DE3005685C2 - Förderanlage mit auf dem Boden fahrenden Fahrzeugen - Google Patents
Förderanlage mit auf dem Boden fahrenden FahrzeugenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D1/00—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
- B62D1/24—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle not vehicle-mounted
- B62D1/26—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle not vehicle-mounted mechanical, e.g. by a non-load-bearing guide
- B62D1/265—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle not vehicle-mounted mechanical, e.g. by a non-load-bearing guide especially adapted for guiding road vehicles carrying loads or passengers, e.g. in urban networks for public transportation
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Description
40
Die Erfindung betrifft eine Förderanlage mit auf dem Boden fahrenden, von eigenen Motoren angetriebenen
Fahrzeugen, deren drehbare Räder über eine Deichsel und eine senkrecht oder annähernd senkrecht angeordnete
Anlenkstange mit einem Leitwagen verbunden sind, der an einer über dem Fahrzeug angeordneten
Leitschiene fährt und mit seinem Stromabnehmer an Schleifleitungen anliegt und von dem elektrische
Leitungen zum Elektromotor geführt sind.
Bei der Förderanlage nach der DE-OS 29 42 839 hat das Fahrzeug ein angetriebenes Reibrad, das beim
Durchfahren einer 3odensenke unwirksam ist bzw. dessen Antriebskraft vermindert wird, falls das Rad
gefedert ist. Außerdem muß das eine Reibrad vier tragende Räder antreiben, was nur bei gutem Boden und
griffigem Reibrad möglich sein dürfte, nicht aber bei verschmiertem Reibrad sowie verschmiertem oder
unebenem Boden. Der Reibradantrieb hat ferner den Nachteil, daß seine Reibkraft mit zunehmender
Fahrzeugbelastung nicht erhöht wird.
Bei einer Anlage nach der DE-PS 8 95 464 ist die im Fahrzeug in einer festen Vorrichtung angeordnete
Schwenkachse drehbar gelagert und über Steuerarme und einen Bolzen, der in einen Steuerschlitz des
Steuerarmes eingreift, mit dem Drehschemel verbunden. Diese Vielzahl von Gelenken führt zu einer
ungenauen Steuerung des Fahrzeuges. Die Steuerung soll eine Umschaltzusatzlenkung für Betriebsomnibusse
oder ein Blindfahrgerät bei Nachtfahrt sein. Omnibusse dieser Art (O-Busse) werden aber immer vom Fahrer
gelenkt, was wegen der Ungenauigkeit dieser Lenkung auch nicht anders sein kann.
Beim Transportsystem nach dem DE-GM 75 30 363 ragen die Stromabnehmer in einen Bodenschlitz und
dienen mit ihren Führungsrollen als Führungselemente. Diese sind vor und hinter der Lenkachse angeordnet
Wenn nun das Fahrzeug mit einem Rad gegen ein Hindernis stößt, führt das zu einem verkantenden Druck
auf die Führungsrollen, die damit sehr stark beansprucht werden. Dagegen wird der Druck auf die Führung beim
Gegenstand der Anmeldung um die Hebellänge der Deichsel reduziert
Gegenüber der eingangs beschriebenen Förderanlage ist es die Aufgabe der Erfindung, ein Fahrzeug bei
guter Lenkung mit einem sicheren Antrieb zu versehen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst daß die Spurweite
der lenkbaren Räder wesentlich kleine,· ist als die Spurweite nicht lenkbarer Räder des Fahrzeuges, und
daß jedes lenkbare Rad mit einem Elektromotor antriebsmäßig verbunden und direkt neben einem
gemeinsamen, senkrecht angeordneten und mit der Deichsel starr verbundenen Drehlager gelagert ist
Die geringe Spurweite ist zwar durch das GM 75 30 363 bekannt, jedoch in Zusammenhang mit einem
gemeinsamen Antriebsmotor, der dann ein zusätzliches Differentialgetr.ebe voraussetzt Dies führt aber zum
schnelleren Lauf eines Rades, wenn das andere einen erhöhten Fahrwiderstand hat und somit zum Ausschla-'gen
der Deichsel. Dies hat eine starke Beanspruchung des Leitwagens zur Folge.
Die geringe Spurweite hat zusammen mit den anderen Merkmalen des Hauptanspruchs gegenüber
der großen Spurweite den Vorteil, daß die Deichsel nicht so leicht ausschlägt und daß die Drehzahlunterschiede
bei Kurvenfahrt durch die weiche Motorkennlinie ausgeglichen werden, wobei der Vorteil des
Einzelradantriebes eines jeden der lenkbaren Räder erhalten bleibt, auch wenn ein,,s der beiden gebremst
wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Anlenkstange vor oder hinter dem Drehlager starr mit
der Deichsel verbunden und über eine Drehbewegungen und Höhenänderungen ermöglichende Führung mit
dem Leitwagen verbunden. Die Anlenkstange ist vorzugsweise ein Rundrohr und wird in vier Rollen
geführt, die vor, hinter und an den Seiten der Anlenkstange angeordnet und mit ihren waagerechten
Achsen in Lagerböcken des Leitwagens gelagert sind. Zum Überbrücken großer Höhenunterschiede, z. B. bei
ansteigender Leitschiene, kann die Anlenkstange über ein Teleskoprohr mit dem Leitwagen verbunden sein.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 ein Fahrzeug mit Leitschiene in der Seitenansicht,
F i g. 2 das Fahrzeug in der Draufsicht,
F i g. 3 eine lange Teleskopführung.
Das Fahrzeug 1 hat Hinterräder 2 mit großer Spurweite und Vorderräder 3, die mit ihren Achsen 4
direkt neben einem Drehlager 5 mit Deichsel 6 gelagert sind. Auf der Spitze der Deichsel 6 ist eine rohrförmige
Anlenkstange 7 senkrecht befestigt und mit dem oberen Ende zwischen vier Rollen 8 eines Leitwagens tO an
einer Leitschiene 11 geführt. Die Rollen sind in Lagerböcken 9 gelagert und übertragen einerseits
3 . 4
Richtungsänderungen der Leitschiene auf die Deichsel Jedes lenkbare Rad 3 ist antriebsmäßig mit einem
und schieben andererseits den Leitwagen tO vom Elektromotor 14 verbunden, dessen Stromzufuhr von an
angetriebenen Fahrzeug 1. Die Rollen 8 können nach der Leitschiene 11 befestigten Schleifleitungen 12 über
Fig.3 auch in einen gelenkig mit dem Leitwagen 10 einen im Leitwagen 10 angeordneten Stromabnehmer
verbundenen Teleskoprohr 15 gelagert sein und durch 5 13 und eine in der rohrförmigen Anlenkstange 7
nicht gezeichnete Ausnehmungen an der Anlenkstange geführte Leitung 16 erfolgt
anliegen.
anliegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Förderanlage mit auf dem Boden fahrenden, von eigenen Motoren angetriebenen Fahrzeugen,
deren drehbare Räder über eine Deichsel und eine senkrecht oder annähernd senkrecht angeordnete
Anlenkstange mit einem Leitwagen verbunden sind, der an einer über dem Fahrzeug angeordneten
Leitschiene fährt und mit seinem Stromabnehmer an Schleifleitungen anliegt und von dem elektrische
Leitungen zum Elektromotor geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurweite
der lenkbaren Räder (3) wesentlich kleiner ist als die Spurweite nicht lenkbarer Räder (2) des Fahrzeuges
und daß jedes lenkbare Rad (3) mit einem Elektromotor (14) antriebsmäßig verbunden und
direkt neben einem gemeinsamen, senkrecht angeordneten und mit der Deichsel (6) starr verbundenen
Drehlager gelagert ist.
2. Förderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzfck:hnet,
daß die Anlenkstange (7) vor oder hinter dem Drehlager (5) starr mit der Deichsel (6)
verbunden und über eine Drehbewegungen und Höhenänderungen ermöglichende Führung mit dem
Leitwagen (10) verbunden ist
3. Förderanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung aus vier Rollen (8)
gebildet ist, die vor, hinter und an den Seiten der als Rohr ausgebildeten Anlenkstange (7) angeordnet
sind und mit ihren waagerechten Achsen in Lagerböcken (9) des Leitwagens (10) gelagert sind.
4. Förderanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führung aus einem die rohrförmige Anlenkstange (7) teleskopförmig umgebenden,
mit dem Leitwagen (10) gelenkig verbündenen Teleskoprohr (15) gebik~t ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3005685A DE3005685C2 (de) | 1980-02-15 | 1980-02-15 | Förderanlage mit auf dem Boden fahrenden Fahrzeugen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE3005685A DE3005685C2 (de) | 1980-02-15 | 1980-02-15 | Förderanlage mit auf dem Boden fahrenden Fahrzeugen |
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| DE3005685C2 true DE3005685C2 (de) | 1983-09-15 |
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ID=6094704
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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-
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