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Verfahren und Anordnung zum wahlweisen Übertragen von vor-
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gegebenen Zeichen oder ¢raph;schen Musteern. -Die Erfindung bezieht
sich auf ein Verfahren zum wahlweisen Übertragen von vorgegebenen Zeichen oder graphischen
Mustern von einer sendenden Station zu einer empfangenden Station, bei dem die Zeichen
durch Datenworte übertragen werden, bei dem die graphischen Muster durch Codeworte
Codiert und übertragen werden, die das gleiche Format haben wie die Datenworte und
bei dem jeweils nach dem Empfang von Umschaltzeichen in der empfangenden Station
bei der Übertragung der Zeichen von einem Zeichengenerator in Abhängigkeit von den
Datenworten erzeugte Impuls folgen und bei der Übertragung der graphischen Muster
den Codeworten zugeordnete Impuls folgen einem Mosaikdruckkopf zugeführt werden,
gemäß Hauptpatent (Patentanmeldung P 27 48 253.7).
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Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine Anordnung zur Durchführung
des Verfahrens.
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Aus dem Hauptpatent (Patentanmeldung P 27 48 253.7) ist ein Verfahren
bekannt, bei dem wahlweise vorgegebene Zeichen, beispielsweise alphanumerische Zeichen
und Sonderzeichen oder graphische Muster von einer sendenden Station zu einer empfangenden
Station übertragen werden. Bei der Obertragun, der Zeichen werden diese in der sendenden
Station durch Datenworte codiert, die beispielsweise Fernschreibzeichen entsprechen.
In der empfangenden Station werden diese Datenworte einem Zeichengenerator zugeführt,
der der Form der Zeichen entsprechende Impuls folgen an einen Mosaikdruckkopf abgibt.
Der Mosaikdruckkopf enthält mehrere Druckelemente und jedem Druckelement wird gleichzeitig
eine Impulsfolge zugeführt. In Abhängigkeit von den Impuls folgen werden die Zeichen
mittels des Mosaikdruckkopfs dargestellt.
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Ret 1 Ram /5.3.80
Bei einer Übertragung von graphischen
Mustern werden diese abgetastet und die Abtastsignale werden durch Codeworte codiert
und übertragen. Die Codierung erfolgt entsprechend einer Faksimileübertragung. Die
Abtastung erfolgt jedoch zweckmäßigerweise parallel durch eine Anzahl von Abtastelementen,
die gleich ist der Anzahl der Druckelemente des Mosaikdruckkopfs. Jedes Binärzeichen
eines Codeworts ist dann einem anderen Abtastelement bzw. Druckelement zugeordnet.
Die Codeworte weisen das gleiche Format auf wie die Datenworte und haben beispielsweise
das Format von Fernschreibzeichen, so daß sowohl die Zeichen als auch die graphischen
Muster über vorhandene Ubertragungseinrichtungen und Vermittlungseinrichtungen übertragen
werden können, die bisher ausschließlich der Übertragung von Zeichen dienten Um
der empfangenden Station mitteilen zu können, ob die Zeichen oder graphischen Muster
übertragen werden, sind Umschaltzeichen erforderlich. Bei der Umschaltung von einer
Übertragung von Zeichen auf eine Übertragung von graphischen Mustern können vereinbarte
Datenwörter, beispielsweise die Fernschreibzeichen ESC 6 verwendet werden. Bei der
Umschaltung von einer Übertragung von graphischen Mustern auf eine Übertragung von
Zeichen können derartige Umschaltzeichen nicht ohne weiteres vereinbart werden,
da bei der Übertragung beliebiger graphischer Muster alle Kombinationen von Binärzeichen
in den Codeworten auftreten können, so daß es zu einer vorzeitigen und damit fälschlichen
Umschaltung auf die Übertragung von Zeichen kommen kann.
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Es wäre möglich, als Umschaltzeichen für eine Umschaltung von einer
Übertragung von graphischen Mustern auf eine Übertragung von Zeichen eine Vielzahl
von Codeworten zu vereinbaren, so daß die Wahrscheinlichkeit, daß diese Folge von
Codeworten bei der Übertragung von graphischen Mustern auftritt, sehr gering ist.
Ein derartiges Verfahren hat
jedoch den Nachteil, daß im Fall d-er
Umschaltung viele Codeworte erforderlich sind.
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Beim Abdruck von Zeichen unter Verwendung eines Mosaikdruckkopfs ist
es bereits allgemein bekannt, diesen zwischen zwei Betätigungen der Druckelemente
nicht um einen ganzen Druckschritt, sondern nur um einen Teilschritt längs einer
Linie zu bewegen, um die Auflösung der dargestellten Zeichen zu verbessern, Die
Zeitdauer zwischen zwei Betätigungen desselben Druckelements wird dabei nicht verkürzt.
Jedes Druckelement darf nach einer Betätigung frühestens wieder nach einer Zeitdauer
betätigt werden, die der eines ganzen Druckschritts entspricht.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum wahlweisen
Übertragen von graphischen Mustern oder Zeichen anzugeben, das eine sichere Umschaltung
von einer Übertragung von graphischen Mustern auf eine Übertragung von Zeichen auch
dann ermöglicht, wenn bei der Übertragung von graphischen Mustern Codeworte mit
beliebigen Kombinationen von Binärzeichen auftreten können.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Verfahren der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß der Mosaikdruckkopf in an sich bekannter Weise entsprechend
einem -Teilschrittraster arbeitet und daß als Umschaltzeichen eine Folge von Codeworten
verwendet wird, durch die ein Druckelement des Mc-aikdruckkopfs längs einer Linie
mindestens zwei aufeinanderfolgende Druckpunkee erzeugen müßte, deren Abstand kleiner
ist als der eines ganzen Druckschritts.
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Das Verfahren gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß es einen sehr
geringen Aufwand erfordert, um die Umschaltung von einer Übertragung von graphischen
Mustern auf eine Übertragung von Zeichen durchzuführen. Für die Umschaltung ist
nur eine aus wenigen Worten gebildetes Umschaltzeichen erforderlich, so daß auch
eine häufige Umschaltung die Uber-
tragungsgeschwindigkeit nicht
wesentlich vermindert.
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Bei einer häufigen Umschaltung ist es vorteilhaft, wenn das Umschaltzeichen
aus zwei Codeworten gebildet wird, die Druckpunkten zugeordnet sind, deren Abstand
kleiner ist als der eines ganzen Druckschritts.
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Um'die Sicherheit für die Umschaltung zu erhöhen, ist es günstig,
wenn das Umschaltzeichen aus vier Codeworten gebildet wird, von denen jeweils zwei
Codeworte gleich sind und mindestens zwei Codeworte Druckpunkten zugeordnet sind,
deren Abstand kleiner ist als der eines ganzen Druckschritts.
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Für die Vereinbarung der Umschaltzeichen ist es vorteilhaft, wenn
das Umschaltzeichen aus Codeworten gebildet wird, die entsprechend einem Fernschreibcode
codiert sind und dort Steuerzeichen darstellen. Vorteilhafterweise wird das Umschaltzeichen
aus Codeworten gebildet, die entsprechend dem CCITT-Code Nr. 5 codiert sind und
aus den das Zeichen ESC und ein nachfolgendes Ziffernzeichen darstellenden Fernschreibzeichen
gebildet werden.
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Eine besonders einfache Möglichkeit der Erzeugung des Umschaltzeichens
wird dann erreicht, wenn als Umschaltzeichen mindestens ein Codewort vorgesehen
ist, das einem ein graphisches Muster darstellenden letzten Codewort in einem Abstand
folgt, der kleiner ist als der eines ganzen Druckschritts.
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Die Erzeugung von besonderen Codeworten kann vollständig vermieden
werden, wenn das das graphische Muster darstellende letzte Codewort und mindestens
eines der folgenden Datenworte übereinstimmen.
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Falls die Darstellung der Zeichen und der graphischen Muster in einem
Gerät erfolgt, das Steuerzeichen für einen Zeilenvorschub und gegebenenfalls einen
Wagenrücklauf erfordert,
ist es. vorteilhaft, wenn die Steuerzeichen
ebenfalls durch eine Folge von Codeworten dargestellt werden, durch die ein Druckelement
mindestens zwei aufeinanderfolgende Druckpunkte erzeugen müßte, deren Abstand kleiner
ist als ein ganzer Druckschritt.
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Eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens erfordert einen geringen
Aufwand, wenn in der sendenden Station eine Schaltstufe vorgesehen ist, die bei
einer Umschaltung von einer Übertragung von graphischen Mustern auf eine Ubertragung
von Zeichen als Umschaltzeichen eine unzulässige Folge von Codeworten erzeugt, durch
die der Mosaikdruckkopf in der empfangenden Station Druckpunkte erzeugen müßte,
deren Abstand kleiner ist als der eines ganzen Druckschritts und wenn in der empfangenden
Station ein Decodierer vorgesehen ist, der beim Auftreten der unzulässigen Folge
von Codeworten von einer Darstellung von graphischen Mustern auf eine Darstellung
von Zeichen umschaltet.
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Falls als Umschaltzeichen vereinbarte Codeworte verwendet werden,
ist es günstig, wenn die Schaltstufe einen Speicher enthält, in dem die Folge von
Codeworten gespeichert ist und aus dem die Folge beim Umschalten von einer ttbertragung
von graphischen Mustern auf eine Übertragung von Zeichen ausgelesen wird.
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Im folgenden wird eine Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung
anhand von Zeichnungen näher erläutert.
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Es zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Anordnung zur Durchführung
des Verfahrens, Fig. 2 Folgen von von einem Druckelement eines Mosaikdruckkopfs
erzeugbaren und nicht erzeugbaren Druckpunkten, Fig. 3 eine Darstellung von möglichen
Umschaltzeichen in Form von fiktiven Rasterpunkten.
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Bei der in Fig. J dargestellten Anordnung werden von einer sendenden
Station über eine Fernleitung F zu einer empfangenden Station wahlweise aus Zeichen
gebildete, geschriebene Texte oder graphische Muster übertragen. Von der sendenden
Station ist nur der Sendeteil und von der empfangenden Station ist nur der Empfangsteil
dargestellt. Ein entsprechender Empfangsteil kann auch bei der sendenden.
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Station vorgesehen sein. Ebenso kann ein Sendeteil auch in der empfangenden
Station angeordnet sein.
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Bei einer Übertragung von Zeichen, beispielsweise alphanumerischen
Zeichen und Sonderzeichen, werden diese mit Hilfe einer Tastatur T eingegeben. Die
Tastatur T erzeugt binäre Datenworte DW, die über einen Umschalter Si zu einem Sender
S übertragen werden. Der Schalter S1 hat in diesem Fall die durchgezogen dargestellte
Stellung. Die Datenworte DW gelangen über eine Leitungsanpassung L1 zur Fernleitung
F. In der empfangenden Station werden die Datenworte DW über eine Leitungsanpassung
L2 einem Empfänger E zugeführt. Der Empfänger E gibt die Datenworte DW an einen
Zeichengenerator Z, in dem zur flächenhaften Darstellung der übertragenen Zeichen
aus Punktelementen den Datenworten DW zugeordnete, binäre Impulsfolgen DW1 gespeichert
sind.
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Diese binären Impuls folgen DW1 gelangen über einen Umschalter S2,
der sich in der durchgezogen darstellten Stellung befindet, zu einem Mosaikdruckkopf
D, der eine Mehrzahl von Druckelementen aufweist. Es werden jeweils so viele Impuls
folgen DW1 gleichzeitig abgegeben, wie Druckelemente vorhanden sind. Jede Impulsfolge
DW1 wird einem bestimmten Druckelement zugeordnet und wenn ein Binärzeichen der
Impulsfolge einen ersten Wert, beispielsweise den Binärwert 1 annimmt, wird dieses
Druckelement betätigt. Bei der Darstellung der Zeichen in einer Matrix von 12x9
Rasterpunkten werden dem Mosaikdruckkopf D beispielsweise zwölf binäre Impuls folgen
DW1 mit jeweils neun Binärzeichen zugeführt.
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Falls eine Übertragung von graphischen Mustern, ähnlich einer Faksimileübertragung
erfolgt, wird eine mit einem graphischen Muster versehene Vorlage V mit Hilfe einer
Abtasteinrichtung AB abgetastet. Die Abtasteinrichtùng AB tastet die Vorlage vorzugsweise
mit einer Anzahl von parallelen Abtastelementen ab, die gleich ist der Anzahl der
Druckelemente des Druckkopfs D. Von der Abtasteinrichtung AB erzeugte Abtastsignale
AS werden einem Umsetzer zugeführt, der jeweils einer Mehrzahl von parallel auftreten
den Abtastsignalen AS nach einer Parallel-Serienumsetzung ein Codewort CW zuordnet,
das das gleiche Format hat wie ein Datenwort DW und beispielsweise ein Format hat,
wie ein nach dem CCITT-Code Nr. 5 codiertes Fernschreibzeichen. Der Schalter S1
nimmt, gesteuert durch ein von einer Schaltstufe ST erzeugtes Umschaltsignal UM1,
bei der Übertragung der graphischen Muster die gestrichelt dargestellte Stellung
ein, und die Codeworte cW werden anstelle der Datenworte DW über den Sender S und
die Leitungsanpassung L1 zur Fernleitung F abgegeben. Vor der Übertragung wird zur
empfangenden Station ein entsprechendes Umschaltzeichen UZ übertragen, das ihr mitteilt,
daß die nachfolgend übertragenen Codeworte DW ein graphisches Muster beschreiben.
Im Empfänger E wird dieses Umschaltzeichen UZ in einem Decodierer DC erkannt und
dieser gibt ein Umschaltsignal UM2 an den Schalter S2 ab, der dann die gestrichelt
dargestellte Stellung einnimmt.
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Die CodeworZe CW gelangen über die Leitungsanpassung L2 und den Empfänger
E zu einem Umsetzer U2. Der Umsetzer U2 erzeugt aus den Codeworten CW Impulsfolgen
DW2, die für eine Ansteuerung des Druckkopfs D geeignet sind. Diese Zeichenfolgen
DW2 werden über den Schalter S2 dem Druckkopf D zugeführt.
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Falls der Druckkopf D acht Druckelemente enthält, die gleichzeitig
betätigbar sind, können die Codeworte DW direkt zum Druckkopf durchgeschaltet werden,
da die Codewor-
te CW und die DAtenworte DW bei einer Codierung
entsprechend dem CCITT-Code Nr. 5 acht Binärzeichen enthalten.
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In diesem Fall ist es auch zweckmäßig, wenn die Abtasteinrichtung
AB die Vorlage V gleichzeitig in acht parallelen Linien abtastet, so daß aus den
parallelen Abtastsignalen AS auf einfache Weise die Codeworte CW erzeugt werden
können. In den Codeworten CW und in den Impuls folgen DW2 gibt dann jeweils ein
Binärzeichen mit dem Binärwert 1 an, daß ein entsprechendes Druckelement betätigt
wird.
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Falls der Druckkopf D zwölf Druckelemente enthält, erzeugt der Umsetzer
U2 aus jeweils drei Codeworten CW2 zwei Impulsfolgen DW2 und gibt diese über den
Umschalter S2 an den Druckkopf D ab.
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In der empfangenden Station werden damit mit Hilfe des Druckkopfs
D in ähnlicher Weise wie die Zeichen auch die graphischen Muster dargestellt. Die
Darstellung erfolgt dabei gleichzeitig in ebensovielen Linien wie Druckelemente
vorhanden sind. Bei der Übertragung von Zeichen werden diese zeichenweise codiert
übertragen und die der Form der Zeichen zugeordneten Impuls folgen DW1 sind im Zeichengenerator
Z gespeichert. Bei der Übertragung von graphischen Mustern sind die Codeworte CW
dem graphischen Muster zugeordnet und die Codeworte CW werden unter Umgehung des
Zeichengenerators Z nach einer Umsetzung im Umsetzer U2 als Datenworte DW2 dem Druckkopf
D zugeführt.
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Der Druckkopf D in der empfangenden Station arbeitet zweckmäßigerweise
entsprechend einem an sich bekannten Teilschrittraster, um die Auflösung, insbesondere
die Darstellung von Rundungen zu verbessern. Bei einer Darstellung von Zeichen oder
graphischen Mustern nach einem Teilschrittraster wird der Druckkopf D zwischen zwei
Betätigungen seiner Druckelemente nicht um einen ganzen Druckschritt, sondern nur
um einen Teilschritt, beispielsweise einem Halb-, Viertel- oder Achtelschritt verschoben.
Hierbei ist jedoch
zu beachten, daß die Zeitdauer zwischen zwei
Betätigungen desselben Druckelements nicht verkürzt wird. Jedes Druckelement darf
frühestens nach einer Zeitdauer betätigt werden, die einem ganzen Druckschritt entspricht.
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Wenn nach einer Übertragung von graphischen Mustern wieder auf eine
Übertragung von alphanumerischen Zeichen zurückgeschaltet wird, ist zur Umschaltung
ein weiteres Umschaltzeichen UZ erforderlich. Dieses Umschaltzeichen UZ wird in
der empfangenden Station durch den Decodierer DC erkannt, der das Umschaltsignal
UM2 erzeugt und den Schalter S2 wieder in die durchgezogen dargestellte Stellung
bringt. Da jedes Druckelement bei der Darstellung der Zeichen oder graphischen Muster
im Teilschrittraster erst nach jeweils einem ganzen Druckschritt betätigt werden
darf, ergeben sich unzulässige Folgen von Codeworten CW, wenn diese Druckpunkten
zugeordnet sind, deren Abstand längs einer Linie kleiner ist als ein ganzer Druckschritt.
Derartige unzulässige Folgen von Codeworten CW können jedoch als Umschaltzeichen
UZ verwendet werden. Der Decodierer DC erkennt diese Folgen und erzeugt ein entsprechendes
Umschaltsignal UM2 und verhindert einen Abdrcuk der entsprechenden Druckpunkte.
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Bei der Darstellung in Fig. 2 sind in Zeile a Druckpunkte längs einer
Linie dargestellt, die jeweils den Abstand eines Druckschritts DS aufweisen. Dieser
Abstand ist der kleinste zulässige Abstand. In Zeile b sind die Binärwerte einer
Impulsfolge DW1 oder DW2 dargestellt, die einem die-Druckpunkte erzeugenden Druckelement
bei Verwendung eines Viertelschrittrasters zugeführt wird. In Zeile c'sind einige
Druckpunkte eines Viertelschrittrasters dargestellt.
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Die Druckpunkte haben einen Abstand, der beginnend mit einem Druckschritt
DS, jeweils um einen Viertelschritt zunimmt. In Zeile d sind einige unzulässige
Folgen von Druckpunkten dargestellt, die den Abstand von einem Vi-ertelschritt,
einem Halbschritt und einem Dreiviertelschritt aufweisen. Die Zeile e zeigt die
entsprechenden Binärwerte
der dem Druckelement zugeführten Impulsfolge
DWA oder DW2.
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Wie aus Fig. 2 zu entnehmen ist, haben die den unzulässigen Folgen
von Druckpunkten zugeordneten Impuls folgen DW1 oder DW2 zwischen zwei Binärwerten
1 weniger als drei Binärwerte 0. Als Umschaltzeichen UZ können nun derartige unzulässige
Folgen von Druckpunkten bzw. Binärwerten in den Impuls folgen DW2 und damit in den
Codeworten CW verwendet werden.
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In Fig. 3 sind einige Beispiele von unzulässigen Folgen von Druckpunkten
dargestellt, die als Umschaltzeichen UZ verwendet werden können. Die den Linien
11 bis 18 zugeordneten Druckpunkte sind durch ihre als Kreuze dargestellte Mittelpunkte
veranschaulicht. Die entsprechenden Binärwerte wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit
nur als Binärwerte B1 und B8 der Druckpunkte in den Linien L1 und L8 dargestellt.
Diese Binärwerte sind die Binärwerte der Impuls folgen DW2 und damit die Binärwerte
der Codeworte CW. Als Umschaltzeichen UZ kann beispielsweise eine Folge von Codeworten
CW verwendet werden, die die Fernschreibzeichen ESC 7 darstellen, zwischen denen
ein aus lauter Binärwerten 0 gebildetes Codewort CW übertragen wird, so daß die
in Fig. 3 links dargestellten Druckpunkte erzeugt werden müßten. Eine weitere Möglichkeit,
um die Sicherheit zu erhöhen, besteht darin, daß die Codezeichen ESC und 7 jeweils
doppelt oder vierfach übertragen werden und zwar derart, daß die diesen Zeichen
entsprechenden Druckpunkte in einem Viertelschrittraster dargestellt werden müßten.
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Als Umschaltzeichen UZ können auch beliebige Folgen von Codeworten
CW übertragen werden. Es muß lediglich sichergestellt sein, daß der Abstand der
ihnen entsprechenden Druckpunkte längs einer Linie kleiner wäre als der eines ganzen
Druckschritts DS. Eine einfache Möglichkeit zur Darstellung eines Umschaltzeichens
UZ ergibt sich auch dadurch, daß, wie in Fig. 3 rechts dargestellt ist, das letzte
bei der
Übertragung eines graphischen Musters auftretende Codewort
CW derart wiederholt wird, daß die ihnen entsprechende Folge von Druckpunkte unzulässig
ist.
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Wie der Zeile b in Fig. 2 zu entnehmen ist, weisen die Datenworte
DWG und DW2 bei der Codierung der darzustellenden Druckpunkte sehr viel Redundanz
auf, da immer nach einem Binärwert 1 mindestens drei Binärwerte 0 folgen. Es sind
bereits Verfahren bekannt, die diese Redundanz vermindern.
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Aus einer Veröffentlichung in "The Beil System Technical Journal",
Okt. 1965, Seiten 1572 bis 1577 ist beispielsweise ein Verfahren bekannt, bei dem
für eine Codierung eines vollen Schritts bei einer Darstellung durch Viertelschritte
nur zwei Bit erforderlich sind. Entsprechend einer theoretischen Betrachtung reichen
auch -1,86 Bit aus, so daß noch 0,14 Bit zur Verfügung stehen. Diese 0,14 Bit können
für die Codierung der unzulässigen Folgen von Codeworten CW bzw. Druckpunkten verwendet
werden, so daß das angegebene Verfahren auch bei der Verwendung von redundanzvermindernden
Codes verwendet werden kann.
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Auch wenn zur Darstellung eines Ganzschrittes zwei Bits verwendet
werden, kann man unzulässige Folgen und damit Umschaltzeichen UZ erzielen, wenn
man drei (oder eine hdhere ungerade Anzahl) gleiche Codewörter unmittelbar (also
im Halbschritt-Abstand) aufeinander folgen läßt.
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Falls zur anstellung der Zeichen und graphischen Muster Flachbettgeräte
verwendet werden, muß am Ende jeder Zeile der Druck unterbrochen werden, um einen
Zeilenvorschub und gegebenenfalls einen Wagenrücklauf durchzuführen. Die entsprechenden
Zeichen LF und-CR werden üblicherweise durch die Datenworte codiert. Bei der Übertragung
graphischer Muster müßte damit am Ende jeder Zeile eine Umschaltung auf eine Übertragung
von Zeichen, eine Übertragung der den Zeichen LF und CR entsprechenden Datenworte
und anschließend
wieder eine Umschaltung auf eine Übertragung von
graphischen Mustern erfolgen. Anstelle dieser Signalfolge kann ein weiteres Umschaltzeichen
vereinbart werden, das entsprechend dem Umschaltzeichen UZ aufgebaut ist, jedoch
aus anderen Codeworten bzw. Datenworten gebildet wird.
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10 Patentansprüche 3 Figuren