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DE3006114C2 - Rollenherdofen für keramisches Brenngut - Google Patents

Rollenherdofen für keramisches Brenngut

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Publication number
DE3006114C2
DE3006114C2 DE3006114A DE3006114A DE3006114C2 DE 3006114 C2 DE3006114 C2 DE 3006114C2 DE 3006114 A DE3006114 A DE 3006114A DE 3006114 A DE3006114 A DE 3006114A DE 3006114 C2 DE3006114 C2 DE 3006114C2
Authority
DE
Germany
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roller
drive
sleeve
drive gear
hearth furnace
Prior art date
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Application number
DE3006114A
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English (en)
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DE3006114A1 (de
Inventor
Michael 8500 Nürnberg Ciesla
Hermann Kremheller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Riedhammer GmbH and Co KG
Original Assignee
Ludwig Riedhammer & Co Kg 8500 Nuernberg De GmbH
Ludwig Riedhammer & Co Kg 8500 Nuernberg GmbH
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Filing date
Publication date
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Priority to JP2215181A priority patent/JPS56155377A/ja
Priority to GB8104816A priority patent/GB2070746B/en
Priority to US06/235,411 priority patent/US4330268A/en
Priority to FR8103294A priority patent/FR2476290A1/fr
Priority to IT19843/81A priority patent/IT1135531B/it
Publication of DE3006114A1 publication Critical patent/DE3006114A1/de
Application granted granted Critical
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    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • F27B9/20Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
    • F27B9/24Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor
    • F27B9/2407Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor the conveyor being constituted by rollers (roller hearth furnace)

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Tunnel Furnaces (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
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  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

— die Antriebszahnräder (9) benachbarter Rollen (2) gemeinsam mit einem koaxial gelagerten, umlaufenden Übertragungszahnrad (10) in Eingriff stehen und
— die Antriebszahnräder (9) in Axialrichtung (Achse 4) mit einer Durchtrittsbohrung (II) für die ihnen zugeordnete Rolle (2) versehen sind, deren Bohrungsdurchmesser (12) größer ist als der Rollendurchmesser (3).
2. Rollenherdofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (2) mit ihrem Rollenende (8) durch das Antriebszahnrad (9) hindurch reicht und aus diesem heraussteht und auf das Rollenende (8) eine Hülse (14) drehfest aufgesetzt ist.
3. Rollenherdofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle über einen Ringflansch (15) der Hülse (14) mit dem Antriebszahnrad (9) in drehfestem Eingriff steht.
4. Rollenherdofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringflansch (15) der Hülse (14) auf einem Bund des Antriebszahnrades (9) aufsitzt.
5. Rollenherdofen nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (14) als das Rollenende (8) umschließende Kappe ausgebildet ist.
6. Rollenherdofen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (14) bzw. Kappe mit Radialvorsprüngen, insbesondere mit einem Ringbund (19) versehen ist.
7. Rollenherdofen nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß
— im Drehmomentübertragungsbereich zwischen Rolle (2) und Antriebszahnrad (9) oder zwischen Rolle (2) und Hülse (14) oder zwischen Hülse (14) und Antriebszahnrad (9) die zur Drehmomentübertragung jeweils gepaarten Teile (2, 9; 8,14; 14, 9) mit konzentrisch ineinanderliegenden Zylinderflächen, nämlich einer Innenzylinderfläche (22 bzw. 24) und einer Außenzylinderfläche (23 bzw. 25,4) versehen sind,
— die ineinanderliegfinden Zylinderflächen (22,23; 24,25) zwischen sich einen Ringspalt bilden und
— in den Ringspalt jeweils ein Radial-Spannring (20,21) eingesetzt ist.
8. Rollenherdofen nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebs- (9) und Übertragungszahnräder (10) geradeverzahnte Stirnzahnräder sind.
9. Rollenherdofen nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen Hülse (14) und Antriebszahnrad (9) die Vorspannung des Radial-Spannringes (21) geringer ist als die des Radial-Spannringes (20) zwischen Hülse (14) und Rolle (2).
10. Rollenherdofen nach Anspruch 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Sitz (Außenzylinderfläche 23) des Radial-Spannringes (20) auf der Rolle (2) bzw. am Rollenende (8) rundgeschliffen ist
11. Rollenherdofen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebs- (9) und die Übertragungszahnräder (10) beidseitig ihres in einer Vertikalebene (27) liegenden Verzahnungsbereiches gelagert sind.
12. Rollenherdofen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerseiten der Zahnräder die Seitenwände (28, 29) eines geschlossenen Getriebekastens (13) sind.
13. Rollenherdofen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebs- (9) und Übertragungszahnräder (10) gleichen Durchmesser aufweisen.
Die Erfindung betrifft einen Rollenherdofen für keramisch-2s Brenngut mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Die vom Rollenantrieb eines derartigen Ofens zu erfüllenden Forderungen sowie die Ausbildung eines diesen Erfordernissen entsprechenden Rollenantriebes sind in der Fachzeitschrift SPRECHSAAL Heft 1/1980, S. 66, beschrieben. Danach soll zur Vermeidung einer Durchbiegung des im Hochtemperaturbereich plastischen keramischen Materials sowie zur Vergrößerung der Möglichkeiten von im Ofen zu brennenden Formaten der Achsabstand zwischen den Rollen möglichst klein sein. Dieser Forderung steht gewissermaßen die Forderung entgegen, den freien Querschnitt zwischen den Rollen groß zu halten, um den Temperaturausgleich und eine gute Umspülung des Brennguies durch die Ofengase sicherzustellen. Aus diesen zueinander konträren Forderungen resultiert die Tendenz, Rollen möglichst kleinen Durchmessers zu verwenden. Die Verwirklichung dieser Tendenz hat ihre Grenzen in dem Erfordernis einer ausreichenden Festigkeit der Rollen auch im Hochtemperaturbereich. Als Rollen werden solche aus Metall oder auch aus keramischen Werkstoffen verwendet. Ihr Durchmesser beträgt etwa zwischen 25 und 50 mm.
Aus der vorgenannten Literaturstelle geht weiter hervor, aus welchen Gründen die Fachwelt davon abgeht, eine Vielzahl von Rollen eines derartigen Ofens jeweils durch einen einzigen umlaufenden Kettentrieb anzutreiben. Der Hauptgrund hierfür besteht in der Forderung nach einer möglichst gleichförmigen und ruckfreien Drehbewegung. Daneben erschwert ein solcher Kettenantrieb einen leichten Rollenwechsel, der bei derartigen öfen öfter notwendig wird und bei weiterlaufendem Ofenbetrieb durchführbar sein muß. Ein solcher Rollenwechsel wird bei Rollenbrüchen erforderlich, wie sie z. B. bei der Verwendung von Rollen aus keramischem Werkstoff vorkommen. Auch
b5 können Rollenwechsel dadurch beispielsweise erforderlich werden, daß sich auf dem Rollenumfang Glasurmaterial festsetzt, welches zu einer unregelmäßigen Rollenoberfläche und daraus resultierenden Oualitäts-
minderungdes Brenngutes führt
Die Rollen einzelner Längenabschnitte des bekannten Rollenofens werden durch eine in Durchlaufrichtung des Ofens verlaufende, gemeinsame Welle angetrieben. Die synchrone Drehmomentübertragung von der gemeinsamen Welle auf die einzelnen Rollen erfolgt jeweils über Schraubenräderpaare, dsren Eigenschaft es bekanntlich ist infolge ihres allmählichen Eingriffes stoßfrei zu arbeiten. Ein derartiges Getriebe für den Rollenantrieb ist baulich aufwendig. Die Abkapselung eines seichen Getriebes erfordert einen großen Raumaufwand. Die Rollen können lediglich von der antriebslosen Seite des Rollenofens her ausgewechselt bzw. ausgetauscht werden, wenn bei üblicherweise gekapselter Ausbildung des Getriebes der Gebriebekasten nicht geöffnet werden soll. Bei Rollenbrüchen kann das auf der Antriebsseite liegende Bruchende nicht einfach entnommen werden. Durch den Rollenantrieb über Schraubenräder werden dauernd Axialschübe von der Antriebswelle auf die einzelnen Rollen übertragen, deren lagermäßige Abfangung einen erhöhten Lageraufwand bedeutet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rollenherdofen der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Getriebe einen geringen Bauaufwand erfordert und bei welchem ein leichtes Auswechseln der Rollen von beiden Ofenseiten her möglich ist. Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
Bei der Erfindung pflanzt sich der Antrieb der Rollen — ausgehend vom Motor — gewissermaßen von Rolle zu Rolle über die Übertragungszahnräder fort. Ein Auswechseln einer Rolle bedeutet keine Unterbrechung der Drehmomentübertragung vom Motor auf sämtliche angeschlossenen Antriebszahnräder. Durch das Vorhandensein eines Ringspalts zwischen Rolle und Innenwandung der Durchtrittsbohrung des Antriebszahnrades ist ein leichtes Hindurchziehen der auszuwechselnden Rolle durch das Antriebszahnrad selbst dann möglich, wenn sich auf dessen Umfang Verunreinigungen festgesetzt haben, die jedoch gegebenenfalls beim Herausziehen der Rolle auf der Eintrittsseite der Durchtrittsöffnung abgestreift bzw. abgeschabt werden. Wenn hier davon gesprochen ist, daß der Bohrungsdurchmesser des Antriebszahnrades größer ist als der Rollendurchmesser, so soll dies nach dem der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken zur Gewährleistung einer leichten Auswechselbarkeit der Rolle jedenfalls gegenüber demjenigen Bereich der Rolle der Fall sein, der für die Auflage des Brenngutes bestimmt ist bzw. ofenseitig außerhalb der Bohrung des Antriebszahnrades liegt. Zur drehfesten Drehmomentübertragung zwischen Antriebszahnrad und Rolle können beliebige, an sich bekannte und den erwähnten Ringspalt zwischen Bohrung des Antriebszahnrades und Rollenaußendurchmesser überbrückende Mittel, z. B. ein in diesen Ringspalt eingepreßter Radial-Spannring verwendet werden, wie er im Handel z. B. unter der geschützten Bezeichnung »Star-Toleranzring« als allgemeines Maschinenelement bekannt ist. Das Kennzeichen des Anspruchs 2 begünstigt durch die gute Griffigkeit des freien Rollenendes ein problemloses Auswechseln.
Nach dem Kennzeichen des Anspruches 3 erfolgt die Drehmomentübertragung zwischen Rolle und Antriebszahnrad über die Hülse und damit auf der dem Ofen abgewandten Seite des Getriebes weitgehend außerhalb des Einwirkungsbereiches der Ofenhitze, wodurch die angestrebte leichte Auswechselbarkeit der Rollen begünstigt ist. Diesem Zweck dient auch das Kennzeichen des Anspruches 4. weil beim Herausziehen der auszuwechselnden Rolle im Ringflanschbereich der Hülse die Drehmomenttrennung zwischen Antriebszahnrad und Rolle erfolgt Die Hülse kann nach dem Herausziehen der Rolle außerhalb des Ofens von der Rcile abgenommen werden.
Das Merkmal des Anspruches 5 ist besonders bei der Verwendung von Keramikrollen zum mechanischen Schutz des über das Getriebe hinausstehenden Rollenendes zweckmäßig. Das Kennzeichen des Anspruches 6 ermöglicht den Ansatz von Abziehwerkzeugen an der Rolle.
Durch die Ausbildung der Drehmoment-Übertragungsmittel zwischen den einzelnen Teilen des Rollenantriebs gemäß Anspruch 7 ist es möglich, zusätzlich eiae Fixierung der Rolle in Axialrichtung vorzunehmen, zumal aufgrund des Merkmals des Anspruches 8 keine Axialschübe auf die Rollen einwirken.
Durch das Merkmal des Anspruches 9 ist gewährleistet daß sich bei der Einwirkung von axialen Abziehkräften immer zunächst die Drehmomentverbindung zv/ischen Hülse und Antriebszahnrad löst derart, daß mit einem weiteren Abziehen die Rolle aus dem Ofen herausgezogen wird. Diese unterschiedliche Bemessung der jeweiligen Vorspannungen der Radial Spannringe wird in einfacher Weise durch entsprechende Tolerierung der Ringspalte zwischen den jeweils zur Drehmomentübertragung miteinander gepaarten Teilen bewirkt.
Das Kennzeichen des Anspruches 10 ist bei Verwendung von Keramikrollen von Vorteil, die über ihre gesamte Länge mit gleichem Durchmesser stranggepreßt und sodann gebrannt werden. Durch dieses Herstellungsverfahren ist nämlich keine hundertprozentige Rundheit gewährleistet, die jedoch im Getriebebereich von vornherein vorhanden sein muß. Außerdem wird durch den Rundschliff ein axialer Bund geschaffen, der bei unmittelbarer Drehmomentübertragung zwischen Rolle und Antriebszahnrad durch einen Radial-Spannring beim Herausziehen der Rolle aus dem Antriebüzahnrad den Spannring mitnimmt.
Der in Besonderheit durch das Kennzeichen des Anspruches 12 gebildete Getriebekasten ist aufgrund der erfindungsgemäßen Getriebekonstruktion sehr schmal und damit wenig bauaufwendig.
Der Gegenstand der Erfindung wird anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht des Getriebes für den Rollenantrieb,
Fig.2 einen Schnitt entsprechend der Linie II-1I in F i g. 1 durch den Getriebekasten und dort durch ein Antriebszahnrad und ein Übertragungszahnrad.
Zur Auflage und Förderung des Brenngutes durch den Rollenherdofen hindurch dient eine Vielzahl von in Ofendurchlaufrichtung 1 hintereinander angeordneten Rollen 2 aus metallischem oder keramischem Werkstoff. Die Rollen 2 sind von gleichem Durchmesser 3. Sie sind synchron angetrieben und laufen gleichsinnig in Pfeilrichtung 6 um. Ihre Achsen 4 liegen in einer Horizontalebene 5, sind rechtwinklig zur Durchlaufrichtung 1 ausgerichtet und verlaufen zueinander parallel. An ihrem dem Getriebe 7 zugewandten Ende steht JeIl1JS Rollenende 8 mit einem koaxial zur Rollenachse 4 gelagerten Antriebszahnrad 9 in drehfester Verbindung. Die Antriebszahnräder 9 benachbarter Rollen 2 stehen gemeinsam mit jeweils einem koaxial zu ihnen gelagerten, leerumlaufenden Zahnrad 10 in Eingriff,
nachstehend kurz »Übertragungszahnrad« genannt. Auf diese Weise wird durch eine Vielzahl — mehr als in F i g. 1 dargestellt — von Antriebszahnrädern 9 und Übertragungszahnrädern 10 eine Getriebekette gebildet, die bei Einleitung des Drehmoments eines Antriebsmotors (nicht dargestellt) einen gleichgerichteten Umlauf sämtlicher Rollen 2 derselben Getriebekette mit gleicher Umlaufgeschwindigkeit bewirkt.
Die Antriebszahnräder 9 sind in Richtung der Achse 4 mit einer Durchtrittsbohrung 11 für die ihnen zugeordnete Rolle 2 versehen. Der Bohrungsdurchmesser 12 ist größer a Is der Rollendurchmesser 3.
Die Rolle 2 reicht durch das Antriebszahnrad 9 hindurch und steht mit dem Rollenende 8 über das Antriebszahnrad 9 bzw. über den Getriebekasten 13 hinaus. Auf das Rollenende 8 ist drehfest eine Hülse 14 aufgesetzt. Die Hüise i4 weist an ihrem der Ofenseite 16 zugewandten Ende einen Ringflansch 15 auf, über den sie mit dem Antriebszahnrad 9 in drehfestem Eingriff steht. Der Ringflansch 15 der Hülse 14 umgibt einen Bund 17 des Antriebszahnrades 9. Zwischen Ringflansch 15 und Bund 17 erfolgt die Drehmomentübertragung.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Hülse 14 als das Rollenende 8 im wesentlichen umschließende Kappe mit stirnseitig einer Durchtrittsöffnung 18 für den Angriff des Druckstiftes eines Abziehwerkszeuges versehen. Weiterhin weist die Hülse 14 an ihrer Außenseite Radialvorsprünge, insbesondere einen Ringbund 19, ebenfalls zum Angriff eines Abziehwerkzeuges auf.
Die Drehmomentübertragung zwischen Rolle 2 und Antriebszahnrad 9 erfolgt bei dem Ausführungsbeispiel nicht direkt, sondern indirekt über die Hülse 14, jedoch — wie gegebenenfalls auch bei einer direkten Drehmomentübertragung — durch Radial-Spannringe 20, 21. Der Radial-Spannring 20 ist zwischen Wellenende 8 und Hülse 14 wirksam. Er liegt im Ringspalt zwischen den ineinanderliegenden Zylinderflächen, nämlich zwischen der Innenzylinderfläche 22 der Hülse 14 und der Außenzylinderfläche 23 des Rollenendes 8. In gleicher Weise liegt der Radial-Spannring 21 unter radialer Vorspannung im Ringspalt zwischen den ineinanderliegenden, zur Drehmomentübertragung gepaarten Teilen von Hülse 14 und Antriebszahnrad 9, nämlich zwischen der Innenzylinderfläche 24 des Ringflansches 15 und der Außenzylinderfläche 25 des Bundes 17 des Antriebszahnrades 9. Die radiale Vorspannung des Radial-Spannringes 21 ist geringer als die des Radial-Spannringes 20, so daß bei einem Abziehen der Hülse 14 in Abziehrichtung 26 zunächst die Drehmomentverbindung zwischen Hülse 14 und Antriebszahnrad 9 gelöst wird und bei weiterem Abziehen der Hülse 14 die Rolle 2 durch die Durchtrittsbohrung 11 des Antriebszahnrades 9 nach außen aus dem Ofen und aus dem Getriebekasten 13 vollständig herausgezogen wird. Die Antriebszahnräder 9 und die Übertragungszahnräder 10 sind gerade verzahnte Stirnräder.
Der zylindrische Sitz bzw. die Außenzylinderfläche 23 des Spannringes 20 auf dem Rollenende 8 ist rundgeschliffen, jedenfalls wenn es sich bei der Rolle 2 um eine Keramikrolle handelt.
Die Antriebszahnräder 9 und die Übertragungszahnräder 10 sind an beiden Seiten ihres in einer Vertikalebene 27 liegenden Verzahnungsbereiches in den Seitenwänden 28, 29 des Getriebekastens 13 gelagert (Lager 30,31).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Rollenherdofen für keramisches Brenngut, dessen Rollen, deren Achsen zueinander parallel und rechtwinklig zur Durchlaufrichtung ausgerichtet sind, in einer Ebene liegen, synchron angetrieben sind und gleichsinnig umlaufen, wobei jedes Roilenende an einer Seite mit einem koaxial zur Rollenachse gelagerten Antriebszahnrad in drehfester Verbindung steht und die Antriebszahnräder untereinander und über eine gemeinsame Welle mit einem Motor in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß
DE3006114A 1980-02-19 1980-02-19 Rollenherdofen für keramisches Brenngut Expired DE3006114C2 (de)

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Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
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