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DE3010360A1 - Polarisationsweiche - Google Patents

Polarisationsweiche

Info

Publication number
DE3010360A1
DE3010360A1 DE19803010360 DE3010360A DE3010360A1 DE 3010360 A1 DE3010360 A1 DE 3010360A1 DE 19803010360 DE19803010360 DE 19803010360 DE 3010360 A DE3010360 A DE 3010360A DE 3010360 A1 DE3010360 A1 DE 3010360A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kink
polarization switch
waveguide
rectangular waveguide
switch according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803010360
Other languages
English (en)
Other versions
DE3010360C2 (de
Inventor
Eberhard Dipl.-Ing. 8000 München Schuegraf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19803010360 priority Critical patent/DE3010360C2/de
Publication of DE3010360A1 publication Critical patent/DE3010360A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3010360C2 publication Critical patent/DE3010360C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/165Auxiliary devices for rotating the plane of polarisation
    • H01P1/17Auxiliary devices for rotating the plane of polarisation for producing a continuously rotating polarisation, e.g. circular polarisation

Landscapes

  • Waveguide Switches, Polarizers, And Phase Shifters (AREA)

Description

  • Polarisationsweiche
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Polarisationswei- ~ che, die aus einer elektrisch symmetrischen Doppelverzweigung und zwei untereinander gleich ausgebildeten, in sich elektrisch symmetrischen Serienverzweigungen besteht und bei der die Doppelverzweigung und die beiden Serienverzweigungen über vier untereinander gleiche Verbindungen zusammengeschaltet sind.
  • Polarisationsweichen der vorgenannten Art sind beispielsweise aus der DE-OS 27 03 878 bekannt geworden.
  • Ein wesentliches Anwendungsgebiet solcher Polarisationsweichen ist der Satellitenfunk, bei dem die verfügbaren Sende- und Empfangsfrequenzbänder mit rechts-und linksdrehender Zirkularpolarisation belegt sind und so bei gleicher Bandbreite zweifach genutzt werden können. Beispielsweise zur Realisierung von Antennenspeisesystemen muß von solchen Polarisationsweichen gefordert werden, daß ihre beiden Durchgangswege im Sende- und im Empfangsband möglichst reflexionsarm und möglichst im Phasengleichlauf sein sollen. Bei der praktischen Realisierung obiger bekannter Polarisationsweichen sind jedoch noch Koaxialleitungen verwendet, um die exakte Phasensymmetrie zu erzielen. Wenn es derauf ankommt, mit solchen Polarisationsweichen große Mikrowellenleistungen zu übertragen, dann ist deshalb mit Schwierigkeiten zu rechnen, weil Hohlleiterkoaxialübergänge und Koaxialleitungen im allgemeinen nicht mit einer hohen Leistung belastbar sind.
  • Es sind zwischenzeitlich auch sogenannte phasensymmetrierte Polarisationsweichen bekannt bzw. vorgeschlagen worden, wozu auf die DE-OS 27 08 271 und die deutsche Patentanmeldung P 28 42 576.5 hingewiesen sei. Bei solchen phasensymmetrierten Polarisationsweichen muß allerdings die Phasensymmetrie durch einen Abgleich angestrebt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Polarisationsweiche anzugeben, deren beide Durchgangswege in einem breiten Frequenzbereich exakt phasensymmetrisch sind und die darüberhinaus auch mit einer hohen Mikrowellenleistung belastbar sind.
  • Erfindungsgemäß wird für die eingangs genannten Polarisationsweichen diese Aufgabe dadurch gelost, daß jeder der vier Verbindungen zwischen der Doppelverzweigung und den beiden Serienverzweigungen aus einem geraden Rechteckhohlleiterabschnitt besteht, an den jeweils zu beiden Seiten bei untereinander entgegengesetzter Knickrichtung je ein sowohl über die schmale als auch über die breite Rechteckhohlleiterseite im gleichen Querschnitt abgewinkelter Rechteckhohlleiterabschnitt angeschlossen ist, und daß die Knickwinkel über die Hohlleiterbreitseiten und über die Hohlleiterschmalseiten gleich groß sind.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Anhand eines Ausführungsbeispiels wird nachstehend die Erfindung noch näher erläutert.
  • In den beigefügten Zeichnungen zeigen Fig. 1 in wesentlichen Bestandteilen ein Schema der phasensymmetri erten Polarisationsweiche nach der bereits genannten deutschen Patentanmeldung P 28 42 576.5 und zwar zeigt Fig.1a den Aufriß, während in Fig. 1b der hierzu gehörige Grundriß dargestellt ist.
  • Fig. 2 zeigt in einer Draufsicht und einer Seitenansicht schematisch die exakt symmetrische Polarisationsweiche gemäß der Erfindung in reiner Hohlleitertechnik.
  • Bei der Erfindung wird von der ueberlegung ausgegangen, Polarisationsweichen der einleitend genannten Art nur mit Hohlleitern aufzubauen und sie dadurch führ hohe Mikrowellen-Durchgangsleistungen geeignet zu machen.
  • Die exakte Phasensymmetrie dieser Polarisationsweichen wird in der Weise erreicht, daß ihre beiden Durchgangswege an gleichen Leitungsorten stets gleiche Leitungselemente enthalten. Im folgenden wird anhand der Figuren 1 und 2 im einzelnen erläutert, wie dieses Prinzip zu verwirklichen ist.
  • Die phasensymmetrierte Polarisationsweiche in Fig. 1 enthält eine exakt symmetrische Doppelverzweigung DV, die in der bereits erwähnten deutschen Patentanmeldung P 28 42 576.5 beschrieben ist und die hier als Anwendungsbeispiel beibehalten werden soll. In den Figuren 1 und 2 sind ferner die anzuschließenden Serienverzweigungen SV durch punktierte Linien kenntlich gemacht. Mit EV und HV sind sogenannte E-Versätze bzw.
  • sogenannte H-Versätze im folgenden zu verstehen, was zu bedeuten hat, daß sich an einen geraden Hohlleiter zu beiden Seiten ein E-Knick bzw. an einen geraden Hohlleiter zu beiden Seiten ein H-Knick anschließt.
  • In Fig. 2 ist entsprechend mit EHV ein sogenannter E-H-Versatz bezeichnet. Weiterhin ist im folgenden unter einem EH-Knick ein Rechteckhohlleiterabschnitt zu verstehen, der sowohl über die schmale als auch über die breite Rechteckhohlleiterseite im gleichen Querschnitt abgewinkelt ist. Der E-H-Versatz EHV besteht aus einem geraden Hohlleiter GH (Fig. 2), an den zu beiden Seiten mit entgegengesetzter Knickrichtung je ein E-H-Knick angeschlossen ist.
  • In Fig. 1 ist nun zu erkennen, daß die vier zyklisch jeweils um 900 gegeneinander gedrehten Rechteckhohlleiterzugänge der Doppelverzweigung DV mit je einem Paar E- und H-Versätze E-V und H-V gespeist werden.
  • Damit werden zwar beide Polarisationen in sich symmetrisch - also E01- und H21-frei - angeregt, so daß der eindeutige Frequenzbereich auf 2,08 : 1 steigt. Die E-Versätze E-V sind jedoch hinsichtlich Aufbau, Phase und Reflexion nicht mit den H-Versätzen H-V identisch; denn in Fig. Ib sind der obere und untere Rechteckhohlleiter im Anschluß an die Doppelverzweigung DV über die Schmalseite abgewinkelt und bilden somit je einen H-Versatz H-V, während der rechte und linke Hohlleiter über ihre Breitseiten abgewinkelt sind und somit E-Versätze E-V bilden.
  • Die vier Rechteckhohlleiter in Fig. 1a sind in der Zeichenebene paarweise um den Winkel α nach rechts bzw. nach links abgewinkelt. Die Endquerschnitte H1 und H2 sowie E1 und E2 sind nach einer gewissen Länge soweit gegenseitig versetzt, daß sie mit zwei exakt gleichen Hohlleiterverzweigungen SV (in Fig. 1b punktiert) durchdringungsfrei zusammengefaßt werden können.
  • Die bei einer Ausführung nach Fig. 1 noch vorhandene strukturelle Unsymmetrie kann wie folgt vollständig beseitigt werden.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 werden alle vier Rechteckhohlleiterabschnitte GH1, GH2, GH3 und GH4 zusätzlich nach oben (oder unten) ebenfalls um den Winkel a abgewinkelt. Es wird also die exakte Phasensymmetrie der Polarisationsweiche in Fig. 2 deshalb erreicht, weil dann alle vier Rechteckhohlleiterabschnitte EHV(einschließlich Endknicken) untereinander exakt gleich sind; denn der obere und untere Hohlleiter, die in Fig. 1 nur über ihre Schmalseite abgewinkelt sind, werden in Fig. 2 (GH1 und GH2) um den gleichen Winkel auch über ihre Breitseite abgewinkelt.
  • Analog werden der in Fig. 1 nur über die Breitseiten abgewinkelte rechte und linke Hohlleiter in Fig. 2 GH2 und GH4 auch über ihre Schmalseiten abgewinkelt.
  • Der rechte Hohlleiter GH4 in Fig. 2 links verläuft in der Seitenansicht von Fig. 2 rechts parallel und somit durchdringungsfrei zwischen dem oberen und dem unteren Hohlleiter.
  • Die gegenseitige Lage der Endquerschnitte EH1 und EH2 sowie EH3 und EH4 in Fig. 2 ist gegenüber Fig. 1 unverändert. Diese Endquerschnitte können also paarweise und durchdringungsfrei wieder mit zwei exakt gleichen Hohlleiterserienverzweigungen SV (punktiert) zusammengefaßt werden. Damit sind beide Durchgangswege der Polarisationsweiche in Fig. 2 untereinander exakt symmetrisch.
  • Es entfällt daher der schwierige Phasenabgleich, mit dem bisher die elektrischen Längen beider Durchgangswege der Weiche nach Fig. 1 mehr oder weniger gut aneinander angeglichen wurden. Außerdem ist die Anpassungsarbeit bei der Weiche von Fig. 2 nur noch für einen der beiden exakt gleichen Durchgangswege zu leisten.
  • Jeder der vier räumlich schräg verlaufenden Rechteckhohlleiter GH1, GH2, GH3 und GH4 in Fig. 2 links wird an seinen beiden Enden über die schmale und breite Hohlleiterseite zugleich mit einem sogenannten E-H-Knick in Richtung parallel zur Längsachse der Weiche abgewinkelt (E-H-Versatz E-H-V). Der einzelne E-H-Knick stellt eine sehr vorteilhafte Kombination eines E-Knickes mit einem H-Knick im selben Rechteckhohlleiterquerschnitt dar; denn die Parallelkapazität des H-Knickes und die Serieninduktivität des E-Knickes kompensieren sich gegenseitig zum größten Teil. Da die Serieninduktivität des unkompensierten E-Knickes vom Seitenverhältnis seines Rechteckhohlleiters abhängt, die Parallelkapazität des unkompensierten H-Knickes dagegen nicht, gibt es ein bestimmtes Seitenverhältnis, bei dem sich E- und H-Knick - gleichen Knickwinkel α vorausgesetzt - gegenseitig vollständig kompensieren. Dies gilt in sehr breiten Frequenzbändern vor allem bei kleineren Knickwinkeln (etwa a < 300); weil hier die Reflexion des einzelnen E- bzw. H-Knickes nahezu frequenzunabhängig ist. Weicht das Seitenverhältnis von dem obengenannten ab, so läßt sich die verbleibende Reflexion mit einer zusätzlich anzubringenden Reaktanz kompensieren, deren Vorzeichen entgegengesetzt zu demjenigen der Blindkomponente der Reflexion zu wählen ist. Es ist auch möglich, die Restreflexionen beider E-H-Knicke eines E-H-Versatzes dadurch zu kompensieren, daß diese E-H-Knicke im Nutzfrequenzbereich einenAbstand von #H/4 oder einem ungeradzahligen Vielfachen davon erhalten. Bei zwei relativ weit voneinander entfernten Nutzfrequenzbereichen sind Abstände von z.B. 3. #H/4 im unteren und 5.##H/4 im oberen Bereich vorteilhaft.
  • Der E-H-Knick erzeugt ein E11- und ein H20-Störfeld.
  • Damit diese Störfelder nicht mit denen anschließender Knicke der Doppelverzweigung bzw. der Serienverzweigungen in Wechselwirkung treten, sind im Ausführungsbeispiel als zweckmäßige Ausgestaltung an jeden E-H-Versatz EHV parallel zur Weichenachse verlaufende Hohlleiterabschnitte angeschlossen, die in Fig. 2 nur durch ihre Längsachsen 1, 2, 3, 4, 5, 6 kenntlich' gemacht sind. Ihre Lange ist so bemessen, daß der Störwellentyp mit der niedrigsten Grenzfrequenz bei der höchsten Betriebsfrequenz ausreichend aperiodisch gedämpft wird. Dazu genügt bei normalen Symmetrieforderungen eine aperiodische Störwellendämpfung von 20 dB zwischen benachbarten Knicken.
  • 2 Figuren 6 6 Patentansprüche Leerseite

Claims (6)

  1. Patentansprüche t1./Polarisationsweiche, die aus einer elektrisch symmetrischen Doppelverzweigung und zwei untereinander gleich ausgebildeten, in sich elektrisch symmetrischen Serienverzweigungen besteht und bei der die Doppelverzweigung und die beiden Serienverzweigungen über vier untereinander gleiche Verbindungen zusammengeschaltet sind, d a d u r c h g e k e n n ze i c h n e t, daß jeder der vier Verbindungen zwischen der Doppelverzweigung (DV) und den beiden Serienverzweigungen (SV) aus einem geraden Rechteckhohlleiterabschnitt (GH1 bis GH4) besteht, an den jeweils zu beiden Seiten bei untereinander entgegengesetzter Knickrichtung je ein sowohl über die schmale als auch über die breite Rechteckhohlleiterseite im gleichen Querschnitt abgewinkelter Rechteckhohlleiterabschnitt (EH-Knick) angeschlossen ist, und daß die Knickwinkel (a) über die Hohlleiterbreitseiten und über die Hohlleiterschmalseiten gleich groß sind.
  2. 2. Polarisationsweiche nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die geraden Rechteckhohlleiterabschnitte (GH1 bis GH4) ) ein Seitenverhältnis von etwa 4 : 1 (a : b = 4 : 1 mit a als Breitseite und b als Schmalseite) haben.
  3. 3. Polarisationsweiche nach Anspruch 1 oder 2, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß im einzelnen EH-Knick eine zusätzliche Reaktanz vorgesehen ist.
  4. 4. Polarisationsweiche nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die zusätzliche Reaktanz im Knickquerschnitt angeordnet ist.
  5. 5. Polarisationsweiche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß aufeinander folgende EH-Knicke einen Abstand von einer Viertelwellenlänge oder eines ungeradzahligen Vielfachen davon haben.
  6. 6. Polarisationsweiche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k enn z e i c h -n e t , daß zwischen jedem EH-Knick und dem darauf folgenden Einfach-Knick (E- oder H-Knick) ein gerader Hohlleiterabschnitt ( 1 bis 6) solcher Länge eingefugt ist, daß der jeweils dominante Störwellentyp (E11,H20) eine vorgegebene, aperiodische Dämpfung (z.B. 20 dB bei der höchsten zu übertragenden Betriebsfrequenz) erfährt.
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EP2583764A2 (de) 2011-08-03 2013-04-24 Salzgitter Mannesmann Präzisrohr GmbH Verfahren zur Steuerung einer Produktionsanlage mittels einer hochauflösenden Ortverfolgung von Werkstücken

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