DE3007294C2 - Schaltungsanordnung zur Demodulation von freqenzumgetasteten Signalen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Demodulation von freqenzumgetasteten SignalenInfo
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- H04L27/00—Modulated-carrier systems
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Abstract
Bei der Uebertragung binaerer Datensignale werden entsprechend der beiden Kennzustaende des Datensignals zwei Frequenzen verwendet, so dass bei der Modulation Impulse mit einer Periode entstehen, die durch die jeweilige Signalfrequenz bestimmt sind. Auf der Empfaengerseite muessen diese Signale wieder demoduliert werden. Wird waehrend des Betriebs eines bekannten Demodulators durch evtl. zufaellige Stoerung der Gleichlauf zwischen dem Akkumulator und dem Verzoegerungsabschnitt gestoert, so kann von diesem Zeitpunkt an der Mittelwert verfaelscht sein. Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine insgesamt digital arbeitende Schaltungsanordnung anzugeben, bei der lediglich eine Interne Taktfrequenz verwendet wird und in der in regelmaessigen Abstaenden die Uebereinstimmung zwischen Inhalt des Verzoegerungsabschnitts und einem Akkumulator zwangsweise hergestellt wird. eicharbeiten gewaehrleistet wird, wobei auch fuer die Ansteuer
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Demodulation von frequenzumgetasteten Signalen mit
einer Detektorschaltung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine solche Schaltungsanordnung ist
aus der DE-OS 25 12 161 bekannt.
Bei der Übertragung binärer Datensignale werden entsprechend der beiden Kennzustände des Datensignals
zwei Frequenzen verwendet, so daß bei der Mo-
bo dulation Impulse mit einer Periode entstehen, die durch
die jeweilige Signalfrequenz bestimmt sind. Die in solcher Form übertragenen Datensignale werden einem
Empfänger zugeführt, welcher beispielsweise einen Begrenzer und eine Detektorschaltung enthält. Im Empfänger
wird das im wesentlichen sinusförmige Signal in Rechteckform gebracht, wodurch die Nulldurchgänge
unabhängig von der Signalamplitude genauer lokalisierbar sind. Am Ausgang der Detektorschaltung entsteht
eine Folge von Nadelimpulsen, deren Breite beispielsweise
durch die Periodendauer des internen Takts bestimmt ist und die im wesentlichen zum Zeitpunkt der
Nulldurchgänge der empfangenen Sigv;alfrequenzen auftreten. Als Taktversorgung für den Demodulator
sieht nur der interne Takt zur Verfugung. Die Nulldurchgangsimpulsfolge
am Ausgang des Detektors wird mit der internen Frequenz in eine Verzögerungsschaltung
eingelesen. Die Verzögerungszeit, mit der die Nulldurchgangsimpulsfolge
die Verzögerungsschaitung durchläuft, entspricht einem Vielfachen der Periodendauer
des internen Takts. In einem an die Verzögerungsschaltung angeschlossenen Abstandsumsetzer
wird aus der Nulldurchgangsimpulsfolge ein einen Zahlenwert darstellendes Vielbitsignal abgeleitet, welches
dem Kehrwert der Frequenz des empfangenen Signals entspricht. Der Zahlenwert des Abstandsumsetzers ist
dabei ein Maß für den Abstand der empfangenen Signalfrequenz von der Mittenfrequenz der beiden Signalfrequenzen.
Weiterhin wird die Nulldurchgangsimpulsfolge einem weiteren Abstandsumsetzer zugeführt,
an dessen Ausgang ein unvcrzögertes. ebenfalls einen
Zahlenwert darstellendes Vielbitsignal ansteht, welches dem Kehrwert der augenblicklichen Frequenz des empfangenen
Signals entspricht. Die am Ausgang der Abstandsumsetzer anstehenden Vielbitsignale werden in
einer Addierschaltung miteinander verknüpft. Dieses Signal wird einem Akkumulator zugeführt, in dem während
jeder Taktperiode der Mittelwert neu berechnet wird. Mit der Annahme, daß der Zahlenwert im Akkumulator
mit der Summe der im Verzögerungsabschnitt befindlichen Signale identisch ist. ergibt sich in der nachfolgenden
Taktperiode der richtige Summenwert dann, wenn die Differenz zwischen dem neu in den Verzögerungsabschnitt
eingelesenen Signal und dem den Verzögerungsabschnitt verlassenden Signal zum Inhalt des
Akkumulators in der vorhergehenden Taktperiode addiert wird.
Die aus der DE-OS 25 12 161 bekannte Schaltungsanordnung hat den Nachteil, daß zur Erreichung einer
Übereinstimmung zwischen Inhalt des Verzögerungsabschnitts und des Akkumulators beim Einschalten des
Demodulators diese Übereinstimmung zwangsweise herbeigeführt werden muß. Dies kann beispielsweise
durch zwangsweises Nullsetzen durchgeführt werden. Wird während des Betriebs des Demodulators durch
evtl. zufällige Störung der Gleichlauf zwischen dem Akkumulator und dem Verzögerungsabschnitt gestört, so
kann von diesem Zeitpunkt an der Mittelwert verfälscht d. h. um eine zufällige und feste Differenz versetzt zum
Inhalt des Verzögerungsabschnittes sein.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine insgesamt digital arbeitende Schaltungsanordnung anzugeben, bei
der lediglich eine interne Taktfrequenz verwendet wird und in der in regelmäßigen Abständen die Übereinstimmung
zwischen Inhalt des Verzögerungsabschnitts und einem Akkumulator zwangsweise hergestellt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung liegt darin, daß der zwangsweise Gleichlauf
zwischen zweitem Akkumulator und Verzögerungsabschnitt in regelmäßigen Abständen überprüft wird. Dazu
ist der erste Akkumulator und eine Steuerschaltung vorgesehen. Die Zeitabstände werden dabei so gewählt,
daß sie mindestens so groß sind wie die vorbestimmte Zeitspanne. Im ersten Akkumulator wird die Summe der
digitalen Vielbitsignnle am Ausgang des ersten Abstandsumsetzers gebildet. Beim Start der Schaltungsanordnung
stimmt nach der vorbestirnmbaren Zeitspanne der Wert im ersten Akkumulator mit dem Inhalt des
Verzögerungsabschnitts überein, falls der Anfangswert des ersten Akkumulators Null war. Die geforderte
Übereinstimmung zwischen Inhalt des zweiten Akkumulators und Inhalt der Verzögerungsschaltung wird
dadurch erreicht, daß z. B. nach Ablauf der vorbestimmbaren
Zeitspanne der Wert des ersten Akkumulators in ίο den zweiten Akkumulator eingeschrieben wird. Da den
beiden Akkumulatoren die gleichen Signale zugeführt werden, stimmen deren Inhalte, falls nicht gerade Stanphase
herrschte oder eine Störung auftrat, überein.
Beim Start der Anordnung ist diese Übereinstimmung für maximal zwei Zeitspannen nicht gewährleiste:,
falls keine weiteren Maßnahmen getroffen werden. Im einzelnen wird vorgeschlagen, daß die Durchlaufzeit
des Verzögerungsabschnitts der vorbestimmbaren Zeitspanne entspricht und daß als Verzögerungsabschnitt
ein mehrstufiges Schieberegister vorgesehen ist. Durch die Verwendung von Schieberegistern arbeiten
die nachfolgenden Schaltungen phasenstarr im internen Takt, weiterhin sind Schieberegister im Handel
kostengünstig erhältlich.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die η ersten Stufen des Schieberegisters
jeweils den π Eingängen wenigstens eines Prioritätsencoders im ersten Abstandsumsetzer zugeführt. Sind
mehrere Prioritätsencoder vorgesehen, so müssen die jo Ausgangssignale der Prioritätsencoder in einer logischen
Verknüpfungsschaltung zu einem Vielbitsignal zusammengefaßt werden. Bei einem Prioritätsencoder
sind dessen Ausgänge an die gleiche Anzahl von Eingängen einer Speicherschaltung im eisten Abstandsumsetzer
angelegt. Mit dem Übernahmebefehl einer η + kten
Stufe des Schieberegisters wird das binäre Vilebitsignal in die Speicherschaltung übernommen und am
Ausgang des ersten Abstandsumsetzers angelegt.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß bei Verwendung
der π + it-ten Stufe des Schieberegisters als Übernahmebefehl die im Betrieb vorkommenden Nulldurchgangsabstände
der empfangenen Signalfrequenzen genauer bestimmt werden können. Der Bereich der Frequenzabstände
zur Mittenfrequenz wird entsprechend der Auflösung des verwendeten Prioritätsencoders fein
unterteilt. Durch die Auswahl der η -+ k-ien Stufe wird
der Bereich z. B. mittig zur Mittenfrequenz hin verschoben. Frequenzen, die unterhalb oder oberhalb der Frequenzgrenzen
des Bereichs liegen, wird der höchste oder niedrigste codierbare Wert des Prioritätsencoders
zugewiesen.
Im einzelnen wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Komponenten des zweiten Akkumulators
ein Zwischenspeicher, ein Vorwärts-Rückwärts-Zähler, ein Addierer und eine Gatterschaltung
sind. Mit jedem Taktschritt des internen Takts wird das Ausgangssignal der Addierschaltung sowohl dem Addierer
als auch der Gatterschaltung zugeführt. Das Überlaufsignal des Addierers wird an die Gatterschalt>o
tung angelegt und dort mit dem Ausgangssignal der Addierschaltung verknüpft. Das Ausgangssignal des
Addierers wird dem Zwischenspeicher zugeführt, der seinerseits sowohl mit dem Komparator als auch mit
den. Addierer verbunden ist. Die Ausgangssignale des ti5 Zwischenspeichers und des Zählers werden im Komparator
mit dem Schwellenwert verglichen. Nach Ablauf der Gesamtzeit aus Zeitspanne und Zeitabschnitt wird
der Vorwärts-Rückwärls-Zähler auf einen bestimmten
Zählerstand zurückgesetzt.
Durch die erfindungsgemiiße Schaltungsanordnung kann in vorteilhafter Weise ein geringer sehaltungstechtiiseher
Aufwand unter besonderer Berücksichtigung, daß der Aufwand für den Addierer gering gehalten wird, ι
erreicht werden. Der Aufwand für den Addierer wird auf Kosten des Vorwärts-Rückwärts-Zählers vermindert.
Außerdem ergibt sich dadurch hinsichtlich einer Integration der Schaltung eine günstigere Anordnung.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der F.rfin- in
dung sind den Unteransprüchen eninchmbar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in der Zeichnung dargestellten bevorzugien Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
l?ig. 1 zeigi ein Blockschaltbild des Demodulators is
nach der Erfindung
F i g. 2 zeigt in Blockschallform einen möglichen Aufbau
eines Abstandsumsetzers,
Fig. 3 einen möglichen Aufbau eines Akkumulators gemäß der Erfindung.
Eine zur Anwendung des inkrementellen Verfahrens geeignete Schaltungsanordnung ist ein Demodulator für
Bildschirmtextmodems. welcher in Fig. I in blockschaltmäßiger
Form dargestellt ist. Die Nulldurchgangsimpulsfolge am Ausgang einer Detektorschaltung
1 wird sowohl einem Verzögerungsabschnitt 1 als auch einem ersten Abstandsumsetzer 3 zugeführt. Wird für
den Verzögerungsabschnitt 2 z. B. ein mehrstufiges Schieberegister verwendet, so ist die Verzögerungszeit
mit der die Nulldurchgangsimpulsfolge den Verzöge- jo
rungsabschnitt 2 durchläuft gleich der Periodendauer des internen Takts mal Anzahl der Stufen. In einem an
den Verzögerungsabschnitt 2 angeschlossenen zweiten Abstandsumsetzer 4 bzw. im ersten Abstandsumsetzer 3
wird aus der Nulldurchgangsimpulsfolge ein Zahlen- J5
wert darstellendes Vielbitsignal abgeleitet, welches dem Kehrwert der empfangenen Signalfrequenzen entspricht.
Dieses Zahlenwert darstellende Vielbitsignal. im folgenden Abstandswert genannt, ist ein Maß für den
Abstand der augenblicklich empfangenen Signalfrequenzen zur Mittenfrequenz der verwendeten Signalfrequen/.en.
Die Abstandswerte des ersten und zweiten Abstandsumsetzers 3 und 4 werden in einer Addierschaltung
5 mit interner Taktfrequenz miteinander verknüpft. Das Ausgangssignal der Addierschaltung 5, welches
aus den beiden Abstandswerten die Differenz berechnet, wird einem zweiten Akkumulator 8 zugeführt,
in dem während jeder Taktperiode der Mittelwert nach dem inkrementellen Verfahren neu berechnet wird.
Darunter versteht man, daß sich der richtige Summenwert im zweiten Akkumulator 8 dann ergibt, wenn die
Differenz aus dem neu in den Verzögerungsabschnitt 2 eingelesenen Signal und dem den Verzögerungsabschnitt
2 verlassenden Signal zum Inhalt des zweiten Akkumulators 8 aus der vorhergehenden Taktperiode
hinzuaddiert wird. Dadurch kann auf eine absolute Addition aller im Verzögerungsabschnitt 2 befindlichen Signale
im zweiten Akkumulator 8 verzichtet werden. Diese Addition wird in einem an den ersten Abstandsumsetzer
3 angeschlossenen ersten Akkumulator 6 durchgeführt Nach Ablauf z. B. der vorbestimmbaren
Zeitspanne wird mit Hilfe eines Steuersignals am Ausgang einer Steuerschaltung 7 der Summeninhalt des ersten
Akkumulators 6 als Vergleichswert in den zweiten Akkumulator 8 eingelesen. Dabei stimmt während des
normalen Betriebs der Inhalt des ersten Akkumulators 6 zum Zeitpunkt der Übernahme in den zweiten Akkumulator
8 mit dessen Inhalt überein. Treten während des Betriebs evtl. Störungen auf, welche dazu führen, daß
der Summenwert im zweiten Akkumulator 8 nicht mit dem Inhalt des Ver/ögcrungsabschnitts 2 übereinstimmt,
so erfolgt nach Ablauf z. B. der vorbestimmbaren Zeitspanne die Korrektur in der Weise, daß der
Summenwert des ersten Akkumulators 6 im /weiten Akkumulator 8 übernommen wird. Die Zeitabstände
des Korrcklurcinlcscns sind innerhalb eines Bereichs oberhalb der Durehlauf/.eit des Verzögerungsabschnitts
2 beliebig wählbar.
In Fig. 2 ist der erste Abstandsumsetzer 3 in Blockschaltform
dargestellt. Die Komponenten des ersten Abstandsumsetzers 3 sind mehrere Prioritätsencoder
II, 12. eine logische Verknüpfungsschaltung 13 und eine
Speicherschaltung 14. Die ersten η Ausgänge eines mehrstufigen Schieberegisters !0 sind den jeweiligen η
Eingängen der Prioritätsencoder 11, 12 zugeführt. Mit Prioritätsencodern wird der Abstand der z. B. Logisch-I-Kennzustände
.°iner Impulsserie festgestellt. Im vorliegenden Fall dem Abstand der Logisch-!-Kennzustände
der Impulsserie, welche augenblicklich an den ersten η Ausgängen des Schieberegisters 10 erscheinen. Der
den Abstand der empfangenen Signalfrequenzen kennzeichnende digitale Wert wird in einer logischen Verknüpfungsschaltung
13 in ein Vielbitsignal umcodiert. Als Übernahmebefehl wird der z. B. Logisch-1-Kennzustand
am Ausgang der η + k-ien Stufe des Schieberegisters
10 verwendet. Liegt dieser Kennzustand an, so wird das Vielbitsignal, welches augenblicklich am Ausgang
der logischen Verknüpfungsschaltung 13 ansteht, in eine Speicherschaltung 14 übernommen und
erscheint am Ausgang des ersten Abstandsumsetzers 3.
Wie in Fig. 3 an einem Blockschaltbild eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels für einen Akkumulator gezeigt, sind jedem Akkumulator, beispielsweise dem
zweiten Akkumulator 8, ein Zwischenspeicher 15, ein Addierer 16. ein Vorwärts-Rückwärts-Zähler 17 und eine
Gatterschaltung 18 zugeordnet. Die verwendeten Akkumulatoren verarbeiten auch im Zweier-Komplement
dargestellte Zahlenwerte und somit auch negative Größen. Das Ausgangssignal der Addierschaltung 5
wird sowohl dem Addierer 16 als auch der Gatterschaltung 18 mit jedem Taktschritt des internen Takts zugeführt.
Der Addierer 16 ist mit dem Zwischenspeicher 15 verbunden. Das Überlaufsignal ü des Addierers 16 wird
der Gatterschaltung 18 zugeführt. Das Ausgangssignal der Gatterschaltung 18 ist an den Vorwärts-Rückwärtszähler
17 angelegt. Der Inhalt des Addierers 16 und des Vorwärts-Rückwärts-Zählers 17 entspricht einer bestimmten
Momentanfrequenz der empfangenen Signalfrenuenzen.
Werden z.B. die LQtTisch-l-K.ennzuständc
des digitalen Vielbitsignals am Ausgang der Addierschaltung 5 zur Bestimmung des Abstandswertes verwendet
und ist diese z. B. positive Zahl so groß, daß ein Überlauf des Addierers 16 auftritt, so zählt der Zähler
17 vorwärts. Mit jedem Taktschritt des internen Takts wird der neue Wert der Addierschaltung 5 in dem Addierer
16 mit dem alten Wert aus dem Zwischenspeicher 15 verknüpft Nach der Gatterlaufzeit des Addierers 16
wird der neue Wert im Zwischenspeicher 15 gespeichert. Dieser Wert und das Ausgangssignal des Zählers
J 7 wird im Komparator 9 mit dem Schwellwert verglichen. Wird beispielsweise nur das höchstwertige Bit des
Akkumulators 8 ausgewertet, so ist zur Realisierung des Komparators 9 ein Gatter erforderlich. Ist die vorbestimmbare
Zeitspanne abgelaufen, so wird der Vorwärts-Rückwärts-Zähler 17 auf einen durch den Zähler-
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| stand des Vorwärts-Rückwarts-Zählers im Akkumula tor 6 bestimmten Zählerstand zurückgesetzt und ein neuer Zyklus beginnt. |
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| Hierzu 1 Blatt Zeichnungen > |
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Claims (10)
1. Schaltungsanordnung zur Demodulation von frequenzumgetasteten Signalen mit einer Detektorschaltung
(1) zur Feststellung von Nulldurchgängen der empfangenen Signale und zur Erzeugung einer
Inipulsserie, welche einem ersten Abstandsumsetzer
(3) zugeführt wird, der aus der zugeführten Impulsserie
ein digitales Vielbitsignal erzeugt, welches als Zahlenwert dem Kehrwert der Frequenz der frequenzumgetasteten
Signale entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsserie am Ausgang
der Detektorschaltung (1) einem Verzögerungsabschnitt (2) zugeführt wird, daß das Ausgangssignal
des Verzögerungsabschnitts (2) in einem daran angeschlossenen zweiten Abstandsumsetzer
(4) in ein Zahlenwert darstellendes digitales Vielbitsignal umgeformt wird, daß die digitalen Vielbitsignale
des ersten und zweiten Abstandsumsetzers (3, 4) mit jedem Taktschritt eines internen Taktes in
einer Addierschaltung (5) miteinander verknüpft werden, daß das digitale Vielbitsignal des ersten Abstandsumsetzers
(3) in einem ersten Akkumulator (6) aufsummiert wird, daß nach Ablauf eines beliebig
lang wählbaren Zeitabschnitts mit Hilfe eines Steuersignals am Ausgang einer Steuerschaltung (7) der
Summeninhalt des ersten Akkumulators (6) als Vergleichswert in einem zweiten Akkumulators (8) eingelesen
wird, wobei mit jedem Taktschritt des internen Taktes das Ausgangssignal der Addierschaluing
(5) im zweiten Akkumulator (8) aufsummiert wird und daß in einem an den zweiten Akkumulator (8)
angeschlossenen Komparator (9) beim Über- oder Unterschreiten der Miltenfrequenz der demodulierten
frequenzumgetasteten Signale der eine oder andere Kennzustand (dem Datensignal) zugeordnet
wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaufzeit des
Verzögerungsabschnitts (2) der vorbestimmbaren Zeitspanne entspricht.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verzögerungsabschnitt
(2) ein mehrstufiges Schieberegister (10) vorgesehen ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die η ersten Stufen des
Schieberegisters (10) jeweils den η Eingängen wenigstens eines Prioritätsencoders (11, 12) im ersten
Abstandsumsetzer (3) zugeführt sind, daß die Ausgänge des Prioritätsencoders (11, 12) an die gleiche
Anzahl von Eingängen einer Speicherschaltung (14) im ersten Abstandsumsetzer (3) gelegt sind und daß
mit einem Übernahmebefehl der η + Ar-ten Stufe des Schieberegisters (10) das Vielbitsignal in die
Speicherschaltung (14) übernommen wird und am Ausgang des ersten Abstandsumsetzer (3) anliegt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die η ersten Stufen des
Schieberegisters (10) den η Eingängen von Prioritätsencodern (11, 12) zugeführt werden und daß die
Ausgangssignale der Prioritätsencoder (11, 12) in einer logischen Verknüpfungsschaltung (13) im Abstandsumsetzer
(3) zu einem Vielbitsignal zusammengefaßt werden und daß das Vielbitsignal den Speicherinhalt in der Speicherschaltung (14) bestimmt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten des
zweiten Akkumulators (8) ein Zwischenspeicher (15), ein Addierer (16). ein Vonvärts/Rückwärtszähler
(17) und eine Gatterschaltung (18) sind, daß mit jedem Taktschritt des internen Takts das Ausgangssignal
der Addierschaltung (5) sowohl dem Addierer (16) als auch der Gatterschaltung (18) zugeführt
wird, daß ein Überlaufsignal (ü) des Addierers (16) an die Gatterschaltung (18) angelegt wird, deren
Ausgangssignal an den Zähleingang des Vorwärts/ Rückwärtszählers (17) angeschaltet wird, daß das
Ausgangssignal des Addierers (16) dem Zwischenspeicher (15) zugeführt wird und dessen Ausgangssignal
sowohl am Komparator (9) als auch am Addierer (16) angelegt wird, daß die Ausgangssignale des
Zwischenspeichers (15) und des Zählers (17) im Komparator (9) r.iit dem Schwellenwert verglichen
werden und daß nach Ablauf der Gesamtzeit aus Zeitspanne und Zeitabschnitt der Vorwärts/Rückwärtszähler
(17) auf einen bestimmten Zählerstand zurückgesetzt wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Korrekturwert am
Ausgang des ersten Akkumulators (6) nach Ablauf der Gesamtzeit einem Korrektureingaug (K) des
Zwischenspeichers (15) zugeführt wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung
des ersten und zweiten Abstandsumsetzers (3, 4) einander gleich ist.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerschaltung (7)
eine Zählschaltung vorgesehen ist, daß die Zählschaltung unter Ansprechen auf die Nulldurchgänge
des internen Takts das Steuersignal erzeugt, welches für den Zwischenspeicherinhalt des ersten und zweiten
Akkumulators (6,8) den Vergleichszeitpunkt bestimmt und daß zum Vergleichszeitpunkt der Zwischenspeicherinhalt
vom ersten (6) in den zweiten Akkumulator (8) übernommen und der Zwischenspeicher
des ersten Akkumulators (6) auf einem bestimmten Wert zurückgesetzt wird.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten des
ersten und zweiten Akkumulators (6, 8) einander gleich sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803007294 DE3007294C2 (de) | 1980-02-27 | 1980-02-27 | Schaltungsanordnung zur Demodulation von freqenzumgetasteten Signalen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803007294 DE3007294C2 (de) | 1980-02-27 | 1980-02-27 | Schaltungsanordnung zur Demodulation von freqenzumgetasteten Signalen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3007294A1 DE3007294A1 (de) | 1981-09-10 |
| DE3007294C2 true DE3007294C2 (de) | 1985-02-14 |
Family
ID=6095649
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803007294 Expired DE3007294C2 (de) | 1980-02-27 | 1980-02-27 | Schaltungsanordnung zur Demodulation von freqenzumgetasteten Signalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3007294C2 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3021485C2 (de) * | 1980-06-07 | 1984-12-20 | Felten & Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH, 8500 Nürnberg | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Trägerfrequenzüberwachung in einem Nachrichtenübertragungssystem |
| DE3132377A1 (de) * | 1981-08-17 | 1983-06-30 | AEG-Telefunken Nachrichtentechnik GmbH, 7150 Backnang | Digitaler frequenzdiskriminator |
| DE3410664C2 (de) * | 1984-03-23 | 1987-02-12 | ANT Nachrichtentechnik GmbH, 7150 Backnang | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Demodulation von frequenzumgetasteten Signalen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3908169A (en) * | 1974-03-22 | 1975-09-23 | Bell Telephone Labor Inc | Frequency shift demodulator having a variable clock rate |
-
1980
- 1980-02-27 DE DE19803007294 patent/DE3007294C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3007294A1 (de) | 1981-09-10 |
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