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DE3009888A1 - Kabelmantelschneider zum laengsschlitzen von kunststoffkabelmaenteln - Google Patents

Kabelmantelschneider zum laengsschlitzen von kunststoffkabelmaenteln

Info

Publication number
DE3009888A1
DE3009888A1 DE19803009888 DE3009888A DE3009888A1 DE 3009888 A1 DE3009888 A1 DE 3009888A1 DE 19803009888 DE19803009888 DE 19803009888 DE 3009888 A DE3009888 A DE 3009888A DE 3009888 A1 DE3009888 A1 DE 3009888A1
Authority
DE
Germany
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knife
cable
slide
cable sheath
blade
Prior art date
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Application number
DE19803009888
Other languages
English (en)
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DE3009888C2 (de
Inventor
Josef Ing.(grad.) 8021 Hohenschäftlarn Kollmair
Horst-Wolfgang 8000 München Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19803009888 priority Critical patent/DE3009888C2/de
Publication of DE3009888A1 publication Critical patent/DE3009888A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3009888C2 publication Critical patent/DE3009888C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
    • H02G1/1202Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
    • H02G1/1204Hand-held tools
    • H02G1/1207Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable
    • H02G1/1217Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable making a longitudinal cut

Landscapes

  • Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)

Description

  • Kabelmantelschneider zum Längsschlitzen von Kunststoff-
  • kabelmänteln Die Erfindung betrifft einen Kabelmantelschneider zum Längsschlitzen von Kunststoffkabelmänteln, bestehend aus einem Messerträger für ein von außen auf das Kabel aufsetzbares Messer und aus einem Handhebel mit einem verzahnten Ende zum Fortbewegen des Messerträgers auf dem Kabelmantel.
  • Ein derartiger Kabelmantelschneider wird in der Montage-Kurzvorschrift der Firma Siemens (S 45 055 - M 115 -P 321, Ausgabe 1, März 1976) beschrieben. Dieser Eabelmantelschneider wird zum Längsschlitzen von Kunststoffkabelmänteln verwendet und besteht im wesentlichen aus einem Messerträger, in dem ein Messer fest eingesetzt ist, mit dem der Kabelmantel der Länge nach eingeschlitzt werden kann. Zum Fortbewegen des Messers auf dem Kabelmantel dient ein Handhebel, der im Messerträger um eine Achse drehbar angeordnet ist und auf der dem Kabelmantel bzw. dem Messer zugekehrten Seite eine scharfkantige, bogenförmige Verzahnung aufweist. Der Kabelmantelschneider wird im Einsatzfall auf dem Kabelmantel aufgesetzt und durch Niederdrücken des Handhebels rollt infolge der Hebelwirkung die bogenförmige Verzahnung auf dem Kabelmantel ab. Hierdurch wird der Messerträger und damit auch das Messer entlang einer Mantellinie des Kabelmantels entlanggezogen, wobei durch das Messer der Einschnitt im Kabelmantel erfolgt.
  • Bei diesem Kabelschneider ist jedoch das Messer fest und vorstehend angeordnet und die Einschnittiefe wird durch entsprechende Einstellung eines Exzenters an der Sef 1 Phl / 14.3.1980 Achse des Handhebels reguliert. Hierbei läßt sich aber nicht vermeiden, daß das Messer immer frei liegt, so daß bei den Montagearbeiten große Verletzungsgefahr für den Monteur besteht, besonders dann, wenn das Gerät während des Arbeitsvorganges vom Kabelmantel abrutscht.
  • Die Aufgabe der Erfindung lag nun darin, einen Kabelmantelschneider der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei dem das Messer im Ruhezustand des Gerätes geschützt angeordnet ist und nur im eigentlichen Arbeitszustand, der erst durch unmittelbare Bedienung des Gerätes gegeben ist, frei liegt. Die gestellte Aufgabe wird nun gemäß der Erfindung bei einem Kabelmantelschneider dadurch gelöst, daß das Messer an einem Schieber befestigt ist, daß der Schieber in einer Bohrung des Messerträgers verschiebbar angeordnet ist und daß eine Rückholfeder zwischen dem Messerträger und dem Schieber so angeordnet ist, daß das Messer im Ruhezustand ion der-Bohrung für den-Schieber versenkbar ist.
  • Ein großer Vorteil an der Erfindung ist darin zu sehen, daß im Ruhezustand das Messer im Messerträger so weit zurückgezogen ist, daß eine Verletzungsgefahr ausgeschlossen ist. Dabei ist wesentlich, daß dieser Ruhezustand, das heißt das Zurückholen des Messers, sofort nach der Beendigung des Arbeitszustandes selbsttätig eingenommen wird. Der Kabelmanteischneider ist nun so gestaltet, daß das Messer in einem beweglichen Schieber befestigt ist, der in einer Bohrung auf- und abwärts geführt werden kann. Hierdurch kann das Messer so weit zurückgezogen werden, daß es über die Begrenzungen des Messerträgers nicht hinausragt. Mit Hilfe einer Rückholfeder, die zwischen dem beweglichen Schieber und dem Messerträger angeordnet ist, wird erreicht, daß der Schieber auf der messerlosen Seite so weit herausgedrückt wird, daß das in ihm befestigte Messer auf der anderen Seite gerade in der Bohrung zurückgezogen ist.
  • Durch diese Federkraft wird also gewährleistet, daß das Messer im Ruhezustand in der Bohrung versenkt ist. Im Arbeitszustand wird nun entgegen der Federkraft der Schieber in die Bohrung eingedrückt, wobei das Messer in die Arbeitssteliung ausgefahren wird. Andererseits zieht sich beim Loslassen des Schiebers das Messer infolge der Federkraft selbsttätig in die Bohrung zurück, so daß dann eine Verletzungsgefahr durch das Messer nicht mehr gegeben ist. Der Schieber wird durch entsprechende Rastmittel in seiner Hubbewegung begrenzt. Diese Begrenzung kann nun so ausgeführt sein, daß damit die Schnittiefe des Messers bestimmt werden kann. Die Einstellung der Schnittiefe ist von Bedeutung, da das Messer nur so weit abgesenkt werden darf, daß gerade die Dicke des Kabelmantels erfaßt wird. Weiteres Absenken würde zu einer Verletzung der Kabelseele führen.
  • Das Messer weist weiterhin am unteren Ende einen nach beiden Seiten abgewinkelten dünnen Ansatz auf, der beim Absenken des Messers tangential auf dem abgesetzten Teil des Kabels aufliegt. Durch diese Verbreiterung am Ende des Messers wird vermieden, daß die Kabel seele durch die Messerschneide beim Aufsetzen wie auch beim folgenden Einschneiden verletzt wird; denn dieser Ansatz wird während des Einschneidens unterhalb des Kabelmantels auf der Kabelseele gleitend geführt. Dies hat auch zur Folge, daß das Messer während des Schneidevorganges selbst in der Arbeitsstellung gehalten wird, so daß in dieser Arbeitsphase der Schieber nicht mehr gedruckt werden muß. Die Schnittiefe des Messers kann jedoch auch durch Verschiebung der Handhebelachse mit Hilfe eines Exzenters eingestellt werden. Im übrigen erfolgt das Einziehen des Messers in den Kabelmantel entlang einer Mantellinie durch Niederdrücken des Handhebels, wobei das in der Achse des Messerträgers gehaltene und kreisbogenförmig ausgebildete Ende des Handhebels auf dem Kabelmantel abrollt. Eine entsprechende Verzahnung erhöht die Reibung und verhindert das Abrutschen.
  • Die Erfindung wird nun anhand einer Figur, in der auch gleichzeitig die Arbeitsweise dargestellt ist, naher erläutert.
  • In der Figur wird der Einsatz des Kabelmantelschneiders an einem Kabel 14 gezeigt, dessen Kabelmantel von der Absatzstelle des Kabelmantels ausgehend entlang einer Mantellinie eingeschnitten wird. Der Kabelmantelschneider besteht aus einem Messerträger 1, in bzw. an dem sämtliche Bedienungselemente angeordnet sind. So ist in einer hier nicht sichtbaren Bohrung der Schieber 7 auf-und abbewegbar. An einem, dem Kabel 14 zugewandten Ende des Schiebers 7 ist ein Messer 4 mit einer Fixierschraube 6 befestigt, wobei hierdurch möglich ist, daß dieses Messer 4 in einfacher Weise ausgewechselt werden kann.
  • Die Fixierschraube 6 ist seitlich in einer länglichen Aussparung 5 zugänglich. Bei der Bewegung des Schiebers 7 wird diese Fixierschraube 6 mitbewegt und durch entsprechende Abstimmung auf die Aussparung 5 ist hierdurch gleichzeitig eine Sicherung gegen Verdrehen des Schiebers 7 und damit des Messers 4 gegeben. Weiterhin wird durch die Länge der Aussparung 5 die mögliche Hub-bzw. Senkhöhe des Schiebers 7 innerhalb der Bohrung bestimmt. Diese Hub- und Senkbewegung wird in der Figur durch den Doppelpfeil 10 angedeutet, wobei die gezeichnete Stellung den Arbeitszustand wiedergibt, das heißt, das Messer 4 ist mit dem Schieber 7 so weit abgesenkt, bis der abgewinkelte Ansatz 16 am unteren Ende des Messers 4 tangential auf der abgesetzten Eabelseele aufliegt. Nun kann der Einschnitt im Kabelmantel ausgeführt werden. Die erforderliche Fortbewegung des Messers 4 entlang einer Mantellinie des Kabels 14 er- folgt durch Niederdrücken des Handhebels 2 in die dort gestrichelt gezeichnete Stellung. Dieser Handhebel 2 ist in einer verstellbaren Achse am Messerträger 1 gelagert, so daß hierdurch das bogenförmige Ende 3 mit einer Verzahnung auf dem Kabelmantel des Kabels 14 abrollen kann. Die Verstellung der Achse erfolgt mit Hilfe eines drehbaren Exzenters 11.D urch Verdrehen des Exzenters 11 in verschiedene Markierstellungen 12 wird der Abstand zur Deckseite des Messerträgers 1 verändert und dies bewirkt verschiedene Einschnittiefen des Messers 4, da der Abstand zwischen dem Messerträger 1 und dem Kabelmantel bei gleicher Messerstellung maßgebend ist für die Einschnittiefe. Wie bereits erwohnt; darf das Messer 4 nur so weit abgesenkt werden, daß der Kabelmantel in seiner ganzen Stärke gerade erfaßt wird. Gemäß der Erfindung ist zwischen dem Schieber 7 und dem Messerträger 1 eine Rückholfeder 8 in einer Bohrung 9 des Messerträgers 1 so angeordnet, daß sie in unbelasteter Ruhestellung den Schieber 7 aus der Bohrung bis zum Anschlag nach oben herauszieht. Dadurch rückt das Messer 4, das am Schieber 7 befestigt ist, in die Bohrung ein und ist somit geschützt. Die Verletzungsgefahr durch das Messer 4 im Ruhezustand ist damit nicht mehr gegeben. Das bedeutet jedoch, daß zu Beginn des Arbeitszustandes der Schieber 7 gedrückt werden muß, um das Messer 4 in Funktionsstellung zu bringen. Sobald also der Schieber 7 losgelassen wird, schnappt automatisch das Messer 4 zurück, so daß auch zum Beispiel im Fall eines Abrutschens vom Kabelmantel kaum mehr Verletzungsgefahr durch das Messer 4 besteht. Erst wenn der abgewinkelte Ansatz 16 unter dem Kabelmantel eingeführt ist, erübrigt sich das Niederdrücken. Der Schieber 7 weist in diesem Ausführungsbei spiel am oberen Ende einen oberstand auf, an dem die Rückholfeder 8 einwirkt. Durch entsprechende Ausbildung eines Widerlagers 15 mit ver- schiedenen Höhenabstufungen kann auch hier eine Schnitttiefeneinstellung des Messers vorgenommen werden; denn verschieden weites Eindringen des Schiebers 7 in die Bohrung bedeutet, daß auf der anderen Seite das Messer 4 mehr oder weniger weit ausgefahren wird. Damit wäre die Eindringtiefe zusätzlich verstellbar. Es könnte jedoch auch zum Beispiel auf die Verstellung durch den Exzenter 11 verzichtet werden, wodurch sich der Aufbau unter Umständen vereinfacht. Am Fuße des Messerträgers 1 ist schließlich noch in bekannter Weise eine Haltefeder 13 angeordnet, durch welche die Einschnittlänge im Kabelmantel bestimmt werden kann. Durch die Länge dieser Haltefeder 13 ist auch die Länge des Einschnittes vorgegeben, wenn zum Beispiel festgelegt wird, daß der Schnitt dann die richtige Länge aufweist, wenn das Ende der Haltefeder 13 gerade die Absetzkante des Kabelmantels erreicht hat. Eine weitere Möglichkeit zur Regulierung der-Eindringtiefe des Messers 4 in den Kabelmantel kann durch entsprechende Aufsatzstücke erreicht werden, die auf der Messerseite des Messerträgers 1 aufgesetzt werden. Dadurch steht das Messer 4 nicht mehr so weit vor und kann deshalb nicht mehr so tief eindringen.
  • 1 Figur 6 Patentansprüche

Claims (6)

  1. Patentansprüche C1.Kabelmantelschneider zum Längsschlitzen von Kunststoffkabelmänteln, bestehend aus einem Messerträger für ein von außen auf das Kabel aufsetzbares Messer und aus einem Handhebel mit einem verzahnten Ende zum Fortbewegen des Messerträgers auf dem Kabelmantel, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Messer (4) an einem Schieber (7) befestigt ist, daß der Schieber (7) in einer Bohrung des Messerträgers (1) verschiebbar angeordnet ist und daß eine Rückholfeder (8) zwischen dem Messerträger (1) und dem Schieber (7) so angeordnet ist, daß das Messer (4) im Ruhezustand in der Bohrung für den Schieber (7) versenkbar ist.
  2. 2. Kabelmantelschneider nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Achse, auf der der Handhebel (2) im Messerträger (1) gelagert ist, einen Exzenter (11) aufweist.
  3. 3. Kabelmanteischneider nach Amspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein verstellbares Widerlager (is) zwischen dem Schieber (7) und dem Messerträger (1) angeordnet ist.
  4. 4. Eabelmantelschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß das Messer (4) auswechselbar und durch eine Fixierschraube (6) am Schieber (7) arretierbar ist.
  5. 5. Kabelmantelschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß Aufsatzstücke auf der Messerseite des Messerträgers (1) ansetzbar sind.
  6. 6. Kabelmanteischneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß das Messer (4) an seinem unteren Ende einen nach beiden Seiten abgewickelten Ansatz (16) aufweist.
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