DE3009471A1 - Entwicklertransportvorrichtung fuer elektrostatische kopiergeraete - Google Patents
Entwicklertransportvorrichtung fuer elektrostatische kopiergeraeteInfo
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Description
PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH GERD MÜLLER D. GROSÜE · F. POLLMEIER 73
- bh - ~ 8.3.1980
Entwicklertransportvorrichtung für elektrostatische Kopiergeräte
Diese Erfindung befaßt sich im allgemeinen mit einem elektrostatischen Kopiergerät, sie befaßt sich insbesondere
aber mit einem Entwicklertransportsystem, das eine Entwicklerrolle gleichmäßig mit Entwickler
zu versorgen hat.
In den letzten Jahren ist ein elektrostatisches Kopiergerät entwickelt worden, bei dem die Transportvorrichtung
in Längsrichtung angeordnet ist,und bei dem ein Entwicklerzuführungsbehälter an einem seitlichen
Ende des Entwicklertransportsystemes angeordnet
ist. Was den Bereich des elektrostatischen Kopierens betrifft, so hat eine derartige Entwicklertransportvorrichtung
weit verbreitete Anwendung gefunden. Dadurch, daß der Zuführungsbehälter an einem
Seiten-Ende der Entwicklertransportvorrichtung angeordnet ist, ist dieser Zuführungsbehälter für
das Auffüllen von Entwickler auch leicht zugänglich. Dabei braucht die Entwicklertransportvorrichtung
auch nicht aus dem Maschinengehäuse entfernt und herausgenommen zu werden, wenn der,Zuführungsbehälter
nachgefüllt werden muß. Das aber bedeutet, daß der Zuführungsbehälter herausgenommen werden
kann, indem man ihm aus dem Gehäuse des Kopergeräteres herauszieht.
Eine Entwicklertransportvorrichtung, die von der Konstruktion her in dieser Weise ausgeführt ist,
ist mit US'patent Nr. 3.764.208 (Takahasi und andere) erläutert und beschrieben worden. Die mit diesem
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Patent vorgestellte Entwicklertransportvorrichtung besteht, (wie dies aus Fig. 12 zu erkennen ist)aus
zwei parallel zueinander angeordneten Förderschnekken
, die den Entwickler in verschiedene Richtungen transportieren und dadurch im Gehäuse der Entwicklertransportvorrichtung
für einen gleichmäßig verteilten Füllstand des Entwicklers sorgen. Außer den beiden Förderschnecken sind, um der Aufgabe
des Entwicklertransportes in verschiedene Richtungen
gerecht werden zu können, noch weitere Teile und Konstruktionselemente erforderlich. Dies gilt
ganz besonders für eine Reihe von Zahnrädern, die dazu benötigt werden, um die eine Förderschnecke
in einer ersten Winkel richtung anzutreiben und die andere Förderschnecke in eine andere Winkelrichtung,
und zwar einer Winkelrichtung die zur ersten Winkelrichtung entgegengesetzt ausgerichtet ist. Das
aber hat zur Folge, daß diese Entwicklertransportvorrichtung der bekannten Art den Nachteil aufweist,
daß zu deren Betrieb weitere Konstruktionselemente erforderlich sind, die die Konstruktion
der Entwicklertransportvorrichtung kompliziert machen
.
Ziel dieser Erfindung ist somit die Schaffung einer Entwicklertransportvorrichtung unter Vermeidung der
im Zusammenhang mit bisher bekannten Vorrichtungen
aufgekommenen Nachteile und umter Einführung einer
einfachen Konstruktion für eine derartige Entwicklertransportvorrichtung.
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Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist die Entwicklung und Schaffung einer einfach konstruierten Entwicklertransportvorrichtung,
bei der der Entwickler von einem Seiten-Ende der Vorrichtung zugegeben werden kann.
Ziel dieser Erfindung ist weiterhin auch noch die Schaffung eines elektrostatischen Kopiergerätes,
bei der der Entwickler prompt und in gleichmäßiger Verteilung zugeführt wird.
Ein wiederum anderes Ziel dieser Erfindung ist die Herstellung von Kopien, die eine gute Abbildungsschärfe und einen guten Schwärzungsgrad haben.
Gegenstand dieser Erfindung ist somit eine für den Einsatz in elektrostatischen Kopiergeräten bestimmte
Entwicklertransportvorrichtung, die für den Transport und die gleichmäßige Verteilung des Entwicklers
in den Kopiergeräten zu sorgen hat. Zu dieser Entwicklertransportvorrichtung gehören:-
eine rotierende Welle; ein erstes Schaufelblattsystem, das an diese Welle angebracht ist und den
Entwickler in eine erste Richtung transportiert; ein zweites Schaufelblattsystem, das an der gleichen
Welle angebracht ist und den Entwickler in eine zweite und der ersten Richtung entgegengesetzten
Richtung transportiert. Durch die Drehbewegung des ersten Schaufelblattsystemes und des zweiten
S.chaufelbl attsystemes wird der Entwickler transportiert, verrührt und gleichmäßig während der
Bewegung in verschiedenen Richtungen verteilt.
Die ERfindung soll nachstehend nun anhand des in
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den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles nä
her erläutert werden. Die Zeichnung zeigt in:-
Fig. 1 Einen Längsschnitt durch ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 2 Einen in die Linie 2-2 von Fig. 1 gelegten Querschnitt.
Fig. 3 Einen in die Linie 3-3 von Fig. 1 gelegten Schnitt mit Darstellung des Entwickler-Zuführungsbehälters,
der in Vertikalposition angeordnet ist und die Zuführungskammer beschickt.
Fig. 4 Eine Darstellung ähnlich Fig. 3, jedoch
mit leerem Entwicklerbehälter, der derart
nach unten geklappt ist, daß ein voller Entwicklerbehälter eingefüllt werden kann.
Fig. 5 Eine Draufsicht mit Darstellung der Anordnung und der Ausrichtung der ersten Schaufelblätter
und der zweiten Schaufelblätter.
Nachstehend soll nun anhand von Fig. 1 bis Fig. 5 das bevorzugte Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes erläutert und beschrieben werden.
Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 zu erkennen ist, gehören zu dem elekstrostatisehen Kopiergerät dieser Erfindung
ein herausnehmbarer Entwicklerzuführungsbehälter
22, eine Entwicklerzuführungskammer 18, ein
Entwicklertransportsystem 35 innerhalb des Gehäuses 10, eine Entwicklerübergabestation 15 sowie eine
fotoelektrisch-empfind1iehe Trommel 11. Der im Zuführungsbehälter
22 enthaltene Entwickler 28 gelangt
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in die Kammer 18, um von dort aus von der Entwicklertransportvorrichtung
35 in das Gehäuse 10 transportiert zu werden. Die wirkungsmäßig mit der Entwicklertransportvorrichtung
35 verbundene Übergabestange 33 überträgt den im Gehäuse 10 befindlichen
Entwickler auf eine Entwicklermagnetrolle 12, die
in der Entwickler-Übergabestation 15 angeordnet und untergebracht ist. Von der Rolle 12 aus wird
der Entwickler sodann auf die fotoelektrisch-empfindliche
Trommel 11 zur Herstellung eines sichtbaren Staubbildes übertragen.
Das Entwicklerzuführungsgehäuse 22 ist in lösbarer Weise mit Schraubgewinde an einem Zylinder 20 befestigt.
Wie bereits bei den früheren Ausführungen bekannt, ist der Zylinder 20 schwenkbar mit einer
Außenwand 21 der Enwi cklerzuf ührun gskainmer 18 verbunden,
(in diesem Zusammenhang sei als Beispiel das US-Patent Nr. 3.764.208 genannt). Fig. 3 und
Fig. 4 zeigen, daß zum Zylinder 20 ein Einschraubstutzen 23 gehört, in den der Einschraubstutzen 22a
des Entwicklerzuführungsbehälters 22 eingeschraubt
wird. Die in die oberere Umfangswandung 21 eingearbeitete
Einlaßöffnung 24 hat im wesentlichen den
gleichen Durchmesser wie der Innendurchmesser des Einschraubstutzens 23.
Die Entwicklerzuführungskammer 18 und die Entwicklertransportvorrichtung
35 sind durch eine Trennwand 45 voneinander getrennt. Wie aus Fig. 1 und aus Fig. 2 zu erkennen ist, ist jedoch in den unteren
Teil der Trennwand 45 eine Öffnung 17 einge-
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arbeitet, die in Halbkreisform ausgeführt und auf die untere Öffnung 21 in der Außenwand 21 ausgerichtet
ist. Durch die Öffnung 17 kann der Entwickler aus der Zuführungskammer 18 heraus in das Gehäuse
10 der Entwicklertransportvorrichtung 35 gelangen. Wie nun aus Fig. 1 zu erkennen ist, ist von der
Antriebsvorrichtung D aus die rotierende Welle 27
durch das Gehäuse 10 geführt, und zwar bis in die Entwicklerzuführungskammer 18 hinein. Der Teil 27a
der rotierenden Welle 27, der sich innerhalb der Entwicklerzuführungskammer befindet, und zwar der
Zuführungskammer 18, weist zwei stabförmige Rührwerkselemente 30 auf, die an der Welle 27 befestigt
sind. Das Einschalten und Arbeiten der Antriebsvorrichtung D bewirkt, daß sich die Welle 27 und die
Rührwerkse 1 einen te 30 (mit einer Drehzahl von rund 50 U/min) drehend bewegen, wobei von den Rührwerkselementen
30, der aus "dem Behälter 22 zugeführte Entwickler durchgerührt und aus der Öffnung 17 heraus
in das Gehäuse 10 transportiert wird. Innerhalb des Gehäuses 10, und zwar auf einem Abschnitt 27b
der Welle 27, sind innerhalb des vorerwähnten Ge-Häuses 10 jeweils mehrere erste Schaufelblätter 31
und mehrere zweite Schaufelblätter 32 an der Welle angebracht, wobei dadurch das Entwicklertransport
system 35 entsteht.
Wie mit Fig. 1 dargestellt ist, ist entlang der Achse des oberen Teiles der Welle 27b eine erste
Gruppe von ersten Schaufelblättern und von zweiten Schaufelblättern jeweils in Abwechslung angeordnet,
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während entlang der Achse des unteren Teiles der Welle 27b eine zweite Gruppe von ersten Schaufelblättern
und zweiten Schaufelblättern in Abwechslung angeordnet ist. Das hat zur Folge, daß die
ersten Schaufelblätter und die zweiten Schaufelblätter
während der Umdrehung der Welle 27 für jeden Drehwnnkel einander immer diametral gegenüber
angeordnet sind. Wenn nach Fig. 1 auch die zur ersten Gruppe gehörenden ersten Schaufelblätter
und zweiten Schaufelblätter im Hinblick auf die zweite Gruppe der ersten Schaufelblätter und
der zweiten Schaufelblätter als ringsum zur Achse
der Welle asymmetrisch angeordnet dargestellt sind,
so beansprucht diese Erfindung doch auch für sich, daß ringsum die Achse der Welle 27b die Schaufelblätter
auch symmetrisch angeordnet werden können.
An der rotierenden Welle 27b angebracht sind zwei Übergabestäbe 33, die innerhalb des Gehäuses 10
der Magnetrolle 12 der übergabestation 15 den Entwickler
28 zuzuführen und zu übergeben haben. Diese Übergabestäbe haben beispielsweise einen Durchmesser
von 3 mm und werden zusammen mit den ersten Schaufelblättern 31 und den zweiten Schaufelblättern
32 mit einer Drehzahl von rund 50 U/min in Umdrehung versetzt. Noch unter dem unteren Teil
der Magnetrolle 12 angebracht und befestigt ist eine Entwickler-Aufffangvorrichtung 13, die den
Entwickleranteil aufzunehmen hat, der nicht an
der Magnetrolle haften bleibt. Weiterhin weist die■Übergabestation 15 auch noch eine Abstreich-
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vorrichtung 14 auf, die dafür sorgt, daß an der Magnetrolle 12 Im Hinblick auf den an dieser Magnetrolle
12 haftenden Entwickler eine bestimmte Dicke eingehalten wird.
Wie nachstehend noch zu erörtern ist, transportieren die ersten Schaufelblätter 31 den Entwickler
in eine mit dem Buchstaben χ gekennzeichnete erste Richtung, wohingegen die zweiten Schaufelblätter
den Entwickler in eine mit dem Buchstaben y gekennzeichnete und der ersten Richtung χ entgegengestzten
Richtung transportierten. (Dazu sei auf Fig. 1 und auch auf Fig. 2 verwiesen). Wie aus Fig. 5 zu
erkennen ist, haben die an der Welle 27b angebrachten ersten SchaufeTblätter31.und zweiten Schaufelblätter
32 dann,wenn sich sich in die angegebene Richtung drehen jeweils die nacheilenden oder hinteren
Kanten 31b und 32b. Die ersten Schaufelblätter
31 sind nun derart an der Welle angebracht, daß deren nacheilenden oder hinteren Kanten 31b
im Hinblick auf die Entwickler-Transportrichtung x, d.h. im Hinblick auf die erste Transportrichtung
x,in einem Winkel angeordnet sind, der nahezu dem mit der allgemeinen Hinweiszahl 38 gekennzeichneten
Winke entspricht. Demgegenüber sind die zweiten Schaufelblätter 32 derart an der Welle befestigt,
daß deren nacheilenden oder hinteren Kanten 32 b im Hinblick auf die zweite Entwickler-Transportrichtung
y in einem Winkel angeordnet sind, der nahezu dem mit der allgemeinen Hinweiszahl 41 gekennzeichneten
Winkel entspricht. So könnte der Winkel
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eine Größe von 70 Winkelgraden haben und der Winkel 41 eine Größe von 60 Winke 1graden. Wie nun
aus Fig. 1 und aus Fig. 5 hervorgeht, sind die ersten Schaufelblätter 31 und die zweiten Schaufelblätter
32 von der Konstruktion her derart ausgeführt, daß sie jeweils einen ersten Flächenbereich
31a und einen zweiten Flächenbereich 32a haben bzw, einen ersten Flächenbereich 32a und einen zweiten
Flächenbereich 31a.
Nach Fig. 1 ist nun eine mit dem Zylinder 20 verbundene
Blattfeder 43 vorhanden, die zeitweilig den Zylinder 20 und die Zuführungskammer 18 miteinander
verbindet und in dieser Verbindung auch festhält. Ein konvexer Abschnitt der Blattfeder 43
ist in einer Ausnehmung 44 angeordnet, die in die Außenfläche der Zuführungskammer 18 eingearbeitet
ist,und zwar derart, daß dabei der Zylinder 20 in einer solchen Position gehalten wird, dasß eine
Ausrichtung der Öffnung 23 und der Zuführungsöffnung
24 gewährleistet ist.
Nachstehend soll nun die Funktion und die Arbeitsweise der Entwicklertransportvorrichtung beschrieben
werden:-
Wenn sich der Behälter 22 in der mit Fig. 3 dargestellten Vertikalposition befindet, dann gelangt
der Entwickler in die Zuführungskammer 18. Ein
leerer Behälter 22 kann dadurch ge-gen einen vollen Behälter 22 ausgetauscht werden, daß man ihn, wie
dies mit Fig. 4 dargestellt ist, nach unten klappt und dann einen neuen Behälter 22 einsetzt. Das
Herunterklappen soll in der Richtung u erfolgen.
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Um den Zylinder 20 nach unten klappen zu können, und mit ihm den Behälter 22, muß der konvex ausgeführte
Abschnitt der Blattfeder 43 aus der Ausnehmung 44 herausgenommen werden . Nach dem Herunterklappen
kann der leere Behälter von dem mit Gewinde versehenen Aufschraubstutzen 23a abgeschraubt und
durch einen vollen Behälter 22 ersetzt werden. Beim Anbringen des neuen und vollen Behälters 22 kann
der Füllstutzen 22a des Behälters auf den Füllstutzen 23 des Zylinders 20 aufgeschraubt werden, woraufhin
dann der Zylinder nach oben in die mit Fig. 3 dargestellte Position geklappt wird. Und
diese Vertikalposition laut Fig. 3 ist gerade die
Position in der der konvexe Teil der Blattfeder i η die Ausnehmung 44 eingreift und einrastet und
dadurch den Zylinder 20 in der Position verriegelt. In dieser Position sind die Öffnung 23 und die
Öffnung 24 aufeinander ausgerichtet, und der Entwickler
kann aus dem Zuführungsbehälter 22 in die Zuführungskammer
18 gelangen. Darüber hinaus wird auch noch ein Teil des Entwicklers 28 aus der Zuführungskammer
18 durch die Öffnung 27 in das Gehäuse 10 transportiert.
Nach dem Einschalten und Inbetriebnehmen des Antriebssystenies
D wird die Magnetrolle 12 derart angetrieben, daß sie sich in die Richtung ν dreht,
während die rotierende Welle 27 derart angetrieben wird, daß sie sich in die Richtung w dreht.
Dieser Bewegungsablauf bewirkt, daß der Entwickler 28 unter Einwirkung der Drehbewegung der ersten
Schaufelblätter durch das Gehäuse 10 transportiert wird, und zwar in die Richtung x. Wenn
der Entwickler in die mit χ gekennzeichnete Rich-
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tu ng transportiert wird, und zwar unter der Einwirkung
der ersten Schaufelblätter 31, dann entsteht an der Öffnung 17 zeitweilig eine von Entwicker
freie Lücke, die die Zuführung von Entwickler aus der Zuführungskammer 18 durch die Rührwerkselemente
30 zuläBt. Sobald der Entwicklerbei A die gestrixhelt
dargestellte Linie erreicht hat, dann wird er nachfolgend am anderen Ende des Gehäuses zusammengetragen,
und zwar bei der gestrichelten Linie B. Wenn dies gehscieht, wird durch die Drehbewegung
der zweiten Schaufelblätter 32 der Entwickler 28 in die entgegengesetzte Richtung transportiert,
wobei von den zweiten Schaufelblättern 32 der Transport des Entwicklers in die die Richtung y,
und diese ist der ersten Richtung χ entgegengesetzt, erfolgt, und zwar deswegen, weil die nacheilenden
oder hinteren Kanten 32b der zweiten Schaufelblätter
32 eine der Winkelanstellung der ersten Schaufel
blätter entgegengesetzte Winkelanstellung haben.
Die Transportgeschwindigkeit des Entwicklers ist in Richtung y schneller als in Richtung x, und
dies hat seine Ursache in der Winkellage und im Oberflächenbereich der Schaufelblätter 32. Der
Winkel 41 der zweiten Schaufelblätter 32 ist nämlich
kleiner als der Winkel 38 der ersten Schaufelblätter
31 und die Oberflächenbereiche 32 a der
zweiten Schaufelblätter sind größer als die Oberflächenbereiche
31a der ersten Schaufelblätter.
Durch die Drehbewegung der Schaufelblätter 31 und
der Schaufelblätter 32 wird auch die Oberfläche
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des im Gehäuse 10 befindlichen Entwicklers 28 glatt
und eben gemacht, wobei die Füllstandshöhe das obere
Ende der Öffnung 17 erreicht, wie dies mit der gestrichelten Linie C kenntlich gemacht ist. Wenn
der im Gehäuse 10 befindliche Entwickler während des Kopiervorganges verbraucht worden ist, wird
von der Zuführungskammer 18 aus Entwickler in das Gehäuse 10 nachgeführt. Die Menge des beim Kopieren
verbrauchten Entwicklers wird gleich der Menge an Entwickler sein, der von der Zuführungskammer
aus zugeführt und nachgeführt wird. Und das bedeutet, daß der Entwicklerfüllstand im Gehäuse 10 immer
konstant gehalten wird, wie dies mit der gestrichelten Linie C dargestellt ist. Weil der Entwickler
in die Richtung y schneller transportiert wird als in die Richtung χ wird der Oberflächen
spiegel des Entwicklers 28 auch gleichmäßig und glatt,(in diesem Zusammenhange sei auf Linie C
in Fig. 1 hingewiesen), und zwar ohne Anhäufung am gegenüberliegenden Ende des Gehäuses 10, (in diesem
Zusammenhang sei auf Linie B in Fig. 1 hingewiesen ).
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Leerseite
Claims (6)
- PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH GECD MÜLLER · D. CHCSSE · F. POLLMEIER 73- bh 8.3.1980Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha, 72 Horikawacho, Saiwai-ku, Kawasaki-shi, Kanagawa-ken (Japan)Entwicklertransportvorrichtung für elektrostatische Kopiergerate.Patentansprüche:Vorrichtung für den Transport und die gleichmäßige Verteilung des Entwicklers in elektrostatischen Kopiergeräten,dadurch gekennzeichnet, daß zu ihr gehören:a) eine rotierende Welle;b) ein erstes Schaufelblattsystem, das an der vorerwähnten rotierenden Welle angebracht ist und den Entwickler in eine erste Richtung zu transportieren hat;c) ein zweites Schaufe1blattsystem, das an der vorerwähnten rotierenden Welle angebracht ist und den Entwickler in eine zweite und der vorerwähnten ersten Richtung entgegengesetzten Richtung zu transportieren hat;d) ein Antriebssystem zum Antrieben der zuvor angeführten rotierenden Welle, wobei dann der Entwickler dadurch transportiert, verrührt und gleichmäßig verteilt wird, daß er von dem zuvor angeführten ersten Schaufelblattsystem und zweiten Schaufelblattsystem in verschiedene Richtungen transportiert wird.
- 2. Entwicklertrtransportvorrichtung nach Anspruch 1,030039/0740PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GEPU MELLER · D. GROSSE · F. POLLMEIER 73- bh - ft 8.3.1980dadurch gekennzeichnet, daß das bereits angeführte zweite Schaufelblattsystem den genannten Entwickler mit einer höheren Geschwindigkeit transportiert als das beim bereits genannten ersten Schaufelblattsystem der FaI1 ist.
- 3. Entwicklertransportvorrichtung nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß zum ersten Schaufelblattsystem mehrere erste Schaufelblätter gehören, die im Abstand über die Welle verteilt derart angeordnet sind, daß sie sich mit dieser Welle drehen können; daß schließlich zum zweiten Schaufelblattsystem mehrere zweite Schaufelblätter gehören, die über die Welle im Abstand verteilt derart angeordnet sind, daß sie sich mit der Welle drehen können.
- 4. Entwicklertransportvorrichtung nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren oder nacheilenden Kanten der ersten Schaufelblätter im Hinblick auf die erste Transportrichtung in einem größeren Winkel angestellt sind, als dies bei den hinterer, oder nacheilenden Kanten der zweiten Schaufelblätter, die in einem Winkel zur zweiten Transportrichtung angestellt sind, der Fall ist.
- 5. Entwicklertransportsystemnach Anspruch 3 oder Anspruch 4,030G39/0740PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GE-RO MdL LEP · D. GRGSSE ■ F. POLLMEIER 73- bh - in 8.3.1980dadurch gekennzeichnet, daß ein jedes Schaufelblatt der ersten Schaufelblätter eine erste Fläche und ein jedes Schafelblatt der zweiten Schaufelblätter eine zweite Fläche aufweist, die größer als die erste Fläche ist.
- 6. Elektrostatisches Kopiergerät, das die nachstehend aufgeführten Funktionsgruppen aufweist, nämlich ein fotoelektrisch-empfindliches System, eine Entwicklerzuführungskammer für die Aufnahme und für die Ausgabe des aus einem Behälter zugeführten Entwicklers, ein in einem Gehäuse angeordnetes und untergebrachtes Entwicklertransportsystem, das den Entwickler von dem Behälter aus über die Zuführungskammer in das Gehäuse transportiert, und schließlich eine Entwicklerübertragungsvorrichtung, welche den Entwickler aus dem Gehäuse auf das fotoelektrischempfindliche System zu übertragen hat, dadurch g'e kennzeichnet, daß die Entwicklertransportvorrichtung die nachstehend angeführten Baugruppen aufweist:a) eine rotierende Welle;b) eine Antriebsvorrichtung für die rotierende Welle zum Antreiben dieser Welle;c) ein erstes Schaufelblattsystem, das auf der030039/0740ORIGINAL INSPECTEDPATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH ■ GERO MÜLLER ■ D GHOSSE · F. POLLMEIER- bh Λ 8.3.1980bereits angeführten rotierenden Welle derart angeordnet ist, daß von ihm der Entwickler in eine erste Richtung transportiert wird;d) ein zweites Schaufelblattsystem, das auf bereits angeführten rotierenden Welle derart angeornet ist, daß von ihm der Entwickler in eine zweite und der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung transportiert wird, wobei der Entwickler dann transportiert, durchgerührt und gleichmäßig dadurch verteilt wird, daß ein Entwicklertransport von den ersten und zweiten Schaufelblattsystemen in verschiedene Richtungen erfolgt.Kopiergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu diesem Kopiergerät auch noch gehört:- ein im Inneren der Zuführungskammer angeordnetes Rührwerk, das euf die rotierende Welle aufgesetzt ist und den Entwickler aus dem Behälter heraus zuzuführen hat.Elektrostatisches Kopiergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeic h.n e t, daß zu diesem elektrostatischen Kopiergerät auch noch gehört:- ein Entwicklerrollensystem für die Übertragung des Entwicklers aus dem Gehäuse heraus auf die fotoelektrisch-empfindliche Funktionsgruppe.Elektrostatisches Kopiergerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklerübertragungsvorrichtung auch noch eine Übertragungsstange aufweist, die auf der rotierenden Welle angeordnet ist und den Entwickler aus dem Gehäuse heraus auf die Entwicklerrolle überträgt.030039/0740ORIG/NAL INSPECTED
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