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DE3008491A1 - Gleitringdichtung - Google Patents

Gleitringdichtung

Info

Publication number
DE3008491A1
DE3008491A1 DE19803008491 DE3008491A DE3008491A1 DE 3008491 A1 DE3008491 A1 DE 3008491A1 DE 19803008491 DE19803008491 DE 19803008491 DE 3008491 A DE3008491 A DE 3008491A DE 3008491 A1 DE3008491 A1 DE 3008491A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
housing
sliding ring
sliding
sealing element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803008491
Other languages
English (en)
Inventor
Erkki Dipl Ing Etola
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TIIVISTEKESKUS Oy
Original Assignee
TIIVISTEKESKUS Oy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FI791496A external-priority patent/FI791496A7/fi
Priority claimed from FI790768A external-priority patent/FI790768A7/fi
Application filed by TIIVISTEKESKUS Oy filed Critical TIIVISTEKESKUS Oy
Publication of DE3008491A1 publication Critical patent/DE3008491A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/40Sealings between relatively-moving surfaces by means of fluid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/38Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member sealed by a packing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Sealing (AREA)

Description

  • Gleitringdichtung.
  • Die Erfindung betrifft eine doppelt wirkende Gleitringdichtung mit einem an einer rotierenden Welle fest angeordneten und mit dieser umlaufenden Gegenring und einem, die Welle mit Abstand umgebenden, in einem Gehäuse drehfest gelagerten, in axialer Richtung beweglichen Gleitring, dessen Gleitfläche sowohl aufgrund der Kraftw.irkung des durch das abzudichtende Medium verursachten Druckes als auch aufgrund der Kraftwirkung des durch die Sperrflüssigkeit verursachten Druckes dichtend gegen die Gleitfläche des Gegenringes drückbar ist, wobei das Gehäuse eine Anschlagfläche aufweist, gegen welche ein, den Spalt zwischen dem Gleitring und dem Gehäuse in radialer Richtung abdichtendes, elastisches Dichtelement axial drückbar ist und der Gleitring einen, der Anschlagfläche des Gehäuses gegenüber liegenden Anschlag aufweist.
  • Gleitringdichtungen mit Sperrflüssigkeitssystemen werden zur Abdichtung von Gehäuse-Durchführungen von umlaufenden Wellen etc.
  • bei Pumpen, Rührwerken, Turbinen, Defibratoren verschiedenster Bauarten angewendet.
  • Der Druck der Sperrflüssigkeit liegt in der Regel um ca. 1,5 bis 2 bar über dem Druck des abzudichtenden Mediums. Der Druck der Sperrflüssigkeit kann jedoch aus verschiedenen Gründen sinken oder der Druck des abzudichtenden Mediums kann höher als der Druck der Sperrflüssigkeit werden. Auch in solchen Fällen muß ein Herausdrängen (Lecken) des Mediums verhindert werden und eine einwandfreie Funktion der Dichtung gewährleistet sein.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine doppelt wirkende Gleitringdichtung so auszubilden, daß sie einfach und preisgünstig herstellbar ist und zufriedenstellend abdichtet, unabhängig davon, ob der Druck der Sperrflüssigkeit höher oder niedriger als der Druck des abzudichtenden Mediums ist.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Gleitrinqdichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das elastische Dichtelement in axialer Richtung aufgrund der Kraftwirkung aus der Druckdifferenz zwischen der Sperrflüssigkeit und dem abzudichtenden Medium gegen den Anschlag des Gleitringes in Richtung des Gegenringes drückbar ist.
  • Diese Anordnung des elastischen Dichtelements gewährleistet sowohl gegenüber dem Gehäuse als auch gegenüber dem Gleitring stets eine ausreichende Dichtwirkung, unabhängig ob das elastische Dichtelement von dem abzudichtenden Medium oder von der Sperrflüssigkeit beaufschlagt wird.
  • In erfindungsgemäßer Weiterbildung ist der am Gleitring befindliche Anschlag an der äußeren Umfangsfläche des Gleitringes angeordnet und ist das den Spalt zwischen dem Gleitring und dem Gehäuse in radialer Richtung abdichtende Dichtelement an der äußeren Umfangsfläche des Gleitringes angeordnet, wobei das Dichtelement aufgrund der Kraftwirkung des durch die SperrflUssigkeit oder ein entsprechendes Medium verursachten Druckes gegen den Anschlag des Gleitringes in Richtung des Gegenringes und aufgrund der Kraftwirkung des durch das abzudichtende Medium verursachten Druckes gegen die Anschlagfläche des Gehäuses in entgegengesetzter Richtung von dem Gegenring weg drückbar ist.
  • Diese Ausbildung gewährleistet, daß das elastische Dichtelement durch die aus den unterschiedlichen Drücken resultierende Kraftwirkung sich zwar innerhalb des Dichtungsspaltes zwischen Gehäuse und Gleitring in axialer Richtung bewegen, aber nicht wirkungslos werden kann. Durch Anlage an eine der beiden Anschlagflächen wird noch eine zusätzliche axiale Dichtung neben der radialen Dichtwirkung erreicht.
  • In vorteilhafter Weiterbildunq der Erfindung ist der am Gleitring befindliche Anschlag an der inneren Umfangsfläche des Gleitringes angeordnet und ist das den Spalt zwischen dem Gleitring und dem Gehäuse in radialer Richtung abdichtende Dichtelement in den Gleitring hinein angepaßt und weist das Gehäuse eine die Welle umgebende, in den Gleitring hineinragende Auskragung auf, auf welcher das Dichtelement angeordnet ist und wobei das Dichtelement aufgrund der Kraftwirkung des durch die Sperrflüssigkeit oder ein entsprechendes Medium verursachten Druckes gegen die Anschlagfläche des Gehäuses weg von dem Gegenring und aufgrund der Kraftwirkung des durch das abzudichtende Medium verursachten Druckes gegen den Anschlag des Gleitringes in Richtung des Gegenringes drückbar ist, wobei die Anschlagfläche des Gehäuses ein Herausschieben des Dichtelements aus dem Raum zwischen dem Gleitring und der Auskragung des Gehäuses verhindert.
  • In weiterer vorteilhafter Ausbildung der Erfindung weist das Gehäuse einen mit einer Ablaufleitung der Sperrflüssigkeit in Verbindung stehenden achsparallelen Kanal auf, welcher sich im oben gelegenen Teil der in einen zweiten Gleitring hineinragenden Auskragung des Gehäuses zum Gegenring hin erstreckt und weist einen mit der Zulaufleitung der Sperrflüssigkeit in Verbindung stehenden, ebenfalls achsparallelen Kanal auf, welcher sich im unten gelegenen Teil einer weiteren, in den ersten Gleitring hineinragenden Auskragung des Gehäuses zum Gegenring hin erstreckt.
  • Vorteilhaft ist das elastische Dichtelement ein 0-Ring, ein Balg oder ein X-Ring.
  • Vorteilhaft ist bei einer mit den vorstehend beschriebenen Merkmalen ausgebildeten Gleitringdichtung, daß bei Anwendung nur eines elastischen Dichtungselementes, z.B. eines 0-Ringes, zwischen dem abzudichtenden Medium und der Sperrflüssigkeit die Funktion der Dichtung sichergestellt werden kann, unabhängig davon, welcher der Drücke, also entweder der Druck des abzudichtenden Mediums oder der Druck der Sperrflüssigkeit, höher ist.
  • Eine Befestigung mittels eines 0-Ringes ermöglicht auch eine elastische Lagerung des Gleitringes und zeigt gegenüber auftretenden Schwingungen ein sehr gutes Verhalten.
  • Durch die Anordnung des elastischen Dichtelementes innerhalb eines relativ freien Raumes, kann die Montage bzw. der Einbau der Dichtung in einfacher Weise erfolgen. Dabei können evtl. einzubauende Federn, welche unabhängig von den anstehenden Drücken des abzudichtenden Mediums oder der Sperrflüssigkeit ein dichtendes Aufeinanderliegen der Gegen- und Gleitringe gewährleisten, ohne weiteres innerhalb der nicht rotierenden Bauteile angeordnet werden, so daß diese nicht den durch die Rotation entstehenden Schwingungen ausgesetzt sind.
  • Vorteilhaft ist zwischen der Anschlagfläche des Gleitringes und dem Dichtelement ein Zusatzring angeordnet, welcher sich in axialer Richtung bewegen kann. Weiterhin kann zwischen der Anschlagfläche des Gehäuses und dem Dichtelement ein Zusatzring angeordnet sein, welcher sich ebenfalls in axialer Richtung bewegen kann.
  • Vorteilhaft weist das in die Gleitfläche des Gleitringes führende Ende des in der Auskragung des Gehäuses befindlichen Kanals einen Einschnitt auf, welcher den Umlauf der Sperrflüssigkeit in der Nähe der Gleitfläche ermöglicht. Hierdurch wird insbesondere eine wirksame Kühlung der Gleitflächen sichergestellt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Gleitringdichtung kann der Belastungsfaktor derselben dadurch leicht geändert werden, daß die Innen- und Außendurchmesser der Aussparung des Dichtungselementes geändert werden. In der Regel führt eine Verminderung des Belastungsfaktors bei den bekannten Gleitringdichtungen zu höheren Kosten. Bei der erfindungsgemäßen Lösung fällt jedoch eine solche Konstruktion billiger aus.
  • Die Erfindung nicht beschränkende Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben: Es zeigen Fig. 1 einen teilweisen Schnitt durch eine doppeltwirkende Gleitringdichtung gemäß einer ersten und einer zweiten Ausführungsform, Fig. 2 einen teilweisen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform, Fig. 3 einen teilweisen Schnitt durch eine vierte Ausführungsform, Fig. 4 einen teilweisen Schnitt durch eine fünfte Ausführungsform, Fig. 5 einen teilweisen Schnitt durch eine sechste Ausführungsform, Fig. 6 einen teilweisen Schnitt durch eine siebte Ausführungsform und Fig. 7 einen Schnitt gemäß Linie VII-VII in Fig. 6.
  • Auf einer rotierenden Welle 1 ist ein mit dieser umlaufender Gegenring 2 fest angeordnet. Ein die Welle 1 umgebender, in einem radialen Abstand von dieser angeordneter und nicht mit umlaufender Gleitring 3 ist axial beweglich in einem Gehäuse 4 befestigt. Der Gleitring 3 ist als die Welle 1 umgebende Hülse, welche unmittelbar dichtend am Gegenring 2 anliegt oder mit einem an dieser Hülse befestigten Ring 20 ausgebildet.
  • Der Gleitring 3 ist mittels einer Zapfenbefestigung 5 gegen Rotieren gesichert.
  • Eine die Welle 1 umgebende, aber nicht mit dieser umlaufende Feder 6 drückt den Gleitring 3 in Richtung des Gegenringes 2 so, daß die Gleitflächen 7 dieser Ringe aneinander liegen. In dem die Gleitflächen 7 radial außen umgebenden Raum 8 steht das abzudichtende Medium an.
  • In dem von den Gleitflächen 7 nach außen abgeschlossenen, radial innen liegenden Raum 9, welcher sich zwischen Welle und z.B. als Hülse ausgebildeten Gleitring 3 in axialer Ausdehnung in das Innere der Dichtungsvorrichtung erstreckt, steht eine Sperrflüssigkeit an, welche durch eine Zulaufleitung A zu- und durch eine Ablaufleitung B abgeführt werden kann.
  • Zwischen dem Gleitring 3 und dem Gehäuse 4 ist ein elastisches Dichtelement 11, beispielsweise ein 0- oder X-Rinq angeordnet, welcher die Räume 8 und 9 dichtend voneinander trennt. Der Gleitring 3 weist eine radiale Anschlagfläche 10 auf, gegen welche sich das elastische Dichtelement 11 anlegen kann.
  • Zwischen dieser Anschlagfläche 10 und dem elastischen Dichtelement 11 kann beispielsweise ein Stützring 17 aus Polytetrafluoräthylen angeordnet sein, welcher jedoch nicht dichtend wirksam ist. Das elastische Dichtelement 11 dichtet den Spalt zwischen dem Gleitring 3 und dem Gehäuse 4 in radialer Richtung ab und kann sich in axialer Richtung relativ zum Gleitring 3 wie auch zum Gehäuse 4 bewegen.
  • Das Gehäuse 4 weist ebenfalls eine, in einem Abstand zur Anschlagfläche 10 angeordnete und parallel zur Anschlagfläche 10 ausgebildete Anschlagfläche 13 auf.
  • Ist bei den in den Fig.1 bis 4 dargestellten Ausführungsformen der Druck P2 der Sperrflüssigkeit größer als der Druck P1 des abzudichtenden Mediums, wirt auf das elastische Dichtelement 11 als abdichtende Kraft zusätzlich zu der Kraft der Feder 6 ein durch die Druckdifferenz zwischen dem abzudichtenden Medium und der Sperrflüssigkeit entstandener hydraulischer Druck und das elastische Dichtelement 11 wird gegen die Anschlagfläche 10 des Gleitringes 3 gedrückt.
  • Die Größe dieser Kraft ist u.a. von der Größe der ringförmigen Fläche abhängig, welche sich aus der Differenz zwischen dem Außendurchmesser a und dem Innendurchmesser b der Aussparung zwischen Gehäuse 4 und Gleitring 3 ergibt. Anders formuliert ist die Kraft, mit welcher die Gleitflächen 7 des Gleitringes 3 und des Gegenringes 2 gegeneinander drücken, direkt proportional der Differenz aus den Druck-Kräften der Sperrflüssigkeit einerseits und des abzudichtenden Mediums andererseits. Die durch die Druckdifferenz verursachte hydraulische Belastung ist folglich F = k (P2 - P1), wobei k der Belastungsfaktor aus der hydraulisch belasteten Fläche, dividiert durch die Gleitfläche ist.
  • Ist dagegen bei den in den Fig.1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispielen der Druck P2 der Sperrflüssigkeit kleiner als der Druck P1 des abzudichtenden Mediums, drückt das abzudichtende Medium den Gleitring 3 in Richtung des Gegenringes 2 mit einer Kraft, deren Größe unter anderem von der ringförmigen Fläche abhängig ist, welche durch die Differenz zwischen dem Außendurchmesser c der Gleitfläche 7 und dem Innendurchmesser b der Aussparung zwischen dem Gleitring 3 und dem Gehäuse 4 bestimmt ist, wobei der Außendurchmesser c der Gleitfläche 7 größer als der Innendurchmesser b der Aussparung ist. Das elastische Dichtelement 11 wird dabei gleichzeitig durch die Wirkung der Druckdifferenz zwischen den Flüssigkeiten gegen die Anschlagfläche 13 des Gehäuses 4 gedrückt.
  • Wesentlich ist, daß die Kraft, welche die Gleitflächen 7 gegen einander drückt, bei allen möglichen Druckverhältnissen stets größer ist als diejenige Kraft, welche auf die Gleitflächen 7 öffnend wirkt.
  • Damit die Luft, welche mit der Sperrflüssigkeit in die Nähe der Gleitflächen gelangt sein kann, ohne weiteres durch die Ablaufleitung B entweichen kann, kann im Gleitring 3 eine axiale Bohrung 18 vorgesehen sein.
  • Im rechten Bildteil der Fig. 1 ist eine zweite Ausführungsform dargestellt, bei welcher anstelle der Anschlagfläche 10 des mit Strömungskanälen (Bohrungen 18) versehenen Gleitringes 3 ein auf einem Gleitring 3' angeordneter und getrennt beweglicher Rinq 14' vorgesehen ist, welcher gegen eine Anschlagfläche 10' des Gleitringes 3' gedrückt wird. Die Anschlagfläche 10' kann entweder ein auf dem Außenumfang des Gleitringes 3' gesondert ausgebildeter Anschlag sein oder kann auch als unmittelbar hinter der Stirnfläche des Gleitringes 3 in Richtung zum Raum der Sperrflüssigkeit angeordnete radiale Anschlagfläche 10 ausgebildet sein (vergl.Fig.3).
  • Ist der Druck der Sperrflüssigkeit größer als der Druck des abzudichtenden Mediums, wird das elastische Dichtelement 11 bzw.11' den Zusatzring 14 bzw. 14' gegen den Anschlag 10 bzw. 10' drücken.
  • In entsprechender Weise kann auch ein Zusatzring 21 zwischen dem elastischen Dichtelement 11 und der Sperrflüssigkeit angeordnet werden (vergl.Fig. 4). Für den Zusatzring 21 ist am Gehäuse 4 eine Anschlagfläche 13' vorgesehen.
  • Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei welcher die Anschlagfläche 10 auf der inneren Umfangsfläche des Gleitringes 3 ausgebildet ist und das elastische Dichtelement 11 ebenfalls an der inneren Umfangsfläche des Gleitringes 3 zur Anlage kommt. Das Gehäuse 4 weist hierbei eine die Welle 1 mit Abstand umgebende, in den Gleitring 3 hineinstehende Auskragung 22 auf, auf welcher das elastische Dichtelement 11 angeordnet ist und welche eine der Anschlagfläche 10 des Gleitringes 3 gegenüberliegende, ebenfalls radial ausgebildete Anschlagfläche 13 aufweist.
  • Dabei kann die Anschlagfläche 13 des Gehäuses 4 auch an einer anderen Stelle als in Fig. 5 dargestellt angeordnet sein, beispiels- weise kann sie in axialer Richtung auch außerhalb des Gleitringes 3 und in radialer Richtung weiter nach außen angeordnet sein, wobei das elastische Dichtelement 11 mittels eines zusätzlichen, gesondert ausgebildeten Zusatzringes gegen die Anschlagfläche 13 abgestützt wird.
  • Ist der Druck P2 der Sperrflüssigkeit größer als der Druck P1 des abzudichtenden Mediums, drückt die Sperrflüssigkeit den Gleitring 3 gegen den Gegenring 2 mit einer Kraft, deren Größe direkt proportional zu derjenigen Fläche ist, welche durch die Differenz der Außendurchmesser a der inneren Umfangsfläche des Gleitringes 3, an welcher das elastische Dichtelement 11 anliegt und dem Innendurchmesser d der Gleitfläche 7 bestimmt ist. Hierbei ist der Innendurchmesser d der Gleitfläche 7 kleiner als der Außendurchmesser a der inneren Umfangsfläche des Gleitringes 3. Gleichzeitig wird das elastische Dichtelement 11 aufgrund der Wirkung der Druckdifferenz zwischen der Sperrflüssigkeit und dem abzudichtenden Medium gegen die Anschlagfläche 13 des Gehäuses 4 gedrückt.
  • Ist der Druck P2 der Sperrflüssigkeit kleiner als der Druck P1 des abzudichtenden Mediums, wirkt als abdichtende Kraft ein durch die Druckdifferenz zwischen den Flüssigkeiten verursachter Druck, welcher das elastische Dichtelement 11 gegen die Anschlagfläche 10 des Gleitringes 3 drückt. Diese Kraft ist direkt proportional der ringförmigen Fläche, welche durch die Differenz zwischen dem Außen- durchmesser a der inneren Umfangsfläche des Gleitringes 3, gegen welche das elastische Dichtelement 11 anliegt und dem Innendl!rchmesser b der äußeren Umfangsfläche der Auskragung 22 bestimmt ist.
  • Die durch die Druckdifferenz verursachte hydraulische Belastung folgt hierbei der Formel F = k (P1 - P2).
  • Auch bei dieser, anhand der Fig. 5 beschriebenen Ausführungsform ist die, die Gleitflächen 7 aneinanderpressende Kraft bei allen Druckverhältnissen stets größer als die, die Gleitflächen 7 öffnende Kraft.
  • Außerdem wird bei dieser Ausführungsform der Umlauf der als Kühlflüssigkeit wirkenden Sperrflüssiqkeit innerhalb der doppelt wirkenden Gleitringdichtung gefördert. Die an den Gleitflächen 7 auftretende Reibung erwärmt die Sperrflüssigkeit, welche sich infolge dieser Erwärmung ausdehnt. Dadurch, daß die unmittelbar an den Gleitflächen anstehende Sperrflüssigkeit durch die Erwärmung gegenüber der nachfolgenden kühleren Sperrflüssigkeit leichter ist, sammelt sich diese in dem oberen Teil des unmittelbar unterhalb der Gleitflächen 7 befindlichen Raumes. Durch die Anordnung der Strömungskanäle 23, 23' bzw. 24 kann die erwärmte Sperrflüssigke.it ohne weiteres in die Ablaufleitung B geleitet werden. Auf diese Weise wird auch gleichzeitig Luft, welche sich möglicherweise innerhalb der Sperrflüssigkeit in dem oberen Teil des Ringraumes gesammelt hat, entfernt.
  • Eine der Fig. 5 entsprechende Ausführungsform, bei welcher die Anschlagfläche 10 ebenfalls auf der inneren Umfangsfläche des Gleitringes 3 angeordnet ist und bei welcher das Gehäuse 4 auch eine, um die Welle 1 in einem Abstand angeordnete und in den Gleitring 3 hineinragende Auskragung 22 mit einer Anschlagfläche 13 aufweist, ist in den Figuren 6 und 7 dargestellt.
  • Einige Einzelheiten weichen jedoch von der in Fig. 5 dargestellten Lösung ab. So ist auf der Welle 1 eine zusätzliche Hülse 25 angeordnet, welche mit der Welle 1 umläuft und auf welcher die Gegenringe 2 und 2' befestigt sind. Da in Fig. 6 nur die obere Hälfte der Gleitringdichtung abgebildet ist, ist die in der Ausführungsform in Fig. 5 dargestellte Feder 6 nicht abgebildet, aber auch bei dieser Ausführungsform in entsprechender Weise vorhanden.
  • Ebenso ist von dem Kreislauf der Sperrflüssigkeit nur die obere Hälfte dargestellt, es sind aber in der unteren Hälfte entsprechende Bohrungen angeordnet, lediglich mit dem Unterschied, daß die Zulauföffnung A im linken Teil der Abbildung der Fig. 6 am anderen Ende der Gleitringdichtung, gegenüber der Ablaufleitung B angeordnet ist. Der Ablaufkanal der Sperrflüssigkeit besteht aus den Bohrungen 26, 27 und 28. Der waagerechte Kanal 26 erstreckt sich im oben gelegenen Teil der in den Gleitring 3' hineinragenden Auskragung 22' des Gehäuses 4 und das in die Gleitfläche des Gleitringes 3' führende Ende des in der Auskragung 22' des Gehäuses 4 befindlichen Kanals 26 weist einen Einschnitt 29 (vgl.Fig. 7) auf.
  • In entsprechender Weise weist der Gleitring 3 an seiner unteren Seite ebenfalls einen ähnlichen Einschnitt 29 an dem Ende des Zuführungskanals für die Sperrflüssigkeit auf. Auf diese Weise kann der Kreislauf der Sperrflüssigkeit möglichst nahe an die Gleitflächen 7 geleitet werden und eine wirksame Abkühlung der Gleitflächen ist sichergestellt.
  • Die Erfindung wird nicht durch die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sie kann vielmehr im Rahmen der Patentansprüche bedeutend variieren.
  • So kann anstelle einer Flüssigkeit auch ein Gas als abdichtendes Medium eingesetzt werden. Weiter muß die Sperrflüssigkeit nicht zwangsweise umlaufen, es kann vielmehr auch eine Konstruktion ohne Ablaufleitung B verwendet werden. Weiter kann anstelle der Sperrflüssigkeit auch ein Fett eingesetzt werden, da ein Durchlecken zur Seite des abzudichtenden Mediums hin bei dieser erfindungsgemäßen Konstruktion stets verhindert wird. Schließlich kann auch anstelle der Sperrflüssigkeit auch eine reine Spülflüssigkeit verwendet werden.
  • Als elastisches Dichtelement 11 kann jedes beliebige andere elastische Dichtelement wie z.B. ein O-Ring, ein X-Ring oder auch ein Balg verwendet werden. Das elastische Dichtelement kann dabei aus Kunststoff, z.B. aus Polytetrafluoräthylen hergestellt sein. Andererseits kann für das Dichtelement auch ein Metall verwendet werden, wobei ein solches Dichtelement so geformt ist, daß es seine Form je nach der Druckdifferenz federnd verändert und beispielsweise mit dichtenden Lippen versehen ist.
  • Auch ist es möglich, einen Graphit-Ring als Dichtelement zu verwenden.
  • Der Stützring 17 kann lippenartig ausgebildet und so geformt sein, daß er in Richtung des Raumes des abzudichtenden Mediums konkav ausgebildet ist. Dabei kann der Stützring auch fest mit dem elastischen Dichtelement verbunden sein.
  • Durch die lippenartige Ausbildung des Stützringes wird eine, die Anschlagflächen sauber haltende, diese bestreichende Bewegung erreicht.
  • Da der Raum, in welcher das elastische Dichtelement und die evtl.
  • vorhandenen Zusatzringe zwischen dem Gleitring und dem Gehäuse nahezu geschlossen ist, kann entweder der Spalt zwischen dem Stützring und dem elastischen Dichtelement oder aber der gesamte Raum zwischen Gleitring und Gehäuse bzw. den Anschlagflächen, zwischen denen sich das elastische Dichtelement bewegen kann, bei Bedarf z.B. mit Paraffin oder mit einer anderen geeigneten reinen Flüssigkeit ausgefüllt sein, welche die mit dem elastischen Dichtelement in Verbindung stehenden Flächen rein hält.
  • Auch ist es möglich, diesen Raum der Dichtung und den Gleitring selbst mit einer dünnen Polytetrafluoräthylen-Schicht mit einer Dicke von 0,02 bis 0,03 mm zu belegen, welche das Anhaften des abzudichtenden Mediums an diesen Flächen verhindert.

Claims (8)

  1. PATEN TA N 5 PRO C H E.
    C ) Doppelt wirkende Gleitrinqdichtung mit einem an einer rotierenden Welle fest angeordneten und mit dieser umlaufenden Gegenring und einem, die Welle mit Abstand umgebenden, in einem Gehäuse drehfest gelagerten, in axialer Richtung beweglichen Gleitring, dessen Gleitfläche sowohl aufgrund der Kraftwirkung des durch das abzudichtende Medium verursachten Druckes als auch aufgrund der Kraftwirkung des durch die Sperrflüssigkeit verursachten Druckes dichtend gegen die Gleitfläche des Gegenringesdrückbar ist, wobei das Gehäuse eine Anschlagfläche aufweist, gegen welche ein, den Spalt zwischen dem Gleitring und dem Gehäuse in radialer Richtung abdichtendes, elastisches Dichtelement axial drückbar ist und der Gleitring einen, der Anschlagfläche des Gehäuses gegenüberliegenden Anschlag aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das elastische Dichtelement (11) in axialer Richtung aufgrund der Kraftwirkung aus der Druckdifferenz zwischen der Sperrflüssigkeit und dem abzudichtenden Medium gegen den Anschlag (10 bzw. 10') des Gleitringes (3) in Richtung des Gegenringes (2) drückbar ist.
  2. 2.) Gleitringdichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der am Gleitring (3) befindliche Anschlag (10 bzw. 10') an der äußeren Umfangsfläche des Gleitringes (3) angeordnet ist und daß das den Spalt zwischen dem Gleitring (3) und dem Gehäuse (4) in radialer Richtung abdichtende Dichtelement (11) an der äußeren Umfangsfläche des Gleitringes (3) angeordnet ist, wobei das Dichtelement (11) aufgrund der Kraftwirkung des durch die Sperrflüssigkeit oder ein entsprechendes Medium verursachten Druckes gegen den Anschlag (10 bzw. 10') des Gleitringes (3) in Richtung des Gegenringes (2) und aufgrund der Kraftwirkung des durch das abzudichtende Medium verursachten Druckes gegen die Anschlagfläche (13 bzw. 13') des Gehäuses (4) in entgegengesetzter Richtung von dem Gegenring (2) weg drückbar ist.
  3. 3.) Gleitringdichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der am Gleitring (3) befindliche Anschlag (10) an der inneren Umfangsfläche des Gleitringes (3) angeordnet ist und daß das den Spalt zwischen dem Gleitring (3) und dem Gehäuse (4) in radialer Richtung abdichtende Dichtelement (11) in den Gleitring (3) hinein angepaßt ist und daß das Gehäuse (4) eine die Welle (1) umgebende, in den Gleitring (3) hineinragende Auskragung (22) aufweist, auf welcher das Dichtelement (11) angeordnet ist und wobei das Dichtelement (11) aufgrund der Kraftwirkung des durch die Sperrflüssigkeit oder ein entsprechendes Medium verursachten Druckes gegen die Anschlagfläche (13) des Gehäuses (4) weg von dem Gegenring (2) und aufgrund der Kraftwirkung des durch das abzudichtende Medium verursachten Druckes gegen den Anschlag (10) des Gleitringes (3) in Richtung des Gegenringes (2) drückbar ist, wobei die Anschlagfläche (13) des Gehäuses (4) ein Herausschieben des Dichtelements (11) aus dem Raum zwischen dem Gleitring (3) und der Auskragung (22) des Gehäuses (4) verhindert.
  4. 4.) Gleitringdichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h gek e n n z ei c h ne t, daß das Gehäuse (4) einen mit einer Ablaufleitung (B) der Sperrflüssigkeit in Verbindung stehenden achsparallelen Kanal (26) aufweist, welcher sich im oben gelegenen Teil der in einem zweiten Gleitring (3') hineinragenden Auskragung (22') des Gehäuses zum Gegenring (2') hin erstreckt und einen mit der Zulaufleitung (A) der Sperrflüssigkeit in Verbindung stehenden, ebenfalls achsparallelen Kanal (24) aufweist, welcher sich im unten gelegenen Teil einer weiteren, in den ersten Gleitring (3) hineinraqenden Auskragung (22) des Gehäuses (4) zum Gegenring (2) hin erstreckt.
  5. 5.) Gleitringdichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h gek e n n z ei c h ne t, daß das in die Gleitfläche (7 bzw. 7') des Gleitringes (3 bzw. 3') führende Ende des in der Auskragung (22 bzw. 22') des Gehäuses (4) befindlichen Kanals (24 bzw. 26) einen Einschnitt (29) aufweist, welcher den Umlauf der Sperrflüssigkeit in der Nähe der Gleitfläche (7 bzw. 7') ermöglicht.
  6. 6.) Gleitringdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das elastische Dichtelement (11 bzw. 11') ein 0-Ring, ein Balg oder ein X-Ring ist.
  7. 7.) Gleitringdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen der Anschlagfläche (10 bzw. 10') des Gleitringes (3 bzw. 3') und dem Dichtelement (11 bzw. 11') ein Zusatzring (14 bzw.
    14') angeordnet ist, welcher sich in axialer Richtung bewegen kann.
  8. 8.) Gleitringdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen der Anschlagfläche (13 bzw. 13') des Gehäuses (4) und dem Dichtelement (11 bzw. 11') ein Zusatzring (21) angeordnet ist, welcher sich in axialer Richtung bewegen kann.
DE19803008491 1979-03-06 1980-03-05 Gleitringdichtung Withdrawn DE3008491A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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FI790768A FI790768A7 (fi) 1979-03-06 1979-03-06 Glidringtaetning

Publications (1)

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DE3008491A1 true DE3008491A1 (de) 1980-09-18

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DE19803008491 Withdrawn DE3008491A1 (de) 1979-03-06 1980-03-05 Gleitringdichtung

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DE (1) DE3008491A1 (de)

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