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DE3008669A1 - Einrichtung zur uebermittlung von informationstelegrammen zwischen schienenfahrzeugen und einer ortsfesten steuerstelle - Google Patents

Einrichtung zur uebermittlung von informationstelegrammen zwischen schienenfahrzeugen und einer ortsfesten steuerstelle

Info

Publication number
DE3008669A1
DE3008669A1 DE19803008669 DE3008669A DE3008669A1 DE 3008669 A1 DE3008669 A1 DE 3008669A1 DE 19803008669 DE19803008669 DE 19803008669 DE 3008669 A DE3008669 A DE 3008669A DE 3008669 A1 DE3008669 A1 DE 3008669A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
telegram
information
telegrams
tracks
command
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803008669
Other languages
English (en)
Other versions
DE3008669C2 (de
Inventor
Hans-Armin Dipl.-Ing. Lange
Eckhard Ing.(grad.) 3300 Braunschweig Scheunemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19803008669 priority Critical patent/DE3008669C2/de
Publication of DE3008669A1 publication Critical patent/DE3008669A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3008669C2 publication Critical patent/DE3008669C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/16Continuous control along the route
    • B61L3/22Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation
    • B61L3/225Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation using separate conductors along the route

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Übermittlung von Informationstele-
  • grammen zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Steuerstelle Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Übermittlung von Informationstelegrammen zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Steuerstelle für eine Strecke mit zwei benachbarten Gleisen, in denen mit Sende- und Empfangsteilen der Steuerstelle verbundene Linienleitungen verlegt sind, die mit an den Schienenfahrzeugen angebrachten Antennen strahlungsgekoppelt sind, wobei jedes Kommandotelegramm der Steuerstelle unmittelbar vom gerufenen Schienenfahrzeug ein Meldetelegramm zur Folge hat und alle Informationstelegramme mit einem fest codierten Startschritt beginnen und mit einem Codeprüfblock enden und nur dann zur weiteren Verarbeitung freigegeben werden, wenn mindestens eine CodepItfung positiv verlaufen ist.
  • derartige bekannte Einrichtungen sind beispielsweise in der DE-PS 1 455 416 mit dem Titel "Zugsicherungssystem mit linienförmiger Informationsübertragung zwischen den Zügen und Streckenzentralen" näher beschrieben. Bei diesen Zugsicherungssystemen erfolgt die grobe Fahrortbestimmung der Züge und der Informationsaustausch zwischen diesen und einer ortsfesten Steuerstelle über eine längs der Strecke verlegte Linienleitung, die in regelmäßigen Abständen mit Markierungsstellen versehen.Diese Linienleitung wird von der ortsfesten Steuerstelle aus ständig mit Wechselstrom in Form von Kommandotelegrammen versorgt, derart, daß einerseits eine Art Ruhestrombetrieb erzielt wird und andererseits die Markierungsstellen der Linienleitung für die mit Empfangsantennen ausgerüsteten Schienenfahrzeuge erkennbar werden. Durch Zählen und Abspeichern des Zählergebnisses ist den Schienenfahrzeugen der jeweilige Fahrort bekannt und kann u.a. jeweils im Anschluß an ein Kommandotelegramm an die ortsfeste Steuerstelle übertragen werden. Die in dieser in einem Zugdatenspeicher enthaltenen Informationen aller im Bereich dieser ortsfesten Steuerstelle sich befindenden Schienenfahrzeuge werden mit weiteren Informationen verarbeitet zu neuen Steuerbefehlen, die dann zyklisch im Rahmen von weiteren Kommandotelegrammen an die einzelnen Schienenfahrzeuge gesandt werden.
  • Zur Sicherung des ordnungsgerechten Betriebes einer derartigen Anlage sind nun verschiedene Vorkehrungen getroffen, die nachstehend kurz erläutert werden. Die auf den Schienenfahrzeugen zum Empfangen und Auswerten der von der ortsfesten Steuerstelle ausgegebenen Befehle sind so ausgebildet, daß bereits eine kurzzeitige UnterbreeXhnw3g in der Informationsvibertra£ung als Störung erkannt wird und beispielsweise zu einer Zwangsbremsung führt. Durch eine derartige Maßnahme ist sichergestellt, daß ein fahrende Zug, der durch die beschriebenen Einrichtungen zur linienförmigen Zugbeeinflussung gesteuert wird, zu jeder Zeit über Anderungen der Betriebssituation durch die ortsfeste Steuerstelle informiert werden kann.
  • Bei der Übertragung der Informationstelegramme, also der Kommandotelegramme von der ortsfesten Steuerstelle auf die Schienenfahrzeuge bzw. von Meldetelegrammen von den Schienenfahrzeugen zur Steuerstelle, wird mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eine Verfälschung von Informationselementen, also einzelner Bitstellen des Telegrammes gerechnet. Maßnahmen, die zur Erkennung derartiger Verfälschungen führen, sind daher unerläßlich. Zu dem Zweck werden in den Informationstelegrammen zusätzliche Zeichen vorgesehen, die bei spielsweise als Prüfblock am Ende jedes der Informationstelegramme liegen. Zur Erreichung des für die Ubertragung zwischen der Strecke und den Schienenfahrzeugen vorgeschriebenen Hamming-Abstandes D = 4 wird eine sogenannte Gesamtblocksicherung vorgesehen, welche den sechsten Wirkungsgrad der Codierung und den besten Schutz gegen die vorkommende Art der Störungen gewährleistet. Zu dem Zweck wird aus der zu übertragenden Nachricht mit Hilfe eines sogenannten Generatorpolynoms die Redundanz abgeleitet und als Codeprüfblock an das ungesicherte Informationstelegramm angehängt.
  • Auf der jeweiligen Empfangsseite des so gesicherten Informationstelegrammes wird nach demselben Prüfpolynom aus der empfangenen Nachricht die Redundanz abgeleitet und diese mit dem empfangenen Codeprüfblock verglichen.
  • Mindestens diese Codeprüfung muß positiv verlaufes sein, wenn die übertragenen Informationen als ordnungsgerecht klassifiziert und weiterverarbeitet werden sollen.
  • Eine andere Problematik liegt in der Synchronisierung des Telegrammverkehrs. Zur zeitlichen Festlegung der einzelnen Telegrammschritte jeweils auf der Sende seite und der Abtastung der empfangenen Telegramme jeweils auf der Empfangsseite sind Taktgeber erforderlich, die einerseits sehr frequenzstabil und andererseits miteinander synchronisiert sind, damit keine Abweichungen der Zeitlagen der Telegrammschritte in der Steuerstelle bzw. auf den Schienenfahrzeugen auftreten, die zu Telegrammverfälschungen führen würden. Zur Synchronisierung der auf den Schienenfahrzeugen vorgesehenen Einrichtungen weisen die Kommandotelegramme einen Synchronisierungskopf auf, der auf mehreren Telegrammschritten aus einer charakteristischen Codierung besteht.
  • Alle Informationstelegramme, also Kommando- und Meldetelegramme, weisen ferner am Anfang einen Startschritt in Verbindung mit dem Barkercode auf, nach dessen ordnungsgerechtem Empfang in der ortsfesten Steuer stelle die Aufnahme des restlichen Meldetelegrammes zugelassen wird.
  • Oft hat eine ortsfeste Steuerstelle die Aufgabe, nicht nur die Linienleitung in einem einzigen Gleis mit Informationen zu versorgen, sondern zwei Linienleitungen für zwei parallelliegende Hauptgleise oder auch zwei Überholgleise. Damit bei einem derartigen Betrieb ein störungsfreies Funktionieren des Telegrammverkehrs möglich ist, muß eine ausreichende gegenseitige Entkopplung der den beiden benachbarten Gleisen zugeordneten Ubertragungs- und Auswerteeinrichtungen gegeben sein. Ist dies nicht der Fall, muß beispielsweise eine Anderung am Schienenoberbau durchgeführt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß ohne Änderungen am Schienenoberbau und ohne besonderen zusätzlichen elektronischen Aufwand in der ortsfesten Steuerstelle eine ausreichende Sicherheit gegen die Auswertung von durch Übersprechen vorhandenen "falschen" Meldetelegrammen erzielt wird.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Steuerstelle für das Abgeben der den im einen bzw. anderen Gleis befindlichen Schienenfahrzeuge zugeordneten Kommandotelegramme zwei gesonderte Schaltungsteile enthalten sind, die im Bruchteil einer Kommandotelegrammlänge zeitlich versetzt arbeiten.
  • Diese überraschend einfache Maßnahme hat praktisch eine logische Entkopplung zur Folge, die darin besteht, daß die infolge des Übersprechens im falschen Empfangskanal vorliegenden Meldetelegramme aufgrund der Auswertung des Codeprüfblockes gesperrt werden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß in jedem der beiden gesonderten Schaltungsteile ein mit einem jeweiligen Sende speicher verbundener Parallel-Serienumsetzer vorgesehen ist mit einer dem Informationsvolurn:a:reines Kommando- oder Leertelegrammes entsprechenden Schrittzahl und einem Ausgang beim einen Parallel-Serienumsetzer für ein Steuersignal beim Erreichen eines vorgegebenen Schrittes eines jeden der Telegramme zum Starten des anderen Parallel-Serienumsetzers.
  • An Hand dieser Ausführungsform, die nachfolgend noch näher beschrieben wird, ist zu erkennen, daß sich der Erfindungsgedanke praktisch in einer speziellen Beschaltung der beiden Parallel-Serienumsetzer der ortsfesten Steuerstelle auswirkt, so daß der erforderliche elektronische Aufwand tatsächlich minimal ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachstehend näher erläutert.
  • Das Blockschaltbild zeigt nur grundsätzliche Einrichtungen einer ortsfesten Steuerstelle zur Übermittlung von Kommandotelegrammen an Schienenfahrzeuge, die sich auf benachbarten Gleisen einer durch die ortsfeste Steuerstelle betreuten Strecke mit einer bekannten, gekreuzten Linienleitung L1 bzw. L2 befinden. Weiterhin sind wesentliche Einrichtungen dargestellt, die zum Empfangen, Prüfen und Speichern von Informationen von Meldetelegrammen geeignet sind, die aufgrund von Kommandotelegrammen im Anschluß an diese von den jeweils angesprochenen Schienenfahrzeugen an die ortsfeste Steuer stelle über die Linienleitung L1 bzw. L2 abgegeben wurden. Die über die Linienleitung L1 bzw.
  • L2 auf die im zugeordneten Streckenbereich befindlichen Schienenfahrzeuge zu übertragenden Informationen sind in einem Sendespeicher SSR1 bzw. SSR2 enthalten.
  • Diese Informationen werden von mindestens einer Datenverarbeitungsanlage (nicht dargestellt) aus den in einem Zugdatenspeicher ZR1 bzw. ZR2 enthaltenen Informationen der Schienenfahrzeuge und weiterer Informationen ermittelt und zu gegebener Zeit in den einen bzw. anderen Sendespeicher SSR1 bzw. SSR2 eingegeben.
  • Zur Bildung eines Kommandotelegrammes, welches beispielsweise aus 80 Einzelschritten besteht, die Jeweils mit logisch 1 oder 0 belegt sein können, ist ein Parallel-Serienumsetzer PSR1 bzw. PSR2 eingangsseitig über ein zugeordnetes UND-Glied UD1 bzw. UD2 an den zugehörigen Sende speicher SSR1 bzw. SSR2 angeschlossen.
  • Zu jedem der beiden Parallel-Serienumsetzer PSR1 bzw.
  • PSR2 geht eine Steuerbaugruppe SBE1 bzw. SBE2, welche die Aufg>be hat, die für die Telegrammbildung erforderlichen Schiebeimpulse zeitgerecht abzugeben und überhaupt die Abgabe des jeweiligen Kommandotelegrammes zu starten . Zu dem Zweck ist eine Steuerleitung STG1 bzw. STG2 der Steuerbaugruppe SBE1 bzw. SBE2 mit einem Steuereingang des jeweiligen Parallel-Serienumsetzers PSR1 bzw.PSR2 und dem zugeordneten UND-Glled UD1 bzw. UD2 verbunden. Über diese Steuerleitung STG1 bzw. STG2 erfolgt der bereits erwähnte Start. Eine weitere Steuerleitung STG3 bzw. STG4 führt nach dem Start die für die Parallel-Serienumsetzung erforderlichen Schiebeimpulse. An den Parallel-Serienumsetzer PSR1 bzw. PSR2 ist schließlich ein Sender SR1 bzw. SR2 angeschlossen, der die zu sendenden Kommandotelegramme über eine Gabelschaltung GG1 bzw. GG2 auf die zu- gehörige Linienleitung Ll bzw. L2 überträgt. Die Gabelschaltung GG1 bzw. GG2 hat die Aufgabe einer sende-und empfangsseitigen Entkopplung der hierfür erforderlichen Baugruppen.
  • Unter der Annahme, daß die auf die Schienenfahrzeuge zu übertragenden Kommandotelegramme einschließlich aller für die Synchronisation und die Sicherheit erforderlichen Hilfsinformationen beispielsweise 80 Schritte umfaßt, wird die Steuerbaugruppe SBE1 jeweils im Anschluß an den letzten, also 80., Schritt des vom Parallel-Serienumsetzer PSR1 abgegebene Kommandotelegrammes aktiviert, und zwar über die Steuerleitung STG5.Bezüglich dieser Steuerleitung besteht nun zu den auf der rechten Seite des Blockschaltbildes oben dargestellten Einrichtungen ein wesentlicher Unterschied, denn die beiden Parallel-Serienumsetzer PSR1 und PSR2 arbeiten nicht zeitlich exakt übereinstimmend, sondern um einen Bruchteil einer Koamandotelegrammlänge zeitlich versetzt. Dies wird dadurch erreicht, daß an den Parallel-Serienumsetzer PSR1 ene weitere Steuerleitung STG6 angeschlossen ist, derart, daß beispielsweise beim Erreichen des 60. Schrittes des vom Parallel-Serienumsetzer PSR1 erstellten Kommandotelegrammes über diese Steuerleitung STG6 ein Startsignal auf die Steuerbaugruppe SBE2 gegeben wird. Dieses hat dann die bereits oben erläuterten Vorgänge auf den Steuerleitungen STG2 und STG4 und damit die Bildung des Kommandotelegrammes über den Parallel-Serienumsetzer PSR2 zur Folge einschließlich der Übertragung über die Linienleitung L2.
  • Wie bereits in der Beschreibungseinleitung erläutert wurde, hat jedes der per Adresse auf die Schienenfahrzeuge übertragenen Kommandotelegramme unverzüglich ein Meldete- legramm zur Folge, welches über die Linienleitung L1 bzw. L2, die Gabelschaltung GG1 bzw. GG2 und einen Verstärker VR1 bzw. VR2 auf eine Prüfschaltung PG1 bzw.
  • PG2 gegeben wird. Die Prüfschaltung PG1 bzw. PG2 hat die Aufgabe zu testen, ob das eingelaufene Meldetelegramm ordnungsgerecht mit dem fest codierten Startschritt, also auch mit ordnungsgerechtem Barkercode beginnt. Nach positiver Prüfung wird der der PrUfschaltung PG1 bzw.PG2 nachgeordnete elektronisch steuerbare Schalter SS10 bzw. SS20 geschlossen, so daß dann die Voraussetzung zur weiteren Übernahme der empfangenen anschließenden Teile des Meldetelegrammes vorbereitet ist. Diese Teile können bei sogenannten Leertelegrammen auch ohne besonderen Informationsinhalt sein. Eine weitere Voraussetzung zur Übernahme der besagten Information ist die, daß das huber die Steuerleitung STG5 bzw. die im anderen Kanal mit STG50 bezeichnete Steuerleitung im Anschluß an das im Parallel-Serienumsetzer PSR1 bzw. PSR2 beendete Kommandotelegramm ausgelöste Signal den Serien-Parallelumsetzer SPR1 bzw. SPR2 erreicht hat. Durch diesen Einschaltvorgang huber die Steuerleitung STG5 bzw. STG50 bleibt der Serien-Parallelumsetzer SPR1 bzw. SPR2 jeweils für den Empfang und die Umsetzung eines Meldetelegrammes aktiviert. An den Serien-Parallelumsetzer SPR1 bzw. SPR2 ist über einen weiteren elektronisch steuerbaren Schalter SS11 bzw. SS21 der Zugdatenspeicher ZR1 bzw. ZR2 angeschlossen. Der elektronisch steuerbare Schalter SS11 bzw. SS21 ist mit Hilfe einer Schaltung zur Codewertung CG1 bzw.CG2 steuerbar in der Weise, daß der Schalter nur dann geschlossen ist, wenn das empfangene Meldetelegramm aufgrund des mitgeführten Codeprüfblockes als richtig erkannt wurde.
  • Wenn nun über die Linienleitung L1 nach der Aussendung eines Leertelegrammes kein Meldetelegramm mit Informa- tionsinhalt empfangen wird, werden die empfangsseltigen Einrichtungen dieses Meldekanala PG1, SS10 und SPR1 trotzdem aktiviert, und zwar aufgrund des als richtig erkannten Barkercodes am Anfang des ordnungsgerechten Leertelegrammes in diesem Übertragungskanal.
  • In dieser Situation können die aufgrund von Ubersprechen vom Nachbarkanal, also von der Linienleitung L2, in die Linienleitung Ll in unerwünschter Weise übertragenen Informationen eines dortigen Meldetelegrammes nicht auch in den Zugdatenspeicher ZR1 gelangen, denn durch das zeitlich versetzte Arbeiten der beiden Parallel-Serienumsetzer PSR1 und PSR2 wird vom aktivierten Serien-Parallelumsetzer SPR1 nur ein Bruchteil des durch Übersprechen vorliegenden, zeitversetzten Meldetelegrammes aus dem Übertragungskanal mit der Linienleitung L2 Ubernommen, so daß die Schaltung zur Codebewertung CG1 den Schalter SS11 nicht schließt. Somit gelangen die Meldeinformationen, die ausschließlich für den Zugdatenspeicher ZR2 vorgesehen waren, auch nur in diesen Speicher.
  • Die obige Sicherheitsbetrachtung gilt selbstverständlich auch bezüglich des anderen Empfangskanals, der auf keinen Fall Meldetelegramme auswerten darf, die durch Übersprechen aus der Linienleitung L7 stammen.
  • Wie gezeigt werden konnte, ist durch die erfindungsgemäße Maßnahme das unerwünschte Ubersprechen zwar nicht unterbunden, jedoch aber deren Ausbreitung mit Hilfe logisch-elektronischer Mittel begrenzt.
  • 1 Figur 2 Patentansprüche

Claims (2)

  1. PatentansprUche 1. Einrichtung zur Übermittlung von Informationstelegrammen zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Steuerstelle für eine Strecke mit zwei benachbarten Gleisen, in denen mit Sende- und Empfangsteilen der Steuerstelle verbundene Linienleitungen verlegt sind, die mit an den Schienenfahrzeugen angebrachten Antennen strahlungsgekoppelt sind, wobei jedes Kommandotelegramm der Steuerstelle unmittelbar vom gerufenen Schienenfahrzeug ein Meldetelegramm zur Folge hat und alle Informationstelegramme mit einem fest codierten Startschritt beginnen und mit einem Codeprüfblock enden und nur dann zur weiteren Verarbeitung freigegeben werden, wenn mindestens eine Codeprüfung positiv verlaufen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß in der Steuerstelle für das Abgeben der den im einen bzw. anderen Gleis befindlichen Schienenfahrzeuge zugeordneten Kommandotelegramme zwei gesonderte Schaltungsteile enthalten sind, die im Bruchteil einer Kommandotelegrammlänge zeitlich versetzt arbeiten.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß in jedem der beiden gesonderten Schaltungsteile ein mit einem jeweiligen Sendespeicher (SSR1 bzw. SSR2) verbundener Parallel-Serienumsetzer (PSR1 bzw. PSR2) vorgesehen ist mit einer dem Informationsvolumen eines Kommando- oder Leertelegrammes entsprechenden Schrittzahl und einem Ausgang beim einen Parallel-Serienumsetzer (PSR1) für ein Steuersignal beim Erreichen eines vorgegebenen Schrittes eines jeden der Telegramme zum Starten des anderen Parallel-Serienumsetzers (Figur).
DE19803008669 1980-03-06 1980-03-06 Einrichtung zur Übermittlung von Informationstelegrammen zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Steuerstelle Expired DE3008669C2 (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1455416C (de) * 1971-08-12 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Zugsicherungssystem mit hmenförmiger Informationsübertragung zwischen den Zügen und Streckenzentralen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1455416C (de) * 1971-08-12 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Zugsicherungssystem mit hmenförmiger Informationsübertragung zwischen den Zügen und Streckenzentralen

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