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DE3009200A1 - Verfahren und vorrichtung zum einfuehren von zwischenlagestreifen in den wickelschlitz von zu coils aufzuwickelnden bandmaterial - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum einfuehren von zwischenlagestreifen in den wickelschlitz von zu coils aufzuwickelnden bandmaterial

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Publication number
DE3009200A1
DE3009200A1 DE19803009200 DE3009200A DE3009200A1 DE 3009200 A1 DE3009200 A1 DE 3009200A1 DE 19803009200 DE19803009200 DE 19803009200 DE 3009200 A DE3009200 A DE 3009200A DE 3009200 A1 DE3009200 A1 DE 3009200A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
driving rollers
pair
winding slot
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803009200
Other languages
English (en)
Inventor
Antrag Auf Nichtnennung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ferd Braselmann U Co KG P GmbH
Original Assignee
Ferd Braselmann U Co KG P GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ferd Braselmann U Co KG P GmbH filed Critical Ferd Braselmann U Co KG P GmbH
Priority to DE19803009200 priority Critical patent/DE3009200A1/de
Publication of DE3009200A1 publication Critical patent/DE3009200A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H39/00Associating, collating, or gathering articles or webs
    • B65H39/16Associating two or more webs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/10Handled articles or webs
    • B65H2701/17Nature of material
    • B65H2701/176Cardboard

Landscapes

  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Einführen von -Zwischenlagestrei-
  • fen in den Wickelschlitz von zu Coils aufzuwickelndem Bandmaterial Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einführen von Zwischenlagestreifen in den Wickelschlitz von zu Coils aufzuwickelndem Bandmaterial, insbesondere für Metallband-Langsteilanlagen, bei dem der Papierstreifen mittels eines Treibrollenpaares einem Vorratsbehälter entnommen und in Richtung zum Wickelschlitz gefördert wird.
  • Beim Aufwickeln von gespaltenem Bandmaterial auf eine durchgehende Trommel mit mehreren durch Blechronden voneinander getrennten, koaxial nebeneinander liegenden Aufwickelhaspeln von Längsteilanlagen kommt es infolge unterschiedlicher Banddicken und Beschichtungstärken zu mehr oder weniger festgewickelten Coils mit entsprechend unterschiedlichem Banddurchhang. Die ungleichmäßige Wicklung der Coils wirkt sich nachteilig auf deren Aussehen, Verpackung, Ablaufverhalten und die Reibung zwischen den einzelnen Bandwindungen aus. Um diese Mängel zu vermeiden, ist es bekannt, zwischen die Windungen der aufzuwickelnden Spaltbänder Papier- oder Pappstreifen geeigneter Längenabmessungen einzuwickeln.
  • Das geschieht häufig dadurch, daß der Papierstreifen von Hand in den Wickelschlitz zwischen dem auflaufenden Band und dem Coil eingelegt wird. Das aber bedingt hohe Unfallgefahren, zumal dabei die betreffende Bedienungsperson in gebückter Haltung unterhalb des schnell auf das Coil auflaufenden Bandstreifens tätig werden muß.
  • Um diese Unfallgefahren zu vermeiden, sind auch bereits entsprechende Papierstreifen-Einschiebvorrichtungen bekannt geworden, bei denen der Papierstreifen mittels eines angetriebenen Treibrollenpaares einem Vorratsbehälter entnommen und in Richtung zum Wickelschlitz gefördert wird. Hierzu ist es bekannt, die Papierstreifen in abgemessenen Längen in einem auf einem längs der Aufwickelhaspel verfahrbaren Schlitten befindlichen Stapelbehälter unterzubringen, von dem die einzelnen Papierstreifen je nach Bedarf durch entsprechende mechanische Vorschubmittel abgeschoben und über das Treibrollenpaar in den Wickelschlitz eingeschoben werden.
  • Das bedingt aber einen erheblichen Maschinen- und Steuerungsaufwand, zumal dabei der Papierstreifen-Stapelbehälter und das Treibrollenpaar jeweils nahe an den Wickelschlitz des Coils herangefahren und in Abhängigkeit von dessen sich jeweils ändernder Lage entsprechend sorgfältig gesteuert werden müssen.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Einführen von Zwischenlagestreifen in den Wickelschlitz von zu Coils aufzuwickelndem Bandmaterial zu schaffen, bei dem der bzw. die Zwischenlagestreifen ohne nennenswerten maschinellen und steuerungsmäßigen Aufwand sowie dennoch völlig gefahrlo-s und sicher in den Wickelschlitz eingebracht werden können. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß so verfahren, daß der Zwischenlagestreifen durch das Treibrollenpaar mit großer Geschwindigkeit und unter gleichzeitiger vorübergehender Verformung zu einem nach unten offenen, stabilen Lufttrageprofil freifliegend in den Wickelschlitz geschossen wird.
  • Für die Erfindung ist also wesentlich, daß der einzuwickelnde Zwischenlagestreifen durch das Treibrollenpaar vorübergehend entsprechend verformt wird und dadurch ein hinreichend stabiles, von der Luft getragenes Profil erhalt, das es erlaubt, den Zwischenlagestreifen auch über eine größere Freiflugstrecke in den Wickelschlitz einzuschieBen, wobei außer der Lufttragewirkung zugleich auch dessen Beschleunigungswirkung bzw. kinetische Energie ausgenutzt werden.
  • Grundsätzlich kann das erfindungsgemäße Verfahren auch in der Weise angewendet werden, daß die einzuschießenden Zwischenlagestreifen einem die Streifen in abgemessenen Längen enthaltenden Stapelbehälter entnommen und einzeln eingeschossen werden. Vorteilhafter ist es aber, wenn der in den Wickel schlitz freifliegend einzuschießende Zwischenlagestreifen laufend von einem Streifen-Vorratswickel abgezogen und davon in jeweils notwendiger Einwickellänge abgetrennt wird. Das ist wesentlich einfacher und zweckmäßiger. Zweckmäßigerweise treibt das Treibrollenpaar den Zwischenlagestreifen nur bis zum Erreichen eines festen Sitzes im Coil an. Danach erfolgt der Abzug des Zwischenlagestreifens von dem Vorratswickel durch den Coil selbst. Der Antriebsmotor für das Treibrollenpaar braucht dabei über einen Zeitschalter nur kurzzeitig eingeschaltet zu werden. Sitzt der Zwischenlagestreifen fest im Coil, wird der Antriebsmotor für das Treibrollenpaar selbsttatig abgeschaltet. Dadurch wird vermieden, den Antriebsmotor für das Treibrollenpaar so zu steuern, daß die Einlaufgeschwindigkeit des Zwischenlagestreifens jeweils der Auflaufgeschwindigkeit des aufzuwickelnden Bandstreifens entspricht. Als Zwischenlagestreifen werden Papier-, Kunststoff-oder Blechstreifen verwendet, die den jeweiligen Anforderungen an Druckfestigkeit und neutralem Verhalten gegenüber dem Blechstreifen usw. genügen, außerdem aber die kurzzeitige Verformung zwischen dem Treibrollenpaar und dem Coil zu gewährleisten haben.
  • Zur Durchführung dieses erfindungsgemäßen Verfahrens wird von einer mit einem Zwischenlagestreifen-Vorratsbehälter und einem letzterem nachgeschalteten Treibrollenpaar versehenen Vorrichtung ausgegangen, bei der der Vorratsbehalter als den Zwischenlagestreifenwickel enthaltender Trommelbehälter ausgebildet ist, hinter dessen Streifenauslaßschlitz das durch einen Elektromotor angetriebene Treibrollenpaar vorgesehen ist, dessen Treibrollen dachförmig profiliert sind, und bei der unmittelbar hinter letzterem eine Streifentrenn- oder -perforiereinrichtung vorhanden ist.
  • Letztere besteht vorteilhaft aus an der austretenden Kolbenstange eines durch Druckluft doppelseitig beaufschlagbaren Zylinderkolbens angeordneten Trenn- oder Perforiermessern.
  • Schließlich sieht die Erfindung noch vor, daß der Zwischenlagestreifen-Trommelbehälter das Treibrollenpaar mit Antriebsmotor und die Streifentrenn- oder -perforiereinrichtung zu einer Baueinheit zusammengefaßt sind, die am oberen Ende eines von Hand verfahrbaren Wagens schwenkeinstellbar angeordnet ist, der mit einer entsprechenden Fuhrungsdeichsel und Handgriff versehen ist sowie die notwendigen Elektro- un Druckluftanschlüsse und ihre Betätigungsschalter aufweist. Die so beschaffene Vorrichtung bzw. der Zwischenlagestreifen-Einschiebewagen kann von der Bedienungsperson mAhelos an die betreffende Bandaufwickelstelle verschoben werden, woraufhin dann durch kurzzeitiges Einschalten des Treibrollen-Antriebsmotors der Zwischenlagestreifen in den Wickelschlitz eingeschossen wird, bis der Zwischenlagestreifen fest in der Wicklung des Spaltbandringes sitzt. Dann schaltet der Motor selbsttätig aus, und das noch benötigte Füllmaterial wird solange durch den Spaltbandring aus dem Vorratsbehälter gezogen bis abgetrennt wird. Das Abschalten erfolgt durch Betätigen des Druckluftschalters für die Streifentrenn-oder -perforiereinrichtung,wenn der Banddurchhang im gewünschten Sinne gering geworden ist. Da der Zwischenlagestreifen auch über größere Freiflugstrecken in den Wickelschlitz unter Ausnutzung der Tragluftwirkung eingeschossen werden kann, sind weder eine fortlaufende Heranführung noch eine entsprechende Schwenkverstellung der Streifeneinschiebevorrichtung notwendig.
  • Sofern es sich in Sonderfallen als notwendig erweisen sollte, kann die Vorrichtung auch noch mit einer die Tragluftwirkung des einzuschießenden Zwischenlagestreifens unterstützenden Blasluftduse versehen sein, die einen von unten auf den Zwischenlagestreifen und schräg in dessen Flugrichtung gerichteten Tragluftstrahl zu erzeugen vermag. Wie aber die Praxis gezeigt hat, ist eine solche Blasluftdüse in aller Regel nicht notwendig, weil der durch das Treibrollenpaar entsprechend profilierte und hoch beschleunigte Zwischenstreifen ohnehin bereits eine ausreichende Tragluftwirkung entfaltet.
  • In der Zeichnung ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß beschaffenen Papierstreifen-Einschiebevorrichtung dargestellt. Dabei zeigen Fig. 1 die unterhalb einer Aufwickelstelle einer Bandlängsteilanlage verfahrbare Vorrichtung in der Seitenansicht, Fig. 2 deren Breitenansicht, Fig. 3 eine Draufsicht auf das mit entsprechenden Betätigungsschaltern versehene Deichselende des verfahrbaren Wagens, Fig. 4 eine der Fig. 1 entsprechende Teilansicht auf das Treibrollenpaar mit nachgeschalteter Streifenperforiereinrichtung, Fig. 5 die zu Fig. 4 gehörige Draufsicht und Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Draufsicht auf das Treibrollenpaar.
  • Die in den Fig. 1 und 2 abgebildete Vorrichtung besteht aus dem achsparallel zu den nebeneinanderliegenden Aufwickelhaspeln 1 einer Metallband-Längsteilanlage verfahrbaren Wagen 2 mit der an dessen oberem Ende um die Gelenkachse 3 mittels der Stellschrauben 4 schwenkeinstellbar ge-.
  • lagerten Baueinheit 5. Zu letzterer gehören der einen einzulegenden Papierstreifenwickel enthaltende Trommelbehälter 6, hinter messen Streifenaustrittsschlitz 7 das Treibrollenpaar 8,9 angeordnet ist sowie die letzterem unmittelbar nachgeschaltete, generell mit 10 bezeichnete Streifentrenn- oder perforiereinrichtung. Zum Antrieb des Treibrollenpaares 8,9 dient der mit der Treibrolle 9 gekuppelte Elektromotor 11, der in geeigneter Weise auf dem die Baueinheit 5 tragenden Schwenkrahmen 12 gelagert ist. Die Treibrolle 8 ist am inneren Ende eines Gewinde-Stellbolzens 13 gelagert, der mittels des am anderen Ende vorhandenen Rändelgriffs 14 verstellt werden kann.
  • Wie insbesondere aus Fig. 6 hervorgeht, besitzen beide Treibrollen 8,9 ein dachförmiges, ineinandergreifendes Profil, wobei die unten liegende Rolle 9 das eigentliche Dachprofil besitzt und in die mit dem entsprechenden Gegenprofil versehene Rolle 8 teilweise hineinragt. Dadurch erhält der das Treibrollenpaar 8,9 durchlaufende Papierstreifen 15 ein entsprechendes, nach unten offenes dachartiges Profil von entsprechender Stabilität und Lufttragemöglichkeit.
  • Die unmittelbar hinter dem Treibrollenpaar 8,9 angeordnete Streifentrenn- oder -perforiereinrichtung besteht aus dem mit entsprechend gelegenen Druckluft-Anschlußleitungen 16 versehenen Druckluftzylinder 17, der am Schwenkrahmen 12 montiert ist, und dem im Zylinder 17 verschieblich gelagerten, doppelseitig beaufschlagbaren Arbeitskolben mit an dessen austretender Kolbenstange 18 vorhandenen-Trenn-oder Perforiermessern 18', die in dem Rahmensteg 12' entsprechend geführt sind (Fig. 5).
  • Der die schwenkeinstellbar gelagerte Baueinheit 5 tragende Wagen 2 ist mit Rädern 19, einem Stützbock 19' sowie mit einer entsprechend weit ausladenden Deichsel 20 und daran befindlichem Handgriff 20' versehen, in dessen Nähe sich die Betätigungsschalter 21.22 für den Elektromotor 11 und die Druckluftzufuhr zum Zylinder 17 befinden.
  • Der Wagen 2 ist weiterhin mit entsprechend gelegenen Anschlüssen 23,24 für die Druckluft- und Stronzu-fuhr versehen.
  • Falls sich an einer Aufwickelstelle der Bandlängsteilanlage bei dem zum Coil 25 auflaufenden Band 26 ein zu starker Durchhang einstellen sollte, wird die Papierstreifen-Einschiebevorrichtung an die betreffenden Bandaufwickelstelle herangefahren. Das Austrittsende des im Trommelbehälter 6 befindlichen Papierwickels liegt eingeklemmt im Treibrollenpaar 8,9. Die Bedienungsperson betätigt daraufhin den als Zeitschalter ausgebildeten Elektroschalter 21, wodurch über den Motor 11 das Treibrollenpaar 8,9 mit großer Geschwindigkeit kurzzeitig angetrieben und dadurch der Papierstreifen 15 bei entsprechender vorübergehender Verformung zu einem nach unten offenen Lufttrageprofil in Richtung auf den Wickelschlitz 27 geschossen wird. Der Papierstreifen 15 wird solange in den Coil 23 eingewickelt, bis der Durchhang des auflaufenden Bandes 26 verschwindet. Sodann wird durch Betätigen des Druckluftschalters 26 die Kolbenstange 18 ausgefahren, deren Perforiermesser 19 den Papierstreifen 15 unmittelbar hinter dem Treibrollenpaar 8,9 perforieren, mithin der Streifen 15 an dieser Stelle beim weiteren Einwickeln des Streifens 15 exakt getrennt bzw. abgerissen wird.
  • Das ist wichtig, damit das hinter dem Treibrollenpaar 8,9 gelegene Streifenende nicht etwa abknicken kann, sondern für das erneute EinschieBen des Papierstreifens ordnungsgemäß gehalten wird, der Streifen dann also unter Ausnutzung seiner Formstabilität und Lufttragewirkung wieder freifliegend in den Wickelschlitz 27 eines anderen Aufwickelcoils 25 eingeschossen werden kann.
  • Wie die Praxis gezeigt hat, können mit der vorbeschriebenen Vorrichtung Papierstreifen völlig gefahrlos und sicher sowohl bei geringen als auch bei hoheren Bandlaufgeschwindigkeiten in den Wickelschlitz von auf Coils aufzuwickelnden Bändern eingeschossen werden.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Einführen von Zwischenlagestreifen in den Wickelschlitz von zu Coils aufzuwickelndem Bandmaterial, insbesondere für Metallband-Längsteilanlagen, bei dem der Zwischenlagestreifen mittels eines Treibrollenpaares einem Vorratsbehälter entnommen und in Richtung zum Wickelschlitz gefordert wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Zwischenlagestreifen durch das Treibrollenpaar mit großer Geschwindigkeit und unter gleichzeitiger vorübergehender Verformung zu einem nach unten offenen, stabilen Lufttrageprofil freifliegend in den Wickelschlitz geschossen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der in den Wickelschlitz freifliegend einzuschießende Zwischenlagestreifen laufend von einem Streifen-Vorratswickel abgezogen und davon in jeweils notwendiger Einwickellänge abgetrennt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß das Treibrollenpaar den Zwischenlagestreifen nur bis zum Erreichen eines festen Sitzes im Coil antreibt und danach der Abzug des Zwischenlagestreifens von dem Vorratswickel durch den Coil selbst erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß als Zwischenlagestreifen Papier-, Kunststoff- oder Blechstreifen verwendet werden.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, mit einem Zwischenlagestreifen-Vorratsbehälter und einem letzterem nachgeschalteten Treibrollenpaar, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß der Vorratsbehälter als den Zwischenlagestreifenwickel enthaltender Trommelbehälter (6) ausgebildet ist, daß hinter dessen Streifenauslaufschlitz (7) das durch einen Elektromotor (11) angetriebene Treibrollenpaar (8,9) vorgesehen ist, dessen Treibrollen (8,9) dachförmig profiliert sind, und daß unmittelbar hinter letzterem eine Streifentrenn- oder -perforiereinrichtung (10) vorgesehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Streifentrenn- oder -perforiereinrichtung (19) aus an der austretenden Kolbenstange (185 eines durch Druckluft doppelseitig beaufschlagbaren Zylinderkolbens angeordneten Trenn- oder Perforiermessern (18') besteht.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Zwischenlagestreifen-Trommelbehälter (6), das Treibrollenpaar (8,9) mit Antriebsmotor (11) und die Streifentrenn- oder -perforiereinrichtung (10) zu einer Baueinheit (5) zusammengefaßt sind, die am oberen Ende eines von Hand verfahrbaren Wagens (2) schwenkeinstellbar angeordnet ist, der mit einer entsprechenden Führungsdeichsel (20) und Handgriff (20') versehen ist sowie die Elektro- und Druckluftanschlüsse (23,24) und ihre Betätigungsschalter (21,22) aufweist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sie mit einer die Tragluftwirkung des einzuschießenden Papierstreifens (15) unterstützenden Blasluftdüse versehen ist.
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