften des Glases bevorzugt.
Wie in Fig. 1 ausgedrückt wird, erzielt man einen scharfen
Durchlässigkeitspeak durch die Einführung von Nd3O^.
Diese Schärfe ist nicht vorhanden, wenn man Mengen von weniger als 15 % verwendet und die Durchlässigkeit des
Lichtes bei etwa 520 mu zunimmt. Beträgt die Menge mehr als etwa 30 %, so liegt die Peakdurchlässigkeit bei 540
bis 550 mu bei weniger als 10 %, weil die Absorption
durch Nd-5 -Ionen zu intensiv wird. B?0_ kann man zugeben,
um das Durchlässigkeitspeak in einen kürzeren Wellenlängenbereich zu verschieben und um die Schmelzeigenschaften
des Glases zu verbessern. Mengen oberhalb 25 % werden nicht bevorzugt, weil dann die Durchlässigkeit des Lichtes
mit kürzeren Wellenlängen als das Durchlässigkeitspeak zu gross wird. Al2O3 kann man zur Verbesserung der
chemischen Beständigkeit des Glases zugeben, aber es ist schwierig Cr3O3 aufzulösen, wenn die Menge an Al3O3 mehr
als 10 % beträgt. TiO3, ZrO2, La3O3, Nb3O5 oder Ta3O5
kann man zur Verbesserung der chemischen Beständigkeit des Glases zugeben aber es findet leicht eine Entglasung
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des Glases statt, wenn die Mengen mehr als 1O % betragen.
Cr^Oo ist die Komponente, welche Licht einer Wellenlänge
anders als (oberhalb und unterhalb) 540 bis 550 mu in dem Durchlässigkeitspeak absorbiert. Ist es in Mengen
von mehr als 0,1 Gew.-Teilen vorhanden, so wird die Durchlässigkeit des Lichtes auf der kürzeren Wellenlängenseite
in dem Durchlässigkeitspeak zu gross. Liegt es in Mengen von mehr als 1,5 Gew.-Teilen vor, so wird die
Peakdurchlässigkeit 10 % oder weniger.
- 11 -
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CuO ist als Ergänzungskomponente für Cr„O_ wirksam,,
weil es die Durchlässigkeit von Licht in Richtung der längeren Wellenlängen des Durchlassigkeitspeaks vermindert
und das Durchlässigkeitspeak zu kürzeren Wellenlängen verschiebt. Wird CuO in einer Menge von
mehr als 0,5 Gew.-Teilen inkorporiert, so wird die Peakdurchlässigkeit
weniger als 10 % und man kann kein Glas herstellen, durch welches 2 bis 4 % des Lichtes
von 610 bis 620 mu Wellenlänge hindurchgeht.
NiO vermindert die Durchlässigkeit des Lichtes vom kürzeren Wellenlängenbereich des Durchlässigkeitspeaks und
verschiebt die Peakwellenlänge im Gegensatz zu CuO zu längeren Wellenlängen. Ist es in Mengen von mehr als 0,2
Gew.-Teilen vorhanden, so übersteigt die Peakwellenlänge 550 mu und die Peakdurchlässigkeit wird weniger
als 10 %.
Es ist möglich ein Glas herzustellen, durch welches 2 bis 4 % des Lichtes von 610 bis 620 mu Wellenlänge
hindurchgeht, und ein Glas, durch welches solches Licht nicht hindurchgeht, unter Verwendung der gleichen Grundglaszusammensetzung,
indem man die Mengen an Cr?0_, CuO
und NiO,wie in den folgenden Beispielen (14, 22, 27 und
28) beschrieben wird, einstellt. Erzielt man die gewünschten Absorptionseigenschaften nicht allein durch
die Zugabe von Cr2O-, so kann man CuO und/oder NiO zu
der Zusammensetzung zugeben, um die Durchlässigkeitspeak -Wellenlänge zu verschieben und die Durchlässigkeit
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anzupassen. Die Absorptionseigenschaften von Cr2O, sind
etwas unterschiedlich, je nach der Zusammensetzung des Grundglases, und in diesem Sinne werden CuO und NiO verwendet,
um die optischen Eigenschaften des Filters feiner einzustellen. In den Beispielen gibt man Al2O., und Sb2O3
in üblicher Weise als Raffinierungsmittel zu.
In den folgenden Beispielen wird die Erfindung in den Beispiele 5 bis 32 gezeigt. Alle Komponenten werden
dort in Gew.% angegeben. Die Mengen an Cr2O3, CuO und
NiO in der Tabelle sind Teile pro 100 Teilen des Grundglases.
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Vt
Verbindung Nr. SiO2 Nd2°3
Li2O Na2O
B2°3 AJl2O3
TiO2 ZrO2 La2O3
Nb2O5 Ta2°5
As2O3 Sb2O3
Cr2O5 CuO NiO
DurchlassigkeitspeaKwell^nlänge
(m 11) Peakdurchlässigkeit
15
maximale Durchlässigkeit
zwischen 61O-Ö2O mil
(%) '
0,52 0,25
5,0 1,6
0,52 0,52
0,25 0,25
546
13,6 12,1
0,80
0,40
0,40
546
1,6
0,2 0,2 0,2 0,8 0,8
0,62 0,34
547
0,8
0,69 0,36
546
| 0 | 6 | 0 | 7 | Beispiel | 8 | Nr. | 9 | 9 | 10 | 8 | 11 | |
| S | 0 | 65, | 0 | 63, | 56,0 | 9 | 59, | 6 | 58,6 | |||
| 70, | 20, | 25, | 0 | 20,0 | 58 | 1 | 0 | 16, | 20,3 | |||
| 20, | 0 | 0 | 0 | 23 | , | 6 | 1 | |||||
| 10, | 12, | 12,4 | 2 | I | 6 | 12, | 7 | 9,9 | ||||
| 10, | 0 | 10,0 | 9 | I | ι, | 1 | 5,6 | |||||
| 1 | 4 | 2, | 8 | |||||||||
| , | 5, | 4,0 | ||||||||||
| 2 | ||||||||||||
1,6
0,2
0,66
0,35
546
14,0 10,5 11,2 11,6
- 14 -
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Verbindung Nr. SiO0
| Nd2 | °3 |
| Li2 | 0 |
| Na2 | 0 |
| K2O | |
| MgO | |
| CaO | |
| SrO | |
| BaO | |
| ZnO | |
| PbO |
4,2 20,8
4,0 12,0 6,1 5,8 37,3
3,8
3,6
16,0
9,0 2,5 5,0
| 13 | 4 | Beispiel Nr. | 15 | 16 | 0 | 17 | 0 | 18 | 0 | |
| 12 | 53, | 9 | 14 | 48,0 | 35, | 0 | 40, | 0 | 35, | 0 |
| 47,3 | 19, | 4 | 50,4 | 27,2 | 20, | 3 | 20, | 5 | 20, | 3 |
| 16,6 | 10, | 3 | 23,5 | 15,4 | 2, | 4 | 3, | 0 | 12, | 4 |
| 10,8 | o, | 16,2 | 5, | 4, | ||||||
| 0,3 | ||||||||||
27,3
TiO2 ZrO2 La2°3
Nb2O5 Ta2°5
As2O3 Sb2°3
Cr2°3 CuO
Durchlässijkeitspeakwellcnlänge
0,8 0,8
0,2 0,2 0,2 0,2
0,31 0,26
547
0,09
547
547
547
546
0,2
0,60 0,49 0,94 0,90 0,35 0,40 0,55
0,09 0,20 0,22 0,32
549
Peakourchlässi-jkeit 10,0
maximal= Durchlässigkeit zwischen C10-G20 mil
13,2
12,6
10,2
10,0
10,2
10,5
- 15 -
030039/0842
Verbindung Hr. SiO0
| Nd2 | °3 |
| Li2 | 0 |
| Na2 | 0 |
| K2O | |
| MgO | |
| CaO | |
| SrO | |
| BaO | |
| ZnO | |
| PbO | |
| B2° | 3 |
TiO2 ZrO,
| 20 | Beispiel Nr, | 22 | 23 | 24 | 8 | 25 | |
| 19 | 46,7 | 21 | 50,4 | 18,7 | 0 | 22,5 | |
| 35,0 | 20,0 | 48,3 | 23,5 | 22,0 | 21, | 21,8 | |
| 20,0 | 17,6 | 17,5 | 16,2 | ||||
| 2,3 | 17,9 | ||||||
| 5,4 | 5 | ||||||
| 7,5 | 5,8 | 7, | 0 | ||||
| 10, | 5 | ||||||
| 6,1 | 44,4 | 22, | 35,0 | ||||
| 4,0 | |||||||
| 2 | |||||||
| 27,3 | 2,5 | 3,8 | 14,3 | 23, | 5,7- | ||
| 10,0 | 5,7 | 2,7 | |||||
| 7,8 | |||||||
0,4
0,2 1,0 6,0
| La2O3 | 0,2 | Ourchlässigkeits- | 544 | - | 0, | 2 | 3 | 0,2 | 0,3 | 0,3 | 5,0 |
| Nb2°5 | peakuellenlc.nge | 0, | |||||||||
| Ta2°5 | 0,30 | PeakdurchlH<5- | 0,2 | 70 | 0,94 | 0,35 | 0,26 | ||||
| As2°3 | 0,17 | sifjkeit | 10,0 | 0,80 | 05 | - | 0,10 | 0,03 | 0,2 | ||
| Sb2O3 | 0,10 | 0,25 | |||||||||
| Cr2°3 | - | ||||||||||
| CuO | 550 | 548 | 546 | 546 | |||||||
| NiO | 549 | ||||||||||
| 550 | |||||||||||
| 12/ | 15,9 | 11,5 | 13,0 | ||||||||
| 11,0 | |||||||||||
| 15,0 | |||||||||||
maximale Durchlässigkeit zwischen 610--J2O rau
(S) '
I1I 2,0 4,0
- 16 -
030039/0842
■"*
VerbintUuig Πγλ
SiO2 Nd2O3
Li2O Na2O K2O
MgO CaO
SrO
BaO
ZnO
PbO
B2°3 Αί,,Ο,
TiO2 ZrO2
Nb2O5
As2O3 Sb2O3
Cr2O3 CuO
NiO
Durchlässicjkeitspeahv/ellenlänge
(km) Peaküurchlässigkeit
maximale Durchlässigkeit zwischen G10-G 20 mu
26
16,8
35jO 4,0
5,7
6,0 S5O
5,0 0,2
0,22 0,08
548
14,0
2,6
27
15,0
15,0 28,0
19,5
5,8 3,0 8,7
0,25
0,05
549 Beispiel Nr.
29
29
28 30
5,0 50,4 50,4 54,2
23,5
0,2
0,67 0,05 0,08
550 23,5
20,0
50,8
20,1
20,1
58,6 20,3
16,2 16,2 7,0 10,4 13,9 8,4 0,3 1,7
4,0
6jl 6,1 1,2
4,0
12,0
3,8 3,8 9,1 2,4
0,2 0,2 0,2 0,2
0,76 0,66
0,06
549
0,58
0,08
0,02
0,08
0,02
550
0,83 0,08
549
12,3 11,5 12,3 14,6 15,5 16,0
2,0 3,3 2,7 2,3 2,0 2;0
- 17 -
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Das erfindungsgemässe Glas kann man erhalten, indem
man die Rohmaterialien aus den oben erwähnten Zusammensetzungen vermischt und in einem Tigel oder einem
Tank aus Keramik oder Platin bei 1300 bis 145O°C schmilzt,
rührt, raffiniert und dann in eine Form giesst und langsam abkühlen lässt. Als Rohmaterialien kann man die
für übliches Glas verwendeten Rohmaterialien verwenden, mit der Ausnahme von reduzierbaren Rohmaterialien, wie
Oxiden, Carbonaten, Nitraten und Hydroxiden und dergleichen.
Die in den Beispielen 5 bis 22 gezeigten Gläser haben nur ein Durchlassxgkeitspeak bei 540 bis 550 mu,-Wo
die Peakdurchlässigkeit 10 bis 16 % beträgt. Bei di3esen
Gläsern beträgt die Halbbreite des Durchlassigkeitspeaks
ic
25 mu und das Peak ist scharf. Es geht fast kein Licht ausserhalb der Durchlässigkeitspeak-Wellenlänge hindurch. Die in den Beispielen 23 bis 32 gezeigten Gläser haben einen Durchlassxgkeitspeak im Wellenlängenbereich von 540 bis 550 mn , durch welches 2 bis 4 % von Licht mit einem Wellenlängenbereich von 610 bis 620 mu hindurchgeht. Unter Verwendung dieses Glases werden scharfe grüne oder rote Bilder erhalten.
25 mu und das Peak ist scharf. Es geht fast kein Licht ausserhalb der Durchlässigkeitspeak-Wellenlänge hindurch. Die in den Beispielen 23 bis 32 gezeigten Gläser haben einen Durchlassxgkeitspeak im Wellenlängenbereich von 540 bis 550 mn , durch welches 2 bis 4 % von Licht mit einem Wellenlängenbereich von 610 bis 620 mu hindurchgeht. Unter Verwendung dieses Glases werden scharfe grüne oder rote Bilder erhalten.
Da die erfindungsgemässen Gläser die vorerwähnten Durchlässigkeitseigenschaften
haben, sind die abgebildeten Bilder sehr klar, wenn man sie als Frontscheibe eines Kathodenstrahlenröhren-Bildschirms
verwendet. Die erfindungsgemässen Gläser sind deshalb nicht nur für Bildschirme
für Informationszweck oder Reklamezwecke geeignet, sondern auch bei Radareinrichtungen und dergleichen.
030039/0842
Claims (6)
- HOFFMANN · ΙύΙΎΙΛύ &-. PAItTXSTERDR. IHG. E. HOFFMANN (1930-1976) . DIPL..ING. VAEITlE · DR. RER. NAT. K. HOFFMANN . Dl PL.-ING. W. LEHNDIPL.-ING. K. FDCHSLE . DR. P.ER. NAT. B. HANSEN ARABHLLASTRASSE 4 (STERNHAUS) · D-8000 MDNCH EN 81 · TELEFON (089) 911087 · TELEX 05-29619 (PATHE)33 186 o/waHOYA CORPORATION, TOKYO / JAPANGrünes Glasfilter zur Kontrastverstärkung für KathodenstrahlenbildschirmePATENTANSPRÜCHEGrünes Filterglas, enthaltendetwa 0,1 bis 1,5 Gew.-Teile Cr3O3,etwa O bis 0,5 Gew.-Teile CuO, etwa O bis 0,2 Gew.-Teile NiO, und 1OO Gew.-Teile einer Grundgiaszusammensetzung ausetwa 4 bis 70 Gew.% SiO-,etwa 15 bis 30 Gew.% Nd3O3,etwa O bis 25 Gew.% Alkalioxid (R2O) und030039/0842etwa O bis 46 Gew.% eines zweiwertigen iletalloxids (RO) , wobei die Summe von R2O und RO etwa 10 bis 5O Gew.% ist,etwa O bis 25 Gew.%.B O3,
etwa 0 bis 1O Gew.% Al9O3 undetwa O bis 10 Gew.% jeweils TiO3, SrO3, La3O3, und Ta3O5. - 2. Glas gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass R3O K3O, Na3O oder Li3O ist.
- 3. Glas gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass RO MgO, CaO, SrO, BaO, ZnO und/oder PbO ist.
- 4. Glas gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass RO PbO oder BaO ist.
- 5. Glas gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass RO vorhanden ist.
- 6. Glas gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Gesamtmenge an TiO3, ZrO3, La3O3, Nb3O5 und Ta3O5 bis zu 20 Gew.% der Grundglas ζ us ammens etζ ung ausmacht.030039/0842
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