DE3006114C2 - Rollenherdofen für keramisches Brenngut - Google Patents
Rollenherdofen für keramisches BrenngutInfo
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Description
— die Antriebszahnräder (9) benachbarter Rollen (2) gemeinsam mit einem koaxial gelagerten,
umlaufenden Übertragungszahnrad (10) in Eingriff stehen und
— die Antriebszahnräder (9) in Axialrichtung (Achse 4) mit einer Durchtrittsbohrung (II) für
die ihnen zugeordnete Rolle (2) versehen sind, deren Bohrungsdurchmesser (12) größer ist als
der Rollendurchmesser (3).
2. Rollenherdofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (2) mit ihrem
Rollenende (8) durch das Antriebszahnrad (9) hindurch reicht und aus diesem heraussteht und auf
das Rollenende (8) eine Hülse (14) drehfest aufgesetzt ist.
3. Rollenherdofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle über einen Ringflansch
(15) der Hülse (14) mit dem Antriebszahnrad (9) in drehfestem Eingriff steht.
4. Rollenherdofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringflansch (15) der Hülse
(14) auf einem Bund des Antriebszahnrades (9) aufsitzt.
5. Rollenherdofen nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (14) als das
Rollenende (8) umschließende Kappe ausgebildet ist.
6. Rollenherdofen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (14) bzw. Kappe mit
Radialvorsprüngen, insbesondere mit einem Ringbund (19) versehen ist.
7. Rollenherdofen nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß
— im Drehmomentübertragungsbereich zwischen Rolle (2) und Antriebszahnrad (9) oder zwischen
Rolle (2) und Hülse (14) oder zwischen Hülse (14) und Antriebszahnrad (9) die zur Drehmomentübertragung
jeweils gepaarten Teile (2, 9; 8,14; 14, 9) mit konzentrisch ineinanderliegenden
Zylinderflächen, nämlich einer Innenzylinderfläche (22 bzw. 24) und einer Außenzylinderfläche
(23 bzw. 25,4) versehen sind,
— die ineinanderliegfinden Zylinderflächen (22,23;
24,25) zwischen sich einen Ringspalt bilden und
— in den Ringspalt jeweils ein Radial-Spannring (20,21) eingesetzt ist.
8. Rollenherdofen nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebs- (9) und Übertragungszahnräder (10) geradeverzahnte Stirnzahnräder
sind.
9. Rollenherdofen nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen Hülse (14) und Antriebszahnrad (9) die Vorspannung des Radial-Spannringes
(21) geringer ist als die des Radial-Spannringes (20) zwischen Hülse (14) und Rolle (2).
10. Rollenherdofen nach Anspruch 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Sitz
(Außenzylinderfläche 23) des Radial-Spannringes (20) auf der Rolle (2) bzw. am Rollenende (8)
rundgeschliffen ist
11. Rollenherdofen nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebs- (9) und die Übertragungszahnräder (10)
beidseitig ihres in einer Vertikalebene (27) liegenden Verzahnungsbereiches gelagert sind.
12. Rollenherdofen nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerseiten der Zahnräder die Seitenwände (28, 29) eines geschlossenen
Getriebekastens (13) sind.
13. Rollenherdofen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebs- (9) und Übertragungszahnräder (10) gleichen Durchmesser aufweisen.
Die Erfindung betrifft einen Rollenherdofen für keramisch-2s Brenngut mit den Merkmalen des Oberbegriffes
des Anspruches 1.
Die vom Rollenantrieb eines derartigen Ofens zu erfüllenden Forderungen sowie die Ausbildung eines
diesen Erfordernissen entsprechenden Rollenantriebes sind in der Fachzeitschrift SPRECHSAAL Heft 1/1980,
S. 66, beschrieben. Danach soll zur Vermeidung einer Durchbiegung des im Hochtemperaturbereich plastischen
keramischen Materials sowie zur Vergrößerung der Möglichkeiten von im Ofen zu brennenden
Formaten der Achsabstand zwischen den Rollen möglichst klein sein. Dieser Forderung steht gewissermaßen
die Forderung entgegen, den freien Querschnitt zwischen den Rollen groß zu halten, um den
Temperaturausgleich und eine gute Umspülung des Brennguies durch die Ofengase sicherzustellen. Aus
diesen zueinander konträren Forderungen resultiert die Tendenz, Rollen möglichst kleinen Durchmessers zu
verwenden. Die Verwirklichung dieser Tendenz hat ihre Grenzen in dem Erfordernis einer ausreichenden
Festigkeit der Rollen auch im Hochtemperaturbereich. Als Rollen werden solche aus Metall oder auch aus
keramischen Werkstoffen verwendet. Ihr Durchmesser beträgt etwa zwischen 25 und 50 mm.
Aus der vorgenannten Literaturstelle geht weiter hervor, aus welchen Gründen die Fachwelt davon
abgeht, eine Vielzahl von Rollen eines derartigen Ofens jeweils durch einen einzigen umlaufenden Kettentrieb
anzutreiben. Der Hauptgrund hierfür besteht in der Forderung nach einer möglichst gleichförmigen und
ruckfreien Drehbewegung. Daneben erschwert ein solcher Kettenantrieb einen leichten Rollenwechsel, der
bei derartigen öfen öfter notwendig wird und bei weiterlaufendem Ofenbetrieb durchführbar sein muß.
Ein solcher Rollenwechsel wird bei Rollenbrüchen erforderlich, wie sie z. B. bei der Verwendung von
Rollen aus keramischem Werkstoff vorkommen. Auch
b5 können Rollenwechsel dadurch beispielsweise erforderlich
werden, daß sich auf dem Rollenumfang Glasurmaterial festsetzt, welches zu einer unregelmäßigen
Rollenoberfläche und daraus resultierenden Oualitäts-
minderungdes Brenngutes führt
Die Rollen einzelner Längenabschnitte des bekannten Rollenofens werden durch eine in Durchlaufrichtung
des Ofens verlaufende, gemeinsame Welle angetrieben. Die synchrone Drehmomentübertragung von der
gemeinsamen Welle auf die einzelnen Rollen erfolgt jeweils über Schraubenräderpaare, dsren Eigenschaft es
bekanntlich ist infolge ihres allmählichen Eingriffes stoßfrei zu arbeiten. Ein derartiges Getriebe für den
Rollenantrieb ist baulich aufwendig. Die Abkapselung eines seichen Getriebes erfordert einen großen
Raumaufwand. Die Rollen können lediglich von der antriebslosen Seite des Rollenofens her ausgewechselt
bzw. ausgetauscht werden, wenn bei üblicherweise gekapselter Ausbildung des Getriebes der Gebriebekasten
nicht geöffnet werden soll. Bei Rollenbrüchen kann das auf der Antriebsseite liegende Bruchende nicht
einfach entnommen werden. Durch den Rollenantrieb über Schraubenräder werden dauernd Axialschübe von
der Antriebswelle auf die einzelnen Rollen übertragen, deren lagermäßige Abfangung einen erhöhten Lageraufwand
bedeutet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rollenherdofen der eingangs genannten Art zu schaffen,
dessen Getriebe einen geringen Bauaufwand erfordert und bei welchem ein leichtes Auswechseln der Rollen
von beiden Ofenseiten her möglich ist. Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
Bei der Erfindung pflanzt sich der Antrieb der Rollen — ausgehend vom Motor — gewissermaßen von Rolle
zu Rolle über die Übertragungszahnräder fort. Ein Auswechseln einer Rolle bedeutet keine Unterbrechung
der Drehmomentübertragung vom Motor auf sämtliche angeschlossenen Antriebszahnräder. Durch das Vorhandensein
eines Ringspalts zwischen Rolle und Innenwandung der Durchtrittsbohrung des Antriebszahnrades ist ein leichtes Hindurchziehen der auszuwechselnden
Rolle durch das Antriebszahnrad selbst dann möglich, wenn sich auf dessen Umfang Verunreinigungen
festgesetzt haben, die jedoch gegebenenfalls beim Herausziehen der Rolle auf der Eintrittsseite der
Durchtrittsöffnung abgestreift bzw. abgeschabt werden. Wenn hier davon gesprochen ist, daß der Bohrungsdurchmesser des Antriebszahnrades größer ist als der
Rollendurchmesser, so soll dies nach dem der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken zur Gewährleistung
einer leichten Auswechselbarkeit der Rolle jedenfalls gegenüber demjenigen Bereich der Rolle der Fall sein,
der für die Auflage des Brenngutes bestimmt ist bzw. ofenseitig außerhalb der Bohrung des Antriebszahnrades
liegt. Zur drehfesten Drehmomentübertragung zwischen Antriebszahnrad und Rolle können beliebige,
an sich bekannte und den erwähnten Ringspalt zwischen Bohrung des Antriebszahnrades und Rollenaußendurchmesser
überbrückende Mittel, z. B. ein in diesen Ringspalt eingepreßter Radial-Spannring verwendet
werden, wie er im Handel z. B. unter der geschützten Bezeichnung »Star-Toleranzring« als allgemeines Maschinenelement
bekannt ist. Das Kennzeichen des Anspruchs 2 begünstigt durch die gute Griffigkeit des
freien Rollenendes ein problemloses Auswechseln.
Nach dem Kennzeichen des Anspruches 3 erfolgt die Drehmomentübertragung zwischen Rolle und Antriebszahnrad über die Hülse und damit auf der dem Ofen
abgewandten Seite des Getriebes weitgehend außerhalb des Einwirkungsbereiches der Ofenhitze, wodurch
die angestrebte leichte Auswechselbarkeit der Rollen begünstigt ist. Diesem Zweck dient auch das Kennzeichen
des Anspruches 4. weil beim Herausziehen der auszuwechselnden Rolle im Ringflanschbereich der
Hülse die Drehmomenttrennung zwischen Antriebszahnrad und Rolle erfolgt Die Hülse kann nach dem
Herausziehen der Rolle außerhalb des Ofens von der Rcile abgenommen werden.
Das Merkmal des Anspruches 5 ist besonders bei der Verwendung von Keramikrollen zum mechanischen
Schutz des über das Getriebe hinausstehenden Rollenendes zweckmäßig. Das Kennzeichen des Anspruches 6
ermöglicht den Ansatz von Abziehwerkzeugen an der Rolle.
Durch die Ausbildung der Drehmoment-Übertragungsmittel zwischen den einzelnen Teilen des Rollenantriebs
gemäß Anspruch 7 ist es möglich, zusätzlich eiae Fixierung der Rolle in Axialrichtung vorzunehmen,
zumal aufgrund des Merkmals des Anspruches 8 keine Axialschübe auf die Rollen einwirken.
Durch das Merkmal des Anspruches 9 ist gewährleistet daß sich bei der Einwirkung von axialen
Abziehkräften immer zunächst die Drehmomentverbindung zv/ischen Hülse und Antriebszahnrad löst derart,
daß mit einem weiteren Abziehen die Rolle aus dem Ofen herausgezogen wird. Diese unterschiedliche
Bemessung der jeweiligen Vorspannungen der Radial Spannringe wird in einfacher Weise durch entsprechende
Tolerierung der Ringspalte zwischen den jeweils zur Drehmomentübertragung miteinander gepaarten Teilen
bewirkt.
Das Kennzeichen des Anspruches 10 ist bei Verwendung von Keramikrollen von Vorteil, die über
ihre gesamte Länge mit gleichem Durchmesser stranggepreßt und sodann gebrannt werden. Durch
dieses Herstellungsverfahren ist nämlich keine hundertprozentige Rundheit gewährleistet, die jedoch im
Getriebebereich von vornherein vorhanden sein muß. Außerdem wird durch den Rundschliff ein axialer Bund
geschaffen, der bei unmittelbarer Drehmomentübertragung zwischen Rolle und Antriebszahnrad durch einen
Radial-Spannring beim Herausziehen der Rolle aus dem Antriebüzahnrad den Spannring mitnimmt.
Der in Besonderheit durch das Kennzeichen des Anspruches 12 gebildete Getriebekasten ist aufgrund
der erfindungsgemäßen Getriebekonstruktion sehr schmal und damit wenig bauaufwendig.
Der Gegenstand der Erfindung wird anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht des Getriebes für den Rollenantrieb,
Fig.2 einen Schnitt entsprechend der Linie II-1I in
F i g. 1 durch den Getriebekasten und dort durch ein Antriebszahnrad und ein Übertragungszahnrad.
Zur Auflage und Förderung des Brenngutes durch den Rollenherdofen hindurch dient eine Vielzahl von in
Ofendurchlaufrichtung 1 hintereinander angeordneten Rollen 2 aus metallischem oder keramischem Werkstoff.
Die Rollen 2 sind von gleichem Durchmesser 3. Sie sind synchron angetrieben und laufen gleichsinnig in
Pfeilrichtung 6 um. Ihre Achsen 4 liegen in einer Horizontalebene 5, sind rechtwinklig zur Durchlaufrichtung
1 ausgerichtet und verlaufen zueinander parallel. An ihrem dem Getriebe 7 zugewandten Ende steht
JeIl1JS Rollenende 8 mit einem koaxial zur Rollenachse 4
gelagerten Antriebszahnrad 9 in drehfester Verbindung. Die Antriebszahnräder 9 benachbarter Rollen 2 stehen
gemeinsam mit jeweils einem koaxial zu ihnen gelagerten, leerumlaufenden Zahnrad 10 in Eingriff,
nachstehend kurz »Übertragungszahnrad« genannt. Auf diese Weise wird durch eine Vielzahl — mehr als in
F i g. 1 dargestellt — von Antriebszahnrädern 9 und Übertragungszahnrädern 10 eine Getriebekette gebildet,
die bei Einleitung des Drehmoments eines Antriebsmotors (nicht dargestellt) einen gleichgerichteten
Umlauf sämtlicher Rollen 2 derselben Getriebekette mit gleicher Umlaufgeschwindigkeit bewirkt.
Die Antriebszahnräder 9 sind in Richtung der Achse 4 mit einer Durchtrittsbohrung 11 für die ihnen zugeordnete
Rolle 2 versehen. Der Bohrungsdurchmesser 12 ist größer a Is der Rollendurchmesser 3.
Die Rolle 2 reicht durch das Antriebszahnrad 9 hindurch und steht mit dem Rollenende 8 über das
Antriebszahnrad 9 bzw. über den Getriebekasten 13 hinaus. Auf das Rollenende 8 ist drehfest eine Hülse 14
aufgesetzt. Die Hüise i4 weist an ihrem der Ofenseite 16 zugewandten Ende einen Ringflansch 15 auf, über den
sie mit dem Antriebszahnrad 9 in drehfestem Eingriff steht. Der Ringflansch 15 der Hülse 14 umgibt einen
Bund 17 des Antriebszahnrades 9. Zwischen Ringflansch 15 und Bund 17 erfolgt die Drehmomentübertragung.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Hülse 14 als das Rollenende 8 im wesentlichen umschließende Kappe
mit stirnseitig einer Durchtrittsöffnung 18 für den Angriff des Druckstiftes eines Abziehwerkszeuges
versehen. Weiterhin weist die Hülse 14 an ihrer Außenseite Radialvorsprünge, insbesondere einen Ringbund
19, ebenfalls zum Angriff eines Abziehwerkzeuges auf.
Die Drehmomentübertragung zwischen Rolle 2 und Antriebszahnrad 9 erfolgt bei dem Ausführungsbeispiel
nicht direkt, sondern indirekt über die Hülse 14, jedoch — wie gegebenenfalls auch bei einer direkten
Drehmomentübertragung — durch Radial-Spannringe 20, 21. Der Radial-Spannring 20 ist zwischen Wellenende
8 und Hülse 14 wirksam. Er liegt im Ringspalt zwischen den ineinanderliegenden Zylinderflächen,
nämlich zwischen der Innenzylinderfläche 22 der Hülse 14 und der Außenzylinderfläche 23 des Rollenendes 8. In
gleicher Weise liegt der Radial-Spannring 21 unter radialer Vorspannung im Ringspalt zwischen den
ineinanderliegenden, zur Drehmomentübertragung gepaarten Teilen von Hülse 14 und Antriebszahnrad 9,
nämlich zwischen der Innenzylinderfläche 24 des Ringflansches 15 und der Außenzylinderfläche 25 des
Bundes 17 des Antriebszahnrades 9. Die radiale Vorspannung des Radial-Spannringes 21 ist geringer als
die des Radial-Spannringes 20, so daß bei einem Abziehen der Hülse 14 in Abziehrichtung 26 zunächst
die Drehmomentverbindung zwischen Hülse 14 und Antriebszahnrad 9 gelöst wird und bei weiterem
Abziehen der Hülse 14 die Rolle 2 durch die Durchtrittsbohrung 11 des Antriebszahnrades 9 nach
außen aus dem Ofen und aus dem Getriebekasten 13 vollständig herausgezogen wird. Die Antriebszahnräder
9 und die Übertragungszahnräder 10 sind gerade verzahnte Stirnräder.
Der zylindrische Sitz bzw. die Außenzylinderfläche 23 des Spannringes 20 auf dem Rollenende 8 ist
rundgeschliffen, jedenfalls wenn es sich bei der Rolle 2 um eine Keramikrolle handelt.
Die Antriebszahnräder 9 und die Übertragungszahnräder 10 sind an beiden Seiten ihres in einer
Vertikalebene 27 liegenden Verzahnungsbereiches in den Seitenwänden 28, 29 des Getriebekastens 13
gelagert (Lager 30,31).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Rollenherdofen für keramisches Brenngut,
dessen Rollen, deren Achsen zueinander parallel und rechtwinklig zur Durchlaufrichtung ausgerichtet
sind, in einer Ebene liegen, synchron angetrieben
sind und gleichsinnig umlaufen, wobei jedes Roilenende an einer Seite mit einem koaxial zur
Rollenachse gelagerten Antriebszahnrad in drehfester Verbindung steht und die Antriebszahnräder
untereinander und über eine gemeinsame Welle mit einem Motor in Verbindung stehen, dadurch
gekennzeichnet, daß
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Legal Events
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: LUDWIG RIEDHAMMER GMBH, 8500 NUERNBERG, DE |
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| 8305 | Restricted maintenance of patent after opposition | ||
| D4 | Patent maintained restricted | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: RIEDHAMMER GMBH UND CO KG, 8500 NUERNBERG, DE |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |