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DE3009346A1 - Steuerschaltung fuer eine beruehrungslos arbeitende detektionsanordnung - Google Patents

Steuerschaltung fuer eine beruehrungslos arbeitende detektionsanordnung

Info

Publication number
DE3009346A1
DE3009346A1 DE19803009346 DE3009346A DE3009346A1 DE 3009346 A1 DE3009346 A1 DE 3009346A1 DE 19803009346 DE19803009346 DE 19803009346 DE 3009346 A DE3009346 A DE 3009346A DE 3009346 A1 DE3009346 A1 DE 3009346A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
oscillator
amplifier
determining
circuit element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803009346
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut 7000 Stuttgart Wertenauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hansa Metallwerke AG
Original Assignee
Hansa Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hansa Metallwerke AG filed Critical Hansa Metallwerke AG
Priority to DE19803009346 priority Critical patent/DE3009346A1/de
Priority to AT114481A priority patent/AT380107B/de
Publication of DE3009346A1 publication Critical patent/DE3009346A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/94Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
    • H03K17/941Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated using an optical detector

Landscapes

  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

  • Steuerschaltung für eine berührungslos arbeitende
  • Detektionsanordnung Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Steuerschaltung für eine berührungslos arbeitende Detektionsanordnung, insbesondere zur berührungslosen Steuerung von Sanitärarmaturen, mit einem Oszillator; mit mindestens einem die Frequenz des Oszillators bestimmenden Schaltungselement; mit einer vom Oszillator angesteuerten Sendeeinrichtung; mit einer Empfangseinrichtung; mit einem der Empfangseinrichtung nachgeschalteten, auf die Frequenz des Oszillators abgestimmten, schmlalbandigen Verstärker; mit mindestens einem die Lage des Frequenzbandes des schmalbandigen Verstärkers bestimmenden Schaltungselement; mit einer von dem schmalbandigen Verstärker beaufschlagten elektrischen Schalteinrichtung, über die ein bestimmter Vorgang steuerbar ist.
  • Bei bekannten derartigen Steuerschaltungen arbeiten Oszillator und schmalbandiger Empfangsverstärker bei einer-ganz bestimmten, vom Werk eingestellten Frequenz. Werden nun mehrere identische Detektionsanordnungen, die beispielsweise mit Licht als Detektionsmedium arbeiten, in einem Raum angeordnet, so können sich Probleme durch unerwünschte Wechselwirkungen ergeben. Beispielsweise kann das Licht des einen Gerätes ungewollt auf den Empfänger des anderen Gerätes auftreffen und so unbeabsichtigt einen Schaltvorgang auslösen.
  • Daher wurde bisher in solchen Fällen versucht, die unterschiedlichen Geräte so optisch gegeneinander abzuschirmen, daß Einstreuungen von Fehllicht nicht möglich sind. Solche optischen Abschirmungen sind jedoch äußerst unzuverlässig, da auch durch bewegte Gegenstände, beispielsweise Personen ungewollte und nicht vorhersehbare Reflektionen herbeigeführt werden können, welche zu Fehlauslösungen der Geräte führen. Außerdem ist häufig eine optische Abschirmung nur durch eine ungünstige geometrische Anordnung der verschiedenen Detektionsanordnungen und der hiervon angesteuerten Geräte möglich. Bei Urinalen wird es beispielsweise häufig gewünscht, daß diese direkt einander gegenüberliegend eingebaut werden. Hier ist es praktisch unmöglich, durch optische Abschirmungen zu verhindern, daß das Meßlicht der einen Detektionsanordnung auf den Empfänger der anderen Detektionsanordnung fällt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Steuerschaltung der eingangs genannten Art derart fortzubilden, daß auch ohne besondere geometrische Maßnahmen, beispielsweise optische Abschirmung und dergleichen, eine gegenseitige, unerwünschte Wechselwirkung mehrerer im selben Raum arbeitender Detektionsanordnungen unterbunden wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das frequenzbestimmende Schaltungselement des Oszillators sowie das die Lage des Frequenzbandes bestimmende Schaltungselement des schmalbandigen Verstärkers variabel und derart zwangsgekoppelt sind, daß bei Veränderung des Wertes des einen Schaltungselements zwangsläufig eine entsprechende Veränderung des Wertes des anderen Schaltungselements herbeigeführt wird, bei der die gegenseitige Abstimmung von Oszillator und Verstärker erhalten blaibt.
  • Erfindungsgemäß ist es somit möglich, an Ort und Stelle die Arbeitsfrequenz der verschiedenen, im selben Raum befindlichen Detektionsanordnungen so zu verändern, daß aus elektrischen Gründen eine gegenseitige Störung nicht mehr möglich ist. In diesem Falle kann das volle Sendelicht der einen Detektionsanordnung auf den Empfänger der anderen Detektionsanordnung fallen, ohne daß hierdurch eine Fehlschaltung bewirkt würde.
  • Die Werte der frequenzbestimmenden Elemente können stufenweise veränderbar sein, wobei die Zwangskopplung durch einen Mehrfach-Stufenschalter bewirkt wird.
  • Alternativ können die Werte der frequenzbestimmenden Elemente kontinuierlich veränderbar sein und die Zwangskopplung durch eine mechanische Übersetzung bewirkt werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Funktion von Oszillator und schmalbandigem Verstärker von einem PLL-Kreis übernommen wird, wobei ein gemeinsames frequenzbestimmendes Schaltungselement für den Oszillator und den schmalbandigen Verstärker vorgesehen ist, wodurch eine gesonderte Zwangskopplung entfällt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; die einzige Figur zeigt schematisch ein Blockschaitbild einer erfindungsgemäßen Steuerschaltung.
  • Kernstück dieser Steuerschaltung ist der mit dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnete PLL-Kreis. PLL ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung "phase-locked-loop" (phasenverriegelte Schleife). PLL-Kreise sind an und für sich bekannt und im Handel erhältlich. Sie zeichnen sich dadurch aus, daß sie ein Ausgangssignal erzeugen, solange ein Signal innerhalb mit bestimmter Phase eines scharf definierten FrequenzbandesTan ihrem Eingang liegt. Ihr bisheriges Einsatzgebiet liegt insbesondere in der Nachrichtenübertragung, beispielsweise als Dekoder für Fernmelde-Wähltöne. PLL-Kreise sind außerordentlich unempfindlich gegen Temperatur und Alterung. Sie enthalten neben einem Phasendetektor und anderen Elementen regelmäßig einen steuerbaren, internen Oszillator.
  • Wie die Figur zeigt, wird der Eingang a des PLL-Kreises 1 über einen Verstärker 2 vom Ausgangssignal einer Empfangsdiode 3 ausgesteuert, die der Erfassung des in noch zu be- schreibender Weise erzeugten Meßlichts dient. Da das Meßlicht amplitudenmoduliert ist , liegt am Eingang a des PLL-Kreises eine Wechselspannung mit eben dieser Frequenz an.
  • Wie oben erläutert, erzeugt der PLL-Kreis 1 am Ausgang b ein signal, wenn am Eingang a ein Signal geeigneter Frequenz und Phase liegt. Dieses Ausgangssignal wird über einen Verstärker 4 an ein Magnetventil, ein Relais 5 oder dergleichen gelegt.
  • Dieses Magnetventil oder Relais 5 löst dann den gewünschten Vorgang aus: beispielsweise wird ein Wasserfluß eingeleitet, ein Licht- oder Alarmsignal ausgelöst, ein Gegenstand in Bewegung versetzt oder dergleichen.
  • Das Ausgangssignal des internen Oszillators des PLL-Kreises 1 erscheint an einem Ausgang c. Es wird über eine Treiberstufe 6 an die Sendediode 7 gelegt. Das von der Sendediode 7 ausgestrahlte Licht ist also mit der Frequenz des internen Oszillators des PLL-Kreises 1 moduliert.
  • Diese Frequenz des internen Oszillators wird durch eine äußere Beschaltung festgelegt. Diese ist schematisch durch mehrere Widerstände 8 unterschiedlichen Wertes dargestellt, die wahlweise mittels eines Stufenschal-ers 10 umoeschaltet werden können.
  • Die Funktion der beschriebenen Schaltungsanordnung ist folgende: Der interne Oszillator des PLL-Kreises 1 schwingt kontinuierlich mit der durch den gewählten Widerstand 8 bestimmten Frequenz. Entsprechend strahlt die Sendediode 7 kontinuieramplitudenmoduliertes lich(Sendelicht dieser Frequenz aus. Gelangt dieses Sendelicht direkt oder durch Reflektion an einem Gegenstand oder an einer Person auf die Empfangsdiode 3, so erscheint am Eingang a des PLL-Kreises 1 ein Signal, das zwangsläufig auf die Frequenz des internen Oszillators abgestimmt ist. Daher erzeugt der PLL-Kreis am Ausgang b ein Signal, mit dem über den Verstärker 4 die Einrichtung 5 durchgesteuert wird: der gewünschte Vorgang beginnt, z.B. setzt ein Wasserfluß ein.
  • Bei der beschriebenen Schaltungsanordnung ist es möglich, mittels eines einzigen Handgriffes die Arbeitsfrequenz zu ändern. Dies ist dort von Bedeutung, wo innerhalb eines Raumes mehrere Geräte unabhängig voneinander gesteuert werden sollen. Dies sei am Beispiel einer mit Licht arbeitenden Detektionsanordnung erläutert: arbeiten alle Steuerschaltungen bei derselben Frequenz, so ist es zur Vermeidung von Fehlschaltungen durch fremdes Streulicht unerläßloch, für eine vollkommene gegenseitige optische Abschirmung der Geräte zu sorgen. Dies erfordert sehr großen Aufwand, ist unzuverlässig oder zuweilen sogar unmöglich. In diesem Falle werden die verschiedenen, im selben Raum vorgesehenen Steuerschaltungen mittels des Schalters 10 auf unterschiedliche Frequenz eingestellt. Eine gegenseitige Störung ist dann nicht mehr möglich, auch wenn keinerlei optische Abschirmungs:::aßnahmen getroffen sind.
  • In diesem Zusammenhang erweist sich die Doppelfunktion des PLL-Kreises 1 als Sendeoszillator und als selektiver Empfangsverstärker als besonders glücklich: zur Umstellung von einer Frequenz auf die andere braucht nur der Wert eines einzigen Bauelements (des Widerstands 8) verändert zu werden.
  • Das beschriebene Konzept der Frequenzvariation läßt sich jedoch bei anderen, herkömmlichen Steuerschaltungen verwenden, bei denen der Oszillator baulich vom Empfangsverstärker getrennt ist. In diesem Falle werden die frequenzbestimmenden Schaltungselemente von Oszillator und Empfangsverstärker in einer Weise zwangsgekoppelt, daß die gegenseitige Abstimmung immer erhalten bleibt. Wenn die frequenzbestimmenden Schaltungselemente diskrete, einzelne Werte annehmen sollen, kann beispielsweise ein Mehrfach-Stufenschalter verwendet werden, mit dem jeweils gleichzeitig die richtigen, aufeinander abgestimmten Werte der frequenzbestimmenden Schaltungselemente ausgesucht werden.
  • Ist der Wert der frequenzbestimmenden Schaltungselemente kontinuierlich veränderbar, beispielsweise in Form eines Potentiometers, so können zur Zwangskopplung der frequenzbestimmenden Schaltungselemente von Oszillator und Empfangsverstärker auch mechanische Übersetzungen eingesetzt werden. Wichtig ist in jedem Falle, daß eine Veränderung im Wert des frequenzbestimmenden Schaltungselements des einen Kreises (z.B. des Oszillators) immer auch von einer entsprechenden Veränderung im Wert des frequenzbestimmenden Schaltungselements des anderen Kreises (z.B. des Empfangsverstärkers) begleitet ist.
  • Der in der Zeichnung dargestellte, zwischen den Ausgang c des PLL-Kreises 1 und Masse gelegte Kondensator 11 ist ebenfalls ein frequenzbetimmendes Schaltungselement. Es versteht sich, daß auch dieses zu Wahl der Arbeitsfrequenz anstelle des Widerstandes 8 in Stufen oder kontinuierlich verändert werden kann.
  • L e e r s e i t e

Claims (4)

  1. Patentansprüche ( 1.)Steuerschaltung für eine berührungslos arbeitende Detektionsanordnung, insbesondere zur berührungslosen Steuerung von Sanitärarmaturen, mit einem Oszillator; mit mindestens einem die Frequenz des Oszillators bestimmenden Schaltungselement; mit einer vom Oszillator angesteuerten Sendeeinrichtung; mit einer Empfangseinrichtung; mit einem der Empfangseinrichtung nachgeschalteten, auf die Frequenz des Oszillators abgestimmten, schmalbandigen Verstärker; mit mindestens einem die Lage des Frequenzbandes des schmalbandigen Verstärkers bestimmenden Schaltungselement; mit einer von dem schmalbandigen Verstärker beaufschlagten elektrischen Schalteinrichtung, über die ein bestimmter Vorgang steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das frequenzbestimmende Schaltungselement (8) des Oszillators (1) sowie das die Lage des Frequenzbandes bestimmende Schaltungselement (8) des schmalbandigen Verstärkers (1) variabel und derart zwangsgekoppelt sind, daß bei Veränderung des Wertes des einen Schaltungselements (8) zwangsläufig eine entsprechende Veränderung des Werts des anderen Schaltungselements herbeigeführt wird, bei der die gegenseitige Abstimmung von Oszillator (1) und Verstärker (1) erhalten bleibt.
  2. 2. Steuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werte der frequenzbestimmenden Elemente (8) stufenweise veränderbar sind und die Zwangskopplung durch einen Mehrfach-Stufenschalter (210) bewirkt wird.
  3. 3. Steuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werte der frequenzbestimmenden Elemente (8) kontinuierlich veränderbar sind und die Zwangskopplung durch eine mechanische Übersetzung bewirkt wird.
  4. 4. Steuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion von Oszillator und schmalbandigem Verstärker von einem PLL-Kreis (1) übernommen sind, wobei ein gemeinsames frequenzbestimmendes Schaltungselement (8) für den Oszillator und den schmalbandigen Verstärker vorgesehen ist, wodurch eine gesonderte Zwangskopplung entfällt.
DE19803009346 1980-03-12 1980-03-12 Steuerschaltung fuer eine beruehrungslos arbeitende detektionsanordnung Ceased DE3009346A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3116452A1 (de) * 1980-05-09 1982-02-25 Sloan Valve Co., 60131 Franklin Park, Ill. Automatische spuelvorrichtung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2608524A1 (de) * 1976-03-02 1977-09-08 Leuze Electronic Kg Photoelektronisches geraet

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DE2608524A1 (de) * 1976-03-02 1977-09-08 Leuze Electronic Kg Photoelektronisches geraet

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE-Z.: "elektro-handel" Bd.17 (1972), Nr.4, S.220 *

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DE3116452A1 (de) * 1980-05-09 1982-02-25 Sloan Valve Co., 60131 Franklin Park, Ill. Automatische spuelvorrichtung

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ATA114481A (de) 1985-08-15

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