DE3006633C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Zündanlage für Brennkraftmaschinen
mit einem Rechner zur Berechnung des Zündzeitpunkts nach der Gattung
des Hauptanspruchs. Eine solche Zündanlage ist zum Beispiel aus der
DE-OS 28 50 534, der DE-OS 28 51 336, der US-PS 40 99 495 und der
DE-OS 25 39 113 bekannt. Bei diesen bekannten Zündungsrechnern sind
eine Vielzahl von Zahlenwerten in wenigstens einem Festwertspeicher
(ROM) gespeichert, wobei diese Werte Scharen von Zündverstellkenn
linien bilden, die in Abhängigkeit von anliegenden Parametern ange
wählt werden. Auf diese Weise ist sehr exakt einem bestimmten Be
triebszustand der optimale Zündzeitpunkt zuzuordnen, jedoch erfor
dert dies eine Vielzahl von Speicherplätzen. Weiterhin ist aus der
DE-OS 23 03 182 eine Einrichtung zum Steuern einer Brennkraftmaschi
ne bekannt geworden, mittels der sich die Genauigkeit der Ansteue
rung weiter steigern läßt. Zu diesem Zweck ist eine Interpolations
schaltung vorgesehen, mittels der es möglich ist, zwischen 4 benach
barten Stützpunkten von Kennlinien aufgrund von Zwischenwerten einen
neuen Wert zu errechnen, so daß die Genauigkeit der Ansteuerung wei
ter erhöht wird, was jedoch zu einem erheblich komplexeren Steuerge
rät führt, da die Steuergeräteschaltung in der Lage sein muß, die
erforderlichen Rechenprozesse sehr schnell und in der erforderlichen
Genauigkeit durchzuführen. Eine solchermaßen ausgestaltete Zündanla
ge benötigt daher neben der Vielzahl von Speicherplätzen eine ent
sprechend komplex ausgebildete Rechenvorrichtung.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine rechnergesteuerte Zündanlage zu
schaffen, die lediglich einen sehr kleinen Speicherbedarf für Daten
aufweist, so daß vorzugsweise Einchiprechner zu verwenden sind, und
die trotzdem eine hinreichend genaue Zündungssteuerung für Brenn
kraftmaschinen mit wenigen Zylindern zuläßt. Diese Aufgabe wird
durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs gelöst.
Die erfindungsgemäße Zündanlage mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß nur die Werte
einer Zündverstellkennlinie gespeichert sein müssen, wodurch die er
forderliche Speicherkapazität sehr gering ist. Dies führt zu kleine
ren, billigeren Speichern, während die vermehrten Rechenvorgänge
ohne größeren Aufwand durch zusätzliche Programmschritte leicht rea
lisiert werden können. Mit der erfindungsgemäßen Zündanlage sind da
bei insbesondere Brennkraftmaschinen mit relativ wenigen Zylindern,
wie Motorräder oder Bootsmotoren steuerbar, da insbesondere dort die
etwas erhöhte Rechenzeit nicht von Bedeutung ist, da wegen der ge
ringen Anzahl von Zylindern trotzdem ausreichend Rechenzeit zur Ver
fügung steht. Weiterhin ist zu berücksichtigen, daß die Stellenver
schiebung bei Rechnern besonders einfach zu realisieren ist, da
diese Maßnahme besonders wenig Rechenzeit erfordert. Durch die er
findungsgemäße Maßnahme läßt sich daher eine preisgünstige Zündan
lage schaffen, bei der trotzdem nicht auf eine Kennliniensteuerung
verzichtet werden muß.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vor
teilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch
angegebenen Zündanlage möglich. Durch das Einspeichern einer weite
ren Kennlinie wird erreicht, daß mit einem ebenfalls geringen
Speicheraufwand eine weitere Genauigkeitssteigerung des Zündzeit
punkts erreicht werden kann. Weitere Vereinfachungen werden insbe
sondere durch die einfachere Registersteuerung gemäß Anspruch 4 er
zielt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die wesentlichen, für die not
wendigen Operationen benötigten Schaltungsteile eines Mikro
rechners mit peripheren Anschlüssen,
Fig. 2 ein Diagramm
zur Erläuterung der Interpolation von Kennlinien mit einer
fest gespeicherten Kennlinie,
Fig. 3 ein Diagramm zur Er
läuterung der Wirkungsweise der Interpolation mit zwei
fest gespeicherten Kennlinien,
Fig. 4 ein Flußdiagramm
zur Erläuterung der Rechenoperationen zu Fig. 2 und Fig. 5
ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Rechenoperationen zu
Fig. 3.
In dem in Fig. 1 dargestellten Blockschaltbild eines Mikro
rechners 10 sind nur diejenigen Blöcke dargestellt, die für
die benötigten Operationen wesentlich sind. Eine synchron
mit der Brennkraftmaschine rotierende Geberanordnung 11 zur
Erzeugung von Bezugsmarken, bzw. Drehzahlsignalen ist mit
der zentralen Recheneinheit (ALU) 12 des Mikrorechners 10
verbunden. Weiterhin ist dieser Recheneinheit 12 das Signal
eines Druckgebers 13 über einen Analog-Digital-Wandler 14
als Binärzahl zugeführt. Dieser Druckgeber 13 kann ein mit
dem Saugrohr in Verbindung stehender Unterdruck-Geber sein,
es können jedoch auch andere oder zusätzliche parameterab
hängige Zahlenwerte der Recheneinheit 12 zugeführt werden.
Solche zusätzlichen Parameter sind z. B. die Temperatur, die
angesaugte Luftmenge, der Drosselklappenwinkel oder das
Signal eines Klopfsensors.
Mit der Recheneinheit 12 sind über Busleitungen ein Festwert
speicher (ROM) 15 sowie vier Register 16 bis 19 verbunden.
Dabei dient das als Z-Register bezeichnete Register 16 zur
Zwischenspeicherung des ermittelten Endzahlenwerts, dessen
Auszählung gemäß dem angegebenen Stand der Technik den Zünd
zeitpunkt und/oder den Schließzeitbeginn der Zündanlage
vorgibt. Die als Register 1 und Register 2 bezeichneten Re
gister 17 und 18 dienen der Zwischenspeicherung von Zahlen
werten bei den später noch näher erläuterten Rechenoperationen.
Im als P-Register bezeichneten Register 19 werden parameter
abhängige Zahlenwerte zwischengespeichert, im dargestellten
Beispiel also druckabhängige Zahlenwerte. In bekannter Weise
ist die Recheneinheit 12 mit einem Zeitsteuerwerk 20 verbun
den zur Vorgabe der Arbeitsabläufe, des Arbeitstakts und
gegebenenfalls für den zeitlichen Ablauf benötigte Zeitinter
valle. Schließlich ist die Recheneinheit 12 noch mit einer
Zündungsendstufe 21 verbunden, die üblicherweise aus einem
elektrischen Schalter im Primärzündkreis einer Zündspule
besteht und im angegebenen Stand der Technik näher beschrie
ben ist.
In dem in Fig. 2 dargestellten Diagramm ist eine Schar von
Zündverstellkennlinien dargestellt, die die Abhängigkeit der
Drehzahl n vom Zündverstellwinkel ϕ vorgeben. Als Schar
parameter dient der Druck p, der in Druckstufen von p 0 bis
p 6 unterteilt ist. Ein druckabhängiger Wert wird im Geber
13 erfaßt, im Analog-Digital-Wandler in eine Binärzahl um
gewandelt und im Register 19 zwischengespeichert, bis vom
Zeitsteuerwerk 20 über das Rechenwerk 12 ein erneuter
Druckwert abgefragt und zwischengespeichert wird. Das Be
zugsmarkensignal (BM), das durch die Geberanordnung 11 er
zeugt wird, liegt im dargestellten Beispiel 40° vor dem obe
ren Totpunkt. Die mit der Ziffer 1 bezeichnete Zündver
stellkennlinie ist die Kennlinie mit dem geringsten Zünd
verstellwinkel zum oberen Totpunkt (ϕ = 0). Zwischen diesen
Grenzen werden nun durch Interpolation weitere Kennlinien
erzeugt, wobei die Zündung mit der Bezugsmarke die Kenn
linie Null darstellt. Liegt der erfaßte Druck p unter dem
Wert p 0 (großer Unterdruck), so wird die Kennlinie eins
eingestellt. Bei ansteigendem Druck zwischen p 0 und p 6
(sinkender Unterdruck) wird sprungartig auf die Kennlinien
7/8 bis 1/4 übergangen. Steigt der Druck noch weiter an,
so wird die Kennlinie 1/4 beibehalten. Diese Abstufung ist
natürlich willkürlich. Es können gröbere oder feinere Ein
teilungen eingestellt, bzw. berechnet werden. Als obere
Grenz-Kennlinie kann auch eine andere Kennlinie gewählt
werden, im Grenzfall die Kennlinie Null. Wesentlich ist,
daß die einstellbaren Kennlinien zwischen der im ROM 15
gespeicherten Kennlinie 1 und Kennlinie 0 liegen
müssen.
In dem in Fig. 3 dargestellten Diagramm ist die Interpolation
von Kennlinien zwischen zwei im ROM gespeicherten Kennlinien
ROM I = 1 und ROM II = 0) dargestellt. Anstelle der unver
änderlichen Bezugsmarken-Kennlinie tritt nunmehr eine belie
big speicherbare Kennlinie 0. Dies hat den Vorteil größerer
Flexiblität in der Einstellung von Kennlinien, was durch eine
doppelte Anzahl von Speicherplätzen erkauft werden muß, da
nunmehr zwei Kennlinien eingespeichert werden müssen. Der
Übergang zwischen den Kennlinien erfolgt gemäß Fig. 2.
In dem in Fig. 4 dargestellten Flußdiagramm sind die Rechen
vorgänge zur Ermittlung der Kennlinienschar gemäß Fig. 2
dargestellt. Zunächst wird von der Recheneinheit 12 der
Inhalt des Registers 19 abgefragt. Liegt der Druck p unter
halb des unteren Grenzdrucks von p 0, so wird direkt auf die
im ROM 15 gespeicherte Kennlinie umgeschaltet, d. h. der
einer bestimmten Drehzahl entsprechende Zahlenwert dieser
Kennlinie wird in das Z-Register übernommen und von der
Bezugsmarke aus gemäß dem eingangs angegebenen Stand der
Technik ausgezählt. Entspricht der im Register 19 abgelegte
Zahlenwert einem höheren Druck (p 1 bis p 6), so wird eine der
Kennlinien 7/8 bis 1/4 vorgewählt, d. h. das entsprechende
Rechenprogramm (Unterprogramm) eingeschaltet. Dies kann
prinzipiell natürlich auch durch fest verdrahtete Rechen
bausteine ausgeführt werden. Wird z. B. der Druck p 1 fest
gestellt und damit die Kennlinie 7/8 angewählt, so wird
zunächst der der davorliegenden Drehzahl entsprechende
Zahlenwert der ROM-Kennlinie durch die Zahl 8 dividiert
und dann im Register 17 abgelegt. Als nächster Rechen
schritt wird vom ROM-Wert (RW) der im Register 17 abge
legte Zahlenwert abgezogen und das Ergebnis in das Z-Register
16 eingespeichert und schließlich ausgezählt. Durch diese
Rechenoperation wurde praktisch 1/8 der Differenz zwischen
Bezugsmarkenwinkel und dem Winkel der ROM-Kennlinie gebildet
und dieser Winkel vom Bezugsmarkenwinkel abgezogen. Bei der
Kennlinie 3/4 erfolgt eine entsprechende Rechenoperation mit
dem Unterschied, daß nunmehr der ROM-Wert (RW) nur durch den
Zahlenwert 4 dividiert wird. Bei der Kennlinie 5/8 wird der
RW zunächst durch den Zahlenwert 2 dividiert und das Ergebnis
im Register 17 abgelegt. Anschließend wird der RW durch den
Zahlenwert 8 dividiert und das Ergebnis im Register 18
abgelegt. Anschließend werden die Registerinhalte der Regi
ster 17 und 18 addiert und das Ergebnis im Z-Register 16
abgelegt. Eine entsprechende Rechenoperation läuft für die
Kennlinie 3/8 ab mit dem Unterschied, daß zunächst der RW
durch den Zahlenwert 4 dividiert wird. Schließlich wird bei
der Kennlinie 1/2 bzw. 1/4 der RW durch den Zahlenwert 2
bzw. 4 dividiert und das Ergebnis direkt im Z-Register
abgelegt. Diese Rechenoperationen sind sehr einfach zu
realisieren, da Divisionen durch die Zahlenwerte 2, 4 oder
8 durch einfache Stellenverschiebung erreicht werden können.
In dem in Fig. 5 dargestellten Flußdiagramm sind die zu
Fig. 3 gehörenden Rechenoperationen grafisch dargestellt.
Zunächst erfolgt eine Druckabfrage entsprechend Fig. 4,
wobei nunmehr anstelle der ROM-Kennlinie die ROM-Kennlinie
I tritt. Im dargestellten Beispiel wird von sieben inter
polierten Kennlinien ausgegangen. Bei allen interpolierten
Kennlinien wird zunächst die Differenz der beiden ROM-
Werte gebildet (RW I-RW II). Anschließend wird eine
Division durch einen Zahlenwert durchgeführt und das Er
gebnis im Register 17 abgelegt. Dieser Zahlenwert ist bei
den Kennlinien 7/8 und 1/8 der Zahlenwert 8, bei den Kenn
linien 3/4, 3/8 und 1/4 der Zahlenwert 4 und bei den
Kennlinien 5/8 und 1/2 der Zahlenwert 2. Bei den Kennlinien
7/8 und 3/4 wird anschließend der im Register 17 zwischen
gespeicherte Zahlenwert vom RW I abgezogen und das Ergebnis
im Z-Register 16 gespeichert. Bei den Kennlinien 1/2, 1/4
und 1/8 wird der im Register 17 gespeicherte Zahlenwert zum
RW II addiert und das Ergebnis im Z-Register 16 abgelegt.
Schließlich wird bei den Kennlinien 5/8 und 3/8 die Diffe
renz der ROM-Werte (RW I-RW II) durch den Zahlenwert acht
dividiert und das Ergebnis im Register 18 abgelegt. Anschlie
ßend wird der RW II mit dem Inhalt der Register 17 und 18
addiert und das Ergebnis im Z-Register 16 abgelegt.
Es sei nochmals betont, daß durch aufwendigere oder einfachere
Rechenverfahren eine größere oder eine geringere Anzahl von
interpolierten Kennlinien eingestellt werden kann. Der zeit
liche Ablauf der Operationen wird vorzugsweise so festgelegt,
daß im Anschluß an den Zündzeitpunkt (Ende der Auszählung
des im Z-Register 16 zwischengespeicherten Zahlenwerts) die
Rechenoperationen durchgeführt werden, die zu einem erneuten
Zahlenwert im Z-Register führen. Bei Auftreten einer erneu
ten Bezugsmarke der Geberanordnung 11 erfolgt dann die
Auszählung des Zahlenwerts.
Claims (5)
1. Zündanlage für Brennkraftmaschinen mit einem durch eine synchron
mit der Brennkraftmaschine rotierende Geberanordnung gesteuerten
Rechner zur Berechnung des Zündzeitpunkts und/oder des Schließzeit
beginns und mit einem Festwertspeicher, dessen Speicherwerte in Ab
hängigkeit der Signale der Geberanordnung sowie wenigstens eines
weiteren Parameters dem Rechner zur Auszählung zuführbar sind, da
durch gekennzeichnet, daß im Festwertspeicher (15) eine einzige
Zündverstellkennlinie gespeichert ist, und daß durch in Abhängigkeit
des wenigstens eines weiteren Parameters (p) durchgeführte Multipli
kation oder Division durch Stellenverschiebung der jeweiligen Binär
zahl der Stützstellen der gespeicherten Kennlinie weitere Kennlinien
erzeugt werden.
2. Zündanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Fest
wertspeicher (15) eine weitere Zündverstellkennlinie gespeichert
ist, die für einen anderen Parameterwert des weiteren Parameters (p)
maßgebend ist, und daß in Abhängigkeit des weiteren Parameters (p)
weitere Kennlinien erzeugbar sind, die zwischen den beiden gespei
cherten Kennlinien liegen.
3. Zündanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Re
chenvorgänge aus der Multiplikation bzw. Division parameterabhängi
ger Faktoren mit der Differenz der Werte der beiden Kennlinien be
stehen, wobei das Ergebnis einer der beiden Kennlinien zuaddiert
wird.
4. Zündanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die anliegenden Parameterwerte einem Register (19)
zuführbar sind, wobei in Abhängigkeit des jeweiligen Wertes wenig
stens einer der Registerplätze belegt wird und daß durch dieses Re
gister die verschiedenen Rechenoperationen einstellbar sind.
5. Zündanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß in Abhängigkeit der Parameterwerte der errechnete
oder im Festwertspeicher (15) gespeicherte Kennlinienwert einem Re
gister (16) zuführbar ist und ausgezählt wird, wobei das Auszählende
den Zündzeitpunkt bzw. den Schließzeitbeginn festlegt.
Priority Applications (4)
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| DE19803006633 DE3006633A1 (de) | 1980-02-22 | 1980-02-22 | Zuendanlage fuer brennkraftmaschinen |
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Applications Claiming Priority (1)
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