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DE3007439A1 - Anordnung zum zeilenweisen abtasten einer bildvorlage - Google Patents

Anordnung zum zeilenweisen abtasten einer bildvorlage

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DE3007439A1
DE3007439A1 DE19803007439 DE3007439A DE3007439A1 DE 3007439 A1 DE3007439 A1 DE 3007439A1 DE 19803007439 DE19803007439 DE 19803007439 DE 3007439 A DE3007439 A DE 3007439A DE 3007439 A1 DE3007439 A1 DE 3007439A1
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electrode
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light
line
layer
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Heinz Dipl.-Phys. 8500 Nürnberg Kleeberg
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TA Triumph Adler GmbH
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TA Triumph Adler GmbH
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    • H04N1/191Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa using multi-element arrays the array comprising a one-dimensional array, or a combination of one-dimensional arrays, or a substantially one-dimensional array, e.g. an array of staggered elements
    • H04N1/192Simultaneously or substantially simultaneously scanning picture elements on one main scanning line
    • H04N1/193Simultaneously or substantially simultaneously scanning picture elements on one main scanning line using electrically scanned linear arrays, e.g. linear CCD arrays
    • H04N1/1931Simultaneously or substantially simultaneously scanning picture elements on one main scanning line using electrically scanned linear arrays, e.g. linear CCD arrays with scanning elements electrically interconnected in groups

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  • Combination Of More Than One Step In Electrophotography (AREA)
  • Optical Systems Of Projection Type Copiers (AREA)
  • Solid State Image Pick-Up Elements (AREA)

Description

  • Anordnung zum zeilenweisen Abtasten
  • einer Bildvorlage Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum zeilenweisen Abtasten einer Bild vorlage bestehend aus einer Vielzahl von Einzelelementen mit jeweils einem Entladungsraum, der auf einer Seite von einer mit einer Elektrode versehenen Trägerschicht, auf der gegenüberliegenden Seite von einer Photoleiterschicht mit einer Signalelektrode und einer durchsichtigen Platte begrenzt ist.
  • Sie betrifft ferner ein Verfahren zu Herstellung eines bestimmten Teils der erfindungsgemäßen Anordnung.
  • Verfahren zum punktweisen elektronischen Abtasten einer Bildvorlage unter Verwendung linearer Bild-CCDs bestehend aus einer Schieberegisteranordnung mit 1728 Einzelsensoren sind bekannt.
  • Bei der Abtastung einer DIN A 4 Seite von 210 mm Breite ergibt sich damit eine Auflösung von ca. 8 Punkten/mm. Die Länge des CCDs beträgt ca. 25 mm, so daß zur Abtastung einer DIN A 4 Vorlage eine optische Verkleinerung erforderlich ist. Diese Verkleinerung beansprucht aber relativ viel Raum, so daß ein wesentlicher Vorteil des CCDs, seine kleinen geometrischen Dimensionen, nicht zum Tragen kommt.
  • Zur zeilenweisen Wiedergabe eines in Einzelpunkte aufgelösten Bildes sind mechanische, optische, elektrische und thermische Verfahren bekannt. All diese Methoden sind aber in der Herstellung und im Aufbau sehr verschieden von den für die Bildaufnahme verwendeten CCDs, so daß für Aufnahme und Wiedergabe völlig verschiedenartige Technologien notwendig sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, bei der für Bildaufnahme und Wiedergabe kompatible Technologien verwendet werden und die zudem ohne optische Abbildung eine direkte 1:1-Abtastung mit einer Auflösung von mehr als 10 Punkte/mm ermöglicht.
  • Es hat sich gezeigt, daß sich diese Aufgabe mit einer Anordnung der eingangs genannten Art lösen läßt, bei der die Signalelektrode allen Einzelelementen gemeinsam ist und die einzelnen Entladungsräume mit der Oberfläche der Photoleiterschicht über mindestens einen Gasraum in Verbindung stehen sowie die Elektroden jedes Einzelelements einer Zeile zur Aufladung der Photoleiterschicht nach dem Schieberegisterprinzip dreiphasig ansteuerbar sind. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Anordnung sind in den Ansprüchen 2 bis 9 erläutert.
  • Die Ansprüche 10 bis 13 beziehen sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Bestandteils dieser Anordnung.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Abtastung und Wiedergabe einer Bildvorlage besteht im Prinzip aus zwei Einheiten, und zwar 1. aus einer punktreihenförmigen Anordnung lichtempfindlicher Elemente, mit deren Hilfe eine Bildvorlage zeilenweise abgetastet werden kann, wobei die von der Vorlage kommenden Zwischensignale in analoge elektrische Signale umgewandelt werden; 2. aus einer punktreihenförmigen Anordnung von Metallspitzen bzw. -drähten, welche parallel zu den o.g. Sensorelementen angesteuert werden und durch die verstärkten Signale dieser Elemente analoge Ladungsmengen mittels Gasentladungen z.B.
  • auf eine dielektrische Schicht übertragen. Dabei entsteht ein Ladungsbild, das mit Hilfe bekannter elektrographischer Verfahren entwickelt werden kann und eine Kopie der von den Sensorelementen abgetasteten Bildvorlage darstellt.
  • Die Erfindung wird durch die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert: Es zeigen in schematischer Vereinfachung Fig. 1 die prinzipielle Funktionsweise eines erfindungsgemäßen Sensorarrays; Fig. 2 den Aufbau eines Einzelelements; Fig. 3 im Falle eines Sensorarrays den in Fig. 2 gezeigten Aufbau in auseinandergezogener Darstellung; Fig. 4 eine bevorzugte Ausführungsform für die Abtastvorrichtung; Fig. 5 die Überlappung der Trägerplatten der in Fig. 4 gezeigten Vorrichtung; Fig. 6 die Funktionsweise des Wiedergabearrays Fig. 7 ein Einzelelement des Wiedergabearrays; Fig. 8 a und b das erfindungsgemäße Verfahren zur Durchführung der Lichtleiter bzw. der Metallstifte und Fig. 9 eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abtastanordnung in Kombination mit der Wiedergabevorrichtung.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Array besteht aus n-Einzelsensoren.
  • Jeder dieser Einzelsensoren ist aus einem Photoempfänger E (Photoleiter zwischen zwei Elektroden), einem Kondensator C und einem Schalter S aufgebaut. Die oberen Elektroden von E sind transparent und parallel geschaltet. Sie liegen über den Vorwiderstand R v an einer Gleichspannung U.
  • Durch kurzzeitiges Schließen von S wird die Kapazität des Photoempfängers E auf die Spannung U aufgeladen. Der Kondensator C wird entladen. Danach wird S wieder geöffnet. Nun fließt durch E ein zur einfallenden Lichtmenge proportionaler Photostrom, wodurch C geladen wird. Dadurch nimmt die an E liegende Spannung ab. Nach einer vorgegebenen Zeit wird S wieder kurz- zeitig geschlossen, womit C entladen und die Kapazität von E wieder auf die Spannung U aufgeladen wird. Die dabei durch den Vorwiderstand R v fließende Ladung ist proportional zum Integral über die während des Zeitintervalls eingefallene Lichtmenge (Vidikonprinzip).
  • Die Besonderheit der Anordnung ist die Funktionsweise der Schalter S. Sie haben einerseits die Aufgabe, die Kapazitäten C zu entladen, andererseits dürfen sie zur Realisierung der in Fig. 1 angedeuteten 3-Phasenansteuerung über die zugehörigen Steuerleitungen Phl-Ph3 nur dann eingeschaltet werden können, wenn kurz vorher ein direkt benachbarter Schalter eingeschaltet war. Dann werden mit Hilfe des angegebenen Impulsprogramms die Schalter So - Sn nacheinander kurzzeitig geschlossen.
  • Nachdem der letzte Schalter Sn geschlossen worden ist, beginnt durch erneutes Schließen des Hilfsschalters SO ein neuer Zyklus.
  • Dadurch werden die Kapazitäten der Bildsensoren E1 En nacheinander auf die Spannung U nachgeladen, so daß am Ausgang eine Signalfolge erscheint, deren Einzelsignale den während eines Zyklus auf die Einzelsensoren eingefallenen Lichtmengen proportional sind. Auf diese Weise läßt sich eine Bildvorlage zeilenweise abtasten, wobei die Information einer Bildzeile in n Einzelpunkte zerlegt wird. Der Zeilenvorschub erfolgt z.B. durch mechanischen Transport der Bildvorlage.
  • Fig. 2 zeigt schematisch den Aufbau eines Einzelsensors gemäß einer bevorzugten Aus führungs form der Erfindung. Auf einer transparenten Platte 1 befinden sich die allen Sensoren gemeinsame transparente Signalelektrode 2 und die Photoleiterschicht 3. Darauf folgt eine floatende Elektrode 4, die im Prinzipschaltbild gleichzeitig die untere Kondensatorplatte von E, die rechte Kondensatorplatte von C und den rechten Anschluß des Schalters S darstellt. Darauf folgt eine Isolatorschicht 5, z.B. aus Si02, und die allen Sensoren gemeinsame Elektrode 6, die an Erdpotential liegt und mit der floatenden Elektrode 4 die Kapazität C bildet. Die Isolatorschicht 5 und die Elektrode 6 werden am Zentrum der Elektrode 4 bis zu dieser hin durchgeätzt, wodurch der Gasraum 7 entsteht, der im leitenden Zustand die Funktion des Schalters S übernimmt. Die Steuerung der Leitfähigkeit geschieht über eine Gasentladung, die im Gasraum 8 erzeugt wird. Diese Gasentladung wird gesteuert über die Elektrode 9, die mit einer der drei Phasenleitungen verbunden ist und auf die Trägerplatte 10 aufgebracht wird. Die seitlichen Begrenzungen des Gasraums 8 werden durch eine metallische Lochplatte 11 gebildet, die über die freigeätzten Kanäle 12 mit den benachbarten Gasräumen verbunden ist. Die Schicht 13 isoliert die Lochplatte 11 von der Elektrode 9.
  • Die Gasentladung brennt zwischen der Elektrode 9 als Kathode und der Elektrode 6 bzw. der Lochplatte 11 als Anode. Der Durchgriff der Kathode 9 zur floatenden Elektrode 4 ist sehr gering und beträgt nur einige Promille. Dadurch ist der Gasraum 7 praktisch von den Vorgängen im Gasraum 8 abgekoppelt.
  • Ist jedoch zwischen den Elektroden 4 und 6 eine Potentialdifferenz vorhanden, so wirkt von den Kanten der Elektrode 6 ein Streufeld in den Gasraum 7 hinein zur Elektrode 4. Dies bewirkt einen Transport von Ladungsträgern aus der Gasentladung im Gasraum 8 zur Elektrode 4 hin1 bits die Potentialdifferenz zwischen den Elektroden 4 und 6 ausgeglichen ist. Durch Influenz fließt eine gleichgroße Ladungsmenge durch den Widerstand Rv zur Elektrode 2. Dieser Strom erzeugt an Rv einen Spannungsab fall, der über die Koppelkapazität CK einem Verstärker zugeführt wird.
  • Da das Meßsignal proportional zur eingefallenen Lichtmenge ist, ist eine kontinuierliche Grauwertwiedergabe möglich.
  • Die zum Ausgleich der Potentialdifferenz zwischen den Elektroden 4 und 6 benötigte Zeit liegt bei einigen 100 ns, so daß die Impulsbreite von Ust < 1 /us sein kann. Die nach der Gasentladung an der floatenden Elektrode 4 verbleibende statistische Abweichung des Potentials gegenüber der an Erdpotential liegenden Elektrode 6 ist ( 10 mV. Wegen der Nutzsignale von rund 10 V bedeutet dies ein Signal-Rausch-Verhältnis von ca. 1000 : 1 = 60 dB.
  • Es ist auch möglich, anstelle der Elektrode 6 ein Netz vorzusehen, das mittels Abstandhalter gegen die Photoleiterschicht 3 isoliert ist. Die Abstandhalter sollten in diesem Fall derart angebracht sein, daß sie sich über den massiven Teilen der Lochplatte 11 befinden.
  • In Fig. 3 wird die in Fig. 2 gezeigte Anordnung in auseinandergezogener Darstellung wiedergegeben. Die zu einem einzelnen Bildsensor gehörenden Strukturelemente sind ebenfalls eingezeichnet. Die Gasräume 8 der Einzelsensoren sind durch den Kanal 12 miteinander verbunden. Die oben beschriebene Funktion der Schalter S1.,..Sn ergibt sich durch die Verschiebung der Gasentladung von Sensor zu Sensor nach dem Prinzip des ?VSelf Scan Plasma Panels. Diesem Prinzip liegt die Tatsache zugrunde, daß die zur Zündung einer Gasentladung benötigte Spannung umso kleiner ist, je mehr Ladungen beim Anlegen der Spannung im Gasraum vorhanden sind. Diese erhöhte Ladungsmenge wird hier durch Diffusion immer an denjenigen Sensorelementen erreicht, die einem gerade gezündeten Element benachbart sind.
  • Dadurch können diese Nachbarelemente mit reduzierter Spannung gezündet werden.
  • Der "Schieberegisterbetrieb" läuft wie folgt ab: Am Anfang der Sensorkette befindet sich ein Schalter SO, der keine Sensorfunktion besitzt, in dessen Gasraum aber durch Anlegen der Zündspannung U, Uz eine erste Gasentladung erzeugt wird (Phase Pho in Fig. 1). Die nahezu verzögerungsfreie Einleitung dieser Entladung geschieht dadurch, daß an der Kathode eine geringe Zahl von Elektronen durch Feldemission zur Verfügung gestellt wird. Der Aufbau der dadurch ausgelösten Gasentladung ist nach einigen 100 ns beendet. Aufgrund von Diffusion durch den Kanal 12 hindurch findet ein Ladungstransport zum Gasraum der benachbarten Zelle Nr.1 statt. Nach ( 1 /us wird die Spannung an Pho abgeschaltet und an Ph1 eine Spannung U5 Uz angelegt. Aufgrund der vorhandenen Ladung im Gasraum des Elements Nr.1 genügt dort die Spannung USt zur Einleitung einer Entladung. Die parallel geschalteten Kathoden der Elemente Nr. 4, 7, 10 etc. liegen zwar ebenfalls an der Spannung Ust Dort fehlt aber die am Element Nr.1 vorhandene Ladung im Gasraum, so daß die Spannung USt keine Zündung hervorruft. Durch die Entladung im Gasraum des Elements Nr.1 wird dessen floatende Elektrode 4 auf Erdpotential gebracht und gleihzeitig diffundiert Ladung zum Gasraum des Elements Nr. 2. Nach(l /us wird die Spannung Ust an Ph1 abgeschaltet und an Ph2 angeschaltet. Dadurch erlischt die Entladung im Gasraum des Elements Nr. 1 usw..
  • Nachdem das Element Nr. 3 gezündet hat, wird das Element Nr. 4 über die Leitung Ph1 angesteuert, über die vorher das Element Nr. 1 betrieben wurde. Um zu verhindern, daß jetzt das Element Nr. 1 nochmals zündet, muß dort die nach dem Erlöschen noch vorhandene Ladung beseitigt sein, was vornehmlich durch Neutralisation an den Wänden geschieht. Dieser Vorgang läuft aufgrund der kleinen Dimensionen der Gasräume sehr schnell ab, womit die Weiterschaltung der Gasentladungen mit nur 3 Phasen realisierbar ist.
  • Die Schiebefrequenz beträgt ca. 1 MHz. Der Mittenabstand der Einzelsensorpunkte kann (100 /um sein, so daß die Auflösung >10 Punkte/mm ist. Zur Wiedergabe einer DIN A 4 Seite ist die Sensorzeile 21 cm lang.
  • Die optische Abbildung der Bildvorlage mit Hilfe eines Objektivs benötigt einen beträchtlichen Volumenanteil innerhalb eines Kopiergerätes. Die in Fig. 4 gezeigte Anordnung ist billig herstellbar, hat eine integrierte Beleuchtungseinrichtung, ist platzsparend und ermöglicht bis zu den Bildrändern verzerrungsfreie 1 : 1 Ablichtung. Diese Anordnung besteht aus den beiden Glassubstraten 1 und 10, zwischen denen die Lochplatte 11 angebracht ist, welche die Gasräume 8 der einzelnen Sensorzellen definiert. Jeder Sensorzelle ist ein durch das Substrat 1 hindurchlaufender Lichtleiter 17 zugeordnet. Dadurch wird das von einem Punkt 18 der Bildvorlage, die sich direkt über dem Substrat 1 befindet, ausgehende Licht direkt dem zugeordneten Sensor zugeführt. Die Beleuchtung der Vorlage kann mit Hilfe von zwei Gasentladungsstrecken 22 geschehen, die eine transparente Elektrode 20 und eine spiegelnde Metallelektrode 21 besitzen und parallel zum Sensorarray verlaufen. Durch eine lichtabsorbierende Schicht 19 auf der Oberfläche des Substrats 1 kann nur der in Fig. 4 gestrichtelt eingezeichnete Anteil des von den Entladungsstrecken emittierten Lichts an den Durchstoßpunkten des Lichtleiters austreten und die Vorlage beleuchten. Der Rest des emittierten Lichts wird durch die Schicht 19 absorbiert.
  • Die Beleuchtungsstärke auf der Bildvorlage ist durch den geringen Abstand der Lichtquellen (ca. 3 mm) relativ hoch.
  • Nach Fertigstellung und Justierung des Arrays werden die Substrate 1 und 10 mit Hilfe von Epoxydharz 25 am Rand miteinander verklebt. Durch einen in Fig. 5 eingezeichneten Pumpstutzen 27 wird abgepumpt und mit dem Zündgas Neon + 0,1 % Argon auf ca.
  • 1 bar gefüllt. Dann wird der Pumpstutzen abgeschmolzen. Die in form dünner Schichten auf den Substraten 1 und 10 aufgebrachten Stromzuführungen 26 verlaufen unter der Epoxydharzschicht durch und bilden die äußeren Anschlüsse.
  • Das Prinzip des Wiedergabearrays ist bekannt (Y. Terezawa, T.
  • Ihkubo, IEEE Transactions on Electron Devices, Vol. ED. 21,No. 9, S. 593 (1974)). Wie in Fig. 6 gezeigt ist, besteht es aus einer linear angeordneten Reihe von Metallstiften 14, die in ähnlicher Weise wie das Sensorarray durch eine dreiphasige Ansteuerung der Kathoden 15 selektiert werden. Uber eine Gasentladung wird der jeweils angesteuerte Metallstift mit dem Potential der allen Stiften gemeinsamen Anode 16 verbunden. In geringem Abstand zu den Metallstiften 14 befindet sich eine dielektrische Schicht 28 und eine rückwärtige Elektrode 29, an die das vom jeweils abgetasteten Sensorelement gelieferte, verstärkte Signal angelegt wird. Ist die Potentialdifferenz U zwischen einem Metallstift und der Elektrode 29 größer als die Zündspannung um Uz in der dazwischenliegenden Gasschicht (im allgemeinen Luft), so kommt es zu einem Ladungsübertritt zur Oberfläche der dielektrischen Schicht 28. Die Ladungsmenge ist proportional zu U - Uz, so daß insgesamt ein zu den Hell-Dunkelunterschieden der Vorlage proportionales Ladungsbild erzeugt wird, das mit Hilfe der bekannten elektrographischen Technik entwickelbar ist.
  • Ein Einzelelement des Wiedergabearrays ist in Fig. 7 dargestellt.
  • Das Unterteil des Elements entspricht in Aufbau und Geometrie genau der Sensorzelle (Gasraum 8, Kathode 9, Glassubstrat 10, Lochplatte 11, Kanal 12, Si02-Schicht 13). Das Oberteil besteht hier aus der Glasplatte 1, in die die Metallstifte 14 eingelassen sind.
  • Fig. 8 a zeigt ein vorteilhaftes Herstellungsverfahren zur Durchführung der Lichtleiter in Fig. 4 bzw. der Metallstifte in Fig. 7 Die ca. 5 mm dicken Glasplatten 1, 2, 3 und 4 haben eine Länge L, die ca. 10 mm größer ist als die Breite der zu kopierenden Vorlage (bei DIN A 4 also 210 + 10 = 220 mm). Die Breite B ist etwa ebenso groß. Die Platten werden jeweils auf einer Oberfläche auf photolithographischem Weg mit Rillen versehen, deren Tiefe kleiner als der Radius der verwendeten Lichtleitfasern bzw. Metalldrähte ist und deren Breite etwa dem Durchmesser der Lichtleitfasern bzw. Metalldrähte entspricht. Der Mittenabstand der Rillen entspricht der geforderten Punktauflösung, also z.B.
  • 10 Rillen/mm. Mit Hilfe der halbzylinderähnlichen Aufnahmen 5 und 6 werden die Platten 2 und 3 so fixiert, daß ihre gerillten Oberflächen außen zu liegen kommen. Der Radius der Aufnahmen 5 und 6 muß größer sein als der kleinste zulässige Biegeradius der verwendeten Lichtleitfasern. Dann werden die Rillen mit Epoxydharz gefüllt und mit einem Lichtleiter bzw. einem Metalldraht so bewickelt, daß in jede Rille ein Lichtleiter bzw. ein Metalldraht zu liegen kommt. Danach werden auch die Rillen der Platten 1 und 4 mit Epoxydharz gefüllt und so auf die bewickelten Platten 2 und 3 gedrückt, daß die Rillen in die vorhandene Wicklung zu liegen kommen. Zur Aufnahme überschüssigen Epoxydharzes und der weggedrückten Luft sind die Platten 1 und 4 mit parallelen Querrinnen 7 von ca. 1 mm Breite und 0,5 mm Tiefe versehen. Der Abstand der Querrinnen beträgt ca. 3 mm.
  • Nach der Aushärtung des Epoxydharzes und Durchtrennung der Lichtleiter- bzw. Metalldrahtwicklung über den Aufnahmen 5 und 6 erhält man zwei identische Plattenpaare 1 - 2 und 3 - 4, die nun längs der Querrillen in den Platten 1 und 4 durchgesägt werden.
  • Nach dem Schleifen und Polieren der gesägten Oberflächen erhält man über 100 der in Fig. 8 b im Ausschnitt dargestellten Glasstreifen, durch welche die Lichtleiter bZw. die Metalldrähte in einer durch die Rillen exakt festgelegten Periodizität durchgeführt sind.
  • Die Herstellung der übrigen Strukturen erfolgt mit den bekannten Verfahren der Dünnschichttechnologie und der Photolithographie.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist schematisch in Fig. 9 dargestellt.
  • Da die Strukturen der Unterteile von Lese- und Schreib anordnung völlig gleich aufgebaut sind, können sie in rationeller Weise auf den beiden Oberflächen desselben Substrats 10 hergestellt werden. Eine der Oberflächen wird dann mit dem Lichtleiterarray 17, die andere mit dem Drahtstiftarray 14 montiert. Dann kann an der Oberseite von leine Bildvorlage gelesen und deren Information an der Unterseite von 14 in Form eines Ladungsbildes geschrieben werden. Da das Lesen der Vorlage seitenverkehrt erfolgt, werden Lese- und Schreibanordnung gegenläufig angesteuert, so daß das Bild seitenrichtig geschrieben wird. Die Laufrichtung der Gas entladungen läßt sich einfach dadurch steuern, daß an beiden Enden der Arrays Hilfszellen angebracht werden.
  • Sollen die Gas entladungen nicht wie bisher beschrieben von links nach rechts, sondern von rechts nach links laufen, so wird jeweils zu Beginn die rechtsseitige Hilfszelle gezündet und die Phasenfolgen Ph1-Ph2-Ph3 in die Folge Ph3-Ph2-Ph1 verkehrt.
  • Die beschriebene Anordnung ist wegen ihrer geometrischen Kleinheit besonders zum Aufbau von Kleinkopiergeräten geeignet.
  • Gleichzeitig kann sie für die Fernübertragung von Bildern (Faksimile) eingesetzt werden.
  • Leerseite

Claims (13)

  1. Patentansprüche 1. Anordnung zum zeilenweisen Abtasten einer Bildvorlage, bestehend aus einer Vielzahl von Einzelelementen mit jeweils .einem Entladungsraum, der auf einer Seite von einer mit einer Elektrode versehenen Trägerschicht, auf der gegenüberliegenden Seite von einer Photoleiterschicht mit einer Signalelektrode und einer durchsichtigen Platte begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalelektrode (2) allen Einzelelementen gemeinsam ist und daß die einzelnen Entladungsräume (8) mit der Oberfläche der Photoleiterschicht (3) über mindestens einen weiteren Gasraum (7) in Verbindung stehen, sowie daß die Elektroden (9) jedes Einzelelementes einer Zeile zur Aufladung der Photoleiterschicht (3) nach dem Schieberegisterprinzip dreiphasig ansteuerbar sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Photoleiterschicht (3) mit einer Isolatorschicht (5) versehen ist, welche auf der dem Entladungsraum (8) zugewandten Oberfläche eine Elektrode (6) trägt und in der Isolatorschicht (5) bzw. Elektrode (6) mindestens ein Durchbruch vorhanden ist, der den Gasraum (7) bildet.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (6) als Netz ausgebildet und mittels Abstandhalter gegen die Photoleiterschicht (3) isoliert ist, wobei der Abstandhalter die den Entladungsraum (8) begrenzende Fläche der Netzelektrode (6) freiläßt.
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Photoleiterschicht (3) eine floatende Elektrode ()4) angebracht ist, die den gleichen Durchmesser wie der Entladungsraum (8) besitzt.
  5. 5. Anordnung nach einem-der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der durchsichtigen Platte (1) auf der Bildvorlage aufliegt und daß in der duchsichtigen Platte (1) für jeden Bildpunkt ein Lichtleiter (17) vorgesehen ist, durch den das von der Bildvorlage diffus gestreute Licht auf das zugehörige Einzelelement der Zeile konzentriert wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der durchsichtigen Platte (1) zwei durchsichtige Elektroden (20) und auf der Trägerplatte (4) zwei metallische Elektroden (21) aufgebracht sind, wobei die Elektroden (20,21) parallel zu der Bildzeile verlaufen und jeweils eine lineare Gasentladungsstrecke bilden, die als Lichtquelle zur Beleuchtung der Bildvorlage dient.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtige Platte (1) mit einer lichtabsorbierenden Schicht (9) überzogen ist, welche die Durchstoßpunkte der Lichtleiter (17) freiläßt.
  8. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Schreibvorrichtung verbunden ist, die die verstärkten Signale der punktreihenförmig angeordneten Einzelelemente über eine punktreihenförmige Anordnung von Metalldrähten in Form elektrischer Ladungen auf eine dielektrische Oberfläche überträgt.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Schreibvorrichtung über eine gemeinsame Trägerplatte (10) verbunden ist, derart, daß die Zeiie aus den Einzelelementen parallel zu der Anordnung der Metalldrähte verläuft.
  10. 10. Verfahren zur Herstellung der Lichtleiter- bzw. Metalldrahtdurchführung in der Anordnung nach Anspruch 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens zwei Platten, die die durchsichtige Platte bzw. die Trägerplatte (1 bis 10) bilden, auf photolithographischem Wege dem Durchmesser der Lichtleiter bzw. der Metalldrähte entsprechende Rillen aufgebracht und in die Rillen einer Platte unter Verwendung eines Klebers die Licht leiter bzw. Metalldrähte gewickelt werden und daß nach Aneinanderpressen der Platten entsprechend dimensionierte Segmente ausgeschnitten werden.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die ungewickelte Platte mit Querrinnen versehen wird, die eine Aufnahme des überschüssigen Klebers ermöglichen.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß vier Platten verwendet und die Lichtleiter bzw. Metalldrähte auf zwei Platten gewickelt werden, welche mittels halb zylindrischer Aufnahmen zueinander fixiert sind.
  13. 13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten aus Glas bestehen und zur Durchführung der Lichtleiter anstelle des Klebers Glas lot verwendet wird.
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