DE300968C - - Google Patents
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- DE300968C DE300968C DENDAT300968D DE300968DA DE300968C DE 300968 C DE300968 C DE 300968C DE NDAT300968 D DENDAT300968 D DE NDAT300968D DE 300968D A DE300968D A DE 300968DA DE 300968 C DE300968 C DE 300968C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K5/00—Making tools or tool parts, e.g. pliers
- B21K5/02—Making tools or tool parts, e.g. pliers drilling-tools or other for making or working on holes
- B21K5/06—Dressing, e.g. sharpening rock drills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Z-Schneiden).
Die Erfindung betrifft eine Schärfmaschine für Gesteinsbohrer, deren- Bohrerkrone seitlich
abgeflacht ist, wie dies bei den sogenannten Z-Schneiden der Fall ist. Die Schärfung soll
so geschehen, daß nur die Vorderfläche, das heißt die Schneidefläche des Bohrers, bearbeitet
wird, zum Unterschied von solchen Schärfmaschinen, bei denen der ganze Bohrerkopf
bei der Schärfarbeit im Gesenk geformt wird.
Dies letztere ist bei der Z-Schneide nicht angängig, weil sie während der Schärfarbeit gedreht
werden muß, damit die Schneidefläche keine unzulässige Neigung zur Bohrerachse erhält.
Um diese Drehung zu ermöglichen,
X5 liegt der Bohrerkopf mit seinen schmalen
hinterschnittenen Flächen gegen ein kegelig geformtes Widerlager an, so daß der Hohlkegel
an den abgeflachten Seiten der Bohrerkrone nicht ausgefüllt ist, der Bohrer sich
aber in diesem Kegel drehen kann.
Damit weiter eine Ausstauchung der Flachseiten des Bohrerkopfes vermieden wird, und
lediglich die Schneidefläche die erforderliche Form erhält, wird die Schärf arbeit dadurch
in die Hand des erfahrenen Arbeiters gelegt, daß der Bohrer von Hand aus der Kegelform
vorgedrückt wird und in dieser Stellung den Schlag des Schlagbolzens erhält. Dieser Schlag
wird also je nach dem von Hand ausgeübten Drück durch den Bohrer aufgenommen und
der Rest der dem Schlagbolzen (Hammer) erteilten Energie wird dadurch vernichtet, daß
die zwischen Bohrerkopf und Schlagbolzen liegende Matrize gegen das feste, -den Bohrer-
kopf aufnehmende Widerlager anschlägt, nachdem der Bohrer in seine Ausgangsstellung
durch den Schlag zurückgeführt wurde.
Es besteht somit eine willkürlich zu regelnde Differenzierung der Schlagwirkung auf
den Bohrerkopf. Die Drehung des Bohrers erfolgt dabei durch den Drall, den der Schlagbolzen
in dem zur Arbeit verwendeten Bohrhammer erfährt.
Die Einrichtung ist insoweit bekannt, als sie zur Anstauchung und völligen Ausfüllung
des Gesenkes benutzt wird. Bei diesen Einrichtungen aber ist die erwähnte Differenzierung
des Schlages, die -durch die Hand des Arbeiters erreicht wird, nicht gegeben und
auch nicht von Vorteil, weil die Ausfüllung des Gesenkes möglichst kräftige Schläge verlangt.
Während also bei den bekannten Einrichtungen die Stauchung des Bohrerkopfes bis zur Ausfüllung des Gesenkes der Zweck
ist, soll sie bei der neuen Einrichtung vermiedeny
werden.
Es ist allerdings auch bekannt, den Bohrer elastisch gegen den Hammer anzudrücken, jedoch
nur durch einen ständig gleichmäßigen, von einer Feder, einem Luftpolster o. dgl. bewirkten
Druck. Ein solcher gleichmäßig wirkender Druck vermag die Schärfarbeit während ihrer Dauer nicht zu regeln, so daß
die Geschicklichkeit des Arbeiters in bezug auf die Schlagabfangung nicht zur Geltung
kommt.
In der Zeichnung ist die Erfindung zur
Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt die ganze Einrichtung, teils im Schnitt, teils in Ansicht,
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i, .
während die Fig. 3 und 4 die eingesteckte Matrize darstellen;
Fig. 5 und 6 lassen die ,Bohrerkrone in Seiten- und Stirnansicht erkennen, und
Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch die die
Bohrerstange aufnehmenden festen Widerlager.
Die Einrichtung ruht auf einem Gestell 3, welches an einem Ende einen Luftdruckhammer
2 fest und am anderen Ende ein Widerlager 14 verschieblich aufnimmt. In dem
Luftdruckhammer wirkt der Schlagbolzen 18 auf die Matrize 5, während das verschiebliche
Widerlager 14, welches grob durch die Einlagerung der ausschwenkbaren Zähne 24 in die
Zahnlücken 23 des Gestelles eingestellt werden
„ kann, unter der Wirkung des Zugmittels 16
im Sinne des Pfeiles I vorgezogen wird. * Das Zugmittel 16 ist über die Rolle 17 geführt
und wird in Tätigkeit gesetzt durch den von Hand zu bedienenden Handstern 25.
Der zu schärfende Bohrer 9 liegt also zwischen der Matrize 5 und dem verschiebliehen
Widerlager 14 und wird mit letzterem im Sinne des Pfeiles I und mit der am Stern 25
ausgeübten Kraft gegen die Matrize 5 vorgedrückt.
Der Bohrer 9 ist ferner eingelagert in das feste Widerlager 7, das fest auf dem Gestell 3
untergebracht ist. Dieses Widerlager 7 besteht aus zwei scharnierartig verbundenen Teilen
(s. Fig. 7), die vermittels eines Exzenters 27 fest miteinander verbunden werden können.
Es nimmt den Bohrerschaft frei drehbar auf und hat darum eine weite Bohrung 10, die
zwecks besserer Führung unmittelbar hinter der Bohrerkrone in einen engeren Hals 11
übergeht.
Das Widerlager 7 besitzt ferner eine konische Höhlung 8, in die die Bohrerkrone sich
einlegt, und zwar so, daß sie mit ihren Hochkantenwandungen
in der konischen Höhlung 8 (s. Fig. ι und 7) Führung findet. Die Flachseiteh
der Bohrerkrone 12 dagegen liegen frei.
In die konische Höhlung 8 ist die Matrize 5
mit ihrem konischen Ansatz 6 lose eingesteckt, so daß der vor der Bohrerschneide liegende
Teil dieser Höhlung durch den Ansatz 6 dicht abgeschlossen ist. Die Matrize 5 ist an der
Stirnseite des konischen Ansatzes 6 nach der zu gewinnenden Schneidenform 19 (s. Fig. 2
und 4) gestaltet, sie ist ferner eingesteckt in die Buchse 4^ welche in bekannter Weise
durch den Drall des Schlagbolzens 18 während der Arbeit des Preßlufthammers gedreht wird,
und der Bohrer steckt mit seinem meist vierkantigen Einsteckende 13 in dem Futter 15,
in welchem er sich drehen kann.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Nachdem der vorn kurz angewärmte Bohrer in das Futter 15 eingesteckt ist und in das
Widerlager 7 eingelagert wurde, wird das Widerlager 14 vermittels des Handrades 25
vorgezogen. Nunmehr wird der Luftdruckhammer 2 in Tätigkeit gesetzt. Die Drehung
am Handrad 25 hat weiter zu geschehen und zwar mit derjenigen Kraft, die sich durch
Übung als die zweckmäßigste erweist. Der Bolzen 18 wird fortdauernd gegen die Matrize 5
geschleudert, die dann zunächst mit ihrem nach der Schneide ausgearbeiteten Ende auf
die Bohrerkrone auftrifft. Nach jedem Aufschlag wird aber die Matrize 5 durch den
Bohrer 9 wieder zurückgedrängt, jedoch nur auf einem so kurzen Wege, daß Matrize und
Bohrer gegen Drehung arretiert bleiben. Der Bolzenschlag kommt auf den Bohrer nur nach
Maßgabe des von Hand ausgeübten Gegendruckes zur Wirkung. Im übrigen wird der
Schlag durch die Ringschulter 22 und die Anlage der beiden konischen Flächen gegeneinander aufgefangen.
Bekanntlich gehören zu einem Satz gewöhnlich 4 Bohrer, deren Kronen einen um 2 bis
3 mm abgestuften Durchmesser haben. Um bei der neuen Einrichtung den verringerten
oder vergrößerten Durchmesser zu erhalten, bedarf es nur eines Austausches der Matrize 5
mit einem längeren oder kürzeren Konus 6.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ■Schärfmaschine für Gesteinsbohrer mit seitlich abgeflachten hinterschnittenen Kro-. nen (Z-Schneiden), dadurch gekennzeichnet, daß der von Hand gegen die Schlagrichtung gedrückte und vom im Drall gehenden Hammer gedrehte Bohrer gegen eine unter der Hämmerwirkung stehende, von ihrem festen Widerlager (7) abhebbare Matrize (5) gedrückt wird, deren von dem Hammer empfangene Schlagwirkung nur insoweit auf den Bohrerkopf zur Geltung kommt, als von Hand Gegendruck geleistet wird, während der Überschuß der Schlagwirkung vom Widerlager ,(7) aufgefangen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE300968C true DE300968C (de) |
Family
ID=554904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT300968D Active DE300968C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE300968C (de) |
-
0
- DE DENDAT300968D patent/DE300968C/de active Active
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