DE3005755C2 - Drosselventil-Einrichtung - Google Patents
Drosselventil-EinrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B13/00—Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
- F15B13/02—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drosselventil-Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Eine derartige Drosselventil-Einrichtung muß zwei Aufgaben erfüllen:
Zum einen muß der Druckmittel-Volumenstrom in Abhängigkeit von der Stellung eines Hubaggregats gedrosselt
werden und zum anderen muß die Drosselstellung auf dem Regelkreis abstimmbar, d. h. justierbar
sein.
In der DE-OS 29 40 403.3, die nicht vorveröffentlicht ist, ist eine Drosselventil-Einrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 vorgeschlagen. Zur Steuerung des hydraulisch betätigten Stellglieds, beispielsweise
des Hubwerks eines Schleppers, bedient man sich vorwiegend eines Drosselventils aus dem Regelkreis,
um eine auf das Stellglied einwirkenden Kraft über eine Wegumwandlung in hydraulischen Druck umzusetzen,
der dann auf den Regelkreis einwirken kann. Beim Gegenstand der DE-OS 29 40 403.3 erfüllen die
Drosselventile 24 bzw. 33 diese Funktion.
Weil eine derartige Regelungsvorrichtung ein dyna-
■mIkhLm. Ο....4Λ.Μ /lnaninllt (In.nnn VnvliAitAn iflnUa*AMna
iinokiiva l^jolviii uui aiv»iu, uvoovil τ vi iiaiivti) iuawovsiiw-
re dessen Ansprech- und Übergangsverhalten, davon abhängt, in welchem Verhältnis die Regelgröße zu den
Stellfunktionen der anderen Regelkreisglieder steht, ist es wünschenswert, eine Möglichkeit vorzusehen, das
Verhalten des Drosselventils auf den Regelkreis abzustimmen.
In der älteren Patentanmeldung P 29 40 403.3 erfolgt dies derart, daß zusätzliche Stelldrosseln vorgesehen
werden, mit denen der vom Drosselventil gelieferte Stelldruck auf das Gesamt-Regelsystem abgestimmt
wird.
Der Erfindung liegt die Autgabe zugrunde, eine Lösung
zu schaffen, mit der es auf konstruktiv einfachere Weise gelingt, eine Abstimmung des Drosselventils auf
den Regelkreis zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Erfindungsgemäß werden mittels eines einzigen Drosselkörpers zwei Funktionen erfüllt: Zum einen weiterhin
eine Regelgrößen-Aufnehmerfunktion unter Heranziehung eines ersten Bewegungs-Freiheitsgrades;
is zum anderen jedoch eine Einstellfunktion unter Heranziehung
eines zusätzlichen Bewegungs-Freiheitsgrades des Drosselkörpers.
Die Lösung beruht im Prinzip auf den Gedanken, daß es mit einem einzigen Drosselkörper gelingen kann, das
Stellglied in einer auf den Regelkreis abgestimmten Weise zu regeln, wenn eine Trennung und Entkoppelung
der nunmehr von einem Teil vorzunehmenden Aufnehmer- und Einstellfunktion vorgenommen wird. Weil
erfindungsgemäß lediglich noch ein einziger Drosselkörper vorgesehen werden muß, ergeben sich erhebliche
Vorteile in konstruktionstechnischer "Hinsicht. Die gegenseitige Entkoppelung der Justier- und der Aufnehmerfunktion
hat den Vorteil, daß sich die Drosselkörperbewegungen nicht überlagern und die Qualität der
Aufnehmerfunktion in allen Betriebszuständen unabhängig von der Grundjustierung gleich gehalten werden
kann. Der Kolben schafft für diese Funktion bei einfacher Gestaltung die notwendigen Voraussetzungen.
Zwar ist aus der US-PS 31 46 795 ein Ventilkörper bekannt, der in einem hydraulischen System vorgesehen ist und zwei Bewegungs-Freiheitsgrade besitzt. Dieser Ventilkörper ist jedoch nicht Bestandteil eines Drosselventils, sondern eines zeitgesteuerten Wege- und Stromteüerventils, das im Gegensatz zur Funktion des erfindungsgemäßen Drosselventils dafür sorgen soll, daß ein ankommender Fluidstrom in vorbestimmten und einstellbaren Quoten auf zwei Ausgangsleitungen aufgeteilt wird. Dieses Ventil hat damit aber mit dem Erfindungsgegenstand lediglich die Justierbarkeit gemeinsam, eine Regelgrößen-Aufnehmerfunktion ist bei diesem Gegenstand ohne Bedeutung.
Zwar ist aus der US-PS 31 46 795 ein Ventilkörper bekannt, der in einem hydraulischen System vorgesehen ist und zwei Bewegungs-Freiheitsgrade besitzt. Dieser Ventilkörper ist jedoch nicht Bestandteil eines Drosselventils, sondern eines zeitgesteuerten Wege- und Stromteüerventils, das im Gegensatz zur Funktion des erfindungsgemäßen Drosselventils dafür sorgen soll, daß ein ankommender Fluidstrom in vorbestimmten und einstellbaren Quoten auf zwei Ausgangsleitungen aufgeteilt wird. Dieses Ventil hat damit aber mit dem Erfindungsgegenstand lediglich die Justierbarkeit gemeinsam, eine Regelgrößen-Aufnehmerfunktion ist bei diesem Gegenstand ohne Bedeutung.
Nachstehend wird anhand schematischer Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 ein Hydraulik-Schaltschema eines Regelkreises für ein hydraulisches Stellglied mit einer darin integrierten
Drosselventil-Einrichtung,
Fig.2 einen Axialschnitt durch eine Ausführungsform der Drosselventil-Einrichtung gemäß F i g. 1, und
F i g. 3 einen Schnitt durch die Drosselventil-Einrichtung entlang der Linie IH-III in F i g. 2.
F i g. 1 zeigt ein durch einen aus den Elementen 1 bis 9 bestehenden ArbeitskreislO betätigtes Stellglied 1. das
als einfach wirkender Arbeitszylinder ausgebildet und
ι,η» Ο
-ι>6 -
durch Druck betätigbares ^-Wegeventil 3 verbunden ist. An das Wegeventil 3 ist über eine Leitung 4 eine
Pumpe 5 angeschlossen, deren Saugleitung 6 bis zu einem Vorratsbehälter 7 reicht, und über eine Leitung 8
der Vorratsbehälter 7. Die Leitung 4 ist mit einem Druckbegrenzungsventil 9 verbunden, dessen Auslaßseite
an den Vorratsbehälter 7 angeschlossen ist.
Das Wegeventil 3 hat zum Betätigen seines nicht dar-
10
15
gestellten Schiebers beidseitig angeordnete Steuereinrichtungen 11 und IZ die bei Beaufschlagung durch ein
Druckmittel (Flüssigkeit oder Gas) den Schieber entgegen der Wirkung einer der Steuerfedern i3,14 in Richtung
des in dem die Steuereinrichtung 11 bzw. 12 vorhandenen
Pfeiles 15, 15a zu verschieben suchen. Die beiden Steuerfedern 13, 14 suchen bei nicht beaufschlagten
Steuereinrichtungen 11, 12 den Schieber in seiner Mittenlage zu halten. An die Steuereinrichtung 11
ist eine Steigleitung 16 und an die Steuereinrichtung 12 eine Steuerieitung 17 angeschlossen. Die Steuerleitung
16 steht mit einer Steuerleitung 18 in Verbindung, die an die Druckseite einer Steuerpumpe 19 angeschlossen ist,
deren Saugleitung 20 mit dem Vorratsbehälter 7 verbunden ist Ein Druckbegrenzungsventil 18a ist mit der
Steuerleitung 18 verbunden. An die Steuerleitung 18 ist eine Steuerleitung 21 angeschlossen, die zu einer Stelldrossel
22 führt Von dieser führt eine Steuerleitung 23 zu einer Drosselventil-Einrichtung 24, die In einen Steuerkreis
integriert ist und über eine Leitung 25 mit dem Vorratsbehälter 7 verbunden ist Die Steuerieitung 23
ist mit der· Steuerieitung 17 verbunden. Der Steuerkreis ist mit 29 bezeichnet Die Drosselventil-Einrichtung 24
dient zur Regelung des Stellglieds 1.
Die Stelldrossel 22 ist als Sollwertgeber und die Drosselvcntil-Einrichtung
in Gestalt des Drosselventils 24 als mit dem bewegten Teil des Stellglieds 1 über eine mechanische
Kopplung 30 verbundener Regelgrößenaufnehnier ausgebildet.
Ein sich durch Verstellung der Stelldrossel 22 ?wisehen
beiden Seiten des Wegeventils 3 aufbauender Differenzdruck bewirkt eine Verschiebung des Wegeventils
3, wodurch das Stellglied 1 unter Anschluß an den Arbeitskreis 10 verschoben wird. Die mechanische
Kopplung 30 führt die Verschiebung auf die Drosselveniil-Einrichtung
24 zurück, wodurch sich der Differenzdruck zwischen beiden Seiten des Wegeventils 3
verändert, und das Stellglied 1 nach wiederholter Verschiebung des Wegeventils 3 vom Arbeitskreis 10 getrennt
und in einer bestimmten eingeregelten Lage gehalten wird.
Die Fig.2 und 3 zeigen eine Ausführungsform der
Drosselventil-Einrichtung 24 gemäß Fig. 1. Die Drosselventil-Einrichtung 24 — im folgenden kurz Drosselventil
genannt — besitzt ein Gehäuse 40 mit einer Gehäusebohrung 41, in der ein Drosselkörper, im gezeigten
Fall ein Kolben 42 abdichtend geführt ist. Das Gehäuse 40 besitzt — wie aus F i g. 1 ersichtlich — einen
Steueranschluß 43 für die Steuerleitung 23 und einen Ablaufanschluß 44 zur Leitung 25 und zum Vorratsbehälter
7. Sowohl der Steueranschluß 43 als auch der Ablaufanschluß 44 sind als radial zur Gehäusebohrung
41 verlaufende Bohrungen ausgebildet, die zueinander unter einem Winkel von 90° stehen.
Im Bereich des Steuer- und des Ablaufanschlusses weist der Kolben 42 eine Ausnehmung 45 auf, die so
ausgebildet ist, daß sie eine innere Steuerfläche 46 besitzt, die zur Längsachse 47 des Kolbens 42 unter einem
gewissen Winkel χ verläuft. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
befindet sich der Kolben 42 in einer Drossel-Mittelstellung. Die Steuerfläche 46 ist dabei parallel
zur Achse des Steueranschlusses 43 und sie verdeckt dessen Durchtrittsfläche 48 zur Hälfte.
Die Breite B der Ausnehmung 45 ist in dem gezeigten Fall so groß, daß die Durchtrittsfläche 48 in der gezeigten
Stellung bei axialer Verschiebung des Kolbens 42 stufenlos vom geschlossenen Zustand in den gänzlich
offenen Zustand gebracht werden kann.
Am Kolben 42 greift eine mechanische Kopplung 30 (vgL Fig. 1) an, die den Kolben 42 in Abhängigkeit von
der Stellung des Stellglieds 1 entweder verdrehen oder verschieben kann. Gleichzeitig wird dem Kolben durch
eine Justiereinrichtung (nicht gezeigt) der Bewegungs-Freiheitsgrad genommen, den die mechanische Kopplung
30 nicht in Anspruch nimmt.
Unter der Annahme, daß die mechanische Kopplung 30 eine Translationsbewegung auf den Kolben 42 überträgt
wird der Kolben 42 durch eine Justiereinrichtung, die rotatorisch wirkt in eine gewisse Abgleichstellung
gebracht und in dieser Stellung gegen weiteres Verdrehen gesichert Damit wird der größte mögliche Öffnungsgrad
der Durchtrittsfläche 48 und der zum verändern der Durchtrittsfläche 48 erforderliche Translationshub
des Kolbens festgelegt In analoger Weise kann man vorgehen, wenn die mechanische Kopplung
30 eine Rotationsbewegung auf den Kolben überträgt
Der zum Verschließen der Durchtrittsöffnung 48 erforderliche Hub (Translations- bzw. Rotationshub) kann
bei vorgegebenem Durchmesser der Durchtrittsöffnung 48 durch die Wahl des Neigungswinkels λ der Steuerfläche
46 frei gewählt werden, wodurch die Empfindlichkeit der Justier- bzw. der Steuerfunktion der Drosselventil-Einrichtung
einstellbar wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
40
45
50
55
60
65
Claims (2)
1. Drosselventil-Einrichtung in einem hydraulischen Regelkreis zur Regelung eines über ein Wegeventil
angesteuerten Stellglieds, insbesondere eines Hubwerks eines Traktors, mit einem in einem Gehäuse
aufgenommenen Drosselkörper, der als Regelgrößenaufnehmer arbeitet, indem er zur Veränderung
eines das Wegeventil beaufschlagenden Steuerdrucks unter mechanischer Kopplung mit einem
bewegten Teil des Stellglieds einen Drosselquerschnitt im Gehäuse verändert, und mit einer Justiereinrichtung
zur Abstimmung der Drosselventil-Einrichtung auf den Regelkreis, gekennzeichnet
durch einen einzigen, innerhalb des Drosselgehäuses (40) verschiebbar und drehbar aufgenommenen
Drosselkörper (42), der unter gegenseitiger Entkoppelung der Justier- und Regelgrößen-Aufnehmerfunktion
beide Funktionen gleichzeitig erfüllt, indem er mit einer Kante (46) einer Drosselkörperausnehmung
(45) eine Durchtrittsfläche (48) eines Steueranschlusses (43) zu einem Ablaufanschluß
(44) definiert
2. Drosselventil-Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Drosselkörper (42) von einem Kolben gebildet ist, der eine unter einem
bestimmten Winkel (λ) zu seiner Längsachse (47) geneigte Steuerfläche (46) besitzt, durch die die
Durchtrittsfläche (48) des Steueranschlusses (43) unter Veränderung der axialen Stellung und/oder des
Drehwinkels des Kolbens (42) zu- bzw. aufsteuerbar ist.
Priority Applications (5)
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|
| DE3005755A1 DE3005755A1 (de) | 1981-08-20 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3005755A Expired DE3005755C2 (de) | 1980-02-15 | 1980-02-15 | Drosselventil-Einrichtung |
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- 1981-02-13 US US06/234,433 patent/US4421012A/en not_active Expired - Fee Related
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