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DE300973C - - Google Patents

Info

Publication number
DE300973C
DE300973C DENDAT300973D DE300973DA DE300973C DE 300973 C DE300973 C DE 300973C DE NDAT300973 D DENDAT300973 D DE NDAT300973D DE 300973D A DE300973D A DE 300973DA DE 300973 C DE300973 C DE 300973C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
rollers
piston
clamp
mandrel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT300973D
Other languages
English (en)
Publication of DE300973C publication Critical patent/DE300973C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D17/00Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles
    • B21D17/04Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
:- JiIi 300973 -. KLASSE 7c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1914 ab.
Bisher wurden Bördel, namentlich mehrfache Bördel, an Rohren meistens durch Stauchen in der Weise erzeugt, daß auf das ruhende Rohr in achsialer Richtung ein Druck ausgeübt wird. Hierbei gelangt eine aus Matrize und Patrize bestehende Preßvorrichtung zur Anwendung. Beim Stauchen wird das Rohrmaterial aber sehr stark beansprucht, es tritt leicht Rissebildung und ungleiche Materialverteilung ein, die viel Nacharbeit erfordert. Außerdem ist der Kraftaufwand, namentlich bei größeren Rohrdurchmessern, sehr groß.
Es sind nun bereits Vorrichtungen zur Erzeugung von Formänderungen des Randes von Rohren bekannt, die die Bildung eines Flansches unter Anwendung von Rollen, die gegen den Rohrrand des in Drehung versetzten Rohres gepreßt werden, gestatten. Mit derartigen Vorrichtungen läßt, sich aber nur das Umso biegen des Rohrendes bewirken. Bördel, die hinter dem Rande liegen, können mit derartigen Vorrichtungen nicht erzeugt . werden. Das ist aber mit der vorliegenden Vorrichtung möglich, die die Herstellung von mehrfachen Bördeln gestattet.
Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung der Bördel unter ständiger drehender .Bewegung des Rohres durch Anpressen von Profilrollen an den Rohrrand erfolgt, die auf einem in das Rohrende eingeführten Dorn angeordnet sind.
Bei Anwendung dieser Vorrichtung wird das Rohrmaterial sehr gegehont, die Materialverschiebungen erfolgen langsam und gleichmäßig. Mittels der profilierten Rollen erhalten die Bördel auch gleich die richtige Form, so daß eine Nacharbeit auf der Drehbank und ein Abstechen des etwa ungleich ausgefallenen Bördelrandes gespart wird. Der Kraftaufwand ist außerdem geringer als bei den bekannten Verfahren.
Die Vorrichtung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der' Zeichnung in Fig. r dargestellt. Die Fig. 2 bis 4 zeigen Einzelheiten.
In einem längsverschiebbaren Bock α ist eine mittels eines Rädervorgeleges b drehbare Planscheibe c gelagert, deren Klauen d zum Einspannen des Rohres e dienen. Zur Stützung des vorderen Rohrendes dient ein Bock f mit Stützrollen r.
An dem Bock f ist ferner ein Rollenlager g vorgesehen, das einer auf dem Rohrende festgeklemmten mehrteiligen Schelle h als Widerlager zur Aufnahme des achsialen Druckes dient. Die Schelle ist auf dem Rohr verstellbar, man kann also auf einfache Weise die Bördelhöhe verändern, wobei dann der Bock a mehr oder weniger gegen das Werkzeug hin verschoben wird, so daß das jeweils erforderliche Rohrende aus der Schelle vorsteht.
Dem freien Rohrende gegenüber ist in einem Bock i ein hydraulischer Zylinder mit einem auf Stangen I geführten Kolben k gelagert.
Der Kolben k trägt vorn aufgeschraubt einen Dorn m, dessen äußerer Durchmesser dem inneren Durchmesser des zu bearbeitenden Rohres entspricht. Am Umfang dieses Dornes sind profilierte Rollen η drehbar angeordnet, bei dem dargestellten Beispiel vier, die Zahl könnte aber auch eine andere sein.
Zum Rückzug des Kolbens k dienen Gegengewichte 0.
In der Nähe des zu ^ bearbeitenden Rohrendes sind zentral verschiebbare Wassergas-, brenner p vorgesehen. ^
Der Walz Vorgang geht in folgender Weise vor sich.
Nachdem das Rohr in die Klauen d eingespannt und durch die Öffnung des Bockes f durchgeschoben ist, wird der Bock α festgestellt. Die mehrteilige Schelle h wird auf das
ίο Rohrende aufgebracht und der darüber noch vorstehende Teil des Rohres mittels des Brenners/» angewärmt. Alsdann wird der Kolbenk vorgeschoben, so daß die profilierten Rollen η das Rohrende berühren. Nunmehr wird die Planscheibe c mit dem Rohr e in Drehung versetzt und der Kolben k unter ständigem Druck gehalten. Das über die Schelle h vorstehende Rohrende fängt alsdann an, sich aufzuwulsten und schließlich die Form des punktiert angedeuteten Doppelbördels anzunehmen, der durch die Rollen η zusammengedrückt und richtig profiliert wird.
Nach Beendigung des Walzvorganges wird der Druck auf den Kolben k aufgehoben und der Kolben mittels der Gegengewichte 0 zurückgezogen. Darauf wird die Schelle h von dem Rohr entfernt, der Bock α zurückgeschoben, so daß das Rohr von der Planscheibe abgenommen werden kann.
Statt des hydraulischen Kolbens könnte irgend eine andere Vorrichtung zum Vorbewegen des Domes mit den profilierten Rollen benutzt werden, etwa ein Schraubengetriebe. Man könnte auch Dorn und Rollen feststellen und Rohr mit Antrieb eine achsiale Verschiebung gegen die Rollen hin ausführen lassen.
Zur Begrenzung des äußeren Durchmessers des Bördeis könnten die Rollen auch über den Bördel greifen, wie Fig. 2 zeigt.
Die vorliegende Vorrichtung kann auch da Anwendung finden, wo die Rohrenden etwa in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise etwas vorgeformt werden, was bei größeren Wandstärken zweckmäßig ist.
Außerdem können mit der Vorrichtung auch Muffenrohre, denen, wie Fig. 4 zeigt, vorher schon Profil gegeben ist, am Ende mit einem oder mehreren Doppelbördeln versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Herstellung von mehrfachen Bördeln an Rohren, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung der Bördel unter ständiger drehender Bewegung des Rohres durch Anpressen von Profilrollen («,' n) an den Röhrränd erfolgt, die auf einem in das Rohrende eingeführten Dorn (m) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT300973D Active DE300973C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE300973C true DE300973C (de)

Family

ID=554909

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT300973D Active DE300973C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE300973C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3037334A1 (de) * 1980-10-02 1982-04-22 Wilhelm Sihn jr. KG, 7532 Niefern-Öschelbronn Boerdelgeraet fuer wellrohre, insbesondere fuer wellrohr-koaxialkabel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3037334A1 (de) * 1980-10-02 1982-04-22 Wilhelm Sihn jr. KG, 7532 Niefern-Öschelbronn Boerdelgeraet fuer wellrohre, insbesondere fuer wellrohr-koaxialkabel

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