DE3009312A1 - Selbstbohrduebel - Google Patents
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Description
DR. BERG DIPL.-ΤΝΠ. STAPF
DIPL.-ING. SCHWABE DR. DR. SANDMAIR
PATENTANWÄLTE Postfach 860245 · 8000 München
Anwaltsakte: 30 794
März 1980
HILTI AG Schaan/Fürstentum Liechtenstein
Selbstbohrdübel
130039/02S4
t (089) 98 8272 Telegramme: Bankkonten: Hypo-Bank München 4410122850
988273 BERGSTAPFPATENT München (BLZ 70020011) Swift Code: HYPO DE MM
988274 TELEX: Bayet Vereinsbank München 453100(BLZ 70020270)
983310 0524560BEROd Postscheck München 65343-808 (BLZ 70010080)
ORIGINAL INSPECTEn
HILTI AKTIENGESELLSCHAFT IN SCHAAN Fürstentum Liechtenstein
Selbstbohrdübel
Die Erfindung betrifft einen Selbstbohrdübel mit Verankerungsteil,
das vorderseitig einen Bohrkopf und rückseitig einen sich nach hinten kegelig verjüngenden Klemmabschnitt
aufweist.
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Herkömmliche Selbstbohrdübel, die in der Regel in Beton oder
Gestein verankert werden, bestehen aus einem Verankerungsteil in Form einer Hülse oder einer Ankerstange, das entweder
selbst einen Bohrkopf aufweist bzw vorderseitig mit einer aufsetzbaren Schneide versehen wird. Nach erfolgtem
Bohrvorgang, der unter Schlagabgabe an das Verankerungsteil sowie unter Drehung desselben stattfindet, wird das Verankerungsteil
im selbstgeschaffenen Bohrloch verspreizt. Hierzu dient ein dübeleigenes Spreizelement in Form eines
Kegelstumpfes bzw der erwähnten Schneide, die in einen Axial schlitz der Ankerstange vorgetrieben wird. Zur Durchführung
des Spreizvorganges werden dem Spreizelement bzw dem Verankerungsteil nur Schläge vermittelt.
Erhebliche Nachteile dieser bekannten Dübel sind einerseits die Mehrteiligkeit derselben und andererseits deren Verarbeitung.
So bedarf es beispielsweise bei der Ausführung mit hülsenförmigem Verankerungsteil der Schaffung eines Bohrloches
mit relativ grossem Querschnitt, was lange Bohrzeiten bedingt. Ferner ist der Setzvorgang als solcher auch zeitaufwendig,
da das Bohren und Spreizen in voneinander getrennten Ablaufvorgängen erfolgt. Zudem bedarf es hierzu eines
Setzgerätes mit umschaltbaren Arbeitsfunktionen, da das Bohren unter Drehen und Schlagen, das Spreizen jedoch nur
unter Schlagen stattfindet. Ein massgeblicher Funktionsnachteil dieser Dübel ist aber auch, dass diese unter Belastung
keinen Nachspreizeffekt zeigen.
Zum Einsatz im Grubenausbau sind ferner Selbstbohrdübel bekannt, die ein Verankerungsteil zum Festlegen im Aufnahmematerial
und einen daran anschliessenden Schaftabschnitt aufweisen. Das Verankerungsteil wiederum besteht aus einem
vorderseitigen Bohrkopf mit Schneiden und einer Förderwendel für das Bohrklein sowie einem daran anschliessenden, sich
nach hinten kegelig verjüngenden Klemmabschnitt.
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INSPECTED
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Zum Setzen wird dieser Dübel unter Drehbewegung in das Aufnahmematerial vorgetrieben, wobei das Bohrklein aus dem
Bereich der Schneiden über die Förderwendel in die Zone des Klemmabschnittes gelangt. Bei waagrecht oder senkrecht nach
unten verlaufender Bohrrichtung verbleibt stets Bohrklein zwischen der Dübeloberfläche und der Wandung des Bohrloches.
Es wird nur jener Teil des Bohrkleins aus dem Bohrloch gefördert, der in dem besagten Raum zwischen Dübel und
Wandung des Bohrloches nicht Platz findet. Ist das gesamte Verankerungsteil in das Aufnahmematerial vorgedrungen, so
wird dem Dübel der umgekehrte Drehsinn verliehen. Dadurch erfährt das Bohrklein eine rückläufige Bewegung und es kommt
zwischen dem kegeligen Klemmabschnitt und der Wandung des Bohrloches zu einem Verpressen des Bohrkleins und damit zu
einer Verankerung des Dübels. Der nunmehr gesetzte Dübel bewirkt durch axiales Belasten ein weitergehendes Verdichten
des Bohrkleins in der Zone des Klemmabschnittes, so dass sich der Verankerungswert des Dübels noch erhöht.
Ein erheblicher Nachteil dieses bekannten Selbstbohrdübels besteht vor allem darin, dass dieser nicht in vertikaler
Setzrichtung nach oben verwendbar ist, da bei diesem Einsatzfall das hinter die Förderwendel gelangende Bohrklein
vollends aus dem Bohrloch entfällt, so dass ein Verankern des Dübels durch Verdichten von Bohrklein in der Zone des
Klemmabschnittes nicht möglich ist. Ebenso hat dieser Dübel den wesentlichen Nachteil, dass auch in den anderen Einsatzrichtungen
eine ungenügende Vorverdichtung des Bohrkleins im Klemmabschnitt erreicht wird. Erst durch erhebliche axiale
Verschiebung bei axialer Belastung verdichtet sich das Bohrklein im Klemmabschnitt ausreichend, um zu einem brauchbaren
Verankerungswert zu führen. Es handelt sich also um einen hinsichtlich der Verankerungssicherheit problematischen
Selbstbohrdübel.
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QBiQiNAL INSPECTED
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach und universell setzbaren Selbstbohrdübel zu schaffen, der sich
durch kleinen Bohraufwand, hohe Verankerungswerte, hohe Verankerungssicherheit und Nachspreizwirkung auszeichnet.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass im
Endbereich der kegeligen Verjüngung des Klemmabschnittes ein der Verdichtung des Bohrkleins im Bohrloch dienender, umlaufender
Bund mit dem Bohrdurchmesser des Bohrkopfes entsprechendem Aussendurchmesser angeordnet ist.
Der "Selbstbohrdübel gemäss Erfindung eignet sich für homogene
Aufnahmematerialien, wie Beton oder Gestein. Er kann entweder mit einem Aussengewinde oder mit einem Innengewinde
versehen sein, wobei im ersteren Falle an den umlaufenden Bund nach hinten ein Gewindezapfen anschliesst. Zum Einsetzen
des Dübels in den Adapter eines Schlagbohrgerätes kann an das hintere Ende beispielsweise ein kegelstumpfförmiger
Ansatz über eine Solltrennstelle angeformt sein.
Der Setzvorgang des Selbstbohrdübels erfolgt unter Verwendung eines Schlagbohrgerätes, wobei sich der Bohrkopf in das
Aufnahmematerial vorarbeitet. Das Bohrklein gelangt vom Bohrlochtiefsten sukzessive in den Bereich des kegeligen
Klemmabschnittes und tritt zum Grossteil während des Bohrvorganges an der Mündung des Bohrloches aus. Bei fortschreitendem
Bohrvorgang gelangt der Bund, dieser kann beispielsweise von einem aufgesetzten Ring gebildet sein, in den
Mündungsbereich des Bohrloches und verschliesst dieses nach aussen. Das in der Folge vom Bohrkopf abgetragene Bohrklein
wird so in den freien nunmehr geschlossenen Raum zwischen dem Klemmabschnitt und der Wandung des Bohrloches gefördert,
wobei der weiter vorlaufende Bund das hier eingesperrte Bohrklein verdichtet. Mit zunehmendem Grad des Verdichtens
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ORIGINAL INSPECTED
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reduziert sich die Abtragleistung des Bohrkopfes, bis letztlich die gesamte Schlagenergie, unter weiterem Drehen des
Dübels, zum Verdichten des eingesperrten Bohrkleins eingesetzt
ist.
Dank der glatten Oberfläche des Klemmabschnittes wird beim
Verdichtungsvorgang die Kontaktfläche des zu einem kompakten
Körper gepressten verdichteten Bohrkleins gleichermassen glatt, so dass die Reibung zwischen Dübel und Bohrklein-Körper
geringer ist als die Haftreibung zwischen dem Bohrklein-Körper
und der Wandung des Bohrloches - der Bohrklein-Körper dreht demnach während des Setzvorganges des Dübels
mit diesem nicht mit. Trotzdessen tritt bei zunehmendem Verdichten des Bohrkleins ein grosser werdendes Drehmoment
am Dübel auf. Dieses grosser werdende Drehmoment kann im Falle des Vorhandenseins eines über eine Solltrennstelle mit
dem Dübel verbundenen Ansatzes zu dessen Abtrennen führen. Bei entsprechender konstruktiver Auslegung einer solchen
Solltrennstelle kann dieses Bruchmoment als Indikator für eine ausreichende Vorverdichtung des im Bereich des Klemmabschnittes
eingesperrten Bohrkleins dienen.
Bei anschliessendem Belasten des Selbstbohrdübels wird
dieser um einen kleinen Weg im Bohrloch nach aussen gezogen, wobei es durch die kegelige Verjüngung des Klemmabschnittes
zu einem weiteren Verdichten des Bohrklein-Körpers und damit zu einer Erhöhung des Verankerungswertes kommt. Dabei ist es
von grosser Wichtigkeit, dass zwischen dem Klemmabschnitt und dem Bohrklein-Körper eine axiale Relativverschiebung
möglich ist, was durch die glatte Oberflächenbeschaffenheit
gewährleistet wird. Der Bund verbleibt während dieses Nachspreizvorganges nach wie vor im Bereich des Bohrloches, so
dass ein Austreten von Teilen des Bohrklein-Körpers mit Sicherheit unterbunden bleibt.
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ORIGINAL INSPECTED
Bei der Wahl des Kegelwinkels des Kiemraabschnittes ist es wichtig, dass dieser im selbstheramenden Bereich liegt, wobei
sich im besonderen ein Kegelwinkel von 1 bis 10 Grad, vorzugsweise
2 bis 6 Grad, für die genannten Aufnahmematerialien bewährt.
Um die Verankerung mit geringem Bohraufwand durchführen zu können, ist es von Vorteil, das Verankerungsteil möglichst
kurz zu gestalten. Einem weiteren Vorschlag der Erfindung entsprechend schliesst.demnach der Klemmabschnitt direkt an
den Bohrkopf an. Insbesondere beim Setzen des Dübels in weichere Aufnahmematerialien, zum Beispiel in Beton geringer
Festigkeit, kann andererseits ein tieferes Verankern des Dübels erforderlich sein, so dass diesfalls zweckmässig
zwischen Bund und Klemmabschnitt eine zylindrische Zone entsprechender Länge vorgesehen wird.
Nach einem weiteren Vorschlag weist der Bohrkopf im wesentlichen axial gerichtete, sich in den Klemmabschnitt erstrekkende
Ueberleitbahnen für das Bohrklein auf. Hierdurch wird das Ueberführen des Bohrkleins vom Bohrkopf in den Bereich
des Klemmabschnittes begünstigt und damit der Bohrfortschritt verbessert. Sofern die Ueberleitbahnen den Ausgangsquerschnitt
des Bohrkopfes nicht um mehr als 20 Prozent schwächen, wird sichergestellt, dass der Bohrkopf sich trotzdem
im Belastungsfalle am Bohrklein-Körper ausreichend abzustützen vermag. Die Ueberleitbahnen können einfachheitshalber
als Anflachungen oder als Schlitze bzw Nuten mit schraubenlinienartigem
Verlauf gestaltet sein.
Eine zusätzliche Erhöhung des Verankerungswertes des Dübels lässt sich erreichen, wenn einem weiteren Vorschlag der
Erfindung zufolge der Klemmabschnitt mit druck- oder wärmeaktivierbarem
Kleber beschichtet ist. Während der Verdichtungsphase des Setzvorganges erfolgt so das Aktivieren des
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ORIGINAL INSPECTED
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Klebers, so dass es nebst der mechanischen Verankerung des Dübels durch Verkeilen des Bohrklein-Körpers auch zu einer
chemischen Verankerung durch Verkleben des Dübels bzw Bohrklein-Körpers mit der Wandung des Bohrloches kommt.
Einfachheitshalber ist es auch möglich, bei nicht mit Kleber
beschichteten Dübeln während deren Setzvorganges Wasser in die Aufnahmebohrung einzubringen, so dass die im Bohrklein
vorhandenen Restmengen von nichtreagiertern Zement nachträglich genutzt werden und so zu einem auch chemischen Erhärten
des Bohrklein-Körpers führen. Anstelle von Wasser kann ebenso ein Kleber in die Aufnahmebohrung eingebracht werden,
der gleichermassen eine Aushärtung des Bohrklein-Körpers herbeiführt.
Die Erfindung soll nunmehr anhand einer sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung näher erläutert werden, und zwar
zeigen:
Fig. 1 einen Selbstbohrdübel in Bohrphase,
Fig. 2 den Selbstbohrdübel nach Fig. 1 in Verdichtungsphase ,
Fig. 3 den Selbstbohrdübel nach Fig. 1 und 2 in Belastungsphase.
Der in Fig. 1 dargestellte Selbstbohrdübel besteht im wesentlichen
aus einem gesamthaft mit 1 bezeichneten Verankerungsteil, einem daran nach hinten anschliessenden Gewindezapfen
2 und einem kegelstumpfförmigen Ansatz 3. Das Verankerungsteil 1 weist einen gesamthaft mit 4 bezeichneten Bohrkopf,
einen daran anschliessenden, nach hinten sich kegelig verjüngenden Klemmabschnitt 5 sowie einen den Bund 6 am Ende
des Klemmabschnittes 5 auf. Dem Bohrkopf 4 sind vorderseitig
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Schneiden 7 angeschliffen, an die sich im wesentlichen axial
verlaufende üeberleitbahnen für das Bohrklein in Form von Nuten 8 anschliessen.
In der in Fig. 1 dargestellten Bohrphase wird dem Selbstbohrdübel
vom Adapter 9 eines hier nicht näher dargestellten Schlagbohrgerätes, wie durch Pfeile angedeutet, Drehung und
Schlagenergie verliehen, wozu der Ansatz 3 im Adapter 9 festsitzt. Die Schneiden 7 arbeiten sich in das Aufnahmematerial
11 vor und schaffen so ein Bohrloch 12. Das Bohrklein wird währenddessen vom Bohrlochtiefsten über die Nuten
8 zur Mündung des Bohrloches 12 gefördert und tritt hier grösstenteils aus.
Nach fortgeschrittenem Bohrvorgang - Fig. 2 - gelangt der Bund 6 in den Bereich der Mündung des Bohrloches 12, so dass
diese, da der Bund 6 denselben Aussendurchmesser wie der Bohrkopf 4 aufweist, verschlossen wird. Das nunmehr im
Bereich des Klemmabschnittes 5 im Bohrloch 12 eingesperrte Bohrklein wird durch weiteres Vortreiben des Selbstbohrdübels
unter Drehung und Schlägen vom vorlaufenden Bund 6 im Bohrloch 12 verdichtet, wobei der Bohrkopf 4 vorerst noch
weiter Bohrklein fördert. Mit zunehmender Dichtheit des besagten Bohrkleins wird der Vortrieb des Selbstbohrdübeis
jedoch gehemmt, so dass die Bohrleistung absinkt und die an den Selbstbohrdübel abgegebene Schlagenergie letztlich
auschliesslich der Verdichtung des Bohrkleins im Bohrloch dient. Auf diese Weise bildet sich im Bohrloch 12 ein kompakter,
im wesentlichen hülsenförmiger Bohrklein-Körper 13, der ein Verklemmen des Klemmabschnittes 5 bewirkt. Dadurch
kommt es zum Bruch der zwischen dem Gewindezapfen 2 und dem Ansatz 3 gelegenen Solltrennstelle 14; der Selbstbohrdübel
ist gesetzt.
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In der Folge kann der Selbstbohrdübel belastet werden, wobei dies, wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, in der Regel unter
Zwischenspannung eines zu befestigenden Gegenstandes 15 und einer Scheibe 16 mittels einer Mutter 17 erfolgt. Durch
Anziehen der Mutter 17 wird der Selbstbohrdübel über den Gewindezapfen 2 geringfügig in Pfeilrichtung gezogen. Dadurch
kommt es zu einem weiteren Verkeilen zwischen dem Klemmabschnitt 5 und dem vorverdichteten Bohrklein-Körper
bzw der Wandung des Bohrloches 12, so dass sich der Verankerungswert des Selbstbohrdübels im Aufnahmematerial 11
erhöht. Die Verankerungskräfte werden auf diese Weise vom Klemmabschnitt 5 über den kompakten Bohrklein-Körper 13
gleichmässig auf einen grossen Bereich der Wandung des Bohrloches 12 übertragen, das heisst, es kommt nicht zu
partiellen Druckspitzen. Der Bund 6 hält auch im belasteten Zustand des Selbstbohrdübels das Bohrloch 12 verschlossen,
so dass der Bohrklein-Körper 13 weder gesamthaft noch in Teilen sich aus dem Bohrloch 12 entfernen kann.
Durch Beimengen von Wasser oder Klebstoff vor oder während der Verdichtungsphase (Fig. 2) lässt sich zudem eine chemische
Aushärtung des Bohrklein-Körpers 13 erreichen. Dieser Effekt ist ebenso erzielbar, wenn der Klemmabschnitt 5 mit
einem druck- oder wärmeaktivierbaren Kleber beschichtet ist.
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e e
Claims (5)
1. Selbstbohrdübel mit Verankerungsteil, das vorderseitig einen Bohrkopf und rückseitig einen sich nach hinten
kegelig verjüngenden Klemmabschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass im
Endbereich der kegeligen Verjüngung des Klemmabschnittes (5) ein der Verdichtung des Bohrkleins im Bohrloch
(12) dienender, umlaufender Bund (6) mit dem Bohrdurchmesser des Bohrkopfes (4) entsprechendem Aussendurchmesser
angeordnet ist.
2. Selbstbohrdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kegelwinkel des Kiemraabschnittes (5) 1
bis 10 Grad, vorzugsweise 2 bis 6 Grad, beträgt.
3. Selbstbohrdübel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Klemmabschnitt (5) direkt an den Bohrkopf (4) anschliesst.
4. Selbstbohrdübel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bohrkopf (4) im
wesentlichen axial gerichtete, sich in den Klemmabschnitt (5) erstreckende Ueberleitbahnen (8) für das
Bohrklein aufweist.
5. Selbstbohrdübel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmabschnitt (5) mit
druck- oder wärmeaktivierbarem Kleber beschichtet ist.
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