DE3007802A1 - Kuehlung von druckgiessmaschinen - Google Patents
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Description
Kühlung von Druckgiessmaschinen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kühlen der Einpressvorrichtung und der Giessform
einer Druckgiessmaschine, welche über eine gemeinsame Speiseleitung mit Hilfe eines darin angeordneten Absperrorgans an eine Kühlmittelquelle anschliessbar bzw. davon
abtrennbar sind sowie ein Kühlsystem zur Durchführung des Verfahrens bei dem die Kühlmittelkreisläufe der Einpressvorrichtung
und der Giessform mit der gemeinsamen und durch ein Ansperrorgan an die Kühlmittelquelle anschliessbaren
bzw. davon abtrennbaren Speiseleitung verbunden sind.
Solche Kühlsystene sind bekannt (DE-AS 28 05 207 und 28 05 215). Mit ihnen sollen die bei herkömmlichen
Kühlsystemen mit handbetätigbarem Absperrventil auftretenden Betriebsstörungen vermieden und der Kühlwasserverbrauch
verringert werden. Zu diesem Zweck sind sowohl bei der Giessform als auch bei der Einpressvorrichtung der Vorlauf
und der Rücklauf je durch ein Mischventil miteinander verbunden. Die Mischventile sind überdies an einem Frischwasserzulauf
und an einem Kühlwasserabfluss angeschlossen. In jedem Vorlauf ist zudem je eine Umwälzpumpe notwendig. Die
stufenlose Verstellung der beiden Mischventile erfolgt über eine elektrische Verstellvorrichtung, die von einer elektronischen
Ueberwachungseinrichtung in Abhängigkeit von Thermo-
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fühlern gesteuert ist. Die Thermofühler sind in der Giessform, der Einpressvorrichtung, in den Vor- und/oder Rückläufen
angeordnet.
Mit dieser bekannten Vorrichtung lässt sich vermutlich der angestrebte Kühleffekt und eine Reduktion
des Kühlmittelbedarfes erreichen. Nachteilig ist hier indessen der grosse apparative Aufwand mit den Mischventilen,
den Umwälzpumpen, der elektrischen Verstellvorrichtung, der elektronischen Ueberwachungseinrichtung und den Thermofühlern.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, bei ebenfalls reduziertem Kühlwasserverbrauch eine
wirksame Kühlung der besagten Druckgiessrnaschinenteile zu bewerkstelligen mit einem im Vergleich zum bekannten wesentlich
Verringerten Aufwand an Einrichtungen.
Erfindungsgemäss wird dieser Zweck dadurch erreicht,
dass in der gemeinsamen Speiseleitung die Kühlmittelzufuhr in einem mit den Giesszyklen koordinierten Aussetzbetrieb
erfolgt. Hierdurch entsteht der Vorteil, dass die Maschinenteile nur dann gekühlt werden, wenn dort durch
das Giessmetall eine Erwärmung eintritt, wodurch eine Kühlmitteleinsparung
eintritt.
Vorzugsweise erfolgt die Kühlmittelversorgung der Einpressvorrichtung aus der gemeinsamen Speiseleitung
in einem auf die Phasen des Formfüllvorganges abgestimmten Aussetzbetrieb. Dies hat den Vorteil, dass die Giessform
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und die Einpressvorrichtung dem dortigen Wärmeanfall entsprechend gezielt und daher mit geringstem Kühlmittelverbrauch
gleichmässig gekühlt werden.
Die zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens vorgeschlagene Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
dass ein von der Maschinensteuerung fernsteuerbares Wegeventil als das Absperrorgan vorgesehen ist. Hierdurch
entfallen gegenüber der vorbekannten Vorrichtung die Mischventile,, die Verstellvorrichtung, die elektronische
Ueberwachungseinrichtung und die Thermofühler.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen,
dass in einer an die gemeinsame Speiseleitung angeschlossene Leitung zu einem besonderen Verteilerblock für
die Kühlmittelkreisläufe des Giessstempels und der Füllbüchse der Einpressvorrichtung ein zweites fernsteuerbares
Wegeventil vorgesehen ist, wobei zur Fernsteuerung der Wegeventile je ein in die Maschinensteuerung integrierter,
einstellbarer Zeittaktschal·ter (timer) vorgesehen ist. Dies hat den Vorteil, dass die gezielte Kühlmittelzufuhr mit wenigen,
einfachen und handelsüblichen Teilen bewerkstelligt werden kann.
Weiter kann vorgesehen sein, dass der Zeittaktschalter zur Fernsteuerung des zwischen Kühlmittelquelle und
gemeinsamer Speiseleitung angeordneten Wegeventils einen Einstellbereich für die Taktzeit aufweist, der mindestens
der Zeitdauer eines Giesszyklus entspricht. Ebenso kann der
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Zeittaktschalter zur Fernsteuerung des zweiten Wegeventils einen Taktzeiteinsteilbereich aufweisen, der mindestens
der Zeitspanne vom Einfüllen der Metallschmelze in die Füllbüchse bis zum Ende des Formfüllvorganges entspricht. Dadurch kann die optimale Kühldauer gewählt und gegenüber einer von Temperaturfühlern abhängigen steuerung störungsfrei sichergestellt werden.
der Zeitspanne vom Einfüllen der Metallschmelze in die Füllbüchse bis zum Ende des Formfüllvorganges entspricht. Dadurch kann die optimale Kühldauer gewählt und gegenüber einer von Temperaturfühlern abhängigen steuerung störungsfrei sichergestellt werden.
Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Kühlsystems für
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Kühlsystems für
Druckgiessmaschinen gemäss der Erfindung und
Fig. 2 ein Zeitdiagramm des Kühlmittelflusses im Kühlmittelsystem nach Fig. 1.
Fig. 2 ein Zeitdiagramm des Kühlmittelflusses im Kühlmittelsystem nach Fig. 1.
In Fig. 1 bezeichnet die Bezugszahl 1 das
Kühlsystem für eine Druckgiessmaschine und die Bezucjszahl 2 deren Maschinensteuerung. Die gemeinsame Speiseleitung 3 des Kühlsystems ist über eine Anschlussstelle 4 an eine Kühlwasserquelle angeschlossen. Von der gemeinsamen
Speiseleitung 3 zweigen zwei Leitungsäste 5 und 6 ab, die zu den beiden Verteilblöcken 7 und 8 führen. Vom Verteilblock 7 führen verschiedene Kühlwasserleitungen 9 zur beweglichen Formhälfte der Druckgiessmaschine (nicht dargestellt) . In den Kühlwasserleitungen 9 ist die Durchflussmenge des Kühlwassers mit Hilfe von Regulierventilen 10 von Hand oder fernbetätigt einstellbar. In analoger Weise führen vom Verteilblock 8 Kühlwasserleitungen 11 zur ebenfalls nicht
Kühlsystem für eine Druckgiessmaschine und die Bezucjszahl 2 deren Maschinensteuerung. Die gemeinsame Speiseleitung 3 des Kühlsystems ist über eine Anschlussstelle 4 an eine Kühlwasserquelle angeschlossen. Von der gemeinsamen
Speiseleitung 3 zweigen zwei Leitungsäste 5 und 6 ab, die zu den beiden Verteilblöcken 7 und 8 führen. Vom Verteilblock 7 führen verschiedene Kühlwasserleitungen 9 zur beweglichen Formhälfte der Druckgiessmaschine (nicht dargestellt) . In den Kühlwasserleitungen 9 ist die Durchflussmenge des Kühlwassers mit Hilfe von Regulierventilen 10 von Hand oder fernbetätigt einstellbar. In analoger Weise führen vom Verteilblock 8 Kühlwasserleitungen 11 zur ebenfalls nicht
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gezeigten festen Formhälfte der Druckgiessmaschine, wobei
die Kühlwassermenge wiederum mittels Regulierventile 12 manuell oder ferngesteuert einstellbar ist. Von den beiden
nicht dargestellten Formhälften führen Ableitungen 13 zur Rücklaufleitung 14 und von dort in ein Sammelbecken oder
einen Abwasserkanal 15.
Ein weiterer Leitungsast 16 führt von der gemeinsamen Speiseleitung 3 zu dem der Einpressvorrichtung
17 zugeordneten Verteilblock 18. Von diesem führt eine Kühlwasserleitung 19 zum Giesstempel 20, wobei die Kühlwasser—
menge durch das handbetätigte Regulierventil 21 'dosierbar ist. Ein weiteres handbetätigbares Regulierventil 22 dosiert
die Kühlwassermenger die durch eine Kühlwasserleitung 23 der Füllbüchse 24 zugeleitet wird. Die Regulierventile
21 und 22 könnten auch fernbetätigt sein. Kühlwasserableitungen
25 und 26 führen das erwärmte Rücklaufwasser aus dem Giessstempel 20 bzw. der Füllbüchse 24 über eine Rücklaufleitung
27 in das Sammelbecken bzw. den Abwasserkanal 15.
Es ist zwischen der gemeinsamen Speiseleitung und der Anschlussstelle 4 ein fernsteuerbares Wegeventil
28 angeordnet. Weiter ist zwischen der gemeinsamen Speiseleitung und dem zum Verteilblock 18 für die Einpressvorrichtung
17 führenden Leitungsast 16 ein zweites fernsteuerbares Wegeventil 29 angeordnet, das den Kühlwasserzufluss
zur Einpressvorrichtung 17 getrennt vom übrigen System freigeben oder unterbrechen kann. Die beiden Wegeventile
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und 29 werden von je einem Zeittaktschalter (timer) 30 bzw. 31, die in der Maschinensteuerung 2 angeordnet sind, gesteuert.
Die Taktzeit der Zeittaktschalter 30 und 31 ist einstellbar, wobei der Einstellbereich für den dem Wegeventil
28 am Eingang der gemeinsamen Speiseleitung 3 zugeordneten Zeittaktschalter 30 mindestens der Zeitdauer eines
Giesszyklus entspricht. Der Einstellbereich des anderen Zeittaktschalters 31 entspricht mindestens der Zeitspanne
die mit dem Einfüllen der Metallschmelze in die Füllbüchse 24 beginnt und bis zu der Beendigung des Formfüllvorganges
dauert. Die Maschinensteuerung startet die Zeittaktschalter 30f31 jeweils beim Nullwert von deren individuell eingestellter
Taktzeit, wobei diese die zugeordneten Wegeventile 28,29 Öffnen. Nach Ablauf der individuell an den Zeittaktschaltern
30 und 31 eingestellten Taktzeit veranlasst der betreffende Zeittaktschalter 30 oder 31 das Schliessen jeweils
des zugehörigen Wegeventils 28 oder 29 und damit eine Unterbrechung der Kühlmittelzufuhr zum entsprechenden Teil
der Druckgiessmaschine.
Im Zeitdiagramm gemäss der Fig. 2 ist auf der Ordinate der Kühlwasserzufluss zum gesamten Kühlsystem 1
(obere Kurve) und zum Kühlmittelkreislauf der Einpressvorrichtung 17 (untere Kurve) dargestellt. Die linear eingeteilte
Abszisse zeigt den zeitlichen Ablauf der Kühlwasserzufuhr. Die mit grossen Buchstaben entlang der Abszisse bezeichneten
Zeitpunkte beziehen sich auf den Giesszyklusbeginn
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- ίο -
Af den Beginn B des Einfüllens des schmelzflüssigen Metalls
in die Füllbüchse 24 durch eine automatische Zuführeinrichtung oder den Start der ersten Phase des Formfüllvorganges
(langsamer Vorlauf), den Beginn C des Oeffnens der Giessform, das Ende D einer zusätzlichen Kühlzeit t, für
die Einpressvorrichtung 17, das Ende E des Giesszyklus und das Ende F einer zusätzlichen Kühlzeit t für die Giessform.
Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel wird zu Beginn des Giesszyklus (Zeitpunkt A) vom Zeittaktschalter
30 in der Maschinensteuerung 2 das Wegeventil 28 am Eingang der gemeinsamen Speiseleitung 3 geöffnet, so dass ein Kühlmittelzufluss
zu den Verteilerblöcken 7 und 8 stattfindet. Dem Beginn des Giesszyklus entspricht das Schliessen der
Form. Zu einem späteren Zeitpunkt wird das schmelzflüssige
Metall von Hand oder mittels einer automatischen Vorrichtung in die Füllbüchse 24 eingefüllt (Zeitpunkt B). Gleichzeitig
mit dem Beginn des Einfüllens des schmelzflüssigen Metalles im Falle automatischer Zuführung desselben oder
beim Anbeginn der ersten Phase des Formfüllvorganges (langsamer Vorlauf) im Falle handbetätigter Metallzuführung gibt
der Zeittaktschalter 31 in der Maschinensteuerung 2 dem Wegeventil 29 für die Einpressvorrichtung 17 einen Oeffnungs-
befehl und das Kühlwasser wird über den Verteilblock 18 den Kühlkreisläufen des Giessstempels 20 und für die Einpress
vorrichtung 17 der Füllbüchse 24 zugeführt. Die Taktzeit des dem Wegeventil 29 zugeordneten Zeittaktschalters 31 ist
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- Ii -
derart eingestellt, dass dieser das Wegeventil 29 bis zum
Ablauf der zusätzlichen Füll zeit t, (Zeitpunkt D) im Anschluss an das Oeffnen der Giessform (Zeitpunkt C) offen
hält und es beim Erreichen des Zeitpunktes D schliesst. Während des Oeffnens der Form und bis zur Entnahme des
Gussstückes (Zeitpunkt E) hält der Zeittaktschalter 30 das Wegeventil 28 am Eingang der gemeinsamen Speiseleitung 3
offen. An die Entnahme des Gussstückes (Zeitpunkt E) schliesst die einstellbare zusätzliche Kühlzeit t„ für
die Giessform an, die ebenfalls mit der Einstellung am Zeittaktschalter wählbar ist. Nach Ablauf der zusätzlichen
Kühlzeit t?/ d.h., zum Zeitpunkt F, gibt der Zeittaktschalter
30 seinen Schliessbefehl an des Wegeventil 28 am Eingang der gemeinsamen Speiseleitung 3. Der Kühlwasserzufluss
bleibt unterbrochen, solange der Giessform und der Einpressvorrichtung 17 keine Wärme durch das Giessmetall
zugeführt wird bzw. solange die Giessform offen ist. Erst mit Beginn des nächsten Giesszyklus, (Zeitpunkt A) wie
derholt sich der beschriebene Arbeitsablauf. Wesentlich und augenfällig an diesem Kühlsystem ist, dass lediglich im
Verlaufe des Giesszyklus, während dessen durch das heisse Metall der Giessform und der Einpressvorrichtung Wärme zugeführt wird,der Kühl wasserzufluss zu diesen Teilen aufrechterhalten bleibt. Damit wird eine gleichmässige wirksame
Kühlung der genannten Maschinenteile ohne Unterkühlung derselben und mit geringstem Kühlwasserverbrauch erreicht.
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Das erfindungsgemäße Verfahren dient also zum Kühlen der
Einpressvorrichtung und der Giessform einer Druckgiessmaschine.
Diese Teile sind über eine gemeinsame Speiseleitung mit Hilfe eines darin angeordneten Absperrorgans
an eine Kühlmittelquelle anschliessbar bzw. davon abtrennbar. Um mit geringem Aufwand eine gleichmässige, wirksame
Kühlung bei verringertem Kühlwasserverbrauch zu erreichen, wird vorgeschlagen, dass in der gemeinsamen Speiseleitung
die Kühlmittelzufuhr in einem mit den Giesszyklen koordinierten Aussetzbetrieb erfolgen soll. Zusätzlich soll die
Kühlmittelversorgung der Einpressvorrichtung aus der gemeinsamen Speiseleitung in einem auf die Phasen des Formfüllvorganges
abgestimmten Aussetzbetrieb erfolgen.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens umfasst je ein fernsteuerbares Wegeventil am Eingang der gemeinsamen
Speiseleitung sowie zwischen dieser und einer zur Versorgung der Einpressvorrichtung dienenden Zweigleitung.
Zur Betätigung der Wegeventile ist in der Maschinensteuerung je ein Zeittaktschalter mit entsprechend der Zykluszeit
bzw. den Phasen des Formfüllvorganges einstellbaren Taktzeit vorgesehen.
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L e e r s e i \ e
Claims (7)
1. Verfahren zum Kühlen der Einpressvorrichtung und der Giessform einer Druckgiessmaschine, welche Teile
über eine gemeinsame Speiseleitung mit Hilfe eines darin angeordneten Absperrorgans an eine Kühlmittelquelle anschliessbar
bzw. davon abtrennbar sindf dadurch gekennzeichnet,
dass in der gemeinsamen Speiseleitung die Kühlmittelzufuhr in einem mit den Giesszyklen koordinierten
Aussetzbetrieb erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelversorgung der Einpressvorrichtung
aus der gemeinsamen Speiseleitung in einem auf die Phasen des Formfüllvorganges abgestimmten Aussetzbetrieb erfolgt.
3. Kühlsystem für Druckgiessmaschinen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch .· 1 oder 2, bei
dem die Kühlmittelkreisläufe (16,18,19,21-23,25-27 und
5-15) der Einpressvorrichtung (17) und der Giessform mit der gemeinsamen und durch ein Absperrorgan (28) an die
Kühlmittelquelle anschliessbaren bzw. davon abtrennbaren Speiseleitung (3) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
dass ein von der Maschinensteuerung (2) fernsteuerbares
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Wegeventil (28) als das Absperrorgan vorgesehen ist.
4. Kühlsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einer an die gemeinsame Speiseleitung
(3) angeschlossene Leitung (16) zu einem besonderen Verteilerblock (18) für die Kühlmittelkreisläufe (16,18,19,
21-23,25-27) des Giessstempels (20) und der Füllbüchse (24)
der Einpressvorrichtung (17) ein zweites fernsteuerbares Wegeventil (29) vorgesehen ist.
5. Kühlsystem nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennze chnet, dass zur Fernsteuerung der Wegeventile (28,
29) je ein in die Maschinensteuerung (2) integrierter, einstellbarer Zeittaktschalter (30,31) (timer) vorgesehen ist.
6. Kühlsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeittaktschalter (30) zur Fernsteuerung
des zwischen Kühlmittelquelle und gemeinsamer Speiseleitung (3) angeordneten Wegeventils (28) einen Einstellbereich für
die Taktzeit aufweist, der mindestens der Zeitdauer eines Giesszyklus entspricht.
7. Kühlsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeittaktschalter (31) zur Fernsteuerung
des zweiten Wegeventils (29) einen Taktzeiteinsteilbereich aufweist, der mindestens der Zeitspanne vom Einfüllen der
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Metallschmelze in die Füllbüchse (24) bis zum Ende des Formfüllvorganges
entspricht.
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